Doxazosin Stada 8mg Tabletten

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Steckbrief : Doxazosin Stada 8mg Tabletten

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  • Tabletten
  • 100 ST
  • STADAPHARM GmbH

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Zum Einnehmen.
    • Nehmen Sie die Tabletten bitte morgens mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) ein. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
    • Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Gebrauchsinformation!

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (Alpha1-Rezeptorenblocker), die blutdrucksenkend wirken.
    • Das Präparat wird angewendet
      • zur Behandlung des nicht organisch bedingten (essentiellen) Bluthochdrucks.

    Indikation
    • Doxazosin STADA® ist angezeigt zur Behandlung der essenziellen Hypertonie.
    Art der Anwendung
    • Die Tabletten sollen morgens mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Der Einnahmezeitpunkt ist unabhängig von den Mahlzeiten. Die Dauer der Einnahme wird vom behandelnden Arzt festgelegt.
    • Hinweis zur Teilung der Doxazosin STADA ® 8 mg Tablette (STADA Vario-Tab ®)
      • Zur Erleichterung einer individuellen Dosierung steht Doxazosin STADA® 8 mg als Tablette mit Kreuzbruchkerbe (STADA Vario-Tab®) zur Verfügung. Legen Sie die Tablette (STADA Vario-Tab®) mit der Bruchkerbe nach oben auf eine harte flache Unterlage. Durch leichten Daumendruck von oben zerteilen Sie die Tablette in 4 gleich große Teile.

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie allergisch gegen Doxazosin, andere Chinazoline (Arzneimittelgruppe, zu der auch Doxazosin gehört) wie z. B. Prazosin oder Terazosin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
      • wenn Ihr Blutdruck bei Lagewechsel (Aufsetzen, Aufstehen) schon einmal stark abgesunken und bei Ihnen dadurch Benommenheit, Schwindelgefühl oder Ohnmacht aufgetreten ist,
      • wenn Sie eine gutartige Prostatavergrößerung haben und zusätzlich unter einer Stauung in den oberen Harnwegen, einer chronischen Harnwegsinfektion oder Blasensteinen leiden,
      • wenn Sie stillen,
      • als alleinige Behandlung, wenn Sie an einer Überlaufblase oder einer stark verringerten Harnausscheidung mit oder ohne fortschreitende Nierenfunktionsstörung leiden.

    Kontraindikation (absolut)
    • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Chinazoline (z. B. Prazosin, Terazosin) oder einen der sonstigen Bestandteile,
    • anamnestisch bekannte orthostatische Hypotonie,
    • benigne Prostatahyperplasie und gleichzeitig bestehende Stauung im oberen Harntrakt, chronische Harnwegsinfektion oder Blasensteine,
    • Stillzeit.
    • Doxazosin ist kontraindiziert als Monotherapie bei Patienten mit Überlaufblase oder Anurie mit oder ohne progredienter Niereninsuffizienz.

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
        • wenn Sie unter einer akuten Herzerkrankung, z. B. einer Herzmuskelschwäche oder einer Wasseransammlung in der Lunge infolge einer Herzklappenverengung im linken Herzen, leiden,
        • wenn Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden,
        • wenn Sie Arzneimittel gegen Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) einnehmen, wie z. B. Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil (sogenannte Phosphodiesterase-5-Inhibitoren). Sie sollten zunächst mit der niedrigsten Dosis eines Phosphodiesterase-5-Inhibitors beginnen und diesen erst mindestens 6 Stunden nach Anwendung von Doxazosin einnehmen.
      • Wenn Sie sich aufgrund eines grauen Stars (Katarakt) einer Augenoperation unterziehen, sollten Sie Ihren Augenarzt informieren, dass Sie dieses Medikament einnehmen oder vorher eingenommen haben. Dies ist notwendig, da es bei einigen Patienten, die gleichzeitig oder vorher mit Doxazosin behandelt wurden, zu Schwierigkeiten bei der Operation (z. B. Pupille nur unzureichend erweitert, Regenbogenhaut (Iris) während des Eingriffes erschlafft) gekommen ist. Der Augenarzt kann dann angemessene Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf die Medikation und die angewandte Operationstechnik ergreifen. Fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob Sie die Einnahme Ihrer Medikation wegen der Katarakt-Operation verschieben oder vorübergehend unterbrechen sollen.
      • Hinweis zum Beginn der Therapie
        • Sie sollten zu Beginn der Behandlung mit Doxazosin Situationen meiden, in denen Verletzungsgefahr bestehen könnte, falls Schwindelgefühl oder Schwäche auftritt.
      • Kinder
        • Aufgrund ungenügender Erfahrungen kann die Anwendung von Doxazosin bei Kindern nicht empfohlen werden.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen kann beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
      • Therapiebeginn
        • Aufgrund der alphablockierenden Eigenschaften von Doxazosin kann es bei Patienten zu einer orthostatischen Hypotonie kommen, die sich als Schwindelgefühl und Schwäche oder selten als Ohnmacht (Synkope) äußert, insbesondere bei Therapiebeginn. Deshalb empfiehlt es sich, den Blutdruck bei Therapiebeginn zu überwachen, um das Risiko orthostatischer Effekte zu verringern. Der Patient sollte angewiesen werden, vorsichtshalber Situationen zu meiden, in denen Verletzungsgefahr bestehen könnte, falls bei Einleitung der Doxazosin-Therapie Schwindelgefühl oder Schwäche auftritt.
      • Anwendung bei Patienten mit akuten Herzerkrankungen
        • Wie bei anderen gefäßerweiternden Antihypertensiva empfiehlt es sich, bei der Anwendung von Doxazosin bei Patienten mit den folgenden akuten Herzerkrankungen Vorsicht walten zu lassen:
          • Lungenödem infolge einer Aorten- oder Mitralklappenstenose,
          • High-Output-Herzinsuffizienz,
          • Rechtsherzinsuffizienz infolge von Lungenembolie oder Perikarderguss,
          • Linksherzinsuffizienz mit niedrigem Füllungsdruck.
      • Anwendung bei Patienten mit Leberinsuffizienz
        • Wie alle Arzneimittel, die vollständig durch die Leber metabolisiert werden, sollte Doxazosin bei Patienten mit Anzeichen einer eingeschränkten Leberfunktion besonders vorsichtig angewendet werden. Da keine klinischen Erfahrungen bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung vorliegen, wird die Anwendung bei diesen Patienten nicht empfohlen.
      • Anwendung zusammen mit PDE-5-Inhibitoren
        • Die gleichzeitige Anwendung von Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (z. B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) und Doxazosin STADA® kann bei einigen Patienten zu einer symptomatischen Hypotonie führen. Um das Risiko für die Entwicklung einer orthostatischen Hypotonie zu vermindern, sollten die Patienten stabil auf die Alpha-Blocker-Therapie eingestellt sein, wenn sie Phosphodiesterase-5-Inhibitoren anwenden. Weiterhin wird empfohlen, mit der niedrigsten Dosis des Phosphodiesterase-5-Inhibitors zu beginnen und diesen in einemzeitlichen Abstand zur Gabe von Doxazosin (mindestens 6 Stunden) einzunehmen.
      • Anwendung bei Patienten, die sich einer Kataraktoperation unterziehen
        • Bei einigen Patienten, die gleichzeitig oder bis kurz vorher mit Tamsulosin behandelt wurden, trat während Katarakt-Operationen das sog. „intraoperative Floppy Iris Syndrome" (IFIS, eine Variante des Syndroms der engen Pupille) auf. Da auch bei Anwendung anderer Alpha-Blocker vereinzelt das Auftreten eines IFIS gemeldet wurde, kann ein Gruppeneffekt nicht ausgeschlossen werden. IFIS kann zu Komplikationen während der Operation führen. Deshalb sollten Kataraktchirurgen und Augenärzte vor einer Kataraktoperation darüber informiert werden, ob die Patienten aktuell Alpha-Blocker anwenden oder diese früher erhielten.
      • Priapismus
        • Bei Alpha-1-Blockern, wie z. B. Doxazosin, wurde im Rahmen der Erfahrungen nach Markteinführung über Dauererektionen und Priapismus berichtet. Wenn ein Priapismus nicht umgehend behandelt wird, kann es zu einer Schädigung des Penisgewebes und dauerhaftem Potenzverlust kommen. Aus diesem Grund sollten betroffene Patienten umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
        • Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Doxazosin STADA® nicht einnehmen.
        • Doxazosin STADA® enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei".
    • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
      • Die gleichzeitige Anwendung von Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (z. B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) kann bei manchen Patienten zu einer symptomatischen Hypotonie führen.
      • Doxazosin ist im Plasma überwiegend (zu 98%) an Proteine gebunden. Aus In-vitro-Daten im Humanplasma geht hervor, dass Doxazosin keinen Einfluss auf die Proteinbindung von Digoxin, Warfarin, Phenytoin oder Indometacin hat.
      • Gebräuchliches Doxazosin wurde mit Thiaziddiuretika, Furosemid, Betablockern, nichtsteroidalen Antirheumatika, Antibiotika, oralen Antidiabetika, Urikosurika und Antikoagulanzien angewendet, ohne dass in der klinischen Erfahrung Arzneimittelwechselwirkungen auftraten. Jedoch liegen keine Daten aus formalen Arzneimittelwechselwirkungsstudien vor.
      • Doxazosin verstärkt die blutdrucksenkende Wirkung anderer Alphablocker und anderer Antihypertensiva.
      • In einer offenen, randomisierten und placebokontrollierten Studie bei 22 gesunden männlichen Probanden führte die Verabreichung einer Einzeldosis von 1 mg Doxazosin an Tag 1 einer 4-tägigen Behandlung mit oralem Cimetidin (2-mal täglich 400 mg) zu einer Zunahme der mittleren AUC von Doxazosin um 10%, dagegen zu keinen statistisch signifikanten Veränderungen der mittleren Cmax und der mittleren Halbwertszeit von Doxazosin. Die Zunahme der mittleren AUC von Doxazosin um 10% bei gemeinsamer Anwendung mit Cimetidin liegt innerhalb der interindividuellen Variabilität (27%) der mittleren AUC von Doxazosin zusammen mit Plazebo.
    • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Die Fähigkeit zur Durchführung von Tätigkeiten wie das Bedienen von Maschinen oder das Lenken eines Kraftfahrzeugs kann beeinträchtigt sein, insbesondere bei Behandlungsbeginn.
    • Überdosierung
      • Bei Hypotonie infolge einer Überdosierung sollte der Patient auf dem Rücken in Kopftieflage gebracht werden. Falls diese Maßnahme nicht ausreicht, sollte ein Schock zuerst mit Volumenexpandern behandelt werden. Falls notwendig, kann anschließend ein Vasopressor gegeben werden. Die Nierenfunktion sollte überwacht und, falls erforderlich, unterstützt werden. Da Doxazosin vorwiegend proteingebunden vorliegt, ist eine Dialyse nicht indiziert.
    Schwangerschaftshinweise
    • Da keine adäquaten und gut kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen vorliegen, ist die Sicherheit von Doxazosin während der Schwangerschaft nicht nachgewiesen. Deshalb sollte Doxazosin während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der potenzielle Nutzen das Risiko übersteigt. Auch wenn in tierexperimentellen Untersuchungen keine teratogenen Wirkungen festgestellt wurden, wurde bei Tieren nach extrem hohen Dosen eine geringere Überlebensrate der Feten beobachtet
    Stillzeithinweise
    • Unter einer Therapie mit Doxazosin darf nicht gestillt werden, da das Arzneimittel in der Milch laktierender Ratten akkumuliert und keine Informationen zur Ausscheidung des Wirkstoffs in die Muttermilch beim Menschen vorliegen. Alternativ sollten Mütter abstillen, wenn eine Behandlung mit Doxazosin notwendig ist.

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
      • Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Doxazosin informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden oder vor Kurzem angewendet haben. Dieser wird möglicherweise besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen oder die Dosis der Arzneimittel anpassen:
        • sogenannte Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (z. B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil). Bei einigen Patienten, die zur Behandlung von Bluthochdruck oder Vergrößerung der Prostata Alpha-Blocker einnehmen, können Schwindel oder Benommenheit auftreten. Dies kann durch einen niedrigen Blutdruck beim Hinsetzen oder schnellen Aufstehen verursacht werden. Bei bestimmten Patienten traten diese Beschwerden auf, wenn sie Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion (Impotenz) und Alpha-Blocker gleichzeitig eingenommen hatten. Um zu vermeiden, dass diese Beschwerden auftreten, sollten Sie auf eine gleichbleibende Tagesdosis des Alpha-Blockers eingestellt sein, wenn Sie Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion anwenden.
        • andere blutdrucksenkende Arzneimittel.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    mittelschwer Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Azol-Antimykotika
    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / HIV-Protease-Inhibitoren
    Phosphodiesterase-5-Hemmer / Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten
    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Cobicistat
    Alpha-Adrenozeptor-Agonisten / Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten
    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Makrolid-Antibiotika
    Sympathomimetika / Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten
    Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
    geringfügig Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Beta-Blocker
    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge
    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Asenapin
    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / ACE-Hemmer
    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Diuretika
    Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine
    Antihypertonika / Opioide
    Antihypertonika / Levodopa
    Doxazosin / CYP3A4-Inhibitoren, starke

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie das Arzneimittel nur auf ärztliche Anordnung nach sorgfältiger Abwägung des zu erwartenden Nutzens gegen die möglichen Risiken einnehmen.
    • Stillzeit
      • Das Präparat darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden. Wenn eine Behandlung mit Doxazosin nicht zu vermeiden ist, muss abgestillt werden.

    Einnahme morgens.
    Einschleichend dosieren.
    Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis beträgt
      • Zu Beginn der Behandlung: 1-mal täglich 1 mg Doxazosin.
      • Die Dosis kann individuell in Anpassung an Ihre Blutdrucksituation nach 1 - 2 Wochen auf 2 mg Doxazosin 1-mal täglich (entsprechend ¼ Tablette) und, wenn notwendig, auf 4 mg Doxazosin (entsprechend ½ Tablette) 1-mal täglich und schließlich auf 8 mg Doxazosin (entsprechend 1 Tablette) 1-mal täglich erhöht werden.
      • Durchschnittliche Tagesdosis in der Erhaltungstherapie: 1-mal täglich 2 bis 4 mg Doxazosin.
      • Die maximale Tagesdosis liegt bei 16 mg Doxazosin.
      • Als Vorschlag für den Therapiebeginn mit Doxazosin kann folgendes Dosierungsschema empfohlen werden:
        • 1. - 8. Tag: 1 mg Doxazosin morgens
        • 9. - 14. Tag: 2 mg Doxazosin morgens
      • Anschließend erfolgt eine individuelle Einstellung auf die erforderliche Erhaltungsdosis.
    • Hinweis
      • Die Darreichungsform ist aufgrund ihres hohen Wirkstoffgehaltes nicht für den Therapiebeginn geeignet. Für den Therapiebeginn und die individuelle Erhaltungsdosis stehen auch Tabletten zu 1 mg, 2 mg und 4 mg Doxazosin zur Verfügung.
    • Ältere Patienten und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • Bei älteren Patienten und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann die Behandlung mit der üblichen Dosis durchgeführt werden. Dennoch sollte die Dosis so niedrig wie möglich gehalten werden und eine Dosissteigerung nur unter genauer Beobachtung erfolgen.
    • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
      • Doxazosin soll bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion besonders vorsichtig eingesetzt werden. Bei Patienten mit schwerwiegender Leberfunktionsstörung liegen keine klinischen Erfahrungen vor.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Nehmen Sie das Arzneimittel so lange ein, wie Ihnen Ihr Arzt es empfiehlt.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Doxazosin zu stark oder zu schwach ist.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Informieren Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung umgehend einen Arzt. Legen Sie sich flach auf den Rücken, mit hoch gelagerten Beinen. Weitere Maßnahmen zur Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems und der Nierenfunktion werden, wenn im Einzelfall notwendig, vom Arzt durchgeführt werden.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Wenn Sie eine Tabletteneinnahme vergessen haben, sollten Sie diese so bald wie möglich nachholen. Eine verspätete Einnahme sollte jedoch nicht mehr erfolgen, wenn bald der nächste Einnahmezeitpunkt erreicht ist. In diesem Fall nehmen Sie bitte die nächste Dosis in verordneter, keinesfalls in verdoppelter Höhe zum nächsten, für Sie üblichen Zeitpunkt ein.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Die medikamentöse Behandlung des Bluthochdrucks ist in der Regel eine Langzeitbehandlung. Sie sollten daher auf keinen Fall die Einnahme von dem Arzneimittel ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen oder vorzeitig beenden.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Dosierung
    • Zu Beginn der Behandlung wird 1-mal täglich 1 mg Doxazosin eingenommen. Die Dosis kann individuell - in Anpassung an die Blutdrucksituation des Patienten - nach 1 - 2 Wochen auf 2 mg Doxazosin 1-mal täglich und wenn notwendig, auf 4 mg Doxazosin 1-mal täglich, und schließlich auf 8 mg Doxazosin 1-mal täglich gesteigert werden.
    • Durchschnittliche Tagesdosis für die Erhaltungstherapie:
      • 2 - 4 mg Doxazosin 1-mal täglich morgens.
    • Die maximale Tagesdosis beträgt 16 mg Doxazosin.
    • Als Vorschlag für den Therapiebeginn kann folgendes Dosierungsschema empfohlen werden:
      • 1. - 8. Tag: morgens 1 mg Doxazosin.
      • 9. - 14. Tag: morgens 2 mg Doxazosin.
    • Anschließend individuelle Einstellung auf die erforderliche Erhaltungsdosis.
    • Hinweis:
      • Die Darreichungsform von Doxazosin STADA® 8 mg ist aufgrund ihres hohen Wirkstoffgehalts nicht für den Therapiebeginn geeignet.
      • Für den Therapiebeginn und die individuelle Erhaltungsdosis stehen Tabletten zu 1 mg, 2 mg und 4 mg Doxazosin zur Verfügung.
    • Ältere Patienten und Patienten mit Niereninsuffizienz
      • Da die pharmakokinetischen Eigenschaften von Doxazosin bei älteren Patienten oder bei Patienten mit Niereninsuffizienz unverändert sind, kann die Behandlung dieser Patienten mit der üblichen Dosis durchgeführt werden. Dennoch sollte die Dosis so niedrig wie möglich gehalten werden und eine Dosissteigerung nur unter genauer Beobachtung erfolgen.
      • Da Doxazosin einer starken Proteinbindung unterliegt, kann es durch Dialyse nicht eliminiert werden.
    • Patienten mit Leberinsuffizienz
      • Wie alle Arzneimitteln, die vollständig über die Leber metabolisiert werden, sollte Doxazosin bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion besonders vorsichtig eingesetzt werden. Bei Patienten mit schwerwiegender Leberfunktionsstörung liegen keine klinischen Erfahrungen vor.
    • Kinder und Jugendliche
      • Aufgrund ungenügender Erfahrungen kann die Anwendung von Doxazosin bei Kindern nicht empfohlen werden.

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken, müssen Sie die Einnahme von dem Arzneimittel beenden und sich umgehend an Ihren Arzt oder an die nächstgelegene Notaufnahme wenden:
      • schwere allergische Reaktionen,
      • Anzeichen für einen Schlaganfall, wie z. B.:
        • Sehstörungen,
        • Lähmungen oder Schwäche im Gesicht,
        • Verwirrung,
        • Sprachstörung,
      • Schmerzen im Bereich der Brust, die möglicherweise in die Arme ausstrahlen. Dies können Anzeichen eines Herzinfarktes sein.
    • Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Schwindel,
      • Kopfschmerzen.
    • Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Schwindel bei Lagewechsel (beim Aufstehen aus sitzender oder liegender Position), niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall bei Lagewechsel,
      • Schnupfen, Bronchitis, Atemwegsinfekte, Husten, Atemnot, grippeähnliche Symptome,
      • Angst, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Müdigkeit, Nervosität, Drehschwindel, Missempfindungen (Parästhesien),
      • Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit,
      • Juckreiz,
      • Herzklopfen (Palpitationen), schneller Herzschlag,
      • Rückenschmerzen, Muskelschmerzen,
      • unwillkürlicher Harnabgang (Inkontinenz), Harnblasenentzündung, Harnwegsinfektion,
      • Brustschmerzen,
      • Flüssigkeitsansammlungen in Armen oder Beinen (periphere Ödeme),
      • Unwohlsein, allgemeine Schwäche.
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • allergische Arzneimittelreaktion,
      • krankhafte Unruhe (Agitiertheit), Depressionen,
      • Erbrechen, Entzündungen des Magen-Darm-Trakts, Verstopfung, Blähungen,
      • Haarausfall, Hautausschlag, punktförmige Hautblutungen (Purpura),
      • Schmerzen beim Wasserlassen, häufigeres Wasserlassen, Blut im Urin, vermehrte Harnausscheidung,
      • Impotenz,
      • Gicht,
      • Durchblutungsstörungen im Gehirn/Schlaganfall,
      • verringerte Empfindlichkeit für Berührungsreize,
      • kurzzeitige Bewusstlosigkeit,
      • Zittern,
      • Ohrgeräusche (Tinnitus),
      • unregelmäßiger Herzschlag, Schmerzen aufgrund einer Minderdurchblutung des Herzens (Angina pectoris), Herzinfarkt,
      • Nasenbluten,
      • gesteigerter Appetit, Gewichtszunahme,
      • Gelenkschmerzen, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche,
      • Hitzewallungen,
      • abnorme Leberfunktionswerte,
      • allgemeine Schmerzen,
      • Schwellung im Gesicht (Gesichtsödeme).
    • Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • verlangsamter Herzschlag,
      • Nesselsucht (Urtikaria),
      • Verminderung der Blutplättchen, wodurch das Risiko für Blutungen und Blutergüsse steigt (Thrombozytopenie), verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie),
      • Verschwommensehen,
      • Verschlimmerung einer Atemnot durch krampfhafte Verengung der Atemwege,
      • Gallestau, Leberentzündung (Hepatitis), Gelbfärbung von Haut und Bindehaut im Auge (Gelbsucht),
      • vermehrte Harnbildung, Störungen beim Wasserlassen, vermehrtes Wasserlassen in der Nacht,
      • Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann,
      • schmerzhafte Dauererektion des Penis. Nehmen Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit dieser Nebenwirkungen auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Störungen des Geschmacksempfindens,
      • Samenerguss in die Harnblase (retrograde Ejakulation),
      • Komplikationen bei einer Katarakt-Operation. Wenn Sie sich einer Augenoperation bei grauem Star (Katarakt-Operation) unterziehen müssen und Doxazosin einnehmen oder früher eingenommen haben, kann es während der Operation zu Schwierigkeiten kommen.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: sehr häufig (>/= 1/10), häufig (>/= 1/100, < 1/10), gelegentlich (>/= 1/1.000, < 1/100), selten (>/= 1/10.000,< 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • Häufig
        • Atemwegsinfektion, Harnwegsinfektion
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Sehr selten
        • Leukopenie, Thrombozytopenie
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Gelegentlich
        • Allergische Arzneimittelreaktionen
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • Häufig
        • Anorexie
      • Gelegentlich
        • Gicht, gesteigerter Appetit
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Häufig
        • Angst, Schlaflosigkeit, Nervosität
      • Gelegentlich
        • Agitiertheit, Depression
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Sehr häufig
        • Schwindelgefühl, Kopfschmerzen
      • Häufig
        • Schwindel bei Lagewechsel, Parästhesie Schläfrigkeit
      • Gelegentlich
        • Zerebrovaskulärer Insult, Hypästhesie, Synkope, Tremor
    • Augenerkrankungen
      • Sehr selten
        • Verschwommensehen
      • Nicht bekannt
        • Intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom
    • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
      • Häufig
        • Vertigo
      • Gelegentlich
        • Tinnitus
    • Herzerkrankungen
      • Häufig
        • Palpitationen, Tachykardie
      • Gelegentlich
        • Angina pectoris, Myokardinfarkt, Arrhythmien
      • Sehr selten
        • Bradykardie
    • Gefäßerkrankungen
      • Häufig
        • Hypotonie, Blutdruckabfall bei Lagewechsel
      • Gelegentlich
        • Hitzewallungen
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Häufig
        • Bronchitis, Husten, Dyspnoe, Rhinitis
      • Gelegentlich
        • Epistaxis.
      • Sehr selten
        • Bronchospasmus
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • Häufig
        • Abdominalschmerzen, Dyspepsie, Mundtrockenheit, Übelkeit, Diarrhö
      • Gelegentlich
        • Obstipation, Flatulenz, Erbrechen, Gastroenteritis
      • Nicht bekannt
        • Geschmacksstörungen
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Gelegentlich
        • Anomale Leberfunktionswerte
      • Sehr selten
        • Cholestase, Hepatitis, Ikterus
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Häufig
        • Pruritus
      • Gelegentlich
        • Hautausschlag, Haarausfall, Purpura
      • Sehr selten
        • Urtikaria
    • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • Häufig
        • Rückenschmerzen, Muskelschmerzen
      • Gelegentlich
        • Gelenkschmerzen, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • Häufig
        • Zystitis, Harninkontinenz
      • Gelegentlich
        • Dysurie, häufigeres Wasserlassen, Hämaturie, Polyurie
      • Sehr selten
        • Verstärkte Diurese, Miktionsstörungen, Nykturie
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • Gelegentlich
        • Impotenz
      • Sehr selten
        • Gynäkomastie, Priapismus
      • Nicht bekannt
        • Retrograde Ejakulation
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • Häufig
        • Schwäche, Brustkorbschmerzen, grippeähnliche Symptome, periphere Ödeme, Müdigkeit, Unwohlsein
      • Gelegentlich
        • Schmerzen, Gesichtsödeme
    • Untersuchungen
      • Gelegentlich
        • Gewichtszunahme

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Doxazosin mesilat9.7 mgWirkstoff
    Doxazosin8 mgk.A.
    Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A+Hilfsstoff
    Cellulose, mikrokristallin+Hilfsstoff
    Lactose 1-Wasser80.88 mgHilfsstoff
    Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]mgHilfsstoff
    Natrium dodecylsulfat+Hilfsstoff
    Silicium dioxid, hochdispers+Hilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion23 mgZusatzangabe
    Gesamt Natrium Ionmmolk.A.

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