Blopress 16mg

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Steckbrief : Blopress 16mg

  • 04142748
  • Tabletten
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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Es ist wichtig, das Präparat jeden Tag einzunehmen.
    • Sie können das Arzneimittel mit oder ohne Nahrung einnehmen.
    • Schlucken Sie die Tablette mit einem Schluck Wasser.
    • Versuchen Sie die Tablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen. Dies wird Ihnen helfen, sich daran zu erinnern, sie zu nehmen.

    Anwendungsgebiete

    • Der Wirkstoff ist Candesartancilexetil.
    • Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten genannt werden. Es wirkt, indem es Ihre Blutgefäße entspannt und erweitert. Dies hilft, Ihren Blutdruck zu senken. Es macht es auch einfacher für Ihr Herz, das Blut in alle Bereiche Ihres Körpers zu pumpen.
    • Dieses Arzneimittel wird angewendet, um:
      • hohen Bluthochdruck (Hypertonie) bei erwachsenen Patienten und bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren zu behandeln.
      • Erwachsene Herzleistungsschwäche-Patienten mit verringerter Herzmuskelfunktion zu behandeln, wenn Arzneimittel aus der Gruppe der Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer) nicht angewendet werden können. Bei Patienten, die trotz ACE-Hemmer-Behandlung weiterhin Beschwerden haben und kein Arzneimittel der Gruppe der Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten (MRA) erhalten können, kann das Arzneimittel zusätzlich zu dem ACE-Hemmer angewendet werden. (ACE-Hemmer und MRA sind Arzneimittel zur Behandlung von Herzleistungsschwäche.).

    Indikation
    • Erwachsene
      • essenzielle Hypertonie
      • Herzinsuffizienz und eingeschränkte linksventrikuläre systolische Funktion (linksventrikuläre Ejektionsfraktion </= 40 %), wenn ACE-Hemmer nicht vertragen werden, oder als Add-on-Therapie zu ACE-Hemmern bei Patienten, die trotz optimaler Therapie eine symptomatische Herzinsuffizienz aufweisen, wenn Mineralkortikoid-Rezeptor-Antagonisten nicht vertragen werden
    • Kinder und Jugendliche (6 bis < 18 Jahre)
      • Hypertonie
    Art der Anwendung
    • zum Einnehmen
      • 1mal / Tag mit oder ohne Nahrung
    • Bioverfügbarkeit des Wirkstoffes wird durch Nahrung nicht beeinflusst

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie allergisch gegen Candesartancilexetil oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • während der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft (es wird empfohlen, das Präparat auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Kategorie „Schwangerschaftshinweis").
      • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung oder Gallestauung haben (ein Problem des Abflusses der Galle aus der Gallenblase).
      • wenn der Patient ein Kind unter 1 Jahr ist.
      • wenn Sie blutdrucksenkende Arzneimittel, welche Aliskiren enthalten, einnehmen und Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben.
    • Falls Sie sich nicht sicher sind, ob eine der Angaben auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Candesartan - peroral
    • Überempfindlichkeit gegen Candesartan
    • schwere Einschränkung der Leberfunktion
    • Cholestase
    • gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2 Körperoberfläche (KOF))
    • Kinder < 1 Jahr
    • Schwangerschaft (2. und 3. Trimenon)

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Präparat einnehmen,
        • wenn Sie Herz-, Leber- oder Nierenprobleme haben oder Dialyse-Patient sind.
        • wenn Sie kürzlich eine Nierentransplantation hatten.
        • wenn Sie erbrechen müssen, kürzlich heftig erbrochen haben oder Durchfall haben.
        • wenn Sie eine Erkrankung der Nebenniere haben, die Conn-Syndrom genannt wird (auch primärer Hyperaldosteronismus genannt).
        • wenn Sie niedrigen Blutdruck haben.
        • wenn Sie schon einmal einen Schlaganfall hatten
        • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme des Präparats in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und es darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann (siehe Kategorie „Schwangerschaftshinweis").
        • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
          • einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben
          • Aliskiren
        • wenn Sie einen ACE-Hemmer zusammen mit einem Arzneimittel aus der Gruppe der so genannten Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten (MRA) einnehmen. Diese Arzneimittel werden bei der Behandlung von Herzleistungsschwäche angewendet (siehe Kategorie "Wechselwirkungen")
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach der Einnahme des Arzneimittels bemerken. Ihr Arzt wird über die weitere Behandlung entscheiden. Beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht eigenmächtig.
      • Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.
      • Wenn einer der oben angegebenen Umstände auf Sie zutrifft, möchte Ihr Arzt Sie eventuell häufiger sehen und einige Untersuchungen vornehmen.
      • Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt darüber, dass Sie das Präparat einnehmen. Der Grund dafür ist, dass das Präparat in Kombination mit einigen Narkosemitteln einen starken Blutdruckabfall verursachen könnte.
      • Kinder und Jugendliche
        • Candesartancilexetil wurde in klinischen Studien an Kindern und Jugendlichen untersucht. Für weitere Informationen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Das Arzneimittel darf nicht an Kinder unter 1 Jahr gegeben werden, da ein mögliches Risiko für die Entwicklung der Nieren besteht.
      • Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Einige Personen können sich während der Einnahme des Arzneimittels müde oder schwindelig fühlen. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, führen Sie kein Fahrzeug bzw. bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Candesartan - peroral
    • Allgemeines
      • Patienten, deren Gefäßtonus und Nierenfunktion überwiegend von der Aktivität des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems abhängen (z.B. Patienten mit schwerer kongestiver Herzinsuffizienz oder renaler Grunderkrankung, einschließlich Nierenarterienstenose)
        • akute Hypotonie, Azotämie, Oligurie oder selten akutes Nierenversagen mit der Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die dieses System beeinflussen, in Verbindung gebracht
        • Möglichkeit ähnlicher Wirkungen kann für Candesartan nicht ausgeschlossen werden
        • ein übermäßiger Blutdruckabfall könnte bei Patienten mit ischämischer Kardiomyopathie oder ischämischer zerebrovaskulärer Erkrankung zu einem Myokardinfarkt oder Schlaganfall führen
      • antihypertensive Wirkung von Candesartan kann durch andere Arzneimittel mit blutdrucksenkenden Eigenschaften verstärkt werden
        • unabhängig davon, ob diese als Antihypertensivum oder für andere Indikationen verschrieben wurden
    • Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)
      • gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) oder Aliskiren erhöht das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens)
        • duale Blockade des RAAS durch gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren nicht empfohlen
      • wenn Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen
      • ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden
    • eingeschränkte Nierenfunktion
      • Veränderungen der Nierenfunktion bei anfälligen Patienten möglich (wie bei anderen das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System hemmenden Substanzen)
      • bei Anwendung bei Bluthochdruck-Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
        • regelmäßige Überwachung der Serumkalium- und -kreatininspiegel empfohlen
      • Patienten mit sehr schwerer Nierenfunktionsstörung bzw. mit Nierenfunktionsstörung im Endstadium (Kreatinin-Clearance < 15 ml / Min.)
        • begrenzte Erfahrungen vorliegend
        • vorsichtig und unter sorgfältiger Überwachung des Blutdrucks aufdosieren
      • Beurteilung von Patienten mit Herzinsuffizienz sollte regelmäßige Bewertung der Nierenfunktion einschließen
        • insbesondere bei Patienten >/= 75 Jahre und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
        • während Dosistitration von Candesartan wird Überwachung des Serumkreatinins und -kaliums empfohlen
          • in klinischen Studien zur Herzinsuffizienz waren keine Patienten mit Serumkreatinin > 265 µmol/l (> 3 mg/dl) einbezogen worden
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen, einschließlich solcher mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • keine Untersuchungen bei Kindern mit GFR < 30 ml / Min. / 1,73 m2 KOF durchgeführt
    • Begleitbehandlung mit einem ACE-Hemmer bei Herzinsuffizienz
      • Kombination mit einem ACE-Hemmer kann das Risiko für Nebenwirkungen, insbesondere Hypotonie, Hyperkaliämie und Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens), erhöhen
      • Dreifachkombination aus ACE-Hemmer, Mineralcorticoid-Rezeptor-Antagonisten und Candesartan ebenfalls nicht empfohlen
      • solche Kombinationen sollten nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck angewendet werden
      • ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden
      • Candesartan kann bei Patienten, die trotz optimaler Herzinsuffizienz-Standardtherapie eine symptomatische Herzinsuffizienz aufweisen, gemeinsam mit einem ACE-Hemmer angewendet werden, wenn eine Unverträglichkeit gegenüber Mineralocorticoid-Rezeptor-Antagonisten besteht
      • Kombination aus einem ACE-Hemmer, einem kaliumsparenden Diuretikum und Candesartan wird nicht empfohlen und sollte nur nach sorgfältiger Bewertung des möglichen Nutzens und der möglichen Risiken in Betracht gezogen werden
    • Hämodialyse
      • während der Dialyse kann der Blutdruck infolge des reduzierten Plasmavolumens und der Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems besonders empfindlich auf eine AT1-Rezeptorblockade reagieren
      • Candesartan bei Hämodialyse-Patienten unter sorgfältiger Überwachung des Blutdrucks vorsichtig titrieren
    • Nierenarterienstenose
      • Candesartan kann bei Patienten mit bilateraler Nierenarterienstenose bzw. Arterienstenose einer Einzelniere den Blutharnstoff und das Serumkreatinin erhöhen
    • Nierentransplantation
      • begrenzte klinische Daten über die Anwendung bei Patienten, bei denen eine Nierentransplantation vorgenommen wurde, vorliegend
    • Hypotonie
      • Hypotonie unter der Behandlung mit Candesartan bei Patienten mit Herzinsuffizienz möglich
      • kann auch bei Hypertonie-Patienten mit intravaskulärem Volumenmangel vorkommen, z.B. bei jenen, die hoch dosierte Diuretika erhalten
      • Vorsicht bei Behandlungsbeginn
      • es sollte versucht werden, den Volumenmangel zu beheben
      • bei Kindern mit einem möglichen intravaskulären Volumenmangel (z.B. Patienten, die mit Diuretika behandelt werden, vor allem diejenigen mit eingeschränkter Nierenfunktion)
        • Behandlung mit Candesartan unter enger medizinischer Überwachung beginnen
        • geringere Anfangsdosis erwägen
    • Anästhesie und Chirurgie
      • aufgrund einer Blockade des Renin-Angiotensin-Systems kann bei Patienten, die mit Candesartan behandelt werden, unter Narkose und bei chirurgischen Eingriffen eine Hypotonie auftreten
      • Hypotonie kann in sehr seltenen Fällen so stark sein, dass die intravenöse Gabe von Flüssigkeiten und / oder Vasopressoren gerechtfertigt ist
    • Aorten- und Mitralklappenstenose (obstruktive hypertrophe Kardiomyopathie)
      • wie bei anderen Vasodilatatoren besondere Vorsicht bei Patienten, die an hämodynamisch relevanter Aorten- oder Mitralklappenstenose oder obstruktiver hypertropher Kardiomyopathie leiden
    • Primärer Hyperaldosteronismus
      • Anwendung von Candesartan nicht empfohlen
      • Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus sprechen im Allgemeinen nicht auf blutdrucksenkende Arzneimittel an, die über eine Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems wirken
    • Hyperkaliämie
      • gleichzeitige Anwendung mit kaliumsparenden Diuretika, Kaliumpräparaten, kaliumhaltigen Salzersatzmitteln oder anderen Arzneimitteln, die die Kaliumspiegel erhöhen können (z. B. Heparin oder Cotrimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim / Sulfamethoxazol) kann zu einer Erhöhung des Serumkaliums bei hypertensiven Patienten führen
        • Kontrolle des Kalium-Spiegels soweit erforderlich
      • bei Herzinsuffizienz-Patienten, die mit Candesartan behandelt werden, kann eine Hyperkaliämie auftreten
        • regelmäßige Überwachung des Serumkaliums empfohlen
      • Kombination eines ACE-Hemmers, eines kaliumsparenden Diuretikums (z.B. Spironolacton) und Candesartan nicht empfohlen
        • sollte nur nach sorgfältiger Beurteilung der möglichen Nutzen und Risiken in Erwägung gezogen werden
    • Schwangerschaft
      • Behandlung mit AIIRAs (wie Candesartan) sollte nicht während der Schwangerschaft begonnen werden
      • Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch
        • Umstellung auf alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere sollte erfolgen, es sei denn, Fortführung der Behandlung mit AIIRAs ist zwingend erforderlich
      • wird eine Schwangerschaft festgestellt
        • Behandlung mit AIIRAs unverzüglich beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie beginnen
      • Patientinnen nach der Menarche
        • Möglichkeit einer bestehenden Schwangerschaft sollte regelmäßig ausgeschlossen werden
        • entsprechende Informationen sollten zur Verfügung gestellt werden und / oder Maßnahmen sollten ergriffen werden, um das Risiko einer Exposition während der Schwangerschaft zu verhindern
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Candesartan - peroral
    • kontraindiziert im 2. und 3. Trimenon der Schwangerschaft
      • Therapie mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) während des 2. und 3. Schwangerschaftstrimenons hat
        • fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation)
        • neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie)
      • im Falle einer Exposition mit AIIRAs ab dem 2. Trimenon Ultraschalluntersuchungen der Nierenfunktion und des Schädels empfohlen
    • Anwendung im 1. Trimenon nicht empfohlen
      • keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von ACE-Hemmern während des 1. Schwangerschaftstrimenons vorliegend
      • geringfügig erhöhtes Risiko kann nicht ausgeschlossen werden
      • auch wenn keine kontrollierten epidemiologischen Daten zum Risiko von AIIRAs vorliegen, bestehen möglicherweise für diese Arzneimittelklasse vergleichbare Risiken
    • Patientinnen, die planen schwanger zu werden
      • sofern Fortsetzen der AIIRA-Therapie nicht als notwendig erachtet wird, sollten Patientinnen, die planen schwanger zu werden, auf alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere umgestellt werden
    • wird eine Schwangerschaft festgestellt
      • Behandlung mit AIIRAs unverzüglich beenden und
      • wenn erforderlich, alternative Therapie beginnen
    • Säuglinge, deren Mütter AIIRAs eingenommen haben
      • sollten häufig wiederholt auf Hypotonie untersucht werden
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Candesartan - peroral
    • Anwendung nicht empfohlen, da keine Erkenntnisse zur Anwendung von Candesartan in der Stillzeit vorliegen
    • eine alternative antihypertensive Therapie mit einem besser geeigneten Sicherheitsprofil in der Stillzeit ist vorzuziehen, insbesondere wenn Neugeborene oder Frühgeborene gestillt werden

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
      • Dieses Präparat kann die Wirkung einiger anderer Arzneimittel beeinflussen und einige Arzneimittel können einen Einfluss auf dieses haben.
      • Wenn Sie bestimmte Arzneimittel einnehmen, wird Ihr Arzt eventuell von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen durchführen müssen.
      • Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da Ihr Arzt unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen muss:
        • andere Arzneimittel, die helfen, Ihren Blutdruck zu senken, einschließlich Betablocker, Diazoxid und ACE-Hemmer wie Enalapril, Captopril, Lisinopril oder Ramipril.
        • Nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAR) wie Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac, Celecoxib oder Etoricoxib (Arzneimittel zur Linderung von Schmerz und Entzündung).
        • Acetylsalicylsäure (wenn Sie mehr als 3 g pro Tag einnehmen) (Arzneimittel zur Linderung von Schmerz und Entzündung).
        • Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel (Arzneimittel, die die Menge an Kalium in Ihrem Blut erhöhen).
        • Heparin (ein Arzneimittel zur Blutverdünnung).
        • Entwässerungstabletten (Diuretika).
        • Lithium (ein Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen).
        • Wenn Sie einen ACE-Hemmer oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Kategorie „Kontraindikation" und „Patientenhinweis").
        • Wenn Sie eine Behandlung mit einem ACE-Hemmer zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Herzleistungsschwäche erhalten, die Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten (MRA) genannt werden (z. B. Spironolacton, Eplerenon).
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken und Alkohol
      • Sie können das Arzneimittel mit oder ohne Nahrung einnehmen.
      • Wenn Ihnen das Arzneimittel verschrieben wird, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Alkohol trinken.
      • Alkohol kann bei Ihnen ein Gefühl der Ohnmacht oder Schwindel hervorrufen.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Angiotensin-II-Antagonisten / Renin-Inhibitoren
    Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Sparsentan / Angiotensin-II-Antagonisten
    mittelschwer Lithium / Angiotensin-II-Antagonisten
    Diuretika, kaliumsparende / Angiotensin-II-Antagonisten
    Angiotensin-II-Antagonisten / Antirheumatika, nicht-steroidale
    Angiotensin-II-Antagonisten / COX-2-Hemmer
    Kalium-Salze / Angiotensin-II-Antagonisten
    Angiotensin-II-Antagonisten / Heparin
    Angiotensin-II-Antagonisten / Trimethoprim
    ACE-Hemmer / Angiotensin-II-Antagonisten
    Angiotensin-II-Antagonisten / Ciclosporin
    Sacubitril, Valsartan / Angiotensin-II-Antagonisten
    Aldosteron-Antagonisten / Angiotensin-II-Antagonisten
    Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
    Angiotensin-II-Antagonisten / Tacrolimus
    Racecadotril / Angiotensin-II-Antagonisten
    geringfügig Angiotensin-II-Antagonisten / Asenapin
    Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Angiotensin-II-Antagonisten / Muskelrelaxanzien, zentrale
    Guanfacin / Antihypertonika
    Amifostin / Angiotensin-II-Antagonisten
    Angiotensin-II-Antagonisten / Antidepressiva, trizyklische
    Angiotensin-II-Antagonisten / Neuroleptika
    Biguanide / Angiotensin-II-Antagonisten
    Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Antihypertonika / Opioide
    RAAS-Inhibitoren / Aprotinin
    Antihypertonika / Levodopa
    Angiotensin-II-Antagonisten / Thiazid- und Schleifendiuretika
    unbedeutend Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)

    Warnhinweise

    • Schwangerschaft
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, das Arzneimittel vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung des Präparats in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und es darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
    • Stillzeit
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Arzneimittel wird nicht zur Anwendung bei stillenden Müttern empfohlen; Ihr Arzt kann eine andere Behandlung für Sie wählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt war.

    Einschleichend dosieren.Die Anwendung im 1. Trimenon der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.
    Die Anwendung im 2. Trimenon der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.
    Die Anwendung im 3. Trimenon der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Bluthochdruck
      • Die empfohlene Dosis ist 8 mg 1-mal täglich. Je nach Ansprechen des Blutdrucks kann Ihr Arzt diese Dosis auf 16 mg 1-mal täglich und weiter auf bis zu 32 mg 1-mal täglich erhöhen.
      • Bei einigen Patienten, wie z. B. solchen mit Leber- oder Nierenproblemen oder jenen, die vor Kurzem Körperflüssigkeiten verloren haben, z. B. durch Erbrechen oder Durchfall oder aufgrund der Anwendung von Entwässerungstabletten, kann der Arzt eine niedrigere Anfangsdosis verschreiben.
      • Einige Patienten mit schwarzer Hautfarbe können, bei alleiniger Behandlung mit dieser Art von Arzneimitteln, ein vermindertes Ansprechen des Blutdrucks haben, und diese Patienten benötigen eventuell eine höhere Dosis.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen mit hohem Bluthochdruck
      • Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren
      • Die empfohlene Anfangsdosis ist 4 mg 1-mal täglich.
        • Patienten, die weniger als 50 kg wiegen: bei einigen Patienten, deren Blutdruck nicht hinreichend kontrolliert ist, kann Ihr Arzt die Dosis auf maximal 8 mg einmal täglich erhöhen.
        • Patienten, die mehr als 50 kg wiegen: bei einigen Patienten, deren Blutdruck nicht hinreichend kontrolliert ist, kann Ihr Arzt die Dosis auf maximal 8 mg einmal täglich oder 16 mg einmal täglich erhöhen.
    • Herzleistungsschwäche bei Erwachsenen:
      • Die empfohlene Anfangsdosis des Präparates ist 4 mg 1-mal täglich. Ihr Arzt kann Ihre Dosis durch Verdoppelung der Dosis in Intervallen von mindestens 2 Wochen bis auf 32 mg einmal täglich erhöhen. Das Arzneimittel kann zusammen mit anderen Arzneimitteln gegen Herzleistungsschwäche eingenommen werden, und Ihr Arzt wird entscheiden, welche Behandlung für Sie geeignet ist.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Ihnen von Ihrem Arzt verschrieben wurde, wenden Sie sich bitte umgehend an einen Arzt oder Apotheker, um Rat zu erhalten.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Tabletteneinnahme nachzuholen. Nehmen Sie die nächste Dosis einfach wie üblich ein.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen, kann Ihr Blutdruck erneut ansteigen. Brechen Sie daher die Einnahme des Arzneimittels nicht ab, ohne zuerst mit Ihrem Arzt zu sprechen.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • Hypertonie
      • Erwachsene
        • initial: 8 mg Candesartan 1mal / Tag
        • Erhaltungsdosis: 8 mg Candesartan 1mal / Tag
        • Wirkungseintritt: innerhalb von 4 Wochen
        • Dosiserhöhung, bei nicht hinreichend kontrolliertem Blutdruck: 16 - 32 mg Candesartan 1mal / Tag
        • max. Tagesdosis: 32 mg Candesartan
        • Behandlung gemäß dem Ansprechen des Blutdrucks anpassen
        • Verabreichung gemeinsam mit anderen Antihypertensiva möglich
          • bei zusätzlicher Gabe von Hydrochlorothiazid zu verschiedenen Dosen von Candesartan: additive antihypertensive Wirkung
    • Herzinsuffizienz
      • Erwachsene
        • initial: 4mg Candesartan 1mal / Tag
        • Erhaltungsdosis: Dosisverdoppelung in Intervallen von mind. 2 Wochen bis max. 32 mg Candesartan 1mal / Tag
        • max. Tagesdosis: 32 mg Candesartan
        • Kontrolle der Nierenfunktion einschließlich Überwachung des Serumkreatinins und -kaliums
        • Verabreichung gemeinsam mit anderen Arzneimitteln gegen Herzinsuffizienz
          • ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika und Digitalis oder eine Kombination dieser Arzneimittel
            • Patienten, die trotz optimaler Herzinsuffizienz-Standardtherapie eine symptomatische Herzinsuffizienz aufweisen
              • Anwendung gemeinsam mit einem ACE-Hemmer, wenn eine Unverträglichkeit gegenüber Mineralkortikoid-Rezeptor-Antagonisten besteht
            • Kombination aus ACE-Hemmer, kaliumsparenden Diuretikum und Candesartan
              • nicht empfohlen
              • nur nach sorgfältiger Beurteilung des möglichen Nutzens und der möglichen Risiken

    Dosisanpassung

    • Hypertonie
      • ältere Patienten
        • keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
      • Patienten mit intravaskulärem Volumenmangel
        • Anfangsdosis von 4 mg in Betracht ziehen
      • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (einschließlich Hämodialyse)
        • initial: 4 mg Candesartan
        • Dosis gemäß dem Ansprechen titrieren
        • sehr schwer
          • begrenzte Erfahrungen
        • im Endstadium (ClKreatinin < 15 ml / Min.)
          • begrenzte Erfahrungen
        • GFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2
          • gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln kontraindiziert
      • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
        • leicht - mäßige
          • initial: 4 mg Candesartan 1mal / Tag
          • Dosis gemäß dem Ansprechen anpassen
        • schwer und/oder Cholestase
          • kontraindiziert
      • Patienten mit Diabetes mellitus
        • gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln kontraindiziert
      • Patienten mit schwarzer Hautfarbe
        • antihypertensiver Effekt von Candesartan weniger ausgeprägt
        • ggf. Auftitration von Candesartan und eine Begleittherapie häufiger notwendig als bei Patienten mit nichtschwarzer Hautfarbe
      • Kinder und Jugendliche (6 - < 18 Jahre)
        • initial: 4 mg Candesartan 1mal / Tag
          • Patienten < 50 kg
            • Dosiserhöhung, bei nicht hinreichend kontrolliertem Blutdruck: max. 8 mg Candesartan 1mal / Tag
          • Patienten >/= 50 kg
            • Dosiserhöhung, bei nicht hinreichend kontrolliertem Blutdruck
              • 8 mg Candesartan 1mal / Tag
              • anschließend, falls nötig: 16 mg 1mal / Tag
          • Dosierungen > 32 mg Candesartan / Tag: keine Studien durchgeführt
          • Wirkungseintritt: innerhalb von 4 Wochen
        • Kinder mit intravaskulären Volumenmangel (z. B. Patienten, die mit Diuretika behandelt werden, insbesondere mit eingeschränkter Nierenfunktion)
          • Behandlungsbeginn unter enger medizinischer Überwachung
          • geringere Anfangsdosis in Betracht ziehen
        • Kinder mit GFR < 30 ml / Min. / 1,73 m2
          • keine Studien vorhanden
        • Kinder und Jugendliche mit schwarzer Hautfarbe
          • antihypertensiver Effekt von Candesartan ist weniger ausgeprägt
        • Kinder (1 - < 6 Jahre)
          • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
          • keine Empfehlungen zur Dosierung möglich
        • Kinder (< 1 Jahr)
          • kontraindiziert
    • Herzinsuffizienz
      • ältere Patienten
        • keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
      • Patienten mit intravaskulärem Volumenmangel
        • keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
      • eingeschränkte Nierenfunktion
        • keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
        • GFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2
          • gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln kontraindiziert
      • eingeschränkte Leberfunktion
        • leicht - mäßig
          • keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
        • schwer und/oder Cholestase
          • kontraindiziert
      • Patienten mit Diabetes mellitus
        • gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln kontraindiziert
      • Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
        • Sicherheit und Wirksamkeit nicht belegt
        • keine Daten verfügbar

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Wichtig ist, dass Sie sich dieser möglichen Nebenwirkungen bewusst sind.
    • Nehmen Sie das Präparat nicht weiter ein und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eine der folgenden allergischen Reaktionen haben:
      • Schwierigkeiten beim Atmen mit oder ohne Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen
      • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, die möglicherweise Schwierigkeiten beim Schlucken verursachen kann
      • starker Juckreiz der Haut (mit pustelähnlichen Schwellungen)
    • Das Präparat kann zu einer Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen führen. Ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionen kann verringert sein und Sie bemerken möglicherweise Müdigkeit, eine Infektion oder Fieber. Falls dies auftritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Möglicherweise wird Ihr Arzt gelegentlich Blutuntersuchungen durchführen, um zu überprüfen, ob das Arzneimittel bislang einen Einfluss auf Ihr Blut hatte (Agranulozytose).
      • Andere mögliche Nebenwirkungen beinhalten:
        • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
          • Schwindel/Drehgefühl.
          • Kopfschmerzen.
          • Atemwegsinfektion.
          • niedriger Blutdruck. Dieser kann bei Ihnen ein Gefühl von Ohnmacht oder Schwindel hervorrufen.
          • Veränderungen bei Blutuntersuchungsergebnissen:
            • Eine erhöhte Menge an Kalium in Ihrem Blut, besonders wenn Sie bereits Nierenprobleme oder eine Herzleistungsschwäche haben. In schweren Fällen bemerken Sie möglicherweise Müdigkeit, Schwäche, unregelmäßigen Herzschlag oder Kribbeln („Ameisenlaufen").
          • Beeinflussung Ihrer Nierenfunktion, besonders wenn Sie bereits Nierenprobleme oder eine Herzleistungsschwäche haben. In sehr seltenen Fällen kann Nierenversagen auftreten.
      • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
        • Intestinales Angioödem: eine Schwellung des Darms mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
        • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen
        • Eine Abnahme Ihrer roten oder weißen Blutkörperchen. Möglicherweise bemerken Sie Müdigkeit, eine Infektion oder Fieber
        • Hautausschlag, beuliger Ausschlag (Nesselsucht)
        • Juckreiz
        • Rückenschmerzen, Schmerzen in Gelenken und Muskeln
        • Veränderungen Ihrer Leberfunktion, einschließlich Leberentzündung (Hepatitis). Sie bemerken möglicherweise Müdigkeit, eine Gelbfärbung Ihrer Haut und des Weißen im Auge sowie grippeähnliche Beschwerden
        • Husten
        • Übelkeit
        • Veränderungen bei Blutuntersuchungsergebnissen:
          • Eine erniedrigte Menge an Natrium in Ihrem Blut.
          • In schweren Fällen bemerken Sie möglicherweise Schwäche, Energiemangel oder Muskelkrämpfe.
      • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Durchfall
      • Bei Kindern, deren Bluthochdruck behandelt wird, sind die Nebenwirkungen ähnlich denen bei Erwachsenen, aber sie treten häufiger auf. Zusätzlich sind Schmerzen im Mund- und Rachenraum sehr häufige Nebenwirkungen bei Kindern und Schnupfen, Fieber und schnellerer Herzschlag treten bei Kindern häufig auf.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Candesartan - peroral

    Nebenwirkungen bei Behandlung der Hypertonie

    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Atemwegsinfektion
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Leukopenie
        • Neutropenie
        • Agranulozytose
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Hyperkaliämie
        • Hyponatriämie
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Benommenheit
        • Schwindel / Drehschwindel
        • Kopfschmerzen
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Husten
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Übelkeit
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Diarrhö
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • erhöhte Leberenzymwerte
        • Leberfunktionsstörungen
        • Hepatitis
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Angioödem
        • Hautausschlag
        • Urtikaria
        • Pruritus
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Rückenschmerzen
        • Arthralgie
        • Myalgie
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Einschränkung der Nierenfunktion, einschließlich Nierenversagen bei anfälligen Patienten
    • Untersuchungen
      • im Allgemeinen keine klinisch wichtigen Auswirkungen von Candesartancilexetil auf die Routine-Laborparameter
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • geringfügiges Absinken des Hämoglobins
    • Kinder und Jugendliche
      • Sicherheit von Candesartancilexetil im Rahmen einer 4-wöchigen Studie zur klinischen Wirksamkeit und einer offenen Studie über 1 Jahr bei 255 hypertensiven Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis < 18 Jahren untersucht
        • in fast allen unterschiedlichen Systemorganklassen lag die Häufigkeit von unerwünschten Ereignissen bei Kindern im Bereich häufig / gelegentlich
        • während die Art und die Schwere der unerwünschten Ereignisse ähnlich sind wie bei den Erwachsenen, ist die Häufigkeit aller unerwünschten Ereignisse bei Kindern und Jugendlichen höher
        • genauere Angaben dazu in der jeweiligen Fachinformation
      • insgesamt unterscheidet sich das Sicherheitsprofil von Candesartancilexetil bei Kindern und Jugendlichen nicht signifikant von dem bei Erwachsenen

    Nebenwirkungen bei Behandlung der Herzinsuffizienz

    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Leukopenie
        • Neutropenie
        • Agranulozytose
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Hyperkaliämie
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Hyponatriämie
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Schwindel
        • Kopfschmerzen
    • Gefäßerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Hypotonie
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Husten
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Übelkeit
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Diarrhö
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • erhöhte Leberenzymwerte
        • Leberfunktionsstörungen
        • Hepatitis
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Angioödem
        • Hautausschlag
        • Urtikaria
        • Pruritus
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Rückenschmerzen
        • Arthralgie
        • Myalgie
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Einschränkung der Nierenfunktion, einschließlich Nierenversagen bei anfälligen Patienten
    • Untersuchungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Hyperkaliämie und Einschränkung der Nierenfunktion
          • regelmäßige Überwachung des Serumkreatinins und Serumkaliums wird empfohlen

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Candesartan cilexetil16 mgWirkstoff
    Candesartan11.54 mgk.A.
    Carmellose, Calciumsalz+Hilfsstoff
    Eisen (III) oxid+Hilfsstoff
    Hyprolose+Hilfsstoff
    Lactose 1-Wasser81.3 mgHilfsstoff
    MacrogolmgHilfsstoff
    Magnesium stearat+Hilfsstoff
    Maisstärke+Hilfsstoff

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