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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Nehmen Sie die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit ein.
- Die Einnahme der Tagesdosis kann morgens auf einmal erfolgen.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Ramipril. Dieser gehört zur Wirkstoffklasse der ACE-Hemmer (ACE = Angiotensin Converting Enzyme / Angiotensinkonversionsenzym).
- Es wirkt, indem es
- die körpereigene Produktion von Substanzen reduziert, die den Blutdruck steigen lassen
- Ihre Blutgefäße entspannt und weiter stellt
- dem Herzen erleichtert, Blut durch den Körper zu pumpen.
- Das Arzneimittel wird angewendet
- zur Behandlung von nicht organbedingtem Bluthochdruck (essentielle Hypertonie).
Indikation- Essenzielle Hypertonie
- Einnahme mit ausreichend Flüssigkeit unabhängig von den Mahlzeiten
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Ramipril, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- Zu Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion gehören Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung von Lippen, Gesicht, Rachen oder Zunge
- wenn Sie in der Vergangenheit eine schwere allergische Reaktion, ein so genanntes angioneurotisches Ödem, hatten. Zu den Anzeichen gehören Juckreiz, Nesselausschlag (Urtikaria), rote Flecken an Händen, Füßen und Hals, Schwellungen des Rachens und der Zunge, Schwellungen um die Augen und Lippen, Atem- und Schluckbeschwerden
- wenn Sie sich einer Dialyse oder einer anderen Form der Blutwäsche unterziehen, da das Arzneimittel abhängig von dem verwendeten Gerät für Sie nicht geeignet sein kann
- wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden, bei der die Blutversorgung der Niere eingeschränkt ist (Nierenarterienstenose)
- wenn Sie einen ungewöhnlich niedrigen oder schwankenden Blutdruck haben. Dies ist von Ihrem Arzt zu beurteilen
- während der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft (es wird empfohlen, das Arzneimittel auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht einzunehmen)
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Ramipril - peroral- Überempfindlichkeit gegen Ramipril
- Überempfindlichkeit gegen andere ACE-Hemmer (ACE = Angiotensin-Converting-Enzyme)
- Angioödem in der Vorgeschichte (hereditär, idiopathisch oder früheres Angioödem aufgrund der Einnahme von ACE-Hemmern oder Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten (AIIRAs))
- gleichzeitige Anwendung mit Sacubitril/Valsartan
- Behandlung mit Ramipril darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Valsartan begonnen werden
- extrakorporale Behandlungen, bei denen es zu einem Kontakt zwischen Blut und negativ geladenen Oberflächen kommt
- signifikante beidseitige Nierenarterienstenose oder Nierenarterienstenose bei nur einer funktionsfähigen Niere
- Ramipril darf nicht bei hypotensiven oder hämodynamisch instabilen Patienten angewendet werden
- gleichzeitige Anwendung von Ramipril mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2) kontraindiziert
- Schwangerschaft
Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
- wenn Sie eine Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung haben
- wenn Sie große Mengen an Körpersalzen oder -flüssigkeiten verloren haben (durch Erbrechen, Durchfall, außergewöhnlich starkes Schwitzen, eine salzarme Diät, die Einnahme von Diuretika [Wassertabletten] über lange Zeit, oder wenn Sie Dialysepatient sind)
- wenn Ihre Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche behandelt werden soll (Hyposensibilisierung)
- wenn Sie in Verbindung mit einer Operation oder beim Zahnarzt ein Betäubungsmittel erhalten sollen. Es könnte erforderlich sein, Ihre Behandlung mit diesem Arzneimittel einen Tag vorher abzubrechen; fragen Sie Ihren Arzt um Rat
- wenn Sie einen hohen Kaliumspiegel im Blut haben (ergibt sich aus den Blutwerten)
- wenn Sie an einer Kollagenose, wie Sklerodermie oder systemischem Lupus erythematodes, leiden.
- Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und das Arzneimittel darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
- Die Anwendung des Arzneimittels wird nicht empfohlen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, da die Sicherheit und Wirksamkeit des Arzneimittels noch nicht nachgewiesen wurde.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Während der Einnahme kann Schwindel auftreten. Die Wahrscheinlichkeit ist zu Beginn der Behandlung oder bei einer Dosiserhöhung am höchsten. In diesem Fall dürfen Sie kein Kraftfahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Ramipril - peroral- Schwangerschaft
- eine Behandlung mit ACE-Hemmern wie Ramipril oder Angiotensin-II-Antagonisten (AIIRAs) sollte nicht während der Schwangerschaft begonnen werden
- bei Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch sollte eine Umstellung auf eine alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere erfolgen
- es sei denn, eine Fortführung der Behandlung mit ACE-Hemmern/AIIRAs ist zwingend erforderlich
- wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist die Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen
- Patienten mit hohem Hypotonierisiko
- Patienten mit erhöhter Aktivität des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems
- bei Patienten mit erhöhter Aktivität des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems besteht das Risiko eines plötzlichen ausgeprägten Blutdruckabfalls und einer Verschlechterung der Nierenfunktion aufgrund der ACE-Hemmung
- gilt insbesondere, wenn ein ACE-Hemmer zum 1. Mal oder erstmals gleichzeitig mit einem Diuretikum verabreicht wird oder bei der 1. Dosissteigerung
- signifikante Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems, die eine ärztliche Überwachung mit Kontrolle des Blutdrucks erfordert, ist z. B. bei folgenden Patienten zu erwarten
- Patienten mit schwerer Hypertonie
- Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz
- Patienten mit hämodynamisch relevanter linksventrikulärer Ein- oder Ausflussbehinderung (z.B. Aorten- oder Mitralklappenstenose)
- Patienten mit einseitiger Nierenarterienstenose und einer 2. funktionsfähigen Niere
- Patienten mit manifestem oder latentem Flüssigkeits- oder Salzmangel (einschließlich Patienten unter Diuretika)
- Patienten mit Leberzirrhose und/oder Aszites
- Patienten, bei denen ein größerer operativer Eingriff durchgeführt wird oder während einer Anästhesie mit Arzneimitteln, die eine Hypotonie verursachen können
- vor Behandlungsbeginn generell empfehlenswert, eine Dehydratation, Hypovolämie oder einen Salzmangel auszugleichen
- bei Patienten mit Herzinsuffizienz sind diese Maßnahmen jedoch sorgfältig gegenüber dem Risiko einer Volumenüberlastung abzuwägen
- bei Patienten mit erhöhter Aktivität des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems besteht das Risiko eines plötzlichen ausgeprägten Blutdruckabfalls und einer Verschlechterung der Nierenfunktion aufgrund der ACE-Hemmung
- transiente oder persistierende Herzinsuffizienz nach Myokardinfarkt
- Patienten mit dem Risiko einer Myokard- oder Zerebralischämie bei akuter Hypotonie
- in der Anfangsphase der Behandlung muss der Patient sorgfältig ärztlich überwacht werden
- Patienten mit erhöhter Aktivität des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems
- Duale Blockade des Renin-Angiotensin- Aldosteron-Systems (RAAS)
- gibt Belege, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin- II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens) erhöht
- duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin- II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren nicht empfohlen
- wenn die Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen
- ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor- Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden
- gibt Belege, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin- II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens) erhöht
- ältere Patienten
- insbesondere bei sehr alten und gebrechlichen Patienten sollte die Anfangsdosis niedriger sein und die anschließende Dosiseinstellung allmählicher vorgenommen werden, da die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen höher ist
- Operationen
- empfohlen, die Behandlung mit ACE-Hemmern wie Ramipril möglichst 1 Tag vor einer Operation abzubrechen
- Kontrolle der Nierenfunktion
- Nierenfunktion sollte vor und während der Behandlung überwacht und eine Dosisanpassung, insbesondere in den ersten Behandlungswochen, entsprechend vorgenommen werden
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion bedürfen einer besonders engmaschigen Kontrolle
- insbesondere bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz oder nach Nierentransplantation Risiko einer Einschränkung der Nierenfunktion
- Angioödeme
- Auftreten von Angioödemen bei Patienten unter ACE-Hemmern, einschließlich Ramipril, berichtet
- Risiko für das Auftreten von Angioödemen (z.B. Schwellung der Atemwege oder der Zunge, mit oder ohne Beeinträchtigung der Atemwege) kann bei Patienten erhöht sein, die gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die Angioödeme verursachen können, wie z. B., die gleichzeitig mit mTOR-(mammalian target of rapamycin-)Inhibitoren (z.B. Temsirolimus, Everolimus, Sirolimus) oder Vildagliptin oder Neprilysin-(NEP-)Inhibitoren (wie z.B. Racecadotril)
- gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und Sacubitril/Valsartan ist wegen erhöhten Risikos eines Angioödem kontraindiziert
- Behandlung mit Sacubitril/Valsartan darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Ramipril begonnen werden
- Behandlung mit Ramipril darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Valsartan begonnen werden
- gleichzeitige Gabe von ACE-Hemmern und Racecadotril, mTOR-Inhibitoren (z.B. Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus) und Vildagliptin kann zu einem erhöhten Risiko eines Angioödems führen (z.B. Schwellung der Atemwege oder der Zunge mit oder ohne Atembeschwerden)
- Vorsicht, wenn die Behandlung mit Racecadotril, mTOR-Inhibitoren (z.B. Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus) und Vildagliptin bei Patienten begonnen wird, die bereits einen ACE-Hemmer einnehmen
- bei Auftreten eines Angioödems
- Behandlung mit Ramipril abbrechen
- sofort Notfallbehandlung einleiten
- Patient mind. 12 - 24 Stunden beobachten und erst nach vollständigem Rückgang der Symptome entlassen
- bei Patienten unter ACE-Hemmern über intestinale Angioödeme berichtet
- diese Patienten litten unter Abdominalschmerzen (mit oder ohne Übelkeit oder Erbrechen)
- Auftreten von Angioödemen bei Patienten unter ACE-Hemmern, einschließlich Ramipril, berichtet
- anaphylaktische Reaktionen während einer Hyposensibilisierung
- unter ACE-Hemmung erhöhen sich die Wahrscheinlichkeit und der Schweregrad von anaphylaktischen und anaphylaktoiden Reaktionen auf Insektengift und andere Allergene
- vor einer Hyposensibilisierung sollte ein vorübergehendes Absetzen von Ramipril erwogen werden
- Überwachung der Elektrolyte: Serumkalium/Hyperkaliämie
- bei einigen Patienten Auftreten einer Hyperkaliämie beobachtet, da ACE-Hemmer die Freisetzung von Aldosteron verhindern
- Wirkung ist im Allgemeinen bei Patienten mit normaler Nierenfunktion nicht bedeutsam
- allerdings kann es bei Patienten mit einer beeinträchtigten Nierenfunktion und/oder bei Patienten, die Kalium-Ergänzungsmittel (einschließlich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika, Trimethoprim oder Cotrimoxazol (auch als Trimethoprim/Sulfamethoxazol bekannt) und insbesondere Aldosteron-Antagonisten oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker einnehmen, zu einer Hyperkaliämie kommen
- zu Patienten, bei denen das Risiko einer Hyperkaliämie besteht, gehören
- Patienten mit Niereninsuffizienz
- Ältere (> 70 Jahre)
- nicht oder unzureichend behandelte Diabetiker
- Patienten, die Kaliumsalze, kaliumsparende Diuretika und andere Wirkstoffe, die das Serumkalium erhöhen, anwenden
- Patienten mit Dehydratation, akuter kardialer Dekompensation oder metabolischer Acidose
- wenn eine gleichzeitige Einnahme der oben genannten Substanzen angebracht ist, ist eine regelmäßige Kontrolle des
Serumkaliums notwendig - kaliumsparende Diuretika und Angiotensin-Rezeptor-Blocker sollten bei Patienten, die ACE-Hemmer erhalten, mit Vorsicht angewendet werden
- Serumkalium und Nierenfunktion sind zu überwachen
- bei einigen Patienten Auftreten einer Hyperkaliämie beobachtet, da ACE-Hemmer die Freisetzung von Aldosteron verhindern
- Überwachung der Elektrolyte: Hyponatriämie
- Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH) und eine nachfolgende Hyponatriämie bei einigen mit Ramipril behandelten Patienten beobachtet
- empfohlen, die Serumnatriumspiegel bei älteren Patienten und bei anderen Patienten mit dem Risiko einer Hyponatriämie regelmäßig zu kontrollieren
- Neutropenie/Agranulozytose
- Neutropenie/Agranulozytose, Thrombozytopenie und Anämie selten beobachtet, auch über Knochenmarkdepression berichtet
- zur Erkennung einer möglichen Leukopenie Kontrolle der Leukozytenwerte empfohlen
- häufigere Überwachung ratsam
- in der Anfangsphase der Behandlung
- bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- bei Patienten mit gleichzeitig bestehender Kollagenose (z.B. Lupus erythematodes oder Sklerodermie)
- bei allen Patienten, die gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, die Veränderungen des Blutbildes verursachen können
- häufigere Überwachung ratsam
- ethnische Unterschiede
- ACE-Hemmer verursachen bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe häufiger Angioödeme als bei Patienten mit nicht schwarzer Hautfarbe
- wie bei anderen ACE-Hemmern möglich, dass Ramipril bei schwarzen Patienten weniger effektiv zur Blutdrucksenkung beiträgt als bei nicht schwarzen Patienten, möglicherweise aufgrund der höheren Prävalenz einer Hypertonie mit niedrigem Reninspiegel bei Hypertonikern mit schwarzer Hautfarbe
- Husten
- Husten unter der Therapie mit ACE-Hemmern berichtet
- typischerweise ist der Husten nicht produktiv, persistierend und klingt nach Beendigung der Therapie ab
- durch ACE-Hemmer induzierter Husten sollte in der Differentialdiagnose des Hustens berücksichtigt werden
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Ramipril - peroral- kontraindiziert in der Schwangerschaft
- wird eine Schwangerschaft festgestellt, Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüglich beenden und, wenn erforderlich, alternative Therapie beginnen
- sofern ein Fortsetzen der ACE-Hemmer-Therapie nicht als notwendig erachtet wird, sollten Patientinnen, die planen, schwanger zu werden, auf eine alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere umgestellt werden
- 1.Trimenon
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von ACE-Hemmern während des 1. Trimenons vorliegend
- geringfügig erhöhtes Risiko kann jedoch nicht ausgeschlossen werden
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von ACE-Hemmern während des 1. Trimenons vorliegend
- 2. und 3. Trimenon
- kontraindiziert
- Therapie mit ACE-Hemmern während des 2. und 3. Trimenons führt zu
- fetotoxischen Effekten
- verminderte Nierenfunktion
- Oligohydramnion
- verzögerte Schädelossifikation
- neonatal-toxischen Effekten
- Nierenversagen
- Hypotonie
- Hyperkaliämie
- fetotoxischen Effekten
- im Falle einer Exposition mit ACE-Hemmern ab dem 2. Trimenon Ultraschalluntersuchungen der Nieren und des Schädels empfohlen
- Säuglinge, deren Mütter ACE-Hemmer eingenommen haben
- sollten häufig wiederholt auf Hypotonie, Oligurie und Hyperkaliämie untersucht werden
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien
- Studien zur Reproduktionstoxizität an Ratten, Kaninchen und Affen ergaben keine teratogenen Eigenschaften
- weder bei männlichen noch bei weiblichen Ratten wurde die Fertilität beeinträchtigt
- tierexperimentelle Studien
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Ramipril - peroral- Anwendung in der Stillzeit nicht empfohlen, da nur ungenügende Erkenntnisse zur Anwendung vorliegen
- alternative antihypertensive Therapie mit einem besser geeigneten Sicherheitsprofil bei Anwendung in der Stillzeit ist vorzuziehen, insbesondere wenn Neugeborene oder Frühgeborene gestillt werden
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da sie die Wirkung abschwächen können:
- Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (z.B. nichtsteroidale Antiphlogistika [NSAIDs] wie Ibuprofen, Indometacin und Acetylsalicylsäure)
- Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herzversagen, Asthma oder Allergien wie Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin. Ihr Arzt muss Ihren Blutdruck prüfen.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da bei gleichzeitiger Einnahme das Risiko von Nebenwirkungen erhöht wird:
- Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (z.B. nichtsteroidale Antiphlogistika [NSAIDs] wie Ibuprofen, Indometacin und Acetylsalicylsäure)
- Arzneimittel gegen Krebs (Chemotherapie)
- Arzneimittel, mit denen die Abstoßung eines transplantierten Organs verhindert wird, wie Ciclosporin
- Diuretika (Wassertabletten) wie Furosemid
- Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen können, wie Spironolacton, Triamteren, Amilorid, Kaliumsalze und Heparin (Blutverdünner)
- steroidhaltige Arzneimittel gegen Entzündungen wie Prednisolon
- Allopurinol (zur Senkung der Harnsäurewerte im Blut)
- Procainamid (gegen Herzrhythmusstörungen).
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da deren Wirkung durch das Arzneimittel beeinflusst werden kann:
- Arzneimittel gegen Diabetes wie blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen und Insulin. Das Arzneimittel kann den Blutzuckerspiegel senken. Während der Einnahme von Ramipril muss der Blutzuckerspiegel deswegen engmaschig kontrolliert werden
- Lithium (gegen seelische Erkrankungen). Das Arzneimittel kann die Lithiumspiegel im Blut erhöhen. Ihr Arzt muss die Lithiumspiegel deswegen sorgfältig überwachen.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Alkoholgenuss während der Einnahme kann Schwindel und Benommenheit verursachen. Wenn Sie hinsichtlich der Menge an Alkohol, die Sie während der Einnahme trinken dürfen, unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt, da sich blutdrucksenkende Mittel und Alkohol in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken können.
- Das Arzneimittel kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Insektengift-Allergenextrakt / ACE-Hemmer
ACE-Hemmer / Aliskiren
Sacubitril, Valsartan / ACE-Hemmer
Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
mittelschwer ACE-Hemmer / Antirheumatika, nicht-steroidale
ACE-Hemmer / COX-2-Hemmer
Lithium / ACE-Hemmer
Kalium-Salze / ACE-Hemmer
Diuretika, kaliumsparende / ACE-Hemmer
Trimethoprim / ACE-Hemmer
ACE-Hemmer / Angiotensin-II-Antagonisten
Guanfacin / ACE-Hemmer
ACE-Hemmer / Plasminogen-Aktivatoren
Racecadotril / ACE-Hemmer
Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
ACE-Hemmer / mTOR-Inhibitoren
Aldosteron-Antagonisten / ACE-Hemmer
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Sparsentan / ACE-Hemmer
geringfügig Allopurinol / ACE-Hemmer
ACE-Hemmer / Muskelrelaxanzien, zentrale
Digoxin und Derivate / ACE-Hemmer
Eisen-Salze / ACE-Hemmer
Antidiabetika / ACE-Hemmer
ACE-Hemmer / Thiazid- und Schleifendiuretika
ACE-Hemmer / Neuroleptika
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / ACE-Hemmer
ACE-Hemmer / Vasodilatatoren, peripher
Corticosteroide / ACE-Hemmer
Immunsuppressiva / ACE-Hemmer
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
ACE-Hemmer / Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitoren
ACE-Hemmer / Estramustin
Amifostin / ACE-Hemmer
ACE-Hemmer / Sympathomimetika
Dobutamin / ACE-Hemmer
ACE-Hemmer / Antidepressiva, trizyklische
ACE-Hemmer / Allgemeinanästhetika
ACE-Hemmer / Heparine
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Biguanide / ACE-Hemmer
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Antihypertonika / Opioide
RAAS-Inhibitoren / Aprotinin
Antihypertonika / Levodopa
ACE-Hemmer / Ethanol
unbedeutend ACE-Hemmer / Capsaicin
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)Warnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, das Arzneimittel vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Einnahme in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und das Arzneimittel darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
- Stillzeit
- Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Die Einnahme des Arzneimittels wird stillenden Müttern nicht empfohlen.
- Ihr Arzt wird eine andere Behandlung auswählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt war.
Einschleichend dosieren.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Dosierung
- Die übliche Anfangsdosis beträgt 1,25 mg oder 2,5 mg einmal täglich.
- Ihr Arzt wird die einzunehmende Dosis anpassen, bis Ihr Blutdruck unter Kontrolle ist.
- Die Höchstdosis beträgt 10 mg einmal täglich.
- Wenn Sie bereits Diuretika (Wassertabletten) einnehmen, ist es möglich, dass Ihr Arzt die Diuretika-Menge vor Beginn der Behandlung mit diesem Arzneimittel verringert oder das Mittel ganz absetzt.
- Ältere Patienten
- Ihr Arzt wird mit einer geringeren Anfangsdosis beginnen und diese im Laufe der Behandlung langsamer erhöhen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf. Sie dürfen nicht selbst zum Krankenhaus fahren. Bitten Sie eine andere Person darum oder rufen Sie einen Krankenwagen. Nehmen Sie die Packung des Arzneimittels mit, damit der behandelnde Arzt weiß, was Sie eingenommen haben.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zum nächsten planmäßigen Zeitpunkt.
- Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Essenzielle Hypertonie
- Erwachsene
- Hinweis
- individuelle Dosiseinstellung nach Patientenprofil und Blutdruckwerten
- als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Antihypertensiva anwendbar
- Initialdosis
- 2,5 mg Ramipril / Tag
- 1,25 mg Ramipril / Tag bei erhöhter Aktivität des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems
- Dosiseinstellung und Erhaltungsdosis
- Dosisverdoppelung in Intervallen von 2 - 4 Wochen, um schrittweise die Zielvorgabe des Blutdrucks zu erreichen
- max. Dosis
- 10 mg Ramipril / Tag
- Hinweis
- mit Diuretika behandelte Patienten
- Hinweis
- höhere Wahrscheinlichkeit einer Hypotonie zu Beginn der Behandlung
- Vorsicht bei der Anwendung, evtl. Flüssigkeits- oder Salzmangel bei diesen Patienten
- Diuretikum wenn möglich 2 - 3 Tage vor Therapie mit Ramipril absetzen
- falls Behandlung mit Diuretikum nicht abgesetzt werden kann:
- initial: 1,25 mg Ramipril / Tag
- Überwachung der Nierenfunktion und des Serumkalium
- anschließend Dosissteigerung, um Zielvorgabe des Blutdrucks zu erreichen
- Hinweis
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Tagesdosis anhand der Kreatinin-Clearance bestimmen
- Kreatinin-Clearance >/= 60 ml/min
- Initial: 2,5 mg Ramipril / Tag
- max. Dosis: 10 mg Ramipril / Tag
- Kreatinin-Clearance 30 - 60ml/min
- Initial: 2,5 mg Ramipril / Tag
- max. Dosis: 5 mg Ramipril / Tag
- Kreatinin-Clearance 10 - 30ml/min
- Initial: 1,25 mg Ramipril / Tag
- max. Dosis: 5 mg Ramipril / Tag
- Hypertensive Patienten unter Hämodialyse
- Ramipril ist kaum dialysierbar
- Initial: 1,25 mg Ramipril / Tag, wenige Stunden nach Abschluss der Hämodialyse
- max. Dosis: 5 mg Ramipril / Tag
- Kreatinin-Clearance >/= 60 ml/min
- Tagesdosis anhand der Kreatinin-Clearance bestimmen
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- Behandlung unter strenger medizinischer Überwachung
- max. Dosis: 2,5 mg Ramipril / Tag
- ältere Patienten (sehr alt und gebrechlich)
- niedrige Anfangsdosis und langsame Dosistiration erforderlich
- Initial: 1,25 mg Ramipril / Tag
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine spezifischen Dosisempfehlungen
- Erwachsene
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Brechen Sie die Einnahme des Arzneimittel umgehend ab und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken. Sie benötigen möglicherweise dringend ärztliche Behandlung:
- Schwellungen des Gesichts, der Lippen oder des Rachens, die Ihnen das Schlucken oder Atmen erschweren, sowie Juckreiz und Hautausschläge. Dies können Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion auf das Arzneimittel sein
- Schwere Hautreaktionen einschließlich Hautausschlag, Geschwüren im Mund (Aphten), Verschlechterung einer bestehenden Hauterkrankung, Rötung, Bläschenbildung oder Ablösung der Haut (wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme).
- Informieren Sie Ihren Arzt umgehend beim Auftreten von
- beschleunigter Herzfrequenz, unregelmäßigem oder starkem Herzschlag (Herzklopfen), Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb oder schwerwiegenderen Ereignissen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall
- Kurzatmigkeit oder Husten, die mögliche Anzeichen einer Lungenerkrankung sind
- leichterem Auftreten von Blutergüssen, Blutungen, die länger als normal andauern, jeglichen Anzeichen einer Blutung (z.B. Zahnfleischbluten), purpurroten Flecken auf der Haut oder erhöhter Infektionsanfälligkeit, Halsschmerzen und Fieber, Müdigkeit, Schwächegefühl, Schwindel oder blasser Haut, die mögliche Anzeichen einer Blut- oder Knochenmarkerkrankung sind
- starken Bauchschmerzen, die bis zum Rücken ausstrahlen können und mögliche Anzeichen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) sind
- Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), die mögliche Anzeichen von Lebererkrankungen wie Hepatitis (Leberentzündung) oder Leberschäden sind.
- Weitere mögliche Nebenwirkungen
- Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder mehr als ein paar Tage anhält.
- Häufig (bei weniger als 1 Behandelten von 10)
- Kopfschmerzen oder Müdigkeit
- Schwindelgefühl. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist zu Beginn der Behandlung oder bei einer Dosiserhöhung größer
- Ohnmacht, Hypotonie (ungewöhnlich niedriger Blutdruck), insbesondere beim Stehen oder plötzlichen Aufstehen
- Trockener Reizhusten, Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) oder Bronchitis, Kurzatmigkeit
- Magen- oder Darmschmerzen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Unwohlsein oder Erbrechen
- Hautausschlag mit oder ohne Hauterhebungen
- Schmerzen im Brustkorb
- Muskelkrämpfe oder -schmerzen
- Erhöhte Kaliumwerte im Blut.
- Gelegentlich (bei weniger als 1 Behandelten von 100)
- Gleichgewichtsstörungen (Vertigo)
- Juckreiz und ungewöhnliche Hautempfindungen wie Taubheit, Prickeln, Stechen, Brennen oder Kribbeln (Parästhesien)
- Verlust oder Veränderung des Geschmacksempfindens
- Schlafstörungen
- Depressive Stimmungslage, Angst, ungewöhnliche Nervosität oder Unruhe
- Verstopfte Nase, Schnupfen, Atembeschwerden oder Verschlimmerung von Asthma
- Schwellung im Darm, ein so genanntes intestinales angioneurotisches Ödem, mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall
- Sodbrennen, Verstopfung oder Mundtrockenheit
- Gesteigerte Harnausscheidung (Diurese) im Laufe des Tages
- Übermäßiges Schwitzen
- Appetitlosigkeit oder -verminderung (Anorexie)
- Erhöhter oder unregelmäßiger Herzschlag
- Geschwollene Arme und Beine, mögliche Anzeichen von Flüssigkeitsansammlungen im Körper
- Hautrötung mit Hitzegefühl
- Verschwommenes Sehen
- Gelenkschmerzen
- Fieber
- Sexuelle Störungen bei Männern, verringertes sexuelles Verlangen bei Männern und Frauen
- Ein Anstieg der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie)
- Blutwerte, die auf Funktionsstörungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder der Nieren hindeuten.
- Selten (bei weniger als 1 Behandelten von 1.000)
- Gefühl des Zitterns oder Verwirrtheit
- Rote und geschwollene Zunge
- Schwerwiegende Schuppung oder Ablösung der Haut, juckender, erhabener Hautausschlag
- Nagelprobleme (z. B. Lockern oder Ablösen eines Fuß- oder Fingernagels)
- Hautausschlag oder Bluterguss
- Flecken auf der Haut und kalte Gliedmaßen
- Rote, juckende, geschwollene oder tränende Augen
- Hörstörungen oder Ohrenklingeln
- Schwächegefühl
- Verringerung der Anzahl roter Blutkörperchen, weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen oder ein zu niedriger Hämoglobinwert bei Blutuntersuchungen.
- Sehr selten (bei weniger als 1 Behandelten von 10.000)
- Erhöhte Sonnenempfindlichkeit.
- Häufigkeit nicht bekannt (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Konzentrationsschwäche
- Geschwollener Mund
- Blutbild mit zu wenig Blutzellen
- Zu niedrige Natriumwerte im Blut
- Verfärbung von Fingern und Zehen, wenn Ihnen kalt ist, und Kribbeln oder Schmerzen beim Aufwärmen (Raynaud-Syndrom)
- Brustvergrößerung bei Männern
- Verlangsamtes oder verschlechtertes Reaktionsvermögen
- Brennendes Gefühl
- Veränderte Geruchswahrnehmung
- Haarausfall.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die hier nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Ramipril - peroral- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen
- Anstieg antinukleärer Antikörper
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Eosinophilie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Rückgang der Leukozytenzahl (einschließlich Neutropenie oder Agranulozytose) oder der Erythrozytenzahl
- verringerte Hämoglobinwerte
- Rückgang der Thrombozytenzahl
- ohne Häufigkeitsangabe
- Knochenmarkdepression
- Panzytopenie
- hämolytische Anämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Syndrom der inadäquaten antidiuretischen Hormonsekretion (SIADH)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anstieg des Serumkaliums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anorexie
- Appetitlosigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Abfall des Serumnatriums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- depressive Verstimmungen
- Angst
- Nervosität
- Unruhe
- Schlafstörungen einschließlich Somnolenz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verwirrtheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Aufmerksamkeitsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vertigo
- Parästhesien
- Verlust des Geschmackssinns
- Geschmacksstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tremor
- Gleichgewichtsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- cerebrale Ischämie einschließlich ischämischem Schlaganfall und transitorischen ischämischen Attacken
- Beeinträchtigung der psychomotorischen Fähigkeiten
- Gefühl des Brennens
- Geruchsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sehstörungen einschließlich verschwommenem Sehen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Konjunktivitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hörstörungen
- Tinnitus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Myokardischämie einschließlich Angina pectoris oder Myokardinfarkt
- Tachykardie
- Arrhythmie
- Palpitationen
- periphere Ödeme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypotonie
- orthostatischer Blutdruckabfall
- Synkope
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Flush
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßstenose
- Hypoperfusion
- Vaskulitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Raynaud-Syndrom
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- trockener Reizhusten
- Bronchitis
- Sinusitis
- Dyspnoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bronchospasmus einschließlich Verschlechterung eines Asthma bronchiale
- Schwellungen der Nasenschleimhaut
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Entzündungen des Magen-Darm-Traktes
- Verdauungsstörungen
- Bauchschmerzen
- Dyspepsie
- Durchfall
- Übelkeit
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pankreatitis (in Ausnahmefällen mit Todesfolge)
- Anstieg der Pankreasenzyme
- Angioödeme des Dünndarms
- Schmerzen im Oberbauch einschließlich Gastritis
- Obstipation
- Mundtrockenheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Glossitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stomatitis aphthosa
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erhöhung von Leberenzymen und/oder konjugiertem Bilirubin
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- cholestatische Gelbsucht
- Leberzellschäden
- ohne Häufigkeitsangabe
- akutes Leberversagen
- cholestatische oder zytolytische Hepatits (in Ausnahmefällen mit Todesfolge)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Exanthem, insbesondere makulopapulös
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angioödeme, in Ausnahmefällen kann die Atemwegsobstruktion aufgrund der Angioödeme tödlich sein
- Pruritus
- Hyperhidrose
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- exfoliative Dermatitis
- Urtikaria
- Onycholyse
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Photosensibiliät
- ohne Häufigkeitsangabe
- toxische epidermale Nekrolyse
- Stevens-Johnson-Syndrom
- Erythema multiforme
- Pemphigus
- Verschlimmerung einer Psoriasis
- psoriasiforme Dermatitis
- pemphigoides oder lichenoides Exanthem oder Enanthem
- Alopezie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelkrämpfe
- Myalgie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Nierenfunktionsstörungen einschließlich akutem Nierenversagen
- gesteigerte Diurese
- Verschlechterung einer vorbestehenden Proteinurie
- Anstieg von Serumharnstoff
- Anstieg von Serumkreatinin
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- vorübergehende erektile Impotenz
- verminderte Libido
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gynäkomastie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Brustschmerzen
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fieber
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Asthenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hinweis zu Kindern und Jugendlichen
- während die Art und der Schweregrad der Nebenwirkungen ähnlich wie bei Erwachsenen sind, ist die Häufigkeit der folgenden Nebenwirkungen bei Kindern höher:
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10, bei Kindern
- Tachykardie
- verstopfte Nase
- Rhinitis
- Konjunktivitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100, bei Kindern
- Tremor
- Urtikaria
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10, bei Kindern
- während die Art und der Schweregrad der Nebenwirkungen ähnlich wie bei Erwachsenen sind, ist die Häufigkeit der folgenden Nebenwirkungen bei Kindern höher:
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Ramipril 2.5 mg Wirkstoff Croscarmellose, Natriumsalz + Hilfsstoff Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser + Hilfsstoff Lactose 1-Wasser 158.8 mg Hilfsstoff Maisstärke, vorverkleistert + Hilfsstoff Natrium hydrogencarbonat + Hilfsstoff Natrium stearylfumarat + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 1.17 mg Zusatzangabe -
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