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Daten vom 28.10.2025 09:18 Uhr
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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Nehmen Sie die Hartkapseln zum Essen ein und schlucken Sie diese im Ganzen, ohne sie vorher zu kauen, zu zerkleinern oder zu öffnen. Es ist wichtig, dass Sie die Hartkapseln nicht kauen, zerkleinern oder öffnen, da hierdurch die Aufnahme des Arzneimittels im Darm verändert werden kann.
- Die Hartkapseln sollten zweimal täglich eingenommen werden, eine Hartkapsel morgens bei einem ausgiebigen Frühstück und eine abends beim Abendessen. Sie sollten dieses Arzneimittel jeden Tag zur gleichen Zeit einnehmen.
Anwendungsgebiete
- Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antipsychotika bezeichnet werden.
- Es wird bei Erwachsenen zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die mit folgenden Symptomen einhergeht: Hören, Sehen und Spüren von Dingen, die nicht wirklich vorhanden sind; Glauben an Dinge, die nicht wahr sind; übermäßiges Misstrauen; Abwesenheitsgefühl und Schwierigkeiten beim Aufbauen von sozialen Kontakten; Nervosität; Depressionen oder Ängstlichkeit.
- Weiterhin werden die Hartkapseln bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren zur Behandlung von manischen oder gemischten Episoden mittleren Schweregrades im Rahmen einer bipolaren Störung eingesetzt, einer psychischen Erkrankung, die mit wechselnden Phasen von euphorischen (manischen) oder depressiven Gemütszuständen einhergeht. Die typischen Symptome während der manischen Episoden sind vor allem: euphorisches Verhalten, übertriebene Selbsteinschätzung, Zunahme an Energie, verminderter Schlafbedarf, Konzentrationsmangel oder Hyperaktivität und wiederholtes hochriskantes Verhalten.
IndikationErwachsene
- Behandlung der Schizophrenie
Erwachsene, Kinder und Jugendliche (10 - 17 Jahre)
- Behandlung manischer oder gemischter Episoden bis zu einem mäßigen Schweregrad bei bipolaren Störungen
- Hinweis
- Prävention von Episoden bipolarer Störungen wurde nicht nachgewiesen
- Einnahme zu den Mahlzeiten
- die Kapseln sollten mit Nahrung eingenommen und im Ganzen geschluckt werden, ohne sie vorher zu kauen, zu zerkleinern oder zu öffnen, da dies die Aufnahme des Arzneimittels beeinträchtigen kann
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Ziprasidon oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Ausschlag, Juckreiz, Gesichts- oder Lippenschwellung oder Atemprobleme zeigen;
- wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden oder litten oder kürzlich einen Herzinfarkt hatten;
- wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können.
- Beachten Sie hierzu bitte auch die Kategorie „Wechselwirkungen".
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Ziprasidon - peroral- Überempfindlichkeit gegen Ziprasidon
- bekannte QT-Intervall-Verlängerung
- angeborenes Long-QT-Syndrom
- kürzlich vorangegangener, akuter Myokardinfarkt
- nicht kompensierte Herzinsuffizienz
- Herzrhythmusstörungen, die mit Antiarrhythmika der Klassen IA und III behandelt werden
- gleichzeitige Kombination mit QT-Intervall verlängernden Arzneimitteln, wie
- Antiarrhythmika Klasse IA und III
- Arsentrioxid
- Halofantrin
- Levomethadylacetat
- Mesoridazin
- Thioridazin
- Pimozid
- Sparfloxazin
- Gatifloxazin
- Moxifloxazin
- Dolasetronmesilat
- Mefloquin
- Sertindol
- Cisaprid
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen,
- wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal venöse Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht;
- wenn Sie Leberprobleme haben;
- wenn Sie an Krampfanfällen oder Epilepsie leiden oder litten;
- wenn Sie älter sind (über 65 Jahre) und an Demenz leiden;
- wenn Sie ein erhöhtes Schlaganfallrisiko oder eine vorübergehende Verringerung der Blutversorgung des Gehirns haben;
- wenn Sie einen langsamen Ruhepuls haben und/ oder wissen, dass Sie möglicherweise infolge von anhaltenden schweren Durchfällen oder Erbrechen oder durch die Einnahme von Diuretika („Wassertabletten") an Salzmangel leiden;
- wenn Sie einen schnellen oder unregelmäßigen Herzschlag, Ohnmachtsanfälle, Bewusstlosigkeit oder Schwindelgefühl beim Aufstehen haben, da dies ein Hinweis auf eine unregelmäßige Herzfunktion sein kann.
- Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn folgende Symptome auftreten:
- Schwere Hautreaktionen, wie Hautausschlag mit Blasen, die Geschwüre im Mund, Häutung, Fieber und zielscheibenähnliche Punkte auf der Haut umfassen könnten, welche Symptome des Stevens Johnson-Syndroms sein können. Diese Hautreaktionen könnten potenziell lebensgefährlich sein.
- Die Hartkapseln können Schläfrigkeit, Blutdruckabfall beim Aufstehen, Schwindelgefühl und Gangstörungen verursachen, was zu Stürzen führen kann. Es ist daher Vorsicht geboten, insbesondere, wenn Sie ein älterer Patient oder geschwächt sind
- Wenn bei Ihnen ein Labortest (z. B. Blut, Urin, Leberfunktion, Herzrhythmus) durchgeführt werden soll, informieren Sie bitte Ihren Arzt vorher, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen, da sich hierdurch die Testergebnisse verändern können.
- Kinder und Jugendliche
- Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ziprasidon in der Behandlung der Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen ist nicht erwiesen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen,
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel können Sie sich müde fühlen. Wenn dies auftritt, dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis die Müdigkeit wieder abgeklungen ist.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Ziprasidon - peroral- zur Identifizierung von Patienten, bei denen eine Behandlung mit Ziprasidon nicht empfohlen werden kann, muss die Krankengeschichte, einschließlich der Familienanamnese, erhoben und eine körperliche Untersuchung durchgeführt werden
- QT-Intervall
- Ziprasidon verursacht dosisabhängig eine leichte bis mäßige Verlängerung des QT-Intervalls
- darf nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die bekanntermaßen das QT-Intervall verlängern
- Vorsicht bei ausgeprägter Bradykardie
- Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie und Hypomagnesiämie erhöhen Risiko für maligne Arrhythmien
- müssen vor Behandlungsbeginn korrigiert werden
- Patienten mit stabilen Herzerkrankungen
- vor Behandlungsbeginn EKG-Kontrolle erwägen
- bei kardialen Symptomen wie Palpitationen, Schwindel, Synkopen oder Krampfanfällen
- an die Möglichkeit maligner Herzrhythmusstörungen denken und eine kardiale Untersuchung, einschließlich EKG, durchführen.
- kardiale Untersuchung einschließlich EKG-Kontrolle durchführen
- bei QTc-Intervall > 500 Millisekunden, Abbruch der Behandlung empfohlen
- nach Markteinführung selten Berichte über Torsade de Pointes bei Patienten mit multiplen Risikofaktoren
- Malignes neuroleptisches Syndrom (MNS)
- seltener aber potentiell lebensbedrohlicher Symptomkomplex, der in Zusammenhang mit der Behandlung mit Neuroleptika aufgetreten ist
- Behandlung des MNS muss sofortiges Absetzen aller Neuroleptika beinhalten
- schwere Nebenwirkungen der Haut
- schwere Hautreaktionen verlaufen manchmal tödlich
- Ziprasidon muss abgesetzt werden, wenn schwere Nebenwirkungen der Haut auftreten
- Berichte über Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) bei Einnahme von Ziprasidon
- DRESS: Kombination von drei oder mehreren der folgenden Symptome: Hautnebenwirkung wie (Hautausschlag oder exfoliative Dermatitis), Eosinophilie, Fieber, Lymphadenopathie und eine oder mehrere systemische Komplikationen, wie Hepatitis, Nephritis, Pneumonitis, Myokarditits und Perikarditits
- Berichte über andere schwere Hautreaktionen, wie Stevens-Johnson-Syndrom
- tardive Dyskinesien
- Auslösung von Spätkinesien oder anderer tardiver extrapyramidaler Syndrome bei Langzeitbehandlung möglich
- Patienten mit bipolaren Störungen sind erfahrungsgemäß besonders anfällig für derartige Nebenwirkungen
- Häufigkeit steigt mit der Behandlungsdauer und mit zunehmendem Alter an
- bei Anzeichen einer Spätdyskinesie: Dosisreduktion oder Therapieabbruch erwägen
- Auslösung von Spätkinesien oder anderer tardiver extrapyramidaler Syndrome bei Langzeitbehandlung möglich
- Stürze
- Ziprasidon kann Somnolenz, Schwindel, orthostatische Hypotonie und Gangstörung verursachen, welche zu Stürzen führen können
- Patienten mit höherem Risiko müssen mit Vorsicht behandelt werden und eine geringere Initialdosis ist in Betracht zu ziehen
- z.B. ältere oder geschwächte Patienten
- Krampfanfälle
- Vorsicht bei Behandlung von Patienten mit Krampfanfällen in der Anamnese
- schwere Leberinsuffizienz
- keine ausreichenden Erfahrungen mit der Behandlung bei schwerer Leberinsuffizienz
- diese Patientengruppe mit Vorsicht behandeln
- erhöhtes Risiko für das Auftreten von unerwünschten zerebrovaskulären Ereignissen bei Demenzpatienten
- in randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studien mit an Demenz erkrankten Patienten, die mit einigen atypischen Antipsychotika
behandelt wurden, wurde ein etwa um das Dreifache erhöhtes Risiko für unerwünschte zerebrovaskuläre Ereignisse beobachtet.- Mechanismus unbekannt
- Risiko kann für andere Patientengruppen und andere Antipsychotika nicht ausgeschlossen werden
- bei Patienten mit Risikofaktoren hinsichtlich eines Schlaganfalls Ziprasidon mit Vorsicht anwenden
- in randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studien mit an Demenz erkrankten Patienten, die mit einigen atypischen Antipsychotika
- erhöhte Mortalität bei älteren Personen mit Demenz
- Ziprasidon nicht zur Behandlung von Demenz-assoziierten Verhaltensstörungen zugelassen
- Daten zweier großer Anwendungsstudien zeigten, dass ältere Personen mit Demenz, die mit Antipsychotika behandelt werden, im Vergleich zu
unbehandelten Personen ein leicht erhöhtes Mortalitätsrisiko und / oder möglicherweise ein leicht erhöhtes Risiko für unerwünschte zerebrovaskuläre Ereignisse aufwiesen- jedoch keine ausreichenden Daten für eine genaue quantitative Abschätzung des Risikos vorliegend
- Ursache für dieses erhöhte Risiko ist nicht bekannt
- Thromboembolie-Risiko
- Fälle von venösen Thromboembolien (VTE) im Zusammenhang mit der Anwendung von Antipsychotika berichtet
- da Patienten mit Antipsychotikatherapie häufig erworbene Riskofaktoren für VTE aufweisen, sollten alle möglichen Risikofaktoren für VTE vor und während der Behandlung mit Ziprasidon identifiziert und Präventivmaß nahmen ergriffen werden
- Priapismus
- Berichte über Fälle von Priapismus im Zusammenhang mit der Anwendung von Antipsychotika, einschließlich Ziprasidon
- Nebenwirkung vermutlich dosisunabhängig und scheint nicht von der Behandlungsdauer abhängig zu sein
- Hyperprolaktinämie
- Ziprasidon kann Prolaktinspiegel erhöhen, wie bei anderen Arzneimitteln die antagonistisch auf Dopamin-D2-Rezeptoren wirken
- im Zusammenhang mit der Anwendung von Stoffen, die den Prolaktinspiegel erhöhen, sind Beeinträchtigungen wie Galaktorrhoe, Amenorrhoe, Gynäkomastie und Impotenz berichtet worden
- langanhaltende Hyperprolaktinämie kann, sofern von Hypogonadismus begleitet, zu einer verringerten Knochendichte führen
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit von Ziprasidon bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Schizophrenie nicht erwiesen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Ziprasidon - peroral- da Erfahrungen beim Menschen nur in begrenztem Umfang vorliegen, darf Ziprasidon in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der zu erwartende Nutzen für die Mutter größer ist als das potenzielle Risiko für den Fötus
- Ziprasidon darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist unbedingt notwendig
- falls ein Therapieabbruch während der Schwangerschaft erforderlich ist, sollte das Arzneimittel nicht abrupt abgesetzt werden
- keine Studien bei schwangeren Frauen vorliegend
- tierexperimentelle Studien zur Reproduktionstoxizität
- zeigten unerwünschte Wirkungen auf die Fortpflanzung bei Dosierungen, die bereits für das Muttertier toxisch waren und / oder zur Sedierung führten
- keine Hinweise auf teratogene Wirkungen
- Antipsychotika-Klasseneffekt
- Neugeborene, die während des 3. Trimenons der Schwangerschaft gegenüber Antipsychotika (inkl. Ziprasidon) exponiert sind, sind durch Nebenwirkungen einschließlich extrapyramidaler Symptome und/oder Entzugserscheinungen gefährdet
- Schwere und Dauer nach der Entbindung variabel
- Berichte über Agitiertheit, erhöhten oder erniedrigten Muskeltonus, Tremor, Somnolenz, Atemnot oder Störungen bei der Nahrungsaufnahme
- dementsprechend sollten Neugeborene sorgfältig überwacht werden
- Neugeborene, die während des 3. Trimenons der Schwangerschaft gegenüber Antipsychotika (inkl. Ziprasidon) exponiert sind, sind durch Nebenwirkungen einschließlich extrapyramidaler Symptome und/oder Entzugserscheinungen gefährdet
- Empfängnisverhütung
- gebärfähigen Frauen, die Ziprasidon erhalten, muss geraten werden, ein geeignetes Verhütungsmittel anzuwenden
- Fertilität
- keine geeigneten und gut kontrollierten Studien zu Frauen und Männern mit Exposition gegenüber Ziprasidon
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Ziprasidon - peroral- Patientinnen muss geraten werden, nicht zu stillen, wenn sie Ziprasidon erhalten
- falls die Behandlung notwendig ist, muss abgestillt werden
- keine geeigneten und gut kontrollierten Studien bei stillenden Frauen vorliegend
- Einzelfallbericht zeigte, dass Ziprasidon in der Muttermilch nachweisbar war
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Nehmen Sie die Hartkapseln nicht ein, wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen oder Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen können, wie etwa
- Klasse-IA- und Klasse-III-Antiarrhythmika, Arsentrioxid, Halofantrin, Levomethadylacetat, Mesoridazin, Thioridazin, Pimozid, Sparfloxacin, Gatifloxacin, Moxifloxacin, Dolasetronmesilat, Mefloquin, Sertindol oder Cisaprid. Diese Arzneimittel beeinflussen den Herzrhythmus, indem sie das QT-Intervall verlängern. Wenn Sie hierzu weitere Fragen haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie derzeit oder vor Kurzem Arzneimittel zur Behandlung folgender Erkrankungen einnehmen bzw. eingenommen haben:
- bakterielle Infektionen; derartige Arzneimittel sind als Antibiotika wie z. B. Makrolidantibiotika oder Rifampicin bekannt;
- Stimmungsschwankungen (können von depressiven Zuständen bis zur Euphorie reichen), Agitiertheit und Verwirrtheit; dies sind die Stimmung stabilisierende Arzneimittel, wie Lithium, Carbamazepin oder Valproat;
- Depressionen; einschließlich bestimmter serotonerger Arzneimittel, z. B. SSRIs wie z. B. Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin oder pflanzliche Arzneimittel/ Naturheilmittel, die Johanniskraut enthalten
- Epilepsie; z. B. Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin oder Ethosuximid;
- Parkinsonsche Krankheit; z. B. Levodopa, Bromocriptin, Ropinirol oder Pramipexol; oder wenn Sie derzeit oder vor Kurzem eines der folgenden Arzneimittel einnehmen bzw. eingenommen haben: Verapamil, Chinidin, Itraconazol oder Ritonavir.
- Beachten Sie hierzu auch die Kategorie „Kontraindikation".
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Die Hartkapseln müssen zusammen mit einer Hauptmahlzeit eingenommen werden.
- Während der Behandlung mit dem Arzneimittel sollten Sie keinen Alkohol trinken, da sich hierdurch das Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen erhöhen kann.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Antiarrhythmika / Neuroleptika
Neuroleptika / Gyrase-Hemmer
Neuroleptika, Ziprasidon und Analoge / Arsen trioxid
Neuroleptika, Ziprasidon und Analoge / Carbamazepin
Neuroleptika, Ziprasidon und Analoge / Dolasetron
Neuroleptika, Ziprasidon und Analoge / Droperidol
Neuroleptika, Ziprasidon und Analoge / Levacetylmethadol
Neuroleptika / Artemether, Lumefantrin
Neuroleptika, Ziprasidon und Analoge / Phenothiazine
Neuroleptika, Ziprasidon und Analoge / Pimozid
Neuroleptika, Ziprasidon und Analoge / Tacrolimus
Neuroleptika / Makrolid-Antibiotika
Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
CYP3A-Substrate / Lonafarnib
Neuroleptika, atypisch / Linezolid
Hydroxyzin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
mittelschwer Dopamin-Agonisten / Neuroleptika
Ethanol / Neuroleptika
Levodopa / Neuroleptika
Antidepressiva, tri- und tetrazyklische / Neuroleptika
Neuroleptika / Anticholinergika
Neuroleptika / Tetrabenazin
Neuroleptika / Dopamin-Antagonisten
Bupropion / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Histamin / Neuroleptika
Loxapin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Neuroleptika / Dabrafenib
Aminochinoline / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Amifampridin / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Opioide / Neuroleptika
Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Tramadol
Fluphenazin / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
CYP3A4-Substrate / Avacopan
CYP3A4-Substrate / Belzutifan
Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Benzodiazepine / Neuroleptika
geringfügig Ziprasidon / Azol-Antimykotika
Guanfacin / Neuroleptika
ACE-Hemmer / Neuroleptika
ZNS-Stimulanzien / Neuroleptika
Diuretika / Neuroleptika
Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können / Sympathomimetika
Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer / Neuroleptika
Neuroleptika / Tizanidin
Angiotensin-II-Antagonisten / Neuroleptika
Ziprasidon / Verapamil
Ziprasidon / Ritonavir
Ziprasidon / Ciclosporin
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Opioide
Eszopiclon / Neuroleptika
CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate / Remdesivir
CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
CYP3A4-Substrate / Maralixibat
CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
CYP3A4-Substrate / Dexamethason
QT-Info (Produktinformation) / Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
CYP3A4-Substrate / Vadadustat
CYP3A4-Substrate / Iptacopan
CYP3A4-Substrate / Sparsentan
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
Docetaxel / CYP3A-Substrate
Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
CYP3A4-Substrate / Tiratricol
Arzneimittel, anticholinerge Wirkung / Corticosteroide
Amlodipin / Neuroleptika
Glycopyrronium, extern / Arzneimittel, anticholinerge Wirkung
unbedeutend CYP3A-Substrate / RelugolixWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Schwangerschaft
- Da dieses Arzneimittel möglicherweise Ihrem Baby schaden kann, sollten Sie das Präparat nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, außer Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen.
- Bei neugeborenen Babys von Müttern, die das Präparat im letzten Trimenon (letzte 3 Monate der Schwangerschaft) einnahmen, können folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/ oder schwäche, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, müssen Sie Ihren Arzt kontaktieren.
- Stillzeit
- Während der Behandlung dürfen Sie nicht stillen, da kleine Mengen davon in die Muttermilch übergehen können.
- Empfängnisverhütung
- Wenn Sie im gebärfähigen Alter sind, müssen Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels eine geeignete Verhütungsmethode anwenden.
Einnahme während des Essens.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Erwachsene
- Die übliche Dosis beträgt 40 bis 80 mg zweimal täglich zu den Mahlzeiten.
- Bei einer längeren Behandlung kann es sein, dass Ihr Arzt Ihre Dosis anpasst. Eine Maximaldosis von 160 mg täglich sollte nicht überschritten werden.
- Kinder und Jugendliche mit bipolarer Störung
- Die übliche Anfangsdosis ist 20 mg zu einer Mahlzeit. Danach wird Ihr Arzt die für Sie optimale Dosis festlegen.
- Bei Kindern mit einem Körpergewicht unter 45 kg sollte eine Maximaldosis von 80 mg täglich und bei Kindern über 45 kg sollte eine Maximaldosis von 160 mg täglich nicht überschritten werden.
- Die Sicherheit und Wirksamkeit des Präparates in der Behandlung von Schizophrenie bei Kindern und Jugendlichen wurden nicht untersucht.
- Ältere Personen (älter als 65 Jahre)
- Wenn Sie älter sind, wird Ihr Arzt die für Sie geeignete Dosis festlegen. Die Dosis bei über 65-Jährigen ist manchmal niedriger als bei jüngeren Menschen. Ihr Arzt wird Ihnen die für Sie geeignete Dosis mitteilen.
- Patienten mit Leberproblemen
- Wenn Sie Probleme mit der Leber haben, kann es sein, dass Sie das Arzneimittel in einer niedrigeren Dosis einnehmen müssen. Ihr Arzt wird die für Sie geeignete Dosis festlegen.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten,
- informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die nächstgelegene Notfallambulanz eines Krankenhauses auf. Nehmen Sie dabei die Faltschachtel mit.
- Wenn Sie zu viele Hartkapseln eingenommen haben, kann es zu Müdigkeit, Schüttelbewegungen, Krampfanfällen und unwillkürlichen Kopf- und Halsbewegungen kommen.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Es ist wichtig, dass Sie die Hartkapseln jeden Tag regelmäßig zur gleichen Zeit einnehmen. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie es bemerken, außer es ist bereits Zeit für die nächste Einnahme. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie das Präparat einnehmen müssen. Sie sollten die Einnahme nicht abbrechen, es sei denn, Ihr Arzt hat es so angeordnet.
- Es ist wichtig, dass Sie die Behandlung fortsetzen, auch wenn Sie sich besser fühlen. Wenn Sie die Behandlung zu früh beenden, kann es sein, dass Ihre Beschwerden zurückkehren.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Schizophrenie
- Erwachsene
- Akutbehandlung
- 40 mg Ziprasidon 2mal / Tag
- Erhöhung der Dosis auf bis zu 80 mg Ziprasidon 2mal / Tag, abhängig vom klinischen Ansprechen
- falls erforderlich, kann die höchste empfohlene Dosis bereits am 3. Behandlungstag erreicht werden
- Erhaltungsdosis Schizophrenie
- so niedrig wie möglich
- 20 mg Ziprasidon 2mal / Tag in vielen Fällen ausreichend
- tägliche Maximaldosis: 160 mg Ziprasidon
- Verträglichkeit von Dosen > 160 mg Ziprasidon / Tag nicht nachgewiesen
- Ziprasidon wird mit dosisabhängiger QT-Intervall-Verlängerung in Verbindung gebracht
- Akutbehandlung
- pädiatrische Patienten
- Sicherheit und Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten mit Schizophrenie nicht nachgewiesen
- Erwachsene
- Behandlung manischer oder gemischter Episoden bis zu einem mäßigen Schweregrad bei bipolaren Störungen
- Erwachsene
- Akutbehandlung Manie
- 40 mg Ziprasidon 2mal / Tag
- Erhöhung der Dosis auf bis zu 80 mg Ziprasidon 2mal / Tag, abhängig vom klinischen Ansprechen
- falls erforderlich, kann die höchste empfohlene Dosis bereits am 3. Behandlungstag erreicht werden
- tägliche Maximaldosis: 160 mg Ziprasidon
- Verträglichkeit von Dosen > 160 mg Ziprasidon / Tag nicht nachgewiesen
- Ziprasidon wird mit dosisabhängiger QT-Intervall-Verlängerung in Verbindung gebracht
- Akutbehandlung Manie
- Kinder und Jugendliche (10 - 17 Jahre)
- Akutbehandlung bipolarer Störungen
- 1. Tag: 20 mg Ziprasidon als Einzeldosis
- anschließend
- Dosis 2mal / Tag als getrennte Gaben
- Dosistitration über 1 - 2 Wochen:
- Zieldosis Patienten >/= 45 kg KG: 120 - 160 mg Ziprasidon / Tag
- Zieldosis Patienten < 45 kg KG: 60 - 80 mg Ziprasidon / Tag
- nachfolgende Dosierung, in Abhängigkeit vom jeweiligen klinischen Status
- Patienten >/= 45 kg KG: 80 - 160 mg Ziprasidon / Tag
- Patienten < 45 kg KG: 40 - 80 mg Ziprasidon / Tag
- asymmetrische Dosierung möglich (gemäß klinischer Studie)
- morgendliche Gabe kann um 20 oder 40 mg unter der abendlichen Gabe liegen
- Maximaldosis
- Sicherheit höherer Dosen nicht bestätigt; Ziprasidon mit einer dosisabhängigen Verlängerung des QT-Intervalls assoziiert:
- Patienten >/= 45 kg KG: 160 mg Ziprasidon / Tag
- Patienten < 45 kg KG: 80 mg Ziprasidon / Tag
- Sicherheit höherer Dosen nicht bestätigt; Ziprasidon mit einer dosisabhängigen Verlängerung des QT-Intervalls assoziiert:
- Akutbehandlung bipolarer Störungen
- Erwachsene
Dosisanpassung
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion
- niedrigere Dosen in Betracht ziehen
- ältere Patienten (> 65 Jahre)
- niedrigere Initialdosis in Betracht ziehen, wenn klinische Faktoren dafür sprechen
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen sind jedoch vorübergehend.
- Manchmal kann es auch schwierig sein, die Beschwerden durch Ihre Erkrankung von einer Nebenwirkung zu unterscheiden.
- Wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen haben, beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf
- Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- unwillkürliche/ ungewöhnliche Bewegungen, besonders im Gesicht oder der Zunge
- Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- schneller oder unregelmäßiger Herzschlag, Schwindelgefühl beim Aufstehen, was ein Hinweis auf eine gestörte Herzfunktion sein kann. Dies könnten Beschwerden einer Erkrankung sein, die als orthostatische Hypotonie bekannt ist.
- Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Schwellungen in Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals, Schluck- oder Atemprobleme, Nesselfieber. Dies können Zeichen einer schweren allergischen Reaktion, wie z. B. ein Angioödem, sein.
- Fieber, beschleunigte Atmung, Schweißausbruch, Muskelsteifigkeit, Schüttelbewegungen, Schluckbeschwerden und verminderte Wahrnehmungsfähigkeit. Dies können Zeichen eines sogenannten malignen neuroleptischen Syndroms sein.
- Hautreaktionen, insbesondere Ausschlag, Fieber und geschwollene Lymphknoten, die Symptome einer Erkrankung mit Namen Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) sein könnten. Diese Reaktionen könnten potenziell lebensgefährlich sein.
- Verwirrtheit, Agitiertheit, erhöhte Temperatur, Schweißausbruch, fehlende Koordination der Muskulatur, Muskelzucken. Dies können Zeichen eines so genannten Serotonin-Syndroms sein.
- schneller, unregelmäßiger Herzschlag und Ohnmachtsanfälle, die Zeichen für eine Torsade de pointes genannte, lebensgefährliche Erkrankung sein können.
- anhaltende abnormale und schmerzhafte Peniserektion.
- Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Sie können eine der nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen bekommen. Diese sind im Allgemeinen leicht bis mäßig ausgeprägt und können im Laufe der Zeit auch wieder zurückgehen. Wenn eine Nebenwirkung jedoch schwerwiegend oder anhaltend ist, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
- Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Schlafstörungen
- Schläfrigkeit oder starke Schläfrigkeit tagsüber
- Kopfschmerzen
- Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- laufende Nase
- übermäßig heiterer Gemütszustand, merkwürdige Denkmuster und Überaktivität, Aufgeregtheit oder Angst
- Unruhe
- Bewegungsstörungen einschließlich unwillkürliche Bewegungen, Muskelstarrheit, verlangsamte Bewegungen
- Schwindelgefühl
- Sedierung
- verschwommenes Sehen oder Sehstörungen
- Bluthochdruck
- Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Magenverstimmung, Mundtrockenheit, erhöhter Speichelfluss
- Ausschlag
- sexuelle Probleme beim Mann
- Fieber
- Schmerzen
- Gewichtsabnahme oder -zunahme
- Erschöpfung
- allgemeines Krankheitsgefühl
- Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- hohe Prolactinwerte im Blut
- gesteigerter Appetit
- Panikattacke
- Nervosität oder depressive Verstimmung
- verminderte sexuelle Lust
- Bewusstlosigkeit
- Probleme bei gezielten Bewegungen/ unwillkürliche Bewegungen
- ruhelose Beine
- Engegefühl im Hals, Albträume
- Krampfanfälle, unwillkürliche Augenbewegungen in eine bestimmte Richtung, Ungeschicklichkeit, Sprachstörungen, Taubheitsgefühl, Kribbeln, Konzentrationsstörungen, Sabbern
- Herzklopfen (Palpitationen), Kurzatmigkeit
- Lichtempfindlichkeit, trockene Augen, Ohrgeräusche, Ohrenschmerzen
- Halsschmerzen, Blähungen, Magenbeschwerden
- juckender Hautausschlag, Akne
- Muskelkrämpfe, steife oder geschwollene Gelenke
- Durst, Beschwerden im Brustbereich, Gangstörungen
- Sodbrennen, Magenschmerzen
- Haarausfall
- ungewöhnliche Haltung des Kopfes (Schiefhals)
- Harninkontinenz, Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- abnormaler Milchfluss
- Vergrößerung der Brustdrüsen bei Männern
- Ausbleiben der Monatsblutung
- ungewöhnliche Ergebnisse bei Herz- oder Blutuntersuchungen
- ungewöhnliche Werte beim Leberfunktionstest
- Schwindel
- allgemeines Schwächegefühl und Müdigkeit
- Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Abnahme des Calciumspiegels im Blut
- verzögerte Denkvorgänge, Emotionslosigkeit
- Gesichtsmuskelschwäche
- Lähmung
- teilweiser oder vollständiger Verlust der Sehfähigkeit auf einem Auge, Augenjucken
- Schwierigkeiten beim Sprechen, Schluckauf
- dünner Stuhlgang
- Hautirritationen
- Unfähigkeit, den Mund zu öffnen
- Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung
- Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen
- abgeschwächter Orgasmus
- Hitzegefühl
- Abnahme oder Zunahme der weißen Blutzellen (bei Blutuntersuchungen)
- erhabene und entzündete rote Hautflecken, die mit weißen Schuppen bedeckt sind und als Psoriasis bekannt sind
- Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Bei älteren Personen mit Demenz wurde unter der Einnahme von Antipsychotika im Vergleich zu denjenigen, die keine Antipsychotika erhielten, ein leichter Anstieg von Todesfällen beobachtet.
- Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen der Beine), die möglicherweise über die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverzüglich ärztlichen Rat ein.
- Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Ziprasidon - peroral- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- anaphylaktische Reaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Rhinitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Lymphopenie
- Eosinophilie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Endokrine Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperprolaktinämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- gesteigerter Appetit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypocalcämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schlaflosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Manie
- Agitiertheit
- Angst
- Unruhe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Panikattacken
- Albträume
- Nervosität
- depressive Verstimmung
- verminderte Libido
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypomanie
- Bradyphrenie
- Anorgasmie
- flacher Affekt
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Somnolenz
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dystonie
- extrapyramidale Störungen
- Parkinsonismus
- Spätdyskinesien
- Dyskinesien
- Hypertonie
- Akathisie
- Tremor
- Schwindelgefühl
- Sedierung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Synkope
- Grand-Mal-Anfall
- Ataxie
- Akinesie
- Syndrom der ruhelosen Beine
- Gangstörung
- Sabbern
- Parästhesie
- Hypoästhesie
- Dysarthrie
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Hypersomnie
- Lethargie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- malignes neuroleptisches Syndrom
- Serotonin-Syndrom
- Gesichtsasymmetrie
- Parese
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verschwommenes Sehen
- Sehstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- okulogyre Krise
- Photophobie
- trockene Augen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Amblyopie
- Augenjucken
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Tinnitus
- Ohrenschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Tachykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitationen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Torsade de pointes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypertonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- hypertensive Krise
- orthostatische Hypotonie
- Hypotonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- systolische Hypertonie
- diastolische Hypertonie
- Blutdruckschwankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- vernöse Embolie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Engegefühl im Hals
- Dyspnoe
- oropharyngeale Schmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schluckauf
- Laryngospasmus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Diarrhoe
- Erbrechen
- Verstopfung
- Dyspepsie
- Mundtrockenheit
- Speichelfluss
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dysphagie
- Gastritis
- gastroösophagealer Reflux
- abdominale Beschwerden
- Erkrankung der Zunge
- Flatulenz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- dünner Stuhl
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria
- makulopapulöser Ausschlag
- Akne
- Alopezie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)
- Psoriasis
- Angioödem
- allergische Dermatitis
- Gesichtsschwellung
- Erythem
- papulöser Ausschlag
- Hautreizungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelrigidität
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Torticollis
- Muskelspasmen
- tonisch-klonische Krampfanfälle
- Schmerzen in den Extremitäten
- muskuloskelettale Beschwerden
- Gelenksteifigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Trismus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dysurie
- Harninkontinenz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Harnretention
- Enuresis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/100
- Arzneimittelentzugssyndrom des Neugeborenen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Störung der sexuellen Erregung beim Mann
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Galaktorrhoe
- Gynäkomastie
- Amenorrhoe
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Priapismus
- gesteigerte Erektionen
- erektile Dysfunktion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fieber
- Schmerz
- Asthenie
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Brustkorbbeschwerden
- Durst
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hitzegefühl
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gewichtsverlust
- Gewichtszunahme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- pathologischer Leberfunktionstest
- Verlängerung des QTc-Intervalls im EKG
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anstieg des Lactatdehydrogenase-Blutwerts (LDH)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Kinder und Jugendliche mit bipolaren Störungen sowie Jugendliche mit Schizophrenie
- in einer placebokontrollierten Studie zu bipolaren Störungen (Altersgruppe: 10 - 17 Jahre) waren die häufigsten Nebenwirkungen (mit einer Häufigkeit über 10%) Sedierung, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Schwindel
- in einer placebokontrollierten Studie zu Schizophrenie (Altersgruppe: 13 - 17 Jahre) waren die häufigsten Nebenwirkungen (mit einer Häufigkeit über 10 %) Schläfrigkeit und extrapyramidale Störungen
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Ziprasidon hydrochlorid 1-Wasser 45.28 mg Wirkstoff Ziprasidon 40 mg k.A. Drucktinte + Hilfsstoff Schellack + k.A. Propylenglycol + k.A. Ammonium hydroxid + k.A. Kalium hydroxid + k.A. Eisen (II,III) oxid + k.A. Gelatine + Hilfsstoff Indigocarmin + Hilfsstoff Lactose 1-Wasser 87.83 mg Hilfsstoff Magnesium stearat + Hilfsstoff Maisstärke, vorverkleistert + Hilfsstoff Natrium dodecylsulfat + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 23 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mmol k.A. -
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