MEROPENEM DR EBERTH 1G

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Steckbrief : MEROPENEM DR EBERTH 1G

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Das Arzneimittel wird Ihnen als Injektion oder Infusion in eine große Vene gegeben.
    • Normalerweise gibt Ihnen Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal das Präparat.
    • Manche Patienten, Eltern und Pfleger werden jedoch geschult, um das Arzneimittel zu Hause anzuwenden. Wenden Sie das Präparat immer genau so an, wie es Ihnen Ihr Arzt erklärt hat. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Ihre Injektion sollte nicht mit anderen Lösungen gemischt oder Lösungen hinzugegeben werden, die ein anderes Arzneimittel enthalten.
    • Die Injektion kann etwa 5 Minuten dauern oder zwischen 15 und 30 Minuten. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie das Präparat angewendet wird.
    • Im Allgemeinen sollten Sie Ihre Injektionen jeden Tag zu denselben Zeiten erhalten.

    Anwendungsgebiete

    • Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Carbapenem-Antibiotika" genannt werden. Es wirkt, indem es Bakterien abtötet, die schwere Infektionen verursachen können.
    • Das Arzneimittel wird zur Behandlung der folgenden Krankheiten bei Erwachsenen und Kindern ab 3 Monaten angewendet:
      • Lungenentzündung (Pneumonie)
      • Infektion der Lunge und der Bronchien bei Patienten mit zystischer Fibrose
      • Komplizierte Infektionen der Nieren und ableitenden Harnwege
      • Komplizierte Infektionen im Bauch
      • Infektionen, die man während oder nach der Geburt eines Kindes bekommen kann
      • Komplizierte Infektionen der Haut und der Weichteile
      • Akute bakterielle Infektion des Gehirns (Meningitis)
    • Das Arzneimittel kann zur Behandlung von neutropenischen Patienten mit Fieber angewendet werden, das vermutlich durch eine bakterielle Infektion ausgelöst wurde.
    • Das Präparat kann zur Behandlung von bakteriellen Infektionen des Blutes, welche mit einer der oben angeführten Infektionen im Zusammenhang stehen können, verwendet werden.

    Indikation
    • Behandlung der folgenden Infektionen bei Erwachsenen und Kindern (>/= 3 Monate)
      • schwere Pneumonien, einschl. krankenhausbedingter und durch künstliche Beatmung erworbener Pneumonien
      • bronchopulmonale Infektionen bei zystischer Fibrose
      • komplizierte Infektionen der Nieren und ableitenden Harnwege
      • komplizierte intraabdominelle Infektionen
      • intra- und postpartale Infektionen
      • komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen
      • akute bakterielle Meningitis
    • Behandlung von neutropenischen Patienten mit Fieber, das vermutlich durch eine bakterielle Infektion ausgelöst wurde
    • Behandlung von Patienten mit Bakteriämie, die in Zusammenhang mit einer der oben genannten Infektionen auftritt oder bei der ein entsprechender Zusammenhang vermutet wird
    • Hinweis:
      • offizielle Leitlinien zum angemessenen Gebrauch von Antibiotika beachten
    Art der Anwendung
    • Erwachsene und Jugendliche
      • Verabreichung als i.v. Infusion über ca. 15 - 30 Min.
      • </= 1 g Meropenem alternativ: i.v. Bolusinjektion über ca. 5 Min.
      • 2-g-Meropenem-Bolusinjektion: nur begrenzte Daten zur Sicherheit der Anwendung
    • Kinder
      • Verabreichung als i.v. Infusion über ca. 15 - 30 Min.
      • </= 20 mg Meropenem / kg KG alternativ: i.v. Bolusinjektion über ca. 5 Min.
      • 40 mg / kg KG Bolusinjektion: nur begrenzte Daten zur Sicherheit der Anwendung
    • Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung s. Fachinformation

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn
      • Sie allergisch (überempfindlich) gegen Meropenem oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • Sie allergisch (überempfindlich) gegen andere Antibiotika wie Penicilline, Cephalosporine oder Carbapeneme sind. Sie sind dann möglicherweise auch allergisch gegen dieses Arzneimittel.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Meropenem - invasiv
    • Überempfindlichkeit gegen Meropenem
    • Überempfindlichkeit gegen ein anderes Carbapenem-Antibiotikum
    • schwere Überempfindlichkeit (z.B. anaphylaktische Reaktion, schwere Hautreaktion) gegen andere Betalaktam-Antibiotika (z.B. Penicilline oder Cephalosporine)

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Meropenem anwenden:
        • wenn Sie gesundheitliche Probleme, wie Leber- oder Nierenbeschwerden, haben.
        • wenn Sie nach der Einnahme/Anwendung anderer Antibiotika schweren Durchfall (Diarrhö) hatten.
      • Leberprobleme
        • Wenn Sie eine Gelbfärbung der Haut und der Augen, juckende Haut, dunkel gefärbten Urin oder hellen Stuhlgang bemerken, informieren Sie Ihren Arzt. Dies kann ein Anzeichen für Leberprobleme sein, was Ihr Arzt überprüfen muss.
      • Unter Behandlung mit dem Präparat kann bei Ihnen ein Test (Coombs-Test) positiv ausfallen, der das Vorhandensein von Antikörpern nachweist, die rote Blutkörperchen zerstören können. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen.
      • Es könnten sich bei Ihnen Anzeichen und Symptome schwerer Hautreaktionen entwickeln. Sprechen Sie in diesem Fall umgehend mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, damit die Symptome behandelt werden können.
      • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie vor der Anwendung des Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Im Zusammenhang mit der Anwendung von Meropenem wurde über Kopfschmerzen, Kribbeln oder Prickeln der Haut (Ameisenlaufen) berichtet sowie über unwillkürliche Muskelbewegungen, die zu schnellen und unkontrollierbaren Körperzuckungen führen (Krämpfe), die üblicherweise mit Bewusstlosigkeit einhergehen. Dies alles kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Fahren Sie bei Auftreten dieser Nebenwirkungen nicht mit einem Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschine.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Meropenem - invasiv
    • bei der Wahl von Meropenem zur Behandlung eines individuellen Patienten muss anhand verschiedener Faktoren wie Schwere der Infektion, Häufigkeit von Resistenzen gegenüber anderen Antibiotika und Risiko der Selektion Carbapenem-resistenter Bakterien abgewogen werden, ob Therapie angemessen ist
    • Enterobacteriaceae-, Pseudomonasaeruginosa- und Acinetobacter-spp.- Resistenzen
      • Resistenzen von Enterobacteriaceae, Pseudomonas aeruginosa und Acinetobacter spp. gegenüber Penemen variieren innerhalb der europäischen Union
      • Verordnung von Penemen sollte daher unter Berücksichtigung der lokalen Resistenzentwicklung dieser Bakterien gegenüber Penemen erfolgen
    • Überempfindlichkeitsreaktionen
      • wie bei allen Betalaktam-Antibiotika sind schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten
      • Patienten mit einer Überempfindlichkeitsreaktion gegen Carbapeneme, Penicilline oder andere Betalaktam-Antibiotika in der Anamnese können auch auf Meropenem überempfindlich reagieren
        • vor Beginn einer Behandlung mit Meropenem sollten frühere Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Betalaktam-Antibiotika sorgfältig erfragt werden.
      • bei Auftreten einer schweren allergischen Reaktion sollte das Arzneimittel abgesetzt und es sollten angemessene Maßnahmen ergriffen werden
      • schwere Hautreaktionen (SCAR), wie Stevens-Johnson- Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktionen mit Eosinophilie und systemischer Beteiligung (DRESS), Erythema multiforme (EM) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), wurden für Patienten, die Meropenem erhielten, berichtet
        • treten Anzeichen und Symptome auf, die auf diese Reaktionen hindeuten, sollte Meropenem sofort abgesetzt und eine alternative Behandlung in Betracht gezogen werden
    • Antibiotika-assoziierte Kolitis
      • wie bei fast allen Antibiotika auch bei Meropenem Antibiotikaassoziierte Kolitis oder pseudomembranöse Kolitis beobachtet
        • können in ihrem Schweregrad von leicht bis lebensbedrohlich variieren
      • wichtig, diese Diagnose bei Patienten in Betracht zu ziehen, bei denen während oder nach der Verabreichung von Meropenem eine Diarrhö auftritt
      • Beendigung der Therapie mit Meropenem und Einleitung einer spezifischen Behandlung gegen Clostridium difficile erwägen
        • Arzneimittel, die die Peristaltik unterdrücken, kontraindiziert
    • Krämpfe
      • selten während einer Behandlung mit Carbapenemen inkl. Meropenem Krämpfe aufgetreten
    • Überwachung der Leberfunktion
      • Leberfunktion sollte während der Behandlung mit Meropenem engmaschig überprüft werden, da das Risiko einer Lebertoxizität besteht (Leberfunktionsstörung mit Cholestase und Zytolyse)
    • Anwendung bei Patienten mit einer Lebererkrankung
      • bei Patienten mit vorbestehender Lebererkrankung sollte während der Behandlung mit Meropenem die Leberfunktion überprüft werden
      • Dosisanpassung nicht erforderlich
    • Direkter Antihumanglobulintest (Coombs-Test)
      • direkter oder indirekter Coombs-Test kann während der Behandlung mit Meropenem positiv ausfallen
    • gleichzeitige Anwendung von Valproinsäure / Natriumvalproat / Valpromid
      • gleichzeitige Anwendung von Meropenem und Valproinsäure / Natriumvalproat / Valpromid nicht empfohlen
    • Nebenwirkungen bei Kindern
      • Meropenem für die Anwendung bei Kindern älter als 3 Monate zugelassen
      • basierend auf den wenigen verfügbaren Daten, kein Hinweis auf ein erhöhtes Nebenwirkungsrisiko bei Kindern
      • alle Berichte sind in Übereinstimmung mit den bei Erwachsenen beobachteten Ereignissen
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Meropenem - invasiv
    • als Vorsichtsmaßnahme Verzicht auf Anwendung von Meropenem in der Schwangerschaft empfohlen
    • keine oder nur begrenzte Daten über die Verwendung von Meropenem bei Schwangeren
    • tierexperimentelle Studien
      • lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die Reproduktionstoxizität schließen
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Meropenem - invasiv
    • Meropenem sollte nicht bei stillenden Frauen angewendet werden, es sei denn der potentielle Nutzen rechtfertigt das ptotentielle Risiko für den Säugling
    • Berichte über die Ausscheidung kleiner Mengen Meropenem in die menschliche Muttermilch
    •  

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies ist notwendig, da das Präparat die Wirkung einiger Arzneimittel beeinflussen kann und manche Arzneimittel einen Einfluss auf die Wirkung des Präparates haben können.
      • Sagen Sie Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal vor allem, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
        • Probenecid (zur Behandlung von Gicht)
        • Valproinsäure/Natriumvalproat/Valpromid (zur Behandlung von Epilepsie). Das Präparat sollte dann nicht angewendet werden, da es die Wirkung dieser Arzneimittel herabsetzt.
        • Gerinnungshemmende Arzneimittel zum Einnehmen (zur Behandlung oder Vorbeugung von Blutgerinnseln).

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    mittelschwer Valproinsäure / Carbapenem-Antibiotika
    Bupropion / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Carbapenem-Antibiotika / Probenecid
    Typhus-Impfstoff, oral / Antibiotika
    Cholera-Impfstoff, oral / Antibiotika
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    geringfügig Vitamin-K-Antagonisten / Carbapeneme
    unbedeutend Kontrazeptiva, orale / Carbapeneme

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Es ist besser, während der Schwangerschaft auf die Anwendung des Arzneimittels zu verzichten. Ihr Arzt wird über die Anwendung von Meropenem bei Ihnen entscheiden.
    • Stillzeit
      • Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt vor der Anwendung des Arzneimittels mitteilen, ob Sie stillen oder ob Sie vorhaben zu stillen. Geringe Mengen dieses Arzneimittels können in die Muttermilch übertreten und eine Wirkung auf das Baby haben. Ihr Arzt wird daher darüber entscheiden, ob Sie das Präparat während der Stillzeit anwenden sollten.

    Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
      • Anwendung bei Erwachsenen
        • Die Dosierung ist abhängig von der Art Ihrer Infektion, dem betroffenen Körperteil und dem Schweregrad der Erkrankung. Ihr Arzt wird die für Sie notwendige Dosierung festlegen.
        • Die Dosierung für Erwachsene beträgt üblicherweise zwischen 500 mg (Milligramm) und 2 g (Gramm). Sie erhalten diese Dosis üblicherweise alle 8 Stunden. Möglicherweise erhalten Sie diese Dosis nicht so häufig, wenn Ihre Nieren nicht gut arbeiten.
      • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
        • Die Dosierung für Kinder ab 3 Monaten und bis zu einem Alter von 12 Jahren wird anhand des Alters und Gewichtes des Kindes ermittelt. Üblicherweise beträgt die Dosis zwischen 10 mg und 40 mg für jedes Kilogramm (kg), das das Kind wiegt. Eine Dosis wird üblicherweise alle 8 Stunden gegeben. Kinder, die über 50 kg wiegen, erhalten die Erwachsenendosierung.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie versehentlich mehr anwenden, als Ihnen verschrieben wurde, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus.

     

    • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
      • Wenn Sie eine Injektion ausgelassen haben, sollten Sie diese so schnell wie möglich nachholen. Sollte es jedoch annähernd Zeit für Ihre nächste Injektion sein, lassen Sie die vergessene Dosis aus.
      • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis (zwei Injektionen zur selben Zeit) an, um die vergessene Dosis nachzuholen.

     

    • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
      • Beenden Sie die Anwendung des Arzneimittels nicht, bevor es Ihnen Ihr Arzt erlaubt.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

    Dosierung

    Basiseinheit: 1 Durchstechflasche mit Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung enthält Meropenem 3 H2O, entsprechend 1.000 mg Meropenem

    • Behandlung von Infektionen, die durch Meropenem-empfindliche Erreger verursacht sind
      • individuell dosieren, abhängig von der zu behandelnden Infektion, ihrem Schweregrad und dem Ansprechen auf die Therapie
      • Erwachsene und Jugendliche
        • schwere Pneumonien, einschl. krankenhausbedingter und durch künstliche Beatmung erworbener Pneumonien, komplizierte Infektionen der Nieren und ableitenden Harnwege, komplizierte intraabdominelle Infektionen, intra- und postpartale Infektionen, komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen
          • 0,5 - 1 g Meropenem 1mal / 8 Std.
        • bronchopulmonale Infektionen bei zystischer Fibrose, akute bakterielle Meningitis
          • 2 g Meropenem 1mal / 8 Std.
        • Fieberepisoden bei neutropenischen Patienten
          • 1 g Meropenem 1mal / 8 Std.
        • bestimmte Infektionen, wie z. B. Infektionen durch weniger empfindliche bakterielle Erreger (z. B. Enterobacteriaceae, Pseudomonas aeruginosa, Acinetobacter spp.), sehr schwere Infektionen
          • </= 2 g Meropenem 3mal / Tag
      • Kinder
        • < 3 Monate
          • Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht
          • optimale Dosierung nicht ermittelt
          • angemessene Behandlung: 20 mg Meropenem / kg KG 1mal / 8 Stunden (begrenzte Daten zur Pharmakokinetik)
        • 3 Monate - 11 Jahre bzw. </= 50 kg KG
          • schwere Pneumonien, einschl. krankenhausbedingter und durch künstliche Beatmung erworbener Pneumonien, komplizierte Infektionen der Nieren und ableitenden Harnwege, komplizierte intraabdominelle Infektionen, komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen
            • 10 - 20 mg Meropenem / kg KG / 1mal / 8 Std.
          • bronchopulmonale Infektionen bei zystischer Fibrose, akute bakterielle Meningitis
            • 40 mg Meropenem / kg KG 1mal / 8 Std.
          • Fieberepisoden bei neutropenischen Patienten
            • 20 mg Meropenem / kg KG 1mal / 8 Std.
        • > 50 kg KG
          • Anwendung der Erwachsenendosis
        • bestimmte Infektionen, wie z. B. Infektionen durch weniger empfindliche bakterielle Erreger (z. B. Enterobacteriaceae, Pseudomonas aeruginosa, Acinetobacter spp.), sehr schwere Infektionen
          • </= 40 mg Meropenem / kg Körpergewicht (KG) 3mal / Tag
      • Behandlungsdauer
        • abhängig von der zu behandelnden Infektion, ihrem Schweregrad und dem Ansprechen auf die Therapie

     

    Dosisanpassung

    • eingeschränkte Nierenfunktion
      • Erwachsene und Jugendliche
        • Kreatinin-Clearance 26 - 50 ml / Min.: 1 Standarddosis 1mal / 12 Std.
        • Kreatinin-Clearance 10 - 25 ml / Min.: 1/2 Standarddosis 1mal / 12 Std.
        • Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min.: 1/2 Standarddosis 1mal / 24 Std.
        • Hinweis:
          • nur begrenzte Daten, die die Anwendung dieser Dosisanpassung für eine 2 g-Dosis stützen
        • Hämodialyse
          • Meropenem wird durch Hämodialyse und Hämofiltration eliminiert
          • erforderliche Dosierung nach Hämodialyse verabreichen
        • Peritonealdialyse
          • keine gesicherten Dosisempfehlungen
      • Kinder
        • keine Erfahrungen
    • eingeschränkte Leberfunktion
      • keine Dosisanpassung erforderlich
    • ältere Patienten
      • bei normaler Nierenfunktion bzw. Kreatinin-Clearance > 50 ml / Min.
        • keine Dosisanpassung erforderlich

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Schwere allergische Reaktionen
      • Wenn Sie eine schwere allergische Reaktion haben, brechen Sie die Anwendung von Meropenem sofort ab und wenden Sie sich an einen Arzt. Sie benötigen möglicherweise dringend eine ärztliche Behandlung. Als Anzeichen können unter anderem plötzlich folgende Beschwerden auftreten:
        • Schwerer Hautausschlag, Jucken der Haut oder Nesselausschlag.
        • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder anderer Körperteile.
        • Kurzatmigkeit, pfeifende oder erschwerte Atmung.
        • Schwere Hautreaktionen, wie
          • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, die mit Fieber, Hautausschlag und Veränderungen in Bluttests zur Überprüfung der Leberfunktion einhergehen (erhöhte Leberenzymspiegel) und eine Erhöhung einer Art von weißen Blutzellen (Eosinophilie) sowie vergrößerte Lymphknoten. Dies können Anzeichen für eine mehrere Organe betreffende Empfindlichkeitsstörung sein, bekannt als DRESS-Syndrom.
          • schwerer roter, schuppiger Hautausschlag, mit Eiter gefüllte Quaddeln auf der Haut, Blasenbildung oder Abschälen der Haut, was zusammen mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen auftreten kann.
          • Schwerwiegende Hautausschläge, die als rötliche, kreisförmige Flecken am Körperstamm, oft mit einer Blase in der Mitte, Ablösung der Haut, Geschwüre in Mund, Rachen, Nase, im Genitalbereich und an den Augen auftreten können; es können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson Syndrom) oder eine schwerere Form (toxisch epidermale Nekrolyse).
    • Schädigung der roten Blutkörperchen (Häufigkeit nicht bekannt)
      • Anzeichen können unter anderem sein:
        • Unerwartete Atemnot
        • Roter oder brauner Urin
    • Wenn Sie eines der oben aufgeführten Anzeichen bemerken, wenden Sie sich sofort an einen Arzt.
    • Andere mögliche Nebenwirkungen:
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Bauchschmerzen
        • Übelkeit
        • Erbrechen
        • Durchfall
        • Kopfschmerzen
        • Hautausschlag, juckende Haut
        • Schmerzen und Entzündungen
        • Erhöhte Anzahl von Blutplättchen in Ihrem Blut (nachgewiesen mit einem Bluttest)
        • Veränderungen bei Bluttests, einschließlich Tests zur Überprüfung Ihrer Leberfunktion
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Veränderungen Ihres Blutes. Beobachtet wurden eine Verminderung der Blutplättchenzahl (dadurch können Sie schneller blaue Flecken bekommen), eine Erhöhung der Anzahl bestimmter weißer Blutzellen, eine Abnahme der Anzahl anderer weißer Blutzellen und eine erhöhte Konzentration einer Substanz, die „Bilirubin" heißt. Ihr Arzt wird möglicherweise von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen vornehmen.
        • Veränderungen bei Bluttests, einschließlich Tests zur Überprüfung Ihrer Nierenfunktion
        • Verminderter Kaliumgehalt im Blut (was zu Schwäche, Muskelkrämpfen, Kribbeln und Herzrhythmusstörungen führen kann).
        • Leberprobleme. Gelbfärbung der Haut und der Augen, juckende Haut, dunkel gefärbter Urin oder hell gefärbter Stuhl. Wenn Sie diese Anzeichen oder Symptome bemerken, suchen Sie sofort einen Arzt auf.
        • Kribbeln (Ameisenlaufen)
        • Infektionen von Mund oder Scheide (Soor), die durch Pilze hervorgerufen werden
        • Entzündung des Darms mit Durchfall
        • Venenschmerzen an der Stelle, an der das Arzneimittel gegeben wurde
        • Andere Veränderungen in Ihrem Blut, die sich zum Beispiel durch wiederholte Infektionen, Fieber und Halsschmerzen bemerkbar machen können. Ihr Arzt wird möglicherweise von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen durchführen.
      • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
        • Krämpfe
        • Akute Desorientierung und Verwirrtheit (Delirium)
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Meropenem - invasiv
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • orale und vaginale Candidosen
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Thrombozythämie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Eosinophilie
        • Thrombozytopenie
        • Leukopenie
        • Neutropenie
        • Agranulozytose
        • hämolytische Anämie
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Angioödem
        • Anaphylaxie
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Delirium
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Kopfschmerzen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Parästhesien
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Krampfanfälle
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Diarrhö
        • Erbrechen
        • Übelkeit
        • Bauchschmerzen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Antibiotika-assoziierte Kolitis
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Anstieg der Serumkonzentration der Transaminasen
        • Anstieg der alkalischen Phosphatase
        • Anstieg der Laktatdehydrogenase
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Anstieg des Bilirubinwertes
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Ausschlag
        • Juckreiz
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • toxische epidermale Nekrolyse
        • Stevens-Johnson-Syndrom
        • Erythema multiforme
        • Urtikaria
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • akute generalisierte exanthematische Pustulose
        • Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischer Beteiligung (DRESS-Syndrom: Drug Reaction with Eosinophilia and Systemic Symptoms)
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • erhöhter Kreatininspiegel im Blut
        • erhöhter Harnstoffspiegel im Blut
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Entzündung
        • Schmerzen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Thrombophlebitis
        • Schmerzen an der Injektionsstelle

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Meropenem 3-Wasser1.14 gWirkstoff
    Meropenem1 gk.A.
    Natrium carbonat208 mgHilfsstoff
    Natrium Ion4 mmolk.A.
    Natrium Ion90 mgk.A.

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