Cinna/Dimen-neuraxpharm 20 mg/40 mg

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Steckbrief : Cinna/Dimen-neuraxpharm 20 mg/40 mg

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Die empfohlene Dosis beträgt 3-mal täglich eine Tablette, einzunehmen nach den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit.
    • Schlucken Sie die Tablette unzerkaut.

    Anwendungsgebiete

    • Das Präparat enthält zwei Wirkstoffe: Cinnarizin und Dimenhydrinat. Die beiden Wirkstoffe gehören zu verschiedenen Arzneimittelgruppen. Cinnarizin gehört zur Gruppe der sogenannten Calciumantagonisten und Dimenhydrinat zur Gruppe der sogenannten Antihistaminika.
    • Beide Wirkstoffe bewirken eine Reduzierung der Schwindelsymptome (Schwindelgefühl oder „Drehgefühl") und Übelkeit. Wenn diese beiden Wirkstoffe in Kombination angewendet werden, sind sie wirksamer, als wenn jeder Einzelwirkstoff für sich allein eingesetzt wird.
    • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen zur Behandlung unterschiedlicher Schwindelformen angewendet. Schwindel kann verschiedene Ursachen haben. Die Einnahme von dem Präparat kann Ihnen helfen, tägliche Verrichtungen auszuführen, die schwierig sind, wenn Sie Schwindel haben.

    Indikation
    • Behandlung von Schwindelsymptomen verschiedener Genese bei Erwachsenen
    Art der Anwendung
    • Tabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit nach den Mahlzeiten einnehmen

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn Sie jünger als 18 Jahre sind.
      • wenn Sie allergisch gegen Cinnarizin, Dimenhydrinat oder Diphenhydramin oder einen der in sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • wenn Sie allergisch gegen irgendein anderes Antihistaminikum sind (z. B. Astemizol, Chlorpheniramin und Terfenadin, die als Arzneimittel zur Behandlung von Allergien eingesetzt werden). Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen, es sei denn, ihr Arzt hat es angeordnet.
      • wenn Sie ein Engwinkelglaukom (eine spezielle Augenerkrankung) haben.
      • wenn Sie Epilepsie haben.
      • wenn Sie einen erhöhten Hirndruck haben (z. B. aufgrund eines Tumors).
      • bei Alkoholmissbrauch.
      • wenn Sie Prostatabeschwerden mit Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben.
      • wenn Sie Leber- oder Nierenversagen haben.
      • wenn Sie akutes Asthma haben.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cinnarizin, Kombinationen - peroral

    Cinnarizin und Dimenhydrinat

    • Überempfindlichkeit gegen Dimenhydrinat oder Cinnarizin
    • Überempfindlichkeit gegen Diphenhydramin oder andere Antihistaminika ähnlicher Struktur
    • schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <= 25 ml/Min.)
      • Diphenhydramin wird vollständig renal ausgeschieden
      • Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz waren vom klinischen Entwicklungsprogramm ausgeschlossen
    • schwer eingeschränkte Leberfunktion
      • Cinnarizin und Dimenhydrinat weitgehend durch hepatische Cytochrom-P450-Enzyme metabolisiert
      • bei Patienten mit schwer eingeschränkter Leberfunktion erhöhen sich die Plasmakonzentrationen der unveränderten Wirkstoffe und ihre Halbwertszeiten
        • wurde für Diphenhydramin bei Patienten mit Zirrhose nachgewiesen
    • Engwinkelglaukom
    • Krampfanfälle
    • Verdacht auf erhöhten intrakraniellen Druck
    • Alkoholmissbrauch
    • Harnretention aufgrund von urethroprostatischen Erkrankungen

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden:
        • niedriger oder hoher Blutdruck
        • erhöhter Augeninnendruck
        • Darmverschluss
        • Prostatavergrößerung
        • Überfunktion der Schilddrüse
        • schwere Herzerkrankung
        • Parkinson-Krankheit
      • Die Einnahme des Arzneimittels kann zur Verschlechterung dieser Erkrankungen führen. Das Präparat kann dennoch für Sie geeignet sein. Ihr Arzt muss jedoch gegebenenfalls diese Umstände berücksichtigen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Das Präparat kann Sie schläfrig machen. In diesem Fall sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cinnarizin, Kombinationen - peroral

    Cinnarizin und Dimenhydrinat

    • Vorsicht bei Hypotonie
      • Cinnarizin/Dimenhydrinat führt zu keiner signifikanten Senkung des Blutdrucks, sollte jedoch bei Patienten mit Hypotonie mit Vorsicht angewendet werden
    • Cinnarizin/Dimenhydrinat sollte mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit Zuständen, die sich durch eine anticholinerge Therapie verschlimmern könnten, z.B.
      • erhöhter intraokularer Druck
      • pyloro-duodenale Obstruktion
      • Prostatahyperplasie
      • Hypertonie
      • Hyperthyreose
      • schwere koronare Herzkrankheit
    • Vorsicht bei Patienten mit Morbus Parkinson
    • Allergietests
      • Cinnarizin/Dimenhydrinat kann die Hautreaktionen bei Allergietests maskieren

     

    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cinnarizin, Kombinationen - peroral

    Cinnarizin und Dimenhydrinat

    • sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
    • Sicherheit von Cinnarizin/Dimenhydrinat während der Schwangerschaft nicht erwiesen
    • keine Erfahrungen mit der Anwendung von Cinnarizin/Dimenhydrinat bei Schwangeren vorliegend
    • Dimenhydrinat
      • aufgrund von Erfahrungen beim Menschen besteht der Verdacht, dass Dimenhydrinat eine Oxytocin-Wirkung hat und die Dauer des Geburtsvorgangs verkürzen kann
    • tierexperimentelle Studien
      • keine ausreichenden tierexperimentellen Studien mit Cinnarizin/Dimenhydrinat in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vorliegend
      • keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf die Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale und postnatale Entwicklung vorliegend
      • teratogens Risiko der Einzelwirkstoffe Dimenhydrinat und Cinnarizin ist gering
      • in tierexperimentellen Studien keine teratogenen Wirkungen beobachtet
    • Fertilität
      • nicht bekannt
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cinnarizin, Kombinationen - peroral

    Cinnarizin und Dimenhydrinat

    • sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
    • Dimenhydrinat und Cinnarizin werden in die Muttermilch ausgeschieden

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
      • Das Präparat kann mit anderen, gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln in Wechselwirkung treten.
      • Das Präparat kann bei gleichzeitiger Einnahme folgender Arzneimittel Sie müde oder schläfrig machen:
        • Barbiturate (Arzneimittel, die oftmals zur Beruhigung eingenommen werden)
        • Narkoanalgetika wie Morphin (starke Schmerzmittel)
        • Tranquilizer (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen)
        • Monoaminoxidase-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen)
      • Das Präparat kann die Wirkungen der folgenden Arzneimittel verstärken:
        • trizyklische Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen)
        • Atropin (Arzneimittel zur Muskelentspannung, wird oft bei Augenuntersuchungen eingesetzt)
        • Ephedrin (Arzneimittel, das zur Behandlung von Husten oder einer verstopften Nase angewendet werden kann)
        • Procarbazin (Arzneimittel zur Behandlung einiger Krebserkrankungen)
        • Arzneimittel zur Blutdrucksenkung
      • Aminoglykoside (bestimmte Antibiotika) können das Innenohr schädigen. Wenn Sie das Arzneimittel einnehmen, kann es sein, dass Sie diese Schädigung nicht bemerken.
      • Sie sollten das Präparat nicht zusammen mit Arzneimitteln einnehmen, die zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden (Antiarrhythmika).
      • Das Präparat kann auch die Art und Weise, wie Ihre Haut auf Allergietests reagiert, verändern.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
      • Das Präparat kann Verdauungsbeschwerden verursachen. Diese können durch Einnahme der Tabletten nach den Mahlzeiten vermindert werden. Trinken Sie während der Behandlung keinen Alkohol, da Sie dies müde oder schläfrig machen kann.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend H1-Antihistaminika / Ethanol
    Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    H1-Antihistaminika / MAO-Hemmer
    Hydroxyzin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    mittelschwer Neuroleptika / Anticholinergika
    Tamoxifen / H1-Antihistaminika
    Opioide / H1-Antihistaminika, sedierende
    Histamin / H1-Antihistaminika
    Dexmedetomidin / Hypnotika und Sedativa
    Loxapin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Aminochinoline / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Amifampridin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Hypnotika / H1-Antihistaminika
    Benzodiazepine / H1-Antihistaminika, sedierende
    Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Tramadol
    Regadenoson / Xanthinderivate
    CYP1A2-Substrate / Givosiran
    Doxepin / CYP2D6-Inhibitoren
    Ajmalin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    Fluphenazin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Opipramol / CYP2D6-Inhibitoren
    geringfügig Beta-Blocker / Diphenhydramin
    Amifampridin / Anticholinergika
    Cholinesterase-Hemmer / Anticholinergika
    Cholinesterase-Hemmer / Antiemetika, anticholinerge
    Opioide, CYP2D6-Substrate / CYP2D6-Inhibitoren
    H1-Antihistaminika / Proteinkinase-Inhibitoren
    H1-Antihistaminika / Fingolimod
    Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Sympathomimetika
    CYP1A2-Substrate / Teriflunomid
    H1-Antihistaminika / Anticholinergika
    Prokinetika / Anticholinergika
    Beta-Sympathomimetika / Xanthinderivate
    H1-Antihistaminika / Tizanidin
    Pitolisant / H1-Antihistaminika
    Cannabinoide / H1-Antihistaminika, sedierende
    Methoxyfluran / H1-Antihistaminika
    Difelikefalin / H1-Antihistaminika, sedierende
    QT-Info (Produktinformation) / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
    Epinephrin / Stoffe, die das Herz für Arrhythmien sensibilisieren
    Thalidomid / Stoffe, sedierende
    Glycopyrronium, extern / Arzneimittel, anticholinerge Wirkung

    Warnhinweise

    • Sie sollten das Präparat nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein.

    Einnahme nach dem Essen.
    Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mir Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt 3-mal täglich eine Tablette, einzunehmen nach den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Normalerweise werden Sie das Arzneimittel bis zu vier Wochen lang einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie das Präparat über diesen Zeitraum hinaus einnehmen müssen.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben oder wenn die Tabletten von einem Kind eingenommen wurden, sollten Sie unverzüglich ärztlichen Rat einholen.
      • Wenn Sie zu viel des Präparates eingenommen haben, kann es zu starker Müdigkeit, Schwindel oder Zittern kommen. Ihre Pupillen können sich erweitern, und möglicherweise sind Sie nicht in der Lage, Wasser zu lassen. Es können Mundtrockenheit, Gesichtsrötung, beschleunigter Herzschlag, Fieber, Schwitzen und Kopfschmerzen auftreten.
      • Die Einnahme einer sehr großer Menge des Präparates kann zu Krampfanfällen, Halluzinationen, hohem Blutdruck, Zittrigkeit, Erregungszuständen und Schwierigkeiten beim Atmen führen. Es kann zum Koma kommen.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie die Einnahme einer Tablette vergessen haben, lassen Sie diese Tablette einfach aus. Nehmen Sie die nächste Tablette zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Beenden Sie die Einnahme nicht ohne vorherige Anweisung Ihres Arztes. Wenn Sie die Behandlung zu früh beenden, werden die Schwindelbeschwerden (Schwindel und „Drehgefühl") wieder auftreten.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • Behandlung von Schwindelsymptomen verschiedener Genese
      • Erwachsene
        • 1 Tablette (20 mg Cinnarizin und 40 mg Dimenhydrinat) 3mal / Tag
      • ältere Patienten
        • siehe Dosierung Erwachsene
      • eingeschränkte Nierenfunktion
        • leicht - mäßig
          • Anwendung mit Vorsicht
        • schwer (Kreatinin-Clearance < 25 ml / min.)
          • Anwendung kontraindiziert
      • eingeschränkte Leberfunktion
        • keine Studien
        • schwer
          • Anwendung kontraindiziert
      • Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
        • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen, keine Daten
      • Behandlungsdauer
        • i.A. max. 4 Wochen
        • Arzt entscheidet ob längere Behandlung erforderlich

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Schläfrigkeit
      • Mundtrockenheit
      • Kopfschmerzen
      • Magenschmerzen
      • Diese Nebenwirkungen sind in der Regel leicht ausgeprägt und verschwinden innerhalb weniger Tage, auch wenn Sie das Präparat weiterhin einnehmen.
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Schwitzen
      • Hautrötungen
      • Verdauungsstörungen
      • Übelkeit
      • Durchfall
      • Nervosität
      • Krämpfe
      • Vergesslichkeit
      • Tinnitus (Ohrgeräusche)
      • Missempfindungen (Kribbeln in Händen oder Füßen)
      • Tremor (Zittern)
    • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
      • Sehstörungen
      • allergische Reaktionen (z. B. Hautreaktionen)
      • Lichtempfindlichkeit
      • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
    • Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
      • verringerte Anzahl der weißen Blutkörperchen und Blutplättchen
      • starke Abnahme der roten Blutkörperchen, was zu Schwächegefühl, Hauteinblutungen oder einer Zunahme von Infektionen führen kann
      • Wenn Sie an Infektionen mit Fieber und ernsthafter Verschlechterung Ihres Allgemeinzustandes leiden, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf und informieren Sie ihn über die Einnahme Ihres Arzneimittels.
    • Weitere mögliche Nebenwirkungen, die bei dieser Gruppe von Arzneimitteln auftreten können (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Gewichtszunahme
      • Verstopfung
      • Engegefühl in der Brust
      • Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut oder des Augenweiß, verursacht durch Leber- oder Blutprobleme)
      • Verschlechterung eines Engwinkelglaukoms (Augenerkrankung mit erhöhtem Augeninnendruck)
      • unwillkürliche Bewegungen
      • ungewöhnliche Erregung und Ruhelosigkeit (insbesondere bei Kindern)
      • schwere Hautreaktionen
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cinnarizin, Kombinationen - peroral

    Cinnarizin und Dimenhydrinat

    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Leukopenie
        • Thrombozytopenie
        • aplastische Anämie
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • reversible Agranulozytose
          • steht im Zusammenhang mit Dimenhydrinat
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hautreaktionen)
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Somnolenz (einschließlich Schläfrigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung, Benommenheit)
          • in der Regel leichte Ausprägung, verschwinden innerhalb weniger Tage, auch bei fortgesetzter Behandlung
        • Kopfschmerzen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Parästhesien
        • Amnesie
        • Tinnitus
        • Tremor
        • Nervosität
        • Konvulsionen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • paradoxe Erregungszustände (insbesondere bei Kindern)
          • steht im Zusammenhang mit Dimenhydrinat
        • extrapyramidale Symptome
          • steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
    • Augenerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Sehstörungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Verschlechterung eines bestehenden Engwinkelglaukoms
          • steht im Zusammenhang mit Dimenhydrinat
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Engegefühl in der Brust
          • steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Mundtrockenheit
          • in der Regel leichte Ausprägung, verschwindet innerhalb weniger Tage, auch bei fortgesetzter Behandlung
        • Bauchschmerzen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Dyspepsie
        • Übelkeit
        • Diarrhö
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Obstipation
          • steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • cholestatischer Ikterus
          • steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Schwitzen
        • Hautausschlag
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Photosensibilität
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • lupusartige Hautreaktionen
          • steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
        • Lichen planus
          • steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Harnverhalt
      • Untersuchungen
        • ohne Häufigkeitsangabe
          • Gewichtszunahme
            • steht im Zusammenhang mit Cinnarizin

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Cinnarizin20 mgWirkstoff
    Dimenhydrinat40 mgWirkstoff
    Cellulose, mikrokristallin+Hilfsstoff
    Croscarmellose, Natriumsalz+Hilfsstoff
    Hypromellose+Hilfsstoff
    Magnesium stearat+Hilfsstoff
    Maisstärke, vorverkleistert+Hilfsstoff
    Talkum+Hilfsstoff

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