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Allgemeine Produktinformationen
- Das Arzneimittel wird durch langsame intravenöse Injektion oder durch intravenöse Infusion verabreicht.
- Das Arzneimittel darf nicht mit anderen als den vorgenannten Trägerlösungen (0,9%ige Kochsalzlösung oder 5%ige Glucoselösung) gemischt werden.
- Furosemid ist mit einer Reihe von Substanzen einschließlich Milrinon chemisch unverträglich. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Furosemid oder Bumetanid und Milrinon sollten daher verschiedene intravenöse Zugänge gewählt oder Furosemid sollte in Tablettenform gegeben werden.
- Das Präparat sollte nicht mit Natriumbikarbonat-Infusionslösungen gemischt werden.
- Je nach Flüssigkeitsbedarf können Infusionslösungen verschiedener Konzentration verwendet werden.
- Zur Injektion sollte eine möglichst große Vene gewählt werden, um örtliche Reizungen zu vermeiden.
- Eine Injektion neben das entsprechende Blutgefäß muss vermieden werden.
Anwendungsgebiete
- Das Präparat ist ein Mittel zur Steigerung der Herzleistung. Der Wirkstoff heißt Milrinon. Er ist ein Stoff mit herzkraftsteigernden und gefäßerweiternden Eigenschaften.
- Milrinon wird bei Erwachsenen angewendet zur:
- Kurzzeitbehandlung der schweren Herzleistungsschwäche (wenn das Herz nicht genügend Blut in den übrigen Körper pumpen kann), die mit den üblichen Mitteln nicht befriedigend behandelbar ist.
- Bei Kindern kann Milrinon angewendet werden zur:
- Kurzzeitbehandlung (bis zu 35 Stunden) einer schweren Herzleistungsschwäche (wenn das Herz nicht genügend Blut in den übrigen Körper pumpen kann), sofern andere Arzneimittel nicht geholfen haben,
- Kurzzeitbehandlung (bis zu 35 Stunden) einer akuten Herzleistungsschwäche, z. B. nach einer Herzoperation, d. h., wenn das Herz Schwierigkeiten hat, das Blut durch den Köper zu pumpen.
- Während der Anwendung muss eine ständige Überwachung von Herzfunktion und Blutdruck gewährleistet sein.
Indikation- Erwachsene
- Kurzzeitbehandlung (48 Stunden) der schweren Herzinsuffizienz, die mit der üblichen Standardtherapie (Herzglykoside, Diuretika und Vasodilatatoren und / oder ACE-Hemmern) nicht befriedigend behandelbar ist
- Kinder
- Kurzzeitbehandlung (bis zu 35 Stunden) einer schweren Herzinsuffizienz, die auf die übliche Standardtherapie (Glykoside, Diuretika, Vasodilatatoren und / oder ACE-Hemmer) nicht anspricht
- Kurzzeitbehandlung (bis zu 35 Stunden) akuter Herzinsuffizienz, einschließlich Zuständen mit niedriger Herzleistung (Low-output-Syndrom) nach herzchirurgischen Eingriffen
- zur langsamen i.v. Anwendung
- um lokale Reizungen zu vermeiden: möglichst große Vene punktieren
- extravasale Gabe vermeiden
- nicht mit anderen, als den genannten Verdünnungsmitteln mischen
- Lösungen mit anderen Konzentrationen können verwendet werden, wenn der Flüssigkeitshaushalt des Patienten dieses erfordert
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Ihre Herzleistungsschwäche auf einer krankhaften Vergrößerung der Herzmuskelzellen (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie) beruht,
- wenn bei Ihnen eine umschriebene Ausweitung der Wand der Herzkammer (ventrikuläres Aneurysma) festgestellt wurde,
- wenn Sie an einem schweren, bislang unbehandelten Flüssigkeitsmangel leiden,
- wenn Sie einen akuten Herzinfarkt erlitten haben.
- Das Arzneimittel darf ebenfalls nicht angewendet werden, wenn Ihre Herzleistungsschwäche auf
- einer Überfunktion der Schilddrüse,
- einer akuten Herzmuskelentzündung oder
- einer bestimmten Form der Herzmuskelerkrankung (Amyloidkardiomyopathie) beruht, da keine ausreichenden Therapieerfahrungen vorliegen.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Milrinon - invasiv- Überempfindlichkeit gegen Milrinon
- schwere obstruktive Aorten- oder Pulmonalklappenerkrankung
- hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie
- ventrikuläres Aneurysma
- schwere, bislang unbehandelte Hypovolämie
- akuter Myokardinfarkt
- Herzinsuffizienz infolge einer Hyperthyreose, akuter Myokarditis oder Amyloidkardiomyopathie (keine ausreichenden Therapieerfahrungen)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden,
- wenn Sie an einer schweren Verengung der Herzklappen (obstruktiven Aorten- oder Pulmonalklappenerkrankung) leiden,
- wenn bei Ihnen bestimmte Formen von Herzrhythmusstörungen (z. B. Vorhofflattern, Vorhofflimmern oder bestimmte andere, von der Herzkammer ausgehende Formen von Rhythmusstörungen) festgestellt wurden oder zu erwarten sind. Denn Milrinon kann bestimmte Rhythmusstörungen begünstigen. Ihr Arzt wird deshalb prüfen, ob eine zusätzliche antiarrhythmische Behandlung, eine Dosisanpassung oder eine elektrokardiografische Überwachung erforderlich sind.
- wenn bei Ihnen der Verdacht besteht, dass die Füllungsdrücke des Herzens erniedrigt sind (z. B. aufgrund einer vorangegangenen Behandlung mit harntreibenden Mitteln). Ihr Arzt wird vor der Anwendung die Füllungsdrücke kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren.
- wenn Sie an einer Nierenerkrankung oder einem erniedrigten Blutdruck leiden. Ihr Arzt wird vor und während der Behandlung entsprechende Kontrollen durchführen und diese bei der Behandlung sowie bei der Dosierung von Milrinon und anderen Arzneimitteln berücksichtigen.
- wenn bei Ihnen eine Verminderung der Zahl der Blutplättchen (Thrombozyten) oder der roten Blutkörperchen(Erythrozyten) bzw. der Hämoglobinkonzentration festgestellt wurde. Ihr Arzt wird das Präparat nur unter sorgfältiger Kontrolle der Blutplättchen weiter anwenden, da es zu einem weiteren Abfall dieser Blutbestandteile kommen könnte.
- Es wurden Fälle von Reaktionen an der Infusionsstelle berichtet. Deshalb sollte die Stelle, an der die Infusionslösung aus der Infusionskanüle in das Venenblut gelangt, während der Anwendung von Milrinon sorgfältig überwacht werden, um zu vermeiden, dass die Infusion versehentlich außerhalb der Vene (extravasal) verabreicht wird.
- Kinder und Jugendliche
- Über die Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise für Erwachsene hinaus sollte bei Kindern Folgendes berücksichtigt werden:
- Vor der Gabe wird der Arzt verschiedene Kontrollen wie z. B. des Herzrhythmus und des Blutdrucks vornehmen sowie Blutuntersuchungen veranlassen.
- Die Gabe wird nicht erfolgen, wenn Herzrhythmus und Blutdruck Ihres Kindes nicht stabil sind.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn
- Ihr Kind Nierenbeschwerden hat,
- Ihr Kind zu früh geboren wurde oder ein niedriges Geburtsgewicht hat,
- Ihr Kind einen bestimmten Herzfehler hat, einen sogenannten offenen Ductus arteriosus: eine Verbindung zwischen zwei großen Blutgefäßen (der Köperschlagader und der Lungenschlagader), die offen bleibt, obwohl sie verschlossen sein sollte.
- Über die Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise für Erwachsene hinaus sollte bei Kindern Folgendes berücksichtigt werden:
- Ältere Patienten
- Für ältere Patienten liegen keine besonderen Dosierungsempfehlungen vor. Kontrollierte pharmakokinetische Studien haben bisher keine altersabhängige Auswirkung auf die Verteilung und/oder Ausscheidung von Milrinon, dem Wirkstoff des Präparates, gezeigt.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden,
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung des Fahrvermögens oder des Vermögens, Maschinen zu bedienen, vor.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Milrinon - invasiv- während der Therapie mit Milrinon sollte der Zustand des Patienten sorgfältig überwacht werden
- Blutdruck
- Herzfrequenz
- klinischer Zustand
- EKG
- Flüssigkeitshaushalt
- Elektrolyte
- Nierenfunktion (d.h. Serumkreatinin)
- Einrichtungen zur sofortigen Behandlung möglicher kardialer Nebenwirkungen (z.B. lebensbedrohliche ventrikuläre Arrhythmien) müssen verfügbar sein
- bei Patienten mit einer schweren obstruktiven Aorten- oder Pulmonalklappenerkrankung oder hypertrophen Subaortenstenose (KMP) kann die Behandlung die operative Beseitigung der Obstruktion nicht ersetzen
- ähnlich wie andere Medikamente mit inotropen/vasodilatatorischen Eigenschaften kann Milrinon in diesen Fällen sogar eine Verschlimmerung der Ausflussobstruktion bewirken
- unmittelbar nach einem akuten Myokardinfarkt wird von der Verwendung von Milrinon abgeraten, bis Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Situation gewährleistet sind
- Gabe positiv inotroper Wirkstoffe wie Milrinon in der akuten Phase nach Myokardinfarkt kann zu einem unerwünschten Anstieg des myokardialen Sauerstoffverbrauchs (MVO2) führen
- es besteht die Möglichkeit für einen Anstieg der ventrikulären Effekte bei Patienten mit Vorhofflattern/-flimmern
- bei diesen Patienten sollte die Behandlung mit Digitalis oder mit anderen antiarrhythmisch wirksamen Medikamenten, die eine Verlängerung der AV-Knoten-Überleitung bewirken, erwogen werden, da Milrinon zu einer leichten Steigerung der AV-Knoten-Überleitung führt
- in Hochrisiko-Gruppen wurden unter der Behandlung mit Milrinon supraventrikuläre und ventrikuläre Arrhythmien beobachtet
- bei einigen Patienten führte Milrinon zur Zunahme ventrikulärer Ektopien, einschließlich nicht anhaltender ventrikulärer Tachykardien
- da das Risiko von Arrhythmien, das bei einer Herzinsuffizienz ohnehin gegeben ist, durch viele Medikamente oder Medikamentenkombinationen
noch zunimmt, müssen die Patienten während einer Milrinon-Infusion sorgfältig überwacht und die Infusion bei Eintreten einer Arrhythmie sofort abgebrochen werden - Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz haben häufig bedrohliche supraventrikuläre oder ventrikuläre Arrhythmien oder sind für deren Entstehung besonders anfällig
- bei einigen Patienten führte Milrinon zur Zunahme ventrikulärer Ektopien, einschließlich nicht anhaltender ventrikulärer Tachykardien
- deshalb sollten Patienten, insbesondere solche mit komplexen ventrikulären Herzrhythmusstörungen, während der Therapie kontinuierlich elektrokardiografisch und klinisch überwacht und die Dosierung sorgfältig angepasst werden
- besteht Verdacht, dass kardiale Füllungsdrücke erniedrigt sind (z.B. aufgrund einer vorangegangenen Behandlung mit Diuretika)
- Verabreichung von Milrinon nur nach vorangegangener Messung und Korrektur der ventrikulären Füllungsdrücke (ZVD, PCWP), mit Vorsicht und unter klinischer Beobachtung des Patienten
- Patienten mit schweren Nierenerkrankungen
- Anwendung mit Vorsicht
- bei Niereninsuffizienz ist eine Dosisanpassung erforderlich
- berücksichtigt werden sollte auch, dass durch Milrinon einsetzende Verbesserung des Herzzeitvolumens und damit verbundene Verbesserung der renalen Perfusion mit gesteigerter Diurese eine Verminderung der Diuretikagabe erfordern können
- durch übermäßige Diurese bedingter Kaliumverlust kann Auftreten von Arrhythmien begünstigen
- bei erniedrigten Kaliumspiegeln
- Kaliumsubstitution vor oder während der Milrinon-Therapie durchführen
- Milrinon kann wegen seiner vasodilatatorischen Aktivität blutdrucksenkend wirken
- deshalb Anwendung bei hypotonen Patienten besonders kritisch abwägen und Therapie mit niedriger Dosierung beginnen
- bei exzessiver Hypotonie unter der Therapie mit Milrinon
- Infusion beenden, bis der Blutdruck sich wieder normalisiert hat
- wird erneuter Einsatz von Milrinon erwogen, niedrigere Dosierung wählen
- im Rahmen einer Herzinsuffizienz kommt es häufig zu einem Hämoglobinabfall und einer damit einhergehenden Anämie
- insbesondere bei Patienten mit geringer Thrombozytenzahl oder niedrigem Hämoglobin ist eine sorgfältige Überwachung der Laborparameter erforderlich, da das Risiko für das Auftreten einer Thrombozytopenie oder Anämie besteht
- Patienten mit verminderter Thrombozytenzahl (< 100.000 / Mikroliter)
- Anwendung von Milrinon nur unter sorgfältiger Laborkontrolle, da es in Einzelfällen zu einem weiteren Abfall der Thrombozytenzahl kommen könnte
- Patienten mit erniedrigten Hämoglobinkonzentrationen (< 10 g / l)
- Anwendung nur unter sorgfältiger Kontrolle des roten Blutbildes, da es zu einem weiteren Abfall der Hämoglobinkonzentration (und Erythrozytenzahl) kommen kann
- keine kontrollierten klinischen Studien zur Anwendung von Milrinon über Anwendungsdauer von > 48 Stunden
- Fälle von Reaktionen an der Infusionsstelle unter intravenöser Milrinon-Therapie berichtet
- konsequenterweise sollte Infusionsstelle sorgfältig überwacht werden, um so mögliche Extravasion zu vermeiden
- Kinder und Jugendliche
- über Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise für Erwachsene hinaus sollte bei Kindern Folgendes berücksichtigt werden
- nach offener Herzchirurgie unter Milrinon-Behandlung sollten bei Neugeborenen folgende Werte überwacht werden
- Herzfrequenz und Herzrhythmus
- systemischer arterieller Blutdruck mittels Nabelarterien-Katheter oder peripherem Katheter
- zentraler Venendruck
- Herzindex
- Herzzeitvolumen
- systemischer Gefäßwiderstand
- Pulmonalarteriendruck
- und atrialer Druck
- folgende Laborwerte sollten überwacht werden
- Thrombozytenzahl
- Serum-Kalium
- Leber- und Nierenfunktion
- Häufigkeit der Bestimmung richtet sich nach Ausgangswerten, und es ist erforderlich, die Reaktion des Neugeborenen auf alle Behandlungsänderungen zu überwachen
- aus der Literatur bekannt, dass bei pädiatrischen Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion die Clearance von Milrinon deutlich vermindert war und klinisch relevante Nebenwirkungen auftraten
- allerdings bisher nicht klar, ab welcher spezifischen Kreatinin-Clearance bei pädiatrischen Patienten eine Dosisanpassung erforderlich ist
- deshalb Anwendung bei diesen Patienten nicht empfohlen
- bei pädiatrischen Patienten sollte Milrinon nur angewendet werden, wenn der Patient hämodynamisch stabil ist
- Vorsicht geboten bei Neugeborenen mit Risikofaktoren für intraventrikuläre Blutungen (d.h. bei Frühgeborenen oder bei niedrigem Geburtsgewicht), da Milrinon eine Thrombozytopenie induzieren kann
- in klinischen Studien an pädiatrischen Patienten stieg Risiko für Thrombozytopenie mit Länge der Infusionsdauer signifikant an
- klinische Daten lassen vermuten, dass bei Kindern eine Milrinon-induzierte Thrombozytopenie häufiger auftritt als bei Erwachsenen
- in klinischen Studien an Kindern verzögerte Milrinon anscheinend den Verschluss des Ductus arteriosus
- deshalb muss bei Früh- und Neugeborenen mit Risiko für einen oder mit einem persistierenden Ductus arteriosus der therapeutische Nutzen gegen mögliche Risiken abgewogen werden
- nach offener Herzchirurgie unter Milrinon-Behandlung sollten bei Neugeborenen folgende Werte überwacht werden
- über Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise für Erwachsene hinaus sollte bei Kindern Folgendes berücksichtigt werden
- ältere Patienten
- keine besonderen Dosierungsempfehlungen
- kontrollierte, pharmakokinetische Studien haben bisher keine altersabhängige Auswirkung auf die Verteilung und/oder Elimination von Milrinon gezeigt
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Milrinon - invasiv- aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung von Milrinon während der Schwangerschaft vermieden werden
- Milrinon sollte in der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn der mögliche Nutzen das potenzielle Risiko für den Fetus rechtfertigt
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren
- tierexperimentelle Studien
- keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (keine Hinweise auf eine arzneimittelinduzierte fetale Schädigung oder sonstige Beeinträchtigungen der Reproduktionsfähigkeit)
- Sicherheit von Milrinon in der Schwangerschaft noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen
- Fertilität
- bei männlichen und weiblichen Ratten wurden keine Auswirkungen auf die Fertilität festgestellt
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Milrinon - invasiv- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Milrinon verzichtet werden soll
- dabei sowohl Nutzen des Stillens für das Kind als auch Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigen
- nicht bekannt, ob Milrinon/Metaboliten in die Muttermilch übergehen
- Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Wenn Sie gleichzeitig mit Milrinon harntreibende Mittel (Diuretika) einnehmen, kann deren harntreibende und kaliumsenkende Wirkung verstärkt werden. Der dadurch bedingte Kaliumverlust kann das Auftreten von Herzrhythmusstörungen begünstigen, insbesondere wenn Sie gleichzeitig wegen Herzproblemen Digoxin erhalten. Auch die Wirkung von Milrinon kann stärker sein.
- Bei gleichzeitiger Gabe von dem Präparat und herzkraftsteigernden Mitteln (z. B. Dobutamin) können sich die herzkraftsteigernden (positiv inotropen) Wirkungen verstärken.
- Bitte beachten Sie, dass all diese Angaben auch für kürzlich angewandte Arzneimittel gelten.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben mittelschwer Phosphodiesterase-3-Hemmer / AnagrelidWarnhinweise
- Schwangerschaft
- Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Milrinon bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen auf die Schwangerschaft, pränatale Entwicklung (d.h. vor der Geburt), Entbindung oder postnatale Entwicklung (d.h. nach der Geburt).
- Aus Vorsichtsgründen sollte eine Anwendung von Milrinon während der Schwangerschaft vermieden werden.
- Stillzeit
- Da nicht bekannt ist, ob Milrinon in die Muttermilch übergeht, muss das Stillen im Fall einer Behandlung abgebrochen oder unterbrochen werden.
- Fragen Sie vor der Einnahme jeglicher Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Die Dosierung und Art der Anwendung bestimmt Ihr Arzt. Er wird sich im Allgemeinen an folgenden Dosierungsempfehlungen orientieren:
- Dosierung
- Anfangsdosis:
- Die erste Dosis beträgt 50 Mikrogramm Milrinon/kg Körpergewicht (KG). Sie wird über einen Zeitraum von 10 Minuten verabreicht. Hieran schließt sich normalerweise eine kontinuierliche Erhaltungsinfusion an.
- Erhaltungsdosis:
- Im Allgemeinen beträgt die kontinuierliche Erhaltungsinfusion 0,5 Mikrogramm Milrinon/kg KG pro Minute. Sie kann jedoch zwischen 0,375 Mikrogramm Milrinon/kg KG pro Minute und 0,75 Mikrogramm Milrinon/kg KG pro Minute in Abhängigkeit von den Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System liegen.
- Die Tagesdosis sollte insgesamt nicht über 1,13 mg Milrinon/kg KG pro Tag liegen.
- Zur Verabreichung der Erhaltungsdosis wird eine Infusionslösung mit einer Konzentration von 200 Mikrogramm Milrinon/ml vorbereitet. Sie wird durch Zugabe von 40 ml einer Trägerlösung zu 10 ml unverdünnter Injektions /Infusionslösung hergestellt. Als Trägerlösungen können 0,9%ige Kochsalzlösung oder 5%ige Glucoselösung verwendet werden.
- Abhängig von der erforderlichen Erhaltungsdosis (in Mikrogramm pro kg KG pro Minute) ergeben sich folgende Infusionsraten (in Milliliter pro kg KG pro Stunde) für die vorbereitete Infusionslösung mit einer Konzentration von 200 Mikrogramm/ml.
- 1. Umrechnung der Erhaltungsdosis in die entsprechende Infusionsrate
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,375
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 22,5
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,11
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,400
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 24,0
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,12
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,500
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 30,0
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,15
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,600
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 36,0
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,18
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,700
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 42,0
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,21
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,750
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 45,0
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,22
- *berechnet für eine Infusionslösung mit 200 Mikrogramm Milrinon pro Milliliter.
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,375
- Kinder und Jugendliche
- Als Erstdosis sollte der Arzt Ihrem Kind 50 bis 75 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht über 30 - 60 Minuten verabreichen.
- Danach beträgt die Dosis 0,25 - 0,75 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Minute, abhängig von dem Ansprechen Ihres Kindes auf die Behandlung und dem Auftreten von Nebenwirkungen. Das Arzneimittel kann bis zu 35 Stunden gegeben werden.
- Während der Infusion wird Ihr Kind eng überwacht: Der Arzt wird verschiedene Kontrollen, wie z. B. des Herzrhythmus und des Blutdrucks, sowie Blutentnahmen vornehmen, um das Ansprechen auf die Behandlung und das Auftreten von Nebenwirkungen zu überwachen.
- Ältere Patienten
- Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist anzunehmen, dass bei normaler Nierenfunktion keine speziellen Dosierungsempfehlungen für diese Patientengruppe notwendig sind.
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Wenn Sie an einer schwer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, ist die Ausscheidung von Milrinon vermindert. Deshalb sollte in Abhängigkeit vom Ausmaß der Funktionseinschränkung der Niere die Erhaltungsdosis vermindert werden.
- 2. Umrechnung der reduzierten Erhaltungsdosis bei Niereninsuffizienz in die entsprechende Infusionsrate
- Kreatinin-Clearance (ml/min/1,73 m²): 5
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,20
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 12,0
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,06
- Kreatinin-Clearance (ml/min/1,73 m²): 10
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,23
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 13,8
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,07
- Kreatinin-Clearance (ml/min/1,73 m²): 20
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,28
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 16,8
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,08
- Kreatinin-Clearance (ml/min/1,73 m²): 30
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,33
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 19,8
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,10
- Kreatinin-Clearance (ml/min/1,73 m²): 40
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,38
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 22,8
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,11
- Kreatinin-Clearance (ml/min/1,73 m²): 50
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Minute): 0,43
- Erhaltungsdosis (Mikrogramm/kg KG pro Stunde): 25,8
- Infusionsrate* (Milliliter/kg KG pro Stunde): 0,13
- *berechnet für eine Infusionslösung mit 200 Mikrogramm Milrinon pro Milliliter.
- Kreatinin-Clearance (ml/min/1,73 m²): 5
- Anfangsdosis:
- Dosierung
- Dauer der Behandlung
- Die Behandlungsdauer sollte 48 Stunden nicht überschreiten, da keine kontrollierten Untersuchungen zu einer Behandlungsdauer von mehr als 48 Stunden vorliegen.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten,
- kann es zu Blutdruckabfall und schnellen Herzrhythmusstörungen kommen.
- Im Falle einer Überdosierung wird Ihr Arzt die Infusion abbrechen bzw. die Infusionsrate verringern und möglicherweise andere geeignete Maßnahmen einleiten. Ein spezifisches Gegenmittel ist nicht bekannt.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal ist darüber informiert, wann dieses Arzneimittel anzuwenden ist. Daher ist es unwahrscheinlich, dass Ihnen das Arzneimittel nicht wie vorgegeben verabreicht wird. Wenn Sie jedoch der Meinung sind, dass eine Dosis vergessen wurde, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: 1 ml enthält 1 mg Milrinon
- Erwachsene: Kurzzeitbehandlung (48 Stunden) der schweren Herzinsuffizienz, die mit der üblichen Standardtherapie (Herzglykoside, Diuretika und Vasodilatatoren und / oder ACE-Hemmern) nicht befriedigend behandelbar ist
- Kinder: Kurzzeitbehandlung (bis zu 35 Stunden) der schwere Herzinsuffizienz, die auf die übliche Standardtherapie (Glykoside, Diuretika, Vasodilatatoren und / oder ACE-Hemmer) nicht anspricht und Kurzzeitbehandlung der akuten Herzinsuffizienz, einschließlich Zuständen mit niedriger Herzleistung (Low-output-Syndrom) nach herzchirurgischen Eingriffen
- Hinweise
- während der Therapie: Zustand des Patienten sorgfältig überwachen (Blutdruck, Herzfrequenz, klinischer Zustand, EKG, Flüssigkeitshaushalt, Elektrolyte und Nierenfunktion d.h. Serumkreatinin)
- Einrichtungen zur sofortigen Behandlung möglicher kardialer Nebenwirkungen (z. B. lebensbedrohliche ventrikuläre Arrhythmien) müssen verfügbar sein
- Infusionsgeschwindigkeit der hämodynamischen Reaktion entsprechend anpassen
- Erwachsene
- Initialdosis: 50 µg Milrinon / kg, über einen Zeitraum von 10 Min.
- anschließend Erhaltungsgabe
- titriert zwischen 0,375 µg / kg / Min. und 0,75 µg / kg / Min. (Standard: 0,5 µg / kg / Min.), abhängig von hämodynamischer und klinischer Reaktion und möglichen Einsetzen unerwünschter Nebenwirkungen wie Hypotonie und Arrhythmien
- max. Tagesdosis: 1,13 mg Milrinon / kg - entspricht einer Infusionsrate von 45,0 µg / kg / h
- Hinweise zur Verabreichungsgeschwindigkeit bei einer Erhaltungsdosis
- Angaben basieren auf einer Lösung mit 200 µg / ml Milrinon, die durch die Zugabe von 40 ml Verdünnungsmittel pro 10 ml-Ampulle erhalten wird
- mögliche Verdünnungsmittel: 0,9 %ige Kochsalz- oder 5 %ige Glucoselösung
- 0,375 µg / kg / Min.
- Erhaltungsdosis: 22,5 µg / kg / h
- Infusionsrate: 0,11 ml / kg / Stunde
- 0,40 µg / kg / Min.
- Erhaltungsdosis: 24,0 µg / kg / h
- Infusionsrate: 0,12 ml / kg / Stunde
- 0,50 µg / kg / Min.
- Erhaltungsdosis: 30,0 µg / kg / h
- Infusionsrate: 0,15 ml / kg / Stunde
- 0,60 µg / kg / Min.
- Erhaltungsdosis: 36,0 µg / kg / h
- Infusionsrate: 0,18 ml / kg / Stunde
- 0,70 µg / kg / Min.
- Erhaltungsdosis: 42,0 µg / kg / h
- Infusionsrate: 0,21 ml / kg / Stunde
- 0,75 µg / kg / Min.
- Erhaltungsdosis: 45,0 µg / kg / h
- Infusionsrate: 0,22 ml / kg / Stunde
- Lösungen mit anderen Konzentrationen können verwendet werden, wenn der Flüssigkeitshaushalt des Patienten dieses erfordert
- Behandlungsdauer: abhängig von der Reaktion des Patienten
- Kinder und Jugendliche
- intravenöse Initialdosis
- 50 bis 75 µg / kg, verabreicht über 30 bis 60 Min.
- intravenöse Dauerinfusion
- Einleitung erfolgt unter Berücksichtigung des hämodynamischen Ansprechens und dem möglichen Einsetzen von Nebenwirkungen
- Infusionsrate: 0,25 bis 0,75 µg / kg / Min. über einen Zeitraum von bis zu 35 Stunden
- Dosierungen in klinischen Studien bei Kleinkindern und Kindern < 6 Jahren mit Low-cardiac-output-Syndrom nach chirurgischer Korrektur von angeborenen Herzfehlern
- Initialdosis: 75 µg / kg über 60 Min.
- nachfolgende Dauerinfusion: 0,75 µg / kg / Min. über 35 Stunden, um das Risiko für ein Low-Cardiac-Output-Syndrom zu vermindern
- Ergebnisse der pharmakokinetischen Studien (s. Fachinformation) berücksichtigen
- persistierender Ductus arteriosus
- bei Einsatz von Milrinon bei früh- oder neugeborenen Kindern mit persistierendem Ductus arteriosus oder diesbezüglichem Risiko: therapeutischen Nutzen gegen mögliche Risiken abwägen
- intravenöse Initialdosis
- Behandlungsdauer
- richtet sich nach der klinischen Wirkung
- Infusionsdauer max. 48 Stunden: Sicherheit und Wirksamkeit bei der Langzeitbehandlung einer Herzinsuffizienz nicht hinreichend belegt
- Hinweise
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- normale Nierenfunktion: keine speziellen Dosierungsempfehlungen notwendig
- renale Clearance kann vermindert sein: in diesen Fällen sind geringere Dosen von Milrinon erforderlich
- Nierenfunktionsstörungen
- Dosisanpassung erforderlich
- Daten basieren auf Patienten mit normaler Nierenfunktionsstörung, aber ohne Herzinsuffizienz, die einen signifikanten Anstieg der terminalen Eliminationshalbwertszeit bei Milrinon zeigen
- Initialdosis ist nicht betroffen
- je nach Schwere (Kreatinin-Clearance) der Nierenfunktionsstörung kann eine Reduzierung der Dauerinfusionsrate erforderlich sein
- Kreatinin-Clearance: 5 ml / Min. / 1,73 m2
- Milrinon-Dosis: 0,20 µg / kg / Min.
- Infusionsgeschwindigkeit der Erhaltungsdosis*: 0,06 ml / kg / Stunde
- Kreatinin-Clearance: 10 ml / Min. / 1,73 m2
- Milrinon-Dosis: 0,23 µg / kg / Min.
- Infusionsgeschwindigkeit der Erhaltungsdosis*: 0,07 ml / kg / Stunde
- Kreatinin-Clearance: 20 ml / Min. / 1,73 m2
- Milrinon-Dosis: 0,28 µg / kg / Min.
- Infusionsgeschwindigkeit der Erhaltungsdosis*: 0,08 ml / kg / Stunde
- Kreatinin-Clearance: 30 ml / Min. / 1,73 m2
- Milrinon-Dosis: 0,33 µg / kg / Min.
- Infusionsgeschwindigkeit der Erhaltungsdosis*: 0,10 ml / kg / Stunde
- Kreatinin-Clearance: 40 ml / Min. / 1,73 m2
- Milrinon-Dosis: 0,38 µg / kg / Min.
- Infusionsgeschwindigkeit der Erhaltungsdosis*: 0,11 ml / kg / Stunde
- Kreatinin-Clearance: 50 ml / Min. / 1,73 m2
- Milrinon-Dosis: 0,43 µg / kg / Min.
- Infusionsgeschwindigkeit der Erhaltungsdosis*: 0,13 ml / kg / Stunde
- * für eine Lösung mit 200 µg Milrinon / ml
- Kreatinin-Clearance: 5 ml / Min. / 1,73 m2
- Kinder und Jugendliche
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung nicht empfohlen, da keine Daten vorhanden
- eingeschränkte Nierenfunktion
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrundegelegt:
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- leichte bis mäßig starke Kopfschmerzen
- unregelmäßiger Herzschlag durch Extraschläge
- Herzrasen
- Herzrhythmusstörunge
- erniedrigter Blutdruck (Hypotonie)
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Verminderung der Blutplättchenzahl
- erniedrigter Kaliumspiegel
- Zittern
- Kammerflimmern
- heftige Schmerzen in der Brust, oft mit Engegefühl und Atemnot
- erhöhte Leberwerte als Folge einer Einschränkung der Leberfunktion
- Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)
- Verminderung der Zahl der roten Blutkörperchen
- verminderte Hämoglobin-Konzentration (roter Blutfarbstoff)
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)
- allergischer (anaphylaktischer) Schock
- besonders gefährliche Form des Herzrasens (Torsade de pointes)
- krampfartige Verengung der Bronchien
- Hautreaktionen wie z. B. Hautausschlag
- Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Reizungen an der Infusionsstelle
- Verminderung der Zahl der roten Blutkörperchen und/oder Hämoglobin-Konzentration
- Lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen traten insbesondere dann auf, wenn bereits Herzschlagunregelmäßigkeiten und/oder Stoffwechselanomalien (z. B. erniedrigter Kaliumspiegel) und/oder erhöhte Digitalisspiegel bestanden.
- Zusätzlich zu den Nebenwirkungen bei Erwachsenen wurden bei Kindern beobachtet:
- Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Blutungen in flüssigkeitsgefüllte Räume (Ventrikel), die vom Gehirn umschlossen sind (intraventrikuläre Blutungen)
- ein Herzleiden, bekannt als offener Ductus arteriosus: eine Verbindung zwischen zwei großen Blutgefäßen (der Köperschlagader und der Lungenschlagader), die offen bleibt, obwohl sie verschlossen sein sollte. Dies kann zu einer übermäßigen Flüssigkeitsbelastung der Lungen und zu Blutungen führen oder zu Schädigungen des Darms oder von Darmabschnitten und kann tödlich sein.
- Auch scheint es bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen häufiger zu einer Verminderung der Blutplättchenzahl zu kommen. Dieses Risiko steigt mit der Dauer der Anwendung.
- Herzrhythmusstörungen scheinen bei Kindern seltener aufzutreten als bei Erwachsenen.
- Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Milrinon - invasiv- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Thrombozytopenie
- bei Kleinkindern und Kindern stieg Risiko für Thrombozytopenie mit Länge der Infusionsdauer signifikant an
- klinische Daten lassen vermuten, dass Milrinon-assoziierte Thrombozytopenien bei Kindern häufiger auftreten als bei Erwachsenen
- Thrombozytopenie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verminderung von Erythrozytenzahl und/oder Hämoglobinkonzentration
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktischer Schock
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypokaliämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- milde bis mäßig starke Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tremor
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- ventrikuläre Ektopien
- anhaltende sowie nicht anhaltende ventrikuläre Tachykardien
- supraventrikuläre Arrhythmien
- Häufigkeit von supraventrikulären und ventrikulären Arrhythmien erschien nicht abhängig von der Dosis oder der Plasmakonzentration
- lebensbedrohliche Arrhythmien traten insbesondere dann auf, wenn bereits Arrhythmien und/oder metabolische Anomalitäten (z.B. Hypokaliämie) und/oder erhöhte Digitalisspiegel oder Katheterisierung bestanden
- klinische Daten lassen vermuten, dass Milrinon-bedingte Arrhythmien bei Kindern seltener auftreten als bei Erwachsenen
- Milrinon führt zu einer leichten Verkürzung der AV-Überleitungszeit
- kann bei Patienten mit Vorhofflattern/-flimmern zu einer erhöhten ventrikulären Frequenz führen
- Hypotonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kammerflimmern
- Angina-Pectoris-Schmerzen in der Brust
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Torsade de pointes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Bronchospasmus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erhöhung der Leberfunktionsparameter
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hautreaktionen, z.B. Exantheme
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nierenversagen infolge einer begleitenden Hypotonie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Reaktionen an der Infusionsstelle
- ohne Häufigkeitsangabe
Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- intraventrikuläre Blutungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kongenitale, familiäre und genetische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- persistierender Ductus arteriosus
- kritische Konsequenzen eines persistierenden Ductus arteriosus beruhen auf Kombination aus einer pulmonalen Hyperperfusion mit Lungenödem und Lungenblutung und einer verminderten Organperfusion mit nachfolgender intraventrikulärer Blutung und nekrotisierender Enterokolitis, die nach Literaturangaben fatal verlaufen kann
- persistierender Ductus arteriosus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hinweis
- Daten zur Langzeitanwendung bei Kindern liegen noch nicht vor
-
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