Latanotim Vision

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Steckbrief : Latanotim Vision

  • 09332755
  • Augentropfen
  • 6x2.5 ML
  • OmniVision GmbH

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Waschen Sie Ihre Hände und setzen oder stellen Sie sich bequem hin.
    • Schrauben Sie die Kappe ab.
    • Ziehen Sie vorsichtig das untere Augenlid des zu behandelnden Auges mit einem Finger nach unten.
    • Bringen Sie die Spitze der Tropfflasche nahe ans Auge, ohne Ihr Auge zu berühren.
    • Drücken Sie die Tropfflasche vorsichtig zusammen, so dass 1 Tropfen in Ihr Auge fällt. Lassen Sie dann das untere Augenlid los.
    • Drücken Sie, nachdem Sie das Arzneimittel eingetropft haben, 2 Minuten lang einen Finger gegen den inneren Augenwinkel (bei der Nase) des Auges. Dies verhindert, dass Latanoprost und Timolol in den restlichen Körper gelangen.
    • Wiederholen Sie den Vorgang am anderen Auge, wenn Ihr Arzt das verordnet hat.
    • Schrauben Sie die Kappe wieder auf die Flasche.
    • Wenn Sie das Präparat zusammen mit anderen Augentropfen anwenden
      • Zwischen der Anwendung des Arzneimittels und anderen Augentropfen sollten Sie einen Abstand von mindestens 5 Minuten einhalten.
    • Kontaktlinsenträger
      • Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, sollten Sie diese vor der Anwendung entfernen. Nach der Anwendung sollten Sie 15 Minuten warten, bis Sie Ihre Kontaktlinsen wieder einsetzen.

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel enthält zwei Wirkstoffe: Latanoprost und Timolol. Latanoprost gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Prostaglandin-Analoga. Timolol gehört zur Arzneimittelgruppe der Betablocker. Latanoprost wirkt, indem es den natürlichen Abfluss der inneren Augenflüssigkeit in den Blutstrom erhöht. Timolol wirkt, indem es die Produktion von Augenflüssigkeit (Kammerwasser) vermindert.
    • Das Arzneimittel wird zur Senkung des Augeninnendrucks angewendet, wenn Sie unter "Grünem Star" (Offenwinkelglaukom) oder okulärer Hypertension leiden. Beide Erkrankungen sind mit einem erhöhten Augeninnendruck verbunden, wodurch Ihr Sehvermögen eventuell beeinträchtigt sein kann. In der Regel wird Ihr Arzt das Arzneimittel verschreiben, wenn andere Arzneimittel nicht ausreichend wirksam waren.

    Indikation
    • Senkung des Augeninnendrucks beim Offenwinkelglaukom und bei okulärer Hypertension bei Patienten, bei denen als Augentropfen angewendete Betablocker oder Prostaglandinanaloga nicht ausreichend wirksam sind
    Art der Anwendung
    • in den Bindehautsack des erkrankten Auges eintropfen
    • bei Therapie mit verschiedenen topischen Ophtalmologika diese jeweils im Abstand von mind. 5 Min. verabreichen
    • zur Verringerung der systemischen Resorption und zur Verbesserung der lokalen Wirksamkeit:
      • nasolakrimale Okklusion oder 2-minütiges Schließen des Auges nach der Applikation
    • Kontaktlinsen sollten vor dem Eintropfen herausgenommen und erst nach 15 Minuten wieder eingesetzt werden
    • weitere Hinweise zur Anwendung s. Fachinformation

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
      • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen einen der Wirkstoffe des Arzneimittels (Latanoprost oder Timolol) oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
      • wenn Sie Atemwegsprobleme wie z. B. Asthma oder eine schwere chronisch-obstruktive Bronchitis (eine ernste Lungenerkrankung, die zu pfeifendem Atem, Atemnot und/oder lang anhaltendem Husten führen kann) haben oder früher einmal hatten
      • wenn Sie schwerwiegende Herzprobleme oder Herzrhythmusstörungen haben

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Latanoprost, Timolol hydrogenmaleat - okulär
    • Überempfindlichkeit gegen Latanoprost und / oder Timolol
    • reaktive Atemwegserkrankungen, einschließlich Bronchialasthma oder Bronchialasthma in der Anamnese
    • schwere chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
    • Sinusbradykardie
    • Sick-Sinus-Syndrom
    • sinuatrialer Block
    • atrioventrikulärer Block 2. oder 3. Grades ohne Herzschrittmacher
    • offensichtliche / manifeste Herzinsuffizienz
    • kardiogener Schock
    • Schwangerschaft
    • Stillzeit

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft oder zutraf:
        • koronarer Herzkrankheit (mit Beschwerden wie z. B. Schmerzen oder Engegefühl im Brustbereich, Atemnot oder Würgen), Herzmuskelschwäche, niedriger Blutdruck
        • Herzrhythmusstörungen wie z. B. langsamer Herzschlag
        • Atemproblemen, Asthma oder chronisch-obstruktiver Atemwegserkrankung
        • Probleme mit dem Blutkreislauf (z. B. Raynaud-Krankheit oder Raynaud-Syndrom)
        • Diabetes, da Timolol die Symptome eines niedrigen Blutzuckerspiegels überdecken kann
        • bei einer Schilddrüsenüberfunktion, da Timolol deren Symptome überdecken kann
        • wenn Sie kurz vor einer Augenoperation jeglicher Art stehen oder bereits eine Augenoperation jeglicher Art hatten (einschließlich einer Operation des Grauen Stars)
        • wenn Sie Augenprobleme haben (wie Augenschmerzen, gereizte oder entzündete Augen, verschwommenes Sehen)
        • wenn Sie wissen, dass Sie trockene Augen haben
        • wenn Sie Kontaktlinsen tragen. Sie können das Arzneimittel trotzdem anwenden, sollten aber die Hinweise für Kontaktlinsenträger beachten
        • wenn Sie wissen, dass Sie an Angina pectoris (insbesondere der sogenannten Prinzmetal-Angina) leiden
        • wenn Sie wissen, dass Sie an schweren allergischen Reaktionen leiden, die normalerweise der Behandlung im Krankenhaus bedürfen
        • wenn Sie derzeit oder in der Vergangenheit an einer viralen Augeninfektion erkrankt sind bzw. erkrankt waren, die durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht wurde
      • Wenn bei Ihnen eine Operation ansteht, informieren Sie vorher Ihren Arzt, dass Sie das Präparat einnehmen, da Timolol die Wirkung von einigen Narkose-Arzneimitteln verändern kann.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Wenn Sie das Arzneimittel anwenden, kann Ihre Sicht für kurze Zeit verschwommen sein. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, dürfen Sie kein Fahrzeug lenken oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis Ihre Sicht wieder klar ist.

     

    • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken:
      • Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Latanoprost, Timolol hydrogenmaleat - okulär
    • systemische Wirkungen
      • wie andere topisch angewendete Ophthalmika wird auch die Kombination aus Latanoprost und Timolol systemisch absorbiert
      • aufgrund des beta-adrenergen Bestandteils Timolol können dieselben Arten von kardiovaskulären, pulmonalen und anderen Nebenwirkungen auftreten, wie bei systemisch angewendeten Betablockern
      • die Inzidenz von systemischen Nebenwirkungen ist bei topischer Anwendung niedriger als bei systemischer Anwendung
      • um die systemische Absorption zu reduzieren
        • nach Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausüben oder die Augenlider schließen
        • kann zu einer Reduktion von systemischen Nebenwirkungen und zu einer Verstärkung der lokalen Wirkung beitragen
    • Herzerkrankungen
      • Therapie mit Betablockern kritisch beurteilen und eine Therapie mit anderen Wirkstoffen in Betracht ziehen bei Patienten mit
        • kardiovaskulären Erkrankungen wie z. B.
          • koronarer Herzkrankheit
          • Prinzmetal-Angina
          • Herzinsuffizienz
        • Hypotonie
      • Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen sind auf Anzeichen einer Verschlechterung dieser Erkrankungen und auf Nebenwirkungen zu überwachen
      • Betablocker nur mit Vorsicht an Patienten mit AV-Block ersten Grades anwenden
        • aufgrund ihres negativen Effekts auf die Überleitungszeit
      • über kardiale Reaktionen und seltene Todesfälle im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz wurde nach der Anwendung von Timolol berichtet
    • Gefäßerkrankungen
      • Patienten mit schweren peripheren Durchblutungsstörungen (z. B. schwere Formen der Raynaud-Krankheit oder des Raynaud-Syndroms)
        • mit Vorsicht behandeln
    • Erkrankungen der Atemwege
      • Berichte über respiratorische Reaktionen, darunter Todesfälle infolge Bronchospasmus bei Asthmapatienten nach Anwendung von manchen ophthalmologischen Betablockern
      • Patienten mit milder / mittelschwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)
        • Latanoprost / Timolol mit Vorsicht anwenden
        • nur, wenn der mögliche Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
    • Hypoglykämie / Diabetes
      • bei Patienten mit spontaner Hypoglykämie oder bei Patienten mit labilem Diabetes sollen Betablocker nur mit Vorsicht angewendet werden
      • Betablocker können die Anzeichen und Symptome einer akuten Hypoglykämie maskieren
    • Hyperthyreose
      • Betablocker können auch Anzeichen einer Hyperthyreose maskieren
    • Erkrankungen der Hornhaut
      • ophthalmische Beta-Blocker können Trockenheit der Augen verursachen
      • Patienten mit Erkrankungen der Hornhaut müssen mit Vorsicht behandelt werden
    • andere Beta-Blocker
      • der Effekt auf den intraokulären Druck oder die bekannten Effekte einer systemischen Beta-Blockade können potenziert werden, wenn Timolol an Patienten verabreicht wird, die bereits eine Therapie mit systemischen Beta-Blockern erhalten
      • die Reaktionen dieser Patienten sollen engmaschig überwacht werden
      • die Verwendung von zwei topischen beta-blockierenden Wirkstoffen wird nicht empfohlen
    • Risiko anaphylaktischer Reaktionen
      • während der Behandlung mit Betarezeptorenblockern können Patienten mit einer Atopie oder einer schweren anaphylaktischen Reaktion auf eine Vielfalt von Allergenen in der Vorgeschichte stärker auf die wiederholte zufällige, diagnostische oder therapeutische Exposition gegenüber diesen Allergenen reagieren
      • diese Patienten können unter Umständen nicht auf die Adrenalindosis ansprechen, die üblicherweise zur Behandlung anaphylaktischer Reaktionen angewendet wird
    • Aderhautabhebung
      • Fälle von Aderhautabhebung wurden bei Anwendung von wässriger Supprimierungstherapie (z. B. Timolol, Acetazolamid) nach Filtrationsverfahren berichtet
    • Anästhesie im Rahmen von Operationen
      • ophthalmologische Betablocker können die Effekte von systemischen Beta-Agonisten hemmen, z. B. von Adrenalin
      • der Anästhesist ist zu informieren, wenn der Patient Timolol erhält
    • Begleitmedikation
      • Timolol kann mit anderen Arzneimitteln interagieren
      • die lokale Anwendung von zwei Betablockern oder zwei lokalen Prostaglandinen / Prostaglandinanaloga / Prostaglandinderivaten wird nicht empfohlen
    • Änderungen der Irispigmentierung
      • Latanoprost kann durch Zunahme des braunen Pigmentanteils der Iris die Augenfarbe langsam verändern
      • bei 16 bis 20 % aller Patienten, die mit Latanoprost Augentropfen bis zu ein Jahr behandelt wurden, war ähnlich zu der Erfahrung mit der Behandlung mit Latanoprost und Timolol Augentropfen eine verstärkte Irispigmentierung zu sehen (belegt durch Fotografien)
      • dieser Effekt wurde vorwiegend bei Patienten mit gemischtfarbigen Iriden beobachtet, d. h. bei grünbraunen, gelb-braunen oder blau / grau-braunen Iriden
        • wird durch einen erhöhten Melaningehalt in den stromalen Melanozyten der Iris verursacht
        • die braune Pigmentierung breitet sich typischerweise konzentrisch um die Pupille gegen die Peripherie der betroffenen Augen aus
        • es können aber auch die ganze Iris oder Teile davon bräunlicher werden
      • bei Patienten mit homogen blauen, grauen, grünen oder braunen Agen wurde die Veränderung über eine Behandlungsdauer von zwei Jahren hinweg in klinischen Prüfungen mit Latanoprost nur selten beobachtet
      • die Veränderung der Irisfarbe erfolgt langsam und wird möglicherweise über mehrere Monate bis Jahre nicht wahrgenommen
      • sie wird weder von anderen Symptomen noch von pathologischen Veränderungen begleitet
      • nach Absetzen der Behandlung wurde keine weitere Zunahme der braunen Pigmentierung der Iris beobachtet
        • die Farbveränderung ist jedoch möglicherweise dauerhaft
      • Nävi oder Sommersprossen der Iris wurden durch die Behandlung nicht verändert
      • bisher wurde keine Pigmentansammlung im Trabekelwerk oder an anderer Stelle in der Vorderkammer beobachtet
        • die Patienten sollen jedoch regelmäßig untersucht werden
        • falls eine verstärkte Pigmentierung der Iris auftritt, kann in Abhängigkeit von der klinischen Situation die Behandlung abgesetzt werden
      • es wird empfohlen, Patienten vor Behandlungsbeginn über mögliche Veränderungen der Augenfarbe zu informieren
        • eine unilaterale Behandlung kann eine bleibende Heterochromie (unterschiedliche Färbung der Augen) zur Folge haben
    • Glaukom
      • keine dokumentierten Erfahrungen mit Latanoprost vorliegend
        • beim entzündlich bedingten Glaukom
        • beim neovaskulären oder chronischen Engwinkel-Glaukom
        • bei pseudophaken Patienten mit Offenwinkelglaukom
        • bei Pigmentglaukom
      • Latanoprost hat keine oder nur geringe Wirkungen auf die Pupille
      • dokumentierte Erfahrungen über den Einsatz von Latanoprost beim akuten Winkelblockglaukom fehlen jedoch
      • es wird daher empfohlen, das Arzneimittel in diesen Situationen bis zum Vorliegen weiterer Untersuchungsergebnisse nur mit Vorsicht anzuwenden
    • Veränderungen von Augenlidern und Wimpern
      • in Verbindung mit der Anwendung von Latanoprost wurde über eine Dunklerfärbung der Lidhaut berichtet, die reversibel sein kann
      • Latanoprost kann zu allmählichen Veränderungen von Wimpern und Flaumhaaren des behandelten Auges führen
        • Wimpern und Flaumhaare können länger und dicker werden und ihre Pigmentierung und Anzahl kann sich erhöhen
      • außerdem kann es zu fehlgerichtetem Wachstum der Wimpern kommen
      • Veränderungen der Wimpern sind nach einem Absetzen der Behandlung reversibel
    • Keratitis herpetica
      • Latanoprost ist mit Vorsicht anzuwenden bei Patienten mit Keratitis herpetica in der Anamnese
      • die Anwendung soll vermieden werden
        • bei Fällen von aktiver Herpes-simplex-Keratitis und
        • bei Patienten mit rezidivierender Keratitis herpetica in der Anamnese, insbesondere wenn sie im Zusammenhang mit Prostaglandinanaloga steht
    • Makulaödeme
      • Makulaödeme, einschließlich zystoider Makulaödeme, wurden während der Behandlung mit Latanoprost berichtet
      • diese Berichte bezogen sich hauptsächlich auf aphake Patienten, pseudophake Patienten mit gerissener hinterer Linsenkapsel oder Patienten mit bekannten Risikofaktoren für Makulaödeme
      • bei diesen Patienten Anwendung mit besonderer Vorsicht
    • Doping
      • die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
      • die gesundheitlichen Folgen der Anwendung des Arzneimittels als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Latanoprost, Timolol hydrogenmaleat - okulär
    • das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden
    • Latanoprost
      • keine aussagekräftigen Daten zur Anwendung von Latanoprost bei schwangeren Frauen vorliegend
      • Studien mit Latanoprost an Tieren
        • haben Reproduktionstoxizität gezeigt
      • mögliches Risiko für den Menschen ist unbekannt
    • Timolol
      • Timolol darf nicht bei Schwangeren angewendet werden, außer es ist unbedingt notwendig
        • nur bei eindeutiger Indikation anwenden
      • keine aussagekräftigen Daten zur Anwendung von Timolol bei Schwangeren vorliegend
      • um die systemische Absorption zu reduzieren
        • nach Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausüben oder die Augenlider schließen
        • kann zu einer Reduktion von systemischen Nebenwirkungen und zu einer Verstärkung der lokalen Wirkung beitragen
      • epidemiologische Studien
        • zeigten keine Missbildungen, jedoch ein Risiko für ein retardiertes intrauterines Wachstum unter Therapie mit oralen Betablockern
        • außerdem wurden Anzeichen und Symptome einer Betablockade (z. B. Bradykardie, Hypotonie, Atembeschwerden und Hypoglykämie) bei Neugeborenen beobachtet, wenn Betablocker bis zur Entbindung angewendet wurden
      • wenn das Arzneimittel bis zur Entbindung angewendet wird
        • soll das Neugeborene während der ersten Lebenstage engmaschig überwacht werden
    • Fertilität
      • weder Latanoprost noch Timolol zeigten in Tierstudien Effekte auf die männliche oder weibliche Fertilität
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Latanoprost, Timolol hydrogenmaleat - okulär
    • das Arzneimittel darf bei stillenden Frauen nicht angewendet werden
    • Latanoprost
      • Latanoprost und seine Metabolite können in die Muttermilch übergehen
    • Timolol
      • Betablocker werden in die Muttermilch ausgeschieden
        • in therapeutischen Dosen von Timolol in Augentropfen ist es jedoch unwahrscheinlich, dass ausreichende Mengen in der Muttermilch zu finden sind, um klinische Symptome einer Betablockade beim Säugling auszulösen
        • um die systemische Absorption zu reduzieren
          • nach Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausüben oder die Augenlider schließen
          • kann zu einer Reduktion von systemischen Nebenwirkungen und zu einer Verstärkung der lokalen Wirkung beitragen

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen oder angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen oder anzuwenden, auch wenn es sich um Augentropfen und nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
      • Das Präparat kann andere Arzneimittel, die Sie anwenden, beeinflussen oder von diesen beeinflusst werden. Dies gilt auch für andere Augentropfen zur Glaukombehandlung. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Arzneimittel zur Blutdrucksenkung, Herzmittel oder Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes anwenden oder anwenden wollen.
      • Sprechen Sie insbesondere mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie wissen, dass Sie Arzneimittel aus einer der folgenden Gruppen anwenden:
        • Prostaglandine, Prostaglandin-Analoga oder Prostaglandin-Derivate
        • Betablocker
        • Epinephrin
        • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck wie orale Calciumkanalblocker, Guanethidin, Mittel gegen Herzrhythmusstörungen, Digitalisglykoside oder Parasympathomimetika
        • Chinidin (zur Behandlung von Herzkrankheiten und bestimmten Formen der Malaria)
        • Antidepressiva mit der Bezeichnung Fluoxetin und Paroxetin
    • Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Normale Mahlzeiten, Nahrungsmittel oder Getränke haben keinen Einfluss auf den Zeitpunkt oder die Art der Anwendung des Präparates.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Beta-Blocker / Antiarrhythmika, Klasse III
    Beta-Blocker / Flecainid
    Beta-Blocker / Thioridazin
    Beta-Blocker / Propafenon
    Allergenextrakte, subkutan / Beta-Blocker
    Beta-Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
    Ajmalin / Beta-Blocker
    CYP2D6-Substrate / Artemether, Lumefantrin
    Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge, invasiv/ Beta-Blocker
    Allergie-Test-Lösungen, pulmonal und nasal / Beta-Blocker
    mittelschwer Beta-Blocker / Cimetidin
    Beta-Blocker / Hydralazin
    Beta-Blocker / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
    Digitalis-Glykoside / Beta-Blocker
    Sympathomimetika / Beta-Blocker, nichtselektive
    Mutterkorn-Alkaloide / Beta-Blocker
    Insulin / Beta-Blocker, nichtselektive
    Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge
    Beta-Blocker / ZNS-Stimulanzien
    Beta-Blocker / S1P-Modulatoren
    Beta-Blocker / Cobicistat
    CYP2D6-Substrate / Mirabegron
    Beta-Blocker / Darunavir
    CYP2D6-Substrate / Dacomitinib
    CYP2D6-Substrate / Givosiran
    Latanoprost / Prostaglandin-Analoga
    Allergenextrakte, oral / Beta-Blocker
    Allergie-Test-Lösungen, dermal / Beta-Blocker
    Fenoterol / Beta-Blocker
    Stoffe, die Bradykardie bewirken können / Somatostatin-Analoga
    geringfügig Beta-Blocker / Diphenhydramin
    Beta-Blocker / Gefitinib
    Beta-Blocker / Hydroxychloroquin
    Beta-Blocker / Chinidin
    Beta-Blocker / Sulfinpyrazon
    Beta-Blocker / Thyreostatika
    Glucagon / Beta-Blocker
    Lidocain / Beta-Blocker
    Phenformin / Beta-Blocker
    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Beta-Blocker
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Beta-Blocker
    Beta-Blocker / Bupropion
    Antidiabetika, orale / Beta-Blocker
    Beta-Blocker / Asenapin
    Alpha-2-Rezeptoragonisten / Beta-Blocker
    CYP2D6-Substrate / Abirateron
    Dexmedetomidin / Beta-Blocker
    Beta-Blocker / Proteinkinase-Inhibitoren
    Nepafenac / Prostaglandin-Analoga
    Tasimelteon / Beta-Blocker
    CYP2D6-Substrate / Interferon alpha
    Beta-Blocker / Glucagon
    CYP2D6-Substrate / Sotorasib
    Beta-Blocker / Lercanidipin
    CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
    Stoffe, die Bradykardie bewirken / Lasmiditan
    Beta-Blocker / Allgemeinanästhetika
    Beta-Blocker / Phenothiazine
    Beta-Blocker / Barbiturate
    Stoffe, die Bradykardie bewirken können / Thalidomid
    unbedeutend Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine

    Warnhinweise

    • Schwangerschaft
      • Sie dürfen die Augentropfen nicht anwenden, wenn Sie schwanger sind, außer Ihr Arzt hält es fürunbedingt nötig. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden.
    • Stillzeit
      • Sie dürfen das Arzneimittel nicht anwenden, wenn Sie stillen. Die Augentropfen können in die Muttermilch übergehen. Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat, wenn Sie stillen.
    • Fortpflanzungsfähigkeit
      • In Tierstudien wurden weder bei Latanoprost noch bei Timolol Auswirkungen auf die männliche oder weibliche Fortpflanzungsfähigkeit festgestellt.

    Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis für Erwachsene (einschließlich älterer Patienten) ist 1 Tropfen einmal täglich in das/die erkrankte(n) Auge(n).
    • Verwenden Sie die Tropfen nicht häufiger als einmal täglich, da die Wirksamkeit durch mehrmalige Anwendung herabgesetzt sein kann.
    • Verwenden Sie das Arzneimittel so lange wie von Ihrem Arzt verordnet.
    • Es kann sein, dass Ihr Arzt zusätzliche Herz-Kreislauf-Kontrollen anordnet, wenn Sie das Präparat anwenden.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Falls zu viele Tropfen in Ihr Auge kommen, kann dies zu einer leichten Reizung des Auges führen, und Ihre Augen können tränen und rot werden. Dies geht vorüber, aber fragen Sie Ihren Arzt um Rat, falls Sie beunruhigt sind.

     

    • Wenn Sie das Arzneimittel verschlucken
      • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, falls Sie das Arzneimittel versehentlich geschluckt haben. Wenn Sie eine größere Menge verschluckt haben, kann es sein, dass Sie Übelkeit verspüren, Magenschmerzen haben, sich müde fühlen, Hitze- und Schwindelgefühl empfinden und zu schwitzen beginnen

     

    • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
      • Setzen Sie die Behandlung mit der normalen Dosis zur gewohnten Zeit fort. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie eine Dosis vergessen haben. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich über irgendetwas unsicher sind.

    Dosierung

    Basiseinheit: 1 ml Augentropfen enthält 5,0 mg Timolol und 0,05 mg Latanoprost

    • Senkung des Augeninnendrucks beim Offenwinkelglaukom und bei okulärer Hypertension
      • Erwachsene (einschließlich ältere Patienten)
        • 1 Tropfen 1mal / Tag in den Bindehautsack des erkrankten Auges
        • max. Tagesdosis: 1 Tropfen pro erkranktes Auge
        • falls eine Dosis vergessen wurde: Behandlung mit der nächsten Dosis normal fortsetzen
        • Kinder und Jugendliche: Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Normalerweise können Sie die Anwendung der Tropfen fortsetzen, außer, die Beschwerden sind schwerwiegend. Wenn Sie beunruhigt sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Brechen Sie die Anwendung nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.
    • Nachfolgend sind die bekannten Nebenwirkungen des Arzneimittels aufgelistet. Die wichtigste Nebenwirkung ist die Möglichkeit einer langsamen, dauerhaften Veränderung der Augenfarbe. Es könnte auch sein, dass das Arzneimittel schwerwiegende Veränderungen Ihrer Herzfunktion verursacht. Wenn Sie merken, dass sich Ihre Herzfrequenz oder Ihre Herzfunktion verändern, sollten Sie mit einem Arzt sprechen und ihm mitteilen, dass Sie das Arzneimittel anwenden.
    • Die folgenden Nebenwirkungen sind bei der Anwendung des Arzneimittels bekannt:
      • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • langsame Veränderung der Augenfarbe durch Zunahme von braunen Pigmenten im farbigen Teil des Auges, der als Regenbogenhaut (Iris) bezeichnet wird. Bei gemischtfarbigen Augen (blau-braun, grau-braun, gelb-braun oder grün-braun) tritt diese Veränderung eher auf als bei einfarbigen Augen (blaue, graue, grüne oder braune Augen). Es kann Jahre dauern, bis sich eine Veränderung der Augenfarbe entwickelt. Es kann sich um eine bleibende Farbveränderung handeln, die auffälliger ist, wenn Sie das Arzneimittel an einem Auge anwenden. Es scheint keine Probleme im Zusammenhang mit der Veränderung der Augenfarbe zu geben. Die Veränderung der Augenfarbe schreitet nicht weiter fort, wenn die Anwendung des Arzneimittels beendet wird.
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Augenreizung (Brennen, Jucken, Stechen und Fremdkörpergefühl im Auge) und Augenschmerzen
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Kopfschmerzen
        • Augenrötung, Bindehautentzündung (Konjunktivitis), verschwommenes Sehen, wässrige Augen, Augenlidentzündung, Reizung oder Schädigung der Augenoberfläche
        • Hautausschlag oder Juckreiz (Pruritus)
    • Andere Nebenwirkungen
      • Wie andere Arzneimittel, die am Auge angewendet werden, wird auch dieses Arzneimittel (Latanoprost und Timolol) in das Blut aufgenommen. Nach lokaler Anwendung am Auge ist die Häufigkeit der Nebenwirkungen jedoch niedriger als z. B. bei geschluckten oder injizierten Arzneimitteln.
      • Die folgenden zusätzlichen Nebenwirkungen wurden zwar nicht mit diesem Arzneimittel selbst, aber mit dem in diesem Arzneimittel enthaltenen Wirkstoffen (Latanoprost und Timolol) beobachtet und könnten daher bei der Anwendung von diesen Augentropfen auftreten. Die aufgeführten Nebenwirkungen schließen Reaktionen ein, die in der Klasse der Betablocker (z. B. Timolol) bei der Behandlung von Augenerkrankungen beobachtet wurden:
        • Entwicklung einer viralen Augeninfektion, die durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht wurde
        • allgemeine allergische Reaktionen einschließlich Anschwellen der Haut können im Gesicht und an den Gliedmaßen auftreten, die Luftwege einengen und zu Schluck- oder Atembeschwerden führen, Nesselsucht oder juckender Hautausschlag, lokalisierter odergenereller Hautausschlag, Juckreiz, plötzliche schwere lebensbedrohliche allergische Reaktion
        • niedriger Blutzuckerspiegel
        • Schwindel
        • Schlafstörungen (Schlaflosigkeit), Depressionen, Alpträume, Gedächtnisverlust, Halluzinationen
        • Ohnmacht, Schlaganfall, verminderte Blutversorgung des Gehirns, Zunahme der Beschwerden einer Myasthenia gravis (Muskelerkrankung), Empfindungsstörungen der Haut wie Kribbeln, Kopfschmerzen
        • Netzhautschwellung (Makulaödem), mit Flüssigkeit gefüllte Zyste im farbigen Teil des Auges(Iriszyste), Lichtempfindlichkeit (Photophobie), tiefliegend erscheinendes Auge (Vertiefung der Lidfalte)
        • Zeichen und Symptome einer Augenreizung (z. B. Brennen, Stechen, Jucken, Tränen, Rötung), Entzündung des Augenlids, Entzündung in der Augenhornhaut, verschwommenes Sehen und Ablösung der blutgefäßreichen Schicht unter der Netzhaut nach einer Filtrationsoperation, das zu Sehstörungen führen kann, verminderte Empfindlichkeit der Augenhornhaut, trockene Augen, Hornhauterosion (Schädigung der vorderen Schicht des Auges), Herabhängen des oberen Augenlids (wodurch das Auge ständig halb geschlossen bleibt), Doppeltsehen
        • Verdunkelung der Haut rund um die Augen, Veränderung der Augenwimpern und des Flaumhaares rund um das Auge (Zunahme der Anzahl, Verlängerung, Verdickung und Verdunkelung), fehlgerichtetes Wachstum der Wimpern, Schwellung rund um das Auge, Schwellung der Regenbogenhaut (farbiger Teil des Auges) (Iritis/ Uveitis), Narbenbildung der Augenoberfläche
        • Pfeifen/ Klingeln in den Ohren (Tinnitus)
        • Angina pectoris, Verschlimmerung von Angina-pectoris-Beschwerden bei Patienten mit bestehender Herzkrankheit
        • verlangsamter Herzschlag, Schmerzen im Brustbereich, Palpitationen (Wahrnehmung des Herzschlags), Ödeme (Wasseransammlungen), Veränderung des Herzrhythmus oder der Geschwindigkeit des Herzschlags, Herzinsuffizienz (Herzschwäche mit Kurzatmigkeit und Anschwellen der Füße und Beine aufgrund von Flüssigkeitsansammlungen), Herzrhythmusstörung, Herzanfall, Herzversagen
        • niedriger Blutdruck, schlechte Durchblutung, wodurch Finger und Zehen taub und blass werden, kalte Hände und Füße
        • Kurzatmigkeit, Verengung der Luftgefäße in der Lunge (besonders bei Patienten mit entsprechender bestehender Vorerkrankung), Atembeschwerden, Husten, Asthma, Verstärkung des Asthmas
        • Geschmacksstörungen, Übelkeit, Verdauungsstörung, Durchfall, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Erbrechen
        • Haarausfall, weißlich-silbriger Hautausschlag (schuppenflechteartig) oder Verschlimmerung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Hautausschlag
        • Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, die nicht durch eine körperliche Belastung hervorgerufen werden, Muskelschwäche, Müdigkeit
        • Störung der Sexualfunktion, verminderte Libido
        • In sehr seltenen Fällen entwickelten Patienten mit ausgeprägten Hornhautschädigungen unter der Behandlung mit phosphathaltigen Augentropfen Trübungen der Hornhaut durch Kalkablagerungen.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Latanoprost, Timolol hydrogenmaleat - okulär

    Kombination aus Latanoprost und Timolol

    • Erkrankungen des Nervensystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Kopfschmerzen
    • Augenerkrankungen
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Hyperpigmentation der Iris
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Augenreizung (einschließlich Stechen, Brennen , Fremdkörpergefühl und Jucken)
        • Augenschmerzen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Hyperämie des Auges
        • Konjunktivitits
        • verschwommenes Sehen
        • verstärkte Tränensekretion
        • Blepharitis
        • Hornhauterkrankungen / korneale Störungen
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Übelkeit
        • Erbrechen
    • Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Ausschlag
        • Juckreiz

    Latanoprost

    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Keratitis herpetica
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Schwindel
    • Augenerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Veränderungen an Wimpern und Flaumhaaren (länger, dicker, stärker pigmentiert sowie erhöhte Anzahl) einschl. falsch ausgewachsene Wimpern, die manchmal zu Augenreizungen führen
        • punktförmige Erosionen des Hornhautepithels
        • periorbitale Ödeme
        • Iritis
        • Uveitis
        • Makulaödeme einschließlich zystoides Makulaödem (bei aphaken, pseudophaken Patienten mit gerissener hinterer Linsenkapsel oder bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für Makulaödeme)
        • trockene Augen
        • Keratitis
        • Hornhautödeme und -erosionen
        • Trichiasis (führt manchmal zu Augenreizungen)
        • Iriszyste
        • Photophobie
        • Veränderungen des Perorbitalbereichs und des Lides, die zu einer Vertiefung des Oberlidsulkus führen
        • Augenlidödem
        • lokalisierte Hautreaktionen an den Augenlidern
        • Pseudopemphigoid der Augenbindehaut (möglicherweise im Zusammenhang mit bestimmtem Konservierungsmittel)
        • Dunkelfärbung der Augenlidhaut
    • Herzerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Verschlechterung einer bestehenden Angina pectoris
        • Palpitationen
        • Angina pectoris
        • instabile Angina pectoris
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Asthma
        • Verstärkung von bestehendem Asthma
        • Dyspnoe
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Übelkeit
        • Erbrechen
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Gelenkschmerzen
        • Muskelschmerzen
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Brustschmerzen

    Timolol (ohne Häufigkeitsangaben)

    • Erkrankungen des Immunsystems
      • systemische allergische Reaktionen, einschließlich
        • Angioödem
        • anaphylaktische Reaktion
      • Urtikaria
      • lokalisierter und generalisierter Ausschlag
      • Juckreiz
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • Hypoglykämie
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Depression
      • Gedächtnisverlust
      • Schlaflosigkeit
      • Albträume
      • Halluzinationen
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Synkope
      • zerebrovaskuläre Zwischenfälle / Schlaganfall
      • zerebrale Ischämie
      • vermehrte Anzeichen und Symptome einer Myasthenia gravis
      • Schwindel
      • Parästhesien
      • Kopfschmerzen
      • Benommenheit
    • Augenerkrankungen
      • okuläre Irritation (z. B. Brennen, Stechen, Jucken, Tränenfluss, Rötung)
      • Blepharitis
      • Keratitis
      • verschwommenes Sehen
      • Ablösung der Choroidea nach einer filtrierenden Operation
      • verminderte Empfindlichkeit der Hornhaut
      • trockene Augen
      • Hornhauterosion
      • Ptosis
      • Diplopie
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • Tinnitus
    • Herzerkrankungen
      • Bradykardie
      • Schmerzen im Brustbereich
      • Palpitationen
      • Ödeme
      • Arrhythmien
      • Stauungsinsuffizienz / dekompensierte Herzinsuffizienz
      • atrioventrikulärer Block
      • Herzstillstand
      • Herzinsuffizienz
    • Gefäßerkrankungen
      • Hypotonie
      • Raynaud-Syndrom
      • kalte Hände und Füße
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Bronchospasmus (vor allem bei Patienten mit vorbestehendem bronchospastischem Leiden)
      • Dyspnoe
      • Husten
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • Geschmacksstörungen
      • Übelkeit
      • Diarrhoe
      • Dyspepsie
      • Mundtrockenheit
      • Bauchschmerzen
      • Erbrechen
    • Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Alopezie
      • psoriasisartiger Ausschlag oder Verschlechterung von Psoriasis
      • Hautausschlag
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • Muskelschmerzen
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • sexuelle Dysfunktion
      • verringerte Libido
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • Asthenie / Müdigkeit

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Latanoprost50 µgWirkstoff
    Timolol hydrogenmaleat6.8 mgWirkstoff
    Timolol5 mgk.A.
    Benzalkonium chlorid Lösung+Konservierungsstoff
    Benzalkonium chlorid0.2 mgk.A.
    Dinatrium hydrogenphosphat 12-Wasser+Hilfsstoff
    Natrium chlorid+Hilfsstoff
    Natrium dihydrogenphosphat 2-Wasser+Hilfsstoff
    Natrium hydroxid+Hilfsstoff
    Salzsäure, konzentriert+Hilfsstoff
    Wasser, für Injektionszwecke+Hilfsstoff
    Wasser, gereinigt+Hilfsstoff
    Gesamt Phosphat Ion6.31 mgZusatzangabe

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