Opipramol Heumann 100 mg Filmtabletten

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Steckbrief : Opipramol Heumann 100 mg Filmtabletten

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Die Filmtabletten werden unzerkaut zu oder nach den Mahlzeiten eingenommen.
    • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation.

    Anwendungsgebiete

    • Opipramol ist ein Mittel zur Behandlung von Angststörungen mit beruhigender Wirkung.
    • Es wird angewendet bei:
      • Generalisierter Angststörung (allgemeine unbegründete Angstzustände)
      • somatoformen (nicht auf organische Erkrankungen zurückführbare) Störungen

    Indikation
    • Generalisierte Angststörung
    • Somatoforme Störungen
    Art der Anwendung
    • Filmtabletten unzerkaut zu oder nach den Mahlzeiten einnehmen
    • die Behandlung ist grundsätzlich vom Arzt zu überwachen

    Gegenanzeigen

    • Opipramol darf nicht eingenommen werden bei
      • wenn Sie allergisch gegen Opipramoldihydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels.
      • akuten Vergiftungen durch Alkohol-, Schlafmittel-, Schmerzmittel- und Psychopharmaka (Medikamente zur Behandlung von psychischen und neurologischen Störungen) sind.
      • bei akutem Harnverhalt (Entleerung der Blase ist nicht oder nur teilweise möglich).
      • bei akuten Delirien (plötzlich auftretende Verwirrtheitszustände).
      • bei unbehandeltem Engwinkelglaukom (grüner Star).
      • bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata) mit Restharnbildung.
      • bei paralytischem Ileus (Darmverschluss infolge Darmlähmung).
      • bei bestimmten Schädigungen des Herzens (vorbestehende höhergradige AV-Blockierungen oder diffuse supraventrikuläre oder ventrikuläre Reizleitungsstörungen).
      • bei Kombination mit bestimmten Präparaten zur Behandlung depressiver Erkrankungen (MAO-Hemmer).

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Opipramol - peroral
    • Überempfindlichkeit gegen Opipramol oder trizyklische Antidepressiva
    • akute Alkohol-, Schlafmittel-, Analgetika- und Psychopharmaka-Intoxikationen
    • akuter Harnverhalt
    • akute Delirien
    • unbehandeltes Engwinkelglaukom
    • Prostatahyperplasie mit Restharnbildung
    • paralytischer Ileus
    • vorbestehende höhergradige AV-Blockierungen oder diffuse supraventrikuläre oder ventrikuläre Reizleitungsstörungen
    • Kombination mit MAO-Hemmern

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Opipramol einnehmen.
      • Besondere Vorsicht bei der Einnahme Opipramol ist erforderlich bei
        • Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata).
        • manifesten (bekannten) Leber- und Nierenerkrankungen.
        • erhöhter Krampfbereitschaft (z. B. bei Hirnschäden verschiedener Ursache, Epilepsien, Alkoholismus).
        • Durchblutungsstörungen des Gehirns.
        • Reizleitungsstörungen (z. B. Herzrhythmusstörungen) am Herzen.
      • Trifft einer dieser Punkte auf Sie zu, dürfen Sie Opipramol nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben früher bei Ihnen einmal zutrafen.
      • Da sehr selten Blutbildveränderungen (Neutropenie, Agranulozytose) vorkommen können, sollte bei der Behandlung mit Opipramol das Blutbild kontrolliert werden, insbesondere beim Auftreten von Fieber, grippalen Infekten und Angina.
      • Wegen möglicherweise auftretender unerwünschter Wirkungen am Herzen ist bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion und bei Patienten, die Schilddrüsenpräparate einnehmen, Vorsicht geboten.
      • Suizidales Risiko
        • Im Zusammenhang mit der Einnahme von Opipramol wurde über Suizidversuche berichtet, von denen einige tödlich verliefen.
        • Bei depressiven Erkrankungen besteht das Risiko eines Suizids, das bis zu einer deutlichen Besserung der Erkrankung anhalten kann. Bei Patienten mit depressiven Erkrankungen (sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche) können eine Verstärkung der Depression und/oder Suizidgefahr oder andere psychiatrische Symptome auftreten, unabhängig davon, ob sie antidepressive Medikamente einnehmen oder nicht.
        • Andere psychiatrische Erkrankungen können ebenfalls mit einem erhöhten Risiko für suizidbezogene Ereignisse einhergehen oder eine depressive Erkrankung (Episoden einer Major Depression) begleiten.
        • Daher sollten alle Patienten, unabhängig vom Anwendungsgebiet, die mit Opipramol behandelt werden, insbesondere während der Anfangsphase der Behandlung oder nach einer Dosisänderung, engmaschig im Hinblick auf eine klinische Verschlechterung, Suizidgefahr und andere psychiatrische Symptome überwacht werden. In diesen Fällen sollte eine Änderung des Therapieregimes einschließlich eines möglichen Absetzens der Medikation erwogen werden. Dies gilt vor allem, wenn diese Änderungen schwerwiegend sind, plötzlich auftreten oder nicht Teil der bisherigen Symptomatik des Patienten waren.
        • Familienangehörige und Pflegepersonal von Patienten im Kindes- und Erwachsenenalter, die zur Behandlung von psychiatrischen und nicht psychiatrischen Erkrankungen mit Antidepressiva behandelt werden, sollten die Patienten im Hinblick auf das Auftreten einer Suizidgefahr und anderer psychischer Symptome beobachten und solche Symptome sofort dem Arzt mitteilen.
      • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
        • Bei Kindern und Jugendlichen ist die Wirksamkeit und Sicherheit von Opipramol nicht nachgewiesen. Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird daher nicht empfohlen.
        • In Studien zur Behandlung von Depressionen in dieser Altersgruppe zeigten Arzneimittel aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva, zu denen auch Opipramol gehört, keinen therapeutischen Nutzen.
        • Studien mit anderen Antidepressiva (SSRI, SNRI) haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von suizidalem Verhalten, Selbstschädigung und feindseligem Verhalten im Zusammenhang mit der Anwendung dieser Wirkstoffe gezeigt.
        • Diese Risiken können auch für Opipramol nicht ausgeschlossen werden. Außerdem ist Opipramol in allen Altersgruppen mit einem Risiko für Nebenwirkungen am Herzkreislauf-System verbunden. Darüber hinaus liegen keine Daten zur Sicherheit bei Langzeitanwendung bei Kindern und Jugendlichen bezüglich Wachstums, Reifung sowie zur geistigen Entwicklung und Verhaltensentwicklung vor.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Bekannte Nebenwirkungen von Opipramol führen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch zu Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit und der Fähigkeit, Maschinen zu bedienen. Daher dürfen Sie keine Kraftfahrzeuge führen, Maschinen bedienen oder andere gefahrvolle Tätigkeiten ausführen. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn sowie im Zusammenwirken mit anderen zentralwirkenden Medikamenten (Schmerzmittel, Schlafmittel, Psychopharmaka) und Alkohol.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Opipramol - peroral
    • Opipramol soll nicht bzw. darf nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden bei
      • Prostatahyperplasie (ohne Restharnbildung)
      • (manifesten) Leber- und Nierenerkrankungen
      • erhöhter Krampfbereitschaft (z.B. bei Hirnschäden verschiedener Ätiologie, Epilepsien, Alkoholismus)
      • Störung der Blutbildung
      • cerebrovaskulärer Insuffizienz
      • angeborenem langen QT-Syndrom oder anderen klinisch signifikanten kardialen Störungen / kardialer Vorschädigung (insbesondere Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)
        • Patienten mit vorbestehendem AV-Block I. Grades oder anderen Erregungsleitungsstörungen sollten nur unter engmaschiger EKG-Kontrolle behandelt werden (höhergradige AV-Blockierungen siehe Rubrik "Kontraindikation")
        • Patienten mit vorbestehenden höhergradigen AV-Blockierungen oder diffusen supraventrikulären oder ventrikulären Reizleitungsstörungen sollten nicht mit Opipramol behandelt werden (höhergradige AV-Blockierungen siehe Rubrik "Kontraindikation")
      • Bradykardie
      • Hypokaliämie
      • gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall im EKG verlängern oder eine Hypokaliämie hervorrufen können
    • Blutbild
      • da sehr selten Blutbildveränderungen (Neutropenie, Agranulozytose) vorkommen können, sollte bei der Behandlung mit Opipramol das Blutbild kontrolliert werden, insbesondere beim Auftreten von Fieber, grippalen Infekten und Angina
    • beim Auftreten allergischer Hautreaktionen
      • Opipramol absetzen
    • bei Langzeitbehandlung
      • Kontrolle der Leberwerte empfohlen
    • Patienten mit Hyperthyreose oder Patienten, die Thyroidpräparate einnehmen
      • Vorsicht, wegen möglicherweise auftretender unerwünschter kardiovaskulärer Wirkungen
    • Kinder und Jugendliche (< 18 Jahren)
      • Anwendung nicht empfohlen
      • Wirksamkeit und Sicherheit von Opipramol nicht nachgewiesen
      • keine Daten zur Sicherheit bei Langzeitanwendung bezüglich
        • Wachstum
        • Reifung
        • kognitive und Verhaltensentwicklung
      • Studien zur Behandlung von Depressionen in dieser Altersgruppe
        • kein therapeutischer Nutzen mit Arzneimitteln aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva, zu denen auch Opipramol gehört
        • mit anderen Antidepressiva (SSRI, SNRI)
          • erhöhtes Risiko für das Auftreten von suizidalem Verhalten, Selbstschädigung und feindseligem Verhalten
            • diese Risiken können auch für Opipramol nicht ausgeschlossen werden
      • Opipramol in allen Altersgruppen mit einem Risiko für kardiovaskuläre Nebenwirkungen verbunden
    • suizidales Risiko
      • im Zusammenhang mit der Einnahme von Opipramol über Suizidversuche berichtet, von denen einige tödlich verliefen
      • bei depressiven Erkrankungen ist das Risiko eines Suizids gegeben, das bis zu einer signifikanten Remission der Erkrankung anhalten kann
        • bei Patienten mit depressiven Erkrankungen (sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche) können eine Verstärkung der Depression und / oder Suizidgefahr oder andere psychiatrische Symptome auftreten, unabhängig davon, ob sie antidepressive Medikamente einnehmen oder nicht
      • andere psychiatrische Erkrankungen können ebenfalls mit einem erhöhten Risiko für suizidbezogene Ereignisse einhergehen oder eine depressive Erkrankung (Episoden einer Major Depression) begleiten
      • daher sollten alle Patienten, die, unabhängig vom Anwendungsgebiet, mit Opipramol behandelt werden, engmaschig im Hinblick auf eine klinische Verschlechterung, Suizidgefahr und andere psychiatrische Symptome überwacht werden, insbesondere während der initialen Phase der Therapie oder nach Dosisänderungen
        • bei solchen Patienten sollte eine Änderung des Therapieregimes einschließlich eines möglichen Absetzens der Medikation erwogen werden
          • gilt v.a, wenn diese Änderungen schwerwiegend sind, plötzlich auftreten oder nicht Teil der bisherigen Symptomatik des Patienten waren
      • Familienangehörige und Pflegepersonal von Patienten im Kindes- und Erwachsenenalter, die zur Behandlung von psychiatrischen und nicht psychiatrischen Erkrankungen mit Antidepressiva behandelt werden, sollten eindringlich auf die Notwendigkeit einer Überwachung der Patienten im Hinblick auf das Auftreten einer Suizidgefährdung und anderer psychischer Symptome hingewiesen werden
        • sollten angewiesen werden, solche Symptome sofort dem Arzt mitzuteilen
    • Serotoninsyndrom bei gleichzeitiger Anwendung mit Buprenorphin
      • gleichzeitige Anwendung von Opipramol mit Buprenorphin kann zu einem Serotoninsyndrom, einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung, führen
      • wenn eine gleichzeitige Behandlung mit Buprenorphin klinisch angezeigt ist, wird eine sorgfältige Beobachtung des Patienten empfohlen, insbesondere bei Behandlungsbeginn und Dosiserhöhungen
        • Symptome des Serotoninsyndroms umfassen u.a. Veränderungen des Gemütszustandes, autonome Instabilität, neuromuskuläre Auffälligkeiten und/oder gastrointestinale Symptome
      • wenn ein Serotoninsyndrom vermutet wird, sind je nach der Schwere der Symptome eine Dosisverringerung oder das Absetzen der Behandlung in Erwägung zu ziehen
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Opipramol - peroral
    • Anwendung während der Schwangerschaft, insbesondere im 1. Trimenon, nur bei zwingender Indikation
    • Vorsicht bei Anwendung in der Schwangerschaft
    • keine klinischen Daten über exponierte Schwangere vorliegend
    • basierend auf den Erfahrungen bei Menschen gab es einzelne Berichte über Entwicklungsstörungen des Fetus im Zusammenhang mit der Einnahme von Opipramol
    • tierexperimentelle Studien
      • lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen von Opipramol auf die embryonale Entwicklung oder die Fertilität schließen
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Opipramol - peroral
    • Opipramol soll in der Stillzeit nicht angewendet werden
    • Opipramol geht in geringen Mengen in die Muttermilch über
    • bei zwingender Indikation abstillen

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Vorsicht ist geboten bei einer zusätzlichen Behandlung mit Neuroleptika, Hypnotika und Tranquilizern (z. B. Barbiturate, Benzodiazepine), da bei einer kombinierten Medikation insbesondere zentraldämpfende Effekte verstärkt in Erscheinung treten können. Gleiches gilt für die Sedierung nach systemischen Anästhetika.
      • Die Wirkung vor allem von starken Anticholinergika, wie z. B. Antiparkinsonmittel und bestimmten Neuroleptika (Phenothiazinen), kann verstärkt werden.
      • Die gleichzeitige Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmstoffen und Opipramol kann zu zusätzlichen Wirkungen (additiven Effekten) auf das serotonerge System (Teil des Nervensystems) führen. Unter Fluoxetin und Fluvoxamin (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Erkrankungen) kann es zu einer Erhöhung der Plasmakonzentrationen (Laborwert) trizyklischer Psychopharmaka und in Verbindung damit zu einer Verstärkung der Nebenwirkungen kommen. Gegebenenfalls ist die Dosis von Opipramol zu reduzieren.
      • Opipramol darf nicht zusammen mit bestimmten Präparaten zur Behandlung depressiver Erkrankungen (MAO-Hemmer) angewendet werden. MAO-Hemmer sollen mindestens 14 Tage vor der Behandlung mit Opipramol vom Arzt abgesetzt werden. Gleiches gilt für Opipramol, wenn anschließend MAO-Hemmer eingenommen werden.
      • Die gleichzeitige Anwendung von Betablockern (z. B. Propranolol), Antiarrhythmika der Klasse Ic (bestimmte Herzmedikamente gegen Rhythmusstörungen) sowie Medikamenten aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva, von denen auch Opipramol abstammt, und Präparaten, die ein bestimmtes Abbausystem der Leber beeinflussen (mikrosomales Enzymsystem mit Monooxygenasen), kann zur Veränderung der Plasmakonzentration dieser Arzneimittel und von Opipramol führen. Trizyklische Antidepressiva sollten nicht in Kombination mit antiarrhythmischen Substanzen des Chinidin-Typs angewendet werden.
      • Barbiturate (bestimmte Narkosemittel) und Medikamente gegen epileptische Anfälle können die Plasmakonzentration von Opipramol senken und damit den therapeutischen Effekt abschwächen. Die gleichzeitige Einnahme von Neuroleptika (z. B. Haloperidol, Risperidon) kann die Plasmakonzentration (Laborwert) von Opipramol erhöhen. Falls notwendig, sind entsprechende Dosisanpassungen durch den Arzt vorzunehmen.
      • Cimetidin kann die Plasmakonzentration von trizyklischen Substanzen erhöhen. Deshalb sollte ihre Dosis durch den Arzt vermindert werden.
    • Einnahme von Opipramol zusammen mit Alkohol
      • Die Kombination mit Alkohol kann zu Benommenheit führen. Sie sollten daher während der Behandlung mit Opipramol Alkohol vermeiden.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Antiarrhythmika / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
    Antidepressiva, trizyklische / Dapoxetin
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / (Es-)Citalopram
    Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Neuroleptika, typische
    Antidepressiva, tri und tetrazyklische / Sertindol
    Hydroxyzin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    mittelschwer Carbamazepin / Antidepressiva, tri-und tetrazyklische
    an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
    Alpha-2-Rezeptoragonisten / Antidepressiva, trizyklische
    Sympathomimetika, direkte / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Fluoxetin
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / MAO-Hemmer, unselektiv und MAO-A-Hemmer, selektiv
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Johanniskraut
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Neuroleptika
    Sympathomimetika, indirekte / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Ethanol
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Opioide
    Histamin / Antidepressiva, trizyklische
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer
    Diuretika, kaliuretische / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
    Loxapin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Aminochinoline / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Amifampridin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Anticholinergika / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
    Milnacipran / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
    Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Tramadol
    Fenfluramin / Antidepressiva, trizyklische
    Ajmalin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    Fluphenazin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Atomoxetin
    Opipramol / CYP2D6-Inhibitoren
    Stoffe, serotonerge / Lasmiditan
    Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Benzodiazepine
    geringfügig Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Beta-Blocker
    Antidepressiva, trizyklische / Terbinafin
    Amifampridin / Antidepressiva, trizyklische
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Duloxetin
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Trazodon
    Nitrate / Antidepressiva, trizyklische
    Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Sympathomimetika
    Beta-Sympathomimetika / Antidepressiva, trizyklische
    Antidepressiva, trizyklische / Eliglustat
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Modafinil
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Tizanidin
    Pitolisant / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
    Angiotensin-II-Antagonisten / Antidepressiva, trizyklische
    ACE-Hemmer / Antidepressiva, trizyklische
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Phenytoin
    Antidepressiva / COX-2-Hemmer
    Cannabinoide / Antidepressiva, tri- und tetrazyklische
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Opioide
    Antidepressiva, trizyklische / Cobicistat
    Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / MAO-B-Hemmer, selektiv
    Antidepressiva, trizyklische / Berotralstat
    QT-Info (Produktinformation) / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    Calcium-Antagonisten / Antidepressiva, trizyklische
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Opipramol soll während der Schwangerschaft, insbesondere in den ersten drei Monaten, nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt angewendet werden.
    • Opipramol soll in der Stillzeit nicht angewendet werden, da der Wirkstoff in geringen Mengen in die Muttermilch übertritt. Bei erforderlicher Behandlung während der Stillperiode ist abzustillen.

    Ausschleichend dosieren.
    Einnahme während oder nach dem Essen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt:
      • Erwachsene erhalten in der Regel morgens und mittags je 1/2 Filmtablette und abends 1 Filmtabletten. Die Dosis kann nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abhängig von Wirksamkeit und Verträglichkeit auf bis zu einmal täglich 1/2 - 1 Filmtabletten, vorzugsweise abends, verringert bzw. auf bis zu 3-mal täglich 1 Filmtabletten gesteigert werden.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
      • Opipramol wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren aufgrund des Fehlens von Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Opipramol zu stark oder zu schwach ist.
    • Da die Wirkung von Opipramol nicht schlagartig in Erscheinung tritt, sondern die Besserung der Stimmungslage sich allmählich einstellt, sollte das Medikament mindestens während 2 Wochen regelmäßig eingenommen werden.
    • Über die Dauer der Behandlung entscheidet Ihr Arzt. Eine durchschnittliche Behandlungsdauer von 1 - 2 Monaten ist ratsam.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge Opipramol eingenommen haben, als Sie sollten
      • Opipramol kann Vergiftungserscheinungen hervorrufen, wenn es in zu großen Mengen angewendet wird. Die folgenden Vergiftungserscheinungen können innerhalb von wenigen Stunden auftreten: Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Benommenheit, Unruhe, Koma, Erstarrung (Stupor), vorübergehende Verwirrtheitszustände, verstärkte Angst, Koordinationsstörungen (Störungen im Bewegungsablauf z. B. Ataxie), Krämpfe, Störungen beim Wasserlassen (Oligurie, Anurie), Herz-Kreislauf-Störungen (Tachy-/Bradykardie, Arrhythmie, AV-Block, Hypotonie), Schock, Atemdepression (herabgesetzte Atmung), selten Herzstillstand.
      • Verständigen Sie, wenn Sie einmal wesentlich mehr Opipramol als verordnet eingenommen haben sowie bei einem Verdacht auf eine Vergiftung sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Notfallstation des nächstgelegenen Krankenhauses auf! Die Art der Behandlung, gegebenenfalls intensivmedizinisch, ist abhängig von der Symptomatik, da kein spezifisches Gegenmittel (Antidot) existiert.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
      • Falls Sie einmal die Einnahme einer Dosis Opipramol vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken. Danach fahren Sie fort, das Medikament zur gewohnten Zeit einzunehmen. Ist es jedoch bald Zeit für die Einnahme der nächsten Dosis, nehmen Sie die ausgelassene Dosis nicht, sondern fahren mit dem üblichen Einnahmeschema fort. Wenn Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie - z. B. aufgrund des Auftretens von Nebenwirkungen - eigenmächtig die Behandlung mit Opipramol unterbrechen oder vorzeitig beenden. Sie gefährden andernfalls den Therapieerfolg.
      • Opipramol sollte nicht plötzlich abgesetzt werden. Insbesondere beim plötzlichen Absetzen einer längerfristigen, hoch dosierten Therapie kann es zu Unruhe, Schweißausbrüchen und Schlafstörungen kommen.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • Generalisierte Angststörung; Somatoforme Störungen
      • 200 mg Opipramoldihydrochlorid / Tag, aufgeteilt auf 3 Einzeldosen:
        • 50 mg Opipramoldihydrochlorid morgens
        • 50 mg Opipramoldihydrochlorid mittags
        • 100 mg Opipramoldihydrochlorid abends
      • Dosisanpassung, abhängig von Wirksamkeit und Verträglichkeit
        • Reduzierung auf bis zu 50 - 100 mg Opipramoldihydrochlorid 1mal / Tag, vorzugsweise abends, oder
        • Steigerung auf bis zu 100 mg Opipramoldihydrochlorid 3mal / Tag
      • Anwendungsdauer
        • mind. während 2 Wochen regelmäßig einnehmen (Besserung der Stimmungslage erfolgt allmählich)
        • durchschnittliche Behandlungsdauer von 1 - 2 Monaten empfohlen
      • Beendigung der Therapie
        • nicht abrupt absetzen (insbes. bei plötzlichem Absetzen einer längerfristigen, hoch dosierten Therapie kann es zu Unruhe, Schweißausbrüchen und Schlafstörungen kommen)

    Dosisanpassung

    • Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
      • Anwendung nicht empfohlen (Wirksamkeit und Sicherheit nicht nachgewiesen)

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Mögliche Nebenwirkungen
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Insbesondere zu Behandlungsbeginn kann es zu Müdigkeit, Mundtrockenheit und verstopfter Nase kommen.
        • Besonders zu Behandlungsbeginn
          • erniedrigter Blutdruck
          • Blutdruckabfall im Stehen
        • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
          • Schwindel
          • Benommenheit
          • Störungen beim Wasserlassen
          • verschwommenes Sehen
          • Zittern
          • Gewichtszunahme
          • Durstgefühl
          • allergische Hautreaktionen wie Juckreiz und Rötungen (Exanthem, Urtikaria)
          • sexuelle Funktionsstörungen (Ejakulationsstörungen, Potenzstörungen)
          • Verstopfung
          • vorübergehender Anstieg der Leberenzymaktivität (Laborwert)
          • beschleunigter Herzschlag
          • Herzklopfen
        • Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)
          • Erregungszustände
          • Kopfschmerzen
          • Empfindungsstörungen
          • insbesondere bei älteren Patienten
            • Verwirrtheitszustände
            • Delirien
          • vor allem bei plötzlichem Absetzen einer längerfristigen, hoch dosierten Therapie
            • Unruhe
            • Schweißausbrüche
            • Schlafstörungen
          • Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme)
          • Milchfluss (Galaktorrhö)
          • Harnsperre (trotz starken Harndrangs und gefüllter Blase Unfähigkeit zum Wasserlassen)
          • Magenbeschwerden
          • Geschmacksstörungen
          • Darmverschluss infolge Darmlähmung (paralytischer Ileus)
          • insbesondere bei plötzlichem Absetzen einer längerfristigen, hoch dosierten Therapie
            • Übelkeit
            • Erbrechen
          • Kollapszustände
          • Erregungsleitungsstörungen des Herzens
          • Verstärkung einer bestehenden Herzleistungsschwäche (Herzinsuffi zienz)
          • Blutbildveränderungen, insbesondere eine Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie
        • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
          • epileptische Anfälle
          • Störungen des Bewegungsablaufes (Dyskinesien, Ataxien)
          • Unfähigkeit zu ruhigem Sitzen (Akathisie)
          • Erkrankungen peripherer Nervenzellen (Polyneuropathie)
          • Anfallsartig erhöhter Augeninnendruck
          • Angstzustände
          • Angioödeme
          • Haarausfall
          • schwere Leberfunktionsstörungen
          • nach langfristiger Behandlung
            • Gelbsucht
            • chronische Leberschäden
          • Verlust von weißen Blutkörperchen (Agranulozytose)
      • Im Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels wurde über Suizidversuche berichtet, von denen einige tödlich verliefen.
      • Das Arzneimittel ist in allen Altersgruppen mit einem Risiko für kardiovaskuläre Nebenwirkungen verbunden. Deshalb ist Vorsicht bei Patienten mit Hyperthyreose oder bei Patienten, die Thyroidpräparate einnehmen, geboten.
      • Patienten, die 50 Jahre und älter sind und ein Medikament aus dieser Gruppe einnehmen, haben ein höheres Risiko für Knochenbrüche.
    • Beim Auftreten allergischer Hautreaktionen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Bei Langzeitbehandlung empfiehlt es sich, die Leberwerte kontrollieren zu lassen.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Opipramol - peroral
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Blutbildveränderungen, insbesondere Leukopenien
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Agranulozytosen
    • Psychiatrische Erkankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Erregungszustände
        • Verwirrtheitszustände (insbesondere bei älteren Patienten)
        • Delirien (insbesondere bei älteren Patienten)
        • Unruhe (insbesondere bei plötzlichem Absetzen einer längerfristigen, hoch dosierten Therapie)
        • Schlafstörungen (insbesondere bei plötzlichem Absetzen einer längerfristigen, hoch dosierten Therapie)
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Angstzustände
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Suizidversuche (einige tödlich)
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Müdigkeit (besonders zu Behandlungsbeginn)
        • Mundtrockenheit (besonders zu Behandlungsbeginn)
        • verstopfte Nase (besonders zu Behandlungsbeginn)
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Schwindel
        • Benommenheit
        • Tremor
        • Gewichtszunahme
        • Durstgefühl
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Kopfschmerzen
        • Parästhesien
        • Schweißausbrüche (insbesondere bei plötzlichem Absetzen einer längerfristigen, hoch dosierten Therapie)
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • cerebrale Krampfanfälle
        • motorische Störungen (Akathisie, Dyskinesien)
        • Ataxie
        • Polyneuropathien
    • Augenerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Akkomodationsstörungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Glaukomanfälle
    • Herzerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Tachykardie
        • Palpitationen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Erregungsleitungsstörungen
        • Verstärkung einer bestehenden Herzinsuffizienz
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • QT-Intervall-Verlängerung im EKG, unter Umständen können Torsades de Pointes auftreten
          • in diesen Fällen Behandlung abbrechen
    • Gefäßerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Hypotonie (besonders zu Behandlungsbeginn)
        • orthostatische Dysregulation (besonders zu Behandlungsbeginn)
          • in der Folge reflektorische Beschleunigung der Herzfrequenz nicht auszuschließen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Kollapszustände
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Obstipation
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Magenbeschwerden
        • Geschmacksstörungen
        • paralytischer Ileus
        • Übelkeit (insbesondere bei plötzlichem Absetzen einer längerfristigen, hoch dosierten Therapie
        • Erbrechen (insbesondere bei plötzlichem Absetzen einer längerfristigen, hoch dosierten Therapie)
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • passagere Anstiege der Leberenzymaktivitäten
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • schwere Leberfunktionsstörungen
        • Ikterus (nach langfristiger Behandlung)
        • chronische Leberschäden (nach langfristiger Behandlung)
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • allergische Hautreaktionen (Exanthem, Urtikaria)
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Ödeme
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Haarausfall
        • Angioödem
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Miktionsstörungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Harnsperre
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Ejakulationsstörungen
        • erektile Impotenz
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Galaktorrhoe
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • erhöhtes Risiko für Knochenbrüche
          • epidemiologische Studien, die hauptsächlich mit Patienten mit einem Alter >= 50 Jahre durchgeführt wurden, zeigen ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche bei Patienten, die SSRIs und trizyklische Antidepressiva erhalten
            • Mechanismus, der zu diesem Risiko führt, ist unbekannt
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Absetzsymptome bei plötzlichem Absetzen einer längerfristigen hochdosierten Therapie
          • plötzliches Absetzen sollte vermieden werden
          • Absetzsymptome wie Unruhe, Schweißausbrüchen, Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörungen

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Opipramol dihydrochlorid100 mgWirkstoff
    Opipramol83.29 mgk.A.
    Cellulose, mikrokristallin+Hilfsstoff
    Eisen (III) hydroxid oxidmgHilfsstoff
    Hypromellose 5+Hilfsstoff
    Macrogol 6000+Hilfsstoff
    Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]mgHilfsstoff
    Maisstärke, vorverkleistert+Hilfsstoff
    Silicium dioxid, hochdispers+Hilfsstoff
    Talkum+Hilfsstoff
    Titan dioxid+Hilfsstoff

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