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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Nur zur oralen Anwendung.
- Schlucken Sie die Kapseln unzerkaut mit Wasser.
- Die übliche Dauer der Therapie beträgt 10 Tage, kann aber je nach Ansprechen des Patienten auf die Behandlung unterschiedlich sein.
Anwendungsgebiete
- Vancomycin ist ein Antibiotikum, das zu einer Gruppe von Antibiotika gehört, die "Glykopeptide" genannt werden. Vancomycin wird zur Beseitigung bestimmter Bakterien verwendet, die Infektionen verursachen.
- Vancomycin wird bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren eingesetzt für die Behandlung von Infektionen der Schleimhaut des Dünn- und des Dickdarms mit Schädigung der Schleimhäute (pseudomembranöse Kolitis), verursacht durch das Bakterium Clostridioides difficile.
Indikation- Patienten >/= 12 Jahre
- Behandlung von Clostridioides-difficile-Infektionen
- Hinweis
- offizielle Richtlinien zum angemessenen Gebrauch von Antibiotika berücksichtigen
- Einnahme der Kapseln ungeöffnet mit viel Wasser
Gegenanzeigen
- Die Hartkapseln darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Vancomycin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie nach der Anwendung von Vancomycin jemals einen schweren Hautausschlag oder Hautablösungen, Blasenbildung und / oder Geschwüre im Mund entwickelt haben.
- Im Zusammenhang mit der Vancomycin-Behandlung wurde über schwerwiegende Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) sowie akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) berichtet. Stellen Sie die Verwendung von Vancomycin ein und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der in der Kategorie "Nebenwirkungen" beschriebenen Symptome bemerken.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Vancomycin - peroral- Überempfindlichkeit gegen Vancomycin
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Vancomycin sollte mit Vorsicht angewendet werden, wenn Sie eine entzündliche Erkrankung des Verdauungstraktes haben (es besteht die Gefahr von Nebenwirkungen, besonders wenn Sie auch unter einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion leiden).
- Vancomycin Kapseln sind nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren oder für Jugendliche, die nicht in der Lage sind, sie zu schlucken. Andere Formen dieses Arzneimittels können für Kinder besser geeignet sein. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Dieses Arzneimittel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Vancomycin - peroral- Nur zur oralen Anwendung
- Vancomycin wird nicht systemisch resorbiert; oral verabreichtes Vancomycin ist für andere Arten von Infektionen nicht wirksam
- Kinder (< 1 Jahre)
- Untersuchung auf Clostridium difficile Kolonisation oder Toxine bei Kindern, die jünger als 1 Jahr sind, aufgrund einer hohen asymptomatischen Kolonisation nicht empfohlen
- es sei denn, dass bei Säuglingen mit Risikofaktoren für Stauungen wie die Hirschsprung-Krankheit, operierte Analatresie oder andere schwere Motilitätsstörungen ein starker Durchfall vorliegt
- alternative Ätiologien sollten immer gesucht und eine Clostridium difficile Enterocolitis nachgewiesen sein
- Untersuchung auf Clostridium difficile Kolonisation oder Toxine bei Kindern, die jünger als 1 Jahr sind, aufgrund einer hohen asymptomatischen Kolonisation nicht empfohlen
- Potenzial für systemische Resorption
- Resorption kann bei Patienten mit entzündlichen Erkrankungen der Darmschleimhaut oder einer Clostridium difficile-induzierten pseudomembranösen Colitis verstärkt sein
- bei diesen Patienten Risiko von Nebenwirkungen, insbesondere wenn eine gleichzeitige Nierenfunktionsstörung vorliegt
- je stärker die Nierenfunktionsstörung ist, desto größer ist das Risiko von Nebenwirkungen, welche während oder nach einer parenteralen Verabreichung von Vancomycin auftreten können
- bei Patienten mit entzündlichen Erkrankungen der Darmschleimhaut sollte die Vancomycin-Serum-Konzentration überwacht werden
- Schwere arzneimittelinduzierte Hautreaktionen (SCARS)
- schwere arzneimittelinduzierte Hautreaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akuter generalisierter exanthematischer Pustulose (AGEP), die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, im Zusammenhang mit der Behandlung mit Vancomycin berichtet
- die meisten dieser Reaktionen traten innerhalb weniger Tage und bis zu acht Wochen nach Beginn der Behandlung mit Vancomycin auf
- zum Zeitpunkt der Verschreibung sollten die Patienten auf Anzeichen und Symptome hingewiesen und engmaschig auf Hautreaktionen überwacht werden
- wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die diese Reaktionen vermuten lassen, sollte Vancomycin sofort abgesetzt und eine alternative Behandlung in Betracht gezogen werden
- wenn der Patient bei Anwendung von Vancomycin eine schwere arzneimittelinduzierte Hautreaktion entwickelt hat, darf die Behandlung mit Vancomycin zu keinem Zeitpunkt wieder aufgenommen werden
- schwere arzneimittelinduzierte Hautreaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akuter generalisierter exanthematischer Pustulose (AGEP), die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, im Zusammenhang mit der Behandlung mit Vancomycin berichtet
- Nephrotoxizität
- regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion bei der Behandlung von Patienten
- mit einer zugrunde liegenden Nierenfunktionsstörung
- die eine gleichzeitige Therapie mit einem Aminoglykosid oder anderen nephrotoxischen Medikamenten erhalten
- regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion bei der Behandlung von Patienten
- Ototoxizität
- zur Minimierung eines Ototoxizitätsrisikos können regelmäßige Prüfungen der Hörfunktion hilfreich sein, bei Patienten
- mit bestehender Gehörschädigung
- mit einer begleitenden Therapie mit einem ototoxischen Mittel wie z.B. Aminoglykoside
- zur Minimierung eines Ototoxizitätsrisikos können regelmäßige Prüfungen der Hörfunktion hilfreich sein, bei Patienten
- Wechselwirkungen mit Arzneimitteln zur Hemmung der Darmmotilität sowie Protonenpumpenhemmern
- Anwendung von Arzneimitteln zur Hemmung der Darmmotilität sollte vermieden und der Einsatz von Protonenpumpenhemmern überdacht werden
- Entwicklung Antibiotika-resistenter Bakterien
- Langzeitbehandlung mit Vancomycin kann zu einer Überbesiedelung mit nicht empfindlichen Erregern führen
- sorgfältige Beobachtung des Patienten essentiell
- kommt es während der Therapie zu einer Superinfektion, sollten geeignete Maßnahmen erfolgen
- Langzeitbehandlung mit Vancomycin kann zu einer Überbesiedelung mit nicht empfindlichen Erregern führen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Vancomycin - peroral- Vancomycin sollte in der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist und nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Bewertung
- bisher liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Vancomycin bei Schwangeren vor
- tierexperimentelle Studien
- In Teratogenitätsstudien, in denen Ratten bis zur 5-fachen und Kaninchen bis zur 3-fachen Humandosis erhielten, keine direkten oder indirekten teratogenen Wirkungen beobachtet
- in einer kontrollierten klinischen Studie wurden die möglichen ototoxischen und nephrotoxischen Auswirkungen von Vancomycin bei Kindern getestet, nachdem das Arzneimittel drogenabhängigen schwangeren Frauen mit schweren Staphylokokkeninfektionen verabreicht worden war
- Vancomycin wurde im Nabelschnurblut nachgewiesen
- weder Gehörverlust noch Nephrotoxizität beobachtet, die auf Vancomycin zurückzuführen sind
- da Vancomycin nur im 2. und 3. Trimenon verabreicht wurde, nicht bekannt, ob Vancomycin fötale Schäden verursacht
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien über Auswirkungen auf die Fertilität liegen nicht vor
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Vancomycin - peroral- Vancomycin sollte während der Stillzeit nur verwendet werden, wenn die Behandlung mit anderen Antibiotika keinen Erfolg zeigt
- Entscheidung muss darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Vancomycin verzichtet werden soll
- dabei sowohl Nutzen des Stillens für das Kind als auch Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigen
- Vancomycin wird in die Muttermilch ausgeschieden
- empfohlen, das Stillen während der Vancomycin-Behandlung zu beenden, da es bei gestillten Kindern zu Störungen der Darmflora mit Diarrhö, Pilzinfektion und möglicherweise Sensibilisierung kommen kann
- Risiko von systemischen Wirkungen bei Frühgeborenen und Neugeborenen, die Vancomycin mit der Muttermilch aufnehmen
- kann wegen der relativ hohen Darmpermeabilität und der noch unreifen Eliminationsfunktionen dieser Altersgruppe nicht ausgeschlossen werden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben einzunehmen/anzuwenden.
- Informieren Sie Ihren Arzt vor allem, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- andere Antibiotika wie Streptomycin, Neomycin, Gentamycin, Cephaloridin, Polymixin B, Colistin, Tobramycin oder Amykacin.
- Diese Arzneimittel können Ihre Nieren und/oder Ihr Gehör beeinträchtigen, wenn sie gleichzeitig mit Vancomycin eingenommen werden.
- andere Antibiotika wie Streptomycin, Neomycin, Gentamycin, Cephaloridin, Polymixin B, Colistin, Tobramycin oder Amykacin.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Es gibt keine Daten zu Wechselwirkungen von Vancomycin mit Lebensmitteln, Getränken oder Alkohol.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Cidofovir / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Streptozocin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
mittelschwer Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende / Polypeptid-Antibiotika
Tenofovir / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Fumarsäure-Derivate / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Clofarabin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Emtricitabin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Tacrolimus / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen und/oder neurotoxischen UAW
geringfügig Aminoglykosid-Antibiotika / Vancomycin
Methotrexat / Glycopeptid-Antibiotika
Suxamethonium / Vancomycin
Zoledronsäure / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Daptomycin / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Opioide
Inotersen / Stoffe mit potenziell nephrotoxischen UAW
Arzneistoffe, geringe therapeutische Breite / Teduglutid
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Arzneistoffe, geringe therapeutische Breite / Tirzepatid
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
Teprotumumab / Stoffe, potenziell ototoxisch
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Pirenzepin
Glycopyrronium, extern / Arzneimittel, anticholinerge Wirkung
unbedeutend Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)Warnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Sprechen Sie vor der der Einnahme dieses Arzneimittel mit Ihrem Arzt, wenn Sie stillen, da Vancomycin in die Muttermilch übergeht.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Erwachsene und Jugendliche (ab 12 Jahren):
- Die empfohlene Dosis beträgt 125 mg alle 6 Stunden. In einigen Fällen kann Ihr Arzt entscheiden, Ihnen eine höhere Tagesdosis von bis zu 500 mg alle 6 Stunden zu geben. Die maximale Tagesdosis sollte 2 g nicht überschreiten.
- Wenn Sie vorher bereits unter einer Infektion der Schleimhaut des Dünn- und des Dickdarms litten, kann es sein, dass Sie eine andere Dosis und andere Therapiedauer benötigen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie mehr als die verordnete Anzahl Kapseln eingenommen haben.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren mit der Einnahme der Kapseln wie gewohnt fort.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Sie müssen die Behandlung mit Vancomycin wie von Ihrem Arzt oder Apotheker verordnet fortsetzen. Wenn Sie die Einnahme von Vancomycin vor Ende der Behandlung beenden, besteht möglicherweise ein Risiko, das Sie sich wieder schlechter fühlen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Clostridioides-difficile-Infektionen
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- 125 mg Vancomycin / 6 h
- Dosiserhöhung im Falle einer schweren oder komplizierten Erkrankung
- 500 mg Vancomycin / 6 h
- max. Tagesdosis: 2 g
- Behandlungsdauer: 10 Tage
- muss ggf. an den klinischen Verlauf einzelner Patienten angepasst werden
- wenn möglich das Antibiotikum, welches vermutlich die CDI verursacht hat, absetzen
- ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr sicherstellen
- nach oraler Verabreichung bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen: Serumkonzentration von Vancomycin überwachen
- Patienten mit mehrfachen Rezidiven
- aktuelle Episode von CDI mit 125 mg Vancomycin 4mal / Tag behandeln
- gefolgt von einer allmählichen Reduzierung der Dosis, d. h. bis zu 125 mg Vancomycin / Tag
- oder von Pulsregimen, d. h. 125 - 500 mg Vancomycin / 2 - 3 Tage über mindestens 3 Wochen
- Nierenfunktionsstörung
- Dosisanpassung wahrscheinlich nicht erforderlich (sehr geringe systemische Resorption)
- Ausnahme: erhebliche orale Resorption bei entzündlichen Darmerkrankungen oder einer Clostridioides-difficile-induzierten pseudomembranösen Kolitis
- Kinder < 12 Jahre oder Jugendliche, die nicht in der Lage sind, Kapseln zu schlucken
- altersgerechte Formulierung wählen
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Vancomycin kann allergische Reaktionen hervorrufen, obwohl schwere allergische Reaktionen (anaphylaktischer Schock) selten sind. Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie plötzlich Atembeschwerden oder Rötungen im oberen Teil des Körpers, Hautausschlag oder Juckreiz bekommen.
- Verwenden Sie Vancomycin nicht mehr und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:
- rötliche, nicht erhöhte, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken am Rumpf, häufig mit zentralen Blasen, Hautablösungen, Geschwüre im Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Diesen schwerwiegenden Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse).
- Großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Arzneimittel-Hypersensitivitätssyndrom).
- Ein roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber zu Beginn der Behandlung (akute generalisierte exanthematische Pustulose).
- Die Aufnahme von Vancomycin aus dem Magen-Darm-Trakt ist vernachlässigbar. Daher sind unerwünschte Nebenwirkungen nach der Einnahme der Kapseln unwahrscheinlich.
- Wenn Sie jedoch eine entzündliche Erkrankung des Verdauungstraktes haben, vor allem wenn Sie zugleich auch an einer Nierenerkrankung leiden, können ähnliche Nebenwirkungen wie bei einer Infusion von Vancomycin auftreten. Daher sind hier auch die Nebenwirkungen und Häufigkeiten enthalten, die für Vancomycin als Infusion berichtet wurden.
- Häufige Nebenwirkungen (können bei 1 von 10 Patienten auftreten):
- Blutdruckabfall
- Atembeschwerden, Geräusche beim Atmen (ein hohes Geräusch, verursacht durch Behinderungen des Luftflusses in den oberen Atemwegen)
- Hautausschlag und Entzündung der Mundschleimhäute, juckender Hautausschlag, Nesselsucht
- Nierenprobleme, die in erster Linie durch Blutuntersuchungen festgestellt werden
- Rötung von Oberkörper und Gesicht, Venenentzündung
- Gelegentliche Nebenwirkungen (können bei 1 von 100 Patienten auftreten):
- Vorübergehende oder bleibende Verschlechterung des Hörvermögens
- Seltene Nebenwirkungen (können bei 1 von 1000 Patienten auftreten):
- Abnahme der weißen Blutkörperchen, der roten Blutkörperchen und der Blutplättchen (Blutzellen, die für die Blutgerinnung verantwortlich sind)
- Anstieg der weißen Blutkörperchen im Blut
- Verlust des Gleichgewichts, Ohrgeräusche, Schwindel
- Entzündung der Blutgefäße
- Übelkeit (sich schlecht fühlen)
- Entzündung der Nieren und Nierenversagen
- Schmerzen und Muskelkrämpfe in Brust und Rücken
- Fieber, Schüttelfrost
- Sehr seltene Nebenwirkungen (können bei 1 von 10 000 Patienten auftreten):
- Plötzlicher Beginn einer schweren allergischen Hautreaktion mit Blasenbildung oder Ablösung der Haut. Dies kann von hohem Fieber und Gelenkschmerzen begleitet sein.
- Herzstillstand
- Entzündung des Darms, was Bauchschmerzen und Durchfall verursacht, der mitunter auch Blut enthalten kann
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Erbrechen, Durchfall
- Verwirrung, Schläfrigkeit, Mangel an Energie, Schwellungen, Flüssigkeitsansammlung im Körper, vermindertes Urinieren
- Hautausschlag mit Schwellung oder Schmerzen hinter den Ohren, im Nacken, in der Leistengegend, unter dem Kinn und den Achselhöhlen (geschwollene Lymphknoten), anormale Blut- und Leberfunktionstests
- Hautausschlag mit Blasen und Fieber
- Häufige Nebenwirkungen (können bei 1 von 10 Patienten auftreten):
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Vancomycin - peroral- Hinweis
- Resorption von Vancomycin aus dem Magen-Darm-Trakt ist vernachlässigbar
- bei einer schweren Entzündung der Darmschleimhaut, insbesondere in Kombination mit Niereninsuffizienz, können jedoch Nebenwirkungen auftreten, welche für parenteral verabreichtes Vancomycin beschrieben wurden
- daher sind Nebenwirkungen und Häufigkeiten, die sich auf die parenterale Vancomycin-Verabreichung beziehen, mit einbezogen
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überbesiedelung mit nicht empfindlichen Erregern (Superinfektion), bei Langzeitbehandlung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- vorübergehende Neutropenie
- reversible Neutropenie tritt gewöhnlich eine Woche oder länger nach Beginn der intravenösen Therapie oder nach einer Gesamtdosis von mehr als 25 g ein
- Agranulozytose
- Eosinophilie
- Thrombozytopenie
- Panzytopenie
- vorübergehende Neutropenie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- anaphylaktische Reaktionen
- intravenöses Vancomycin sollte langsam infundiert werden, während oder kurz nach einer schnellen Infusion von Vancomycin können anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen einschließlich erschwertem Atmen (Keuchen) auftreten (Reaktionen klingen nach Absetzen der
Infusion im Allgemeinen innerhalb von 20 Minuten bis zu 2 Stunden ab; Nekrose kann nach intramuskulärer Verabreichung auftreten)
- intravenöses Vancomycin sollte langsam infundiert werden, während oder kurz nach einer schnellen Infusion von Vancomycin können anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen einschließlich erschwertem Atmen (Keuchen) auftreten (Reaktionen klingen nach Absetzen der
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- vorübergehender oder bleibender Gehörverlust
- über Ototoxizität hauptsächlich bei Patienten berichtet, die hohe Dosen erhalten haben oder gleichzeitig mit anderen ototoxischen Arzneimitteln, z.B. Aminoglykoside, behandelt wurden oder bei denen eine eingeschränkte Nierenfunktion oder ein bereits beeinträchtigtes Hörvermögen vorlag
- vorübergehender oder bleibender Gehörverlust
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Vertigo
- Schwindelgefühl
- Benommenheit
- Tinnitus
- Tinnitus, der möglicherweise einer beginnenden Taubheit vorangeht, sollte als Anlass für einen Therapieabbruch angesehen werden
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzstillstand
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gefässerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erniedrigter Blutdruck, Blutdruckabfall
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Vaskulitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dyspnoe
- Stridor
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Übelkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- pseudomembranöse Enterocolitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erbrechen
- Diarrhö
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Rötung des Oberkörpers ("Red-Man-Syndrom")
- Exanthem
- Schleimhautentzündung
- Juckreiz
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- exfoliative Dermatitis
- Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)
- blasenbildende IgA-Dermatose
- toxische epidermale Nekrolyse (TEN)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)
- AGEP (akute generalisierte exanthematische Pustulose)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nierenschädigung, manifestiert vor allem durch erhöhte Serumkreatinin- und Serumharnstoff-Konzentrationen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- interstitielle Nephritis
- akutes Nierenversagen
- ohne Häufigkeitsangabe
- akute Tubulusnekrose
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Phlebitis
- Rötung von Oberkörper und Gesicht
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Arzneimittelfieber
- Schüttelfrost
- Schmerzen
- Muskelkrämpfe in Brust- und Rückenmuskulatur
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Vancomycin hydrochlorid 256.29 mg Wirkstoff Vancomycin 250 mg k.A. Vancomycin 250000 IE k.A. Eisen (II,III) oxid + Hilfsstoff Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser + Hilfsstoff Eisen (III) oxid + Hilfsstoff Gelatine + Hilfsstoff Macrogol 6000 + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff -
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