Cefuroxim Stada 250 mg Tabletten

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Steckbrief : Cefuroxim Stada 250 mg Tabletten

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  • Tabletten
  • 12 ST
  • STADAPHARM GmbH

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Nehmen Sie Cefuroxim nach einer Mahlzeit ein. Dies fördert die Wirksamkeit der Behandlung.
    • Nehmen Sie die Tabletten mit etwas Wasser ein.
    • Wegen des bitteren Geschmacks sollten die Tabletten nicht zerdrückt oder zerkaut werden.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel im Abstand von 12 Stunden ein.

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel ist ein Antibiotikum für Erwachsene und Kinder. Es tötet Bakterien ab, die Infektionen verursachen. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Cephalosporine genannt werden.
    • Das Präparat wird angewendet zur Behandlung von Infektionen:
      • des Halsbereiches
      • der Nasennebenhöhlen
      • des Mittelohres
      • der Lungen oder des Brustraumes
      • der Harnwege
      • der Haut und des Weichteilgewebes.
    • Das Arzneimittel kann außerdem angewendet werden:
      • zur Behandlung der Lyme-Borreliose (einer durch Zecken übertragenen Infektion).

    Indikation
    • Infektionen bei Erwachsenen und Kindern ab 3 Monaten
      • akute Streptokokken-Tonsillitis und Pharyngitis
      • akute bakterielle Sinusitis
      • akute Otitis media
      • akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis
      • Zystitis
      • Pyelonephritis
      • unkomplizierte Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes
      • Behandlung einer Lyme-Borreliose im Frühstadium
    • Hinweise
      • offizielle Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antimikrobiellen Wirkstoffen bei der Anwendung berücksichtigen
    Art der Anwendung
    • Filmtabletten zum Einnehmen
    • nach einer Mahlzeit einnehmen, um eine optimale Resorption zu erreichen
    • Einnahmeabstand: 12 Stunden
    • Filmtabletten nicht zerdrücken oder zerkauen (bitterer Geschmack)
      • deshalb ungeeignet für die Behandlung von Patienten, die keine Tabletten schlucken können
    • Hinweis Kinder: das Arzneimittel kann in Form einer Suspension zum Einnehmen angewendet werden

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
      • wenn Sie allergisch gegen irgendein Cephalosporin-Antibiotikum oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • wenn Sie jemals nach der Behandlung mit Cefuroxim oder einem anderen Cephalosporin-Antibiotikum einen schweren Hautausschlag oder Hautabschälungen sowie eine Blasenbildung und/oder wunde Stellen im Mund entwickelt haben.
      • wenn Sie schon einmal eine schwere allergische Reaktion (Überempfindlichkeitsreaktion) gegen irgendein anderes Betalaktam-Antibiotikum (Penicilline, Monobactame und Carbapeneme) hatten.
    • Wenn Sie glauben, dass dies auf Sie zutrifft, dürfen Sie das Arzneimittel ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt nicht einnehmen.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cefuroxim - peroral
    • Überempfindlichkeit gegen Cefuroxim
    • bekannte Überempfindlichkeit gegen Antibiotika aus der Gruppe der Cephalosporine
    • schwere Überempfindlichkeit (z.B. anaphylaktische Reaktion) gegen andere Betalactam-Antibiotika (Penicilline, Carbapeneme und Monobactame) in der Krankheitsgeschichte

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
      • Schwerwiegende Hautreaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, toxischer epidermaler Nekrolyse und der Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), wurden im Zusammenhang mit der Anwendung von Cefuroxim berichtet. Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn bei Ihnen eines der in Kategorie "Nebenwirkungn" beschriebenen Symptome auftritt, das im Zusammenhang mit diesen schwerwiegenden Hautreaktionen steht.
      • Für Kinder unter 3 Monaten wird das Präparat nicht empfohlen, da über die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nichts bekannt ist.
      • Sie müssen auf bestimmte Symptome wie allergische Reaktionen, Pilzinfektionen (z. B. Soor) und starke Durchfälle (pseudomembranöse Colitis) achten, solange Sie das Arzneimittel einnehmen, um das Risiko für weitere Komplikationen zu senken.
      • Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung vorgesehen ist
        • Das Arzneimittel kann die Ergebnisse von Blutzuckermessungen sowie einer bestimmten, als Coombs-Test bezeichneten, Blutuntersuchung beeinträchtigen. Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung vorgesehen ist:
          • Informieren Sie die Person, die die Blutentnahme durchführt, dass Sie das Präparat einnehmen.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Das Arzneimittel kann bei Ihnen Schwindel auslösen und weitere Nebenwirkungen hervorrufen, die Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen können.
      • Fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cefuroxim - peroral
    • Überempfindlichkeitsreaktionen
      • besondere Vorsicht bei Patienten geboten, bei denen schon einmal eine allergische Reaktion auf Penicilline oder andere Betalactam-Antibiotika aufgetreten ist
        • in solchen Fällen besteht Gefahr einer Kreuzallergie
      • Berichte über schwerwiegende und mitunter tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen wie bei allen Betalactam-Antibiotika
        • es wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet, die zum Kounis-Syndrom (akuter allergischer Koronararterienspasmus, der einen Myokardinfarkt zur Folge haben kann, siehe Kategorie Nebenwirkungen) geführt haben
        • bei Auftreten von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen
          • Behandlung mit Cefuroxim muss sofort abgebrochen und geeignete Notfallmaßnahmen eingeleitet werden
      • vor Beginn einer Behandlung ist der Patient sorgfältig nach schweren Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Cefuroxim, andere Cephalosporine oder andere Betalactam-Antibiotika in der Krankheitsgeschichte zu befragen
        • bei Patienten mit leichter Überempfindlichkeit gegen andere Betalactam-Antibiotika in ihrer Vorgeschichte sollte Cefuroxim mit Vorsicht angewendet werden
      • Berichte über schwerwiegende kutane Nebenwirkungen (SCARS) in Zusammenhang mit der Anwendung von Cefuroxim
        • einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) und der Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) (siehe Kategorie Nebenwirkungen)
          • diese können lebensbedrohlich oder tödlich sein
        • zum Zeitpunkt der Verschreibung sollten die Patienten auf die Anzeichen und Symptome hingewiesen und engmaschig auf Hautreaktionen überwacht werden
        • sollten Anzeichen und Symptome auftreten, die auf diese Nebenwirkungen hindeuten, sollte Cefuroxim umgehend abgesetzt und eine alternative Behandlung in Betracht gezogen werden
        • wenn der Patient während der Anwendung von Cefuroxim eine schwerwiegende Nebenwirkung wie SJS, TEN oder DRESS entwickelt hat, darf bei diesem Patienten zu keiner Zeit eine erneute Behandlung mit Cefuroxim erfolgen
    • Jarisch-Herxheimer-Reaktion
      • im Zusammenhang mit der Behandlung einer Lyme-Borreliose mit Cefuroxim wurde über das Auftreten einer Jarisch-Herxheimer-Reaktion berichtet
        • beruht direkt auf der bakteriziden Wirkung von Cefuroxim auf das für die Lyme-Borreliose verantwortliche Bakterium, den Spirochäten Borrelia burgdorferi
      • Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass es sich hierbei um eine häufige und für gewöhnlich spontan abklingende Folge der antibiotischen Therapie einer Lyme-Borreliose handelt
    • vermehrtes Wachstum von nicht empfindlichen Mikroorganismen
      • wie auch bei anderen Antibiotika kann die Anwendung von Cefuroxim zu vermehrtem Wachstum von Candida führen
      • Anwendung über einen längeren Zeitraum kann außerdem zu vermehrtem Wachstum von anderen, nicht empfindlichen Erregern (z.B. Enterokokken und Clostridium difficile) führen
        • Abbruch der Behandlung kann erforderlich werden
    • Antibiotika-assoziierte Kolitis
      • bei fast allen Antibiotika, einschließlich Cefuroxim, Fälle von Antibiotika-assoziierter Colitis berichtet
        • Schweregrad kann leicht bis lebensbedrohlich sein
      • an diese Diagnose muss bei Patienten gedacht werden, bei denen während oder unmittelbar nach der Behandlung mit Cefuroxim Durchfälle auftreten
        • Abbruch der Behandlung mit Cefuroxim und die Einleitung einer spezifisch gegen Clostridium difficile gerichteten Therapie müssen in Betracht gezogen werden
      • Arzneimittel, die die Peristaltik hemmen, dürfen nicht verabreicht werden
    • Beeinträchtigung von labordiagnostischen Untersuchungen
      • Entwicklung eines positiven Coombs-Tests im Zusammenhang mit der Anwendung von Cefuroxim kann das Ergebnis von Kreuzblutuntersuchungen beeinflussen
        • Klasseneffekt der Cephalosporine, sich an die Oberfläche der Zellmembran roter Blutkörperchen zu binden und dort mit gegen das Arzneimittel gerichteten Antikörpern zu reagieren
        • hieraus kann ein positiver Coombs-Test (mit Auswirkungen auf Kreuzblutuntersuchungen) und sehr selten eine hämolytische Anämie resultieren
      • empfohlen, für die Blutzuckerbestimmung bei Patienten, die Cefuroxim einnehmen, entweder die Glucoseoxidase- oder die Hexokinase-Methode zu verwenden
        • Ferrocyanid-Tests können zu falsch negativen Ergebnissen führen
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cefuroxim - peroral
    • Cefuroxim sollte Schwangeren nur verordnet werden, wenn der therapeutische Nutzen die Risiken überwiegt
    • nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Cefuroxim bei Schwangeren
    • tierexperimentelle Studien
      • keine Hinweise auf gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf die Schwangerschaft, die embryonale oder fetale Entwicklung, den Geburtsverlauf oder die postnatale Entwicklung
    • Fertilität
      • keine Daten zum Einfluss von Cefuroximaxetil auf die Fertilität beim Menschen
      • Reproduktionsstudien an Tieren haben keine Auswirkungen auf die Fertilität gezeigt
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cefuroxim - peroral
    • Cefuroxim sollte während der Stillzeit nur nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt angewendet werden
    • Risiko für Durchfall und Pilzinfektionen der Schleimhäute kann nicht ausgeschlossen werden
      • unter Umständen muss abgestillt werden
        • in therapeutischen Dosen keine Nebenwirkungen beim gestillten Säugling zu erwarten
    • Möglichkeit einer Sensibilisierung berücksichtigen
    • Cefuroxim wird in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Arzneimittel zur Senkung des Säuregehaltes in Ihrem Magen (z. B. Antacida zur Behandlung von Sodbrennen) können die Wirkungsweise des Präparates beeinträchtigen.
      • Probenecid
      • Orale Antikoagulantien
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie solche Arzneimittel einnehmen.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    schwerwiegend Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    mittelschwer Aminoglykosid-Antibiotika / Cephalosporine
    Vitamin-K-Antagonisten / Cephalosporine
    Cephalosporine / Histamin-H2-Rezeptorantagonisten
    Colistin / Cephalosporine
    Cephalosporine / Probenecid
    Cephalosporine / Antazida
    Cephalosporine / Protonenpumpen-Hemmer
    Cephalosporine / Pirenzepin
    Schleifendiuretika / Cephalosporine
    Typhus-Impfstoff, oral / Antibiotika
    Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Cholera-Impfstoff, oral / Antibiotika
    Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
    Cephalosporine / Calciumcitrat
    geringfügig Regorafenib / Antibiotika
    Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
    Cephalosporine / Natriumzirconiumcyclosilicat
    Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
    Cephalosporine / Nifedipin
    unbedeutend Kontrazeptiva, orale / Cephalosporine
    Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
    • Ihr Arzt wird den Nutzen einer Behandlung mit dem Arzneimittel gegen ein mögliches Risiko für Ihr Baby abwägen.

    Einnahme nach dem Essen.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt
      • Erwachsene
        • Die empfohlene Dosis beträgt je nach Schweregrad und Art der Infektion zweimal täglich 250 mg bis 500 mg.
      • Kinder
        • Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg/kg (bis zu einer Höchstdosis von 125 mg) bis 15 mg/kg (bis zu einer Höchstdosis von 250 mg) zweimal täglich, abhängig von:
          • Schweregrad und Art der Infektion
        • Das Arzneimittel wird für Kinder unter 3 Monaten nicht empfohlen, da über die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nichts bekannt ist.
        • Abhängig von der Art der Erkrankung bzw. davon, wie Sie oder Ihr Kind auf die Behandlung ansprechen, muss die Anfangsdosis unter Umständen verändert oder mehr als eine Behandlung durchgeführt werden.
      • Patienten mit Nierenproblemen
        • Wenn bei Ihnen Probleme mit den Nieren bestehen, wird Ihr Arzt die Dosis möglicherweise anpassen.
          • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn das bei Ihnen der Fall ist.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Wenn Sie zu viel einnehmen, können bei Ihnen neurologische Störungen auftreten, insbesondere kann bei Ihnen das Risiko für Anfälle (Krampfanfälle) erhöht sein.
        • Verlieren Sie keine Zeit. Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf. Zeigen Sie dort, wenn möglich, die Arzneimittel-Packung vor.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
      • Nehmen Sie einfach die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht ohne Anweisung Ihres Arztes ab.
      • Es ist wichtig, dass Sie das Arzneimittel über die gesamte vorgesehene Dauer der Behandlung einnehmen. Beenden Sie die Einnahme nicht vorzeitig, es sei denn, Ihr Arzt weist Sie dazu an - auch wenn es Ihnen schon wieder besser geht. Wenn Sie die Behandlung nicht vollständig zu Ende führen, kann die Infektion erneut auftreten.

    Dosierung
    • Erwachsene und Kinder (>= 40 kg KG)
      • akute Streptokokken-Tonsillitis und Pharyngitis und akute bakterielle Sinusitis
        • 250 mg 2mal / Tag
      • akute Otitis media
        • 500 mg 2mal / Tag
      • akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis
        • 500 mg 2mal / Tag
      • Zystitis
        • 250 mg 2mal / Tag
      • Pyelonephritis
        • 250 mg 2mal / Tag
      • unkomplizierte Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes
        • 250 mg 2mal / Tag
      • Lyme-Borreliose
        • 500 mg 2mal / Tag
        • Behandlungsdauer: 14 (10 - 21) Tage
    • Kinder (< 40 kg KG)
      • akute Streptokokken-Tonsillitis und Pharyngitis und akute bakterielle Sinusitis
        • 10 mg / kg KG 2mal / Tag
        • tägl. Maximaldosis: 125 mg 2mal / Tag
      • Kinder ab 2 Jahren mit Otitis media oder gegebenenfalls schwereren Infektionen
        • 15 mg / kg KG 2mal / Tag
        • tägl. Maximaldosis: 250 mg 2mal / Tag
      • Zystitis
        • 15 mg / kg KG 2mal / Tag
        • tägl. Maximaldosis: 250 mg 2mal / Tag
      • Pyelonephritis
        • 15 mg / kg KG 2mal / Tag
        • tägl. Maximaldosis: 250 mg 2mal / Tag
        • Behandlungsdauer: 10 - 14 Tage
      • unkomplizierte Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes
        • 15 mg / kg KG 2mal / Tag
        • tägl. Maximaldosis: 250 mg 2mal / Tag
      • Lyme-Borreliose
        • 15 mg / kg KG 2mal / Tag
        • tägl. Maximaldosis: 250 mg 2mal / Tag
        • Behandlungsdauer: 14 Tage (10 - 21 Tage)
    • Hinweise:
      • Dosierung ist wegen der festen Darreichungsform nur für Kinder von mind. 6 Jahren geeignet
    • Behandlungsdauer
      • gewöhnlich 7 Tage (5 - 10 Tage)

    Dosisanpassung

    • Niereninsuffizienz
      • Sicherheit und Wirksamkeit von Cefuroximaxetil wurden nicht nachgewiesen
      • Ausscheidung hauptsächlich über die Nieren
      • Patienten mit deutlicher Einschränkung der Nierenfunktion: Dosis entsprechend der verlangsamten Elimination reduzieren
      • Cefuroxim kann durch eine Dialyse wirksam aus dem Körper entfernt werden
      • Kreatinin-Clearance >= 30 ml / Min./ 1,73 m2
        • keine Dosisanpassung erforderlich (Gabe der Standarddosis 125 - 500 mg 2mal / Tag)
      • Kreatinin-Clearance 10 - 29 ml / Min./ 1,73 m2
        • Gabe der Standard-Einzeldosis alle 24 Stunden
      • Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min./ 1,73 m2
        • Gabe der Standard-Einzeldosis alle 48 Stunden
      • Hämodialyse-Patienten
        • am Ende jeder Dialysesitzung sollte eine zusätzliche Standard-Einzeldosis gegeben werden
    • eingeschränkter Leberfunktion
      • keine Daten vorliegend
      • es ist mit keiner Beeinflussung der Pharmakokinetik von Cefuroxim zu rechnen, da Ausscheidung hauptsächlich über die Nieren
    • Kinder < 3 Monate: keine Erfahrungen

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch diese Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Beschwerden, auf die Sie achten müssen
      • Bei einer kleinen Zahl von Patienten, die das Präparat einnehmen, treten allergische Reaktionen oder potentiell schwerwiegende Hautreaktionen auf. Zu den Symptomen dieser Reaktionen gehören:
        • Großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Arzneimittelüberempfindlichkeitssyndrom).
        • Brustschmerzen im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen, die ein Symptom eines allergisch bedingten Herzinfarktes sein können (Kounis-Syndrom).
        • Schwere allergische Reaktion. Anzeichen dafür umfassen erhabenen und juckenden Hautausschlag, Schwellungen, manchmal des Gesichts oder der Mundhöhle, wodurch es zu Atemproblemen kommen kann.
        • Hautausschlag, der mit Blasenbildung einhergehen kann, und an kleine Zielscheiben erinnert (dunkler Fleck im Zentrum, der von einer blasseren Zone und einem außen gelegenen dunklen Ring umgeben ist).
        • Ein ausgedehnter Ausschlag mit Blasenbildung und Abschälung der Haut (dies können Anzeichen eines Stevens-Johnson-Syndroms oder einer toxischen epidermalen Nekrolyse sein).
        • Pilzinfektionen. Arzneimittel wie dises Präparat können zu einem vermehrten Wachstum von Hefepilzen (Candida) im Körper führen, die ihrerseits Pilzinfektionen (z. B. Soor) hervorrufen können. Diese Nebenwirkung tritt mit größerer Wahrscheinlichkeit auf, wenn Sie das Arzneimittel über einen längeren Zeitraum einnehmen.
        • Starke Durchfälle (pseudomembranöse Kolitis). Arzneimittel wie dieses Präparat können eine Entzündung des Dickdarms auslösen, die zu starken Durchfällen, in der Regel mit Blut- und Schleimbeimengungen, Magenschmerzen und Fieber führen kann.
        • Jarisch-Herxheimer-Reaktion. Bei einigen Patienten können während der Behandlung einer Lyme-Borreliose mit dem Arzneimittel erhöhte Körpertemperatur (Fieber), Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Hautausschläge auftreten. Dieses Phänomen wird als Jarisch-Herxheimer-Reaktion bezeichnet. Die Symptome halten für gewöhnlich ein paar Stunden bis zu einen Tag lang an.
      • Setzen Sie sich unverzüglich mit einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal in Verbindung, wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt.
    • Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Pilzinfektionen (z. B. Candida)
      • Kopfschmerzen
      • Schwindel
      • Durchfall
      • Übelkeit
      • Magenschmerzen.
    • Häufige Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen in Erscheinung treten können:
      • Erhöhung eines bestimmten Typs weißer Blutkörperchen (Eosinophilie)
      • Erhöhung von Leberenzymen.
    • Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Erbrechen
      • Hautausschläge.
    • Gelegentliche Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen in Erscheinung treten können:
      • Verminderung der Blutplättchen (Zellen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind)
      • Verminderung der weißen Blutkörperchen.
      • positiver Coombs-Test.
    • Andere Nebenwirkungen
      • Andere Nebenwirkungen traten bei einer sehr kleinen Zahl von Patienten auf, ihre genaue Häufigkeit ist aber nicht bekannt:
        • starke Durchfälle (pseudomembranöse Kolitis)
        • allergische Reaktionen
        • Hautreaktionen (einschließlich schwere Hautreaktionen)
        • erhöhte Körpertemperatur (Fieber)
        • Gelbfärbung der weißen Teile der Augen oder der Haut
        • Leberentzündung (Hepatitis).
      • Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen in Erscheinung treten können:
        • vorzeitiger Zerfall roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie).
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Cefuroxim - peroral
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • vermehrtes Wachstum von Candida
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Vermehrung von Clostridium difficile
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Eosinophilie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • positiver Coombs-Test
        • Thrombozytopenie
        • Leukopenie (bisweilen sehr ausgeprägt)
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • hämolytische Anämie
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Arzneimittelfieber
        • Serumkrankheit
        • Anaphylaxie
        • Jarisch-Herxheimer-Reaktion
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Kopfschmerzen
        • Schwindel
    • Herzerkrankungen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Kounis-Syndrom
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Diarrhoe
        • Übelkeit
        • Bauchschmerzen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Erbrechen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • pseudomembranöse Colitis
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • vorübergehender Anstieg der Leberenzymwerte
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Gelbsucht (überwiegend cholestatisch)
        • Hepatitis
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Hautausschläge
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Urtikaria
        • Pruritus
        • Erythema multiforme
        • Stevens-Johnson-Syndrom
        • toxische epidermale Nekrolyse (exanthematische Nekrolyse)
        • angioneurotisches Ödem
        • Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Cefuroxim axetil300.71 mgWirkstoff
    Cefuroxim250 mgWirkstoff
    Cellulose, mikrokristallin+Hilfsstoff
    Croscarmellose, Natriumsalz+Hilfsstoff
    Natrium dodecylsulfat+Hilfsstoff
    Silicium dioxid, hochdispers+Hilfsstoff
    Stearinsäure+Hilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion1 mmolZusatzangabe
    Gesamt Natrium IonmgZusatzangabe

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