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Allgemeine Produktinformationen
- Berühren Sie mit der Tropferspitze des Behältnisses nicht Ihre Augen oder die Umgebung der Augen. Es kann sonst zu Verunreinigungen der Augentropfen mit Bakterien kommen, was zu einer Augeninfektion mit anschließender schwerwiegender Schädigung des Auges, bis hin zum Verlust des Sehvermögens führen könnte. Um eine Verunreinigung des Behältnisses zu vermeiden, waschen Sie Ihre Hände vor der Anwendung dieses Arzneimittels und vermeiden Sie jeglichen Kontakt der Spitze des Behältnisses mit anderen Oberflächen durch.
- Für eine genaue Anweisung, siehe Gebrauchsinformation!
Anwendungsgebiete
- Das Präparat ist ein Arzneimittel, welches Timolol enthält, aus der Gruppe der Betarezeptorenblocker.
- Timolol verringert den Augendruck in Ihrem(n) Auge(n). Es wird bei erhöhtem Augeninnendruck, wenn der Augendruck in Ihrem Auge angestiegen ist, angewendet.
Indikation- Beta-Adrenorezeptorblocker, topisch zur Senkung des erhöhten Augeninnendrucks bei
- Erwachsenen mit okulärer Hypertonie
- Patienten mit chronischem Offenwinkelglaukom einschließlich aphaken Patienten
- einigen Erwachsenen mit sekundärem Glaukom
- zur Anwendung am Auge
- Augentropfen in den Bindehautsack eintropfen
- Reduktion von systemischen Nebenwirkungen und Verstärkung der lokalen Wirkung
- nach der Anwendung etwa 2 Min. lang mit dem Finger Druck auf Tränenkanal ausüben oder Augenlider schließen
- vor Gebrauch Hände waschen
- bei nicht ordnungsgemäßer Handhabung ggf. Kontamination der Lösung (Augeninfektion)
- Tropferspitze nicht mit dem Auge bzw. Augenumfeld in Berührung bringen
- Kinder und Jugendliche
- Vermeidung von möglichen Nebenwirkungen: nur 1 Tropfen / Dosierungszeitpunkt verabreichen
- Reduktion von systemischen Nebenwirkungen und Verstärkung der lokalen Wirkung
- Anwendung von nasolakrimaler Okklusion und Schließen der Augenlider so lange wie möglich (z. B. für 3 - 5 Min.)
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Timolol, Betablocker oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie Atemwegsprobleme wie Asthma, schwere chronisch-obstruktive Bronchitis (schwere Lungenerkrankung, die zu Keuchen, Atemnot und/oder langem Husten führen kann) haben oder in der Vergangenheit hatten.
- bei Herzproblemen
- bei verlangsamtem Herzschlag,
- bei Herzrhythmusstörungen (unregelmäßige Herzschläge)
- bei Herzfehlern
- "Herz-Kreislauf-Schock" - eine schwere Herzerkrankung, die durch einen sehr niedrigen Blutdruck verursacht wird und zu folgenden Symptomen führen kann: Schwindel und Benommenheit, schneller Puls, weiße Haut, Schwitzen, Unruhe, Bewusstlosigkeit.
- Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie Timolol anwenden sollten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Timolol - okulär- Überempfindlichkeit gegen Timolol
- bronchiale Hyperreagibilität
- reaktive Atemwegserkrankungen, inklusive bestehendes oder anamnestisch bekanntes Bronchialasthma
- chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen
- Sinusbradykardie
- Sick-Sinus-Syndrom
- sinuatrialer (SA) Block
- atrioventrikulärer (AV) Block 2. oder 3. Grades ohne Schrittmacherkontrolle
- dekompensierte Herzinsuffizienz
- kardiogener Schock
- schwere allergische Rhinitis
- dystrophische Störungen der Hornhaut
- nächtliche Augeninndruckerhöhung
- bei Patienten mit eingeschränkter Herztätigkeit sollte die gleichzeitige Gabe von lokalen Betarezeptorenblockern wie Timolol und oralen oder intravenösen Calciumantagonisten vermieden werden, da AV-Überleitungsstörungen, Linksherzinsuffizienz und Hypotonie auftreten können
- Vorsicht bei Patienten mit Hirndurchblutungsstörungen
- sollten sich nach Aufnahme der Behandlung mit Timolol Hinweise auf eine verminderte Hirndurchblutung ergeben, alternative Therapie erwägen
- Vorsicht bei Patienten mit Muskelschwäche
- unter Betarezeptorenblockade verstärkte Muskelschwäche im Sinne myasthenischer Symptome wie Doppelbilder, hängende Lider und allgemeiner Schwäche berichtet
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Informieren Sie Ihren Arzt vor der ersten Anwendung von Timolol, wenn bei Ihnen folgendes zutrifft bzw. bereits einmal aufgetreten ist:
- koronare Herzkrankheit (Symptome können Brustschmerzen oder Engegefühl, Atemlosigkeit oder Erstickungsgefahr umfassen), Herzinsuffizienz.
- niedriger Blutdruck
- Herzrhythmusstörungen wie z.B. langsamer Herzschlag
- Atemprobleme, Asthma oder chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
- schlechte Durchblutung (wie z.B. Raynaud-Krankheit oder Raynaud-Syndrom)
- Diabetes, da Timolol Anzeichen und Symptome von niedrigem Blutzucker überdecken kann
- Überaktivität der Schilddrüse, da Timolol Anzeichen und Symptome verschleiern kann
- Tragen von weichen Kontaktlinsen. Ihre Augentropfen enthalten ein Konservierungsmittel, das sich auf weichen Kontaktlinsen ablagern kann. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Kontaktlinsen vor der Anwendung Ihrer Augentropfen entfernen und frühestens 15 Minuten nach der Anwendung wieder einsetzen
- Informieren Sie den Narkosearzt über die Anwendung von Timolol, wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist.
- Wenn Ihr Auge gereizt ist oder neue Augenprobleme auftreten, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt. Probleme der Augen können Rötung des Auges oder Schwellung der Augenlider sein.
- Wenn Sie vermuten, dass dieses Arzneimittel eine allergische Reaktion oder Überempfindlichkeit (z. B. Hautausschlag oder Rötung und Jucken des Auges) verursacht, beenden Sie die Anwendung von Timolol und kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn:
- Sie eine Augeninfektion haben
- Sie sich am Auge verletzen oder es operiert wird
- Ihre Augenprobleme sich verschlimmern oder Sie neue Symptome bemerken.
- Kinder und Jugendliche
- Über die Anwendung von Timolol bei Säuglingen und Kindern liegen nur sehr begrenzte Daten vor. In einer kleinen klinischen
Studie wurde Timolol, der Wirkstoff in Timolol-Augentropfen, bei Säuglingen und Kindern im Alter von 12 Tagen bis 5 Jahren
untersucht, die einen erhöhten Augeninnendruck oder bei denen Glaukom diagnostiziert wurde. Für weitere Informationen sprechen Sie mit Ihrem Arzt. - Timolol Augentropfen sollten generell vorsichtig bei Kindern und Jugendlichen mit Glaukom angewendet werden. Bei Neugeborenen, Kleinkindern und Kindern soll Timolol mit größter Vorsicht angewendet werden.
- Über die Anwendung von Timolol bei Säuglingen und Kindern liegen nur sehr begrenzte Daten vor. In einer kleinen klinischen
- Wenn Husten, Giemen, ungewöhnliche Atmung oder ungewöhnliche Atempausen (Apnoe) auftreten, muss die Behandlung sofort abgebrochen und so rasch wie möglich ein Arzt aufgesucht werden. Ein tragbarer Apnoe-Monitor kann bei Neugeborenen unter Timolol-Therapie hilfreich sein.
- Informieren Sie Ihren Arzt vor der ersten Anwendung von Timolol, wenn bei Ihnen folgendes zutrifft bzw. bereits einmal aufgetreten ist:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Mögliche Nebenwirkungen, die mit diesem Arzneimittel in Verbindung gebracht werden, sind z.B. Schwindel, Müdigkeit und Sehstörungen, wie verschwommenes Sehen, Herabhängen des oberen Augenlids (wodurch das Auge halb geschlossen bleibt), Doppelbilder.
- Diese können Ihre Verkehrstüchtigkeit und das Fahren/Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, bis Sie sich wieder wohl fühlen und klar sehen.
- Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
- Die Anwendung dieses Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Timolol - okulär- Untersuchungen
- wie bei jeder Glaukombehandlung sollten der Augeninnendruck und die Hornhaut regelmäßig untersucht werden
- wie jeder andere topisch angewendete ophthalmische Wirkstoff, wird auch Timolol systemisch resorbiert
- aufgrund des beta-adrenergen Bestandteils Timolol, können dieselben Arten von kardiovaskulären, pulmonalen und anderen Nebenwirkungen auftreten wie bei systemisch angewendeten beta-adrenergen Wirkstoffen
- Inzidenz von systemischen Nebenwirkungen ist bei ophthalmologischer Anwendung geringer als bei systemischer Anwendung
- Maßnahmen zur Verringerung der systemischen Absorption beachten
- mögliche systemische Resorption wird reduziert, wenn nach der Anwendung etwa 2 Min. lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausgeübt oder die Augenlider geschlossen werden
- kann zu einer Reduktion von systemischen Nebenwirkungen und zu einer Verstärkung der lokalen Wirkung beitragen
- einseitige Gabe
- Betablocker können bei einseitiger Gabe auch einen drucksenkenden Effekt auf dem unbehandelten Auge haben
- Anwendung weiterer, anderer Betablocker
- Wirkung auf den Augeninnendruck oder auch die bekannten Wirkungen der systemischen Betablockade können sich potenzieren, wenn Patienten, die bereits einen systemisch angewendeten Betablocker bekommen, zusätzlich Timolol erhalten
- Reaktionen dieser Patienten sollten engmaschig überwacht werden
- Anwendung von zwei topisch applizierten Betablockern nicht empfohlen
- Wirkung auf den Augeninnendruck oder auch die bekannten Wirkungen der systemischen Betablockade können sich potenzieren, wenn Patienten, die bereits einen systemisch angewendeten Betablocker bekommen, zusätzlich Timolol erhalten
- anaphylaktische Reaktionen
- während der Behandlung mit Betablockern können Patienten mit einer aus der Anamnese bekannten Atopie oder schweren anaphylaktischen Reaktion auf verschiedene Allergene stärker auf die wiederholte Exposition gegenüber diesen Allergenen reagieren
- diese Patienten sprechen unter Umständen nicht auf die Adrenalindosis an, die zur Behandlung anaphylaktischer Reaktionen üblich ist
- während der Behandlung mit Betablockern können Patienten mit einer aus der Anamnese bekannten Atopie oder schweren anaphylaktischen Reaktion auf verschiedene Allergene stärker auf die wiederholte Exposition gegenüber diesen Allergenen reagieren
- Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen (z.B. koronare Herzerkrankungen, Prinzmetal Angina und Herzinsuffizienz) und Hypotonie
- Therapie mit Betablockern soll kritisch beurteilt und eine Behandlung mit anderen Wirkstoffen in Betracht gezogen werden
- Patienten mit Herzerkrankungen auf Zeichen von Verschlechterung der Erkrankung und auf Nebenwirkungen überwachen
- Patienten mit AV-Block ersten Grades
- Betablocker dürfen wegen ihrer negativen Auswirkungen auf die Überleitungszeit nur mit Vorsicht an Patienten mit AV-Block ersten Grades verabreicht werden
- Gefäßerkrankungen
- Patienten mit schweren peripheren Durchblutungsstörungen (z.B. schwere Formen der Raynaud-Erkrankung oder des Raynaud-Syndroms) sollen mit Vorsicht behandelt werden
- aufgrund des potenziellen Einflusses von Betarezeptorenblockern auf Blutdruck und Puls Vorsicht bei Patienten mit cerebraler Insuffizienz
- sollten sich nach Aufnahme der Behandlung mit Timolol Hinweise auf eine verminderte Hirndurchblutung ergeben, alternative Therapie erwägen
- Atemwegserkrankungen
- Fälle respiratorischer Reaktionen, darunter Todesfälle, infolge von Bronchospasmus bei Asthmapatienten nach Anwendung von manchen ophthalmischen Betablockern berichtet
- Timolol mit Vorsicht anwenden bei Patienten mit leichter/mittlerer chronisch- obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und nur dann, wenn der mögliche Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
- Hypoglykämie/Diabetes
- Betablocker mit Vorsicht bei Patienten anwenden, die spontane Hypoglykämie entwickeln oder bei Patienten mit labilem Diabetes, da Betablocker die Anzeichen und Symptome einer akuten Hypoglykämie maskieren können
- Hyperthyreose
- Beta-Blocker können die Anzeichen einer Hyperthyreose maskieren
- Erkrankungen der Hornhaut
- ophthalmologisch angewendete Betablocker können trockene Augen verursachen
- Patienten mit Erkrankungen der Hornhaut sollten mit Vorsicht behandelt werden
- Aderhautabhebung
- Fälle von Aderhautabhebung bei Anwendung von wässriger Supprimierungstherapie (z.B. Timolol, Acetazolamid) nach Filtrationsverfahren berichtet
- Anästhesie im Rahmen von Operationen
- ophthalmologische angewendete Betablocker können systemische agonistische Effekte auf Betarezeptoren (z.B. von Adrenalin) hemmen
- Anästhesist sollte informiert werden, wenn der Patient Timolol erhält
- ophthalmologische angewendete Betablocker können systemische agonistische Effekte auf Betarezeptoren (z.B. von Adrenalin) hemmen
- Muskelschwäche/Myasthenia gravis
- bei Patienten mit Muskelschwäche unter Betarezeptorenblockade von einer verstärkten Muskelschwäche im Sinne myasthenischer Symptome wie Diplopie, Ptosis und allgemeiner Schwäche berichtet
- Engwinkelglaukom
- bei Engwinkelglaukom liegt das unmittelbare Therapieziel in einer Öffnung des Winkels mittels Engstellung der Pupille durch ein Miotikum
- Timolol hat kaum oder überhaupt keinen Einfluss auf die Pupille
- wenn Timolol daher zur Augeninnendrucksenkung bei Engwinkelglaukom eingesetzt wird, sollte es in Kombination mit einem Miotikum und nicht allein verabreicht werden
- Patienten mit nächtlicher Druckerhöhung
- Timolol nicht geeignet
- Kinder und Jugendliche
- Timolol sollte generell vorsichtig bei Kindern und Jugendlichen mit Glaukom angewendet werden
- wichtig, die Eltern über mögliche Nebenwirkungen aufzuklären, so dass diese bei deren Auftreten die Therapie sofort beenden können
- zu beachtende Symptome sind beispielsweise Husten und Giemen
- aufgrund möglicher Apnoen und Cheyne-Stokes-Atmung bei Neugeborenen, Säuglingen und jüngeren Kindern, soll Timolol mit größter Vorsicht angewendet werden
- tragbarer Apnoe Monitor kann bei Neugeborenen unter Timolol Therapie hilfreich sein
- Doping
- Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- missbräuchliche Anwendung zu Dopingzwecken kann die Gesundheit gefährden
- Kontaktlinsen
- Kontaktlinsen sollen vor dem Eintropfen herausgenommen und erst nach 15 Min. wieder einge setzt werden (Augentropfen-Herstellerinformationen beachten)
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Timolol - okulär- Timolol sollte nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich
- wird Timolol bis zur Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene während der ersten Lebenstage sorgfältig überwacht werden
- keine ausreichenden Daten für die Anwendung von Timolol bei Schwangeren vorliegend
- Anzeichen und Symptome einer Betablockade (wie Bradykardie, Hypotonie, Atemnot und Hypoglykämie) bei Neugeborenen beobachtet, wenn Betablocker bis zur Geburt gegeben wurden
- epidemiologische Studien
- ergaben keine Hinweise auf missbildende Wirkungen
- jedoch besteht Risiko für intrauterine Wachstumsverzögerungen bei gleichzeitiger oraler Anwendung von Betablockern
- Maßnahmen zur Verringerung der systemischen Absorption beachten
- Fertilität
- keine Daten über die Auswirkungen von okulär angewendetem Timolol auf die humane Fertilität vorliegend
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Timolol - okulär- Übergang in die Muttermilch
- Betablocker wie Timolol gehen in die Muttermilch über
- können beim gestillten Säugling schwere unerwünschte Wirkungen hervorrufen
- Timolol tritt auch bei okularer Applikation in die Muttermilch über und kann dort höhere Konzentrationen als im mütterlichen Plasma erreichen
- Betablocker wie Timolol gehen in die Muttermilch über
- bei therapeutischen Dosen von okulär angewendetem Timolol jedoch unwahrscheinlich, dass ausreichende Mengen in der Muttermilch zu finden sind, um klinische Symptome einer Beta-Blockade beim Säugling auszulösen
- Timolol kann daher in der Stillzeit angewendet werden
- Maßnahmen zur Verringerung der systemisches Absorption beachten
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Timolol kann auf andere von Ihnen angewendete Arzneimittel, einschließlich anderer Augentropfen zur Behandlung von Glaukom, Auswirkungen haben oder von Ihnen beeinflusst werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks, Arzneimittel für Ihr Herz oder zur Behandlung von Diabetes anwenden oder beabsichtigen, diese anzuwenden. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt vor der Anwendung von Timolol informieren, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- einen Kalziumantagonisten wie Nifedipin, Verapamil oder Diltiazem, die häufig zur Behandlung von Bluthochdruck, Angina pectoris, einem abnormalen Herzschlag oder Raynaud-Syndrom eingesetzt werden
- Digoxin, ein Arzneimittel zur Linderung von Herzinsuffizienz oder zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
- Arzneimittel, die als Katecholamin-abbauende Mittel, wie Rauwolfia-Alkaloide oder Reserpin, als Bluthochdruck senkende Mittel bekannt sind
- Arzneimittel, die als Pressoramine bezeichnet werden, wie Adrenalin zur Behandlung schwerer allergischer Reaktionen
- Chinidin (zur Behandlung von Herzerkrankungen und einigen Arten von Malaria)
- Antidepressiva, die als Fluoxetin und Paroxetin bekannt sind
- Clonidin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck
- andere Betablocker, die eingenommen oder als Augentropfen angewendet werden, da sie zur gleichen Arzneimittelgruppe wie Timolol gehören und eine additive Wirkung haben könnten.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Beta-Blocker / Antiarrhythmika, Klasse III
Beta-Blocker / Flecainid
Beta-Blocker / Thioridazin
Beta-Blocker / Propafenon
Allergenextrakte, subkutan / Beta-Blocker
Beta-Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
Ajmalin / Beta-Blocker
CYP2D6-Substrate / Artemether, Lumefantrin
Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge, invasiv/ Beta-Blocker
Allergie-Test-Lösungen, pulmonal und nasal / Beta-Blocker
mittelschwer Beta-Blocker / Cimetidin
Beta-Blocker / Hydralazin
Beta-Blocker / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
Digitalis-Glykoside / Beta-Blocker
Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
Mutterkorn-Alkaloide / Beta-Blocker
Insulin / Beta-Blocker, nichtselektive
Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge
Beta-Blocker / ZNS-Stimulanzien
Beta-Blocker / S1P-Modulatoren
Beta-Blocker / Cobicistat
CYP2D6-Substrate / Mirabegron
Beta-Blocker / Darunavir
CYP2D6-Substrate / Dacomitinib
CYP2D6-Substrate / Givosiran
Allergenextrakte, oral / Beta-Blocker
Allergie-Test-Lösungen, dermal / Beta-Blocker
Fenoterol / Beta-Blocker
Stoffe, die Bradykardie bewirken können / Somatostatin-Analoga
geringfügig Beta-Blocker / Diphenhydramin
Beta-Blocker / Gefitinib
Beta-Blocker / Hydroxychloroquin
Beta-Blocker / Chinidin
Beta-Blocker / Sulfinpyrazon
Beta-Blocker / Thyreostatika
Glucagon / Beta-Blocker
Lidocain / Beta-Blocker
Phenformin / Beta-Blocker
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Beta-Blocker
Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Beta-Blocker
Beta-Blocker / Bupropion
Antidiabetika, orale / Beta-Blocker
Beta-Blocker / Asenapin
Alpha-2-Rezeptoragonisten / Beta-Blocker
CYP2D6-Substrate / Abirateron
Dexmedetomidin / Beta-Blocker
Beta-Blocker / Proteinkinase-Inhibitoren
Tasimelteon / Beta-Blocker
CYP2D6-Substrate / Interferon alpha
Beta-Blocker / Glucagon
CYP2D6-Substrate / Sotorasib
Beta-Blocker / Lercanidipin
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
Stoffe, die Bradykardie bewirken / Lasmiditan
Beta-Blocker / Allgemeinanästhetika
Beta-Blocker / Phenothiazine
Beta-Blocker / Barbiturate
Stoffe, die Bradykardie bewirken können / Thalidomid
unbedeutend Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, DihydropyridineWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Wenden Sie Timolol nicht während der Schwangerschaft an, es sei denn Ihr Arzt hält die Behandlung für erforderlich.
- Stillzeit
- Stillen Sie Ihr Kind nicht unter der Behandlung mit Timolol. Timolol kann in die Muttermilch übergehen.
Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Dosierungsanleitung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Der Arzt wird entscheiden, wieviel Tropfen Sie täglich anwenden sollen und für wie lange.
- Die empfohlene Dosis ist 2-mal täglich 1 Tropfen in jedes erkrankte Auge.
- ein Tropfen am Morgen
- ein Tropfen am Abend
- Ändern Sie nicht Ihre übliche Dosis, ohne mit Ihrem Arzt zu sprechen.
- Berühren Sie mit der Tropferspitze des Behältnisses nicht Ihre Augen oder die Umgebung der Augen. Es kann sonst zu Verunreinigungen der Augentropfen mit Bakterien kommen, was zu einer Augeninfektion mit anschließender schwerwiegender Schädigung des Auges, bis hin zum Verlust des Sehvermögens führen könnte. Um eine Verunreinigung des Behältnisses zu vermeiden, waschen Sie Ihre Hände vor
der Anwendung dieses Arzneimittels und vermeiden Sie jeglichen Kontakt der Spitze des Behältnisses mit anderen Oberflächen durch. - Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Vor der Anwendung von Timolol muss durch Ihren Arzt oder den Kinderarzt, eine ausführliche medizinische Untersuchung erfolgen. Der Arzt wird entscheiden, ob dieses Arzneimittel geeignet ist.
- Patienten, insbesondere Neugeborene, sollen nach der 1. Dosis für 1 bis 2 Stunden in medizinischen Räumlichkeiten streng überwacht werden. Des Weiteren ist bis zur Durchführung geeigneter chirurgischer Maßnahmen auf mögliche Nebenwirkungen zu achten.
- Dauer der Anwendung
- Ihr Arzt oder der Arzt Ihres Kindes wird über die Dauer der Anwendung entscheiden.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Wenn Sie zu viele Tropfen in Ihr Auge getopft oder etwas vom Inhalt des Behältnisses geschluckt haben, können Sie:
- Kopfschmerzen bekommen
- Sie sich schwindlig oder benommen fühlen
- Schwierigkeiten beim Atmen haben
- Brustschmerzen bekommen
- fühlen, dass sich Ihre Herzfrequenz verlangsamt hat.
- In diesen Fällen sollte unverzüglich ein Arzt gerufen werden.
- Wenn Sie zu viele Tropfen in Ihr Auge getopft oder etwas vom Inhalt des Behältnisses geschluckt haben, können Sie:
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Es ist wichtig, dass Sie dieses Arzneimittel nach Vorschrift Ihres Arztes anwenden.
- Wenn Sie eine Anwendung vergessen haben, holen Sie diese schnellstmöglich nach.
- Ist es jedoch fast an der Zeit für die nächste Anwendung, lassen Sie die vergessene Dosis aus und kehren Sie zu Ihrem regelmäßigen Dosierungsschema zurück.
- Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Wenn Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel abbrechen wollen, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: 1 ml Lösung enthält 3,4 mg Timololmaleat, entsprechend 2,5 mg Timolol
- Senkung des erhöhten Augeninnendrucks bei: Erwachsenen mit okulärer Hypertonie; Patienten mit chronischem Offenwinkelglaukom einschließlich aphaken Patienten; Erwachsenen mit sekundärem Glaukom
- Erwachsene
- initial: 1 Tropfen 2mal / Tag ins betroffene Auge
- bei nicht ausreichender klinischer Reaktion: Dosissteigerung auf 1 Tropfen 0,5 %ige Lösung 2mal / Tag
- bei Bedarf Anwendung mit anderen Arzneimitteln zur Senkung des Augeninnendrucks
- Anwendung von 2 topischen betaadrenergen Rezeptblockern wird nicht empfohlen
- 4 Wochen nach Therapiebeginn: Augeninnendruck prüfen, stabile Wirkung zeigt sich erst nach einigen Wochen
- bei konstanter Einstellung auf das angestrebte Niveau: Dosisreduktion auf 1 Tropfen 1mal / Tag
- Behandlungsdauer: Dauertherapie
- Wechsel des Arzneimittels
- Umstellung der Therapie auf einem anderen topischen Betablocker
- bisherige Therapie erst nach einem vollständigen Anwendungstag beenden
- am nächsten Tag beginnt man die Timolol-Behandlung
- 1 Tropfen 2mal / Tag in jedes betroffene Auge
- Dosissteigerung, optional: 1 Tropfen 0,5 %ige Lösung 2mal / Tag
- Umstellung von einem Glaukomarzneimittel auf einen anderen Betarezeptorenblocker
- bisheriges Arzneimittel beibehalten und zusätzlich
- 1 Tropfen 2mal / Tag in jedes betroffene Auge
- am nächsten Tag: vorheriges Arzneimittel vollkommen absetzen und Behandlung nur mit Timolol fortsetzen
- wenn eine höhere Dosis Timolol erforderlich ist: Dosiserhöhung auf 0,5 %ige Lösung
- bisheriges Arzneimittel beibehalten und zusätzlich
- Umstellung der Therapie auf einem anderen topischen Betablocker
- initial: 1 Tropfen 2mal / Tag ins betroffene Auge
- Erwachsene
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- umfangreiche Erfahrungen vorhanden
- oben angegebenen Dosierungsempfehlungen spiegeln die klinischen Daten aus den gewonnenen Erfahrungen wieder
- Kinder und Jugendliche
- primär kongenitales Glaukom und primär juveniles Glaukom (begrenzte Daten)
- Übergangstherapie bis hin zu geeigneten chirurgischen Maßnahmen, oder
- Überbrückungstherapie im Falle eines fehlgeschlagenen chirurgischen Eingriffs, um weitere Möglichkeiten einer Therapie abzuwägen
- Hinweise
- strenge Nutzen / Risiko Abwägung durch den Arzt
- vor Therapiebeginn: ausführliche Anamnese und Untersuchung, um systemische Unregelmäßigkeiten auszuschließen
- aufgrund der limitierten Datenlage: keine genaue Dosisempfehlung möglich
- Anwendung der niedrigsten möglichen verfügbaren Dosiskonzentration
- 1 Tropfen 1mal / Tag
- vorsichtige Dosiserhöhung, falls der Augendruck nicht ausreichend kontrolliert werden kann: max. 2 Tropfen 1mal / Tag je betroffenem Auge
- falls eine Verabreichung 2mal / Tag notwendig ist: Intervall von 12 Stunden einhalten
- Patienten, insbesondere Neugeborene: nach der 1. Dosis für 1 - 2 Stunden genau beobachten
- bis zur Durchführung geeigneter chirurgischer Maßnahmen auf okulare und systemische Nebenwirkungen beobachten
- primär kongenitales Glaukom und primär juveniles Glaukom (begrenzte Daten)
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Sie können die Augentropfen normal weiter anwenden, es sei denn, die auftretenden Nebenwirkungen sind schwerwiegend. Bei Fragen, sprechen Sie mit einem Arzt oder Apotheker. Brechen Sie die Anwendung von Timolol nicht ab, bevor Sie mit Ihrem Arzt gesprochen haben.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Reizung des Auges, trockene Augen, verminderte Empfindlichkeit der Hornhaut, Kopfschmerzen.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- verschwommenes Sehen wie Doppeltsehen, Müdigkeit, Schwindel, Depression, Übelkeit, Synkope, Verlangsamung der Herzfrequenz, Kurzatmigkeit, Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Asthenie/Erschöpfung.
- Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Schlaganfall, Verschlechterung der Anzeichen und Beschwerden von Myasthenia gravis (Muskelerkrankung), Kribbeln oder taubes Gefühl der Füße oder Hände, Hautausschlag oder Verschlechterung der Psoriasis, Immunerkrankungen, die eine Entzündung der inneren Organe verursachen können (systemischer Lupus erythematodes), geringer Blutdruck, Herzinsuffizienz, anaphylaktischer Schock, Aderhautablösung nach Filtrationschirurgie, Herabhängen des Augenlides (halb geschlossenes Auge), Doppeltsehen,
Schlaflosigkeit, Albträume, Gedächtnisverlust, Durchfall, Mundtrockenheit , Brustschmerzen, Herzklopfen, unregelmäßiger Herzschlag, Ohrensausen, Schwellungen oder Kälte an Händen und Füßen, Beinkrämpfe und/oder Beinschmerzen beim Gehen, Kurzatmigkeit (konvulsive Verengung der Atemwege in der Lunge, hauptsächlich bei Patienten mit Vorhofflimmern als bestehende Krankheiten), Husten, Haarausfall, Hautausschlag, Juckreiz oder andere schwere allergische Reaktionen (systemische Reaktionen wie Schwellung der Haut oder der Schleimhäute, Nesselsucht, Ansammlung von Wasser im Gewebe (Ödem), Peyr OnieKrankheit (die eine Krümmung des Penis verursachen kann) und verminderter Sexualtrieb.
- Schlaganfall, Verschlechterung der Anzeichen und Beschwerden von Myasthenia gravis (Muskelerkrankung), Kribbeln oder taubes Gefühl der Füße oder Hände, Hautausschlag oder Verschlechterung der Psoriasis, Immunerkrankungen, die eine Entzündung der inneren Organe verursachen können (systemischer Lupus erythematodes), geringer Blutdruck, Herzinsuffizienz, anaphylaktischer Schock, Aderhautablösung nach Filtrationschirurgie, Herabhängen des Augenlides (halb geschlossenes Auge), Doppeltsehen,
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Sehstörungen, die im Allgemeinen ½ bis 5 Minuten nach der Anwendung auftreten, AV-Block (eine Erregungsleitungsstörung im Herz, die zu Herzrhythmusstörungen führt), Herzversagen, niedriger Blutzuckerspiegel, Hornhautabrasion, veränderter Geschmack, Bauchschmerzen, Erbrechen, Sexualstörungen, Reizung des Auges, einschließlich Stechen und Brennen, Juckreiz, Rötung des Auges, Tränenfluss, Entzündung des Augenlids oder der Hornhaut, Muskelschwäche, Gelenkerkrankung, lokalisierter und allgemeiner Hautausschlag, Durst, Halluzination.
- Wie bei anderen Augentropfen wird Timolol ins Blut aufgenommen. Dies kann zu ähnlichen Nebenwirkungen wie die Einnahme von Arzneimitteln aus der Gruppe der so genannten „Betablocker" führen. Die Häufigkeit der Nebenwirkungen nach der Anwendung am Auge ist geringer als die Häufigkeit der Nebenwirkungen, wenn die Arzneimittel z. B. eingenommen oder in eine Vene gespritzt werden.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Timolol - okulär- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- systemischer Lupus Erythematodes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verdeckung hypoglykämischer Symptome bei insulinabhängigen Diabetikern
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Depression
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- cerebrale Ischämie
- Benommenheit
- Migräne
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sehstörungen (Verschwommensehen)
- Augenschmerzen
- Reizerscheinungen an den Augen wie
- Brennen
- Stechen
- okulare Beschwerden
- okulare Hyperämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hornhauterosion
- Keratitis punctata
- Keratitis
- Iritis
- Konjunktivitis
- Blepharitis
- verminderte Sehschärfe
- Photophobie
- Trockenheitsgefühl der Augen
- verstärkte Tränensekretion
- Augenausfluss
- Juckreiz des Auges
- Lidrandverkrustung
- Entzündung der vorderen Augenkammer
- Augenlidödem
- konjunktivale Hyperämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Uveitis
- Diplopie
- Asthenopie
- Ekzem der Augenlider
- Erythem am Augenlid
- Pruritus des Augenlids
- konjunktivales Ödem
- Pigmentierung der Hornhaut
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Fälle von Hornhautkalzifizierungen unter der Therapie mit phosphathaltigen Augentropfen bei Patienten mit ausgeprägten Hornhautdefekten
- ohne Häufigkeitsangabe
- herabgesetzte Hornhautsensibilität
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tinnitus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bradykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Myokardinfarkt
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- erhöhter Blutdruck
- periphere Ödeme
- kalte Hände und Füße
- ohne Häufigkeitsangabe
- Claudicatio
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- Asthma
- Bronchitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
- Bronchospasmen (v.a. bei Patienten mit einer vorbestehenden bronchospastischen Erkrankung)
- Husten
- Keuchen
- verstopfte Nase
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dysgeusie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dyspepsie
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schwellung im Gesicht
- Erythem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Müdigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Asthenie
- Schmerzen im Brustraum
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Nebenwirkungen, die bei anderen ophthalmologischen Betablockern beobachtet wurden (können möglicherweise bei der Anwendung von Timolol auftreten)
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- systemischer Lupus erythematodes
- systemische allergische Reaktionen, einschließlich
- Angioödem
- Überempfindlichkeit
- Pruritus
- anaphylaktische Reaktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypoglykämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Insomnie
- Albträume
- Depressionen
- Gedächtnisverlust
- Halluzination
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schlaganfall
- cerebrale Ischämie
- cerebrovaskulärer Insult
- Synkope
- Parästhesie
- Schwindel
- Zunahme von Zeichen und Symptomen einer Myasthenia gravis
- Benommenheit
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- im Zusammenhang mit der Anwendung von phosphathaltigen Augentropfen und stark geschädigter Hornhaut: Fälle von Kalkablagerungen in der Hornhaut
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anzeichen und Symptome von Irritationen des Auges (z.B. Brennen, Stechen, Jucken, Tränenfluss, Rötung)
- Blepharitis
- Konjunktivitis
- Keratitis
- verschwommenes Sehen
- Hornhauterosion
- choroidale Ablösung nach Filtrations-Operationen
- Ptosis des Augenlids
- verminderte Sensitivität der Kornea
- trockene Augen
- Hornhauterosion
- Diplopie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bradykardie
- Herzstillstand
- AV-Block (komplett, geringradig oder verschlechtert)
- Arrhythmie
- Palpitationen
- dekompensierte Herzinsuffizienz
- Herzinsuffizienz, Verschlechterung einer kongestiven Herzinsuffizienz
- Hypotonie
- Synkopen
- Ödeme
- Schmerzen im Brustbereich
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Raynaud-Phänomen
- Hypotonie
- kalte Hände und Füße
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bronchospasmen (besonders bei Patienten mit vorbestehenden bronchospastischen Erkrankungen)
- respiratorische Insuffizienz
- Dyspnoe
- Husten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bauchschmerzen
- Erbrechen
- Diarrhoe
- Übelkeit
- Geschmacksstörungen
- Dyspepsie
- Mundtrockenheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B.
- lokalisierter und generalisierte Exantheme
- Urtikaria
- Alopezie
- psoriasiforme Ausschläge
- Psoriasis, Verschlimmerung von Psoriasis
- Hautausschläge
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgie
- Arthropathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- ohne Häufigkeitsangabe
- sexuelle Dysfunktion
- Abnahme der Libido
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden an der Applikationsstelle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Asthenie
- Müdigkeit
- Schwindel
- Schwächegefühl
- depressive Verstimmung
- ohne Häufigkeitsangabe
Hinweise
- wie andere topisch angewendete, ophthalmische Arzneimittel wird Timolol systemisch in den Kreislauf resorbiert
- kann ähnliche Nebenwirkungen verursachen, wie sie bei systemischen Betablockern beobachtet werden
- Inzidenz von systemischen Nebenwirkungen nach topischer Anwendung ist niedriger als nach systemischer Anwendung
- systemische Nebenwirkungen können durch die Kompression der abführenden Tränenwege bei der Anwendung vermindert werden
- nach Absetzen kann die Timolol-Wirkung mehrere Tage anhalten
- wird Timolol nach längerer Gabe abgesetzt, kann noch für 2 - 4 Wochen ein drucksenkender Effekt bestehen
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Timolol hydrogenmaleat 3.42 mg Wirkstoff Timolol 2.5 mg k.A. Benzalkonium chlorid 0.1 mg Konservierungsstoff Dinatrium hydrogenphosphat 12-Wasser + Hilfsstoff Natrium dihydrogenphosphat 2-Wasser + Hilfsstoff Natrium hydroxid + Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke + Hilfsstoff Gesamt Phosphat Ion 12.7 mg Zusatzangabe -
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