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Allgemeine Produktinformationen
- Legen Sie die Tablette auf Ihre Zunge. Sie wird sich dort auflösen und mit dem Speichel geschluckt werden. Sie müssen kein Wasser trinken, um die Schmelztablette zu schlucken.
- Weitere Informationen entnehmen Sie der Gebrauchsinformation.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel enthält Zolmitriptan. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die man Triptane nennt.
- Das Arzneimittel wird zur Behandlung von Migränekopfschmerz bei Erwachsenen im Alter von 18 Jahren angewendet.
- Migränebeschwerden können durch Erweiterung der Blutgefäße im Kopf hervorgerufen werden. Es wird angenommen, dass das Präparat diese Erweiterung reduzieren. Dies trägt dazu bei, dass der Kopfschmerz und andere Beschwerden bei einem Migräneanfall, wie Übelkeit oder Erbrechen und Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen, vorübergehen.
- Das Präparat wirkt nur, wenn ein Migräneanfall bereits begonnen hat. Sie können keinen Migräneanfall verhindern.
Indikation- Akutbehandlung von Migränekopfschmerzen mit oder ohne Aura bei Erwachsenen > 18 Jahre
- keine Flüssigkeit zur Einnahme erforderlich
- Tablette löst sich auf der Zunge auf und wird mit dem Speichel heruntergeschluckt
- Folie der Blisterpackung ist entsprechend dem Aufdruck abzuziehen
- Tabletten dürfen nicht durch die Folie hindurchgedrückt werden
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegenüber Zolmitriptan oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind,
- wenn Sie einen zu hohen Blutdruck haben,
- wenn Sie jemals zuvor Herzprobleme hatten, einschließlich Herzinfarkt, Angina pectoris (Brustschmerz, der durch Sport oder körperliche Anstrengung ausgelöst wird) und Prinzmetal-Angina (Brustschmerz, der im Ruhezustand auftritt), oder an anderen herzbedingten Beschwerden gelitten haben, wie z. B. Kurzatmigkeit oder Druckgefühl in der Brust,
- wenn Sie einen Schlaganfall erlitten haben oder an vorübergehenden Symptomen, die ähnlich einem Schlaganfall sind (transitorische ischämische Attacken oder TIA), gelitten haben,
- wenn Sie schwerwiegende Nierenprobleme haben,
- wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Migräne einnehmen (z. B. Ergotamine oder Arzneimittel vom Ergotamintyp wie Dihydroergotamin und Methysergid) oder andere Migränemittel vom Triptantyp.
- Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Zolmitriptan - peroral- Überempfindlichkeit gegen Zolmitriptan
- mittelschwere oder schwere Hypertonie
- unzureichend eingestellte leichte Hypertonie
- Patienten, die einen Myokardinfarkt hatten oder an koronarer Herzkrankheit, Koronarspasmen (Prinzmetal Angina) oder arterieller Verschlusskrankheit leiden oder bei denen Symptome, die mit denen einer koronaren Herzkrankheit übereinstimmen, beobachtet wurden
- die Substanzklasse (5-HT1B/1D-Rezeptoragonisten) wird mit dem Auftreten von Spasmen der Koronargefäße in Verbindung gebracht
- gleichzeitige Anwendung mit
- Ergotamin
- Ergotaminderivaten (einschließlich Methysergid)
- Sumatriptan
- Naratriptan
- anderen 5-HT1B/1D-Rezeptor-Agonisten
- Patienten mit Schlaganfall (CVA) oder transitorischen ischämischen Attacken (TIA) in der Anamnese
- Kreatinin-Clearance < 15 ml / Min.
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie das Präparat einnehmen,
- wenn bei Ihnen ein erhöhtes Risiko besteht, an einer ischämischen Herzkrankheit zu erkranken (Minderdurchblutung des Herzens). Ihr Risiko daran zu erkranken ist größer, wenn Sie rauchen, unter Bluthochdruck leiden, wenn Ihr Cholesteringehalt im Blut erhöht ist, wenn bei Ihnen eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) vorliegt oder wenn ein Familienmitglied an einer ischämischen Herzerkrankung leidet,
- wenn Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie an einem Wolff-Parkinson-White-Syndrom (bestimmte Form von abnormalem Herzschlag) erkrankt sind,
- wenn Sie bereits Leberprobleme hatten,
- wenn Sie unter Kopfschmerzen leiden, die nicht Ihren üblichen Migräne-Kopfschmerzen ähneln,
- wenn Sie andere Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen einnehmen.
- Falls Sie zu einer Behandlung ins Krankenhaus müssen, sagen Sie dem medizinischen Personal, dass Sie das Arzneimittel einnehmen.
- Das Präparat ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren und Patienten über 65 Jahre empfohlen.
- Ähnlich wie andere Migränebehandlungen kann eine übermäßige Einnahme des Arzneimittels zu täglichen Kopfschmerzen führen oder Ihre Migränekopfschmerzen verschlimmern. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass dies bei Ihnen der Fall ist. Möglicherweise müssen Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen, um diese Probleme zu beheben.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie das Präparat einnehmen,
- Verkehrstüchtigkeit und Bedienen von Maschinen
- Während eines Migräneanfalls können Ihre Reaktionen langsamer als gewöhnlich sein. Denken Sie daran, wenn Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.
- Es ist unwahrscheinlich, dass das Präparat die Fähigkeit Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen beeinträchtigt. Sie sollten trotzdem abwarten, wie Sie auf die Einnahme des Arzneimittels reagieren, bevor Sie eine dieser Tätigkeiten ausüben wollen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Zolmitriptan - peroral- Anwendung darf nur nach eindeutiger Diagnosestellung einer Migräne erfolgen
- vor der Behandlung der Kopfschmerzen sollte bei Patienten, bei denen die Diagnose Migräne noch nicht gestellt worden ist, oder bei Migränepatienten, die atypische Symptome aufweisen, sichergestellt werden, dass andere potenziell ernste neurologische Erkrankungen ausgeschlossen werden
- nicht angezeigt zur Behandlung von
- hemiphlegischer Migräne
- Basalismigräne
- ophthalmophlegische Migräne
- Behandlung mit 5-HT1B/1D-Rezeptoragonisten kann zu unerwünschten zerebralen Ereignissen führen
- Schlaganfall
- andere zerebrovaskuläre Ereignisse
- Hinweis
- bei Migränepatienten besteht ohnehin Risiko für bestimmte zerebrovaskuläre Ereignisse
- sollte nicht angewendet werden bei Patienten mit symptomatischem Wolff- Parkinson-White-Syndrom oder Herzrhythmusstörungen, die mit anderen akzessorischen Leitungsbahnen im Zusammenhang stehen
- in sehr seltenen Fällen über Koronarspasmen, Angina pectoris und Myokardinfarkte berichtet
- Zolmitriptan sollte Patienten mit Risikofaktoren für eine ischämische Herzkrankheit nicht ohne vorherige Untersuchung auf eine bestehende Herz-Kreislauf-Erkrankung verordnet werden; z.B.
- Rauchen
- Hypertonie
- Hyperlipidämie
- Diabetes mellitus
- Vererbung
- besonders berücksichtigt werden sollten hierbei postmenopausale Frauen und Männer über 40 Jahre mit diesen Risikofaktoren
- Hinweise
- trotz dieser Untersuchungen wird möglicherweise nicht jeder Patient mit einer Herzerkrankung erkannt
- in sehr seltenen Fällen traten schwerwiegende kardiale Ereignisse bei Patienten ohne zugrunde liegende Herz-Kreislauf-Erkrankung auf
- Zolmitriptan sollte Patienten mit Risikofaktoren für eine ischämische Herzkrankheit nicht ohne vorherige Untersuchung auf eine bestehende Herz-Kreislauf-Erkrankung verordnet werden; z.B.
- Schwere-, Druck- oder Engegefühl in der Herzgegend
- wie bei anderen 5-HT1B/1D-Rezeptoragonisten auch bei Zolmitriptan beobachtet
- wenn Schmerzen im Brustbereich oder Symptome auftreten, die für eine ischämische Herzkrankheit sprechen, sollten keine weiteren Dosen von Zolmitriptan eingenommen werden, bevor nicht eine angemessene medizinische Abklärung erfolgt ist
- vorübergehender Blutdruckanstieg
- bei Patienten mit und ohne Bluthochdruck in der Vorgeschichte beobachtet
- sehr selten war Blutdruckanstieg mit signifikanten klinischen Ereignissen verbunden
- empfohlene Dosen nicht überschreiten
- Johanniskraut (Hypericum perforatum )
- Risiko für Nebenwirkungen erhöht bei gleichzeitiger Anwendung von Triptanen und pflanzlichen Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum ) enthalten
- Serotonin-Syndrom
- Serotonin-Syndrom nach gleichzeitiger Anwendung von Triptanen und selektiven Serotonin Wiederaufnahme-Hemmern (SSRIs) oder Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmern (SNRIs) berichtet
- Serotonin-Syndrom ist ein potentiell lebensbedrohlicher Zustand
- kann folgende Anzeichen und Symptome einschließen:
- veränderter mentaler Zustand (z.B. Unruhe, Halluzinationen, Koma)
- autonome Instabilität (z.B. Tachykardie, labiler Blutdruck, Hyperthermie)
- neuromuskuläre Störungen (z.B. Hyperreflexie, Koordinationslosigkeit)
- und /oder gastrointestinale Symptome(z.B. Übelkeit, Erbrechen, Diarrhöe)
- bei gleichzeitiger Behandlung mit Zolmitriptan und einem SSRI oder SNRI sorgfältige Überwachung des Patienten empfohlen, besonders
- zu Therapiebeginn
- bei einer Dosiserhöhung
- bei Beginn einer weiteren serotonergen Medikation
- Langzeitanwendung von Schmerzmitteln
- längere Anwendung von Schmerzmitteln jeder Art bei Kopfschmerzen kann Kopfschmerzen verstärken / auslösen
- ggf. medizinischen Rat einholen und Behandlung abbrechen
- Diagnose von Kopfschmerzen wegen Medikamentenübergebrauchs sollte bei Patienten, die trotz (oder wegen) der regelmäßigen Einnahme von Kopfschmerzmitteln häufig oder täglich Kopfschmerzen haben, in Betracht gezogen werden
- Zolmitriptan soll erst während der Kopfschmerzphase der Migräne eingenommen werden
- nicht belegt, dass die Einnahme von Zolmitriptan während der Aura das Auftreten von Migränekopfschmerzen verhindert
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Zolmitriptan - peroral- Anwendung von Zolmitriptan sollte nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn der zu erwartende Nutzen für die Mutter größer ist als das mögliche Risiko für den Fetus
- Sicherheit der Anwendung von Zolmitriptan in der Schwangerschaft nicht belegt
- tierexperimentelle Studien
- ohne Hinweis auf direkte teratogene Effekte
- aus Embryotoxizitätsuntersuchungen jedoch Hinweise auf eine mögliche Beeinträchtigung der embryonalen Lebensfähigkeit
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Zolmitriptan - peroral- Anwendung mit Vorsicht
- bis 24 Stunden nach der Einnahme von Zolmitriptan sollte nicht gestillt werden
- um Zolmitriptan-Aufnahme für das Kind so gering wie möglich zu halten
- keine Erfahrung bei Menschen zum Übertritt in die Muttermilch
- tierexperimentelle Studien
- Übergang in die Muttermilch bei laktierenden Tieren
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Bitte sagen Sie Ihrem Arzt insbesondere, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- Arzneimittel zur Behandlung der Migräne
- Wenn Sie andere Triptane außer dem Arzneimittel einnehmen, warten Sie 24 Stunden, bevor Sie das Präparat einnehmen.
- Warten Sie nach der Einnahme des Arzneimittels 24 Stunden, bevor Sie andere Triptane außer diesem Präparat einnehmen.
- Wenn Sie Ergotamin-haltige Medikamente bzw. Arzneimittel vom Ergotamintyp (z. B. Dihydroergotamin oder Methysergid) einnehmen, warten Sie 24 Stunden mit der Einnahme des Arzneimittels.
- Nachdem Sie das Präparat eingenommen haben, warten Sie 6 Stunden mit der Einnahme von Ergotamin-haltigen Arzneimitteln.
- Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen
- Moclobemid oder Fluvoxamin,
- Sogenannte selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRIs),
- Sogenannte Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRIs), wie z. B. Venlafaxin, Duloxetin.
- Ein Serotonin-Syndrom stellt einen seltenen, lebensbedrohlichen Zustand dar, über den bei einigen Patienten berichtet wurde, die das Arzneimittel in Kombination mit sogenannten serotoninergen Arzneimitteln (z. B. bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen) einnehmen. Anzeichen eines Serotonin-Syndroms können beispielsweise Unruhe, Zittern, Ruhelosigkeit, Fieber, übermäßiges Schwitzen, Muskelzucken, Muskelsteifheit, unkoordinierte Bewegung von Gliedmaßen oder Augen und unwillkürliche Muskelzuckungen sein. Ihr Arzt kann Sie diesbezüglich beraten.
- Andere Arzneimittel
- Cimetidin (Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen oder Magengeschwüren),
- Antibiotika vom Typ der Chinolone (z. B. Ciprofloxacin).
- Wenn Sie pflanzliche Präparate einnehmen, die Johanniskraut enthalten, können Nebenwirkungen häufiger auftreten.
- Bei Einnahme mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Sie können das Präparat mit oder ohne Nahrung einnehmen. Die Wirksamkeit des Arzneimittels wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Mutterkorn-Alkaloide / Serotonin-5HT1-Agonisten
Serotonin-5HT1-Agonisten / MAO-Hemmer
Dapoxetin / Serotonin-5HT1-Agonisten
mittelschwer Serotonin-5HT1-Agonisten / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
Serotonin-5HT1-Agonisten / Mirtazapin
CYP1A2-Substrate / Givosiran
Fenfluramin / Serotonin-5HT1-Agonisten
Serotonin-5HT1-Agonisten / Atomoxetin
Stoffe, serotonerge / Lasmiditan
geringfügig CYP1A2-Substrate / Proteinkinase-Inhibitoren
Serotonin-5HT1-Agonisten / Pixantron
Serotonin-5HT1-Agonisten / Lithium
CYP1A2-Substrate / Teriflunomid
CYP1A2-Substrate / Obeticholsäure
CYP1A2-Substrate / Niraparib
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Opioide
CYP1A2-Substrate / Rucaparib
CYP1A2-Substrate / Interferon alpha
CYP1A2-Substrate / Cannabidiol
CYP1A2-Substrate / Ritlecitinib
CYP1A2-Substrate / Momelotinib
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
CYP1A2-Substrate / Leflunomid
CYP1A2-Substrate / Lazertinib
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / CorticosteroideWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Die Sicherheit einer Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft ist nicht belegt. Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn sie schwanger sind oder schwanger werden möchten, bevor Sie das Präparat einnehmen.
- Stillzeit
- Sie dürfen bis zu 24 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels nicht stillen.
Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit Phenylketonurie nicht angewendet werden. Keine Daten bei Säuglingen unter 12 Wochen.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie die Schmelztabletten immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Sie können die Schmelztabletten einnehmen, sobald die Migräneattacke beginnt. Die Schmelztabletten sind aber auch während des Anfalls noch wirksam.
- Die übliche Dosis ist 1 Schmelztablette.
- Falls die Migränebeschwerden 2 Stunden nach der Einnahme einer Tablette noch vorhanden sind oder innerhalb von 24 Stunden wiederkehren, können Sie eine weitere Tablette einnehmen.
- Wenn Ihnen diese Tabletten bei einem Migräneanfall nicht ausreichend helfen, sagen Sie dies Ihrem Arzt. Ihr Arzt kann Ihre Behandlung ändern.
- Sie sollten nicht mehr einnehmen, als Ihnen verordnet wurde.
- Nehmen Sie nicht mehr als zwei Dosen pro Tag. Die tägliche Maximaldosis ist 10 mg Zolmitriptan.
- Wenn Sie mehr Schmelztabletten eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie mehr eingenommen haben, als Ihnen verordnet wurde, sagen Sie dies umgehend einem Arzt oder gehen Sie sofort in das nächstgelegene Krankenhaus. Nehmen Sie Ihre Schmelztabletten mit.
Dosierung- Akutbehandlung von Migränekopfschmerzen mit oder ohne Aura bei Erwachsenen > 18 Jahre
- 2,5 mg Zolmitriptan frühstmöglich nach Beginn des Migränekopfschmerzes
- Wirksamkeit aber auch bei Einnahme zu einem späteren Zeitpunkt
- Wiederauftreten der Symptome innerhalb 24 Stunden:
- Gabe einer 2. Dosis möglich
- Mindestabstand zur 1. Dosis: 2 Stunden
- falls Patient nicht auf 1. Dosis anspricht, unwahrscheinlich, dass 2. Dosis während desselben Migräneanfalls von Nutzen sein wird
- unzufriedenstellende Linderung mit 2,5 mg:
- Dosiserhöhung, optional, bei erneuten Anfällen auf 5 mg Zolmitriptan
- max. Tagesgesamtdosis: 10 mg Zolmitriptan
- max. 2 Dosen / 24 Stunden einnehmen
- Hinweis: nicht zur Anwendung als Migräneprophylaxe geeignet
- 2,5 mg Zolmitriptan frühstmöglich nach Beginn des Migränekopfschmerzes
Dosisanpassung
- Kinder < 12 Jahre:
- Anwendung nicht empfohlen (keine Daten)
- Jugendliche 12 - 17 Jahre:
- Wirksamkeit nicht erwiesen
- Anwendung nicht empfohlen
- Patienten > 65 Jahre:
- Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht untersucht
- Anwendung nicht empfohlen
- eingeschränkte Leberfunktion:
- Metabolisierung von Zolmitriptan vermindert
- leichte Einschränkung:
- keine Dosisanpassung erforderlich
- mittelschwer - schwere Einschränkung der Leberfunktion:
- Maximaldosis / 24 Stunden: 5 mg Zolmitriptan
- eingeschränkte Nierenfunktion:
- Kreatinin-Clearance > 15 ml / Min.: keine Dosisanpassung erforderlich
- Kombination mit:
- MAO-A-Hemmern
- Maximaldosis / 24 Stunden: 5 mg Zolmitriptan
- Cimetidin
- Maximaldosis / 24 Stunden: 5 mg Zolmitriptan
- spezifische CYP-1A2-Hemmer (wie Fluvoxamin und Chinolone, z.B. Ciprofloxacin)
- Maximaldosis / 24 Stunden: 5 mg Zolmitriptan
- MAO-A-Hemmern
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Einige der im Folgenden genannten Beschwerden können von der Migräne selbst ausgelöst sein.
- Brechen Sie die Einnahme des Präparats ab und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
- Selten auftretende Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Allergien/Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Ausschlag mit Blasenbildung (Nesselsucht), Anschwellungen von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge und Rachen; Schluckbeschwerden oder Beschwerden beim Atmen.
- Sehr selten auftretende Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Angina pectoris (Schmerzen in der Brust, oft ausgelöst durch körperliche Belastung), Herzinfarkt oder krampfartige Verengungen (Spasmen) der Herzkranzgefäße. Sie können dann Brustschmerzen haben oder kurzatmig sein.
- Krampfartige Verengungen (Spasmen) der Blutgefäße des Darms können Ihren Darm schädigen. Sie können dann Bauchschmerzen oder blutigen Durchfall haben
- Selten auftretende Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Weitere Nebenwirkungen, die auftreten können
- Häufig auftretende Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Missempfindungen, wie zum Beispiel Kribbeln in Fingern und Zehen oder Überempfindlichkeit der Haut bei Berührung,
- Schläfrigkeit, Schwindel oder Hitzegefühl,
- Kopfschmerzen,
- unregelmäßiger Herzschlag,
- Übelkeit, Erbrechen,
- Bauchschmerzen,
- Mundtrockenheit,
- Muskelschwäche oder Muskelschmerzen,
- Schwächegefühl,
- Schweregefühl, Spannungsgefühl, Schmerzen oder Druckgefühl im Rachen, im Nacken, in Armen und Beinen oder der Brust,
- Schwierigkeiten beim Schlucken.
- Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- sehr schneller Herzschlag,
- leicht erhöhter Blutdruck,
- Anstieg der ausgeschiedenen Wassermenge (Urin) oder häufigeres Wasserlassen.
- Häufig auftretende Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Zolmitriptan - peroral- Allgemeine Hinweise
- Nebenwirkungen üblicherweise vorübergehend
- treten gewöhnlich innerhalb von 4 Stunden nach der Einnahme auf
- treten auch nach wiederholter Einnahme nicht häufiger auf
- bilden sich spontan zurück, ohne dass eine zusätzliche Behandlung erforderlich ist
- Teil der aufgeführten Symptome kann auch durch Migräneanfall selbst hervorgerufen werden
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich
- Urtikaria
- Angioödem
- anaphylaktische Reaktionen
- Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Abnormalitäten oder Störungen der Wahrnehmung
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Hyperästhesie
- Parästhesie
- Schläfrigkeit
- Wärmeempfinden
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Palpitationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tachykardie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Myokardinfarkt
- Angina pectoris
- Koronarspasmen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- leichter Blutdruckanstieg
- vorübergehender Anstieg des systemischen Blutdrucks
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- abdominale Schmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Mundtrockenheit
- Dysphagie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Ischämie oder Infarkt (z.B. intestinale Ischämie, intestinaler Infarkt, Milzinfarkt)
- können sich als blutiger Durchfall oder Bauchschmerzen äußern
- Ischämie oder Infarkt (z.B. intestinale Ischämie, intestinaler Infarkt, Milzinfarkt)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelschwäche
- Myalgien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Polyurie
- Erhöhung der Miktionsfrequenz
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- erhöhter Harndrang
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen & Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwächegefühl, Asthenie
- Schweregefühl, Engegefühl, Druckgefühl in Rachen und Hals, in den Gliedmaßen oder der Brust
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Zolmitriptan 5 mg Wirkstoff Aspartam 4 mg Hilfsstoff Phenylalanin + k.A. Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Crospovidon + Hilfsstoff Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] mg Hilfsstoff Mannitol + Hilfsstoff Pfefferminz Aroma + Aromastoff Stärke, modifiziert + k.A. Aromastoffe, natürlich und naturidentisch + k.A. Silicium dioxid, hochdispers + Hilfsstoff Talkum + Hilfsstoff -
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