Nimodipin Carinopharm 10 mg/50 ml

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Steckbrief : Nimodipin Carinopharm 10 mg/50 ml

  • 14169079
  • Infusionsloesung
  • 10 ST
  • Carinopharm GmbH
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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Intravenöse Dauerinfusion
      • Das Arzneimittel wird als intravenöse Dauerinfusion im Bypass mit einer Infusionspumpe über einen zentralen Katheter verabreicht. Die Leitungen werden über einen Dreiwegehahn miteinander verbunden.
      • Bei Patienten, bei welchen eine Volumenbelastung unerwünscht bzw. kontraindiziert ist, kann das Präparat ohne zusätzliche Gabe einer Koinfusionslösung zentralvenös über einen Katheter appliziert werden. Geeignete Koinfusionen sind: Glucose 5 %, physiologische Kochsalzlösung, Ringer-Laktat, Ringer-Laktat mit Magnesium, Dextran 40 Lösungen, Poly(O-2-hydroxyethyl)stärke 6 %, Human-Albumin 5 % oder Blut. Es kann auch Mannitol über einen Zeitraum bis zu 24 Stunden als Koinfusion verabreicht werden. Das Verhältnis von Nimodipin zur Koinfusionslösung soll etwa 1:4 betragen.
      • Nimodipin ist gut haltbar, jedoch in gewissem Grade lichtempfindlich. Deshalb muss die Lösung für den Fall ihrer Entnahme aus der Durchstechflasche (z.B. nach Umfüllen in eine Perfusorspritze) in geeigneter Art und Weise vor Licht geschützt werden.
      • Nimodipin darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt oder Infusionsbeuteln oder -flaschen zugegeben werden.
      • Es ist zu empfehlen, Nimodipin auch während einer Narkose, Operation oder Angiographie (RöntgendarsteIlung der Gefäße) weiter zu verabreichen.
    • Anwendungshinweis
      • Da Nimodipin von Polyvinylchlorid (PVC) absorbiert wird, darf das Arzneimittel nur mit Infusionsleitungen aus Polyethylen (PE) verwendet werden.

    Anwendungsgebiete

    • Das Präparat ist ein Arzneimittel, das den Folgen der Gefäßverkrampfung nach Gehirnblutungen entgegenwirkt (Zerebraltherapeutikum, Calciumantagonist).
    • Es wird angewendet zur Vorbeugung und Behandlung ischämischer neurologischer Defizite infolge zerebraler Vasospasmen nach aneurysmatisch bedingter Subarachnoidalblutung.
    • Erklärung: Als Folge von Gehirnblutungen können sich Blutgefäße verkrampfen. Dies kann zu einer Mangeldurchblutung der betroffenen Bezirke des Gehirns und somit zu Schädigungen des Nervensystems führen. Das Arzneimittel wird eingesetzt, um solchen Schädigungen vorzubeugen bzw. sie zu behandeln.

    Indikation
    • Vorbeugung und Behandlung ischämischer neurologischer Defizite infolge zerebraler Vasospasmen nach aneurysmatisch bedingter Subarachnoidalblutung
    Art der Anwendung
    • falls Volumenbelastung unerwünscht bzw. kontraindiziert: zentralvenöse Applikation über Katheter ohne zusätzliche Gabe einer Koinfusionslösung
    • Verabreichung der Infusionslösung als intravenöse Dauerinfusion im Bypass mit einer Infusionspumpe ueber einen zentralen Katheter
    • Leitungen über einen Dreiwegehahn miteinander verbinden
    • Risiko einer Venenentzündung bei Gabe von unverduennter Infusionslösung in periphere Venen
    • Infusionslösung nicht mit anderen Arzneimitteln mischen oder Infusionsbeuteln oder -flaschen zugeben
    • geeignete Koinfusionen sind:
      • Glucose 5%
      • physiologische Kochsalzlösung
      • Ringer-Laktat
      • Ringer-Laktat mit Magnesium
      • Dextran 40-Lösungen
      • Poly(O-2-hydroxyethyl)stärke 6%
      • Human-Albumin 5%
      • Blut
      • Mannitol (bis zu 24 Stunden)
    • Verhältnis Nimodipin-Infusionslösung zu Koinfusionslösung: 1:4
    • Infusionslösung auch während Narkose, Operation und Angiographie weiter verabreichen

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
      • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Nimodipin oder einen der sonstigen Bestandteile sind.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Nimodipin - invasiv
    • Überempfindlichkeit gegen Nimodipin

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
        • bei erhöhtem Wassergehalt des Gehirngewebes (generalisiertes Hirnödem)
        • bei stärker erhöhtem Hirndruck
        • bei ausgeprägt niedrigem Blutdruck (systolischer Blutdruck unter 100 mmHg)
      • Bei Patienten mit instabiler Angina pectoris oder innerhalb der ersten vier Wochen nach einem akuten Herzinfarkt sollte der behandelnde Arzt das potenzielle Risiko (z. B. reduzierte Durchblutung der Koronararterie und myokardiale Ischämie) gegen den Nutzen ( z.B.Verbesserung der Hirndurchblutung) abwägen.
      • Das Präparat soll bei notwendiger Kombination mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln nur unter besonders sorgfältiger ärztlicher Überwachung angewendet werden (siehe Kategorie "Wechselwirkungen").
      • Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder in Kombination mit potenziell nierenschädigenden Arzneimitteln kann sich bei Anwendung dieses Arzneimittels die Nierenfunktion verschlechtern. Eine sorgfältige Überwachung der Nierenfunktion ist in solchen Fällen angezeigt; bei Verschlechterung der Nierenfunktion sollte ein Abbruch der Behandlung vom Arzt in Erwägung gezogen werden (siehe auch unter "Wechselwirkungen").
      • Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
      • Kinder und Jugendliche
        • Da zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen noch keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, ist diese Altersgruppe bislang nicht für eine Therapie mit Nimodipin vorgesehen.
      • Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen sowie zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Nimodipin - invasiv
    • bei Zunahme des intrakranialen Druckes oder bei erhöhtem Wassergehalt im Hirngewebe (generalisiertes Hirnödem)
      • engmaschige Überwachung empfohlen, obwohl Anwendung von Nimodipin nicht mit einer Zunahme des intrakranialen Druckes verbunden ist
    • Patienten mit niedrigem Blutdruck (systolischer Blutdruck < 100 mm Hg)
      • Vorsicht bei der Anwendung
    • Angina pectoris
      • bei Patienten mit instabiler Angina pectoris oder innerhalb der ersten vier Wochen nach einem akuten Herzinfarkt sollten Ärzte das potentielle Risiko (z.B. einer reduzierten Durchblutung der Koronararterie und myokardialen Ischämie) gegen den Nutzen (z.B. Verbesserung der Hirndurchblutung) abwägen
    • Nimodipin Infusionslösung soll bei notwendiger Kombination mit Antihypertensiva nur unter besonders sorgfältiger Überwachung angewendet werden
    • Nierenfunktion
      • bei gleichzeitiger Behandlung mit potentiell nephrotoxischen Arzneimitteln (z.B. Aminoglykoside, Cephalosporine, Furosemid) sowie bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann sich die Nierenfunktion verschlechtern
        • sorgfältige Überwachung der Nierenfunktion ist in solchen Fällen angezeigt
      • bei Verschlechterung der Nierenfunktion Abbruch der Behandlung erwägen
    • Lichtempfindlichkeit
      • Nimodipin ist in gewissem Grade lichtempfindlich: Anwendung bei direktem Sonnenlicht vermeiden werden
      • bei Anwendung in diffusem Tageslicht oder Kunstlicht ist Nimodipin jedoch ohne besondere Schutzmaßnahme bis zu 10 Stunden einsetzbar
      • sollte eine längere Lichtexposition nicht zu vermeiden sein, sind geeignete Vorkehrungen zu treffen (z.B. Schutz von Infusionspumpe und -leitungen durch lichtundurchlässige Umhüllungen, Verwendung eingefärbter Infusionsleitungen)
    • Arzneimittel kann Alkohol enthalten
      • Vorsicht bei Alkoholkranken, beeinträchtigtem Alkoholabbau, während Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern und Hochrisikogruppen wie Patienten mit Lebererkrankungen oder Epilepsie
      • Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden
      • im Straßenverkehr und bei der Bedienung von Maschinen kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigt werden
    • Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
      • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
      • da zur Anwendung noch keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, ist diese Altersgruppe bislang nicht für eine Therapie mit Nimodipin vorgesehen
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Nimodipin - invasiv
    • keine Erfahrungen aus geeigneten und kontrollierten klinischen Studien mit Schwangeren
    • wenn Nimodipin während der Schwangerschaft angewendet werden soll, müssen Nutzen und mögliche Risiken entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes gegeneinander abgewogen werden
    • Fertilität
      • bei der in-vitro-Fertilisation wurden Calciumantagonisten in einzelnen Fällen mit reversiblen biochemischen Veränderungen der Spermienköpfe in Verbindung gebracht, was zu einer eingeschränkten Funktion der Spermien führen könnte
        • nicht bekannt, inwieweit dieser Befund bei einer kurzzeitigen Behandlung von Bedeutung ist
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Nimodipin - invasiv
    • Mütter sollten während der Behandlung nicht stillen
    • Nimodipin und seine Metaboliten treten in der Muttermilch in Konzentrationen von vergleichbarer Größenordnung wie im Plasma der Mutter auf

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
      • Nimodipin (der Wirkstoff in diesem Päparat) wird unter Beteiligung eines bestimmten Enzymsystems (Cytochrom P450 3A4) abgebaut. Daher kann die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die dieses System beeinflussen, grundsätzlich zu Wechselwirkungen dieser Arzneimittel mit Nimodipin führen.
      • Blutdrucksenkende Arzneimittel
        • Bei Patienten, die blutdrucksenkende Mittel erhalten, kann das Präparat die blutdrucksenkende Wirkung der Begleitmedikation verstärken. Dies gilt beispielsweise für Diuretika, Beta-Rezeptorenblocker, ACE-Inhibitoren, A1-Rezeptorantagonisten, andere Calciumantagonisten, Alpha-Rezeptorenblocker, PDE 5-Inhibitoren und Alpha-Methyldopa. Falls sich jedoch die Kombination mit einem dieser Arzneimittel als unvermeidbar erweisen sollte, ist eine besonders sorgfältige Überwachung der Patienten erforderlich.
        • Bei gleichzeitiger intravenöser Gabe von Nimodipin mit einem Beta-Rezeptorenblocker besteht die Möglichkeit, dass die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels beeinträchtigt wird bis hin zu einer nicht ausgeglichenen Herzleistungsschwäche.
      • Neuroleptika und Antidepressiva
        • Eine gleichzeitige Anwendung von Nimodipin und Fluoxetin (Antidepressivum, Mittel gegen krankhaft-traurige Verstimmung) führt zu einer höheren Konzentration von Nimodipin im Blutplasma. Die Fluoxetin-Konzentration im Blutplasma wird deutlich erniedrigt, während das wirksame Abbauprodukt von Fluoxetin, Norfluoxetin, davon nicht betroffen ist. Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Fluoxetin können somit verändert werden.
        • Die gleichzeitige Anwendung von Nimodipin und Nortriptylin (Antidepressivum, Mittel gegen krankhaft-traurige Verstimmung) führt zu einer leichten Abnahme des Nimodipin-Blutspiegels bei einem unveränderten Nortriptylin-Blutspiegel. Die Wirkungen von Nimodipin können hierdurch abgeschwächt sein.
        • Bei der gleichzeitigen Anwendung von Nimodipin und Haloperidol (Neuroleptikum, spannungslösendes Mittel) bei Patienten mit individueller langfristiger Haloperidol-Behandlung traten keine Anzeichen von Wechselwirkungen auf.
      • Zidovudin (Anti-HIV-Mittel)
        • In tierexperimentellen Untersuchungen führte die gleichzeitige intravenöse Gabe von Zidovudin und Nimodipin zu erhöhten Zidovudin-Plasmaspiegeln. Die Nebenwirkungen von Zidovudin können verstärkt auftreten.
      • Calciumantagonisten
        • Kombinationen mit anderen Calciumantagonisten (z.B. Nifedipin, Diltiazem, Verapamil) oder Alpha-Methyldopa sollen nach Möglichkeit vermieden werden (siehe „Patientenhinweis").
      • Potenziell nierenschädigende Arzneimittel
        • Bei gleichzeitiger Behandlung mit potenziell nierenschädigenden Arzneimitteln (wie z. B. Aminoglykoside oder Cephalosporine [Antibiotika], Furosemid [harnflusssteigerndes Mittel]) kann sich die Nierenfunktion verschlechtern (siehe auch unter „Patientenhinweis").
      • Beta-Rezeptorenblocker
        • Bei gleichzeitiger intravenöser Gabe von Beta-Rezeptoren-Blockern besteht die Möglichkeit einer stärkeren Blutdrucksenkung sowie einer gegenseitigen Verstärkung der negativ inotropen Wirkung bis hin zur dekompensierten Herzinsuffizienz.
      • Alkohol-unverträgliche Arzneimittel
        • Durch den als Lösungsmittel verwendeten Alkohol sind Interaktionen mit alkohol-unverträglichen Arzneimitteln zu beachten.
    • Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Der gleichzeitige Genuss von Grapefruitsaft wird nicht empfohlen, da erhöhte Blutspiegel von Nimodipin auftreten können.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine / Rifamycine
    Calcium-Antagonisten / Dantrolen
    Calcium-Antagonisten / Azol-Antimykotika
    Calcium-Antagonisten / Grapefruit
    mittelschwer Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine / Carbamazepin
    Magnesium sulfat / Calcium-Antagonisten
    Calcium-Antagonisten / Johanniskraut
    Calcium-Antagonisten / HIV-Protease-Inhibitoren
    Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine / Barbiturate
    Calcium-Antagonisten / Imatinib
    Calcium-Antagonisten / Makrolid-Antibiotika
    Calcium-Antagonisten / Cobicistat
    Calcium-Antagonisten / Idelalisib
    Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine / Valproinsäure
    Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
    Temsirolimus / Calcium-Antagonisten
    geringfügig Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine / Oxcarbazepin
    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine
    Daclatasvir / Calcium-Antagonisten
    Calcium-Antagonisten / Muskelrelaxanzien, zentrale
    Amifostin / Calcium-Antagonisten
    Calcium-Antagonisten / Nitrate
    Cladribin / ENT1-, CNT3-Inhibitoren
    Antihypertonika / Opioide
    Antihypertonika / Levodopa
    Calcium-Antagonisten / Antidepressiva, trizyklische
    unbedeutend Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine

    Warnhinweise

    • Schwangerschaft
      • Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen mit einer Anwendung des Arzneimittels beiSchwangeren vor. Tierstudien haben schädliche Auswirkungen auf die Nachkommen gezeigt. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
      • Daher darf bei Ihnen Nimodipin in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn Ihr Arzt dies unter Berücksichtigung des Risikos für Mutter und Kind für zwingend erforderlich hält.
    • Stillzeit
      • Nimodipin geht beim Menschen in die Muttermilch über. In Tierstudien wurde eine Anreicherung des Wirkstoffs in der Milch gezeigt. Falls Ihr Arzt entscheidet, dass Sie während der Stillzeit mit Nimodipin behandelt werden müssen, sollen Sie die Milch während dieser Zeit abpumpen und verwerfen.
    • Zeugungsfähigkeit
      • Bei der in-vitro-Fertilisation wurden Calciumantagonisten in einzelnen Fällen mit reversiblen biochemischen Veränderungen der Spermienköpfe in Verbindung gebracht, was zu einer eingeschränkten Funktion der Spermien führen könnte. Es ist nicht bekannt, inwieweit dieser Befund bei einer kurzfristigen Behandlung von Bedeutung ist.

    Enthält über 3,0 g Alkohol pro Einzelgabe. Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren / Stillenden und Kindern. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden. Im Straßenverkehr und bei der Bedienung von Maschinen kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigt werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Die Anwendung des Präparates erfolgt durch Ihren Arzt.
    • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit ihm an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Es werden folgende Richtdosen empfohlen
      • Zu Beginn der Behandlung für die Dauer von 2 Stunden 1 mg Nimodipin pro Stunde (ca. 15 Mikrogramm/kg Körpergewicht/Stunde), entsprechend 5 ml dieses Präparates pro Stunde verabreichen. Bei guter Verträglichkeit, insbesondere bei Ausbleiben stärkerer Blutdrucksenkungen, Erhöhung der Dosis nach der 2. Stunde auf 2 mg Nimodipin pro Stunde (ca. 30 Mikrogramm/kg Körpergewicht/Stunde), entsprechend 10 ml dieses Präparates pro Stunde.
      • Bei Patienten mit deutlich niedrigerem Körpergewicht als 70 kg oder labilen Blutdruckverhältnissen sollte mit einer Dosierung von 0,5 mg Nimodipin pro Stunde begonnen werden, entsprechend 2,5 ml dieses Präparates pro Stunde.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Vorbeugende Anwendung
        • Die intravenöse Behandlung sollte nicht später als 4 Tage nach der Blutung beginnen und während der Zeitspanne der größten Gefahr der Entwicklung einer krampfhaften Gefäßverengung (Vasospasmus), d. h. bis zum 10.-14. Tag nach der Subarachnoidalblutung fortgesetzt werden.
        • Wenn während der vorbeugenden Anwendung die Blutungsquelle chirurgisch versorgt wird, sollte die intravenöse Behandlung mit Nimodipin für mindestens 5 Tage nach der Operation fortgesetzt werden.
        • Nach Abschluss der Infusionsbehandlung wird für etwa 7 weitere Tage die orale Einnahme von 6-mal täglich 60 mg Nimodipin im Abstand von 4 Stunden empfohlen.
      • Therapeutische Anwendung
        • Bei bereits bestehenden, durch Vasospasmus bedingten neurologischen Störungen nach einer Subarachnoidalblutung, die auf unzureichender Durchblutung beruhen, sollte die Behandlung so früh wie möglich beginnen und für mindestens 5 und maximal 14 Tage fortgesetzt werden.
        • Anschließend wird für die Dauer von 7 Tagen die Einnahme von 6-mal täglich 60 mg Nimodipin im Abstand von 4 Stunden empfohlen.
        • Wenn während der therapeutischen Anwendung die Blutungsquelle chirurgisch versorgt wird, sollte die intravenöse Behandlung mit Nimodipin für mindestens 5 Tage nach der Operation fortgesetzt werden.
        • Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist

     

    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Als Folge einer Überdosierung können verstärkt Nebenwirkungen wie z.B. Gesichtsrötung (Flush), Kopfschmerzen, eine stärkere Blutdrucksenkung sowie eine erhöhte oder erniedrigte Herzschlagfolge auftreten.
      • Ärztliche Maßnahmen bei Überdosierung
        • Bei akuter Überdosierung soll die Behandlung mit Nimodipin unterbrochen werden. Ein spezifisches Gegenmittel ist bisher nicht bekannt; die Gegenmaßnahmen richten sich nach dem klinischen Zustand (bei Blutdruckabfall Dopamin oder Noradrenalin i.v.).

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung

    Basiseinheit: 1 Durchstechflasche enthält 10 mg Nimodipin in 50 ml alkoholischem Lösungsmittel

    • Vorbeugung und Behandlung ischämischer neurologischer Defizite infolge zerebraler Vasospasmen nach aneurysmatisch bedingter Subarachnoidalblutung
      • initial: 5 ml Infusionslösung (1 mg Nimodipin) / Stunde (ca. 15 µg/ kg KG / Stunde) über 2 Stunden
      • nach der 2. Stunde: Dosiserhöhung, bei guter Veträglichkeit (Fehlen von stärkeren Blutdrucksenkungen) auf 10 ml Infusionslösung (2 mg Nimodipin) / Stunde (ca. 30µg / kg KG / Stunde)
      • Anwendungsdauer:
        • Prophylaktische Gabe
          • Therapiebeginn max. 4 Tage nach Subarachnoidalblutung
          • Fortsetzung bis zum 10. - 14. Tag nach Subarachnoidalblutung
          • orale Weiterbehandlung für 7 Tage: 60 mg 6mal / Tag im Abstand von 4 Stunden
        • Therapeutische Gabe
          • Therapiebeginn möglichst frühzeitig
          • Fortsetzung 5 - 14 Tage
          • orale Weiterbehandlung für 7 Tage: 60 mg 6mal / Tag im Abstand von 4 Stunden
        • nach chirurgischer Versorgung der Blutungsquelle
          • mind. 5 Tage postoperativ

    Dosisanpassung

    • Körpergewicht deutlich < 70 kg oder labile Blutdruckverhältnisse
      • initial: 2,5 ml Infusionslösung (0,5 mg Nimodipin) / Stunde
    • Auftreten unerwünschter Begleiterscheinungen:
      • ggf. Dosis reduzieren oder Behandlung abbrechen
    • schwere Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, speziell Leberzirrhose
      • Dosisreduktion in Abhängigkeit von Blutdruckkontrollen
      • notfalls Therapieabbruch erwägen

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt
      • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
      • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Die folgenden Nebenwirkungen wurden nach Anwendung des Präparates berichtet:
      • Häufig:
        • Erniedrigter Blutdruck
        • Übelkeit
      • Gelegentlich:
        • Verminderung der Blutplättchenzahl
        • allergische Reaktion, Hautausschlag
        • Kopfschmerzen
        • Beschleunigung oder Abnahme der Herzschlagfolge
        • Erweiterung der Blutgefäße
      • Selten:
        • Darmverschluss
        • Reaktionen an der Injektions-/Infusionsstelle
        • Venenentzündung an der Infusionsstelle
      • Häufigkeit nicht bekannt:
        • Schwindel
        • Herzrhythmusstörungen
        • Wärme-/Hitzegefühl, Schwitzen
        • Haut-/Gesichtsrötung
        • Magen-Darm-Beschwerden
        • Verschlechterung der Nierenfunktion mit Anstieg von Harnstoff und/oder Kreatinin im Serum
        • Anstieg der Transaminasen, der alkalischen Phosphatase und der Gamma-Glutamyltransferase (Gamma-GT)
        • Niedrige Sauerstoffspiegel in Körpergeweben
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Nimodipin - invasiv
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Thrombozytopenie
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Allergische Reaktion
        • Hautausschlag
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Kopfschmerz
    • Herzerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Tachykardie
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Bradykardie
    • Gefäßerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Hypotonie
        • Vasodilatation
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Übelkeit
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Ileus
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Vorübergehender Anstieg der Leberenzymwerte
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Reaktionen an der Injektions- und Infusionsstelle
        • Thrombophlebitis an der Infusionsstelle

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Nimodipin10 mgWirkstoff
    Ethanol 96% (V/V)10 gHilfsstoff
    Macrogol 400+Hilfsstoff
    Maleinsäure+Hilfsstoff
    Natrium hydroxid+Hilfsstoff
    Trometamol+Hilfsstoff
    Wasser, für Injektionszwecke+Hilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion31 mgZusatzangabe

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