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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Die empfohlene Dosis beträgt 3-mal täglich 1 Tablette mit etwas Flüssigkeit nach den Mahlzeiten.
- Schlucken Sie die Tablette als Ganzes, ohne zu kauen.
Anwendungsgebiete
- Das Präparat enthält die zwei Wirkstoffe Cinnarizin und Dimenhydrinat. Die beiden Substanzen gehören zu verschiedenen Wirkstoffgruppen. Cinnarizin gehört zur Gruppe der so genannten Calciumantagonisten und Dimenhydrinat zur Gruppe der so genannten Antihistaminika.
- Beide Substanzen bewirken eine Reduzierung von Schwindelsymptomen (z. B. Drehgefühl) und Übelkeit. Die Anwendung der beiden Wirkstoffe als Kombination ist wirksamer, als wenn jede der Einzelsubstanzen für sich alleine eingesetzt wird.
- Das Präparat wird bei Erwachsenen angewendet zur Behandlung unterschiedlicher Schwindelformen. Schwindel kann eine Reihe verschiedener Ursachen haben. Die Einnahme des Arzneimittels kann Sie dabei unterstützen, den täglichen Arbeiten nachzugehen, die beim Vorhandensein von Schwindelbeschwerden Schwierigkeiten bereiten.
Indikation- Schwindelsymptome verschiedener Genese bei Erwachsenen
- Einnahme unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit nach den Mahlzeiten
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie jünger als 18 Jahre sind
- wenn Sie allergisch gegen die Cinnarizin, Dimenhydrinat bzw. Diphenhydramin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie allergisch sind gegen andere Antihistaminika (z. B. Astemizol, Chlorpheniramin und Terfenadin, die als Mittel gegen Allergien eingesetzt werden). Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, außer auf Anweisung des Arztes.
- wenn Sie unter einem Engwinkelglaukom (eine spezielle Augenerkrankung) leiden
- wenn Sie unter Epilepsie leiden
- wenn Sie einen erhöhten Druck im Gehirn haben (z. B. aufgrund eines Tumors)
- wenn Sie einen übermäßigen Alkoholkonsum haben
- wenn Sie Prostatabeschwerden mit Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben
- wenn Sie unter Leber- oder Nierenversagen leiden
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cinnarizin, Kombinationen - peroralCinnarizin und Dimenhydrinat
- Überempfindlichkeit gegen Dimenhydrinat oder Cinnarizin
- Überempfindlichkeit gegen Diphenhydramin oder andere Antihistaminika ähnlicher Struktur
- schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <= 25 ml/Min.)
- Diphenhydramin wird vollständig renal ausgeschieden
- Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz waren vom klinischen Entwicklungsprogramm ausgeschlossen
- schwer eingeschränkte Leberfunktion
- Cinnarizin und Dimenhydrinat weitgehend durch hepatische Cytochrom-P450-Enzyme metabolisiert
- bei Patienten mit schwer eingeschränkter Leberfunktion erhöhen sich die Plasmakonzentrationen der unveränderten Wirkstoffe und ihre Halbwertszeiten
- wurde für Diphenhydramin bei Patienten mit Zirrhose nachgewiesen
- Engwinkelglaukom
- Krampfanfälle
- Verdacht auf erhöhten intrakraniellen Druck
- Alkoholmissbrauch
- Harnretention aufgrund von urethroprostatischen Erkrankungen
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie ann einer der folgenden Erkrankungen leiden:
- niedriger oder hoher Blutdruck
- erhöhter Augeninnendruck
- Darmverschluss
- vergrößerte Prostata
- Überfunktion der Schilddrüse
- schwere Herzerkrankung
- Parkinson´sche Krankheit
- Die Einnahme des Arzneimittels kann zur Verschlechterung dieser Erkrankungen führen. Das Präparat kann trotzdem für Sie geeignet sein, Ihr Arzt muss jedoch gegebenenfalls diese Umstände berücksichtigen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie ann einer der folgenden Erkrankungen leiden:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können auftreten und sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Wechsel des Arzneimittels sowie bei der gleichzeitigen Einnahme von Alkohol und zentraldämpfenden Arzneimitteln. In diesen Fällen sollten Sie vorsichtig sein, nicht Autofahren und keine Maschinen bedienen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cinnarizin, Kombinationen - peroralCinnarizin und Dimenhydrinat
- Vorsicht bei Hypotonie
- Cinnarizin/Dimenhydrinat führt zu keiner signifikanten Senkung des Blutdrucks, sollte jedoch bei Patienten mit Hypotonie mit Vorsicht angewendet werden
- Cinnarizin/Dimenhydrinat sollte mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit Zuständen, die sich durch eine anticholinerge Therapie verschlimmern könnten, z.B.
- erhöhter intraokularer Druck
- pyloro-duodenale Obstruktion
- Prostatahyperplasie
- Hypertonie
- Hyperthyreose
- schwere koronare Herzkrankheit
- Vorsicht bei Patienten mit Morbus Parkinson
- Allergietests
- Cinnarizin/Dimenhydrinat kann die Hautreaktionen bei Allergietests maskieren
Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cinnarizin, Kombinationen - peroralCinnarizin und Dimenhydrinat
- sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- Sicherheit von Cinnarizin/Dimenhydrinat während der Schwangerschaft nicht erwiesen
- keine Erfahrungen mit der Anwendung von Cinnarizin/Dimenhydrinat bei Schwangeren vorliegend
- Dimenhydrinat
- aufgrund von Erfahrungen beim Menschen besteht der Verdacht, dass Dimenhydrinat eine Oxytocin-Wirkung hat und die Dauer des Geburtsvorgangs verkürzen kann
- tierexperimentelle Studien
- keine ausreichenden tierexperimentellen Studien mit Cinnarizin/Dimenhydrinat in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vorliegend
- keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf die Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale und postnatale Entwicklung vorliegend
- teratogens Risiko der Einzelwirkstoffe Dimenhydrinat und Cinnarizin ist gering
- in tierexperimentellen Studien keine teratogenen Wirkungen beobachtet
- Fertilität
- nicht bekannt
- nicht bekannt
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cinnarizin, Kombinationen - peroralCinnarizin und Dimenhydrinat
- sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- Dimenhydrinat und Cinnarizin werden in die Muttermilch ausgeschieden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Das Präparat kann mit anderen, gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln wechselwirken.
- Das Präparat kann Sie müde oder schläfrig machen bei gleichzeitiger Einnahme folgender Arzneimittel:
- Barbiturate (Schlafmittel)
- zentralwirkende Analgetika (starke Schmerzmittel wie z. B. Morphium)
- Tranquilizer (Arzneimittel zur Behandlung von Angst- und Spannungszuständen)
- Monoaminooxidase-Hemmer (zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen eingesetzt).
- Das Präparat kann die Wirkungen der folgenden Arzneimittel verstärken:
- trizyklische Antidepressiva (zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen eingesetzt)
- Atropin (Arzneimittel zur Muskelentspannung, oft bei Augenuntersuchungen verwendet)
- Ephedrin (kann zur Behandlung von Husten und verstopfter Nase eingesetzt werden)
- Arzneimittel zur Blutdrucksenkung.
- Procarbazin (Arzneimittel, das zur Behandlung einiger Arten von Krebserkrankungen eingesetzt wird) kann die Wirkung des Präparates verstärken.
- Aminoglykoside (bestimmte Antibiotika) können das Innenohr schädigen. Wenn Sie das Präparat einnehmen, kann es sein, dass Sie diese Schädigung nicht bemerken.
- Sie dürfen das Präparat nicht zusammen mit Arzneimitteln einnehmen, die zur Korrektur von Herzrhytmusstörungen eingesetzt werden (Antiarrhytmika). Das Präparat kann auch die Art, wie Ihre Haut auf Allergietests reagiert, verändern
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Das Präparat kann Verdauungsbeschwerden verursachen, die durch Einnahme der Tabletten nach den Mahlzeiten vermindert werden können. Trinken Sie während der Einnahme keinen Alkohol, da Sie dies müde oder schläfrig machen kann.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend H1-Antihistaminika / Ethanol
Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
H1-Antihistaminika / MAO-Hemmer
Hydroxyzin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
mittelschwer Neuroleptika / Anticholinergika
Tamoxifen / H1-Antihistaminika
Opioide / H1-Antihistaminika, sedierende
Histamin / H1-Antihistaminika
Dexmedetomidin / Hypnotika und Sedativa
Loxapin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Aminochinoline / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Amifampridin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Hypnotika / H1-Antihistaminika
Benzodiazepine / H1-Antihistaminika, sedierende
Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Tramadol
Regadenoson / Xanthinderivate
CYP1A2-Substrate / Givosiran
Doxepin / CYP2D6-Inhibitoren
Ajmalin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Fluphenazin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Opipramol / CYP2D6-Inhibitoren
geringfügig Beta-Blocker / Diphenhydramin
Amifampridin / Anticholinergika
Cholinesterase-Hemmer / Anticholinergika
Cholinesterase-Hemmer / Antiemetika, anticholinerge
Opioide, CYP2D6-Substrate / CYP2D6-Inhibitoren
H1-Antihistaminika / Proteinkinase-Inhibitoren
H1-Antihistaminika / Fingolimod
Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Sympathomimetika
CYP1A2-Substrate / Teriflunomid
H1-Antihistaminika / Anticholinergika
Prokinetika / Anticholinergika
Beta-Sympathomimetika / Xanthinderivate
H1-Antihistaminika / Tizanidin
Pitolisant / H1-Antihistaminika
Cannabinoide / H1-Antihistaminika, sedierende
Methoxyfluran / H1-Antihistaminika
Difelikefalin / H1-Antihistaminika, sedierende
QT-Info (Produktinformation) / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
Epinephrin / Stoffe, die das Herz für Arrhythmien sensibilisieren
Thalidomid / Stoffe, sedierende
Glycopyrronium, extern / Arzneimittel, anticholinerge WirkungWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Einnahme nach dem Essen.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt 3 x täglich 1 Tablette mit etwas Flüssigkeit nach den Mahlzeiten.
- Zu Beginn der Behandlung und in schweren Fällen kann die Dosis auf bis zu 5 Tabletten täglich erhöht werden.
- Dauer der Einnahme
- Normalerweise werden Sie das Präparat bis zu 4 Wochen lang einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie dass Arzneimittel über diesen Zeitraum hinaus einnehmen müssen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, oder wenn das Präparat von einem Kind eingenommen wurde, sollten Sie dringend ärztlichen Rat einholen.
- Wenn Sie zu viel des Präparates einnehmen, kann es zu starker Müdigkeit, Schwindel und Zittern kommen. Ihre Pupillen könnten sich erweitern und Sie könnten nicht in der Lage sein, Wasser zu lassen. Es können Mundtrockenheit, Gesichtsrötung, beschleunigter Herzschlag, Fieber, Schwitzen und Kopfschmerzen auftreten.
- Wenn Sie eine sehr große Menge des Präparates eingenommen haben, kann dies zu Krämpfen, Halluzinationen, hohem Blutdruck, einem Gefühl des Schwankens, Erregungserscheinungen und Schwierigkeiten beim Atmen führen. Es könnte zum Koma kommen.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie die Einnahme einer Tablette vergessen haben, lassen Sie diese Tablette einfach aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Beenden Sie nicht die Einnahme ohne vorherige Anweisung Ihres Arztes. Sie werden wahrscheinlich wieder Schwindelbeschwerden (z. B. „Drehgefühl") bekommen, falls Sie mit der Behandlung zu früh aufhören.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Dosierung- Schwindelsymptome verschiedener Genese
- 1 Tablette (entsprechend 20 mg Cinnarizin plus 40 mg Dimenhydrinat) 3mal / Tag
- zu Behandlungsbeginn und in schweren Fällen: Dosiserhöhung, optional, bis zu 5 Tabletten / Tag
- Behandlungsdauer
- max. 4 Wochen
- Arzt entscheidet, ob längere Behandlung erforderlich ist
- ältere Patienten: Dosierung wie Erwachsene
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen (keine Daten)
- eingeschränkte Nierenfunktion:
- leicht - mäßig: Anwendung mit Vorsicht
- schwer (Kreatinin - Clearance </= 25 ml / Min): kontraindiziert
- eingeschränkte Leberfunktion
- keine Untersuchungen verfügbar
- keine Anwendung
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Magenschmerzen
- Diese haben in der Regel eine milde Ausprägung und verschwinden innerhalb weniger Tage, auch wenn Sie das Präparat weiterhin einnehmen.
- Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Schwitzen, Hautrötungen, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Durchfall, Nervosität, Krämpfe, Vergesslichkeit, Tinnitus (Ohrgeräusche), Missempfindungen (Kribbeln in den Händen oder Füßen), Zittern.
- Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Sehstörungen, allergische Reaktionen (z. B. Hautreaktionen), Lichtempfindlicheit, Schwierigkeiten beim Wasserlassen.
- Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Die Zahl der weißen Blutkörperchenund der Blutplättchen kann erniedrigt sein und es kann zu einer starken Abnahme der roten Blutkörperchen kommen, was zu Schwächegefühl, Hauteinblutungen oder einer Zunahme von Infektionen führen kann. Im Falle von Infektionen mit Fieber und ernsthafter Verschlechterung Ihres Gesundheitszustandes suchen Sie bitte Ihren Arzt auf und informieren Sie ihn über die Einnahme Ihres Arzneimittels.
- Weitere mögliche Nebenwirkungen (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar), die bei dieser Gruppe von Arzneimitteln auftreten können:
- Gewichtszunahme, Verstopfung, Engegefühl in der Brust, Gelbsucht (Gelbverfärbung der Haut oder des Augenweißes, verursacht durch Leber- oder Blutprobleme), Verschlechterung eines Engwinkelglaukoms (Augenerkrankung mit erhöhtem Augeninnendruck), unwillkürliche Bewegungen, ungewöhnliche Erregungserscheinungen und Ruhelosigkeit (besonders bei Kindern), schwere Hautreaktionen
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cinnarizin, Kombinationen - peroralCinnarizin und Dimenhydrinat
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leukopenie
- Thrombozytopenie
- aplastische Anämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- reversible Agranulozytose
- steht im Zusammenhang mit Dimenhydrinat
- reversible Agranulozytose
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hautreaktionen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Somnolenz (einschließlich Schläfrigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung, Benommenheit)
- in der Regel leichte Ausprägung, verschwinden innerhalb weniger Tage, auch bei fortgesetzter Behandlung
- Kopfschmerzen
- Somnolenz (einschließlich Schläfrigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung, Benommenheit)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesien
- Amnesie
- Tinnitus
- Tremor
- Nervosität
- Konvulsionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- paradoxe Erregungszustände (insbesondere bei Kindern)
- steht im Zusammenhang mit Dimenhydrinat
- extrapyramidale Symptome
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- paradoxe Erregungszustände (insbesondere bei Kindern)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Sehstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verschlechterung eines bestehenden Engwinkelglaukoms
- steht im Zusammenhang mit Dimenhydrinat
- Verschlechterung eines bestehenden Engwinkelglaukoms
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Engegefühl in der Brust
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- Engegefühl in der Brust
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit
- in der Regel leichte Ausprägung, verschwindet innerhalb weniger Tage, auch bei fortgesetzter Behandlung
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspepsie
- Übelkeit
- Diarrhö
- ohne Häufigkeitsangabe
- Obstipation
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- cholestatischer Ikterus
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- cholestatischer Ikterus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwitzen
- Hautausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Photosensibilität
- ohne Häufigkeitsangabe
- lupusartige Hautreaktionen
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- Lichen planus
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- lupusartige Hautreaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Harnverhalt
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtszunahme
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- Gewichtszunahme
- ohne Häufigkeitsangabe
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Cinnarizin 20 mg Wirkstoff Dimenhydrinat 40 mg Wirkstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Croscarmellose, Natriumsalz + Hilfsstoff Hypromellose + Hilfsstoff Magnesium stearat + Hilfsstoff Maisstärke + Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers + Hilfsstoff Talkum + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 23 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mmol k.A. -
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