LANSOPRAZOL AL 30MG HART

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Steckbrief : LANSOPRAZOL AL 30MG HART

  • 04306658
  • 4150043066580
  • Magensaftresistente Hartkapseln
  • 98 ST
  • ALIUD Pharma GmbH

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Die Kapseln werden als Ganzes mit 1 Glas Wasser eingenommen. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Schlucken der Kapseln haben, kann Sie Ihr Arzt über alternative Möglichkeiten der Einnahme beraten.
    • Sowohl die Kapsel als auch ihr Inhalt darf nicht zermahlen oder gekaut werden, da sie sonst nicht mehr richtig wirken kann.
    • Wenn Sie Lansoprazol 1-mal täglich einnehmen, versuchen Sie die Kapsel immer zur gleichen Zeit einzunehmen. Sie erreichen die beste Wirkung, wenn Sie Lansoprazol gleich als erstes morgens einnehmen.
    • Wenn Sie Lansoprazol 2-mal täglich einnehmen, sollten Sie die erste Dosis morgens und die zweite Dosis abends einnehmen.

    Anwendungsgebiete

    • Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Lansoprazol, ein Protonenpumpenhemmer. Protonenpumpenhemmer reduzieren die Menge der Magensäure, die in Ihrem Magen produziert wird.
    • Lansoprazol wird bei Erwachsenen angewendet.
    • Ihr Arzt kann Ihnen Lansoprazol für die folgenden Anwendungsgebiete verschreiben:
      • Behandlung von Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren,
      • Behandlung einer Entzündung Ihrer Speiseröhre (Refluxösophagitis),
      • Vorbeugung einer Refluxösophagitis,
      • Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen,
      • Behandlung von Infektionen, die durch das Bakterium Helicobacter pylori verursacht werden, in Kombination mit einer Antibiotikatherapie,
      • Behandlung oder Vorbeugung eines Zwölffingerdarm- oder Magengeschwürs bei Patienten, die eine Langzeittherapie mit NSAR benötigen (NSAR werden zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen eingesetzt),
      • Behandlung des Zollinger-Ellison-Syndroms.
    • Möglicherweise hat Ihnen Ihr Arzt Lansoprazol für ein anderes Anwendungsgebiet oder eine andere als die hier angegebene Dosierung verordnet. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel nach Anweisung Ihres Arztes ein.

    Indikation
    • Lansoprazol AL® wird angewendet bei Erwachsenen.
      • Behandlung von Ulcus duodeni und Ulcus ventriculi,
      • Behandlung der Refluxösophagitis,
      • Prophylaxe der Refluxösophagitis,
      • Eradikation von Helicobacter pylori (H. pylori) in Kombination mit einer geeigneten antibiotischen Therapie zur Behandlung von H. pylori-bedingten Ulzera,
      • Behandlung von NSAR-assoziierten gutartigen Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni bei Patienten, die eine Langzeittherapie mit NSAR benötigen,
      • Prophylaxe von NSAR-assoziierten Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni bei Risikopatienten, die eine Langzeittherapie mit NSAR benötigen,
      • symptomatische gastroösophageale Refluxkrankheit,
      • Zollinger-Ellison-Syndrom.
    Art der Anwendung
    • Zum Einnehmen
    • Zur Erzielung einer optimalen Wirkung sollte Lansoprazol AL® einmal täglich morgens eingenommen werden, außer bei der Anwendung zur H. pylori -Eradikation, bei der die Behandlung zweimal täglich erfolgen sollte, einmal morgens und einmal abends.
    • Lansoprazol AL® sollte mindestens 30 Minuten vor der Nahrungsaufnahme eingenommen werden. Die Kapseln sind unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einzunehmen.
    • Bei Patienten mit Schluckschwierigkeiten: Die Kapseln dürfen geöffnet, der Inhalt darf jedoch nicht gekaut oder gemörsert werden.

    Gegenanzeigen

    • Lansoprazol darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie allergisch gegen Lansoprazol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
      • wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das als arzneilich wirksamen Bestandteil Atazanavir enthält (wird in der Behandlung von HIV eingesetzt).

    Kontraindikation (absolut)
    • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lansoprazol einnehmen:
        • wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit Lansoprazol vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die Magensäure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben.
      • Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit Lansoprazol eventuell abbrechen sollten.
      • Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitsschädliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erwähnen.
        • wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.
        • wenn Sie niedrige Vitamin B12-Spiegel oder Risikofaktoren für niedrige Vitamin B12-Spiegel haben und Lansoprazol in der Langzeittherapie erhalten. Wie alle Säure-reduzierenden Stoffe, kann auch Lansoprazol zu einer erniedrigten Aufnahme von Vitamin B12 führen.
      • Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden. Ihr Arzt wird möglicherweise eine Dosierungsanpassung vornehmen.
      • Ihr Arzt wird möglicherweise eine zusätzliche Untersuchung, eine so genannte Endoskopie, durchführen oder hat sie bereits durchgeführt, um Ihr Befinden festzustellen bzw. um eine bösartige Erkrankung auszuschließen.
      • Falls während der Behandlung mit Lansoprazol Durchfall auftritt, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, da unter Lansoprazol eine geringe Zunahme von infektiösem Durchfall beobachtet wurde.
      • Wenn Ihr Arzt Ihnen Lansoprazol gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln verordnet hat, die zur Behandlung einer Helicobacter pylori Infektion vorgesehen sind (Antibiotika), oder gleichzeitig mit entzündungshemmenden Arzneimitteln zur Behandlung Ihrer Schmerzen oder Ihres Rheumas verordnet hat: lesen Sie bitte auch die Packungsbeilagen dieser Arzneimittel sorgfältig durch.
      • Die Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren wie Lansoprazol kann Ihr Risiko für Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen leicht erhöhen, besonders wenn diese über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide (diese können das Risiko einer Osteoporose erhöhen) einnehmen.
      • Wenn Sie Lansoprazol mehr als drei Monate anwenden, ist es möglich, dass der Magnesiumgehalt in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte können sich als Erschöpfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Krämpfe, Schwindelgefühl und erhöhte Herzfrequenz äußern. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte können außerdem zu einer Absenkung der Kalium- und Calciumwerte im Blut führen.
      • Ihr Arzt wird möglicherweise regelmäßige Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchführen.
      • Wenn Sie Lansoprazol als Langzeittherapie einnehmen (länger als 1 Jahr) wird Ihr Arzt Sie wahrscheinlich regelmäßig untersuchen. Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie neue oder ungewöhnliche Symptome und Begebenheiten beobachten.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Unter der Einnahme von Lansoprazol können bei manchen Patienten Nebenwirkungen wie z.B. Schwindel, Drehschwindel, Müdigkeit und Sehstörungen auftreten. Wenn bei Ihnen Nebenwirkungen dieser Art auftreten, müssen Sie vorsichtig sein, da Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt sein könnte.
      • Es liegt in Ihrer Verantwortung, zu entscheiden, ob Sie fähig sind, ein Fahrzeug zu führen oder andere Tätigkeiten auszuüben, die Ihre erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Aufgrund Ihrer Wirkungen und Nebenwirkungen ist die Einnahme von Arzneimitteln ein Faktor, der die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen kann.
      • Diese Wirkungen werden in anderen Abschnitten beschrieben. Lesen Sie dazu bitte die gesamte Gebrauchsinformation sorgfältig durch.
      • Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
      • Bösartiger Magentumor
        • Wie bei anderen Ulcustherapien sollte bei der Behandlung eines Ulcus ventriculi mit Lansoprazol die Möglichkeit eines bösartigen Magentumors ausgeschlossen werden, da Lansoprazol die Symptome maskieren und die Diagnose verzögern kann.
      • HIV-Proteaseinhibitoren
        • Die gleichzeitige Anwendung von Lansoprazol mit HIV-Proteaseinhibitoren, deren Absorption vom pH-Wert der Magensäure abhängt, wie Atazanavir und Nelfinavir, wird aufgrund der signifikant reduzierten Bioverfügbarkeit nicht empfohlen.
      • Hypomagnesiämie
        • Es wurde selten über Fälle von schwerer Hypomagnesiämie bei Patienten berichtet, die für mindestens drei Monate, jedoch in den meisten Fällen für 1 Jahr mit Protonenpumpeninhibitoren (PPIs) wie Lansoprazol behandelt wurden. Schwerwiegende Manifestationen von Hypomagnesiämie mit Erschöpfungszuständen, Tetanie, Delir, Krämpfen, Schwindelgefühl und ventrikulären Arrhythmien können auftreten, die anfangs schleichend beginnen und daher übersehen werden können. Hypomagnesiämie kann zu Hypokalzämie und/oder Hypokaliämie führen. Nach einer Magnesiumersatztherapie und dem Abbruch der Behandlung mit dem Protonenpumpenhemmer hat sich die Hypomagnesiämie (und Hypomagnesiämie-assoziierte Hypokalzämie und/oder Hypokaliämie) bei den meisten der betroffenen Patienten gebessert.
        • Bei Patienten unter voraussichtlicher Langzeittherapie oder gleichzeitiger Einnahme von Protonenpumpenhemmern mit Digoxin oder Arzneimitteln, die Hypomagnesiämie verursachen können (z. B. Diuretika), sollte der Arzt die Untersuchung des Magnesiumspiegels vor Beginn und in regelmäßigen Abständen während der Behandlung in Erwägung ziehen.
      • Einfluss auf die Vitamin B12-Absorption
        • Lansoprazol kann, wie jedes säurereduzierende Arzneimittel, durch Hypo- oder Achlorhydrie zu einer reduzierten Absorption von Vitamin B12 (Cyanocobalamin) führen. Dies sollte bei Patienten mit reduzierter Speicherkapazität oder Risikofaktoren für eine unzureichende Vitamin B12-Absorption, die eine Langzeittherapie erhalten oder wenn entsprechende klinische Symptome beobachtet wurden, in Betracht gezogen werden.
      • Leberfunktionsstörung
        • Lansoprazol sollte bei Patienten mit mittelschwerer und schwerer Leberfunktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden.
      • Durch Bakterien verursachte gastrointestinale Infektionen
        • Lansoprazol könnte, wie alle PPIs, zu einer Vermehrung der normalerweise im Gastrointestinaltrakt vorkommenden Bakterien, führen. Dies kann das Risiko einer gastrointestinalen Infektion, hervorgerufen durch Bakterien wie Salmonella , Campylobacter und Clostridium difficile, erhöhen.
        • Bei Patienten, die an gastroduodenalen Ulzera leiden, sollte die Möglichkeit einer Infektion mit H. pylori als ätiologischer Faktor in Betracht gezogen werden.
        • Wenn Lansoprazol bei der Eradikationstherapie von H. pylori in Kombination mit Antibiotika verwendet wird, sollten auch die Fachinformationen dieser Antibiotika berücksichtigt werden.
      • Langzeitbehandlung
        • Wegen begrenzter Sicherheitsdaten bei Patienten, die eine Erhaltungstherapie länger als 1 Jahr erhielten, sollte bei diesen Patienten eine regelmäßige Überprüfung der Behandlung und eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Bewertung durchgeführt werden.
      • Gastrointestinale Störungen
        • Sehr selten wurde bei Patienten unter der Einnahme von Lansoprazol über das Auftreten einer Kolitis berichtet. Daher sollte bei schweren und/oder anhaltenden Durchfällen ein Absetzen der Behandlung in Betracht gezogen werden.
      • Co-Administration mit NSARs
        • Die Behandlung zur Prävention peptischer Ulzera bei Patienten, bei denen eine Langzeittherapie mit NSAR erforderlich ist, sollte auf Hochrisikopatienten beschränkt werden [z. B. vorherige gastrointestinale Blutung, Perforation oder Ulcus, fortgeschrittenes Lebensalter, gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln für die bekannt ist, dass sie das Risiko für unerwünschte Ereignisse im oberen Gastrointestinaltrakt erhöhen (z. B. Kortikosteroide oder Antikoagulanzien), Vorliegen eines schwerwiegenden Komorbiditätsfaktors oder längere Anwendung von NSAR im Bereich der maximal empfohlenen Dosis].
      • Knochenfrakturen
        • Die Anwendung von Protonenpumpenhemmern, insbesondere in hohen Dosierungen und über längere Zeit (> 1 Jahr), kann das Frakturrisiko von Hüfte, Handgelenk und Wirbelsäule leicht erhöhen, überwiegend bei älteren Patienten oder beim Bestehen bekannter Risikofaktoren. Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass Protonenpumpenhemmer das Gesamtrisiko für Frakturen um 10 - 40% erhöhen können. Diese Erhöhung hängt möglicherweise mit anderen Risikofaktoren zusammen. Patienten mit Osteoporoserisiko sollten eine Behandlung nach aktuellen klinischen Leitlinien und eine ausreichende Zufuhr an Vitamin D und Calcium erhalten.
      • Schwere Nebenwirkungen der Haut
        • Schwere kutane Nebenwirkungen (SCARs: Severe Cutaneous Adverse Reactions) einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN) und Arzneimittelreaktionen mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, wurden im Zusammenhang mit Lansoprazol mit unbekannter Häufigkeit berichtet. Zum Zeitpunkt der Verschreibung sollten die Patienten über die Anzeichen und Symptome informiert und engmaschig auf Hautreaktionen überwacht werden. Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die auf diese Reaktionen hindeuten, muss Lansoprazol sofort abgesetzt und eine alternative Behandlung in Betracht gezogen werden.
      • Subakuter kutaner Lupus erythematodes (SCLE)
        • Protonenpumpenhemmer sind mit sehr seltenen Fällen von SCLE assoziiert. Falls Läsionen, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, auftreten, und falls dies von einer Arthralgie begleitet ist, sollte der Patient umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und das medizinische Fachpersonal sollte erwägen, Lansoprazol AL® abzusetzen. SCLE nach vorheriger Behandlung mit einem Protonenpumpenhemmer kann das Risiko eines SCLE unter der Einnahme anderer Protonenpumpen-Inhibitoren erhöhen.
      • Nierenfunktionsstörung
        • Akute tubulointerstitielle Nephritis (TIN) wurde bei Patienten, die Lansoprazol einnehmen, beobachtet und kann zu jedem Zeitpunkt während der Behandlung mit Lansoprazol auftreten. Eine akute tubulointerstitielle Nephritis kann zu Nierenversagen führen.
        • Bei Verdacht auf TIN sollte Lansoprazol abgesetzt und umgehend eine geeignete Behandlung eingeleitet werden.
      • Auswirkung auf Laboruntersuchungen
        • Erhöhte Chromogranin-A(CgA)-Spiegel können Untersuchungen auf neuroendokrine Tumoren beeinflussen. Um diese Auswirkung zu vermeiden, sollte die Behandlung mit Lansoprazol AL® mindestens fünf Tage vor den CgA-Messungen vorübergehend abgesetzt werden. Liegen die CgA- und Gastrinspiegel nach der ersten Messung nicht im Referenzbereich, sind die Messungen 14 Tage nach dem Absetzen des Protonenpumpenhemmers zu wiederholen.
      • Sonstige Bestandteile
        • Saccharose: Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Lansoprazol AL® nicht einnehmen.
        • Natrium: Lansoprazol AL® enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Hartkapsel, d. h., es ist nahezu „natriumfrei".
    • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
      • Auswirkungen von Lansoprazol auf andere Arzneimittel
        • Arzneimittel mit pH-abhängiger Resorption
          • Lansoprazol kann die Resorption von anderen Arzneimitteln beeinträchtigen, bei denen der pH-Wert im Magen entscheidend für die orale Bioverfügbarkeit ist.
          • HIV-Proteasehemmer
            • Die gleichzeitige Anwendung von Lansoprazol mit HIV-Proteasehemmern, deren Absorption vom pH-Wert der Magensäure abhängt, wie Atazanavir und Nelfinavir, wird aufgrund der signifikant reduzierten Bioverfügbarkeit nicht empfohlen.
          • Ketoconazol und Itraconazol
            • Die Resorption von Ketoconazol und Itraconazol aus dem Gastrointestinaltrakt wird durch Magensäure verstärkt. Die Gabe von Lansoprazol kann zu sub-therapeutischen Konzentrationen von Ketoconazol und Itraconazol führen. Daher sollte die kombinierte Gabe mit Lansoprazol vermieden werden.
          • Digoxin
            • Eine gleichzeitige Gabe von Lansoprazol und Digoxin kann zu einem Anstieg der Digoxin-Plasmaspiegel führen. Der Digoxin-Plasmaspiegel sollte daher überwacht werden und, sofern erforderlich, die Digoxindosis bei Initiierung und Beendigung einer Behandlung mit Lansoprazol angepasst werden.
          • Methotrexat
            • Die gleichzeitige Gabe von hochdosiertem Methotrexat kann das Serumlevel von Methotrexat und/oder seinem Metaboliten erhöhen und verlängern. Dies kann möglicherweise zu Methotrexattoxizitäten führen. Aus diesem Grund sollte bei Anwendung von hochdosiertem Methotrexat in Betracht gezogen werden, Lansoprazol zwischenzeitlich abzusetzen.
          • Warfarin
            • Die gleichzeitige Gabe von Lansoprazol 60 mg und Warfarin beeinflusst die Pharmakokinetik von Warfarin oder INR nicht. Es wurde jedoch von verlängerten INR- und Prothrombinzeiten bei Patienten, die sowohl PPIs und Warfarin erhalten haben, berichtet. Eine Verlängerung der INR- und Prothrombinzeit kann zu unnormalen Blutungen und sogar Tod führen. Patienten mit gleichzeitiger Einnahme von Lansoprazol und Warfarin müssen hinsichtlich einer Verlängerung der INR- und Prothrombinzeit beobachtet werden, insbesondere wenn die gleichzeitige Behandlung begonnen oder beendet wird.
        • Arzneimittel, die über P450-Enzyme metabolisiert werden
          • Lansoprazol kann die Plasmakonzentrationen von Arzneimitteln erhöhen, die über CYP3A4 metabolisiert werden. Vorsicht ist geboten, wenn Lansoprazol mit Arzneimitteln kombiniert wird, die über dieses Enzym metabolisiert werden und eine enge therapeutische Breite haben.
          • Theophyllin
            • Lansoprazol reduziert die Plasmakonzentration von Theophyllin, was zu einer Abnahme der erwarteten klinischen Wirkung der Theophyllindosis führen kann. Patienten, die gleichzeitig Lansoprazol und Theophyllin erhalten, sollten regelmäßig untersucht werden.
          • Tacrolimus
            • Die gleichzeitige Gabe von Lansoprazol erhöht die Plasmakonzentration von Tacrolimus (einem Substrat für CYP3A und Pgp). Eine Exposition von Lansoprazol erhöht die mittlere Tacrolimus-Exposition um bis zu 81%. Bei gleichzeitiger Gabe ist daher bei Initiierung und Beendigung einer Behandlung mit Lansoprazol eine Überwachung der Plasmakonzentration von Tacrolimus anzuraten.
        • Arzneimittel, die über P-Glykoprotein transportiert werden
          • Für Lansoprazol wurde beobachtet, dass es in vitro das Transportprotein P-Glykoprotein (Pgp) inhibiert. Die klinische Bedeutung hierfür ist nicht bekannt.
      • Auswirkung anderer Arzneimittel auf Lansoprazol
        • Arzneimittel, die CYP2C19 inhibieren
          • Fluvoxamin
            • Bei kombinierter Gabe von Lansoprazol mit dem CYP2C19-Inhibitor Fluvoxamin sollte eine Dosisreduktion von Lansoprazol erwogen werden. Die Plasmakonzentration von Lansoprazol erhöht sich bis auf das 4-fache.
        • Arzneimittel, die CYP2C19 und CYP3A4 induzieren
          • Enzyminduktoren von CYP2C19 und CYP3A4 wie Rifampicin und Johanniskraut (Hypericum perforatum) können den Plasmaspiegel von Lansoprazol deutlich reduzieren.
        • Andere
          • Sucralfat/Antazida
            • Sucralfat/Antazida können die Bioverfügbarkeit von Lansoprazol reduzieren. Daher sollte Lansoprazol frühestens 1 Stunde nach diesen Arzneimitteln eingenommen werden.
            • Bisher wurden keine klinisch bedeutsamen Interaktionen zwischen Lansoprazol und nicht-steroidalen anti-inflammatorischen Arzneimitteln belegt, obwohl bisher keine formalen Interaktionsstudien durchgeführt wurden.
    • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es können unerwünschte Arzneimittelreaktionen wie Schwindel, Vertigo, Sehstörungen und Somnolenz auftreten. In diesen Fällen kann die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt sein.
    • Überdosierung
      • Die Auswirkungen einer Überdosierung von Lansoprazol sind beim Menschen nicht bekannt (obwohl die akute Toxizität wahrscheinlich gering ist). Folglich können daher keine Hinweise zur Behandlung einer Überdosierung gegeben werden. Jedoch wurden in klinischen Studien orale Tagesdosen von bis zu 180 mg Lansoprazol und i.v.-Dosen von bis zu 90 mg Lansoprazol verabreicht, ohne dass relevante Nebenwirkungen auftraten.
      • Für mögliche Symptome einer Überdosierung von Lansoprazol siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
      • Bei Verdacht auf Überdosierung sollte der Patient überwacht werden. Lansoprazol kann durch Hämodialyse nicht in relevantem Ausmaß eliminiert werden. Sofern erforderlich, wird eine Magenentleerung, die Gabe von Aktivkohle und eine symptomatische Therapie empfohlen.
    Schwangerschaftshinweise
    • Es liegen nur begrenzt Daten für die Anwendung von Lansoprazol in der Schwangerschaft vor. Tierversuche ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte schädigende Wirkungen im Hinblick auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung.
    • Als Vorsichtsmaßnahme ist daher darauf zu verzichten, Lansoprazol während der Schwangerschaft anzuwenden.
    • Fertilität
      • Es liegen keine Daten über die Effekte von Lansoprazol auf die Fertilität von Menschen vor. Bei männlichen und weiblichen Ratten war die Fertilität durch Lansoprazol nicht beeinträchtigt.
    Stillzeithinweise
    • Es ist nicht bekannt, ob Lansoprazol in die menschliche Muttermilch übergeht. Tierversuche haben gezeigt, dass Lansoprazol in die Muttermilch übergeht.
    • Bei der Entscheidung, das Stillen fortzusetzen oder abzubrechen bzw. die Therapie mit Lansoprazol fortzusetzen oder abzubrechen, müssen die jeweiligen Vorteile des Stillens für das Kind bzw. der Therapie mit Lansoprazol für die Mutter gegeneinander abgewogen werden.

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
      • Bitte teilen Sie Ihrem Arzt insbesondere mit, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die einen der folgenden arzneilich wirksamen Bestandteile enthalten, da Lansoprazol die Wirkungsweise dieser Arzneimittel beeinflussen kann:
        • Ketoconazol, Itraconazol, Rifampicin (zur Behandlung von Infektionen),
        • Digoxin (zur Behandlung von Herzproblemen),
        • Theophyllin (zur Behandlung von Asthma),
        • Tacrolimus (zur Vorbeugung einer Transplantat-Abstoßung),
        • Fluvoxamin (zur Behandlung von Depressionen und anderen psychiatrischen Erkrankungen),
        • Antazida (zur Behandlung von Sodbrennen oder saurem Aufstoßen),
        • Sucralfat (zur Behandlung von Geschwüren),
        • Johanniskraut (Hypericum perforatum; zur Behandlung von leichten Depressionen).
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Für eine optimale Wirkung Ihres Arzneimittels sollten Sie Lansoprazol mindestens 1/2 Stunde vor dem Essen einnehmen.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend HIV-Protease-Inhibitoren / Protonenpumpen-Hemmer
    Rilpivirin / Protonenpumpen-Hemmer
    Methylphenidat, pH-abhängige Wirktofffreisetzung / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
    Clozapin / Protonenpumpen-Hemmer
    Colchicin / P-Glykoprotein-Inhibitoren
    CYP3A-Substrate / Lonafarnib
    Hydroxyzin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    mittelschwer Azol-Antimykotika / Protonenpumpen-Hemmer
    Cilostazol / Protonenpumpen-Hemmer
    Digoxin und Derivate / Protonenpumpen-Hemmer
    Methotrexat / Protonenpumpen-Hemmer
    Protonenpumpen-Hemmer / Makrolid-Antibiotika
    Proteinkinase-Inhibitoren / Protonenpumpen-Hemmer
    Protonenpumpen-Hemmer / Tipranavir
    Ledipasvir / Protonenpumpen-Hemmer
    Coffein / CYP1A2-Induktoren
    Coffein / Protonenpumpen-Hemmer
    HCV-Inhibitoren / Protonenpumpen-Hemmer
    Saquinavir / Protonenpumpen-Hemmer
    Cephalosporine / Protonenpumpen-Hemmer
    Anagrelid / CYP1A2-Induktoren
    Protonenpumpen-Hemmer / Cannabidiol
    Sotorasib / Protonenpumpen-Hemmer
    Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Protonenpumpen-Hemmer / Sevelamer
    Ajmalin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    Fluphenazin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    CYP3A4-Substrate / Avacopan
    CYP3A4-Substrate / Belzutifan
    Tiratricol / Protonenpumpen-Hemmer
    Nirogacestat / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
    CYP2C8-, CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2B6-Substrate / Nirogacestat
    geringfügig Vitamin-K-Antagonisten / Protonenpumpen-Hemmer
    Calcium-Salze / Protonenpumpen-Hemmer
    Protonenpumpen-Hemmer / Fluvoxamin
    Protonenpumpen-Hemmer / Johanniskraut
    Tacrolimus / Protonenpumpen-Hemmer
    Theophyllin und Derivate / Lansoprazol
    Vitamin B12 / Protonenpumpen-Hemmer
    Pemetrexed / OAT3-Inhibitoren
    Protonenpumpen-Hemmer / Azol-Antimykotika
    Dexamfetamin / Stoffe, die den intragastralen pH-Wert erhöhen
    Protonenpumpen-Hemmer / Piperaquin
    Protonenpumpen-Hemmer / Antiandrogene
    Protonenpumpen-Hemmer / Proteinkinase-Inhibitoren
    Riociguat / Protonenpumpen-Hemmer
    Protonenpumpen-Hemmer / Rifamycine
    (Dex-)Lansoprazol / Antazida
    Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Protonenpumpen-Hemmer / Lumacaftor
    Protonenpumpen-Hemmer / Brivaracetam
    Metformin / Protonenpumpen-Hemmer
    Riluzol / CYP1A2-Induktoren
    Protonenpumpen-Hemmer / Letermovir
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Opioide
    Eisen-Salze / Protonenpumpen-Hemmer
    Indinavir / Protonenpumpen-Hemmer
    Protonenpumpen-Hemmer / Cenobamat
    CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate / Remdesivir
    Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Levothyroxin / Protonenpumpen-Hemmer
    CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
    CYP3A4-Substrate / Maralixibat
    CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
    CYP3A4-Substrate / Dexamethason
    QT-Info (Produktinformation) / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
    CYP3A4-Substrate / Vadadustat
    CYP3A4-Substrate / Iptacopan
    CYP2C19-Substrate / Sparsentan
    CYP3A4-Substrate / Sparsentan
    Domperidon / Protonenpumpen-Hemmer
    CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
    CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
    Docetaxel / CYP3A-Substrate
    Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
    CYP2B6-, CYP2C8-, CYP2C9- und CYP2C19-Substrate / Sotorasib
    CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
    CYP3A4-Substrate / Tiratricol
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
    Magnesium-Salze / Stoffe, die eine Hypomagnesiämie verursachen können
    Sebetralstat / Protonenpumpen-Hemmer
    Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Pirenzepin
    Glycopyrronium, extern / Arzneimittel, anticholinerge Wirkung
    unbedeutend Protonenpumpen-Hemmer / Ginkgo biloba
    Ulipristal / Protonenpumpen-Hemmer
    Mycophenolatmofetil / Protonenpumpen-Hemmer
    Linaclotid / Protonenpumpen-Hemmer
    Binimetinib / CYP1A2-Induktoren
    Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    CYP3A-Substrate / Relugolix

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

    Einnahme vor dem Essen.
    Mit Flüssigkeit einnehmen.Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die Dosierung von Lansoprazol hängt von Ihrem Zustand ab. Die empfohlene Lansoprazol-Dosis für Erwachsene ist unten angegeben.
    • Manchmal wird Ihnen Ihr Arzt eine andere Dosierung verschreiben und Sie über die Dauer der Behandlung informieren.
    • Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen
      • 15 mg (hierfür steht Lansoprazol mit 15 mg zur Verfügung) bis 30 mg (entsprechend einer 30 mg Kapsel) täglich für 4 Wochen. Wenn Ihre Symptome andauern, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Wenn sich Ihre Symptome innerhalb von 4 Wochen nicht gebessert haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
    • Behandlung von Zwölffingerdarmgeschwüren
      • Eine 30 mg Kapsel täglich für 2 Wochen.
    • Behandlung von Magengeschwüren
      • Eine 30 mg Kapsel täglich für 4 Wochen.
    • Behandlung einer Entzündung der Speiseröhre (Refluxösophagitis)
      • Eine 30 mg Kapsel täglich für 4 Wochen.
    • Zur Langzeit-Vorbeugung einer Refluxösophagitis
      • 15 mg (hierfür steht Lansoprazol mit 15 mg zur Verfügung) täglich. Ihr Arzt kann eine Dosisanpassung auf eine 30 mg Kapsel täglich durchführen.
    • Behandlung einer Infektion mit Helicobacter pylori
      • Die übliche Dosis ist eine 30 mg Kapsel in Kombination mit zwei verschiedenen Antibiotika morgens und eine 30 mg Kapsel in Kombination mit zwei verschiedenen Antibiotika abends. Normalerweise wird diese Behandlung über 7 Tage täglich durchgeführt.
      • Die empfohlenen Antibiotika-Kombinationen sind:
        • 30 mg Lansoprazol zusammen mit 250-500 mg Clarithromycin und 1000 mg Amoxicillin
        • 30 mg Lansoprazol zusammen mit 250 mg Clarithromycin und 400-500 mg Metronidazol.
      • Wenn Sie wegen eines Geschwürs aufgrund einer Infektion behandelt werden, ist es unwahrscheinlich, dass Ihr Geschwür wieder auftreten wird, sofern die Infektion erfolgreich behandelt wurde. Damit Ihr Arzneimittel die beste Wirkung entfalten kann, nehmen Sie dieses zur vorgeschriebenen Zeit und lassen Sie keine Dosis aus.
    • Behandlung von Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren bei Patienten, die eine Langzeittherapie mit NSAR benötigen
      • Eine 30 mg Kapsel täglich für 4 Wochen.
    • Zur Vorbeugung von Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren bei Patienten, die eine Langzeittherapie mit NSAR benötigen
      • 15 mg (hierfür steht Lansoprazol mit 15 mg zur Verfügung) täglich. Ihr Arzt kann eine Dosisanpassung auf eine 30 mg Kapsel täglich durchführen.
    • Zollinger-Ellison-Syndrom
      • Die übliche Anfangsdosis sind zwei 30 mg Kapseln täglich. Abhängig davon, wie Sie auf Lansoprazol ansprechen, wird dann Ihr Arzt entscheiden, welche Dosis optimal für Sie ist.
    • Ältere Patienten
      • Aufgrund der verringerten Ausscheidung von Lansoprazol bei älteren Patienten kann eine individuelle Dosisanpassung erforderlich sein. Eine Tagesdosis von 30 mg Lansoprazol sollte bei älteren Patienten im Allgemeinen nicht überschritten werden.
    • Kinder
      • Lansoprazol sollte nicht bei Kindern, insbesondere nicht bei Kindern unter 1 Jahr, angewendet werden.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie eine größere Menge Lansoprazol eingenommen haben, als Sie sollten, holen Sie schnellstmöglich medizinischen Rat ein.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie es bemerken, es sei denn, die nächste Einnahme steht kurz bevor. Wenn dies der Fall ist, überspringen Sie die vergessene Dosis und fahren Sie wie gewohnt mit der Einnahme fort.
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, auch wenn sich Ihre Symptome gebessert haben. Ihre Erkrankung ist vielleicht noch nicht vollständig geheilt und kann wieder auftreten, wenn Sie die Behandlung nicht zu Ende führen.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • Behandlung des Ulcus duodeni
      • Die empfohlene Dosis beträgt 1-mal täglich 30 mg Lansoprazol über 2 Wochen.
      • Bei Patienten, die innerhalb dieses Zeitraums nicht vollständig geheilt sind, wird die Behandlung mit der gleichen Dosis für weitere 2 Wochen fortgesetzt.
    • Behandlung des Ulcus ventriculi
      • Die empfohlene Dosis beträgt 1-mal täglich 30 mg Lansoprazol über 4 Wochen.
      • Das Ulcus heilt normalerweise innerhalb von 4 Wochen ab. Bei Patienten, die innerhalb dieses Zeitraums nicht vollständig geheilt sind, kann die Medikation jedoch bei gleicher Dosis für weitere 4 Wochen fortgesetzt werden.
    • Refluxösophagitis
      • Die empfohlene Dosis beträgt 1-mal täglich 30 mg Lansoprazol über 4 Wochen.
      • Bei Patienten, die innerhalb dieses Zeitraums nicht vollständig geheilt sind, kann die Behandlung bei gleicher Dosis für weitere 4 Wochen fortgesetzt werden.
    • Prophylaxe der Refluxösophagitis
      • 1-mal täglich 15mg Lansoprazol. Wenn erforderlich, kann die Dosis auf bis zu 30 mg Lansoprazol täglich erhöht werden.
    • Eradikation von Helicobacter pylori
      • Bei der Auswahl der geeigneten Kombinationstherapie sollten bezüglich bakterieller Resistenzen, Therapiedauer (in der Mehrzahl der Fälle 7 Tage, jedoch teilweise bis zu 14 Tage) und sachgemäßer Anwendung der antibakteriellen Wirkstoffe offizielle lokale Leitlinien berücksichtigt werden.
      • Die empfohlene Dosis beträgt 2-mal täglich 30 mg Lansoprazol über 7 Tage in Kombination mit einer der folgenden Alternativen:
        • 2-mal täglich 250 - 500 mg Clarithromycin + 2-mal täglich 1 g Amoxicillin
        • 2-mal täglich 250 mg Clarithromycin + 2-mal täglich 400 - 500 mg Metronidazol.
      • Eradikationsraten von H. pylori von bis zu 90% wurden erzielt, wenn Clarithromycin mit Lansoprazol und Amoxicillin oder Metronidazol kombiniert wurde.
      • Sechs Monate nach erfolgreicher Eradikationsbehandlung ist das Risiko für eine Reinfektion gering und das Auftreten eines Rezidivs daher unwahrscheinlich. Die Verwendung eines Therapieregimes bestehend aus 2-mal täglich 30mg Lansoprazol, 2-mal täglich 1 g Amoxicillin und 2-mal täglich 400 - 500 mg Metronidazol wurde ebenfalls untersucht. Unter Verwendung dieser Kombination wurden niedrigere Eradikationsraten beobachtet als bei Therapieregimen mit Clarithromycin. Die Behandlung kann bei Personen geeignet sein, die Clarithromycin als Bestandteil einer Eradikationsbehandlung nicht einnehmen können, sofern die örtlichen Resistenzraten gegenüber Metronidazol niedrig sind.
    • Behandlung von NSAR-assoziierten gutartigen Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni bei Patienten, die eine Langzeittherapie mit NSAR benötigen
      • 1-mal täglich 30 mg Lansoprazol über 4 Wochen.
      • Bei nicht vollständig geheilten Patienten kann die Behandlung für weitere 4 Wochen fortgeführt werden. Bei Risikopatienten bzw. Patienten mit schlecht heilenden Ulzera sollte wahrscheinlich eine längere Behandlungsdauer und/oder eine höhere Dosis verwendet werden.
    • Prophylaxe von NSAR-assoziierten Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni bei Risikopatienten (wie zum Beispiel Alter > 65 Jahre oder Ulcus ventriculi bzw. Ulcus duodeni in der Anamnese), die eine Langzeittherapie mit NSAR benötigen
      • 1-mal täglich 15 mg Lansoprazol.
      • Bei mangelndem Ansprechen auf die Behandlung sollte als Dosis 1-mal täglich 30 mg Lansoprazol verwendet werden.
    • Symptomatische gastroösophageale Refluxerkrankung
      • Die empfohlene Dosis beträgt täglich 15 mg oder 30 mg Lansoprazol. Eine Symptomlinderung wird rasch erreicht. Die Dosierung sollte individuell angepasst werden.
      • Falls sich die Symptome innerhalb von 4 Wochen unter einer Tagesdosis von 30 mg Lansoprazol nicht gebessert haben, werden weiterführende Untersuchungen empfohlen.
    • Zollinger-Ellison-Syndrom
      • Die empfohlene Initialdosis beträgt 1-mal täglich 60mg Lansoprazol. Die Dosierung sollte individuell angepasst und solange wie erforderlich fortgesetzt werden. Es sind Tagesdosen von bis zu 180 mg Lansoprazol verwendet worden. Falls die erforderliche Tagesdosis mehr als 120 mg Lansoprazol beträgt, sollte die Tagesdosis auf eine 2-mal tägliche Gabe aufgeteilt werden.
    • Besondere Patientengruppen
      • Ältere Patienten
        • Aufgrund der reduzierten Elimination von Lansoprazol bei älteren Patienten kann eine individuelle Dosisanpassung erforderlich sein. Eine Tagesdosis von 30 mg Lansoprazol sollte bei älteren Patienten außer bei zwingenden klinischen Indikationen nicht überschritten werden.
      • Eingeschränkte Nierenfunktion
        • Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.
      • Eingeschränkte Leberfunktion
        • Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Lebererkrankung sollten regelmäßig überwacht werden und es wird eine Reduktion der Tagesdosis um 50% empfohlen.
      • Kinder und Jugendliche
        • Die Anwendung von Lansoprazol AL® bei Kindern wird nicht empfohlen, da klinische Daten nur begrenzt vorliegen und die Relevanz der Studienergebnisse an Jungtieren für den Menschen derzeit unbekannt ist.
        • Die Behandlung von kleinen Kindern unter einem Jahr sollte vermieden werden, da die verfügbaren Daten keine günstigen Effekte bei der Behandlung der gastro-ösophagealen Refluxkrankheit gezeigt haben.

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Kopfschmerzen, Schwindel,
      • Durchfall, Verstopfung, Magenschmerzen, Krankheitsgefühl (auch Erbrechen und Übelkeit), Blähungen, trockener oder wunder Mund oder Hals,
      • Hautausschlag, Juckreiz,
      • Veränderung der Leberwerte,
      • Müdigkeit,
      • gutartige Magenpolypen.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Depression,
      • Gelenk- oder Muskelschmerzen,
      • Flüssigkeitsansammlung oder Schwellung,
      • Veränderung der Anzahl der Blutkörperchen,
      • Knochenbrüche (der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule).
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Fieber,
      • Unruhe, Benommenheit, Verwirrung, Halluzinationen, Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Drehschwindel,
      • Geschmacksstörungen, Appetitverlust, Entzündung der Zunge (Glossitis),
      • Hautreaktionen wie Brennen oder Stiche unter der Haut, Quetschungen, Rötung und erhebliches Schwitzen,
      • Lichtempfindlichkeit,
      • Haarausfall,
      • Kribbeln (Parästhesien), Zittern,
      • Blutarmut (Blässe),
      • Nierenprobleme,
      • Entzündung der Bauchspeicheldrüse,
      • Entzündung der Leber (evtl. Gelbfärbung der Haut oder Augen),
      • Größenzunahme der männlichen Brust, Impotenz,
      • Pilzinfektion (der Haut oder Schleimhaut),
      • Angioödem; Kontaktieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn Sie Anzeichen eines Angioödems wie Schwellung des Gesichts, der Zunge oder des Rachens, Schluckbeschwerden, Nesselsucht und Atembeschwerden entwickeln.
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum Schock. Symptome von Überempfindlichkeitsreaktionen können sein: Fieber, Hautausschlag, Schwellung und manchmal Blutdruckabfall,
      • Entzündungen im Mundraum (Stomatitis),
      • Entzündung des Darms (Kolitis),
      • Veränderung von Laborwerten wie Natrium, Cholesterin und Triglyceriden,
      • sehr schwere Hautreaktionen mit Rötung, Bläschenbildung, schwerer Entzündung und Abschuppung,
      • Lansoprazol kann sehr selten zu einer Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen führen und dadurch das Infektionsrisiko erhöhen. Wenn Sie eine Infektion an sich bemerken, die mit Symptomen wie Fieber und einer erheblichen Verschlechterung Ihres Allgemeinzustandes, oder Fieber mit lokalen Entzündungssymptomen wie wundem Hals, Rachen, Mund oder Harnwegsproblemen einhergeht, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt. Er wird eine Blutuntersuchung durchführen, um festzustellen, ob eine Verminderung der weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) vorliegt.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • niedrige Magnesiumspiegel im Blut (Hypomagnesiämie),
      • Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken,
      • visuelle Halluzinationen.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen
    • Tabellarische Zusammenfassung von Nebenwirkungen
      • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: sehr häufig (>/= 1/10), häufig (>/= 1/100, < 1/10), gelegentlich (>/= 1/1.000, < 1/100), selten (>/= 1/10.000, < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Für alle Nebenwirkungen, die nach der Markteinführung gemeldet wurden, ist eine Häufigkeitsangabe nicht möglich, weshalb sie mit der Häufigkeit „nicht bekannt" aufgeführt werden.
      • Innerhalb der Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
      • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
        • Gelegentlich
          • Thrombozytopenie*, Eosinophilie, Leukopenie*
        • Selten
          • Anämie
        • Sehr selten
          • Agranulozytose*, Panzytopenie*
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • Sehr selten
          • Anaphylaktischer Schock*
      • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
        • Nicht bekannt
          • Hyponatriämie*, Hypomagnesiämie*, Hypokalzämie* und Hypokaliämie*
      • Psychiatrische Erkrankungen
        • Gelegentlich
          • Depression
        • Selten
          • Schlaflosigkeit, Halluzination, Verwirrtheit
        • Nicht bekannt
          • Visuelle Halluzinationen
      • Erkrankungen des Nervensystems
        • Häufig
          • Kopfschmerzen, Schwindel
        • Selten
          • Unruhe, Vertigo, Parästhesie, Somnolenz, Tremor
      • Augenerkrankungen
        • Selten
          • Sehstörungen
      • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
        • Häufig
          • Übelkeit, Diarrhö, Magenschmerzen, Obstipation, Erbrechen, Flatulenz, trockener oder wunder Mund oder Hals, Drüsenpolypen des Fundus (gutartig)
        • Selten
          • Glossitis, Candidose der Speiseröhre, Pankreatitis, Geschmacksstörungen
        • Sehr selten
          • Colitis *, Stomatitis
      • Leber- und Gallenerkrankungen
        • Häufig
          • Anstieg der Leberenzymwerte
        • Selten
          • Hepatitis, Gelbsucht
      • Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
        • Häufig
          • Urtikaria, Juckreiz, Hautausschlag
        • Selten
          • Petechien, Purpura, Haarausfall, Erythema multiforme, Photosensibilität
        • Sehr selten
          • Stevens-Johnson-Syndrom*, Lyell-Syndrom*
        • Nicht bekannt
          • subakuter kutaner Lupus erythematodes* und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen
      • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
        • Gelegentlich
          • Arthralgie, Myalgie, Frakturen der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule
      • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
        • Selten
          • Tubulointerstitielle Nephritis (mit möglichem Fortschreiten zu Nierenversagen)
      • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
        • Selten
          • Gynäkomastie, Impotenz
      • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
        • Häufig
          • Müdigkeit
        • Gelegentlich
          • Ödem
        • Selten
          • Fieber, Hyperhidrose, Angioödem, Anorexie
      • Untersuchungen
        • Sehr selten
          • Anstieg der Cholesterin- und Triglyceridspiegel, Hyponatriämie
      • * Nebenwirkungen, die nach der Zulassung von Dexlansoprazol beobachtet wurden (da diese Nebenwirkungen freiwillig von einer Population ungewisser Größe gemeldet wurden, kann die Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
      • Hypokalzämie und/oder Hypokaliämie können mit dem Auftreten einer Hypomagnesiämie zusammenhängen.

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Lansoprazol30 mgWirkstoff
    Eudragit L 100 - 55+Hilfsstoff
    Gelatine+Hilfsstoff
    Hypromellose+Hilfsstoff
    Macrogol 6000+Hilfsstoff
    Mannitol+Hilfsstoff
    Meglumin+Hilfsstoff
    Natrium dodecylsulfat+Hilfsstoff
    Polysorbat 80+Hilfsstoff
    Talkum+Hilfsstoff
    Titan dioxid+Hilfsstoff
    Wasser, gereinigtmgHilfsstoff
    Zucker-Stärke-Pellets+Hilfsstoff
    Maisstärke+k.A.
    Saccharosemgk.A.
    Wasser, gereinigt+k.A.
    Gesamt Natrium Ion23 mgZusatzangabe
    Gesamt Natrium Ionmmolk.A.

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