VOLON A TINKTUR N

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Steckbrief : VOLON A TINKTUR N

  • 06630788
  • 4250297402018
  • Loesung
  • 15 ML
  • DERMAPHARM AG

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Zur Anwendung auf der Haut
    • Falls die Tinktur beim Auftragen für kurze Zeit brennt, nach dem letzten Eintrocknen etwas Creme oder Salbe auf die behandelte Stelle geben. Abends regelmäßig mit Creme oder Salbe nachfetten.
    • Nach der Applikation die Tinktur eintrocknen lassen, bis die Haut nicht mehr glänzt.

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel ist ein Kombinationsarzneimittel mit den Wirkstoffen Triamcinolonacetonid (Glukokortikoid) und Salicylsäure (Keratolytikum).
    • Es ist geeignet zur Behandlung von:
      • Entzündlichen Hauterkrankungen, insbesondere im behaarten Bereich, wie:
        • subakute und chronische Ekzeme, besonders wenn diese mit Schuppen- und Krustenbildung einhergehen (z.B. Neurodermitis, irritatives und/oder allergisches Kontaktekzem, seborrhoisches Ekzem)
        • Schuppenflechte.

    Indikation
    • entzündliche Dermatosen, insbesondere im behaarten Bereich
      • subakute und chronische Ekzeme, besonders wenn sie mit Schuppen- und Krustenbildung einhergehen (z. B. atopische Dermatitis, irritative und/oder allergische Kontaktdermatitis, seborrhoisches Ekzem)
      • Psoriasis vulgaris
    Art der Anwendung
    • zur Anwendung auf der Haut
      • auf die befallenen Stellen tropfenweise auftragen
      • nach der Applikation die Tinktur eintrocknen lassen, bis die Haut nicht mehr glänzt
      • falls die Tinktur beim Auftragen für kurze Zeit brennt, nach dem letzten Eintrocknen etwas Creme oder Salbe auf die behandelte Stelle geben
    • abends regelmäßig mit Creme oder Salbe nachfetten

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Triamcinolonacetonid oder Salicylsäure oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • Während der Schwangerschaft dürfen Sie das Präparat nicht anwenden.
      • Nicht im Gehörgang anwenden!
      • Bei Windpocken und anderen Virusinfektionen, Impfreaktionen, tuberkulöse und syphilitische Erkrankungen, bakterielle Infektionen oder Pilzerkrankungen, insbesondere im Anwendungsbereich darf das Präparat nicht angewendet werden.
      • Nicht anwenden bei Rosacea, Ekzem im Mundbereich.
      • Kinder unter 6 Jahren dürfen mit diesem Arzneimittel nicht behandelt werden.
      • Wegen des Gehaltes an Salicylsäure darf bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen eine Langzeitbehandlung (länger als 4 Wochen) und/oder eine Anwendung auf großen Hautflächen (über 10 % Körperoberfläche) nicht erfolgen.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Salicylsäure, Triamcinolon acetonid - extern
    • Überempfindlichkeit gegenüber Triamcinolon
    • Überempfindlichkeit gegenüber Salicylsäure
    • Schwangerschaft
    • Varizellen und andere Virusinfektionen
    • Impfreaktionen
    • Tuberkulose
    • Syphilis (Lues)
    • bakterielle Infektionen oder Mykosen, insb. im Anwendungsbereich
    • Rosacea
    • periorale Dermatitis
    • Anwendung im Gehörgang
    • großflächige oder längere Anwendung (> 4 Wochen) bei Niereninsuffizienz
      • Salicylsäure kann über die Haut aufgenommen und v.a. bei Nierenfunktionsstörungen zu Intoxikationen führen
    • Kinder < 6 Jahren
    • Kinder und Jugendliche
      • im Genitalbereich (erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen)
      • allgemein bei Behandlung von Kindern mit Corticoid-Lokalpräparaten erhöhte Vorsicht geboten
        • da es im Vergleich zum Erwachsenen, zu erhöhter Aufnahme des Corticoids kommen kann
      • Resorption von Salicylsäure erhöht
      • insb. im Alter von 6 bis 12 Jahre
        • nicht großflächig oder für lange Zeit
    • weitere Hinweise
      • Anwendung im Gesicht und in Hautfalten (intertriginöses Ekzem) nur kurzfristig und nach Ausschluss anderer Therapieoptionen
      • bei lang dauernder (> 4 Wochen) bzw. großflächiger Anwendung (v.a. bei Okkulsion) Gegenanzeigen einer systemischen Glucocorticoid -bzw. Salicylsäure-Therapie beachten, da Möglichkeit der Resorption nicht ausgeschlossen

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden.
      • Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
      • Die Anwendung im Gesicht und in Hautfalten (z.B. zwischen den Fingern, Zehen etc.) ist nur kurzfristig und wenn die Behandlung mit bestimmten anderen Arzneimitteln nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat, durchzuführen.
      • Bei lang andauernder (länger als 4 Wochen) bzw. großflächiger Anwendung (auf mehr als 10 % der Körperoberfläche), besonders unter luftdicht abschließenden Verbänden, kann die Möglichkeit einer Resorption nicht ausgeschlossen werden. In diesen Fällen sind die Gegenanzeigen einer systemischen Glukokortikoid-Therapie sowie einer systemischen Salicylsäure-Therapie zu beachten.
      • Salicylsäure kann über die Haut in erheblichem Maße aufgenommen werden und insbesondere bei Nierenfunktionsstörungen zu schweren Nebenwirkungen führen.
      • Bei einer eventuellen Überempfindlichkeit sollte das Arzneimittel abgesetzt und der Arzt aufgesucht werden.
      • Hinweise:
        • Das Arzneimittel nicht in die Augen bringen.
        • Kontakt mit Schleimhäuten vermeiden.
      • Kinder:
        • Bei Kindern und Jugendlichen darf wegen des erhöhten Risikos von Nebenwirkungen keine Anwendung im Bereich der Geschlechtsorgane erfolgen.
        • Wie alle Kortikoid-Lokalpräparate sollte auch dieses Präparat bei Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren, nicht auf großen Hautgebieten oder für lange Zeit angewendet werden. Allgemein ist bei der Behandlung von Kindern mit Kortikoid-Lokalpräparaten erhöhte Vorsicht geboten, da es im Vergleich zum Erwachsenen zu einer erhöhten Aufnahme des Kortikoids durch die kindliche Haut kommen kann.
      • Ältere Menschen:
        • Auch bei älteren Patienten sollte keine Langzeitbehandlung auf großen Hautflächen erfolgen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Über die Einschränkung der Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen liegen keine Hinweise vor.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Salicylsäure, Triamcinolon acetonid - extern
    • Augen
      • bei systemischer und topischer Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
        • wenn Symptome wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen auftreten, Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen wie
          • Katarakt
          • Glaukom
          • seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC)
      • nicht in die Augen bringen
    • Kontakt mit Schleimhäuten vermeiden
    • Okklusion
      • bei langfristiger und/oder größflächiger Anwendung, unter Okkulsion oder auf geschädigter Haut o.a. resorptionsfördernden Bedingungen, in hohen Dosierungen müssen die Nebenwirkungen einer systemischen Glucocorticoid- bzw. Salicylsäure-Therapie berücksichtigt werden, insbesondere bei Anwendung bei Kindern, da Möglichkeit der Resorption nicht ausgeschlossen werden kann u.a.
        • Anzeichen einer Suppression des hypothalamo-hypophysio-adrenalen Regelkreis,anhand des freien Cortisols im Urin
        • des ACTH-Tests oder der Störung der thermalen Homöostase
        • Anzeichen von Salicylismus
        • Cushing-Syndrom
    • Kinder
      • können gegenüber Glucocorticoiden und Salicylsäure empfindlicher reagieren als Erwachsene, infolge der größeren Hautoberfläche in Relation zum Körpergewicht
      • verstärkte Resorption möglich, die zu systemischen Effekten führen kann
        • Suppression des hypothalamo-hypophysio-adrenalen Regelkreises
        • Cushing-Syndrom
        • intrakranieller Druck-anstieg
          • Symptome eines intrakraniellen Druckanstiegs sind u.a.
            • Fontanellenwölbung
            • Kopfschmerzen
            • beidseitiges Papillenödem
      • Unterfunktion der Nebennierenrinde kann zur
        • Beeinträchtigung des Längenwachstums
        • verzögerter Gewichtszunahme
        • niedrigem Plasmacortisolspiegel
        • fehlender Antwort auf ACTH-Stimulation führen
      • Anwendung über möglichst kurzen Behandlungszeitraum, bei geringstmöglicher Dosierung, die noch therapeutische Wirksamkeit gewährleistet
      • sorgfältige Beobachtung im Hinblick auf Anzeichen und Symptome systemischer Effekte ist zu empfehlen
    • Therapieabbruch
      • nach Therapieunterbrechung bilden sich die Symptome im Allgemeinen schnell und vollständig zurück
      • in gelegentlichen Fällen können Anzeichen und Symptome eines Steroidentzugs auftreten, der eine systemische Corticoidsubstitution erfordern kann
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Salicylsäure, Triamcinolon acetonid - extern
    • kontraindiziert in der Schwangerschaft
    • keine hinreichenden Daten zur Anwendung bei Schwangeren
    • bei menschlichen Feten wird ein erhöhtes Risiko für orale Spaltbildungen bei der systemischen Anwendung von Glucocorticoiden während des ersten Trimenons diskutiert
    • tierexperimentelle Studien
      • Triamcinolon
        • embryotoxische und teratogene Wirkungen, wie Gaumenspaltung, Skelettanaomalie, Hydrozephalus, intrauterine Wachstumsstörungen und Embryoletalität konnten in mehreren Tierspezies gezeigt werden
        • Glucocorticoid-Gabe in subteratogenen Dosen während der Schwangerschaft trägt zu erhöhtem Risiko für intrauterine Wachstumsstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und/oder Stoffwechselkrankheiten im Erwachsenenalter sowie zu bleibender Veränderung der Glucocorticoidrezeptordichte, des Neurotransmitterumsatzes und des Verhaltens
    • Anwendung zwingend erforderlich
      • Substanzen wie Hydrocortison, Prednison oder Prednisolon anwenden (da diese in der Plazenta zu inaktiven Formen metabolisiert werden) und die Plazenta bei diesen Stoffen einen wirksameren Schutz darstellt als bei den meisten synthetischen Glucocorticoiden
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Salicylsäure, Triamcinolon acetonid - extern
    • keine Anwendung während der Stillzeit bei großflächiger und langfristiger Anwendung
    • Kontakt des Säuglings mit den behandelten Hautpartien vermeiden
    • keine Daten zum Übertritt in die Muttermilch, jedoch treten andere Glucocorticoide in die Muttermilch über

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
      • Bei lang andauernder bzw. großflächiger Anwendung (länger als 4 Wochen bzw. mehr als 10 % der Körperoberfläche), besonders unter Okklusion, sind aufgrund der Möglichkeit einer Resorption die für Glukokortikoide bekannten Wechselwirkungen zu beachten.
      • In diesen Fällen ist ebenfalls an eine mögliche Resorption der Salicylsäure zu denken, wodurch bei gleichzeitiger systemischer Behandlung mit Methotrexat bzw. mit Sulfonylharnstoff-Präparaten eine erhöhte Methotrexat-Toxizität bzw. eine Verstärkung der blutzuckersenkenden Wirkung von Sulfonylharnstoffen auftreten kann. Ferner kann die Permeation anderer lokal applizierter Arzneistoffe verstärkt werden.
      • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    geringfügig Streptozocin / Immunsuppressiva
    Glucocorticoide, topische / CYP3A-Inhibitoren, starke

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung bei Schwangeren vor. Glukokortikoide zeigten in Tierversuchen fruchtschädigende Wirkungen. Auch bei menschlichen Feten wird ein erhöhtes Risiko für orale Spaltbildungen bei einer Anwendung von Glukokortikoiden während des ersten Schwangerschaftsdrittels diskutiert.
      • Tierstudien haben ebenfalls gezeigt, dass die Gabe von Glukokortikoiden in therapeutischen Dosen während der Schwangerschaft das Wachstum des ungeborenen Kindes verzögert sowie zur Auslösung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und/oder Stoffwechselkrankheiten im Erwachsenenalter und zu einer bleibenden Veränderung des Verhaltens beitragen kann.
      • Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie das Präparat daher nicht anwenden. Bitte setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung, um sich über ein Absetzen oder Umstellen der Therapie zu beraten.
    • Stillzeit
      • Es liegen keine Daten zum Übertritt der in diesem Präparat enthaltenen Wirkstoffe in die Muttermilch vor. Zu diesem Arzneimittel verwandte Substanzen gehen in die Muttermilch über. Bei einer großflächigen oder langfristigen Anwendung sollten Sie abstillen.
      • Ein Kontakt des Säuglings mit den behandelten Hautpartien ist zu vermeiden.

    Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.

    Dosierungsanleitung

    • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Dosierung
      • Soweit nicht anders verordnet, wird das Präparat tropfenweise 1 - 2x täglich auf die befallenen Stellen aufgetragen.
      • Die tägliche Gesamtdosis sollte 10 ml nicht überschreiten.

     

    • Dauer der Behandlung
      • Die Behandlung sollte bei allen Indikationen bis zur vollständigen Abheilung fortgesetzt werden; dabei sollte jedoch eine Dauer von 4 Wochen nicht überschritten werden.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Wenn sich unangenehme Erscheinungen, wie im Abschnitt Nebenwirkungen beschrieben, zeigen, sollten Sie das Arzneimittel absetzen und unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.

     

    • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
      • Setzen Sie die Behandlung gemäß Dosierungsanleitung fort. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

     

    • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
      • Sie könnten den Behandlungserfolg gefährden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung abbrechen.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung

    Basiseinheit: 1 g Lösung (entspricht 1,14 ml) enthält 2 mg Triamcinolonacetonid und 20 mg Salicylsäure

    • Dermatosen, insbesondere im behaarten Bereich
      • 1 - 2mal / Tag auftragen
      • tägl. Maximaldosis: 10 ml
      • Behandlungsdauer:
        • bis zur vollständigen Abheilung fortsetzen
        • jedoch max. 4 Wochen
      • Kinder 6 - 12 Jahre
        • nicht auf großen Hautflächen anwenden
        • Anwendungsdauer gering halten
        • i.A. ist erhöhte Vorsicht geboten
      • Kinder < 6 Jahre
        • kontraindiziert

     

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
      • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
      • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Mögliche Nebenwirkungen
      • In gelegentlichen Fällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen, z.B. in Form von Brennen, Juckreiz, Reizung, trockener Haut, allergischer Kontaktdermatitis.
      • Nicht bekannt: Verschwommenes Sehen
      • Bei langfristigem Gebrauch von Salicylsäure kann es zu trockener Haut, Hautreizung und unerwünschter Schuppung kommen.
      • Bei lang andauernder bzw. großflächiger Anwendung (länger als 4 Wochen bzw. auf mehr als 10 % der Körperoberfläche) bzw. unter luftdicht abschließenden Verbänden kann es in gelegentlichen Fällen zu Hautstreifen, Dünnerwerden der Haut, Erweiterung kleiner Hautgefäße, Steroidakne, Hautbläschen, vermehrter Behaarung, Haarbalgentzündung, Pigmentverschiebung, Hautmazeration und Entzündung um den Mund kommen. Eine häufig auftretende Hautinfektion muss den Anordnungen des Arztes entsprechend behandelt werden. Bei lang andauernder bzw. großflächiger Anwendung, besonders unter luftdicht abschließenden Verbänden oder auf stark geschädigter Haut, müssen aufgrund der Möglichkeit einer Resorption die Nebenwirkungen einer systemischen Glukokortikoid- sowie einer Salicylsäure-Therapie beachtet werden.
      • Als Folgen einer systemischen Resorption von Glukokortikoiden zur Anwendung auf der Haut wurden eine reaktive Unterfunktion der Nebennierenrinde, Anzeichen von Cushing-Syndrom, Hyperglykämie (erhöhter Glukosegehalt im Blutserum) und Glukosurie (erhöhte Glukoseausscheidung im Harn) beobachtet.
      • Patienten, die unter o.a. resorptionsfördernden Bedingungen, wie Anwendung über längere Zeit, auf großen Hautflächen oder unter Okklusion, lokal mit hohen Dosen an stark wirksamen Glukokortikoiden behandelt werden, sollten regelmäßig auf Anzeichen einer Suppression des hypothalamohypophysio-adrenalen Regelkreises untersucht werden, z.B. anhand des freien Cortisols im Urin, des ACTH-Tests oder der Störung der thermalen Homöostase. Außerdem ist auf Anzeichen von Salicylismus zu achten.
      • Anzeichen und Symptome von Salicylismus sind Übelkeit, Erbrechen, Nasenbluten, Schwindel, Gehörverlust, Ohrensausen, Lethargie, verstärkte Atmung, Durchfall und psychische Störungen. Nach Therapieunterbrechung bilden sich die Symptome im Allgemeinen schnell und vollständig zurück. In gelegentlichen Fällen können Anzeichen und Symptome eines Steroidentzugs auftreten, der eine systemische Kortikoidsubstitution erfordern kann.
      • Kinder können gegenüber Glukokortikoiden und Salicylsäure empfindlicher reagieren als Erwachsene in Folge der größeren Hautoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht. Daher kann es bei Kindern zu verstärkter Resorption kommen, die zu systemischen Wirkungen führen kann: reaktive Unterfunktion der Nebennierenrinde, Cushing-Syndrom und intrakranieller Druckanstieg. Eine Unterfunktion der Nebennierenrinde kann bei Kindern zu einer Beeinträchtigung des Längenwachstums, verzögerter Gewichtszunahme, niedrigem Plasmacortisolspiegel und fehlender Antwort auf ACTH-Stimulation führen. Symptome eines intrakraniellen Druckanstiegs sind u.a. Fontanellenwölbung, Kopfschmerzen und beidseitiges Papillenödem.
      • Die Anwendung sollte daher bei Kindern über einen möglichst kurzen Behandlungszeitraum bei geringstmöglicher Dosierung, die noch therapeutische Wirksamkeit gewährleistet, erfolgen.
      • Hinweis:
        • Aufgrund des Bestandteiles Alkohol kann es häufig in den ersten Minuten nach dem Auftragen zum Brennen am Applikationsort kommen.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Salicylsäure, Triamcinolon acetonid - extern
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Überempfindlichkeitsreaktionen, in Form von
          • Brennen
          • Juckreiz
          • Reizung
          • trockener Haut
          • allergischer Kontaktdermatitis
    • Endokrine Erkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • bei systemischer Resorption topischer Glucocorticoide möglich
          • reaktive Unterfunktion der Nebennierenrinde
          • Anzeichen eines Cushing-Syndroms
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • bei systemischer Resorption topischer Glucocorticoide möglich
          • Hyperglykämie
          • Glukosurie
    • Augenerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • verschwommenes Sehen
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • bei lang dauernder ( > 4 Wochen), großflächiger Anwendung ( > 10 % KOF ) bzw. unter Okkulsion
          • Striae
          • Hautatrophie
          • Teleangiektasien
          • Steroidakne
          • Miliaria
          • Hypertrichose
          • Follikulitis
          • Pigmentverschiebung
          • Hautmazeration
          • perioraler Dermatitis
          • Sekundärinfektionen
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Anzeichen und Symptome eines Steroidentzugs
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Salicylismus, mit Symptomen
          • Übelkeit
          • Erbrechen
          • Schwindel
          • Gehörlverlust
          • Tinnitus
          • Lethargie
          • Hyperpnoe
          • Diarrhoe
          • psychische Störungen
          • Nasenbluten

    Hinweis

    • Okklusion
      • bei langfristiger und/oder größflächiger Anwendung, unter Okkulsion oder auf geschädigter Haut o.a. resorptionsfördernden Bedingungen, in hohen Dosierungen müssen die Nebenwirkungen einer systemischen Glucocorticoid- bzw. Salicylsäure-Therapie berücksichtigt werden, insbesondere bei Anwendung bei Kindern, da Möglichkeit der Resorption nicht ausgeschlossen werden kann wie u.a.
        • Anzeichen einer Suppression des hypothalamo-hypophysio-adrenalen Regelkreis,anhand des freien Cortisols im Urin
        • des ACTH-Tests oder der Störung der thermalen Homöostase
        • Anzeichen von Salicylismus (s.o.)
        • Cushing-Syndrom
    • Kinder
      • können gegenüber Glucocorticoiden und Salicylsäure empfindlicher reagieren als Erwachsene, infolge der größeren Hautoberfläche in Relation zum Körpergewicht
      • verstärkte Resorption möglich, die zu systemischen Effekten führen kann
        • Suppression des hypothalamo-hypophysio-adrenalen Regelkreises
        • Cushing-Syndrom
        • intrakranieller Druck-anstieg
          • Symptome eines intrakraniellen Druckanstiegs sind u.a.
            • Fontanellenwölbung
            • Kopfschmerzen
            • beidseitiges Papillenödem
      • Unterfunktion der Nebennierenrinde kann zur
        • Beeinträchtigung des Längenwachstums
        • verzögerter Gewichtszunahme
        • niedrigem Plasmacortisolspiegel
        • fehlender Antwort auf ACTH-Stimulation führen
      • Anwendung über möglichst kurzen Behandlungszeitraum, bei geringstmöglicher Dosierung, die noch therapeutische Wirksamkeit gewährleistet
      • sorgfältige Beobachtung im Hinblick auf Anzeichen und Symptome systemischer Effekte ist zu empfehlen
    • Therapieabbruch
      • nach Therapieunterbrechung bilden sich die Symptome im Allgemeinen schnell und vollständig zurück
      • in gelegentlichen Fällen können Anzeichen und Symptome eines Steroidentzugs auftreten, der eine systemische Corticoidsubstitution erfordern kann

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Salicylsäure20 mgWirkstoff
    Triamcinolon acetonid2 mgWirkstoff
    Triamcinolon1.81 mgk.A.
    Ethanol 96% (V/V)0.66 gHilfsstoff
    Wasser, gereinigt+Hilfsstoff

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