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Daten vom 28.10.2025 09:18 Uhr
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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel unmittelbar vor oder während der ersten Hauptmahlzeit des Tages (gewöhnlich das Frühstück) über den Mund ein. Wenn Sie nicht frühstücken, müssen Sie es zu dem vom Arzt verordneten Zeitpunkt einnehmen. Es ist wichtig, während der Behandlung keine Mahlzeiten auszulassen.
- Nehmen Sie die Tabletten mit mindestens einem halben Glas Wasser ein. Die Tabletten nicht zerdrücken oder kauen.
- Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Anwendungsgebiete
- Das Präparat ist ein blutzuckersenkendes Arzneimittel zum Einnehmen. Es gehört zu einer Gruppe blutzuckersenkender Arzneimittel, den sogenannten Sulfonylharnstoffen.
- Seine Wirkung beruht darauf, dass es die Bauchspeicheldrüse zur verstärkten Ausschüttung von Insulin anregt. Das Insulin senkt dann Ihren Blutzuckerspiegel.
- Wofür wird das Präparat angewendet?
- Das Arzneimittel wird zur Behandlung einer bestimmten Form der Zuckerkrankheit (Typ-2-Diabetes mellitus) angewendet, wenn Diät, körperliche Betätigung und Gewichtsabnahme allein nicht ausgereicht haben, um Ihren Blutzuckerspiegel zu senken.
Indikation- Glimepirid STADA® ist angezeigt zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2, wenn eine Diät, körperliche Aktivität und Gewichtsreduktion allein nicht ausreichen.
- Zum Einnehmen.
- Glimepirid muss unmittelbar vor oder während einer Mahlzeit eingenommen werden.
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen und Ihr Arzt muss informiert werden,
- wenn Sie allergisch sind gegen: Glimepirid oder andere Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Senkung Ihres Blutzuckers, wie Glibenclamid) oder Sulfonamide (Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen, wie Sulfamethoxazol) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels,
- wenn Sie unter Diabetes mellitus Typ 1 leiden,
- wenn eine diabetische Ketoazidose auftritt (eine schwere Stoffwechselentgleisung bei der Zuckerkrankheit mit Anhäufung von Säure im Blut und möglicherweise einigen der folgenden Anzeichen: Müdigkeit/Erschöpfung, Übelkeit, häufiges Wasserlassen und Muskelsteifigkeit),
- wenn Sie als Folge eines stark erhöhten Blutzuckers bewusstlos werden (diabetisches Koma),
- wenn Sie unter einer schweren Nierenerkrankung leiden,
- wenn Sie unter einer schweren Lebererkrankung leiden.
- In diesen Fällen dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob diese Angaben bei Ihnen zutreffen, wenden Sie sich bitte vor Einnahme des Präparates an Ihren Arzt oder Apotheker.
Kontraindikation (absolut)- Glimepirid darf in folgenden Situationen nicht angewendet werden:
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Sulfonylharnstoffe oder Sulfonamide oder einen der sonstigen Bestandteile,
- insulinpflichtiger Diabetes,
- diabetisches Koma,
- Ketoazidose,
- schwere Nieren- oder Leberfunktionsstörungen. Bei schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen ist ein Wechsel auf Insulin erforderlich.
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
- wenn Sie vor Kurzem einer Verletzung, Operation, Infektion mit Fieber oder anderen Formen von Belastungen ausgesetzt waren oder sind. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, da eine vorübergehende Anpassung der Behandlung erforderlich sein kann.
- wenn Sie eine schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung haben.
- Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob diese Angaben bei Ihnen zutreffen, wenden Sie sich bitte vor Einnahme des Präparates an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Besondere Vorsicht ist geboten, wenn bei Ihnen eine besondere Erkrankung der roten Blutkörperchen, ein sogenannter Glukose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel, vorliegt, da die Therapie mit Glimepirid bei Ihnen eine Schädigung der roten Blutkörperchen und eine Verminderung des Hämoglobinspiegels (hämolytische Anämie) auslösen kann.
- Es liegen nur begrenzt Informationen über die Anwendung des Arzneimittels bei unter 18-Jährigen vor. Deshalb ist die Anwendung hier nicht empfohlen.
- Wichtige Informationen zur Unterzuckerung (Hypoglykämie)
- Bei der Einnahme des Präparates kann es zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) kommen. Bitte lesen Sie die nachfolgenden zusätzlichen Informationen zur Unterzuckerung, zu ihren Anzeichen und ihrer Behandlung.
- Die folgenden Faktoren können das Risiko einer Unterzuckerung erhöhen:
- wenn Sie unterernährt sind, Mahlzeiten unregelmäßig, verspätet zu sich nehmen oder ganz auslassen oder längere Zeit fasten,
- wenn Sie Ihre Ernährungsweise/Diät ändern,
- wenn Sie eine zu große Menge des Arzneimittels einnehmen,
- wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben,
- wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben,
- wenn Sie unter bestimmten hormonell bedingten Störungen leiden (Funktionsstörungen der Schilddrüse, der Hirnanhangsdrüse oder der Nebennierenrinde),
- wenn Sie Alkohol konsumieren (insbesondere, wenn Sie eine Mahlzeit auslassen),
- wenn Sie gleichzeitig bestimmte andere Arzneimittel einnehmen,
- wenn Ihre körperliche Belastung steigt und Sie nicht genug essen oder die Mahlzeiten weniger Kohlenhydrate enthalten als sonst.
- Mögliche Anzeichen einer Unterzuckerung sind:
- Heißhunger, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Erschöpfung, Schläfrigkeit, Schlafstörungen, Unruhe, Aggressivität, Konzentrationsstörungen, beeinträchtigte Aufmerksamkeit und vermindertes Reaktionsvermögen, Depressionen, Verwirrtheit, Sprach- und Sehstörungen, Wortfindungsstörungen, Zittern, Muskellähmungen, Wahrnehmungs- und Empfindungsstörungen, Benommenheit oder Schwindel, Hilflosigkeit.
- Folgende Anzeichen können ebenfalls auftreten: Schwitzen, feuchtkalte Haut, Angst- und Unruhezustände, beschleunigter Puls, erhöhter Blutdruck, Herzklopfen sowie plötzlich auftretende starke, eventuell in die Umgebung ausstrahlende Schmerzen im Brustkorb (Angina Pectoris und Herzrhythmusstörungen).
- Bei fortschreitender Unterzuckerung können Sie unter erheblicher Verwirrung (Delirium) leiden, Krampfanfälle entwickeln, die Selbstkontrolle verlieren, eine flache Atmung und verlangsamten Herzschlag zeigen und bewusstlos werden. Die Anzeichen einer schweren Unterzuckerung können denen eines Schlaganfalls ähneln.
- Behandlung einer Unterzuckerung:
- In den meisten Fällen lassen sich die Anzeichen einer Unterzuckerung sehr schnell beheben, wenn Sie Zucker z. B. in Form von Würfelzucker, süßem Fruchtsaft oder gezuckertem Tee zu sich nehmen. Aus diesem Grund sollten Sie stets etwas Zucker (z. B. Traubenzucker, Würfelzucker) bei sich tragen.
- Bitte beachten Sie, dass künstliche Süßstoffe bei einer Unterzuckerung nicht helfen. Wenn die Zufuhr von Zucker keine Wirkung zeigt oder wenn die Anzeichen zurückkehren, suchen Sie umgehend Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus auf.
- Laboruntersuchungen
- Der Blut- und Harnzuckerspiegel muss regelmäßig überprüft werden. Ihr Arzt wird auch Blutuntersuchungen durchführen, um die Zahl Ihrer Blutzellen und Ihre Leberfunktion zu überwachen.
- Kinder und Jugendliche
- Die Einnahme des Arzneimittels bei Kindern unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Ihre Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit kann eingeschränkt sein, wenn Sie einen niedrigen (Hypoglykämie) oder hohen (Hyperglykämie) Blutzuckerspiegel haben oder dadurch verursachte Sehstörungen auftreten. Denken Sie daran, dass Sie sich und andere Personen gefährden könnten (z. B. beim Fahren eines Autos oder beim Bedienen von Maschinen).
- Sie sollten mit Ihrem Arzt darüber sprechen, ob es für Sie ratsam ist, ein Kraftfahrzeug zu führen, wenn bei Ihnen:
- häufig eine Unterzuckerung auftritt,
- wenige oder gar keine Warnzeichen einer Unterzuckerung auftreten.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Glimepirid muss unmittelbar vor oder während einer Mahlzeit eingenommen werden.
- Werden Mahlzeiten in unregelmäßigen Abständen eingenommen oder völlig ausgelassen, kann es während der Behandlung mit Glimepirid zu einer Hypoglykämie kommen. Mögliche Symptome einer Hypoglykämie sind Kopfschmerzen, Heißhunger, Übelkeit, Erbrechen, Mattigkeit, Schläfrigkeit, Schlafstörungen, Unruhe, Aggressivität, Konzentrationsstörungen, beeinträchtigte Aufmerksamkeit und vermindertes Reaktionsvermögen, Depressionen, Verwirrtheit, Sprach- und Sehstörungen, Aphasie, Tremor, Paresen, Wahrnehmungs-/Empfindungsstörungen, Schwindel, Hilflosigkeit, Verlust der Selbstkontrolle, Delirium, zerebrale Krampfanfälle, Benommenheit und Bewusstseinsverlust bis einschließlich Koma, flache Atmung und Bradykardie. Zusätzlich können Zeichen einer adrenergen Gegenregulation vorhanden sein, wie z. B. Schwitzen, Kaltschweißigkeit, Angst- und Unruhezustände, Tachykardie, Hypertonie, Palpitationen, Angina pectoris und Herzrhythmusstörungen.
- Das klinische Bild einer schweren Hypoglykämie kann dem eines Schlaganfalls gleichen.
- Die Symptome können durch sofortige Kohlenhydrat (Zucker)-Aufnahme fast immer rasch beseitigt werden. Künstliche Süßstoffe zeigen keine Wirkung.
- Von anderen Sulfonylharnstoffen ist bekannt, dass es trotz zunächst erfolgreicher Gegenmaßnahmen erneut zu Hypoglykämien kommen kann.
- Eine schwere oder über einen längeren Zeitraum andauernde Hypoglykämie, die mit den üblichen Zuckergaben nur vorübergehend behoben werden kann, erfordert eine sofortige medizinische Behandlung, gegebenenfalls ist eine Krankenhauseinweisung erforderlich.
- Folgende Faktoren können eine Hypoglykämie begünstigen:
- mangelnde Bereitschaft oder (häufiger bei älteren Patienten) Unfähigkeit des Patienten zur Mitarbeit,
- Unterernährung, unregelmäßige oder ausgelassene Mahlzeiten bzw. Fastenperioden,
- Änderungen der Diät,
- Ungleichgewicht zwischen körperlicher Betätigung und Kohlenhydrataufnahme,
- Alkoholkonsum, insbesondere in Verbindung mit ausgelassenen Mahlzeiten,
- eingeschränkte Nierenfunktion,
- schwere Leberfunktionsstörung,
- Überdosierung von Glimepirid,
- bestimmte nicht-kompensierte Störungen des endokrinen Systems, die den Kohlenhydratstoffwechsel oder den Gegenregulationsmechanismus einer Hypoglykämie beeinflussen (wie z. B. bei bestimmten Störungen der Schilddrüsenfunktion und bei Hypophysenvorderlappen- oder Nebennierenrindeninsuffizienz),
- gleichzeitige Anwendung bestimmter anderer Arzneimittel.
- Die Behandlung mit Glimepirid erfordert eine regelmäßige Kontrolle der Blut- und Harnzuckerwerte. Zusätzlich wird die Bestimmung des Anteils von glykosyliertem Hämoglobin empfohlen.
- Während der Behandlung mit Glimepirid ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberfunktion und des Blutbildes (insbesondere der Leukozyten- und Thrombozytenzahl) erforderlich.
- In Belastungssituationen (z. B. nach Unfällen, akuten chirurgischen Eingriffen, fieberhaften Infekten usw.) kann eine vorübergehende Umstellung auf Insulin indiziert sein.
- Zur Anwendung von Glimepirid bei Patienten mit schwerer Leberfunktionseinschränkung oder bei dialysepflichtigen Patienten liegen keine Erfahrungen vor. Bei Patienten mit schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen ist ein Umstieg auf Insulin angezeigt.
- Bei Patienten mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel) kann durch die Behandlung mit Sulfonylharnstoffverbindungen eine hämolytische Anämie verursacht werden. Da Glimepirid zu der chemischen Klasse der Sulfonylharnstoffe gehört, sollte es bei Patienten mit G6PD-Mangel nur vorsichtig angewendet werden und eine Umstellung der Medikation auf Alternativen zu Sulfonylharnstoffen sollte erwogen werden.
- Sonstige Bestandteile
- Glimepirid STADA® enthält Lactose-Monohydrat. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Glimepirid STADA® nicht einnehmen.
- Glimepirid STADA® enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h., es ist nahezu „natriumfrei".
- Glimepirid STADA® 2 mg enthält die Farbstoffe Gelborange S und Tartrazin. Gelborange S und Tartrazin können allergische Reaktionen hervorrufen.
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Wird Glimepirid gleichzeitig mit bestimmten anderen Arzneimitteln angewendet, kann es zu einer unerwünschten Verstärkung oder auch Abschwächung der blutzuckersenkenden Wirkung von Glimepirid kommen. Aus diesem Grund dürfen andere Arzneimittel nur mit Wissen (bzw. auf Verordnung) des Arztes angewendet werden.
- Glimepirid wird durch Cytochrom P450 2C9 (CYP2C9) metabolisiert. Es ist bekannt, dass der Metabolismus von Glimepirid durch die gleichzeitige Anwendung von CYP2C9-Induktoren (z. B. Rifampicin) oder -Inhibitoren (z. B. Fluconazol) beeinflusst wird.
- Die Ergebnisse einer publizierten In-vivo-Studie zu Arzneimittelwechselwirkungen zeigen, dass die AUC für Glimepirid durch Fluconazol, einen der stärksten CYP2C9-Inhibitoren, ungefähr 2-fach erhöht wird.
- Ausgehend von den Erfahrungen mit Glimepirid und anderen Sulfonylharnstoffen sind folgende Wechselwirkungen zu nennen:
- Eine Verstärkung der blutzuckersenkenden Wirkung und damit in einigen Fällen eine Hypoglykämie kann auftreten, wenn z. B. eines der folgenden Arzneimittel angewendet wird:
- Phenylbutazon, Azapropazon und Oxyphenbutazon,
- Insulin und orale Antidiabetika, wie z. B. Metformin,
- Salicylate und p-Aminosalicylsäure,
- Anabolika und männliche Sexualhormone,
- Chloramphenicol, bestimmte lang wirksame Sulfonamide, Tetracycline, Chinolon-Antibiotika und Clarithromycin,
- Antikoagulanzien vom Cumarin-Typ,
- Fenfluramin,
- Disopyramid,
- Fibrate,
- ACE-Hemmer,
- Fluoxetin, MAO-Hemmer,
- Allopurinol, Probenecid, Sulfinpyrazon,
- Sympatholytika,
- Cyclophosphamid, Trofosfamid und Ifosfamid,
- Miconazol, Fluconazol,
- Pentoxifyllin (hoch dosiert parenteral),
- Tritoqualin.
- Zu einer Abschwächung der blutzuckersenkenden Wirkung und damit zu erhöhten Blutzuckerspiegeln kann es kommen, wenn z. B. eines der folgenden Arzneimittel angewendet wird:
- Östrogene und Progestagene,
- Saluretika, Thiazid-Diuretika,
- schilddrüsenstimulierende Wirkstoffe, Glukokortikoide,
- Phenothiazin-Derivate, Chlorpromazin,
- Adrenalin und Sympathomimetika,
- Nikotinsäure (hoch dosiert) und Nikotinsäure-Derivate,
- Laxanzien (bei Langzeitanwendung),
- Phenytoin, Diazoxid,
- Glukagon, Barbiturate und Rifampicin,
- Acetazolamid.
- Eine Verstärkung der blutzuckersenkenden Wirkung und damit in einigen Fällen eine Hypoglykämie kann auftreten, wenn z. B. eines der folgenden Arzneimittel angewendet wird:
- H2-Antagonisten, Betablocker, Clonidin und Reserpin können entweder zu einer Verstärkung oder zu einer Abschwächung der blutzuckersenkenden Wirkung führen.
- Unter dem Einfluss von Sympatholytika wie Betablockern, Clonidin, Guanethidin und Reserpin können die Zeichen einer adrenergen Hypoglykämie-Gegenregulation abgeschwächt sein oder ganz fehlen.
- Alkoholkonsum kann die blutzuckersenkende Wirkung von Glimepirid in unvorhersehbarer Weise verstärken oder abschwächen.
- Glimepirid kann die Wirkungen von Cumarin-Derivaten entweder verstärken oder vermindern.
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.
- Die Konzentrationsfähigkeit und das Reaktionsvermögen des Patienten können infolge einer Hypo- oder Hyperglykämie oder z. B. aufgrund von Sehstörungen beeinträchtigt sein. Dies kann in Situationen, in denen diese Fähigkeiten von besonderer Bedeutung sind (z. B. beim Fahren eines Autos oder beim Bedienen von Maschinen), ein Risiko darstellen.
- Den Patienten muss geraten werden, Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung von Hypoglykämien beim Führen von Kraftfahrzeugen zu treffen. Dies ist bei Patienten mit häufigen Hypoglykämie-Episoden oder verringerter oder fehlender Wahrnehmung von Hypoglykämie-Warnsymptomen besonders wichtig. In diesen Fällen sollte überlegt werden, ob das Führen eines Kraftfahrzeuges oder das Bedienen von Maschinen ratsam ist.
- Überdosierung
- Symptome
- Nach einer Überdosierung kann es zu einer Hypoglykämie kommen, die 12 bis 72 Stunden anhalten und nach anfänglicher Besserung erneut auftreten kann. Die Symptome können sich möglicherweise auch erst 24 Stunden nach der Einnahme bemerkbar machen. Im Allgemeinen wird eine stationäre Beobachtung empfohlen. Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen im Oberbauch können auftreten. Die Hypoglykämie kann generell mit neurologischen Symptomen wie Unruhe, Tremor, Sehstörungen, Koordinationsstörungen, Schläfrigkeit, Koma und Krämpfen einhergehen.
- Behandlung
- Die Behandlung besteht in erster Linie aus der Vermeidung der Resorption durch Induzieren von Erbrechen und anschließendem Trinken von Wasser oder Limonade mit Aktivkohle (Adsorbens) und Natriumsulfat (Laxans). Wenn große Mengen eingenommen wurden, ist eine Magenspülung mit anschließender Gabe von Aktivkohle und Natriumsulfat angezeigt. Im Falle einer (schweren) Überdosierung ist eine intensivmedizinische Behandlung in einem Krankenhaus angezeigt. Mit der Gabe von Glucose sollte so bald wie möglich begonnen werden, nötigenfalls mit einer intravenösen Bolus-Injektion von 50 ml einer 50%igen Lösung, gefolgt von einer Infusion einer 10%igen Lösung unter ständiger Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Die weitere Behandlung sollte symptomatisch erfolgen.
- Kinder und Jugendliche
- Besonders bei der Behandlung einer Hypoglykämie aufgrund einer versehentlichen Einnahme von Glimepirid bei Kleinkindern und Kindern muss die Dosis der Glucose-Gabe sorgfältig überwacht werden, um das Auftreten einer gefährlichen Hyperglykämie zu vermeiden. Der Blutzuckerspiegel ist engmaschig zu überwachen.
- Symptome
- Diabetes-bedingte Risiken
- Abnormale Blutzuckerspiegel während der Schwangerschaft gehen mit einer erhöhten Inzidenz angeborener Missbildungen und perinataler Sterblichkeit einher. Deshalb muss der Blutzuckerspiegel während der Schwangerschaft zur Vermeidung teratogener Risiken eng überwacht werden. Unter diesen Umständen ist eine Umstellung auf Insulin erforderlich. Patientinnen, die eine Schwangerschaft planen, müssen ihren Arzt informieren.
- Glimepirid-bedingte Risiken
- Es liegen keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Glimepirid bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien zeigten eine Reproduktionstoxizität, die jedoch vermutlich im Zusammenhang mit der pharmakologischen Wirkung (Hypoglykämie) von Glimepirid stand.
- Daher darf Glimepirid während der gesamten Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
- Wenn eine Patientin, die mit Glimepirid behandelt wird, eine Schwangerschaft plant oder wenn bei ihr eine Schwangerschaft festgestellt wird, muss die Behandlung so bald wie möglich auf eine Insulintherapie umgestellt werden.
- Es ist nicht bekannt, ob Glimepirid in die Muttermilch übergeht. Glimepirid geht in die Milch von Ratten über. Da andere Sulfonylharnstoffe in die Muttermilch übergehen und da das Risiko einer Hypoglykämie bei gestillten Kindern besteht, wird während der Behandlung mit Glimepirid vom Stillen abgeraten.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Ihr Arzt möchte möglicherweise die Dosierung anpassen, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die die Wirkung des Präparates auf Ihren Blutzuckerspiegel abschwächen oder verstärken können.
- Die folgenden Arzneimittel können die blutzuckersenkende Wirkung des Arzneimittels verstärken. Dadurch kann sich das Risiko einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) vergrößern:
- andere Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (wie Insulin oder Metformin)
- Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (Phenylbutazon, Azapropazon, Oxyphenbutazon sowie Arzneimittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure und ähnliche Arzneimittel)
- Arzneimittel zur Behandlung von Harnwegsinfektionen (wie lang wirksame Sulfonamide)
- Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen oder Pilzinfektionen (Tetracycline, Chloramphenicol, Fluconazol, Miconazol, Chinolone, Clarithromycin)
- blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Kumarinderivate wie Warfarin)
- muskelaufbauende Arzneimittel (Anabolika)
- Arzneimittel als Ersatz für männliche Sexualhormone
- Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Fluoxetin, MAO-Hemmer)
- Arzneimittel zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte im Blut (Fibrate)
- Arzneimittel zur Senkung eines erhöhten Blutdrucks (ACE-Hemmer)
- Arzneimittel, sogenannte Antiarrhythmika, zur Behandlung von einem unregelmäßigen Herzschlag (Disopyramid)
- Arzneimittel zur Behandlung der Gicht (Allopurinol, Probenecid, Sulfinpyrazon)
- Arzneimittel zur Behandlung von Krebs (Cyclophosphamid, Ifosfamid, Trofosfamid)
- Arzneimittel zur Gewichtsreduzierung (Fenfluramin)
- Arzneimittel zur Förderung der Durchblutung, wenn es in hohen Dosen intravenös verabreicht wird (Pentoxifyllin)
- Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Allergien wie Heuschnupfen (Tritoqualin)
- Arzneimittel, sogenannte Sympatholytika, zur Behandlung von hohem Blutdruck, Herzinsuffizienz oder Prostatabeschwerden
- Die folgenden Arzneimittel können die blutzuckersenkende Wirkung des Arzneimittels abschwächen. Dadurch kann sich das Risiko einer Überzuckerung (Hyperglykämie) vergrößern:
- Arzneimittel, die weibliche Sexualhormone (Östrogene und Gestagene) enthalten
- Arzneimittel zur Unterstützung der Harnausscheidung (Thiaziddiuretika)
- Arzneimittel, die die Schilddrüsenfunktion anregen (wie Levothyroxin)
- Arzneimittel zur Behandlung von Allergien und Entzündungen (Kortikoide)
- Arzneimittel zur Behandlung psychischer Störungen (Chlorpromazin und andere Phenothiazinderivate)
- Arzneimittel zur Erhöhung der Herzschlagfolge, zur Behandlung von Asthma oder Nasenschleimhautschwellung, Husten und Erkältungen, zur Gewichtsreduzierung oder in lebensbedrohlichen Notfällen (Adrenalin und Sympathomimetika)
- Arzneimittel zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte im Blut (Nicotinsäure)
- Abführmittel (Laxanzien), wenn sie über längere Zeit angewendet werden
- Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen (Phenytoin)
- Arzneimittel zur Anwendung bei Nervosität und Schlafproblemen (Barbiturate)
- Arzneimittel zur Senkung eines erhöhten Augendrucks (Acetazolamid)
- Arzneimittel zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks oder zur Senkung des Blutzuckerspiegels (Diazoxid)
- Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Infektionen wie Tuberkulose (Rifampicin)
- Arzneimittel zur Behandlung schwerer Unterzuckerung (Glukagon)
- Die folgenden Arzneimittel können die blutzuckersenkende Wirkung des Arzneimittels verstärken oder abschwächen:
- Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren (sogenannte H2-Rezeptor-Antagonisten),
- Arzneimittel zur Behandlung eines erhöhten Blutdrucks oder einer Herzinsuffizienz, wie Betarezeptorenblocker, Clonidin, Guanethidin und Reserpin. Diese Arzneimittel können auch die Anzeichen einer Unterzuckerung verschleiern. Daher ist besondere Vorsicht angezeigt, wenn Sie diese Medikamente einnehmen.
- Das Arzneimittel kann die Wirkung der folgenden Arzneimittel verstärken oder abschwächen:
- blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Kumarinderivate wie Warfarin)
- Colesevelam (in bestimmten Arzneimitteln zur Verminderung einer erhöhten Cholesterinkonzentration im Blut enthalten) kann möglicherweise die Aufnahme des Präparates aus dem Darm verringern. Daher sollte das Arzneimittel mindestens 4 Stunden vor Colesevelam eingenommen werden.
- Einnahme des Präparates zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Alkohol kann die blutzuckersenkende Wirkung des Arzneimittels in unvorhersehbarer Weise verstärken oder abschwächen.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Antidiabetika, orale / Ketotifen
mittelschwer an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe / Aktivkohle
Sulfonylharnstoffe / Ethanol
Sulfonylharnstoffe / Azol-Antimykotika
Antidiabetika / MAO-Hemmer
Sulfonylharnstoffe / Sulfonamide
Sulfonylharnstoffe / Fibrate
CYP3A4-Substrate, diverse / Enzalutamid
CYP3A4-Substrate, diverse / Dabrafenib
Photochemotherapeutika / Sulfonylharnstoffe
CYP3A4-Substrate, diverse / Lumacaftor
Padeliporfin / Stoffe mit photosensibilisierenden Effekten
Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
CYP2C8-, CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2B6-Substrate / Nirogacestat
geringfügig Ciclosporin / Sulfonylharnstoffe
Sulfonylharnstoffe / Vitamin-K-Antagonisten
Antidiabetika / Diazoxid
Sulfonylharnstoffe / Fluvoxamin
Sulfonylharnstoffe / Schleifendiuretika
Sulfonylharnstoffe / Gyrase-Hemmer
Antidiabetika / Thiazid-Diuretika und Analoga
Antidiabetika / Corticosteroide
Antidiabetika / ACE-Hemmer
Antidiabetika / Schilddrüsenhormone
Antidiabetika / Sympathomimetika
Antidiabetika, orale / Beta-Blocker
Antidiabetika, orale / Antirheumatika, nicht-steroidale
Antidiabetika / Estrogene und Gestagene
Antidiabetika, orale / Valproinsäure
Antidiabetika / Rifamycine
Antidiabetika / Somatostatin-Analoga
Antidiabetika, Sulfonylharnstoffe / Johanniskraut
Sulfonylharnstoffe / Trofosfamid
Antidiabetika / Mecasermin
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
CYP3A4-Substrate, diverse / Ledipasvir
Antidiabetika / Nortriptylin
Sulfonylharnstoffe / Cyclophosphamid
CYP3A4-Substrate, diverse / Sarilumab
Antidiabetika / Pentoxifyllin
Antidiabetika / Fluoxetin
Antidiabetika / Isoniazid
Antidiabetika / Neuroleptika, atypisch
Antidiabetika / Phenothiazine
Antidiabetika / Protease-Inhibitoren
Antidiabetika / Clonidin
Antidiabetika / Lithium
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential / Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Antidiabetika, Sulfonylharnstoffe / Ivacaftor
Antidiabetika / Wachstumshormone
Antidiabetika / Irbesartan
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Antidiabetika / Tirzepatid
CYP2C9-Substrate / Sparsentan
Insulin, Insulinsekretagoga, Insulin-Sensitizer / Bexaroten
CYP2C9/19-Substrate / Letermovir
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
Antidiabetika / Testosteron
CYP2B6-, CYP2C8-, CYP2C9- und CYP2C19-Substrate / Sotorasib
Antidiabetika / Telmisartan
Antidiabetika / Tiratricol
Methotrexat / Stoffe, die die Plasmaeiweißbindung beeinträchtigen
CYP2C9-Substrate / Deutivacaftor, Tezacaftor und Vanzacaftor
CYP2C8- und CYP2C9-Substrate / Torasemid
unbedeutend Sulfonylharnstoffe / Cholesterin-Synthese-Hemmer
Sulfonylharnstoffe / Hydantoine
Sulfonylharnstoffe / SGLT2-Hemmer
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)Warnhinweise
- Schwangerschaft
- Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder dies annehmen oder wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu werden.
- Stillzeit
- Das Arzneimittel geht möglicherweise in die Muttermilch über. Es darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden.
- Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Einnahme während des Essens.
Einschleichend dosieren.Enthält Tartrazin. Stoff kann allergische Reaktionen auslösen.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Einzunehmende Menge
- Die Dosierung richtet sich nach Ihrem Bedarf, Ihrem Gesundheitszustand sowie den Ergebnissen Ihrer Blut- und Harnzuckerbestimmungen und wird von Ihrem Arzt bestimmt. Nehmen Sie nicht mehr Tabletten als von Ihrem Arzt verordnet ein.
- Die übliche Anfangsdosis beträgt eine Tablette mit 1 mg Glimepirid einmal täglich.
- Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis nach jeweils 1 bis 2 Behandlungswochen erhöhen.
- Die höchste empfohlene Dosis sind 6 mg Glimepirid pro Tag.
- Falls erforderlich, kann eine Kombinationsbehandlung mit Glimepirid und Metformin oder mit Glimepirid und Insulin begonnen werden. In einem solchen Fall wird Ihr Arzt die für Sie geeignete Dosierung von Glimepirid, Metformin oder Insulin individuell bestimmen.
- Bei Gewichtsveränderungen, Änderungen Ihrer Lebensführung oder wenn Sie sich in Stresssituationen befinden, kann eine Anpassung der Dosierung notwendig sein; wenden Sie sich deshalb an Ihren Arzt.
- Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung dieses Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist, ändern Sie die Dosierung nicht selbstständig, sondern sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt.
- Die Dosierung richtet sich nach Ihrem Bedarf, Ihrem Gesundheitszustand sowie den Ergebnissen Ihrer Blut- und Harnzuckerbestimmungen und wird von Ihrem Arzt bestimmt. Nehmen Sie nicht mehr Tabletten als von Ihrem Arzt verordnet ein.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie einmal zu viel oder eine zusätzliche Dosis eingenommen haben, sollten Sie wegen der Gefahr einer Unterzuckerung sofort ausreichend Zucker zu sich nehmen (z. B. als Traubenzuckertäfelchen, Würfelzucker, süßer Fruchtsaft, gezuckerter Tee) und unverzüglich einen Arzt informieren. Bei versehentlicher Einnahme durch Kinder muss die zur Behandlung der Unterzuckerung verabreichte Zuckermenge sorgfältig kontrolliert werden, um zu vermeiden, dass sich eine gefährliche Überzuckerung entwickelt. Bewusstlosen Patienten dürfen keine Nahrung oder Getränke gegeben werden.
- Wegen des möglicherweise lang anhaltenden Verlaufs der Unterzuckerung ist eine sorgfältige Überwachung des Patienten notwendig, bis keine Gefahr mehr besteht. Die Einweisung in ein Krankenhaus kann notwendig sein, auch als Vorsichtsmaßnahme. Zeigen Sie dem Arzt die Packung oder die verbliebenen Tabletten, damit er sofort weiß, was Sie eingenommen haben.
- Schwere Unterzuckerungen mit Bewusstseinsverlust und schweren neurologischen Ausfallserscheinungen sind medizinische Notfälle, die eine sofortige ärztliche Behandlung und eine Krankenhauseinweisung erfordern. Es sollte sichergestellt sein, dass im Notfall die Benachrichtigung eines Arztes durch vorinformierte Personen erfolgt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Einnahme auszugleichen, sondern setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte blutzuckersenkende Wirkung nicht einstellt bzw. die Zuckerkrankheit sich wieder verschlechtert. Nehmen Sie das Präparat so lange ein, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Die Basis einer erfolgreichen Diabetesbehandlung sind eine adäquate Diät, regelmäßige körperliche Bewegung sowie regelmäßige Kontrollen der Blut- und Harnwerte. Ein Nichteinhalten der Diätempfehlungen kann nicht mit Tabletten oder Insulin kompensiert werden.
- Die Dosierung richtet sich nach den Ergebnissen der Blut- und Harnzuckerbestimmungen.
- Die Anfangsdosis beträgt 1 mg Glimepirid pro Tag. Bei ausreichender Stoffwechseleinstellung sollte diese Dosierung in der Therapie beibehalten werden.
- Für die unterschiedlichen Dosierungen stehen jeweils Tabletten mit geeigneten Wirkstärken zur Verfügung.
- Bei nicht zufrieden stellender Stoffwechseleinstellung sollte die Dosis entsprechend der glykämischen Situation schrittweise, in Intervallen von etwa 1 - 2 Wochen, auf 2, 3 oder 4 mg Glimepirid pro Tag erhöht werden.
- Dosen von mehr als 4 mg Glimepirid pro Tag verbessern nur in Einzelfällen die Wirkung. Die empfohlene Maximaldosis beträgt 6 mg Glimepirid pro Tag.
- Bei Patienten, bei denen mit der maximalen Tagesdosis von Metformin alleine keine ausreichende Stoffwechseleinstellung erzielt wird, kann eine Kombinationstherapie mit Glimepirid eingeleitet werden. Während die Metformin-Dosierung beibehalten wird, beginnt die Behandlung mit Glimepirid mit einer niedrigen Dosis, die dann in Abhängigkeit von der angestrebten Stoffwechseleinstellung schrittweise bis zur maximalen Tagesdosis erhöht wird. Die Kombinationstherapie muss unter sorgfältiger ärztlicher Überwachung begonnen werden.
- Bei Patienten, bei denen keine ausreichende Stoffwechseleinstellung mit der maximalen Tagesdosis von Glimepirid STADA® erzielt wird, kann erforderlichenfalls zusätzlich Insulin gegeben werden. Dabei wird unter Beibehaltung der Glimepirid-Dosierung die Insulinbehandlung mit niedriger Dosis begonnen, die in Abhängigkeit von der angestrebten Stoffwechseleinstellung schrittweise erhöht wird. Die Kombinationstherapie muss unter sorgfältiger ärztlicher Überwachung begonnen werden.
- Normalerweise ist eine tägliche Einmalgabe von Glimepirid ausreichend. Es wird eine Einnahme unmittelbar vor oder während eines ausreichenden Frühstücks empfohlen bzw. - wenn nicht gefrühstückt wird - unmittelbar vor oder während der ersten Hauptmahlzeit.
- Wurde die Einnahme einer Tablette vergessen, darf dies nicht durch eine Erhöhung der nächsten Dosis korrigiert werden.
- Tritt bei einem Patienten, der 1 mg Glimepirid pro Tag erhält, eine Hypoglykämie auf, ist das ein Zeichen dafür, dass er vermutlich mit Diät alleine ausreichend eingestellt werden kann.
- Während der Behandlung kann der Glimepirid-Bedarf sinken, da eine Verbesserung der Stoffwechseleinstellung mit einer erhöhten Insulinempfindlichkeit einhergeht. Um eine Hypoglykämie zu vermeiden, muss daher rechtzeitig eine Dosisreduktion oder Beendigung der Therapie erwogen werden. Eine Dosisanpassung kann auch notwendig sein, wenn sich das Gewicht des Patienten oder sein Lebensstil ändert oder wenn sich Faktoren ändern, die das Risiko einer Hypo- oder Hyperglykämie erhöhen.
- Wechsel von anderen oralen Antidiabetika auf Glimepirid STADA®
- Ein Wechsel von anderen oralen Antidiabetika auf eine Therapie mit Glimepirid STADA® ist grundsätzlich möglich. Bei einem Wechsel auf Glimepirid STADA® müssen die Stärke und die Halbwertszeit der bisherigen Medikation beachtet werden. In einigen Fällen, insbesondere bei Antidiabetika mit einer langen Halbwertszeit (z. B. Chlorpropamid), ist eine Auswaschphase von wenigen Tagen ratsam, um das Risiko hypoglykämischer Reaktionen aufgrund des additiven Effekts zu vermindern.
- Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1 mg Glimepirid pro Tag. Je nach Ansprechen des Patienten kann die Glimepirid-Dosis schrittweise, wie weiter oben beschrieben, erhöht werden.
- Wechsel von Insulin auf Glimepirid STADA®
- In Ausnahmefällen, in denen Typ-2-Diabetiker mit Insulin behandelt werden, kann ein Wechsel auf Glimepirid STADA® angezeigt sein. Der Wechsel muss unter enger ärztlicher Überwachung vorgenommen werden.
- Besondere Patientengruppen
- Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
- Siehe Kategorie "Kontraindikationen".
- Kinder und Jugendliche
- Es gibt keine verfügbaren Daten für die Anwendung von Glimepirid bei Patienten unter 8 Jahren. Für Kinder von 8 bis 17 Jahren gibt es begrenzt Daten über Glimepirid als Monotherapie.
- Die verfügbaren Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit der Anwendung in der Pädiatrie sind unzureichend und die Anwendung wird deshalb nicht empfohlen.
- Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen folgende Anzeichen auftreten:
- Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich einer allergischen Gefäßentzündung, oft mit Hautausschlag), aus denen sich eine lebensbedrohliche Situation mit Atemnot, Blutdruckabfall bis hin zum Schock entwickeln kann.
- Leberfunktionsstörungen, einschließlich gelber Verfärbung von Haut und Augen (Gelbsucht), Behinderung des Galleabflusses (Cholestase), Leberentzündung (Hepatitis) oder Leberversagen.
- Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) der Haut, wie Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht und stärkere Sonnenlichtempfindlichkeit. Aus einigen leichten Überempfindlichkeitsreaktionen können sich lebensbedrohliche Situationen entwickeln.
- Schwere Unterzuckerung (Hypoglykämie) mit Bewusstseinsverlust, Krämpfen oder Koma.
- Bei einigen Patienten kam es zu folgenden Nebenwirkungen während der Einnahme des Arzneimittels:
- Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Patienten betreffen)
- Starker Abfall des Blutzuckers (Hypoglykämie)
- Verminderung der Anzahl der Blutzellen:
- Verminderung der Blutplättchen (erhöht das Risiko für Blutungen oder Blutergüsse)
- Verminderung der weißen Blutkörperchen (erhöht das Infektionsrisiko)
- Verminderung der roten Blutkörperchen (mögliche Folgen sind blasse Hautfarbe, Schwächegefühl und Atemnot)
- Diese Nebenwirkungen bilden sich im Allgemeinen zurück, wenn die Behandlung abgebrochen wird.
- Gewichtszunahme
- Haarausfall
- Geschmacksstörung
- Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Patienten betreffen)
- Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich einer allergischen Gefäßentzündung, oft mit Hautausschlag), aus denen sich eine lebensbedrohliche Situation mit Atemnot, Blutdruckabfall bis hin zum Schock entwickeln kann. Wenn bei Ihnen eines dieser Anzeichen auftritt, informieren Sie sofort Ihren Arzt.
- Leberfunktionsstörungen, einschließlich gelber Verfärbung von Haut und Augen (Gelbsucht), Behinderung des Galleabflusses (Cholestase), Leberentzündung (Hepatitis) oder Leberversagen. Wenn bei Ihnen eines dieser Anzeichen auftritt, informieren Sie sofort Ihren Arzt.
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Völlegefühl und Bauchschmerzen
- Rückgang der Natriumkonzentration im Blut (durch Blutuntersuchungen nachgewiesen)
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar:
- Es können Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) der Haut auftreten, wie Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht und stärkere Sonnenlichtempfindlichkeit. Aus einigen leichten Überempfindlichkeitsreaktionen können sich lebensbedrohliche Situationen mit Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung der Lippen, Kehle oder Zunge entwickeln. Informieren Sie deshalb beim Auftreten einer dieser Nebenwirkungen sofort Ihren Arzt.
- Es können Überempfindlichkeitsreaktionen bei Einnahme von anderen Sulfonylharnstoffen, Sulfonamiden oder verwandten Arzneimitteln auftreten.
- Besonders bei Beginn der Behandlung können Sehstörungen auftreten. Diese werden durch Veränderungen des Blutzuckerspiegels verursacht und sollten bald zurückgehen.
- Erhöhung der Leberenzymwerte
- Verminderung der Blutplättchen (mögliche Folgen sind schwere ungewöhnliche Blutungen und Blutergüsse unter der Haut).
- Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Patienten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen- Die folgenden Nebenwirkungen traten im Zusammenhang mit der Anwendung von Glimepirid und anderen Sulfonylharnstoffen in klinischen Studien auf.
- Sie sind entsprechend den Organsystemklassen und mit absteigender Häufigkeit angegeben: sehr häufig (>/= 1/10), häufig (>/= 1/100, < 1/10), gelegentlich (>/= 1/1.000, < 1/100), selten (>/= 1/10.000, < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Selten: Thrombozytopenie, Leukopenie, Granulozytopenie, Agranulozytose, Erythrozytopenie, hämolytische Anämie und Panzytopenie, die in der Regel nach Absetzen des Arzneimittels reversibel sind.
- Nicht bekannt: schwerwiegende Thrombozytopenie mit einer Thrombozytenzahl < 10.000/µl und thrombozytopenische Purpura
- Erkrankungen des Immunsystems
- Sehr selten: Leukozytoklastische Vaskulitis, leichte Überempfindlichkeitsreaktionen, die sich zu schwerwiegenden Zuständen mit Atemnot, Blutdruckabfall und manchmal Schock entwickeln können.
- Nicht bekannt: Eine Entwicklung von Kreuzallergien gegen Sulfonylharnstoffe, Sulfonamide oder verwandte Substanzen ist möglich.
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Selten: Hypoglykämie.
- Diese hypoglykämischen Reaktionen treten meistens sofort auf, können schwerwiegend verlaufen und sind nicht immer leicht zu beheben. Das Auftreten solcher Reaktionen hängt, genau wie bei anderen blutzuckersenkenden Therapien, von individuellen Faktoren wie Diätgewohnheiten und Dosierung ab.
- Augenerkrankungen
- Nicht bekannt: Vorübergehende Sehstörungen können insbesondere zu Behandlungsbeginn aufgrund des veränderten Blutzuckerniveaus auftreten.
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Sehr selten: Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, abdominelles Druckgefühl/Völlegefühl, abdominelle Beschwerden und Bauchschmerzen, die selten zu einem Abbruch der Behandlung führen.
- Leber- und Gallenerkrankungen
- Sehr selten: Leberfunktionsstörungen (z. B. mit Cholestase und Ikterus), Hepatitis und Leberversagen.
- Nicht bekannt: erhöhte Leberenzymwerte.
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Nicht bekannt: Es können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Juckreiz, Ausschlag, Urtikaria und Photosensibilität auftreten.
- Untersuchungen
- Sehr selten: Verringerung der Natriumkonzentration im Blut.
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Glimepirid 2 mg Wirkstoff Brillantblau, Aluminiumsalz + Hilfsstoff Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A + Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser + Hilfsstoff FD&C Gelb No.6 Aluminium Farblack 0.11 mg Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 0.34 mg Hilfsstoff Lactose 1-Wasser 141.08 mg Hilfsstoff Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich] + Hilfsstoff Povidon K29-32 + Hilfsstoff Tartrazin, Aluminiumsalz 0.14 mg Hilfsstoff -
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