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Allgemeine Produktinformationen
- Die normale Dosis beträgt eine Kapsel mit 120 mg Orlistat zu jeder der drei Hauptmahlzeiten pro Tag. Sie kann unmittelbar vor, während oder bis zu 1 Stunde nach der Mahlzeit eingenommen werden. Die Kapsel sollte mit Wasser geschluckt werden.
- Das Arzneimittel sollte zusammen mit einer ausgewogenen, kalorienreduzierten Kost eingenommen werden, die reich an Obst und Gemüse ist und bei der ca. 30% der Kalorien als Fett zugeführt werden. Die tägliche Aufnahme von Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß sollte auf drei Hauptmahlzeiten verteilt werden. Dies bedeutet, dass Sie normalerweise eine Kapsel zum Frühstück, eine Kapsel zum Mittagessen und eine Kapsel zum Abendessen einnehmen. Um ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erzielen, sollten Sie zwischen den Mahlzeiten keine fetthaltigen Nahrungsmittel, wie Kekse, Schokolade und Knabbereien, zu sich nehmen.
- Orlistat wirkt nur bei Vorhandensein von Nahrungsfett. Daher können Sie auf die Einnahme verzichten, wenn Sie eine Hauptmahlzeit auslassen oder eine fettlose Mahlzeit einnehmen.
Anwendungsgebiete
- Dies ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Übergewicht. Es wirkt in Ihrem Verdauungstrakt und verhindert, dass ungefähr ein Drittel des Fettes im Essen, das Sie zu sich nehmen, verdaut wird. Das Präparat heftet sich an Enzyme in Ihrem Verdauungstrakt (Lipasen) und hindert sie daran einige der Fette, die Sie mit Ihrer Mahlzeit zu sich genommen haben, aufzuspalten. Das unverdaute Fett kann nicht aufgenommen werden und wird aus dem Körper ausgeschieden.
- Das Arzneimittel ist angezeigt zur Behandlung von Fettleibigkeit in Verbindung mit einer kalorienreduzierten Kost.
Indikation- in Verbindung mit einer leicht hypokalorischen Kost zur Behandlung von
- adipösen Patienten mit einem Körpermasseindex (body mass index - BMI) von >/= 30 kg / m2
- übergewichtigen Patienten (BMI >/= 28 kg / m2) mit begleitenden Risikofaktoren
- Hinweis
- die Behandlung mit Orlistat sollte nach 12 Wochen abgebrochen werden, wenn der Gewichtsverlust nicht mind. 5% des KG zu Beginn der Therapie beträgt
- Kapseln unmittelbar vor, während oder bis zu einer Stunde nach jeder Hauptmahlzeit mit Wasser einnehmen
- falls eine Mahlzeit ausgelassen wird oder kein Fett enthält: auf die Einnahme von Orlistat verzichten
- Patienten sollten eine ernährungsphysiologisch ausgewogene, leicht hypokalorische Kost zu sich nehmen, deren Kalorienanteil aus Fett ca. 30% betragen sollte:
- reich an Obst und Gemüse
- tägl. Aufnahme von Fett, Kohlenhydraten und Eiweiss sollte auf 3 Hauptmahlzeiten verteilt werden
- Wirkung von Orlistat führt bereits 24 - 48 Stunden nach Einnahme zu einer erhöhten fäkalen Fettausscheidung
- bei Absetzen der Therapie erreicht der fäkale Fettanteil üblicherweise innerhalb von 48 - 72 Stunden wieder die Werte vor Behandlungsbeginn
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Orlistat oder einen der sonstigen Bestandteile sind,
- wenn Sie an chronischem Malabsorptionssyndrom (ungenügende Nährstoffaufnahme aus dem Verdauungstrakt) leiden,
- wenn Sie an Cholestase (Lebererkrankung) leiden,
- wenn Sie stillen.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Orlistat - peroral- Überempfindlichkeit gegen Orlistat
- chronisches Malabsorptionssyndrom
- Cholestase
- Stillzeit
- Schwangerschaft
- gleichzeitige Behandlung mit Ciclosporin
- gleichzeitige Behandlung mit Warfarin oder anderen oralen Antikoagulanzien
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Eine Gewichtsabnahme kann auch die Dosierung von Arzneimitteln, die zur Behandlung von anderen Erkrankungen eingenommen werden, beeinflussen (z. B. erhöhte Cholesterinspiegel oder Diabetes). Besprechen Sie die Einnahme solcher und anderer Arzneimittel auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, denn durch Ihre Gewichtsabnahme kann eine Dosierungsanpassung dieser Arzneimittel erforderlich werden.
- Um den bestmöglichen Effekt einer Behandlung mit Orlistat zu erzielen, sollten Sie sich an die Ernährungsempfehlungen Ihres Arztes halten. Wie bei vielen anderen Therapieplänen zur Gewichtskontrolle, kann die vermehrte Zufuhr von Fett und Kalorien jeglichen Gewichtsverlust reduzieren.
- Dieses Arzneimittel kann harmlose Stuhlveränderungen, wie fettige oder ölige Stühle, bewirken, die durch die Ausscheidung von unverdautem Fett mit dem Stuhl verursacht werden. Dies ist umso eher möglich, wenn es gemeinsam mit fettreicher Kost eingenommen wird. Darüber hinaus sollte Ihre tägliche Zufuhr von Fett gleichmäßig auf drei Hauptmahlzeiten verteilt werden, da die Einnahme des Präparates mit einer besonders fettreichen Mahlzeit die Möglichkeit von Nebenwirkungen im Verdauungstrakt erhöht.
- Es wird empfohlen, zusätzliche schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen, um dem Versagen der oralen Kontrazeption vorzubeugen, wozu es im Falle einer schweren Diarrhö kommen kann.
- Die Anwendung von Orlistat kann bei Patienten, die an einer chronischen Nierenerkrankung leiden, mit Nierensteinen verbunden sein. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Nierenprobleme haben.
- Kinder
- Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kindern bestimmt.
- Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
- Das Präparat hat keine bekannte Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Orlistat - peroral- Ernährungsempfehlung
- Orlistat-Behandlung ist nur in Verbindung mit einer leicht hypokalorischen, fettreduzierten Ernährung indiziert
- Patienten sollten zusätzlich auf eine ausgewogene, leicht hypokalorische Kost achten
- Kalorienanteil aus Fett sollte bis zu 30% betragen (z.B. bei einer Diät mit 2.000 kcal/Tag entspricht dies etwa < 67 g Fett)
- tägliche Aufnahme von Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß sollte auf 3 Hauptmahlzeiten verteilt werden
- Diät- und Bewegungsprogramm sollte nach Ende der Orlistat-Behandlung beibehalten
- Gastrointestinale Symptome
- mit Fettanteil der Kost kann sich Wahrscheinlichkeit von gastrointestinalen Nebenwirkungen erhöhen, daher Ernährungsempfehlung beachten
- bei Einnahme von Orlistat mit einer sehr fettreichen Mahlzeit ist die Wahrscheinlichkeit gastrointestinaler Nebenwirkungen erhöht
- Wirkdauer:
- Wirkung von Orlistat führt bereits 24 - 48 Stunden nach Einnahme zu einer erhöhten fäkalen Fettausscheidung
- bei Absetzen der Therapie erreicht der fäkale Fettanteil üblicherweise innerhalb von 48 - 72 Stunden wieder die Werte vor Behandlungsbeginn
- Fettlösliche Vitamine
- Behandlung mit Orlistat kann möglicherweise Absorption von fettlöslichen Vitaminen (A, D, E und K) beeinträchtigen
- es sollte vor dem Schlafengehen ein Multivitaminpräparat eingenommen werden
- Behandlung mit Orlistat kann möglicherweise Absorption von fettlöslichen Vitaminen (A, D, E und K) beeinträchtigen
- Kombination mit Arzneimitteln
- Arzneimittel gegen Diabetes mellitus
- Behandlung mit Antidiabetika sollte bei Einnahme von Orlistat engmaschig überwacht werden
- evtl. Anpassung der Dosierung des Antidiabetikums aufgrund verbesserter metabolischer Kontrolle notwendig
- Gewichtsabnahme mit einer Orlistat-Behandlung bei Patienten mit einem Typ-II-Diabetes war in klinischen Studien geringer als bei Nicht-Diabetikern
- Arzneimittel gegen Bluthochdruck oder erhöhten Cholesterinspiegel
- Gewichtsreduktion kann mit einer Verbesserung des Blutdruckes und des Cholesterinspiegels verbunden sein
- ggf. kann Dosisanpassung notwendig sein
- Amiodaron
- bei einer begrenzten Anzahl gesunder Freiwilliger, die gleichzeitig Orlistat erhielten, eine geringfügige Abnahme der Amiodaron-Plasmakonzentration beobachtet
- klinische Relevanz der Abnahme dieser Plasmakonzentration weiterhin unbekannt
- bei gleichzeitiger Anwendung von Orlistat zusammen mit Amiodaron vor Therapiebeginn Arzt konsultieren
- bei einer begrenzten Anzahl gesunder Freiwilliger, die gleichzeitig Orlistat erhielten, eine geringfügige Abnahme der Amiodaron-Plasmakonzentration beobachtet
- orale Kontrazeptiva
- in Fällen schwerer Diarrhoe ist Versagen oraler Kontrazeptiva möglich
- zusätzliche schwangerschaftsverhütende Maßnahmen treffen
- in Fällen schwerer Diarrhoe ist Versagen oraler Kontrazeptiva möglich
- Jodsalze/ Levothyroxin
- bei gleichzeitiger Einnahme von Levothyroxin und Orlistat kann es in seltenen Fällen zu Hypothyroidismus und/oder einer verminderten Kontrolle des Hypothyroidismus kommen
- Mechanismus könnte, auch wenn dies nicht erwiesen ist, mit einer verminderten Resorption von Jodsalzen und/oder Levothyroxin zusammenhängen
- Patienten, die Levothyroxin einnehmen, sollten vor Therapiebeginn einen Arzt befragen
- Orlistat und Levothyroxin sollten möglicherweise zu unterschiedlichen Zeiten eingenommen werden
- eventuell muss die Dosierung von Levothyroxin angepasst werden
- Antiepileptika
- vor Therapiebeginn mit Orlistat einen Arzt befragen
- Orlistat kann eine antikonvulsive Therapie aus dem Gleichgewicht bringen, indem es die Absorption von Antiepileptika verringert, was zu Konvulsionen führen kann
- Patienten sollten mögliche Veränderungen in Häufigkeit und Schweregrad der Konvulsionen überwacht werden
- Orlistat und Antiepileptika sollten ggf. zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingenommen werden, falls Veränderungen auftreten
- anti-retrovirale Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion
- Patienten sollten ihren Arzt befragen, bevor sie Orlistat zusammen mit anti-retroviralen Arzneimitteln zur Behandlung einer HIV Infektion einnehmen
- Orlistat kann möglicherweise die Absorption dieser Arzneimittel reduzieren und damit einen negativen Effekt auf ihre Wirksamkeit haben
- Ciclosporin
- mit Orlistat 60mg: kontraindiziert
- mit Orlistat 120mg: gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen
- orale Antikoagulantien
- mit Orlistat 60mg: kontraindiziert
- mit Orlistat 120mg: Gerinnungsparameter überwachen
- Arzneimittel gegen Diabetes mellitus
- Rektale Blutungen
- Fälle rektaler Blutungen berichtet
- falls dies eintritt, sollte der Patient einen Arzt konsultieren
- wenn es sich um schwere und/oder persistierende Fälle handelt, müssen die verordnenden Ärzte weitere Untersuchungen vornehmen
- Erkrankungen der Niere
- Patienten mit einer Nierenerkrankung sollten vor Therapiebeginn mit Orlistat einen Arzt befragen, da die Einnahme von Orlistat mit einer Hyperoxalurie und Oxalat-Nephropathie verbunden sein kann, die gelegentlich zu einem Nierenversagen führen
- Risiko ist erhöht in Patienten mit einer zugrundeliegenden chronischen Nierenerkrankung und/oder einem Volumenverlust
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Orlistat - peroral- in der Schwangerschaft kontraindiziert (Orlistat in der Selbstmedikation)
- bzw. es ist Vorsicht geboten (bei ärztlicher Verordnung)
- keine Daten über die Anwendung von Orlistat in der Schwangerschaft vorliegend
- Frauen im gebärfähigen Alter/Kontrazeption bei Männern und Frauen
- im Falle einer schweren Diarrhoe wird die Anwendung einer zusätzlichen Verhütungsmethode zur Vorbeugung eines möglichen Versagens der oralen Kontrazeption empfohlen
- tierexperimentelle Studien:
- keine direkten oder indirekten schädlichen Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung erkennbar
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien:
- keine Hinweise auf gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf die Fertilität
- tierexperimentelle Studien:
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Orlistat - peroral- in der Stillzeit kontraindiziert
- nicht bekannt, ob Orlistat in die Muttermilch übertritt
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Dies ist wichtig, denn bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer Arzneimittel kann die jeweilige Wirkung dieser Arzneimittel verstärkt oder abgeschwächt werden.
- Orlistat kann die Wirkung von
- gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Warfarin) verändern. Ihr Arzt wird Ihre Blutgerinnungswerte überwachen
- Ciclosporin verändern. Die gleichzeitige Anwendung zusammen mit Ciclosporin wird nicht empfohlen. Ihr Arzt wird Ihren Ciclosporin-Blutspiegel häufiger als gewöhnlich kontrollieren
- Jodsalzen und/oder Levothyroxin verändern. Es können Fälle von Hypothyroidismus und/oder verminderter Kontrolle eines Hypothyroidismus auftreten
- Amiodaron verändern. Sie können Ihren Arzt um Rat bitten
- Arzneimitteln gegen HIV verändern
- Arzneimitteln gegen Depressionen, psychiatrische Erkrankungen und Angststörungen verändern
- Dieses Präparat vermindert die Aufnahme einiger fettlöslicher Nahrungsbestandteile, besonders von Beta-Carotin und Vitamin E. Sie sollten daher dem Rat Ihres Arztes folgen und eine ausgewogene Kost, die reich an Obst und Gemüse ist, zu sich nehmen. Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise ein ergänzendes Multivitaminpräparat empfehlen.
- Orlistat kann eine antikonvulsive Therapie aus dem Gleichgewicht bringen, indem es die Absorption antiepileptischer Arzneimittel verringert, was zu Anfällen (Konvulsionen) führen kann. Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Orlistat zusammen mit einem antiepileptischen Arzneimittel anwenden und Sie meinen, dass die Häufigkeit und/oder die Schwere der Anfälle (Konvulsionen) sich verändert hat.
- Orlistat wird bei Patienten, die Acarbose einnehmen (ein antidiabetisches Arzneimittel zur Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus), nicht empfohlen.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Das Präparat kann direkt vor, während oder bis zu einer Stunde nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Die Kapsel sollte mit Wasser geschluckt werden.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben mittelschwer Ciclosporin / Orlistat
Schilddrüsenhormone / Orlistat
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
geringfügig Amiodaron / Orlistat
Vitamin-K-Antagonisten / Orlistat
Vitamine, fettlöslich / Orlistat
Antiepileptika / Orlistat
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Ospemifen / Orlistat
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Tiratricol / Orlistat
unbedeutend Nifedipin / Orlistat
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)Warnhinweise
- Schwangerschaft
- Es ist nicht ratsam, das Arzneimittel während der Schwangerschaft einzunehmen.
- Stillzeit
- Während der Behandlung dürfen Sie nicht stillen, da nicht bekannt ist, ob Orlistat in die Muttermilch übertritt.
Einnahme während des Essens.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die normale Dosis beträgt eine Kapsel mit 120 mg Orlistat zu jeder der drei Hauptmahlzeiten pro Tag.
- Orlistat wirkt nur bei Vorhandensein von Nahrungsfett. Daher können Sie auf die Einnahme verzichten, wenn Sie eine Hauptmahlzeit auslassen oder eine fettlose Mahlzeit einnehmen.
- Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie aus irgendeinem Grund das Arzneimittel nicht wie verordnet eingenommen haben. Andernfalls könnte Ihr Arzt in der Annahme einer fehlenden Wirkung oder schlechten Verträglichkeit die Behandlung unnötigerweise ändern.
- Ihr Arzt wird die Behandlung nach 12 Wochen absetzen, wenn Sie nicht mindestens 5% Ihres Körpergewichtes seit Behandlungsbeginn verloren haben.
- Das Präparat wurde in klinischen Langzeitstudien mit einer Dauer von bis zu 4 Jahren untersucht.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Falls Sie mehr Kapseln eingenommen haben, als Ihnen verordnet wurden, oder falls eine andere Person versehentlich Ihr Arzneimittel eingenommen hat, setzen Sie sich bitte mit einem Arzt, Apotheker oder Krankenhaus in Verbindung, da eine medizinische Betreuung nötig sein könnte.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Sollten Sie die Einnahme des Arzneimittels einmal vergessen, holen Sie die Einnahme nur nach, wenn Ihnen das Versehen innerhalb von einer Stunde nach einer Mahlzeit auffällt; danach setzen Sie die Einnahme zu den üblichen Zeiten fort. Nehmen Sie keine zusätzliche Dosis ein. Falls Sie die Einnahme mehrfach vergessen haben, sollten Sie Ihren Arzt informieren und seinen Rat befolgen. Nehmen Sie Dosisänderungen nicht selbstständig ohne Anweisung Ihres Arztes vor.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Adipositas und Übergewicht
- 1 Kapsel (120 mg Orlistat) vor, während oder bis zu 1 Stunde nach jeder Hauptmahlzeit
- höhere Dosierungen (> 3mal / Tag) zeigten keinen zusätzlichen Nutzen
- Leber- und/oder Niereninsuffizienz, Kinder und ältere Patienten
- keine Daten
- Kinder
- kein relevanter Nutzen für die Anwendung bei Kindern
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Unterrichten Sie Ihren Arzt oder Apotheker so schnell wie möglich, wenn Sie sich während der Einnahme nicht wohl fühlen.
- Die Mehrzahl der unerwünschten Wirkungen, die in Verbindung mit der Einnahme des Präparates beobachtet wurden, sind die Folge seiner örtlichen Wirkung im Magen-Darm-Trakt. Diese Symptome sind in der Regel leichter Natur, treten zu Behandlungsbeginn auf und werden besonders nach fettreichen Mahlzeiten beobachtet. Normalerweise verschwinden sie bei Fortführen der Therapie und Einhalten der empfohlenen Ernährungsweise.
- Sehr häufige Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 von 10 Anwendern)
- Kopfschmerzen, Bauchschmerzen/-beschwerden, Stuhldrang oder vermehrte Stühle, Flatulenz mit Stuhlabgang, Abgang öligen Sekrets, fettiger oder öliger Stuhl, flüssige Stühle, niedrige Blutzuckerwerte (trat bei einer geringen Anzahl von Typ-2-Diabetikern auf).
- Häufige Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
- Rektumschmerzen/-beschwerden, weiche Stühle, Stuhlinkontinenz, Blähungen (trat bei einer geringen Anzahl von Typ-2-Diabetikern auf), Zahn- oder Zahnfleischbeschwerden, unregelmäßiger Menstruationszyklus, Abgeschlagenheit
- Die folgenden Nebenwirkungen wurden ebenfalls berichtet, aber ihre Häufigkeit kann auf der Basis der vorhandenen Daten nicht bestimmt werden:
- Allergische Reaktionen. Die Hauptsymptome sind Juckreiz, Ausschlag, Quaddeln (leicht erhabene, juckende Flecken auf der Haut, die blasser oder röter als die sie umgebende Haut sind), schwere Atemnot, Übelkeit, Erbrechen und Unwohlsein. Hautblasen (einschließlich Hautblasen, die platzen). Divertikulitis. Rektale Blutungen. Blutuntersuchungen stellen möglicherweise erhöhte Werte bestimmter Leberenzyme fest. Hepatitis (Leberentzündung). Die Symptome können eine gelbliche Verfärbung der Haut und Augen, Juckreiz, dunkel verfärbten Urin, Magenschmerzen und Empfindlichkeit der Leber (erkennbar durch Schmerzen unterhalb des Brustkorbs auf der rechten Seite vorne), manchmal mit Appetitverlust einhergehend, mit einschließen. Brechen Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel ab, wenn derartige Symptome bei Ihnen auftreten und informieren Sie Ihren Arzt. Gallensteinleiden. Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse). Oxalatnephropathie (entsteht durch Ablagerungen von Calciumoxalat, die zu Nierensteinen führen können). Auswirkungen auf Gerinnung bei gerinnungshemmenden Arzneimitteln.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Orlistat - peroral- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verringerung des Prothrombin (bei Patienten, die gleichzeitig mit Antikoagulanzien und Orlistat behandelt wurden)
- erhöhte INR (bei Patienten, die gleichzeitig mit Antikoagulanzien und Orlistat behandelt wurden)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Influenza
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie anaphylaktischer Schock, Bronchospasmus, Angioödem, Pruritus, Exanthem und Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypoglykämie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Angstgefühl
- Beklemmungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Bauchschmerzen/ -beschwerden
- ölige Flecken (am After)
- Flatulenz mit Stuhlabgang
- Stuhldrang
- fettiger/öliger Stuhl
- Flatulenz
- flüssige Stühle
- Abgang öligen Sekrets
- vermehrte Stühle
- weicher Stuhl
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Unterbauchschmerzen
- Rektumschmerzen/-beschwerden
- Stuhlinkontinenz
- abdominales Spannungsgefühl
- Zahnbeschwerden
- Zahnfleischbeschwerden
- ohne Häufigkeitsangabe
- leichte Rektalblutungen
- Divertikulitis
- Pankreatitis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Infektion der oberen Atemwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Infektion der unteren Atemwege
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Cholelithiasis
- Hepatitis (auch schwerwiegende - es wurden einige tödliche Fälle bzw. Fälle, in denen eine Lebertransplantation erforderlich war, berichtet)
- Erhöhung der Transaminasen und der alkalischen Phosphatase
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Harnwegsinfektion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Oxalat-Nephropathie (die zu Nierenversagen führen kann)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bullöses Exanthem
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Abgeschlagenheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Menstruationsbeschwerden
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Orlistat 120 mg Wirkstoff Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A + Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Drucktinte + Hilfsstoff Eisen (II,III) oxid + k.A. Kalium hydroxid + k.A. Schellack + k.A. Ammoniak Lösung, konzentriert + k.A. Propylenglycol + k.A. Gelatine + Hilfsstoff Indigocarmin + Hilfsstoff Natrium dodecylsulfat + Hilfsstoff Povidon + Hilfsstoff Talkum + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 1 mmol Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mg k.A. -
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