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Daten vom 01.05.2026 21:33 Uhr
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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- nasale Anwendung (zur Anwendung in der Nase)
- Lesen Sie die folgenden Anweisungen sorgfältig und wenden Sie das Nasenspray nur wie angewiesen an.
- Vorbereitung des Sprays
- 1. Schütteln Sie die Flasche für ca. 5 Sekunden lang gut, indem Sie diese nach oben und nach unten kippen und entfernen Sie dann die Schutzkappe.
- 2. Wenn Sie das Nasenspray zum ersten Mal benutzen, müssen Sie mit der Pumpe mehrere Testsprühstöße in die Luft sprühen.
- 3. Bereiten Sie die Pumpe vor, indem Sie zwei Finger seitlich der Spraypumpe und Ihren Daumen an die Unterseite der Flasche legen. Betätigen Sie die Pumpe indem Sie diese 6-mal nach unten drücken und wieder loslassen, bis ein feiner Sprühnebel erscheint.
- 5. Die Pumpe ist nun vorbereitet und zur Anwendung bereit.
- 6. Wenn das Nasenspray mehr als 7 Tage lang nicht benutzt wurde, müssen Sie die Pumpe erneut vorbereiten, indem Sie diese einmal betätigen.
- Anwendung des Sprays
- 1. Schütteln Sie die Flasche für ca. 5 Sekunden lang gut, indem Sie diese nach oben und nach unten kippen und entfernen Sie dann die Schutzkappe.
- 2. Putzen Sie die Nase, um die Nasenlöcher zu reinigen.
- 3. Halten Sie Ihren Kopf leicht nach vorne geneigt. Neigen Sie den Kopf nicht nach hinten.
- 4. Halten Sie die Flasche aufrecht und führen Sie die Sprühdüse in ein Nasenloch ein.
- 5. Halten Sie das andere Nasenloch mit einem Finger zu, drücken Sie die Pumpe schnell einmal nach unten und atmen Sie gleichzeitig leicht ein.
- 6. Atmen Sie durch den Mund aus.
- 7. Wiederholen Sie diesen Schritt am anderen Nasenloch.
- 8. Atmen Sie leicht ein und neigen Sie den Kopf nach dem Sprühen nicht nach hinten. Dies verhindert, dass das Medikament in den Hals läuft und einen unangenehmen Geschmack hervorruft.
- 9. Wischen Sie die Sprühdüse nach jeder Anwendung mit einem sauberen Papiertuch oder Lappen ab und setzen Sie die Schutzkappe wieder auf.
- 10. Durchstechen Sie die Sprühöffnung nicht, wenn kein Spray austreten sollte. Reinigen Sie den Sprühaufsatz stattdessen mit Wasser.
- Es ist wichtig, dass Sie Ihre Dosis so anwenden, wie Ihr Arzt Sie angewiesen hat. Sie sollten nur soviel verwenden, wie Ihr Arzt Ihnen empfiehlt.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel enthält enthält zwei Wirkstoffe: Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat.
- Azelastinhydrochlorid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antihistaminika bezeichnet werden. Antihistaminika verhindern die Wirkungen von Substanzen, die im Körper im Rahmen einer allergischen Reaktion freigesetzt werden (z. B. Histamin), und reduzieren so die Symptome der allergischen Rhinitis.
- Fluticasonpropionat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Kortikosteroide bezeichnet werden und eine entzündungshemmende Wirkung besitzen.
- Das Präparat wird zur Linderung der Beschwerden der mittelschweren bis schweren saisonalen allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) und perennialen allergischen Rhinitis (ganzjähriger allergischer Schnupfen) verwendet, wenn die Anwendung von entweder einem intranasalen Antihistaminikum oder einem Kortikosteroid allein nicht als ausreichend erachtet wird.
- Saisonale und perenniale allergische Rhinitis sind allergische Reaktionen auf Substanzen wie Pollen (Heuschnupfen), Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Staub oder Haustiere.
- Das Arzneimitlel lindert die Beschwerden von Allergien, zum Beispiel: laufende Nase, Sekretabfluss aus der Nase in den hinteren Rachenraum, Niesen und juckende oder verstopfte Nase.
Indikation- Linderung der Symptome der mittelschweren bis schweren saisonalen und perennialen allergischen Rhinitis, wenn eine Monotherapie entweder mit einem intranasalen Antihistaminikum oder einem Glukokortikoid nicht als ausreichend erachtet wird
- nasale Anwendung
- Gebrauchsanweisung
- Vorbereitung des Sprays:
- vor jedem Gebrauch Flasche ca. 5 Sekunden lang gut schütteln (Kippen von oben nach unten)
- danach die Schutzkappe abnehmen
- vor der ersten Anwendung die Pumpe 6-mal nach unten drücken und wieder loslassen
- wenn das Nasenspray mehr als 7 Tage lang nicht benutzt wurde, muss das Spray erneut vorbereitet werden: dazu die Pumpe einmal nach unten drücken und wieder loslassen
- Anwendung des Sprays:
- vor jedem Gebrauch Flasche ca. 5 Sekunden lang gut schütteln (Kippen von oben nach unten)
- danach die Schutzkappe abnehmen
- nach dem Putzen der Nase die Suspension einmal in jedes Nasenloch sprühen, dabei den Kopf leicht nach unten neigen
- nach der Anwendung die Sprühdüse abwischen und die Schutzkappe wieder aufsetzen
- Vorbereitung des Sprays:
- Kontakt mit den Augen ist zu vermeiden.
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn Sie
- überempfindlich (allergisch) gegen Azelastinhydrochlorid oder Fluticasonpropionat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Azelastin hydrochlorid, Fluticason 17-propionat - nasal- Überempfindlichkeit gegen Fluticason
- Überempfindlichkeit gegen Azelastin
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden, wenn Sie
- vor kurzem an der Nase operiert wurden.
- eine Infektion in der Nase haben. Infektionen der oberen Atemwege sollten mit Medikamenten behandelt werden, die gegen Bakterien oder Pilze wirksam sind. Wenn Sie Medikamente wegen einer Infektion in der Nase erhalten, können Sie dieses Präparat zur Behandlung Ihrer Allergien weiter anwenden.
- eine Tuberkulose oder eine unbehandelte Infektion haben.
- eine Veränderung des Sehvermögens oder in der Vorgeschichte einen erhöhten Augeninnendruck, ein Glaukom (grüner Star) und/oder Katarakt (grauer Star) haben. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, werden Sie während der Anwendung des Arzneimittels engmaschig überwacht.
- an einer eingeschränkten Nebennierenrindenfunktion leiden. Vorsicht ist geboten, wenn Sie von einer systemischen Steroidbehandlung auf das Nasenspray umgestellt werden.
- eine schwere Lebererkrankung haben. Ihr Risiko, systemische Nebenwirkungen zu bekommen, ist dann erhöht.
- In diesen Fällen wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie das Präparat anwenden können.
- Es ist wichtig, dass Sie Ihre Dosis wie in der Kategorie "Dosierung" beschrieben oder nach der Anweisung durch Ihren Arzt anwenden. Die Behandlung mit höheren als den empfohlenen Dosierungen von nasalen Kortikosteroiden kann zu einer Unterdrückung der Nebennierenrindenfunktion führen. Dies ist ein Zustand, der zu Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit, Muskelschwäche, niedrigem Blutzucker, Salzhunger, Gelenkschmerzen, Depression und Dunkelfärbung der Haut führen kann.
- Wenn dies der Fall ist, kann Ihr Arzt in Stresssituationen oder vor einer geplanten (nicht dringlichen) Operation eventuell ein anderes Medikament empfehlen.
- Um eine Unterdrückung der Nebennierenrindenfunktion zu vermeiden, wird Ihr Arzt Sie anweisen, die niedrigste Dosis zu verwenden, bei der eine effektive Kontrolle Ihrer Beschwerden gewährleistet ist.
- Die Anwendung von nasalen Kortikosteroiden (wie dieses Arzneimittel) kann bei längerer Anwendung bei Kindern und Jugendlichen dazu führen, dass sie langsamer wachsen.
- Der Arzt wird die Körpergröße Ihres Kindes regelmäßig kontrollieren und sicherstellen, dass es die niedrigste Dosierung erhält, die noch eine effektive Kontrolle der Beschwerden gewährleistet.
- Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine der oben aufgeführten Aussagen auf Sie zutrifft, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihren Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden, wenn Sie
- Kinder
- Dieses Medikament wird nicht zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren empfohlen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel hat geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
- Sehr selten kann es aufgrund der Krankheit selbst oder durch die Anwendung des Nasensprays zu Abgeschlagenheit oder Schwindelgefühl kommen. In diesen Fällen dürfen Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen. Bitte denken Sie daran, dass das Trinken von Alkohol diese Wirkungen verstärken kann.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Azelastin hydrochlorid, Fluticason 17-propionat - nasal- Wechselwirkungen
- Ritonavir
- nach Markteinführung gab es Berichte über klinisch signifikante Wechselwirkungen bei Patienten, die gleichzeitig Fluticasonpropionat und Ritonavir erhielten
- diese resultierten in systemischen Kortikosteroideffekten einschließlich Cushing-Syndrom und adrenale Suppression
- deshalb sollte die gleichzeitige Anwendung von Fluticasonpropionat und Ritonavir vermieden werden, außer der mögliche Nutzen für den Patienten überwiegt das Risiko systemischer Corticoid-Nebenwirkungen
- Ritonavir
- systemische Wirkungen von nasal anzuwendenden Corticosteroiden
- systemische Wirkungen von nasal anzuwendenden Corticosteroiden können besonders dann auftreten, wenn eine Anwendung von hohen Dosen über einen längeren Zeitraum verschrieben wurde
- Effekte treten viel seltener auf als bei oralen Corticosteroiden und können sich je nach Patient und verwendetemCorticosteroidpräparat unterscheiden
- mögliche systemische Effekte schließen Cushing-Syndrom, cushingoide Erscheinungen, adrenale Suppression,Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen, Katarakt und Glaukom ein, und seltener Veränderung der Psyche oder des Verhaltens, einschließlich psychomotorische Überaktivität, Schlafstörungen, Angst, Depression oder Aggression (besonders bei Kindern)
- Patienten mit schweren Lebererkrankung
- bei der Behandlung dieser Patienten ist Vorsicht angezeigt
- da das Arzneimittel einem ausgeprägten First-Pass-Metabolismus unterliegt, ist bei Patienten mit einer schweren Lebererkrankung wahrscheinlich die systemische Exposition von intranasalem Fluticasonpropionat erhöht
- dies kann zu einem häufigeren Auftreten von systemischen unerwünschten Ereignissen führen
- adrenalen Suppression
- Behandlung mit höheren als den empfohlenen Dosierungen intranasaler Corticosteroide kann zu einer klinisch signifikanten adrenalen Suppression führen
- wenn es Hinweise für eine Überschreitung der empfohlenen Dosierung gibt, sollte in Stresssituationen oder vor geplanten Operationen eine zusätzliche systemische Corticosteroidgabe erwogen werden
- Fluticason-Dosierung
- Dosierung von intranasalen Fluticason-Formulierungen sollte generell auf die niedrigste Dosierung reduziert werden, die noch eine effektive Kontrolle der Rhinitissymptome gewährleistet
- höhere Dosierungen als die empfohlene Dosierung sind nicht geprüft
- wie bei allen nasal anzuwendenden Corticosteroiden sollte immer dann, wenn gleichzeitig andere Formen einer Corticosteroidbehandlung verschrieben werden, die gesamte systemische Belastung mit Corticosteroiden bedacht werden
- Wachstumsverzögerungen bei Kindern
- es wurde über Wachstumsverzögerungen bei Kindern berichtet, die nasal anzuwendende Corticosteroide in zugelassenen Dosierungen erhielten
- da auch Jugendliche noch wachsen können, wird empfohlen, regelmäßig die Körpergröße von Jugendlichen zu kontrollieren, die eine längerfristige Behandlung mit einem nasal anzuwendenden Corticosteroid erhalten
- bei Wachstumsverzögerungen sollte die Therapie mit dem Ziel überprüft werden, die Dosierung des nasal anzuwendenden
Corticosteroids wenn möglich auf die niedrigste Dosierung zu reduzieren, die noch eine effektive Kontrolle der Symptome gewährleistet
- Sehstörungen
- bei der systemischen und topischen Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden;
- diese umfassen unter anderem Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
- bei Patienten mit einer Veränderung des Sehvermögens oder mit einer Vorgeschichte von erhöhtem Augeninnendruck, Glaukom und/oder Katarakt ist eine engmaschige Kontrolle geboten
- sollte es Grund zur Annahme geben, dass die Nebennierenrindenfunktion beeinträchtigt ist, ist Vorsicht geboten, wenn die Patienten von der Behandlung mit systemischen Steroiden auf das Arzneimittel umgestellt werden
- sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung
- bei Patienten, die an Tuberkulose oder einer anderen nicht behandelten Infektionskrankheit leiden,
- bei Patienten, die sich vor kurzem einem chirurgischen Eingriff unterziehen mussten oder
- bei Patienten die eine Verletzung der Nase oder des Mundes aufweisen
- Infektionen der oberen Atemwege
- sollten antibakteriell bzw. antimykotisch behandelt werden
- stellen aber keine spezifische Kontraindikation dar
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Azelastin hydrochlorid, Fluticason 17-propionat - nasal- während einer Schwangerschaft sollte Fluticason plus Azelastin nur dann angewendet werden, wenn der potenzielle Nutzen das potenzielle Risiko für den Fötus rechtfertigt
- es liegen keine oder nur begrenzte Daten zur Anwendung von Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat bei Schwangeren vor
- Fertilität
- nur begrenzte Daten zur Fertilität vorliegend
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Azelastin hydrochlorid, Fluticason 17-propionat - nasal- während der Stillzeit sollte Fluticason plus Azelastin nur dann angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen für die Mutter größer ist als ein mögliches Risiko für das Neugeborene/den Säugling
- nicht bekannt, ob nasal verabreichtes Azelastinhydrochlorid, Fluticasonpropionat oder die jeweiligen Metaboliten in die Muttermilch übergehen
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, bzw. kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen einzunehmen, auch wenn es sich um Arzneimittel handelt, die ohne ärztliche Verschreibung erhältlich sind.
- Einige Arzneimittel können die Wirkungen des Nasensprays verstärken und Ihr Arzt wird Sie möglicherweise sorgfältig überwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen (einschließlich einiger Arzneimittel zur Behandlung von HIV: Ritonavir, Cobicistat und Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen: Ketoconazol).
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben mittelschwer Corticosteroide / Azol-Antimykotika
Corticosteroide / Makrolid-Antibiotika
Corticosteroide / HIV-Therapeutika
Cabozantinib / Corticosteroide
Corticosteroide / Proteinkinase-Inhibitoren
geringfügig Antidiabetika / CorticosteroideWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung des Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Wenden Sie das Nasenspray immer genau nach Anweisung des Arztes an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Um einen vollständigen therapeutischen Nutzen zu erzielen, ist es wichtig, dass Sie das Nasenspray regelmäßig anwenden.
- Kontakt mit den Augen ist zu vermeiden.
- Erwachsene und Jugendliche (über 12 Jahren)
- Die empfohlene Dosis ist ein Sprühstoß in jedes Nasenloch am Morgen und am Abend.
- Kinder unter 12 Jahren
- Dieses Medikament wird nicht zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren empfohlen.
- Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
- Es liegen keine Daten von Patienten mit Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion vor.
- Es ist wichtig, dass Sie Ihre Dosis so anwenden, wie Ihr Arzt Sie angewiesen hat. Sie sollten nur soviel verwenden, wie Ihr Arzt Ihnen empfiehlt.
- Dauer der Behandlung
- Das Arzneimittel ist zur Langzeitanwendung geeignet. Die Behandlung sollte solange dauern, wie Sie allergische Beschwerden haben.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Wenn Sie eine zu große Menge dieses Medikaments in die Nase gesprüht haben, ist es unwahrscheinlich, dass Sie irgendwelche Probleme haben werden. Wenn Sie besorgt sind oder wenn Sie höhere Dosierungen als empfohlen über einen langen Zeitraum angewendet haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Falls jedoch versehentlich größere Mengen des Arzneimittels verschluckt wurden (z. B. durch ein Kind), sollte so schnell wie möglich ein Arzt oder die Notfallabteilung des nächst gelegenen Krankenhauses aufgesucht werden.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenden Sie das Nasenspray an, sobald Sie dies bemerken und setzen Sie danach die Anwendung wie gewohnt fort. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie eine Dosis vergessen haben.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Beenden Sie die Behandlung nicht, ohne vorher Ihren Arzt zu fragen, da dies den Behandlungserfolg gefährdet.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: 1 g Suspension enthält 1.000 µg Azelastinhydrochlorid und 365 µg Fluticasonpropionat. Ein Sprühstoß (0,14 g) enthält 137 µg Azelastinhydrochlorid (= 130 µg Azelastin) und 50 µg Fluticasonpropionat.
- Linderung der Symptome der mittelschweren bis schweren saisonalen und perennialen allergischen Rhinitis
- Erwachsene und Jugendliche (ab 12 Jahren):
- 1 Sprühstoß / Nasenloch 2mal / Tag (morgens und abends)
- Kinder < 12 Jahre:
- Anwendung nicht empfohlen (fehlende Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe)
- Anwendungsdauer:
- zur Langzeitanwendung geeignet
- Behandlungsdauer sollte dem Zeitraum der Allergenexposition entsprechen
- ältere Patienten:
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion:
- keine Daten
- Erwachsene und Jugendliche (ab 12 Jahren):
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Sehr häufige Nebenwirkungen (diese können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Nasenbluten
- Häufige Nebenwirkungen (diese können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Kopfschmerz
- Bitterer Geschmack im Mund, vor allem wenn Sie bei der Anwendung des Nasensprays den Kopf nach hinten neigen. Der bittere Geschmack sollte wieder verschwinden, wenn Sie wenige Minuten nach Anwendung des Medikaments ein Erfrischungsgetränk zu sich nehmen.
- Unangenehmer Geruch
- Gelegentliche Nebenwirkungen (diese können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Leichte Reizung in der Nase. Dies kann ein leichtes Brennen, Jucken oder Niesen auslösen.
- Trockene Nase, Husten, trockener Rachen oder Rachenreizung
- Seltene Nebenwirkungen (diese können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- Trockener Mund
- Sehr seltene Nebenwirkungen (diese können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
- Schwindelgefühl oder Schläfrigkeit
- Katarakt (grauer Star), Glaukom (grüner Star) oder erhöhter Augeninnendruck, bei denen Sie einen Sehverlust und/oder gerötete und schmerzende Augen haben können. Diese Nebenwirkungen wurden nach länger dauernder Behandlung mit Fluticasonpropionat Nasensprays berichtet.
- Schädigung der Haut und der Schleimhaut in der Nase
- Krankheits-, Mattigkeits-, Erschöpfungs- oder Schwächegefühl
- Hautausschlag, juckende Haut oder rote, juckende Hauterhebungen
- Bronchospasmen (Verkrampfung der Bronchien)
- Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf, wenn bei Ihnen eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten:
- Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die möglicherweise Schwierigkeiten beim Schlucken/Atmen verursachen, und ein plötzliches Auftreten von Hautausschlägen. Dies könnten Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion sein. Zur Beachtung: Dies ist sehr selten.
- Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Verschwommenes Sehen
- Geschwüre in der Nase
- Systemische Nebenwirkungen (Nebenwirkungen, die den ganzen Körper betreffen) können auftreten, wenn dieses Medikament in hohen Dosen über lange Zeiträume angewendet wird. Diese Wirkungen treten wesentlich seltener auf, wenn Sie ein Kortikosteroid-Nasenspray anwenden als wenn Sie Kortikosteroidtabletten einnehmen und können sich je nach Patient und verwendetem Kortikosteroidpräparat unterscheiden.
- Nasale Kortikosteroide können die normale Produktion von Hormonen im Körper beeinträchtigen, besonders wenn Sie hohe Dosen über lange Zeiträume anwenden.
- Bei Kindern und Jugendlichen kann diese Nebenwirkung dazu führen, dass sie langsamer wachsen als andere.
- Bei Langzeitanwendung von nasalen Kortikosteroiden wurde in seltenen Fällen eine Verminderung der Knochendichte (Osteoporose) beobachtet.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Azelastin hydrochlorid, Fluticason 17-propionat - nasal- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich
- anaphylaktische Reaktionen
- Angioödem (Gesichts- oder Zungenödeme und Hautausschlag)
- Bronchospasmus
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Dysgeusie (unangenehmer Geschmack)
- unangenehmer Geruch
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Schwindel
- Somnolenz (Benommenheit, Schläfrigkeit)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen (geringe Zahl von Spontanmeldungen berichtet, die nach Dauerbehandlung mit intranasal angewandtem Fluticasonpropionat aufgetreten sind)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Glaukom
- Erhöhung des Augeninnendrucks
- Katarakt
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschwommenes Sehen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Nasenbluten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Beschwerden an der Nase (einschließlich Nasenreizung, Brennen, Jucken)
- Niesen
- trockene Nasenschleimhaut
- Husten
- Halstrockenheit
- Rachenreizung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Perforation der Nasenscheidewand
- Perforationen der Nasenscheidewand wurden nach intranasaler Anwendung von Corticosteroiden
beobachtet
- Perforationen der Nasenscheidewand wurden nach intranasaler Anwendung von Corticosteroiden
- Schleimhauterosion
- Perforation der Nasenscheidewand
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nasengeschwüre
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Mundtrockenheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Übelkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hautausschlag
- Pruritus
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Abgeschlagenheit (Mattigkeit, Erschöpfung)
- Schwächegefühl
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Nebenwirkungen unter intranasalen Corticosteroiden
- systemische Nebenwirkungen wurden bei der Behandlung mit einigen intranasalen Corticosteroiden berichtet, insbesondere wenn hohe Dosen über lange Zeiträume angewendet wurden
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- es wurde über Wachstumsverzögerungen bei Kindern berichtet, die nasale Corticosteroide erhielten
- Wachstumsverzögerungen sind auch bei Jugendlichen möglich
- unter Langzeitanwendung von nasalen Corticosteroiden wurde in seltenen Fällen das Auftreten von Osteoporose beobachtet
- ohne Häufigkeitsangabe
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Azelastin hydrochlorid 137 µg Wirkstoff Azelastin 125.06 µg k.A. Fluticason 17-propionat 50 µg Wirkstoff Fluticason 44.4 µg k.A. 2-Phenylethanol + Hilfsstoff Benzalkonium chlorid 0.014 mg Konservierungsstoff Carmellose, Natriumsalz + Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Dinatrium edetat + Hilfsstoff Glycerol + Hilfsstoff Polysorbat 80 + Hilfsstoff Wasser, gereinigt + Hilfsstoff -
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