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Allgemeine Produktinformationen
- In der Regel wird Cetuximab als intravenöse Infusion (über einen Tropf) verabreicht.
- In der Gebrauchsinformation wird Ihrem Arzt bzw. dem Pflegepersonal genau erklärt, wie die Cetuximab-Infusion vorzubereiten ist.
Anwendungsgebiete
- Was ist das Arzneimittel?
- Das Präparat enthält Cetuximab, einen monoklonalen Antikörper. Monoklonale Antikörper sind Proteine, die bestimmte andere Proteine, sogenannte Antigene, spezifisch erkennen und an diese binden.
- Cetuximab bindet an den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR), ein Antigen auf der Oberfläche bestimmter Krebszellen. EGFR aktiviert Proteine namens Ras. Ras-Proteine spielen eine wichtige Rolle im EGFR-Signalweg - einer komplexen Signalkette, die an der Entstehung und dem Fortschreiten von Krebserkrankungen beteiligt ist. Durch diese Bindung kann die Krebszelle keine Nachrichten mehr empfangen, die sie für ihr Wachstum und ihre Ausbreitung (Metastasenbildung) benötigt.
- Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
- Das Arzneimittel wird zur Behandlung von zwei Arten von Krebs eingesetzt:
- metastasierende Krebsgeschwüre des Dickdarms. Bei diesen Patienten wird das Arzneimittel allein oder in Kombination mit anderen Krebsmedikamenten angewendet.
- einer bestimmten Art von Krebsgeschwüren im Kopf- und Halsbereich (Plattenepithelkarzinome). Bei diesen Patienten wird das Arzneimittel in Kombination mit einer Bestrahlung oder in Kombination mit anderen Krebsmedikamenten angewendet.
- Das Arzneimittel wird zur Behandlung von zwei Arten von Krebs eingesetzt:
Indikation- Behandlung des metastasierenden, EGFR (epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor) exprimierenden Kolorektalkarzinoms mit Ras-Wildtyp
- in Kombination mit einer Irinotecan-basierten Chemotherapie
- als Erstlinienbehandlung in Kombination mit FOLFOX
- als Monotherapie bei Patienten, bei denen die Therapie mit Oxaliplatin und Irinotecan versagt hat und die Irinotecan nicht vertragen
- Behandlung von Patienten mit Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich
- in Kombination mit einer Strahlentherapie für eine lokal fortgeschrittene Erkrankung
- in Kombination mit einer platin-basierten Chemotherapie für eine rezidivierende und / oder metastasierende Erkrankung
- intravenöse Anwendung entweder mit einer Infusionspumpe oder als Tropfinfusion oder mit einem Perfusor
- Infusionsdauer
- Initialdosis
- langsame Gabe, um um das Risiko für infusionsbedingte Reaktionen zu minimieren: 120 Min.
- bei nachfolgenden Gaben von Cetuximab
- max. Infusionsgeschwindigkeit 10 mg / Min.
- empfohlene Infusionsdauer bei guter Verträglichkeit der Erstinfusion
- wöchentliches Dosierungsschema mit 250 mg / m2 KOF: 60 Min.
- zweiwöchentliches Dosierungsschema mit 500 mg / m2 KOF: 120 Min.
- Initialdosis
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
- Wenn Sie bereits eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) auf Cetuximab gezeigt haben, darf das Arzneimittel bei Ihnen nicht angewendet werden.
- Vor Beginn der Behandlung metastasierender Krebsgeschwüre des Dickdarms wird Ihr Arzt Ihre Krebszellen untersuchen, ob sie die normale (Wildtyp) oder die mutierte Form der Ras-Gene enthalten.
- Wenn Ihre Zellen die mutierte Form eines Ras-Gens enthalten, wird Ihnen das Arzneimittel nicht in Kombination mit anderen Oxaliplatin-haltigen Krebsmedikamenten verabreicht.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cetuximab - invasiv- bekannte schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Grad 3 oder 4) gegen Cetuximab
- bei Patienten mit metastasierendem Kolorektalkarzinom mit K-Ras-Mutation oder unbekanntem K-Ras-Mutationsstatus ist die Kombination von Cetuximab mit Oxaliplatin-haltiger Chemotherapie kontraindiziert
- Gegenanzeigen für die gleichzeitig angewandten Chemotherapeutika oder für Strahlentherapie beachten
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel anwenden, falls Sie eine der folgenden Informationen nicht verstehen.
- Cetuximab kann infusionsbedingte Nebenwirkungen auslösen. Diese Reaktionen können allergischer Natur sein. Bitte lesen Sie hierzu den Absatz „Infusionsbedingte Nebenwirkungen" in der Kategorie "Nebenwirkungen", da diese Reaktionen schwerwiegende Folgen haben können, einschließlich lebensbedrohlicher Zustände.
- Diese Nebenwirkungen treten in der Regel während der Infusion, innerhalb einer Stunde nach der Infusion, bisweilen aber auch erst später auf. Um bereits die frühen Anzeichen derartiger Nebenwirkungen zu erkennen, wird Ihr Gesundheitszustand regelmäßig während der Cetuximab-Infusion und mindestens eine Stunde über deren Ende hinaus überwacht.
- Das Auftreten schwerer allergischer Reaktionen ist wahrscheinlicher, wenn Sie eine Allergie gegen rotes Fleisch oder Zeckenbisse haben oder (nach einer entsprechenden Untersuchung) positive Ergebnisse für bestimmte Antikörper gezeigt haben. Ihr Arzt wird geeignete Maßnahmen mit Ihnen besprechen.
- Das Arzneimittel kann Nebenwirkungen verursachen, die die Haut betreffen. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie eventuell vorbeugende Maßnahmen oder eine frühzeitige Behandlung benötigen.
- Bitte lesen Sie auch in der Kategorie "Nebenwirkungen" das Kapitel „Nebenwirkungen, die die Haut betreffen", da einige dieser Nebenwirkungen schwerwiegende Folgen, darunter auch lebensbedrohliche Zustände, nach sich ziehen können.
- Wenn Sie an Herzproblemen leiden, wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, ob Sie das Präparat in Kombination mit anderen Krebsmedikamenten erhalten können, insbesondere wenn Sie 65 Jahre oder älter sind.
- Cetuximab kann Nebenwirkungen verursachen, die die Augen betreffen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie an akuten oder sich verschlechternden Augenproblemen wie z. B. verschwommenem Sehen, Schmerzen im Auge, geröteten Augen und/oder einer schweren Form eines trockenen Auges leiden, in der Vergangenheit an solchen Problemen gelitten haben oder wenn Sie Kontaktlinsen benutzen. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie einen Spezialisten aufsuchen müssen.
- Wenn Sie das Arzneimittel in Kombination mit Krebsmedikamenten, einschließlich Platin, erhalten, ist es wahrscheinlicher, dass die Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen erniedrigt ist. Ihr Arzt wird daher Ihre Blutwerte sowie Ihren allgemeinen Gesundheitszustand auf Entzündungszeichen hin überwachen.
- Wenn Sie das Präparat in Kombination mit anderen Krebsmedikamenten, einschließlich Fluoropyrimidinen, erhalten, könnte es wahrscheinlicher sein, dass Sie Herzprobleme bekommen, die lebensbedrohend sein können. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie besonders überwacht werden müssen.
- Kinder und Jugendliche
- Es gibt keine relevanten Einsatzmöglichkeiten für Cetuximab bei Kindern und Jugendlichen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn behandlungsbedingte Symptome auftreten, die Ihre Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cetuximab - invasiv- Verabreichung von Cetuximab muss stets unter Aufsicht eines in der Anwendung von antineoplastischen Arzneimitteln erfahrenen Arztes erfolgen
- während der Infusion und mind. 1 Stunde über deren Ende hinaus den Patienten engmaschig überwachen
- notwendige Ausrüstung zur Durchführung von Notfallmaßnahmen muss einsatzbereit sein
- Prämedikation
- vor der ersten Infusion müssen die Patienten mit einem Antihistaminikum und einem Corticosteroid vorbehandelt werden
- diese Prämedikation empfiehlt sich auch vor allen weiteren Infusionen
- Infusionsbedingte Reaktionen
- schwere infusionsbedingte Reaktionen einschließlich anaphylaktischer Reaktion
- häufig können schwere infusionsbedingte Reaktionen einschließlich anaphylaktischer Reaktionen auftreten, die in einigen Fällen zum Tode führen
- Reaktionen können anaphylaktischer oder anaphylaktoider Natur sein oder ein Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) darstellen
- bei Auftreten: sofortiger und dauerhafter Abbruch der Behandlung mit Cetuximab und ggf. Notfallmaßnahmen ergreifen
- Symptome (Bronchospasmen, Urtikaria, Blutdruckanstieg oder -abfall, Bewusstlosigkeit, Schock, Angina pectoris, Myokardinfarkt, Herzstillstand) können während der ersten Infusion und auch noch mehrere Stunden danach oder bei nachfolgender Infusion auftreten
- es wird empfohlen, die Patienten über die Möglichkeit eines derartig verspäteten Einsetzens aufzuklären und ihnen nahezulegen, beim Auftreten von infusionsbedingten Rekationen ihren Arzt zu kontaktieren
- Anaphylaktische Reaktionen
- können innerhalb weniger Minuten während der ersten Infusion auftreten
- Reaktionen gehen häufig mit Bronchospasmus und Urtikaria einher und können trotz Gabe einer Prämedikation auftreten
- Risiko für anaphylaktische Reaktionen stark erhöht bei Patienten mit einer bekannten Allergie gegen rotes Fleisch oder Zeckenbisse oder positiven Ergebnissen bei Tests auf IgE-Antikörper gegen Cetuximab (alpha-1-3-Galactose)
- Verabreichung von Cetuximab nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses einschließlich alternativer Behandlungen und nur unter engmaschiger Überwachung durch gut geschultes Personal mit Zugang zu einsatzbereiter Ausrüstung zur Durchführung von Reanimationen
- CRS (Zytokinfreisetzungssyndrom)
- tritt typischerweise eine Stunde nach der Infusion auf
- Symptome: Bronchospasmus und Urtikaria
- normalerweise im Rahmen der ersten Infusion am stärksten ausgeprägt
- besondere Vorsicht und engmaschige Beobachtung bei Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand und bestehenden Herz-Lungen-Erkrankungen
- erstmalige Verabreichung
- erste Dosis sollte langsam gegeben werden
- Empfehlungen zur optimalen Infusionsgeschwindigkeit sind der jeweiligen Herstellerinformation zu entnehmen
- während der Verabreichung alle Vitalparameter mindestens 2 Stunden lang engmaschig kontrollieren
- wenn bei der ersten Verabreichung innerhalb der ersten 15 Minuten eine infusionsbedingte Reaktion auftritt, Certuximab-Gabe abbrechen
- vor einer erneuten Gabe, sorgfältige Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses unter Berücksichtigung möglicher, beim Patienten bereits gebildeter, IgE-Antikörper durchführen
- infusionsbedingte Reaktion im späteren Verlauf einer Verabreichung oder bei einer nachfolgenden Verabreichung
- weitere Behandlung abhängig von der Schwere der infusionsbedingten Rekation
- Grad 1
- langsame Gabe unter engmaschiger Überwachung fortsetzen
- Grad 2
- langsame Gabe fortsetzen und unverzüglich Symptome behandeln
- Grad 3 und 4
- Gabe sofort abbrechen und Symptome intensiv behandeln
- weitere Behandlung von Cetuximab ist kontraindiziert
- Grad 1
- in engem zeitlichem Zusammenhang vor allem zur ersten Infusion von Cetuximab
- treten sehr häufig leichte oder mittelschwere infusionsbedingte Reaktionen mit Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Schwindel oder Atemnot auf
- wenn beim Patienten leichte oder mittelschwere infusionsbedingte Reaktionen auftreten, kann die Infusionsgeschwindigkeit reduziert werden
- es wird empfohlen, auch alle nachfolgenden Infusionen mit der langsameren Infusionsgeschwindigkeit durchzuführen
- weitere Behandlung abhängig von der Schwere der infusionsbedingten Rekation
- schwere infusionsbedingte Reaktionen einschließlich anaphylaktischer Reaktion
- Erkrankungen der Atemwegees
- Fälle einer interstitiellen Lungenerkrankung (ILD), auch mit tödlichem Ausgang, traten auf (die meisten Patienten waren japanischer Herkunft)
- bei den tödlich verlaufenen Fällen lagen häufig Stör- oder Einflussfaktoren vor, z. B. eine gleichzeitige Chemotherapie, die bekanntlich mit ILD assoziiert ist, oder vorbestehende Lungenerkrankungen
- engmaschige Überwachung solcher Patienten
- umgehende diagnostische Abklärung erforderlich bei Auftreten von Symptomen (Atemnot, Husten, Fieber) oder radiologischen befunden, die auf eine ILD hindeuten
- wenn eine interstitielle Lungenerkrankung diagnostiziert wird
- Behandlung mit Cetuximab abbrechen
- Patient angemessen behandeln
- Hautreaktionen
- Nebenwirkungen von Cetuximab sind vorwiegend Hautreaktionen, die insbesondere in Kombination mit einer Chemotherapie einen schweren Verlauf nehmen können
- Risiko von Sekundärinfektionen (hauptsächlich bakteriell) erhöht
- Fälle von staphylogenem Lyell-Syndrom, nekrotisierender Fasziitis und Sepsis, in manchen Fällen mit tödlichem Ausgang, beobachtet
- Hautreaktionen sind sehr häufig und können unter Umständen eine Unterbrechung oder Beendigung der Behandlung erfordern
- entsprechend den klinischen Praxisleitlinien prophylaktische Gabe von oralen Tetrazyklinen (6 - 8 Wochen) und die topische Anwendung einer feuchtigkeitsspendenden 1%igen Hydrocortisoncreme erwägen
- zur Behandlung von Hautreaktionen wurden mäßig bis stark wirksame topische Corticosteroide oder orale Tetrazykline eingesetzt
- beim Auftreten von nicht tolerierbaren oder schwerwiegenden Hautreaktionen (>= Grad 3; Common Terminology Criteria for Adverse Events, CTCAE)
- Behandlung mit Cetuximab muss unterbrochen werden
- Behandlung darf erst wiederaufgenommen werden, wenn sich die Hautreaktion auf Grad 2 zurückgebildet hat
- Auftreten dieser schwerwiegenden Hautreaktion zum ersten Mal
- Behandlung kann ohne Dosisanpassung wieder aufgenommen werden
- Auftreten der schwerwiegenden Hautreaktionen zum zweiten oder dritten Mal
- Cetuximabtherapie erneut abbrechen
- Behandlung darf nur mit einer niedrigeren Dosis (200 mg/m2 KOF nach dem
zweiten Auftreten bzw. 150 mg/m2 nach dem dritten Auftreten) und erst dann wiederaufgenommen werden, wenn sich die Hautreaktion auf Grad 2 zurückgebildet hat
- wenn eine schwere Hautreaktion zum vierten Mal auftritt oder sich während der Therapieunterbrechung nicht auf Grad 2 zurückbildet
- Behandlung mit Cetuximab endgültig abbrechen
- Nebenwirkungen von Cetuximab sind vorwiegend Hautreaktionen, die insbesondere in Kombination mit einer Chemotherapie einen schweren Verlauf nehmen können
- Elektrolytstörungen
- Bestimmung der Elektrolytwerte im Serum vor und in regelmäßigen Abständen während der Behandlung mit Cetuximab empfohlen
- falls erforderlich Elektrolytersatz empfohlen
- Hypomagnesiämie
- häufig tritt ein fortschreitender Abfall des Magnesium-Serumspiegels auf, der zu schwerer Hypomagnesiämie führen kann
- Hypomagnesiämie ist nach Absetzen von Cetuximab reversibel
- Hypokaliämie
- infolge einer Diarrhö kann es zu einer Hypokaliämie kommen
- Hypocalcämie
- kann ebenfalls auftreten
- v.a. in Kombination mit einer platin-basierten Chemotherapie kann die Häufigkeit einer schweren Hypokalzämie erhöht sein
- Neutropenie und damit verbundene infektiöse Komplikationen
- Patienten, die Cetuximab in Kombination mit einer platin-basierten Chemotherapie erhalten
- erhöhtes Risiko für das Auftreten einer schweren Neutropenie, die zu nachfolgenden infektiösen Komplikationen wie febriler Neutropenie, Pneumonie oder Sepsis führen kann
- Sorgfältige Überwachung dieser Patienten empfohlen, insbesondere jene, die Hautläsionen, Mukositis oder eine Diarrhö entwickeln (was möglicherweise das Auftreten von Infektionen erleichtert)
- Patienten, die Cetuximab in Kombination mit einer platin-basierten Chemotherapie erhalten
- Kardiovaskuläre Erkrankungen
- bei der Behandlung von nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen, Plattenepithelkarzinomen des Kopf- und Halsbereichs und Kolorektalkarzinomen erhöhte Häufigkeit schwerer und gelegentlich tödlich verlaufender kardiovaskulärer Ereignisse und behandlungsbedingter Todesfälle beobachtet
- in manchen Studien Assoziation mit einem Alter >= 65 Jahren oder dem Allgemeinzustand beobachtet
- bei der Verschreibung von Cetuximab sollte der kardiovaskuläre Status und der Allgemeinzustand der Patienten und eine begleitende Verabreichung kardiotoxischer Substanzen wie z.B. Fluoropyrimidine berücksichtigt werden
- Augenerkrankungen
- Patienten, bei denen Anzeichen und Symptome vorliegen, die auf eine Keratitis hindeuten, sollten umgehend einen Augenarzt aufsuchen; zu diesen Symptomen gehören
- akute oder sich verschlechternde Entzündung des Auges
- Tränensekretion
- Lichtempfindlichkeit
- verschwommenes Sehen
- Schmerzen im Auge
- gerötete Augen
- bei Bestätigung der Diagnose einer ulzerativen Keratitis
- Behandlung mit Cetuximab unterbrechen oder abbrechen
- Nutzen und die Risiken einer Weiterbehandlung sorgfältig abwägen
- Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Keratitis, ulzerativer Keratitis oder schwerer Form eines trockenen Auges
- Kontaktlinsen
- Verwendung von Kontaktlinsen ist auch ein Risikofaktor für Keratitis und Ulzeration
- Patienten, bei denen Anzeichen und Symptome vorliegen, die auf eine Keratitis hindeuten, sollten umgehend einen Augenarzt aufsuchen; zu diesen Symptomen gehören
- Patienten mit K-Ras-mutiertem Kolorektalkarzinom
- Cetuximab sollte bei Patienten mit Kolorektalkarzinom, deren Tumoren K-Ras-Mutationen aufweisen oder bei denen der K-Ras- Tumorstatus unbekannt ist, nicht angewendet werden
- Nachweis des Ras-Wildtyp-Status (K-Ras und N-Ras) vor Behandlungsbeginn erforderlich
- der Mutationsstatus sollte durch ein erfahrenes Labor unter Einsatz validierter Prüfmethoden zum Nachweis von K-Ras (Exons 2, 3 und 4)- und N-Ras (Exons 2, 3 und 4)-Mutationen bestimmt werden
- Ergebnisse klinischer Studien zeigen für Tumoren mit K-Ras-Mutationen ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis
- negativer Effekt auf die progressionsfreie Überlebenszeit (PFS) und die Gesamtüberlebenszeit (OS) bei Verwendung von Cetuximab als Zusatzbehandlung zu FOLFOX4 (Oxaliplatin plus 5-FU/FA-Dauerinfusion) insbesondere bei diesen Patienten gezeigt
- ähnliche Befunde wurden auch von der Gabe von Cetuximab als Zusatzbehandlung zu XELOX (Capecitabin und Oxaliplatin) in Kombination mit Bevacizumab (Studie CAIRO2)
- in dieser Studie gelang es jedoch auch nicht, positive Effekte auf die PFS oder OS bei Patienten mit K-Ras-Wildtyp-Tumoren zu zeigen
- spezielle Patientengruppen
- bisher nur Patienten mit ausreichender Nieren- und Leberfunktion untersucht (Serumkreatinin <= das 1,5-fache, Serumtransaminasen <= das 5-fache und Serumbilirubin <= das 1,5-fache des oberen Normalwerts)
- keine Erfahrungen mit Cetuximab bei Patienten mit einem oder mehreren der folgenden Laborwerte:
- Hämoglobin < 9 g/dl
- Leukozyten < 3000/mm3
- absolute Neutrophilen < 1500/mm3
- Thrombozyten < 100.000/mm3
- nur in beschränktem Umfang liegen Erfahrungen mit dem Einsatz von Cetuximab in Kombination mit Bestrahlung zur Behandlung von Kolorektalkarzinomen vor
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Wirksamkeit nicht erwiesen
- aus einer Phase-I-Studie gingen keine neuen sicherheitsrelevanten Hinweise bei Kindern und Jugendlichen hervor
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cetuximab - invasiv- Cetuximab bei Schwangeren sowie bei allen Frauen, die keine zuverlässige Empfängnisverhütung betreiben nur dann anwenden, wenn der potenzielle Nutzen für die Mutter das mögliche Risiko für den Fetus rechtfertigt
- keine ausreichenden Daten von schwangeren Frauen
- EGFR ist an der fetalen Entwicklung beteiligt
- tierexperimentelle Studien
- begrenzte Beobachtungen an Tieren deuten darauf hin, dass Cetuximab die Plazenta passiert,
- auch von anderen IgG1-Antikörpern bekannt, dass sie plazentagängig sind
- keine Hinweise auf Teratogenität, jedoch dosisabhängiger Anstieg der Abortrate
- Fertilität
- keine Daten zur Wirkung von Cetuximab auf die Fertilität beim Menschen
- Wirkungen auf die männliche und weibliche Fertilität nicht im Rahmen formaler Tierstudien beurteilt worden
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cetuximab - invasiv- während der Therapie und bis mind. 2 Monate im Anschluss sollte nicht gestillt werden
- keine ausreichenden Daten von stillenden Müttern
- nicht bekannt ist, ob Cetuximab in die Muttermilch übergeht
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend EGFR-Antikörper, monoklonale / Bevacizumab
Brivudin / Stoffe, die das Immunsystem beeinträchtigen
Antineoplastische Mittel / Olaparib
Antineoplastische Mittel / S1P-Modulatoren
Immunsuppressiva / Färberhülse, Sonnenhut, Lebensbaum
mittelschwer Immunsuppressiva / Imiquimod
Fumarsäure-Derivate / Stoffe, die das Immunsystem beeinträchtigen
IgG-basierte Wirkstoffe / Imlifidase
Antikörper, monoklonale und Antikörper-Derivate / FcRn-Blocker
Tabelecleucel / Antineoplastische Mittel
geringfügig Impfstoffe, nicht-lebend / Stoffe, die das Immunsystem beeinträchtigen
Anti-PD1-Antikörper / Immunsuppressiva
Tamoxifen / Antineoplastische Mittel
Magnesium-Salze / Stoffe, die eine Hypomagnesiämie verursachen könnenWarnhinweise
- Schwangerschaft
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder keine zuverlässige Empfängnisverhütungsmethode anwenden (wenn Sie sich darüber nicht sicher sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt). Ihr Arzt wird mit Ihnen die Nutzen und Risiken einer Behandlung mit Cetuximab in Ihrer Situation besprechen.
- Stillzeit
- Während der Behandlung mit Cetuximab dürfen Sie nicht stillen. Dies gilt für einen Zeitraum von bis zu zwei Monaten nach der letzten Verabreichung.
Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Ein im Umgang mit Krebsmedikamenten erfahrener Arzt wird die Behandlung mit Cetuximab bei Ihnen überwachen. Ihr Gesundheitszustand wird während der Infusion und mindestens eine Stunde über deren Ende hinaus auf frühe Anzeichen einer möglichen infusionsbedingten Nebenwirkung überwacht.
- Vorbehandlung
- Vor der Verabreichung der ersten Cetuximab-Dosis erhalten Sie ein antiallergisch wirksames Arzneimittel, um das Risiko einer allergischen Reaktion so weit wie möglich zu verringern. Ihr Arzt wird entscheiden, ob eine derartige Vorbehandlung auch bei den nachfolgenden Infusionen notwendig ist.
- Dosierung
- In der Regel wird das Arzneimittel als intravenöse Infusion (über einen Tropf) verabreicht. Ihr Arzt wird die für Sie richtige Dosis berechnen. Die Dosis ist von Ihrer persönlichen Körperoberfläche sowie davon abhängig, ob Sie das Präparat einmal wöchentlich oder einmal alle zwei Wochen erhalten.
- Wöchentliche Infusion zur Behandlung von Plattenepithelkarzinomen im Kopf- und Halsbereich und metastasierenden Krebsgeschwüren des Dickdarms:
- Die erste Dosis (400 mg/m² Körperoberfläche) wird über einen Zeitraum von etwa 2 Stunden verabreicht. Jede weitere Dosis (250 mg/m² Körperoberfläche) wird über einen Zeitraum von etwa 1 Stunde infundiert.
- Zweiwöchentliche Infusion zur Behandlung von Plattenepithelkarzinomen im Kopf- und Halsbereich in Kombination mit anderen Krebsmedikamenten und metastasierenden Krebsgeschwüren des Dickdarms:
- Die Dosis (500 mg/m² Körperoberfläche) wird über einen Zeitraum von etwa 2 Stunden verabreicht
- Kombination mit anderen Krebsmedikamenten
- Wenn Sie dieses Arzneimittel in Kombination mit anderen Krebsmedikamenten erhalten, muss zwischen dem Ende der Cetuximab-Infusion und der Verabreichung dieser Arzneimittel ein Mindestabstand von einer Stunde eingehalten werden.
- Wenn Sie Cetuximab in Kombination mit einer Strahlentherapie erhalten, beginnt die Behandlung normalerweise eine Woche vor der Bestrahlung.Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Behandlungsdauer
- In der Regel wird das Arzneimittel einmal wöchentlich als Infusion verabreicht. Die Behandlungsdauer kann - abhängig von Ihrer Erkrankung sowie von Patient zu Patient - unterschiedlich sein. Ihr Arzt wird daher mit Ihnen besprechen, wie lange Sie die Cetuximab-Infusionen erhalten.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
DosierungBasiseinheit: 1 ml Infusionslösung enthält 5 mg Cetuximab
- metastasierendes, EGFR (epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor) exprimierendes Kolorektalkarzinoms mit Ras-Wildtyp; Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich
- Hinweise
- Verabreichung unter Aufsicht eines in der Anwendung von antineoplastischen Arzneimitteln erfahrenen Arztes
- während der Infusion und mind. eine Stunde über deren Ende hinaus Patient engmaschig überwachen
- notwendige Ausrüstung zur Durchführung von Notfallmaßnahmen muss einsatzbereit sein
- Prämedikation vor der 1. Infusion
- mind. 1 Stunde vor Verabreichung von Cetuximab: Vorbehandlung mit einem Antihistaminikum und einem Kortikosteroid
- Prämedikation empfiehlt sich auch vor allen weiteren Infusionen
- Kolorektalkarzinom
- Cetuximab in Kombination mit Chemotherapie oder als Monotherapie anwenden
- vor Behandlungsbeginn: Nachweis des Ras-Wildtyp-Status (K-Ras und N-Ras) erforderlich
- Mutationsstatus durch ein erfahrenes Labor unter Einsatz validierter Prüfmethoden zum Nachweis von K-Ras (Exons 2, 3 und 4)- und N-Ras (Exons 2, 3 und 4)-Mutationen bestimmen lassen
- Cetuximab kann 1mal / Woche oder 1mal / 2 Wochen verabreicht werden
- wöchentliches Dosierungsschema
- Initialdosis: 400 mg Cetuximab / m2 KOF 1mal / Woche
- anschließend: 250 mg Cetuximab / m2 KOF 1mal / Woche
- zweiwöchentliches Dosierungsschema
- 500 mg Cetuximab / m2 KOF 1mal / 2 Wochen
- wöchentliches Dosierungsschema
- Angaben zur Dosierung sowie zu empfohlenen Dosisänderungen von gleichzeitig angewandten Chemotherapeutika: s. Produktinformationen dieser Arzneimittel
- Mindestabstand zwischen dem Ende der Cetuximab-Infusion und der Gabe der anderen Arzneimittel: 1 Stunde
- Behandlungsdauer: bis zum Fortschreiten der Grunderkrankung anwenden
- Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich
- Patienten mit lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich
- Cetuximab in Kombination mit einer Strahlentherapie
- Behandlungsbeginn: 1 Woche vor Bestrahlung
- Initialdosis: 400 mg Cetuximab / m2 KOF 1mal / Woche
- anschließend: 250 mg Cetuximab / m2 KOF 1mal / Woche
- Behandlungsdauer: bis zum Ende des Bestrahlungszeitraumes
- Cetuximab in Kombination mit einer Strahlentherapie
- Patienten mit rezidivierendem und / oder metastasierendem Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich
- Cetuximab in Kombination mit einer platin-basierten Chemotherapie, gefolgt von Cetuximab als Erhaltungstherapie
- Mindestabstand zwischen dem Ende der Cetuximab-Infusion und der Chemotherapie: 1 Stunde
- Cetuximab kann 1mal / Woche oder 1mal / 2 Wochen verabreicht werden
- wöchentliches Dosierungsschema
- Initialdosis: 400 mg Cetuximab / m2 KOF 1mal / Woche
- anschließend: 250 mg Cetuximab / m2 KOF 1mal / Woche
- zweiwöchentliches Dosierungsschema
- 500 mg Cetuximab / m2 KOF 1mal / 2 Wochen
- wöchentliches Dosierungsschema
- Behandlungsdauer: bis zur Progression der Erkrankung
- Cetuximab in Kombination mit einer platin-basierten Chemotherapie, gefolgt von Cetuximab als Erhaltungstherapie
- Patienten mit lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom im Kopf- und Halsbereich
- Hinweise
Dosisanpassung
- Nieren- und Leberinsuffizienz
- bisher wurden nur Patienten mit ausreichender Nieren- und Leberfunktion untersucht
- Patienten mit vorbestehenden hämatologischen Erkrankungen
- nicht untersucht
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- >/= 75 Jahre: nur begrenzte Daten
- Kinder und Jugendliche
- in den zugelassenen Anwendungsgebieten kein relevanter Nutzen von Cetuximab
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die wichtigsten Nebenwirkungen sind infusionsbedingte Nebenwirkungen und Nebenwirkungen, die die Haut betreffen:
- Infusionsbedingte Nebenwirkungen
- Bei mehr als 10 von 100 Patienten können infusionsbedingte Nebenwirkungen auftreten. Bei mehr als einem von 100 Patienten können diese Nebenwirkungen von schwerer Ausprägung sein. Es kann sich dabei um allergische Reaktionen handeln. Sie treten in der Regel während der Infusion, innerhalb einer Stunde nach der Infusion, bisweilen aber auch erst später auf.
- Leichte oder mittelschwere infusionsbedingte Nebenwirkungen können sich äußern als:
- Fieber
- Schüttelfrost
- Schwindel
- Atembeschwerden
- Wenn derartige Zustände auftreten, informieren Sie so bald wie möglich Ihren Arzt. Ihr Arzt kann eine Senkung der Infusionsgeschwindigkeit in Erwägung ziehen, um diese Zustände in den Griff zu bekommen.
- Schwere infusionsbedingte Nebenwirkungen können sich äußern als:
- schwere Atembeschwerden, die sich rasch entwickeln
- Quaddeln auf der Haut
- Ohnmacht
- Schmerzen im Brustbereich (ein Anzeichen für Nebenwirkungen auf das Herz)
- Wenn derartige Zustände auftreten, setzen Sie sich unverzüglich mit einem Arzt in Verbindung.
- Diese Nebenwirkungen können schwerwiegende Folgen, darunter auch in seltenen Fällen lebensbedrohliche Zustände, nach sich ziehen und müssen unmittelbar behandelt werden. In diesen Fällen muss die Therapie mit dem Arzneimittel abgebrochen werden.
- Nebenwirkungen, die die Haut betreffen
- Es ist davon auszugehen, dass Hautreaktionen bei über 80 von 100 Patienten als Nebenwirkung auftreten. Bei ca. 15 von 100 Patienten sind diese Hautreaktionen voraussichtlich schwerer Ausprägung. Die meisten dieser Nebenwirkungen treten in den ersten drei Behandlungswochen auf. In der Regel verschwinden sie nach Beendigung der Therapie mit der Zeit wieder.
- Die wichtigsten Nebenwirkungen, die die Haut betreffen, können sich äußern als:
- akneartige Hautveränderungen
- Juckreiz
- Hauttrockenheit
- Abschuppen der Haut
- übermäßiger Haarwuchs
- Nagelstörungen, z. B. Nagelbettentzündung
- Sehr selten (kann bei bis zu 1 von 10.000 Personen auftreten) kann es bei Patienten zu einer Blasenbildung oder einem Abschälen der Haut kommen, was auf eine schwere Hautreaktion namens „Stevens-Johnson-Syndrom" hinweisen könnte. Wenn diese Beschwerden bei Ihnen auftreten, setzen Sie sich unverzüglich mit einem Arzt in Verbindung, da diese Anzeichen schwerwiegende Folgen haben können und zu lebensbedrohlichen Zuständen führen können.
- Wenn Sie andere deutliche Hautveränderungen bei sich beobachten, informieren Sie so bald wie möglich Ihren Arzt - die Dosis oder die Zeitspanne zwischen den Infusionen muss eventuell verändert werden. Falls die Hautreaktionen nach mehrmaliger Dosisreduzierung wieder auftreten, wird Ihr Arzt entscheiden, ob die Behandlung abgebrochen werden muss.
- Wenn Sie eine Verschlimmerung an einem bereits betroffenen Hautbereich feststellen, setzen Sie sich unverzüglich mit einem Arzt in Verbindung, insbesondere, wenn gleichzeitig die üblichen Zeichen einer Infektion, wie Fieber und Müdigkeit, hinzukommen. Die Anzeichen können auf eine Hautinfektion hindeuten, die schwerwiegende Folgen haben und zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann.
- Nebenwirkungen, die die Lunge betreffen
- Gelegentlich (kann bei bis zu 1 von 100 Personen auftreten) kann es bei Patienten zu einer Lungenentzündung (sogenannte interstitielle Lungenerkrankung) kommen, die schwerwiegende Folgen haben und zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann.
- Wenn Sie Symptome, wie z. B. neu auftretende oder sich verschlimmernde Atembeschwerden feststellen, wenden Sie sich bitte unverzüglich an einen Arzt, vor allem, wenn Sie gleichzeitig an Husten oder Fieber leiden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob die Behandlung abgebrochen werden muss.
- Sonstige Nebenwirkungen
- Sehr häufige Nebenwirkungen (können bei mehr als 1 von 10 Personen auftreten)
- Entzündungen der Darm-, Mund- oder Nasenschleimhaut (darunter einige schwere Fälle); letzteres kann bei manchen Patienten zu Nasenbluten führen
- Verringerung des Magnesium-Blutspiegels
- Anstieg der Konzentration bestimmter Leberenzyme im Blut
- Häufige Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10 Personen auftreten)
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Bindehautentzündung
- Durchfall
- Austrocknen des Körpers, möglicherweise infolge von Durchfall oder einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme
- Übelkeit
- Erbrechen
- Appetitlosigkeit mit nachfolgendem Gewichtsverlust
- Verringerung des Calcium-Blutspiegels
- Gelegentliche Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 100 Personen auftreten)
- Blutgerinnsel in einer Beinvene
- Blutgerinnsel in der Lunge
- Entzündungen des Augenlids oder der Hornhaut des Auges
- Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Entzündung der Hirnhäute (aseptische Meningitis)
- Sehr häufige Nebenwirkungen (können bei mehr als 1 von 10 Personen auftreten)
- Nebenwirkungen in Kombination mit anderen Krebsmedikamenten
- Wenn Sie dieses Präparat in Kombination mit anderen Krebsmedikamenten erhalten, können einige der Nebenwirkungen, die vielleicht bei Ihnen auftreten, auch durch diese Kombinationsbehandlung oder die anderen Arzneimittel verursacht sein. Lesen Sie deshalb bitte unbedingt auch die Gebrauchsinformationen der anderen Arzneimittel.
- Wenn Sie das Arzneimittel in Kombination mit Krebsmedikamenten, einschließlich Platin, erhalten, ist es wahrscheinlicher, dass die Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen erniedrigt ist. Dies könnte zu Komplikationen infolge von Entzündungen, einschließlich zu lebensbedrohlichen Zuständen, führen, besonders, wenn bei Ihnen Hautreaktionen, Entzündung der Darm- und Mundschleimhaut oder Durchfall auftreten. Setzen Sie sich daher unverzüglich mit einem Arzt in Verbindung, wenn bei Ihnen die üblichen Zeichen einer Entzündung, wie Fieber und Müdigkeit, auftreten.
- Wenn Sie das Arzneimittel in Kombination mit einem Fluoropyrimidin-haltigen Krebsmedikament erhalten, ist es wahrscheinlicher, dass bei Ihnen folgende Nebenwirkungen auftreten, die auf dieses Arzneimittel zurückzuführen sind:
- Schmerzen im Brustraum
- Herzinfarkt
- Herzversagen
- Rötung und Schwellung der Handflächen oder Fußsohlen mit nachfolgender Hautabschuppung (Hand-Fuß-Syndrom)
- Wenn Sie das Arzenimittel zusammen mit einer Bestrahlung erhalten, können einige der Nebenwirkungen, die vielleicht bei Ihnen auftreten, auch durch diese Kombinationsbehandlung verursacht sein. Dazu gehören:
- Entzündung der Darm- und Mundschleimhaut
- typische bei Bestrahlung auftretende Hautreaktionen
- Schluckbeschwerden
- Verminderung der weißen Blutkörperchen
- Infusionsbedingte Nebenwirkungen
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Cetuximab - invasiv- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypomagnesiämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dehydratation, insbesondere infolge Diarrhö oder Mukositis
- Hypocalcämie
- Anorexie, die zu Gewichtsverlust führen kann
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Aseptische Meningitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Konjunktivitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blepharitis
- Keratitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- tiefe Venenthrombose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Lungenembolie
- Interstitielle Lungenerkrankung, die tödlich verlaufen kann
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhö
- Übelkeit
- Erbrechen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Anstieg der Leberenzymwerte (ASAT, ALAT, AP)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hautreaktionen
- Pruritus
- Hauttrockenheit
- Hautabschuppung
- Hypertrichose
- Nagelstörung (z.B. Paronychie)
- Hautreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stevens-Johnson-Syndrom / toxisch epidermale Nekrolyse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Superinfektionen von Hautläsionen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- leichte oder mittelschwere infusionsbedingte Reaktionen
- Mukositis, darunter einige schwere Fälle
- Mukositis kann zu Epistaxis führen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- schwere infusionsbedingte Reaktionen
- Müdigkeit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hinweis
- keine klinisch relevanten geschlechtsspezifischen Unterschiede beobachtet
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Cetuximab 5 mg Wirkstoff Citronensäure 1-Wasser + Hilfsstoff Glycin + Hilfsstoff Natrium chlorid + Hilfsstoff Natrium hydroxid + Hilfsstoff Polysorbat 80 + Hilfsstoff Wasser, für Injektionszwecke + Hilfsstoff -
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