Anastrozol Accord 1mg Filmtabletten

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Steckbrief : Anastrozol Accord 1mg Filmtabletten

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Versuchen Sie, Ihre Tablette jeden Tag zur selben Zeit einzunehmen.
    • Schlucken Sie die Tablette im Ganzen mit Wasser.
    • Es spielt keine Rolle, ob Sie die Tablette vor, während oder nach einer Mahlzeit einnehmen.

    Anwendungsgebiete

    • Dieses Arzneimittel enthält einen Wirkstoff, der Anastrozol genannt wird. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Aromatasehemmer" heißt. Das Präparat wird zur Behandlung von Brustkrebs bei Frauen nach den Wechseljahren angewendet.
    • Es wirkt, indem es die von Ihrem Körper produzierte Menge des Hormons Östrogen senkt. Dies geschieht durch Hemmung einer natürlichen Substanz (eines Enzyms) in Ihrem Körper, die „Aromatase" heißt.

    Indikation
    • Behandlung des hormonrezeptor-positiven fortgeschrittenen Brustkrebses bei postmenopausalen Frauen
    • Adjuvante Behandlung des hormonrezeptor-positiven frühen invasiven Brustkrebses bei postmenopausalen Frauen
    • Adjuvante Behandlung des hormonrezeptor-positiven frühen invasiven Brustkrebses bei postmenopausalen Frauen, die bereits 2 bis 3 Jahre adjuvant Tamoxifen erhalten haben
    Art der Anwendung
    • Tabletten zur Einnahme

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Anastrozol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe Kategorie "Schwangerschaftshinweis").
    • Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Anastrozol - peroral
    • Überempfindlichkeit gegen Anastrozol
    • schwangere oder stillende Frauen

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Präparat einnehmen,
        • wenn Sie noch Ihre Menstruation haben und Ihre Wechseljahre noch nicht vorbei sind.
        • wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das Tamoxifen enthält, oder Arzneimittel einnehmen, die Östrogen enthalten
        • wenn Sie jemals eine Erkrankung hatten, durch die die Festigkeit Ihrer Knochen beeinflusst wurde (Osteoporose).
        • wenn Sie Leber- oder Nierenfunktionsstörungen haben.
      • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie vor der Einnahme von diesem Arzneimittel mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
    • Falls Sie ins Krankenhaus müssen, informieren Sie das medizinische Personal darüber, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es ist unwahrscheinlich, dass das Arzneimittel die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen oder Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt. Jedoch fühlen sich einige Patienten während der Behandlung mit diesem Arzneimittel gelegentlich schwach oder schläfrig. Wenn dies bei Ihnen auftritt, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

     

    • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
      • Die Anwendung von diesem Arzneimittel kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

       


    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Anastrozol - peroral
    • Allgemein
      • bei Patientinnen mit östrogenrezeptornegativen Tumoren ist die Wirksamkeit von Anastrozol bisher nicht belegt, es sei denn, die Patientinnen haben zuvor bereits auf Tamoxifen angesprochen
      • Anastrozol sollte bei prämenopausalen Frauen nicht angewendet werden
      • Menopause bei allen Patientinnen, deren menopausaler Status nicht eindeutig ist, biochemisch nachweisen durch
        • Lutein-bildendes Hormon (LH)
        • Follikel-stimulierendes Hormon (FSH) und / oder
        • Östradiol-Plasmaspiegel
      • keine Daten vorliegend, die eine Anwendung von Anastrozol mit LHRH-Analoga unterstützen
      • gleichzeitige Anwendung von Tamoxifen und / oder Östrogen-haltigen Arzneimitteln und Anastrozol sollte vermieden werden
        • dies kann die pharmakologische Wirkung von Anastrozol verringern
    • Auswirkungen auf die Knochendichte
      • da Anastrozol die endogenen Östrogen-Plasmaspiegel senkt, kann eine Reduktion der Knochendichte und ein eventuell damit verbundenes erhöhtes Frakturrisiko hervorgerufen werden
      • bei Frauen mit Osteoporose oder einem erhöhten Osteoporoserisiko zu Behandlungsbeginn und anschließend in regelmäßigen Abständen die Knochendichte überprüfen
      • falls angezeigt, Behandlung oder Prophylaxe der Osteoporose beginnen und sorgfältig überwachen
        • Einsatz spezifischer Behandlungen, z.B. Bisphosphonate, kann möglicherweise einen weiteren durch Anastrozol verursachten Verlust der Knochendichte bei postmenopausalen Frauen verhindern und könnte in Betracht gezogen werden
    • Eingeschränkte Leberfunktion
      • bei mäßiger bis schwerer Leberfunktionsstörung sollte die Anwendung von Anastrozol mit Vorsicht erfolgen
      • Behandlung sollte auf einer Nutzen-Risiko-Abschätzung für jede einzelne Patientin basieren
      • Anastrozol bei Brustkrebs-Patientinnen mit mäßiger oder schwerer Leberfunktionsstörung nicht untersucht
      • Anastrozol-Exposition kann bei Patientinnen mit Leberfunktionsstörung erhöht sein
    • Eingeschränkte Nierenfunktion
      • bei schwerer Nierenfunktionsstörung sollte die Anwendung von Anastrozol mit Vorsicht erfolgen
      • Anastrozol wurde bei Brustkrebs-Patientinnen mit schwerer Nierenfunktionsstörung nicht untersucht
      • Anastrozol-Exposition ist bei Probanden mit einer schweren Nierenfunktionsstörung nicht erhöht (GFR < 30 ml/min)
    • Kinder und Jugendliche
      • Anastrozol für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen
        • Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Patientengruppe nicht nachgewiesen
      • keine Langzeitdaten zur Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen verfügbar
      • bei Jungen mit Wachstumshormonmangel sollte Anastrozol nicht zusätzlich zu einer Wachstumshormonbehandlung angewendet werden
        • in der pivotalen klinischen Studie wurde die Wirksamkeit nicht gezeigt und die Sicherheit nicht nachgewiesen
      • da Anastrozol die Östradiol-Plasmaspiegel senkt, darf es bei Mädchen mit Wachstumshormonmangel nicht zusätzlich zu einer Wachstumshormonbehandlung angewendet werden
    • Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
      • Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
      • Anwendung als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Anastrozol - peroral
    • in der Schwangerschaft kontraindiziert
    • keine Daten bzw. Erfahrungen für die Verwendung von Anastrozol bei Schwangeren vorliegend
    • tierexperimentelle Studien haben Reproduktionstoxizität gezeigt
    • Fertilität
      • Auswirkungen auf menschliche Fertilität nicht untersucht
      • tierexperimentelle Studien zeigten Reproduktionstoxizität
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Anastrozol - peroral
    • in der Stillzeit kontraindiziert
    • keine Erfahrungen zur Anwendung von Anastrozol während der Stillzeit vorliegend

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben. Dies schließt Arzneimittel ein, die Sie ohne Rezept kaufen können, und pflanzliche Arzneimittel. Der Grund hierfür ist, dass Anastrozol die Wirkung einiger Arzneimittel beeinflussen kann und dass einige Arzneimittel Einfluss auf Anastrozol haben können.
      • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie bereits eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
        • Bestimmte Arzneimittel, die zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt werden (selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren), z. B. Arzneimittel, die Tamoxifen enthalten. Der Grund hierfür ist, dass diese Arzneimittel dazu führen können, dass Anastrozol nicht mehr richtig wirkt.
        • Arzneimittel, die Östrogen enthalten, wie bei einer Hormonersatztherapie (HET). Wenn dies auf Sie zutrifft, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
        • Arzneimittel, die als „LHRH Analogon" bekannt sind. Dazu gehören Gonadorelin, Buserelin, Goserelin, Leuprorelin und Triptorelin. Diese Arzneimittel werden zur Behandlung von Brustkrebs, bestimmten weiblichen (gynäkologischen) Erkrankungen und Unfruchtbarkeit angewendet.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    mittelschwer Aromatase-Inhibitoren / Tamoxifen
    Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    geringfügig Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    unbedeutend Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)

    Warnhinweise

    • Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder stillen.
    • Brechen Sie die Einnahme von diesem Präparat ab, wenn Sie schwanger werden, und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
    • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

    Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
      • Die empfohlene Dosis beträgt 1 Tablette einmal täglich.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
      • Das Arzneimittel sollte bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Nehmen Sie das Arzneimittel so lange ein, wie es Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker empfiehlt. Die Behandlung ist eine Langzeittherapie und es kann sein, dass Sie das Arzneimittel über mehrere Jahre einnehmen müssen. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis wie normal ein.
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis (2 Tabletten auf einmal) ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Brechen Sie die Einnahme Ihrer Tabletten nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt empfiehlt es Ihnen.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

    Dosierung
    • hormonrezeptor-positiver fortgeschrittener Brustkrebs bei postmenopausalen Frauen bzw. adjuvante Behandlung des hormonrezeptor-positiven frühen invasiven Brustkrebses bei postmenopausalen Frauen sowie bei postmenopausalen Frauen, die bereits 2 bis 3 Jahre adjuvant Tamoxifen erhalten haben
      • Erwachsene, einschließlich älterer Patientinnen:
        • 1 Filmtablette (1 mg Anastrozol) 1mal / Tag
        • postmenopausale Frauen mit hormonrezeptor-positivem frühem invasivem Brustkrebs:
          • empfohlene Dauer einer adjuvanten endokrinen Therapie: 5 Jahre

    Dosisanpassung

    • Kinder und Jugendliche
      • Anwendung nicht empfohlen (unzureichende Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit)
    • eingeschränkte Nierenfunktion
      • leichte - mäßige Nierenfunktionsstörungen: keine Dosisanpassung erforderlich
      • schwere Nierenfunktionsstörung: Anwendung mit Vorsicht
    • eingeschränkte Leberfunktion
      • leichte Leberfunktionsstörungen: keine Dosisanpassung erforderlich
      • mäßige - schwere Leberfunktionsstörungen: Anwendung mit Vorsicht

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Stoppen Sie die Einnahme von diesem Arzneimittel und begeben Sie sich dringend in medizinische Behandlung, wenn bei Ihnen eine der folgenden schwerwiegenden, aber sehr seltenen Nebenwirkungen auftritt:
      • Eine sehr schwerwiegende Hautreaktion mit Geschwüren und Blasen auf der Haut. Diese wird als „Stevens-Johnson-Syndrom" bezeichnet.
      • Allergische (Überempfindlichkeits-) Reaktionen mit Schwellung des Rachens, die Schluck- oder Atembeschwerden verursachen kann. Diese Reaktion wird „Angioödem" genannt.
      • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
        • Kopfschmerzen.
        • Hitzewallungen.
        • Übelkeit.
        • Hautausschlag.
        • Gelenkschmerzen oder -steifheit.
        • Entzündung in den Gelenken (Arthritis).
        • Schwächegefühl.
        • Abnahme der Knochendichte (Osteoporose).
        • Depression.
      • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
        • Appetitlosigkeit.
        • Erhöhte oder hohe Werte einer Fettsubstanz in Ihrem Blut, die als Cholesterin bezeichnet wird. Dies kann durch einen Bluttest festgestellt werden.
        • Schläfrigkeit.
        • Karpaltunnelsyndrom (Kribbeln, Schmerzen, Kältegefühl, Schwäche in Teilen der Hand).
        • Kribbeln, Prickeln oder Taubheitsgefühl der Haut, Geschmacksverlust bzw. beeinträchtigter Geschmackssinn.
        • Durchfall.
        • Erbrechen.
        • Veränderungen in Bluttests, die zeigen, wie gut Ihre Leber arbeitet.
        • Dünner werdendes Haar (Haarausfall).
        • Allergische (Überempfindlichkeits-) Reaktionen, die auch Gesicht, Lippen oder Zunge betreffen können.
        • Knochenschmerzen.
        • Trockene Scheide.
        • Blutungen aus der Scheide (gewöhnlich in den ersten Wochen der Behandlung - wenn die Blutungen anhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt).
        • Muskelschmerzen.
      • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
        • Veränderungen in speziellen Bluttests, die aufzeigen, wie Ihre Leber arbeitet (Gamma-GT und Bilirubin).
        • Entzündung der Leber (Hepatitis).
        • Ausschlag oder Nesselsucht.
        • Schnellender Finger (ein Zustand, in dem Ihr Finger oder Daumen in einer gebeugten Stellung stehen bleibt).
        • Erhöhung des Kalziumspiegels in Ihrem Blut. Wenn bei Ihnen Übelkeit, Erbrechen oder Durst auftreten, sollten Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal wenden, da eventuell Ihre Blutwerte überprüft werden müssen.
      • Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
        • Seltene Hautentzündung, die rote Flecken oder Blasenbildung einschließen kann.
        • Hautausschlag, hervorgerufen durch Überempfindlichkeit (die Ursache kann eine allergische oder allergieartige Reaktion sein).
        • Entzündung der kleinen Blutgefäße, die zu roter oder violetter Verfärbung der Haut führt. Sehr selten können Gelenk-, Magen- und Nierenschmerzen als Beschwerden auftreten; diese Nebenwirkung wird „Purpura Schoenlein-Henoch" genannt.
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
        • Trockenes Auge
        • Lichenoider Ausschlag (kleine, rote oder violette juckende Beulen auf der Haut)
        • Entzündung einer Sehne oder Tendinitis (Bindegewebe, das Muskeln mit Knochen verbindet)
        • Riss einer Sehne (Bindegewebe, das Muskeln mit Knochen verbindet)
        • Gedächtnisstörungen
    • Auswirkungen auf Ihre Knochen
      • Dieses Arzneimittel senkt die Menge des Hormons Östrogen in Ihrem Körper. Dies kann den Mineralgehalt Ihrer Knochen senken. Ihre Knochen können dadurch an Stärke verlieren und dazu neigen, schneller zu brechen. Ihr Arzt wird diese Risiken entsprechend den
        Therapierichtlinien zur Erhaltung der Knochengesundheit bei Frauen nach den Wechseljahren behandeln. Sie sollten mit Ihrem Arzt über die Risiken und Behandlungsmöglichkeiten sprechen.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht Packungsbeilage angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Anastrozol - peroral
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Anorexie
        • Hypercholesterinämie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Hypercalcämie (mit oder ohne Erhöhung des Parathormons)
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Depression
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Kopfschmerzen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Somnolenz
        • Karpaltunnelsyndrom
          • in klinischen Studien größere Anzahl von Fällen eines Karpaltunnelsyndroms bei Patientinnen unter Anastrozol beobachtet als bei Patientinnen unter Tamoxifen-Therapie. Mehrzahl der Fälle trat jedoch bei Patientinnen auf, die identifizierbare Risikofaktoren für die Entstehung dieser Erkrankung aufwiesen
        • sensorische Störungen (einschl. Parästhesien, Geschmacksverlust und Geschmacksstörung)
    • Gefäßerkrankungen
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Hitzewallungen
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Übelkeit
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Durchfall
        • Erbrechen
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • erhöhte alkalische Phosphatase
        • Erhöhung der Alanin-Aminotransferase und Aspartataminotransferase
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • erhöhte Gamma-GT-Werte
        • erhöhte Bilirubin-Werte
        • Hepatitis
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Hautausschlag
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Haarausfall (Alopezie)
        • allergische Reaktionen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Urtikaria
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Erythema multiforme
        • anaphylaktische Reaktion
        • kutane Vaskulitis (einschl. Berichte von Purpura Schoenlein-Henoch)
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Stevens-Johnson-Syndrom
        • Angioödem
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Gelenkschmerzen / Gelenksteifheit
        • Arthritis
        • Osteoporose
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Knochenschmerzen
        • Myalgie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • schnellender Finger
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • trockene Scheide
        • Vaginalblutungen
          • Vaginalblutungen v.a. häufig berichtet von Frauen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom in den ersten Wochen nach Umstellung einer bestehenden Hormontherapie auf Anastrozol; bei anhaltenden Blutungen weitere Abklärung erwägen
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Asthenie

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Anastrozol1 mgWirkstoff
    Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ AmgHilfsstoff
    HypromellosemgHilfsstoff
    Lactose 1-Wasser95.25 mgHilfsstoff
    Macrogol 300mgHilfsstoff
    Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]mgHilfsstoff
    Povidon K30mgHilfsstoff
    Titan dioxidmgHilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion23 mgZusatzangabe
    Gesamt Natrium Ionmmolk.A.

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