Amoxclav Sandoz 875 mg + 125 mg Filmtabletten

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Steckbrief : Amoxclav Sandoz 875 mg + 125 mg Filmtabletten

  • 12906912
  • Filmtabletten
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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Mit einer Mahlzeit einnehmen.
    • Die Tabletten im Ganzen mit einem Glas Wasser hinunterschlucken.
    • Die Einnahmezeiten gleichmäßig über den Tag verteilen mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden.
    • Nicht 2 Dosen innerhalb von 1 Stunde einnehmen.

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel ist ein Antibiotikum und wirkt durch das Abtöten von Bakterien, die Infektionen verursachen. Es enthält zwei verschiedene Wirkstoffe, Amoxicillin und Clavulansäure. Amoxicillin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Penicilline" genannt werden und die manchmal unwirksam (inaktiv) werden können. Der zweite Wirkstoff (Clavulansäure) verhindert dies.
    • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen und Kindern bei der Behandlung folgender Infektionen angewendet:
      • Mittelohrentzündungen und Infektionen der Nasennebenhöhlen
      • Atemwegsinfektionen
      • Harnwegsinfektionen
      • Haut- und Weichteilinfektionen einschließlich Infektionen im Zahnbereich
      • Knochen- und Gelenkinfektionen.

    Indikation
    • Behandlung folgender Infektionen bei Erwachsenen und Kindern
      • akute bakterielle Sinusitis (nach adäquater Diagnosestellung)
      • akute Otitis media
      • akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis (nach adäquater Diagnosestellung)
      • ambulant erworbene Pneumonie
      • Urozystitis
      • Pyelonephritis
      • Haut- und Weichteilinfektionen, insbes.
        • Infektionen der unteren Hautschichten
        • Tierbisse
        • schwere dentale Abszesse mit sich lokal ausbreitender Infektion
      • Knochen- und Gelenkinfektionen, insbes.
        • Osteomyelitis
    • Hinweis
      • offizielle Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von Antibiotika beachten
    Art der Anwendung
    • Einnahme der Filmtabletten mit einer Mahlzeit, um mögliche Magen-Darm-Unverträglichkeit so weit wie möglich zu reduzieren und eine optimale Resorption von Amoxicillin / Clavulansäure zu erreichen
    • parenterale Behandlungseinleitung mit einer geeigneten intravenösen Formulierung und Fortsetzung mit einer oralen Formulierung möglich

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Amoxicillin, Clavulansäure, Penicillin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
      • wenn Sie schon einmal eine schwere allergische Reaktion gegen irgendein anderes Antibiotikum hatten. Dabei kann es sich um einen Hautausschlag oder Schwellungen von Gesicht oder Hals gehandelt haben.
      • wenn Sie während der Einnahme eines Antibiotikums schon einmal Probleme mit der Leber oder Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut) hatten.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft. Sprechen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Amoxicillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - peroral

    Amoxicillin und Clavulansäure

    • Überempfindlichkeit gegen Amoxicillin, Clavulansäure oder gegen Penicilline
    • schwere allergische Sofortreaktion (z.B. Anaphylaxie) gegen ein anderes Betalaktam-Antibiotikum (z.B. einem Cephalosporin, Carbapenem oder Monobactam) in der Krankheitsgeschichte
    • Gelbsucht / Leberfunktionsstörung in der Krankheitsgeschichte, die durch Amoxicillin / Clavulansäure hervorgerufen wurde

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie:
        • Pfeiffer´sches Drüsenfieber haben
        • wegen Leber- oder Nierenproblemen behandelt werden
        • nur unregelmäßig Wasser lassen.
      • Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft.
      • In bestimmten Fällen kann Ihr Arzt den Bakterientyp bestimmen, der Ihre Infektion verursacht. In Abhängigkeit von den Ergebnissen kann Ihnen eine andere Stärke des Präparates oder ein anderes Arzneimittel verabreicht werden.
      • Zustände, auf die Sie achten müssen
        • Das Arzneimittel kann bestehende Zustände verschlechtern oder zu schwerwiegenden Nebenwirkungen führen. Diese schließen allergische Reaktionen, Krampfanfälle und Entzündung des Dickdarms ein. Während Sie das Arzneimittel einnehmen, müssen Sie auf bestimmte Symptome achten, um das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern.
      • Blut- und Urin-Untersuchungen
        • Wenn bei Ihnen Blutuntersuchungen (solche wie ein Test zur Untersuchung der roten Blutzellen oder die Bestimmung der Leberwerte) oder eine Untersuchung Ihres Urins (auf Glucose) vorgenommen werden, müssen Sie Ihren Arzt oder das Pflegepersonal darüber informieren, dass Sie das Arzneimittel einnehmen. Dies ist notwendig, weil das Präparat die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen kann.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Achtung! Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
      • Das Arzneimittel kann Nebenwirkungen verursachen und diese Beschwerden können Ihre Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
      • Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Amoxicillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - peroral

    Amoxicillin und Clavulansäure

    • vor Beginn einer Behandlung mit Amoxicillin / Clavulansäure ist der Patient sorgfältig nach früheren Überempfindlichkeitsreaktionen auf Penicilline, Cephalosporine oder andere Betalaktam-Antibiotika zu befragen
      • bei Patienten, die mit Penicillinen behandelt wurden, wurden schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich anaphylaktoider und schwerer kutaner Reaktionen) beschrieben
      • Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die einen Myokardinfarkt zur Folge haben kann
      • Patienten mit einer Überempfindlichkeitsreaktion gegen Penicilline in der Vorgeschichte und atopische Personen tragen ein erhöhtes Risiko für solche Reaktionen
      • sollte es zu einer allergischen Reaktion kommen, muss die Therapie mit Amoxicillin/ Clavulansäure beendet und eine geeignete Alternativ-Therapie begonnen werden
    • arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom (DIES)
      • wurde hauptsächlich bei Kindern berichtet, die Amoxicillin/Clavulansäure erhalten haben
      • DIES ist eine allergische Reaktion mit dem Leitsymptom anhaltenden Erbrechens (1-4 Stunden nach der Anwendung des Arzneimittels) bei einem Fehlen von allergischen Haut- oder Atemwegssymptomen
      • weitere Symptome können Bauchschmerzen, Diarrhö, Hypotonie oder Leukozytose mit Neutrophilie sein
      • es sind schwere Fälle inklusive einer Progression bis hin zum Schock aufgetreten
    • Erreger
      • in Fällen, in denen eine Infektion nachweislich durch Amoxicillin-empfindliche Erreger verursacht wird, sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Richtlinien ein Wechsel von einer Behandlung mit Amoxicillin / Clavulansäure zu einer Therapie mit Amoxicillin in Erwägung gezogen werden
      • Amoxicillin / Clavulansäure-Fomulierungen möglicherweise nicht für den Gebrauch geeignet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass die vermuteten Erreger eine reduzierte Empfindlichkeit oder Resistenz gegenüber Betalaktam-Antibiotika aufweisen, die nicht durch Betalaktamasen hervorgerufen wird
        • dieses Präparat sollte nicht zur Behandlung von Penicillin-resistenten S. pneumoniae verwendet werden
    • Krampfanfälle
      • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Patienten, die hohe Dosen erhalten, können Krampfanfälle auftreten, können Krampfanfälle auftreten
    • Verdacht auf infektiöse Mononukleose
      • Amoxicillin / Clavulansäure sollte bei Verdacht auf eine infektiöse Mononukleose vermieden werden, da es bei der Anwendung von Amoxicillin bei dieser Erkrankung zu einem masernartigen Hautausschlag kommen kann
    • Allopurinol, allergische Hautreaktionen
      • gleichzeitige Anwendung von Allopurinol während einer Behandlung mit Amoxicillin kann die Wahrscheinlichkeit für allergische Hautreaktionen erhöhen
    • Wachstum unempfindlicher Erreger
      • bei längerfristiger Anwendung kann es gelegentlich zu einem übermäßigen Wachstum von unempfindlichen Erregern kommen
    • akutes generalisiertes ustulöses Exanthem (AGEP)
      • Auftreten eines fieberhaften, generalisierten Erythems, das mit Pustelbildung verbunden ist, zu Beginn der Behandlung kann ein Symptom eines AGEP sein
      • diese Reaktion erfordert ein Absetzen und ist eine Gegenanzeige für jegliche darauffolgende Gabe von Amoxicillin
    • Patienten mit bestehenden Leberfunktionsstörungen: nur mit Vorsicht behandeln
      • hepatische Ereignisse vorwiegend bei männlichen Patienten und bei älteren Patienten beschrieben und können mit einer längerfristigen Behandlung einhergehen
        • wurden bei Kindern sehr selten beschrieben
      • in allen Populationen treten Anzeichen und Symptome in der Regel während oder kurz nach der Behandlung auf, in einigen Fällen aber auch erst mehrere Wochen nach Behandlungsende
        • in der Regel sind diese Ereignisse reversibel
      • hepatische Ereignisse können schwerwiegend sein, in sehr seltenen Fällen wurde über Todesfälle berichtet
      • betrafen fast immer Patienten mit schwerwiegender Grunderkrankung oder solche, die gleichzeitig Arzneimittel einnahmen, von denen bekannt ist, dass sie hepatische Nebenwirkungen verursachen können
    • Antibiotika-assoziierte Kolitis
      • bei fast allen Antibiotika, einschließlich Amoxicillin, Fälle von Antibiotika-assoziierter Kolitis beobachtet, deren Schweregrad leicht bis lebensbedrohlich sein kann
      • daher ist es wichtig, bei Patienten, bei denen es während oder nach Anwendung eines Antibiotikums zu Durchfall kommt, an diese Diagnose zu denken
      • Amoxicillin/Clavulansäure sofort absetzen, falls Antibiotika-assoziierte Kolitis auftritt; Arzt aufsuchen, angemessene Behandlung beginnen
        • Arzneimittel, die die Peristaltik hemmen, in diesem Fall kontraindiziert
    • längerfristige Behandlung
      • regelmäßige Kontrolle der Organfunktion während einer längerfristigen Behandlung einschließlich Nieren-, Leber und hämatopoetische Funktion
    • Verlängerung der Prothrombinzeit
      • in seltenen Fällen Verlängerung der Prothrombinzeit beobachtet
      • bei gleichzeitiger Verordnung von Antikoagulanzien sind angemessene Kontrollen durchzuführen.
      • möglicherweise muss die Dosis von oralen Antikoagulanzien angepasst werden, um den gewünschten Grad an Antikoagulation zu erzielen
    • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • Dosis dem Schweregrad der Nierenfunktionsstörung anpassen
    • Kristallurie
      • in sehr seltenen Fällen Kristallurie (einschließlich akuter Nierenschädigung) bei Patienten mit verminderter Harnausscheidung beobachtet
      • vorwiegend unter einer parenteralen Therapie
      • während der Anwendung hoher Amoxicillin-Dosen auf adäquate Flüssigkeitszufuhr und Harnausscheidung achten, um das Risiko für eine Amoxicillin-Kristallurie zu verringern
      • bei Patienten mit Blasenkatheter ist die Durchgängigkeit des Katheters regelmäßig zu kontrollieren
    • Laboruntersuchungen
      • Glucose-Bestimmung im Urin
        • während der Behandlung mit Amoxicillin sollten stets enzymatische Methoden auf der Basis von Glucoseoxidasen verwendet werden, da nicht-enzymatische Methoden falsch-positive Ergebnisse ergeben können
      • Coombs-Test
        • Clavulansäure kann eine unspezifische Bindung von IgG und Albumin an die Erythrozytenmembran verursachen, was ein falschpositives Ergebnis im Coombs-Test zur Folge haben kann
      • Bio-Rad Laboratories Platelia Aspergillus EIA-Test
        • Bericht über positive Versuchsergebnisse bei Verwendung des Bio-Rad Laboratories Platelia Aspergillus EIA-Tests bei Patienten, die Amoxicillin/Clavulansäure erhalten haben und bei denen anschließend festgestellt wurde, dass sie keine Aspergillus-Infektion hatten.
        • von Kreuzreaktionen mit Polysacchariden und Polyfuranosen von nicht-Aspergillus- Spezies unter Verwendung des Bio-Rad Laboratories Platelia Aspergillus EIA-Tests wurde berichtet
        • positive Ergebnisse bei Patienten, die Amoxicillin/Clavulansäure erhalten, sollten mit Vorsicht interpretiert werden und durch weitere diagnostische Methoden bestätigt werden
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Amoxicillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - peroral

    Amoxicillin und Clavulansäure

    • Anwendung während der Schwangerschaft sollte vermieden werden, es sei denn, der behandelnde Arzt hält sie für unverzichtbar
    • begrenzte Daten zur Verwendung von Amoxicillin / Clavulansäure während der Schwangerschaft lassen nicht auf ein erhöhtes Risiko für die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus / Neugeborenen schließen
      • in einer Einzelstudie an Frauen mit vorzeitigem Blasensprung beschrieben, dass die prophylaktische Anwendung von Amoxicillin / Clavulansäure mit einem erhöhten Risiko für eine nekrotisierende Enterokolitis bei Neugeborenen einherging
    • tierexperimentelle Studien
      • lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen
    •  

    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Amoxicillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - peroral

    Amoxicillin und Clavulansäure

    • Anwendung während der Stillzeit nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt
    • Amoxicillin und Clavulansäure gehen in die Muttermilch über
    • Durchfall und eine Pilzinfektion der Schleimhäute beim gestillten Säugling möglich, so dass eventuell abgestillt werden muss
    • Möglichkeit einer Sensibilisierung berücksichtigen
    • Clavulansäure
      • nichts über die Auswirkungen von Clavulansäure auf den gestillten Säugling bekannt

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Wenn Sie Allopurinol (zur Behandlung der Gicht) mit diesem Arzneimittel einnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie eine allergische Hautreaktion haben werden.
      • Wenn Sie Probenecid (zur Behandlung der Gicht) einnehmen, kann Ihr Arzt entscheiden, die Dosis dieses Arzneimittels anzupassen.
      • Wenn Sie ein Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (wie Warfarin) gemeinsam mit diesem Präparat einnehmen, sind möglicherweise zusätzliche Blutuntersuchungen erforderlich.
      • Dieses Arzneimittel kann die Wirksamkeit von Methotrexat (einem Arzneimittel zur Behandlung von Krebs oder rheumatischen Erkrankungen) beeinflussen.
      • Es kann die Wirksamkeit von Mycophenolat-Mofetil (ein Arzneimittel, das die Abstoßung transplantierter Organe verhindert) beeinflussen.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    mittelschwer Methotrexat / Penicilline
    Penicilline / Allopurinol
    Penicilline / Tetracycline
    Bupropion / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Typhus-Impfstoff, oral / Antibiotika
    Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Cholera-Impfstoff, oral / Antibiotika
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    geringfügig Vitamin-K-Antagonisten / Penicilline
    Heparin / Penicilline
    Penicilline / Erythromycin
    Pemetrexed / OAT3-Inhibitoren
    Penicilline / Probenecid
    Beta-Laktam-Antibiotika / Zink-Salze
    Regorafenib / Antibiotika
    Antibiotika / Acetylcystein
    Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Mycophenolat / Amoxicillin
    Penicilline / Sulfonamide
    Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    unbedeutend Kontrazeptiva, orale / Penicilline
    Penicilline / Salicylate, hochdosiert
    Penicilline / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

    Einnahme während des Essens.
    Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Erwachsene und Kinder mit einem Körpergewicht von 40 kg und darüber
      • Übliche Dosis - 1 Tablette zweimal täglich
      • Erhöhte Dosis - 1 Tablette dreimal täglich
    • Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg
      • Kinder im Alter von 6 Jahren oder darunter sollten vorzugsweise mit anderen Darreichungsformen behandelt werden.
      • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie Kindern mit einem Körpergewicht unter 40 kg dieses Arzneimittel verabreichen. Die Tabletten sind für Kinder mit einem Körpergewicht unter 25 kg nicht geeignet.
    • Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen
      • Wenn Sie Nierenprobleme haben, kann die Dosis möglicherweise geändert werden. Eine andere Stärke oder ein anderes Arzneimittel kann von Ihrem Arzt gewählt werden.
      • Wenn Sie Leberprobleme haben, kann es sein, dass häufiger Blutuntersuchungen vorgenommen werden, um die Funktion Ihrer Leber zu überwachen.

     

    • Nehmen Sie das Präparat nicht länger als 2 Wochen ein. Suchen Sie noch einmal Ihren Arzt auf, wenn Sie sich noch nicht besser fühlen.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie zu viel von dem Arzneimittel eingenommen haben, kann es zu Magenproblemen (Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall) oder Krampfanfällen kommen. Kontaktieren Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt. Nehmen Sie den Umkarton oder die Flasche des Arzneimittels mit und zeigen Sie diese dem Arzt.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie daran denken. Sie dürfen die nächste Dosis dann nicht zu früh einnehmen, sondern sollten anschließend etwa 4 Stunden mit der Einnahme der nächsten Dosis warten.
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Nehmen Sie das Arzneimittel so lange ein, bis die Behandlung abgeschlossen ist, auch wenn Sie sich bereits besser fühlen. Sie benötigen für die Bekämpfung Ihrer Infektion alle verordneten Dosen. Wenn einige Bakterien überleben, können diese dazu führen, dass die Infektion erneut auftritt.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • akute bakterielle Sinusitis; akute Otitis media; akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis; ambulant erworbene Pneumonie; Urozystitis; Pyelonephritis; Haut- und Weichteilinfektionen; Knochen- und Gelenkinfektionen
      • individuell dosieren, abhängig von erwarteten Erregern und deren voraussichtlicher Empfindlichkeit gegenüber antibakteriellen Wirkstoffen, Schwere und Ort der Infektion, Alter, Gewicht und Nierenfunktion des Patienten
      • ggf. alternative Amoxicillin/ Clavulansäure Formulierungen wählen
      • Erwachsene und Kinder (>/= 40 kg KG)
        • Standarddosis (bei allen Indikationen)
          • 1 Filmtablette (875 mg Amoxicillin plus 125 mg Clavulansäure) 2mal / Tag
        • erhöhte Dosis (insbes. bei Infektionen wie Otitis media, Sinusitis, Infektionen der unteren Atemwege und Harnwegsinfektionen)
          • 1 Filmtablette (875 mg Amoxicillin plus 125 mg Clavulansäure) 3mal / Tag
      • Behandlungsdauer
        • durch das Ansprechen des Patienten bestimmt
        • einige Infektionen (z. B. Osteomyelitis) benötigen eine längere Behandlungsdauer
        • ohne Überprüfung max. 14 Tage
      • Kinder (< 40 kg KG)
        • Behandlung möglich mit Tabletten, Suspensionen oder mit pädiatrischen Präparaten in Beuteln
        • 25 - 45 mg Amoxicillin / kg KG / Tag plus 3,6 - 6,4 mg Clavulansäure / kg KG / Tag, aufgeteilt auf 2 Einzeldosen
        • mögliche Dosiserhöhung, bei einigen Infektionen wie Otitis media, Sinusitis und Infektionen der unteren Atemwege: bis 70 mg Amoxicillin / kg KG / Tag plus 10 mg Clavulansäure / kg KG / Tag, aufgeteilt auf 2 Einzeldosen
        • 25 kg KG - 40 kg KG
          • 40 kg KG
            • Amoxicillin [mg / kg KG] / Einzeldosis (1 Filmtablette)
              • 21,9
            • Clavulansäure [mg / kg KG] / Einzeldosis (1 Filmtablette)
              • 3,1
          • 35 kg KG
            • Amoxicillin [mg / kg KG] / Einzeldosis (1 Filmtablette)
              • 25
            • Clavulansäure [mg / kg KG] / Einzeldosis (1 Filmtablette)
              • 3,6
          • 30 kg KG
            • Amoxicillin [mg / kg KG] / Einzeldosis (1 Filmtablette)
              • 29,2
            • Clavulansäure [mg / kg KG] / Einzeldosis (1 Filmtablette)
              • 4,2
          • 25 kg KG
            • Amoxicillin [mg / kg KG] / Einzeldosis (1 Filmtablette)
              • 35
            • Clavulansäure [mg / kg KG] / Einzeldosis (1 Filmtablette)
              • 5
          • Empfohlene Einzeldosis [mg / kg KG]
            • Amoxicillin [mg / kg KG] / Einzeldosis (1 Filmtablette)
              • 12,5 - 22,5 (bis zu 35)
            • Clavulansäure [mg / kg KG] / Einzeldosis (1 Filmtablette)
              • 1,8 - 3,2 (bis zu 5)
      • Kinder (< 25 kg KG)
        • kontraindiziert
        • Behandlung mit Suspensionen oder mit pädiatrischen Präparaten in Beuteln
      • Kinder (< 2 Jahre)
        • keine klin. Daten zu 7:1 - Formulierungen in Dosen > 45 mg Amoxicillin / kg KG / Tag plus 6,4 mg Clavulansäure / kg KG / Tag verfügbar
      • Säuglinge (< 2 Monate)
        • keine klin. Daten zu 7:1 - Formulierungen verfügbar
        • keine Dosierungsempfehlungen möglich
      • ältere Patienten
        • keine Dosisanpassung erforderlich
      • eingeschränkte Nierenfunktion
        • Kreatinin-Clearance > 30 ml / Min.
          • keine Dosisanpassung erforderlich
        • Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.
          • Anwendung von 7:1 - Formulierungen von Amoxicillin plus Clavulansäure nicht empfohlen (keine Empfehlungen für eine Dosisanpassung verfügbar)
      • eingeschränkte Leberfunktion
        • mit Vorsicht dosieren
        • regelmäßige Kontrolle der Leberfunktion

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Die untenstehenden Nebenwirkungen können bei diesem Arzneimittel auftreten.
    • Nebenwirkungen, auf die Sie achten müssen
      • Allergische Reaktionen:
        • Hautausschlag
        • Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis), die sich in roten oder violetten erhabenen Flecken auf der Haut äußern kann, aber auch andere Körperbereiche betreffen kann
        • Fieber, Gelenkschmerzen, vergrößerte Lymphknoten im Bereich von Hals, Achselhöhle oder Leistengegend
        • Schwellungen, manchmal im Gesicht oder Mund (Angioödem), die Atemprobleme verursachen
        • Kollaps.
          • Kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt, wenn eines dieser Anzeichen bei Ihnen auftritt. Nehmen Sie das Arzneimittel nicht mehr ein.
      • Entzündung des Dickdarms
        • Eine Entzündung des Dickdarms, die wässrigen Durchfall in der Regel mit Blut und Schleim verursacht, Magenschmerzen und/oder Fieber.
          • Fragen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich um Rat, wenn diese Beschwerden bei Ihnen auftreten.
    • Sehr häufige Nebenwirkungen
      • Mehr als 1 Behandelter von 10
        • Durchfall (bei Erwachsenen).
    • Häufige Nebenwirkungen
      • 1 bis 10 Behandelte von 100
        • Pilzinfektion (Candida - Hefepilz-Infektion im Bereich von Scheide, Mund oder Hautfalten)
        • Übelkeit, insbesondere bei Einnahme hoher Dosen
          • Wenn Sie davon betroffen sind, nehmen sie das Arzneimittel mit einer Mahlzeit ein
        • Erbrechen
        • Durchfall (bei Kindern).
    • Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen
      • 1 bis 10 Behandelte von 1.000
        • Hautausschlag, Juckreiz
        • Erhabener juckender Hautausschlag (Quaddeln)
        • Magenverstimmung
        • Schwindel
        • Kopfschmerzen.
      • Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen Ihres Blutes zeigen können:
        • Zunahme einiger von der Leber gebildeter Substanzen (Enzyme) als Hinweis auf eine Leberschädigung.
    • Seltene Nebenwirkungen
      • 1 bis 10 Behandelte von 10.000
        • Hautausschlag, möglicherweise mit Blasen, der wie kleine Zielscheiben aussieht (zentraler dunkler Fleck mit umgebendem blasseren Bereich und einem dunklen Ring außen herum - Erythema multiforme)
          • Kontaktieren Sie dringend einen Arzt, wenn diese Nebenwirkung bei Ihnen auftritt.
      • Seltene Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen Ihres Blutes zeigen können:
        • Niedrige Anzahl der an der Blutgerinnung beteiligten Zellen
        • Niedrige Anzahl der weißen Blutkörperchen.
    • Häufigkeit nicht bekannt
      • Die Häufigkeit kann von den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden.
        • Allergische Reaktionen (siehe oben)
        • Entzündung des Dickdarms (siehe oben)
        • Entzündung der schützenden Membran, die das Gehirn umgibt (aseptische Meningitis)
        • Schwerwiegende Hautreaktionen:
          • Ausgedehnter Hautausschlag mit Blasen und Abschälen der Haut, insbesondere um Mund, Nase, Augen und Geschlechtsorgane herum (Stevens-Johnson-Syndrom) sowie eine schwerwiegendere Form, die ein ausgedehntes Abschälen der Haut (mehr als 30% der Körperoberfläche) verursacht (toxische epidermale Nekrolyse)
          • Ausgedehnter roter Hautausschlag mit kleinen eiterhaltigen Blasen (bullöse exfoliative Dermatitis)
          • Roter, schuppender Hautausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen (pustulöses Exanthem).
          • Grippeähnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Drüsen und anomalen Blutwerten (einschließlich erhöhter Spiegel der weißen Blutzellen [Eosinophilie] und der Leberenzyme) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS])
            • Kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt.
        • Entzündung der Leber (Hepatitis)
        • Gelbsucht, verursacht durch eine Zunahme des Bilirubins (einer von der Leber gebildeten Substanz) im Blut, was eine Gelbfärbung Ihrer Haut und der weißen Augenabschnitte verursachen kann
        • Entzündung von Nierenkanälchen
        • Verzögerung der Blutgerinnung
        • Überaktivität
        • Krampfanfälle (bei Personen, die hohe Dosen des Arzneimittels einnehmen oder Nierenprobleme haben)
        • schwarze, behaart aussehende Zunge
      • Nebenwirkungen, die sich in Untersuchungen Ihres Blutes oder Urins zeigen können:
        • Starke Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen
        • Niedrige Anzahl der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
        • Kristalle im Urin.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Amoxicillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - peroral

    Amoxicillin und Clavulansäure

    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • mukokutane Candidose
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • übermäßiges Wachstum von unempfindlichen Organismen
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • reversible Leukopenie (einschließlich Neutropenie)
        • Thrombozytopenie
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • reversible Agranulozytose
        • hämolytische Anämie
        • Verlängerung der Blutungs- und Prothrombinzeit
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • angioneurotisches Ödem
        • Anaphylaxie
        • Überempfindlichkeit wie bei Serumkrankheit / Serumkrankheits-ähnliches Syndrom
        • allergische Vaskulitis / Hypersensitivitätsvaskulitis
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Kopfschmerzen
        • Schwindel
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • reversible Hyperaktivität
        • Krampfanfälle
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • aseptische Meningitis
    • Herzerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Kounis-Syndrom
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Durchfall
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Übelkeit
          • tritt häufiger in Verbindung mit höheren oralen Dosen auf
          • das Auftreten von gastrointestinalen Nebenwirkungen kann verringert werden, wenn Amoxicillin/Clavulansäure zu Beginn einer Mahlzeit eingenommen wird
        • Erbrechen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100n
        • Magenverstimmung
        • Dyspepsie
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom
        • akute Pankreatitis
        • Antibiotika-assoziierte Kolitis
          • einschl. pseudomembranöser Kolitis und hämorrhagischer Kolitis
        • schwarze Haarzunge
        • Verfärbung der Zähne
          • in sehr seltenen Fällen wurde bei Kindern über oberflächliche Zahnverfärbungen berichtet
          • eine gute Mundhygiene kann Zahnverfärbungen verhindern, da sich diese in der Regel beim Zähneputzen entfernen lassen
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Anstieg der Leberenyzme AST und / oder ALT (Bedeutung unklar)
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Hepatitis (bei anderen Penicillinen und Cephalosporinen beobachtet)
        • cholestatischer Ikterus (bei anderen Penicillinen und Cephalosporinen beobachtet)
    • Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Hautausschlag
        • Urtikaria
        • Pruritus
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Erythema multiforme
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • lineare IgA-Erkrankung
        • Stevens-Johnson-Syndrom
        • toxische epidermale Nekrolyse
        • bullöse exfoliative Dermatitis
        • akutes generalisiertes pustulöses Exanthem (AGEP)
        • Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
        • Hinweis
          • wenn eine entzündliche Überempfindlichkeitsreaktion der Haut auftritt, sollte die Behandlung beendet werden
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • interstitielle Nephritis
        • Kristallurie (einschließlich akuter Nierenschädigung)

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Amoxicillin 3-Wasser1004.5 mgWirkstoff
    Amoxicillin875 mgWirkstoff
    Clavulansäure, Kaliumsalz148.9 mgWirkstoff
    Clavulansäure125 mgWirkstoff
    Cellulose, mikrokristallin+Hilfsstoff
    Cetylalkohol+Hilfsstoff
    Croscarmellose, Natriumsalz+Hilfsstoff
    Ethyl cellulose+Hilfsstoff
    Hypromellose+Hilfsstoff
    Magnesium stearat+Hilfsstoff
    Natrium dodecylsulfat+Hilfsstoff
    Povidon K25+Hilfsstoff
    Silicium dioxid, hochdispers+Hilfsstoff
    Talkum+Hilfsstoff
    Titan dioxid+Hilfsstoff
    Triethyl citrat+Hilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion23 mgZusatzangabe
    Gesamt Natrium IonmmolZusatzangabe

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