Anapen 500 ug Injektionslösung Autoinjektor

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Steckbrief : Anapen 500 ug Injektionslösung Autoinjektor

  • 15896166
  • Injektionsloesung
  • 1 ST
  • Bioprojet Pharma
  • Preisvergleich
  • Produktinformationen
  • Wirkstoff und Bestandteile
  • Preisalarm
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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Die Hinweise zur Handhabung müssen sorgfältig beachtet werden, um eine unbeabsichtigte Injektion zu vermeiden.
    • Es wird empfohlen, dass Ihre Familienmitglieder, das Pflegepersonal oder Lehrer ebenfalls über den korrekten Gebrauch informiert werden.
    • Das Präparat darf nur in den äußeren Oberschenkel injiziert werden. Eine Injektion wird ausgelöst, wenn das Arzneimittel in den Oberschenkel gedrückt wird. Dies kann auch durch die Kleidung erfolgen. Es darf nicht in das Gesäß injiziert werden.
    • Handhabung:
      • Entfernen Sie die Schutzkappe der Nadel.
      • Legen Sie die den Fertigpen an die Außenseite des Oberschenkels an und drücken Sie gegen den Oberschenkel.
      • Sie hören ein Klick, wenn die Injektion in den Muskel erfolgt.
      • Halten Sie das Arzneimittel für ca. 5 Sekunden gegen den Oberschenkel.
      • Massieren Sie danach leicht den Bereich der Injektionsstelle.
      • Suchen Sie sofort medizinische Hilfe.
    • Die Nadel ist vor, während und nach der Injektion geschützt.

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel ist ein Auto-Injekt (Fertigpen), der Epinephrin als Injektionslösung enthält.
    • Epinephrin wirkt einem Blutdruckabfall bei einer anaphylaktischen Reaktion entgegen. Es regt ebenso die Herztätigkeit an und erleichtert die Atmung.
    • Das Arzneimittel wird angewendet zur Notfallbehandlung von schweren akuten allergischen Reaktionen (Anaphylaxie), verursacht durch Allergene in Nahrungsmitteln, Arzneimitteln, Insektenstiche oder -bisse, andere Allergene, sowie zur Behandlung von schweren Reaktionen, die durch körperliche Anstrengung verursacht wurden oder deren Ursache unbekannt ist.

    Indikation
    • Notfallbehandlung von schweren akuten allergischen Reaktionen (Anaphylaxie), verursacht durch
      • Allergene in Nahrungsmitteln, Arzneimitteln
      • Insektenstiche oder -bisse
      • andere Allergene
      • anstrengungsbedingte oder idiopathische Anaphylaxie
    Art der Anwendung
    • zum einmaligen Gebrauch
    • Applikation i.m. unverzüglich bei den ersten Anzeichen eines anaphylaktischen Schocks
    • ein schlechtes Ansprechen einer Anaphylaxie ist mit einer späten Anwendung von Epinephrin verbunden
    • Injektion in die Außenseite des Oberschenkels
    • Massage um den Bereich der Applikationsstelle verbessert die Aufnahme des Epinephrins
    • es kann durch die Kleidung hindurch injiziert werden
    • der Patient/die Betreuungsperson muss darauf hingewiesen werden, dass nach jeder Anwendung
      • sofort der medizinische Notruf gewählt werden muss und unter Nennung des Begriffes „Anaphylaxie" um einen Krankenwagen gebeten werden soll, auch wenn die Symptome sich zu bessern scheinen
      • Patienten, die bei Bewusstsein sind, sollen sich vorzugsweise flach hinlegen und die Füße hoch lagern; bei erschwerter Atmung sollen sie sich jedoch aufrecht hinsetzen; bewusstlose Patienten müssen in die stabile Seitenlage gebracht werden
      • wenn möglich, soll eine weitere Person bei dem Patienten bleiben, bis medizinische Hilfe eintrifft
    • Ausführliche Hinweise zur Handhabung siehe Fachinformation

    Gegenanzeigen

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Epinephrin - invasiv

    • Hinweise
      • unter ärztlicher Verantwortung kann die Anwendung von Epinephrin zur systemischen Notfalltherapie sowie bei schweren anaphylaktischen Reaktionen im Einzelfall bei vitaler Indikation auch bei einer der aufgeführten Gegenanzeigen gerechtfertigt sein
      • keine absoluten Gegenanzeigen bekannt bei Verwendung während der allergischen Notfallbehandlung
    • Systemische Anwendung kontraindiziert bei
      • Überempfindlichkeit gegen Epinephrin
      • Hypertonie
      • Hyperthyreose / Thyreotoxikose
      • Phäochromozytom
      • Engwinkelglaukom
      • Prostataadenom mit Restharnbildung
      • paroxysmale Tachykardie
      • hochfrequente absolute Arrhythmie
      • schweren Nierenfunktionsstörungen
      • Koronar- und Herzmuskelerkrankungen
      • sklerotischen Gefäßveränderungen
      • Cor pulmonale
      • intraarterielle Applikation
    • Lokale Anwendung kontraindiziert bei
      • Anästhesien im Endstrombereich wie Finger- und Zehenendglieder, Nase, Kinn, Ohrmuschel, Penis
      • Engwinkelglaukom
      • paroxysmalen Tachykardien
      • hochfrequenter absoluter Arrhythmie
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    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Das Arzneimittel kann immer während eines allergischen Notfalls angewendet werden. Wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind, wird Ihnen Ihr Arzt erklären, unter welchen Umständen Sie das Präparat anwenden sollen.
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel anwenden, wenn bei Ihnen eine der folgenden Erkrankungen vorliegt:
        • Herzerkrankungen
        • Bluthochdruck
        • Schilddrüsenüberfunktion
        • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
        • ein Tumor der Nebenniere
        • erhöhter Augeninnendruck
        • eingeschränkte Nierenfunktion
        • Prostataerkrankung
        • zu niedrige Kalium- oder zu hohe Calciumwerte im Blut
      • Das Risiko für eine schwerwiegende allergische Reaktion kann bei Ihnen höher sein, wenn Sie Asthma haben.
      • Jeder der eine anaphylaktische Episode hatte muss umgehend einen Arzt aufsuchen, um sich auf die Substanzen testen zu lassen, gegen die eine Allergie bestehen könnte, um diese künftig strikt meiden zu können. Es ist wichtig zu wissen, dass eine Allergie gegen einen bestimmten Stoff auch zu Allergien gegen verwandte Stoffe führen kann.
      • Sollten Sie Lebensmittelallergien haben, ist es wichtig die Inhaltsstoffe von Allem, was Sie zu sich nehmen (inklusive Arzneimittel) zu überprüfen, da schon kleine Mengen schwere allergische Reaktionen auslösen können.
      • Es besteht ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, wenn Sie älter sind, oder im Falle einer Schwangerschaft.
      • Die Hinweise zur Handhabung müssen sorgfältig beachtet werden, um eine unbeabsichtigte Injektion zu vermeiden.
      • Das Arzneimittel darf nur in den äußeren Oberschenkelmuskel injiziert werden. Aufgrund des Risikos einer versehentlichen Injektion in eine Vene darf es nicht in das Gesäß injiziert werden.
    • Warnhinweise
      • Eine versehentliche Injektion in Hände oder Füße kann zu einer verminderten Blutversorgung in den betroffenen Bereichen führen. Sollte eine Injektion versehentlich in diese Bereiche erfolgt sein, wenden Sie sich unverzüglich zur Behandlung an die Notfallabteilung Ihres nächstgelegenen Krankenhauses.
    • Kinder
      • Das Arzneimittel ist nicht bei Kindern mit einem Körpergewicht von unter 15 kg anzuwenden.
      • Bei Kindern, die weniger als 15 kg wiegen, kann eine Dosierung unter 150 Mikrogramm nicht mit ausreichender Genauigkeit gegeben werden. Daher wird die Anwendung nur empfohlen, wenn es sich um eine lebensbedrohliche Situation handelt und die Anwendung unter medizinischer Aufsicht erfolgt.
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es ist unwahrscheinlich, dass die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durch eine Epinephrininjektion beeinflusst werden. Diese können aber durch eine schwere allergische Reaktion beeinträchtigt sein. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, führen Sie kein Fahrzeug.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Epinephrin - invasiv
    • Epinephrin ist für die Notfallbehandlung indiziert; nach Verabreichung ist eine kontinuierliche medizinische Überwachung erforderlich
    • bei der Behandlung von Anaphylaxie und bei sonstigen Patienten mit einer spontanen Blutzirkulation kann intravenös verabreichtes Epinephrin zu lebensbedrohlicher Hypertonie, Tachykardie, Arrhythmien und Myokardischämie führen
    • die intravenöse Verabreichung von Epinephrin soll nur durch Personen erfolgen, die mit der Anwendung und der Titration von Vasopressoren in ihrer normalen klinischen Praxis vertraut sind
    • bei Patienten, denen Epinephrin i.v. verabreicht wird
      • mind. kontinuierliche EKG-Überwachung, Pulsoxymetrie und regelmäßige Blutdruckmessung erforderlich
    • besonders enge Überwachung und Beschränkung auf die niedrigstmögliche Dosierung, da das Risiko der Toxizität erhöht (gilt teilweise als Gegenanzeige), bei
      • Schilddrüsenüberfunktion
      • Hypertonie
      • Strukturelle Herzkrankheit
      • Herzrhythmusstörungen
      • schwere obstruktive Kardiomyopathie
      • Koronarinsuffizienz
      • Phäochromozytom
      • Hypokaliämie
      • Hypercalcämie
      • Stark eingeschränkte Nierenfunktion
      • Zerebrovaskuläre Erkrankung, organischer Gehirnschaden oder Arteriosklerose
      • Patienten, die Monoaminooxidase-(MAO)-Hemmer anwenden
      • Patienten, die Begleitmedikamente einnehmen, die zur additiven Wirkung führen oder das Myokard gegenüber sympathomimetischen Wirkstoffen sensibilisiert haben
      • unausgeglichener diabetischer Stoffwechsellage
        • Epinephrin kann Hyperglykämie hervorrufen oder verschlechtern; die Blutglucose muss überwacht werden
      • Cor pulmonale
      • bei Patienten mit Prostatahyperplasie mit Harnstauung
      • Koronar- und Herzmuskelerkrankungen oder Herzinfarkt
      • chronischen Lungenerkrankungen oder Mistralstenose
      • Kinder und Kleinkinder
      • ältere Patienten
      • Schwangere
      • Diabetes mellitus
      • Azidose
      • Glaukom
      • Prostataadenom
      • erhöhtem Sympathikustonus
    • Anzeichen eines anaphylaktischen Schocks
      • Epinephrin schon beim Auftreten von ersten, sicheren Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion (eines anaphylaktischen Schocks) anwenden
      • anaphylaktischer Schock kann wenige Sek. bis Min. nach einem Insektenstich oder anderer Allergenzufuhr auftreten, häufig noch vor Ausbildung einer Lokalreaktion (Hautrötung)
      • typische Alarmzeichen
        • Kribbeln oder ähnliche Missempfindungen und Hitzegefühl auf und unter der Zunge und im Rachen sowie besonders in den Handtellern und Fußsohlen
      • außerdem können auftreten
        • generalisierter Juckreiz, Hautrötung, Nesselsucht
        • Schwellung der Lippen, Augenlider und der Mund- und Rachenschleimhaut
        • Engegefühl in der Brust, Atembeklemmung
        • Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen
        • Hitzewallungen, Schweißausbrüche
        • Schwächegefühl, Schwindelgefühl, Benommenheit
        • unfreiwilliger Abgang von Harn und Stuhl
        • Todesangst
        • Bewusstlosigkeit
      • bei Verschreibung zum Eigengebrauch durch den Patienten oder Begleitpersonen, sollte die Ärztin den Gebrauch im Einzelnen und die Symptome des anaphylaktischen Schocks detailliert mit dem Patienten besprechen
    • zweiphasige Anaphylaxie
      • der Patient / die Betreuungsperson muss über die Möglichkeit einer zweiphasigen Anaphylaxie aufgeklärt werden, die durch eine anfängliche Erleichterung, gefolgt von einem Wiederauftreten der Symptome einige Stunden später, gekennzeichnet ist
      • das Risiko einer schweren anaphylaktischen Reaktion kann bei Patienten mit asthmatischer Vorerkrankung erhöht sein
    • Verschreibung zur Selbstinjektion (Auto-Injektor)
      • alle Patienten, die den einen Auto-Injektor verschrieben bekommen, sollten eine detaillierte Anweisung für den Gebrauch erhalten, damit sie die Einsatzmöglichkeiten und die korrekte Anwendung verstehen
      • wird auch dringend geraten, den Patienten nahestehende Personen (z.B. Eltern, Pflegepersonal, Lehrer) über den korrekten Gebrauch aufzuklären, falls in einer Notfallsituation eine Unterstützung durch diese Personen notwendig wird
      • Patient sollte angewiesen werden, die Notrufnummer 112 zu wählen, nach einem Notarzt / Rettungswagen zu fragen und das Stichwort „Anaphylaxie" zu nennen, um eine unmittelbare ärztliche Behandlung nach der Anwendung der ersten Dosis und damit ein genaues Überwachen des anaphylaktischen Ereignisses und eine weitere adäquate Behandlung zu gewährleisten
    • metabolische Azidose
      • längerer Gebrauch von Epinephrin kann wegen erhöhter Blutkonzentration von Milchsäure zu einer schweren metabolischen Azidose führen
    • Engwinkelglaukom
      • Epinephrin kann den intraokularen Druck bei Patienten mit Engwinkelglaukom erhöhen
    • Morbus Parkinson
      • die Verabreichung von Epinephrin kann zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Parkinsonschen Symptome, wie z. B. Muskelstarre und Zittern, führen
    • i.m. Anwendung
      • bei Patienten mit einer ausgeprägten subkutanen Fettgewebsschicht besteht das Risiko, dass Epinephrin nicht in das Muskelgewebe gelangen kann und somit eine nur suboptimale Wirkung erreicht wird
    • versehentliche Injektion in Hände oder Füße kann zu einer peripheren Ischämie führen, die eine Behandlung erfordert
    • Nebenwirkungen
      • diesen Epinephrin- (Adrenalin-) Nebenwirkungen kann durch Applikation eines Alpha-Sympathikolytikums oder der Gabe eines peripheren Vasodilatators (z.B. Nitroprussid-Natrium) entgegengewirkt werden
    • Doping
      • Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
      • Gesundheitsgefährdung bei Missbrauch als Dopingmittel möglich

     

    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Epinephrin - invasiv
    • Epinephrin darf in der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung, in möglichst niedriger Dosierung und unter sorgfältiger Überwachung angewendet werden
    • gibt nur begrenzt klinische Erfahrung mit der Anaphylaxiebehandlung während der Schwangerschaft
    • Epinephrin ist plazentagängig
    • Wirkungen auf den Fetus sind wegen der begrenzten Anwendungszeit und der kurzen Halbwertszeit nicht bekannt geworden
      • unter Umständen kann es jedoch zu einer verminderten Plazentadurchblutung kommen
    • Hinweise, dass es auch zu Uteruskontraktionen und zur uterinen
      Vasokonstriktion kommen kann
    • mit tokolytischer Wirkung ist zu rechnen
    • Fertilität
      • Daten zum möglichen Einfluss von Epinephrin auf die Fertilität des Menschen liegen nicht vor
      • da es sich bei Epinephrin (Adrenalin) um eine natürlich vorkommende Substanz handelt, sind negative Folgen für die Fruchtbarkeit unwahrscheinlich.
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    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Epinephrin - invasiv
    • Epinephrin geht in die Muttermilch über
      • Epinephrin ist aber nicht oral verfügbar
      • von in die Muttermilch übergetretenem Epinephrin sind kaum Wirkungen auf den gestillten Säugling zu erwarten

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Dies ist besonders wichtig, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel einnehmen:
        • Antidepressiva wie trizyklische Antidepressiva oder Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer), da sie die Wirkung von Epinephrin verstärken können.
        • Arzneimittel, die zur Behandlung der Parkinson-Erkrankung eingesetzt werden wie Catechol-O-Methyltransferase (COMT)-Inhibitoren, da sie die Wirkung von Epinephrin verstärken können.
        • Arzneimittel, die möglicherweise zu einem unregelmäßigen Herzschlag (Arrhytmien) führen können, einschließlich Digitalis oder Chinidin.
        • Arzneimittel gegen Herzerkrankungen oder Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems, sog. Alpha- und Betarezeptorenblocker, da sie die Wirkung von Epinephrin vermindern können.
      • Diabetiker sollten nach der Anwendung des Arzneimittels Ihren Blutzuckerspiegel sorgfältig überwachen, da Epinephrin den Blutzuckerspiegel erhöhen kann.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Sympathomimetika / MAO-Hemmer
    Isoprenalin / Adrenalin
    mittelschwer Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
    Epinephrin / Phenothiazine
    Sympathomimetika / Stoffe, die die Dopaminwirkung verstärken
    Sympathomimetika, direkte / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
    Inhalations-Narkotika, halogenierte / Sympathomimetika
    Loxapin / Epinephrin
    Mutterkorn-Alkaloide / Sympathomimetika
    Vasopressoren / Chloroprocain
    Sympathomimetika, direkte / Noradrenalin-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, selektive
    Antiadiposita, zentral wirksam / Sympathomimetika
    Sympathomimetika / Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten
    Arzneimittel, die den Serumphosphatspiegel verändern / Erdafitinib
    Epinephrin / Butyrophenone
    Doxylamin / Epinephrin
    geringfügig Sympathomimetika / Oxytocin
    Antidiabetika / Sympathomimetika
    ZNS-Stimulanzien / Sympathomimetika
    Sympathomimetika / Schilddrüsenhormone
    Alprostadil / Sympathomimetika
    ACE-Hemmer / Sympathomimetika
    COMT-Substrate / COMT-Hemmer
    Sympathomimetika / Schleifendiuretika
    Levodopa / Sympathomimetika
    Vasopressoren / Angiotensin II
    Doxapram / Sympathomimetika
    Sympathomimetika / Beta-Blocker, selektive
    Epinephrin / Ethanol
    Epinephrin / Stoffe, die das Herz für Arrhythmien sensibilisieren
    Atropin, okulär / Sympathomimetika
    unbedeutend Sympathomimetika / Lithium

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung diese Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Es gibt nur begrenzt Erfahrung mit der Anwendung von Epinephrin während der Schwangerschaft.
      • Wenn Sie schwanger sind, zögern Sie jedoch nicht, das Arzneimittel im Notfall anzuwenden weil Ihr Leben in Gefahr sein könnte.
    • Stillzeit
      • Nach der Anwendung dürfen Sie stillen

    Enthält Sulfite/Metabisulfite. Kann bei oraler, parenteraler und bronchopulmonaler Applikation schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchospasmen hervorrufen.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.

    Dosierungsanleitung

    • Wenden Sie das Arzneimittel unverzüglich nach dem Auftreten von Anzeichen oder Symptomen einer akuten allergischen Reaktion (Anaphylaxie) an. Reaktionen können einige Minuten nach dem Kontakt mit einem Allergen auftreten und sich in Symptome wie Hautausschlag, Rötung oder Schwellung äußern. Stärkere Reaktionen betreffen auch die Durchblutung und die Atmung.
    • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Achten die darauf, dass Sie, bevor Sie das Arzneimittel anwenden müssen, verstanden haben, in welchen Situationen Sie das Präparat anwenden sollen. Es ist wichtig, dass Sie das Präparat immer bei sich tragen, wenn Ihnen das Risiko einer Anaphylaxis besteht.
    • Bewahren Sie das Präparat in der Originalverpackung auf. Diese ist ein besonders konstruiertes Etui, zum Schutz des Auto-Injektors und des Etiketts, auf dem beschrieben ist, wie der Auto-Injektor im Notfall angewendet wird. Bewahren Sie die Packungsbeilage immer in dem Etui auf.
    • Dosierung
      • Die Dosierung wird von Ihrem Arzt festgelegt und wird individuell auf Sie eingestellt, zum Beispiel in Abhängigkeit von Ihrem Körpergewicht.
        • Erwachsene
          • Erwachsene unter 60 kg
            • Die übliche Dosis beträgt 300 Mikrogramm
          • Erwachsene über 60kg
            • Die übliche Dosis ist 300 bis 500 Mikrogramm
        • Kinder und Jugendliche
          • Das Präparat mit 500 Mikrogramm wird nicht zur Anwendung bei Kindern empfohlen.
          • Kinder mit einem Körpergewicht zwischen 15 kg und 30 kg:
            • Die übliche Dosierung ist 150 Mikrogramm.
          • Kinder mit einem Gewicht über 30 kg
            • Die übliche Dosierung ist 300 Mikrogramm.
          • Jugendliche mit einem Gewicht über 30 kg
            • Die Dosisempfehlungen für Erwachsene sind zu befolgen.
    • Manchmal reicht eine Einzeldosis von Epinephrin (Adrenalin) nicht aus, um die Symptome einer schweren allergischen Reaktion vollständig aufzuheben. Aus diesem Grund wird Ihr Arzt Ihnen wahrscheinlich mehr als einen Fertigpen verschreiben. Wenn sich Ihre Beschwerden nicht verbessern oder sich innerhalb von 5 bis 15 Minuten nach der ersten Injektion verschlechtert haben, sollten Sie oder Ihre Begleitperson eine zweite Injektion anwenden. Deshalb sollten Sie immer mehr als einen Fertigpen bei sich tragen.
    • Das Arzneimittel wurde für die Notfallbehandlung entwickelt. Sie müssen direkt nach der Anwendung immer medizinische Hilfe erhalten. Wählen Sie den Notruf, bitten Sie um einen Krankenwagen und sagen Sie „Anaphylaxie", auch wenn die Beschwerden sich zu bessern scheinen. Sie müssen zur Beobachtung und eventuell auch Nachbehandlung ins Krankenhaus. Dies ist notwendig, da die Reaktion einige Zeit später erneut auftreten kann. Nehmen Sie den gebrauchten Auto-Injektor dazu mit.
    • Während Sie auf den Krankenwagen warten, legen Sie sich flach hin und lagern Sie die Füße hoch, es sei denn dies erschwert Ihnen das Atmen. In diesem Fall sitzen Sie aufrecht. Bitten Sie jemanden darum bei Ihnen zu bleiben, bis der Krankenwagen eintrifft, für den Fall dass Sie sich wieder schlechter fühlen.
    • Bewusstlose Patienten müssen in die stabile Seitenlage gebracht werden.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie eine zu hohe Dosis angewendet haben oder versehentlich in ein Blutgefäß oder in die Hand injiziert haben, rufen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe.
      • Ihr Blutdruck kann schnell ansteigen. Bei einer Überdosierung kann es zu plötzlichen Blutdruckanstieg, unregelmäßigem Herzschlag und Ansammlung von Wasser in der Lunge kommen, was die Atmung erschweren kann.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieser Arzneimittel haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung

    Basiseinheit: der Fertigpen enthält 0,5 ml Epinephrin Lösung 1 mg / ml

    • Notfallbehandlung von schweren akuten allergischen Reaktionen (Anaphylaxie), verursacht durch Allergene in Nahrungsmitteln, Arzneimitteln, Insektenstiche oder -bisse und andere Allergene sowie bei anstrengungsbedingter oder idiopathischer Anaphylaxie
      • wirksame Dosis im Allgemeinen: 0,005 - 0,01 mg / kg KG
      • in einigen Fällen auch höhere Dosierungen notwendig
      • Kinder und Jugendliche
        • Anwendung von Wirkstärke mit 500 µg Epinephrin bei Kindern nicht empfohlen
        • Kinder 15 - 30 kg KG: 150 µg Epinephrin
        • Kinder < 15 kg KG:
          • ausreichend genaue Dosierung < 150 µg Epinephrin nicht möglich
          • Anwendung nur empfohlen bei lebensbedrohlicher Situation und unter medizinischer Aufsicht
        • Kinder > 30 kg KG: 300 µg Epinephrin
        • Jugendliche Patienten > 30 kg
          • Dosisempfehlungen für Erwachsene sind zu befolgen
      • Erwachsene und Jugendliche
        • Personen < 60 kg KG 300 µg
        • Personen > 60 kg KG 300 bis 500 µg und abhängig von einer klinischer Beurteilung
        • 1. Injektion unverzüglich nach dem Auftreten von Symptomen einer Anaphylaxie
        • bei einer fehlenden klinischen Verbesserung oder falls eine Verschlechterung eintritt
          • 2. Injektion 5 - 15 Min. nach der ersten Injektion

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Die folgenden Nebenwirkungen basieren auf Erfahrungen mit der Anwendung von Epinephrin, die Häufigkeiten sind nicht bekannt, d. h., sie lassen sich auf Grundlage der vorliegenden Daten nicht abschätzen.
      • Herzbeschwerden wie unregelmäßiger und schneller Herzschlag, Brustschmerzen,
      • hoher Blutdruck, Verengung der Blutgefäße
      • Schwitzen,
      • Übelkeit, Erbrechen,
      • Atembeschwerden,
      • Kopfschmerzen, Schwindel,
      • Schwäche, Zittern,
      • Angst, Halluzinationen,
      • Ohnmacht,
      • Veränderung bestimmter Blutwerte wie erhöhter Blutzuckerspiegel, erniedrigte Kaliumwerte und vermehrte Säurebildung im Blut.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Epinephrin - invasiv
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Infektion an der Injektionsstelle (i.m. Injektion)
          • aus der Erfahrung nach der Marktzulassung bestimmter Präparate sind seltene Fälle von schweren Infektionen der Haut und Weichteile bekannt, einschließlich durch Clostridien (Gasgangrän) hervorgerufene nekrotisierende Fasziitis und Myonekrose
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hyperglykämie
        • metabolische Azidose
        • Hypokaliämie
        • Hypomagnesiämie
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Unruhe
        • Nervosität
        • Anspannung
        • Angst
        • Halluzinationen
        • psychotische Zustände
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Schwindel
        • Benommenheit
        • Kopfschmerz
        • Tremor
        • Synkope
        • zerebrale Krampfanfälle
        • Unsicherheitsgefühl
    • Augenerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Mydriasis
    • Herzerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Stress-Kardiomyopathie
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • myokardiale Ischämie
        • Myokardschädigung
        • Tachykardie
        • extrasystolie und andere tachykarde Arrhythmien bis hin zum Kammerflimmern und
          Herzstillstand
        • kardiogener Schock im Zusammenhang mit Stress-Kardiomyopathie, Kammerflimmern oder Herzstillstand
        • Palpitationen
        • Angina pectoris
        • Koronararterienspasmus
    • Gefäßerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Vasokonstriktion (in vielen Stromgebieten, insbesondere im Bereich der Haut, Schleimhäute und der Nieren)
        • Kältegefühl in den Extremitäten
        • Hautblässe
        • periphere Ischämie
          • die zu einer Gangrän der Extremitäten führen kann, im Zusammenhang mit einer hohen Dosis oder längeren Gabe oder bei gleichzeitiger Gabe von Sympathomimetika
        • Hypertonie, unter Umständen mit der Gefahr von Hirnblutungen
        • Hypotonie
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Dyspnoe
        • Lungenödem
        • Bronchospasmus
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hypersalivation
        • Übelkeit
        • Erbrechen
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Blässe
        • Hyperhidrose
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Muskelkrämpfe
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Oligurie
        • Anurie
        • Niereninsuffizienz
        • Miktionsschwierigkeiten
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Asthenie
        • Schwäche
        • ischämische Nekrosen im Anwendungsgebiet (z.B. an der Haut), insbesondere bei para- oder perivasaler Gabe

     

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Epinephrin500 µgWirkstoff
    Natrium chlorid1.8 mgHilfsstoff
    Natrium disulfit0.51 mgHilfsstoff
    Salzsäure, konzentriert+Hilfsstoff
    Wasser, für Injektionszwecke+Hilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion23 mgZusatzangabe
    Gesamt Natrium Ionmmolk.A.

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