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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Es kann als Tropfinfusion (intravenöse Infusion) oder als Injektion direkt in eine Vene oder einen Muskel gegeben werden.
Anwendungsgebiete
- Cefuroxim-Natrium ist ein Antibiotikum für Erwachsene und Kinder. Es tötet Bakterien ab, die Infektionen verursachen. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Cephalosporine genannt werden.
- Cefuroxim-Natrium wird angewendet zur Behandlung von Infektionen:
- der Lungen oder des Brustraumes
- der Harnwege
- der Haut und des Weichteilgewebes
- des Bauchraumes.
- Cefuroxim-Natrium kann außerdem angewendet werden:
- zur Prophylaxe von Infektionen bei Operationen.
Indikation- Behandlung der nachfolgend genannten Infektionen bei Erwachsenen und Kindern einschließlich Neugeborenen (von Geburt an):
- ambulant erworbene Pneumonie
- akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis
- komplizierte Harnwegsinfektionen einschließlich Pyelonephritis
- Infektionen des Weichteilgewebes: Infektionen der unteren Hautschichten, Erysipel und Wundinfektionen
- intraabdominelle Infektionen
- Prophylaxe von Infektionen bei gastrointestinalen (einschließlich ösophagealen), orthopädischen, kardiovaskulären und gynäkologischen Operationen (einschließlich Kaiserschnitt)
- Behandlung und Prävention von Infektionen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit durch anaerobe Organismen verursacht wurden:
- Cefuroxim zusammen mit zusätzlichen geeigneten antibakteriellen Substanzen anwenden
- Hinweis:
- offiziellen Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antibakteriellen Wirkstoffen sind zu berücksichtigen
- Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung
- Verabreichung entweder als
- i.v. Injektion über einen Zeitraum von 3 - 5 Min. direkt in eine Vene, oder
- über einen Tropfschlauch oder als Infusion über 30 - 60 Min., oder
- als tiefe i.m. Injektion
- Lösungen mit Trübungen oder Ausfällungen nicht anwenden
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:
- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen irgendein Cephalosporin- Antibiotikum oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
- wenn Sie schon einmal eine schwere allergische Reaktion (Überempfindlichkeitsreaktion) gegen irgendein anderes Betalaktam- Antibiotikum (Penicilline, Monobactame und Carbapeneme) hatten.
- Informieren Sie Ihren Arzt bevor Sie die Therapie mit Cefuroxim-Natrium beginnen, wenn Sie glauben, dass dies auf Sie zutrifft. Cefuroxim-Natrium darf Ihnen nicht verabreicht werden.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cefuroxim - invasiv- Überempfindlichkeit gegen Cefuroxim
- bekannte Überempfindlichkeit gegen Antibiotika aus der Gruppe der Cephalosporine
- schwere Überempfindlichkeit (z.B. anaphylaktische Reaktion) gegen andere Betalaktam-Antibiotika (Penicilline, Carbapeneme und Monobactame) in der Krankheitsgeschichte
Vorsichtsmaßnahmen
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung des Arzneimittels ist erforderlich:
- Sie müssen auf bestimmte Symptome wie allergische Reaktionen und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie starke Durchfälle achten, solange Sie das Präparat anwenden, um das Risiko für weitere Komplikationen zu senken. Siehe auch „Beschwerden, auf die Sie achten müssen" in Kategorie "Nebenwirkungen". Wenn Sie schon einmal allergisch auf andere Antibiotika, wie z.B. Penicillin, reagiert haben, könnten Sie auch allergisch gegen Cefuroxim-Natrium sein.
- Wenn bei Ihnen eine Blut- oder Urinuntersuchung vorgesehen ist
- Das Arzneimittel kann die Ergebnisse von Urin- oder Blutzuckermessungen sowie einer bestimmten, als Coombs-Test bezeichneten, Blutuntersuchung beeinträchtigen. Wenn bei Ihnen eine Untersuchung vorgesehen ist:
- Informieren Sie die Person, die die Probenentnahme durchführt, dass Ihnen Cefuroxim-Natrium verabreicht wurde.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cefuroxim - invasiv- Hinweise
- zur Behandlung und Prävention von Infektionen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit durch anaerobe Organismen verursacht wurden, sollte Cefuroxim zusammen mit zusätzlichen geeigneten antibakteriellen Substanzen angewendet werden
- offizielle Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antibakteriellen Wirkstoffen berücksichtigen
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- wie bei allen Betalaktam-Antibiotika schwerwiegende und mitunter tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet
- über Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet, die zum Kounis-Syndrom (akuter allergischer Koronararterienspasmus, der einen Myokardinfarkt zur Folge haben kann) geführt haben
- bei Auftreten von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen muss die Behandlung mit Cefuroxim sofort abgebrochen und geeignete Notfallmaßnahmen eingeleitet werden
- vor Beginn einer Behandlung ist der Patient sorgfältig nach schweren Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Cefuroxim, andere Cephalosporine oder andere Betalaktam-Antibiotika in der Krankheitsgeschichte zu befragen
- bei Patienten mit leichter Überempfindlichkeit gegen andere Betalaktam-Antibiotika in ihrer Vorgeschichte sollte Cefuroxim mit Vorsicht angewendet werden
- wie bei allen Betalaktam-Antibiotika schwerwiegende und mitunter tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet
- schwerwiegende kutane Nebenwirkungen (SCARS)
- schwerwiegende kutane Nebenwirkungen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) und der Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, in Zusammenhang mit der Anwendung von Cefuroxim berichtet
- zum Zeitpunkt der Verschreibung sollten die Patienten auf die Anzeichen und Symptome hingewiesen und engmaschig auf Hautreaktionen überwacht werden
- sollten Anzeichen und Symptome auftreten, die auf diese Nebenwirkungen hindeuten, sollte Cefuroxim umgehend abgesetzt und eine alternative Behandlung in Betracht gezogen werden
- wenn der Patient während der Anwendung von Cefuroxim eine schwerwiegende Nebenwirkung wie SJS, TEN oder DRESS entwickelt hat, darf bei diesem Patienten zu keiner Zeit eine erneute Behandlung mit Cefuroxim erfolgen
- gleichzeitige Behandlung mit stark wirkenden Diuretika oder Aminoglykosiden
- hochdosierte Cephalosporin-Antibiotika sollten bei Patienten mit Vorsicht gegeben werden, die gleichzeitig mit stark wirkenden Diuretika, wie Furosemid, oder Aminoglykosiden behandelt werden
- bei Anwendung dieser Kombination über Nierenfunktionsstörungen berichtet
- Nierenfunktion sollte bei älteren Patienten und Patienten mit vorbestehender Nierenfunktionsstörung überwacht werden
- vermehrtes Wachstum von nicht empfindlichen Mikroorganismen
- Anwendung von Cefuroxim kann zu vermehrtem Wachstum von Candida führen
- Anwendung über einen längeren Zeitraum kann außerdem zu vermehrtem Wachstum von anderen, nicht empfindlichen Erregern (z.B. Enterokokken und Clostridium difficile) führen, wodurch ein Abbruch der Behandlung erforderlich werden kann
- Antibiotika-assoziierte pseudomembranöse Kolitis
- im Zusammenhang mit der Anwendung von Cefuroxim wurde über Fälle von pseudomembranöser Antibiotika-assoziierter Kolitis berichtet, deren Schweregrad leicht bis lebensbedrohlich sein kann
- an diese Diagnose muss bei Patienten gedacht werden, bei denen während oder unmittelbar nach der Behandlung mit Cefuroxim Durchfälle auftreten
- Abbruch der Behandlung mit Cefuroxim und die Einleitung einer spezifisch gegen Clostridium difficile gerichteten Therapie müssen in Betracht gezogen werden
- Arzneimittel, die die Peristaltik hemmen, sind kontraindiziert
- im Zusammenhang mit der Anwendung von Cefuroxim wurde über Fälle von pseudomembranöser Antibiotika-assoziierter Kolitis berichtet, deren Schweregrad leicht bis lebensbedrohlich sein kann
- intraabdominelle Infektionen
- aufgrund seines Wirkspektrums ist Cefuroxim nicht für die Behandlung von Infektionen geeignet, die durch gram-negative nicht-fermentierende Bakterien verursacht wurden
- Beeinträchtigung von labordiagnostischen Untersuchungen
- Entwicklung eines positiven Coombs-Tests im Zusammenhang mit der Anwendung von Cefuroxim kann das Ergebnis von Kreuzblutuntersuchungen beeinflussen
- geringfügige Beeinträchtigung von Kupferreduktionsmethoden (Benedict- oder Fehling-Probe, Clinitest) kann beobachtet werden
- sollte jedoch nicht zu falschpositiven Ergebnissen führen, wie sie bei einigen anderen Cephalosporinen auftreten können
- empfohlen, für die Blutzuckerbestimmung bei Patienten, die Cefuroxim erhalten, entweder die Glucoseoxidase-oder die Hexokinase-Methode zu verwenden, da Ferrocyanid-Tests zu falsch negativen Ergebnissen führen können
- intrakamerale Anwendung und Augenerkrankungen
- Cefuroxim nicht für die intrakamerale Anwendung bestimmt
- einzelne Fälle und Häufungen von schwerwiegenden ophthalmologischen Nebenwirkungen nach der nicht zugelassenen intrakameralen Anwendung von zur intravenösen/intramuskulären Anwendung zugelassenen Cefuroxim-haltigen Formulierungen gemeldet
- diese unerwünschten Arzneimittelwirkungen beinhalteten
- Makula- und Netzhautödeme
- Netzhautablösungen
- erhöhte Netzhauttoxizität
- verminderte Sehfähigkeit
- Verringerungen der Sehschärfe
- verschwommenes Sehen
- Hornhauttrübungen und -ödeme
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cefuroxim - invasiv- Cefuroxim sollte Schwangeren nur verordnet werden, wenn der therapeutische Nutzen die Risiken überwiegt
- nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Cefuroxim bei Schwangeren
- nachgewiesen, dass Cefuroxim placentagängig ist und nach intramuskulärer oder intravenöser Gabe bei der Mutter therapeutische Konzentrationen im Fruchtwasser und im Nabelschnurblut erreicht
- tierexperimentelle Studien
- keine Hinweise auf Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- keine Daten zum Einfluss von Cefuroxim auf die Fertilität beim Menschen vorliegend
- Reproduktionsstudien an Tieren haben keine Auswirkungen auf die Fertilität gezeigt
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cefuroxim - invasiv- Entscheidung muss getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Cefuroxim verzichtet werden soll / die Behandlung mit Cefuroxim zu unterbrechen ist
- dabei sowohl Nutzen des Stillens für das Kind als auch Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigen
- Cefuroxim wird in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden
- in therapeutischen Dosen Nebenwirkungen beim gestillten Säugling nicht zu erwarten, obwohl Risiko für Durchfall und Pilzinfektionen der Schleimhäute nicht ausgeschlossen werden kann
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Einige Arzneimittel können die Wirkung von Cefuroxim-Natrium beeinflussen oder die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Nebenwirkungen erhöhen. Hierzu gehören:
- Antibiotika vom Aminoglykosid-Typ
- Wassertabletten (Diuretika), wie z.B. Furosemid
- Probenecid
- Orale Antikoagulantien
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie solche Arzneimittel einnehmen. Eventuell müssen bei Ihnen zusätzliche Untersuchungen zur Überwachung Ihrer Nierenfunktion durchgeführt werden während Sie das Präparat anwenden.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
mittelschwer Aminoglykosid-Antibiotika / Cephalosporine
Vitamin-K-Antagonisten / Cephalosporine
Cephalosporine / Histamin-H2-Rezeptorantagonisten
Colistin / Cephalosporine
Cephalosporine / Probenecid
Cephalosporine / Antazida
Cephalosporine / Protonenpumpen-Hemmer
Cephalosporine / Pirenzepin
Schleifendiuretika / Cephalosporine
Typhus-Impfstoff, oral / Antibiotika
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Cholera-Impfstoff, oral / Antibiotika
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Cephalosporine / Calciumcitrat
geringfügig Regorafenib / Antibiotika
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Cephalosporine / Natriumzirconiumcyclosilicat
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Cephalosporine / Nifedipin
unbedeutend Kontrazeptiva, orale / Cephalosporine
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)Warnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Ihr Arzt wird den Nutzen einer Behandlung mit Cefuroxim-Natrium gegen ein mögliches Risiko für Ihr Baby abwägen.
Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Das Präparat wird normalerweise durch einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal verabreicht.
- Die empfohlene Dosis beträgt
- Die korrekte Cefuroxim-Natrium-Dosis wird von Ihrem Arzt festgelegt und ist abhängig von: dem Schweregrad und der Art der Infektion; ob Sie zusätzlich mit anderen Antibiotika behandelt werden; Ihrem Gewicht und Alter; wie gut Ihre Nieren
funktionieren.
- Die korrekte Cefuroxim-Natrium-Dosis wird von Ihrem Arzt festgelegt und ist abhängig von: dem Schweregrad und der Art der Infektion; ob Sie zusätzlich mit anderen Antibiotika behandelt werden; Ihrem Gewicht und Alter; wie gut Ihre Nieren
- Neugeborene (0 - 3 Wochen)
- Für jedes Kilogramm Körpergewicht des Neugeborenen werden 30 bis 100 mg Cefuroxim-Natrium pro Tag verabreicht, aufgeteilt in zwei oder drei Einzeldosen.
- Säuglinge (über 3 Wochen) und Kinder
- Für jedes Kilogramm Körpergewicht des Säuglings oder Kindes werden 30 bis 100 mg Cefuroxim-Natrium pro Tag verabreicht, aufgeteilt in drei oder vier Einzeldosen.
- Erwachsene und Jugendliche
- 750 mg bis 1,5 g Cefuroxim-Natrium zwei-, drei- oder viermal täglich. Höchstdosis: 6 g pro Tag.
- Patienten mit Nierenproblemen
- Wenn bei Ihnen Probleme mit den Nieren bestehen, wird Ihr Arzt die Dosis möglicherweise anpassen.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn das bei Ihnen der Fall ist.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: 1 Durchstechflasche enthält 750 mg Cefuroxim
- Erwachsene und Kinder (>=40 kg KG)
- ambulant erworbene Pneumonie und akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis; Infektionen des Weichteilgewebes: Infektionen der unteren Hautschichten, Erysipel und Wundinfektionen; intraabdominelle Infektionen
- 750 mg / 8 Stunden (i.v. oder i.m.)
- komplizierte Harnwegsinfektionen einschließlich Pyelonephritis
- 1,5 g / 8 Stunden (i.v. oder i.m.)
- schwere Infektionen
- 750 mg / 6 Stunden (i.v.) oder 1,5 g / 8 Stunden (i.v.)
- Prophylaxe von Infektionen bei gastrointestinalen, gynäkologischen (einschließlich Kaiserschnitt) und orthopädischen Operationen
- bei der Narkoseeinleitung: 1,5 g
- nach 8 Stunden und 16 Stunden: Ergänzung um zwei 750 mg-Dosen (i.m.) möglich
- Prophylaxe von Infektionen bei kardiovaskulären und ösophagealen Operationen
- bei der Narkoseeinleitung: 1,5 g
- danach: 750 mg (i.m.) / 8 Stunden für weitere 24 Stunden
- ambulant erworbene Pneumonie und akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis; Infektionen des Weichteilgewebes: Infektionen der unteren Hautschichten, Erysipel und Wundinfektionen; intraabdominelle Infektionen
- ambulant erworbene Pneumonie; komplizierte Harnwegsinfektionen einschließlich Pyelonephritis; Infektionen des Weichteilgewebes: Infektionen der unteren Hautschichten, Erysipel und Wundinfektionen; intraabdominelle Infektionen
- Säuglinge und Kleinkinder (> 3 Wochen und Kinder < 40 kg KG)
- 30 - 100 mg / kg / Tag (i.v.), verteilt auf 3 - 4 Einzeldosen
- für die meisten Infektionen: Dosis von 60 mg / kg / Tag geeignet
- Säuglinge (Geburt bis 3 Wochen)
- 30 - 100 mg / kg / Tag (i.v.), verteilt auf 2 - 3 Einzeldosen
- Säuglinge und Kleinkinder (> 3 Wochen und Kinder < 40 kg KG)
Dosisanpassung
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Ausscheidung hauptsächlich über die Nieren
- Kreatinin-Clearance >= 20 ml / Min. / 1,73 m2:
- Reduktion der Standarddosis nicht notwendig
- 750 mg - 1,5 g 3mal / Tag
- Kreatinin-Clearance 10 - 20 ml / Min. / 1,73 m2:
- 750 mg 2mal / Tag
- Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min. / 1,73 m2:
- 750 mg 1mal / Tag
- Hämodialyse-Patienten
- am Ende jeder Dialysesitzung: zusätzliche 750 mg-Dosis i.v. oder i.m.
- neben der parenteralen Anwendung kann Cefuroxim-Natrium auch in die Peritonealdialyselösung gegeben werden (üblicherweise 250 mg / 2 Liter Dialyselösung)
- Patienten mit Nierenversagen auf Intensivstation, bei denen eine kontinuierliche arteriovenöse Hämofiltration (continuous arteriovenous hemofiltration, CAHV) oder eine High-Flux-Hämofiltration (HF) durchgeführt wird
- 750 mg 2mal / Tag
- für Low-Flux-Hämofiltration: Dosierungsempfehlung wie bei eingeschränkter Nierenfunktion
- eingeschränkte Leberfunktion
- mit keiner Beeinflussung der Pharmakokinetik von Cefuroxim zu rechnen
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Beschwerden, auf die Sie achten müssen
- Bei einer kleinen Zahl von Patienten, die Cefuroxim-Natrium anwenden, treten allergische Reaktionen oder potentiell schwerwiegende Hautreaktionen auf. Zu den Symptomen dieser Reaktionen gehören:
- Schwere allergische Reaktion. Die Anzeichen dafür umfassen erhabenen und juckenden Hautausschlag, Schwellungen, manchmal des Gesichts oder der Mundhöhle, wodurch es zu Atemproblemen kommen kann.
- Hautausschlag, der mit Blasenbildung einhergehen kann, und an kleine Zielscheiben erinnert (dunkler Fleck im Zentrum, der von einer blasseren Zone und einem außen gelegenen dunklen Ring umgeben ist).
- Ein ausgedehnter Ausschlag mit Blasenbildung und Abschälung der Haut (dies können Anzeichen eines Stevens-Johnson-Syndroms oder einer toxischen epidermalen Nekrolyse sein).
- Pilzinfektionen. Arzneimittel wie Cefuroxim-Natrium können selten zu vermehrtem Wachstum von Hefepilzen (Candida) im Körper führen, die ihrerseits Pilzinfektionen (z.B. Soor) hervorrufen können. Diese Nebenwirkung tritt mit größerer Wahrscheinlichkeit auf, wenn Sie Cefuroxim-Natrium über einen längeren Zeitraum anwenden.
- Setzen Sie sich unverzüglich mit einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal in Verbindung, wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt.
- Bei einer kleinen Zahl von Patienten, die Cefuroxim-Natrium anwenden, treten allergische Reaktionen oder potentiell schwerwiegende Hautreaktionen auf. Zu den Symptomen dieser Reaktionen gehören:
- Häufige Nebenwirkungen
- Bei bis zu 1 von 10 Behandelten:
- Schmerzen an der Injektionsstelle, Schwellung und Rötung entlang einer Vene.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie dies beeinträchtigt.
- Häufige Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen in Erscheinung treten können:
- Anstieg von in der Leber gebildeten Substanzen (Enzymen)
- Veränderungen des weißen Blutbildes (Neutropenie oder Eosinophilie)
- Verminderung der roten Blutkörperchen (Anämie).
- Bei bis zu 1 von 10 Behandelten:
- Gelegentliche Nebenwirkungen
- Bei bis zu 1 von 100 Behandelten:
- Hautausschlag, juckender und erhabener Hautausschlag (Nesselsucht)
- Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt.
- Gelegentliche Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen in Erscheinung treten können:
- Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Anstieg des Bilirubins (einer von der Leber gebildeten Substanz)
- positiver Coombs-Test.
- Bei bis zu 1 von 100 Behandelten:
- Andere Nebenwirkungen
- Andere Nebenwirkungen traten bei einer sehr kleinen Zahl von Patienten auf, ihre genaue Häufigkeit ist aber nicht bekannt:
- Pilzinfektionen
- erhöhte Körpertemperatur (Fieber)
- allergische Reaktionen
- Entzündung des Colons (Dickdarms), die Durchfall, in der Regel mit Blut- und Schleimbeimengungen, und Magenschmerzen verursacht.
- Entzündung in der Niere und den Blutgefäßen
- vorzeitiger Zerfall roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
- Hautausschlag, der mit Blasenbildung einhergehen kann, und an kleine Zielscheiben erinnert (dunkle Flecken im Zentrum, die von einer blasseren Zone und einem außen gelegenen dunklen Ring umgeben sind) (Erythema multiforme)
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt.
- Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen in Erscheinung treten können:
- Verminderung der Blutplättchen (Zellen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind - Thrombozytopenie)
- Anstieg der Harnstoff-Stickstoff-Konzentration im Blut und der Kreatinin-Konzentration im Serum.
- Andere Nebenwirkungen traten bei einer sehr kleinen Zahl von Patienten auf, ihre genaue Häufigkeit ist aber nicht bekannt:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cefuroxim - invasiv- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- vermehrtes Wachstum von Candida
- vermehrtes Wachstum von Clostridium difficile
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Neutropenie
- Eosinophilie
- verminderte Hämoglobinkonzentration
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- positiver Coombs-Test
- den Cephalosporinen ist als Klasseneffekt die Tendenz eigen, sich an die Oberfläche der Zellmembran roter Blutkörperchen zu binden und dort mit gegen das Arzneimittel gerichteten Antikörpern zu reagieren
- hieraus kann ein positiver Coombs-Test (mit Auswirkungen auf Kreuzblutuntersuchungen) sowie sehr selten eine hämolytische Anämie resultieren
- Leukopenie
- positiver Coombs-Test
- ohne Häufigkeitsangabe
- hämolytische Anämie
- Thrombozytopenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arzneimittelfieber
- interstitielle Nephritis
- Anaphylaxie
- kutane Vaskulitiden
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kounis-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- gastrointestinale Störungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- pseudomembranöse Colitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- vorübergehender Anstieg der Leberenzymwerte (gewöhnlich reversibel)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- vorübergehender Anstieg des Bilirubins (gewöhnlich reversibel)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschläge
- Urtikaria
- Pruritus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erythema multiforme
- toxische epidermale Nekrolyse
- Stevens-Johnson-Syndrom
- angioneurotisches Ödem
- Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erhöhung des Serumkreatinins
- Erhöhung des Blut-Harnstoff-Stickstoff
- verminderte Kreatinin-Clearance
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Reaktionen an der Injektionsstelle, die Schmerzen und Thrombophlebitis einschließen können
- Schmerzen bei der intramuskulären Injektion treten bei höheren Dosen mit größerer Wahrscheinlichkeit auf; jedoch nicht zu erwarten, dass dies einen Grund für einen Therapieabbruch darstellt
- Reaktionen an der Injektionsstelle, die Schmerzen und Thrombophlebitis einschließen können
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
-
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