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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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DIE NEUE APOTHEKEProduktpreis12,70 €versandkostenfrei
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Anwendungsgebiete
Indikation
- Essentielle Hypertonie
- Einnahme der Tabletten
- unzerkaut mit etwas Flüssigkeit nach der Mahlzeit
- nicht zusammen mit Grapefruit-Saft (Hemmung des oxidativen Abbaus von Nitrendipin mit höherer Plasmakonzentration und evtl. verstärkter Blutdrucksenkung)
Gegenanzeigen
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Nitrendipin - peroral- Überempfindlichkeit gegen Nitrendipin andere Calciumantagonisten vom 1,4-Dihydropyridintyp
- instabile Angina pectoris
- akuter Myokardinfarkt (innerhalb der ersten 4 Wochen)
- gleichzeitige Einnahme von Rifampicin
- zu erwarten, dass Rifampicin den Metabolismus von Nitrendipin in Folge einer Enzyminduktion beschleunigt und dass somit keine wirksamen Nitrendipin-Plasmaspiegel erreicht werden
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- zusätzliche Kontraindikationen bei Anwendung zur Behandlung des hypertensiven Notfalls
- Herz-Kreislauf-Schock
- dekompensierte Herzinsuffizienz
- höhergradige Aortenstenose
- pathophysiologisch ist das Auftreten eines hypertensiven Notfalls bei Patienten mit höhergradiger Aortenstenose nicht zu erwarten
Vorsichtsmaßnahmen
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Nitrendipin - peroral- dekompensierte Herzinsuffizienz
- besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz
- hypertensiver Notfall
- Behandlung des hypertensiven Notfalls bedarf der ärztlichen Kontrolle
- Leberfunktionsstörungen
- bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung kann Wirkung von Nitrendipin verstärkt oder verlängert sein
- Behandlung muss daher mit der niedrigsten Dosis begonnen werden (10 mg Nitrendipin / Tag), und der Behandlungsverlauf muss unter häufiger Blutdruckkontrolle sorgfältig überwacht werden
- sollte dennoch der Blutdruck zu stark absinken, ggf. Präparatewechsel erforderlich
- Angina pectoris
- gelegentlich kann es, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zum Auftreten von Angina pectoris-Anfällen bzw. bei Patienten mit bestehender Angina pectoris zu einer Zunahme von Häufigkeit, Dauer und Schweregrad der Anfälle kommen
- vereinzelt Auftreten eines Herzinfarktes beschrieben
- CYP 3A4-System
- Nitrendipin wird über das Cytochrom P450 3A4-System metabolisiert
- Arzneimittel, die dieses Enzymsystem inhibieren oder induzieren, können den First-Pass-Metabolismus oder die Ausscheidung von Nitrendipin verändern
- Plasmaspiegel von Nitrendipin können z.B. durch folgende Arzneimittel, die als Inhibitoren des Cytochrom P450 3A4-Enzymsystems bekannt sind, erhöht werden:
- Makrolid-Antibiotika (z.B. Erythromycin)
- Anti-HIV-Proteaseinhibitoren (z.B. Ritonavir)
- Antimykotika vom Azol-Typ (z.B. Ketoconazol)
- Antidepressiva Nefazodon und Fluoxetin
- Quinupristin/Dalfopristin
- Valproinsäure
- Cimetidin und Ranitidin
- wenn Nitrendipin mit einem dieser Arzneimittel angewendet wird, sollte der Blutdruck überwacht werden und, falls erforderlich, Verringerung der Nitrendipin-Dosis in Betracht gezogen werden
- Nitrendipin ist lichtempfindlich (Arzneimittel vor Licht schützen)
- Kinder und Jugendliche
- keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Nitrendipin - peroral- kontraindiziert während der Schwangerschaft
- keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Nitrendipin bei Schwangeren
- tierexperimentelle Studien
- haben Reproduktionstoxizität gezeigt und Studien mit maternaltoxischen Dosierungen haben Hinweise auf Fruchtschädigungen ergeben
- Erfahrungen beim Menschen liegen nicht vor
- Fertilität
- in Einzelfällen von In-vitro-Fertilisation wurden Calciumantagonisten mit reversiblen biochemischen Veränderungen in der Kopfregion von Spermatozoen in Verbindung gebracht, die zu einer Beeinträchtigung der Spermienfunktion führen könnten
- in Fällen, bei denen Männer bei der Zeugung eines Kindes durch In-vitro -Fertilisation wiederholt erfolglos blieben und wo keine andere Erklärung dafür gefunden werden kann, sollten Calciumantagonisten als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden
- sollte die Zeugungsfähigkeit bei einer geplanten Schwangerschaft beeinträchtigt sein, ist ggf. ein Präparatewechsel erforderlich
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Nitrendipin - peroral- kontraindiziert in der Stillzeit
- Nitrendipin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über
- da keine Erfahrungen über mögliche Auswirkungen auf den Säugling vorliegen, muss abgestillt werden, wenn während der Stillzeit eine Behandlung mit Nitrendipin notwendig ist
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine / Rifamycine
Calcium-Antagonisten / Dantrolen
Calcium-Antagonisten / Azol-Antimykotika
Calcium-Antagonisten / Grapefruit
CYP3A-Substrate / Lonafarnib
mittelschwer Digitalis-Glykoside / Calcium-Antagonisten
Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine / Carbamazepin
Magnesium sulfat / Calcium-Antagonisten
Calcium-Antagonisten / Johanniskraut
Calcium-Antagonisten / HIV-Protease-Inhibitoren
Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine / Barbiturate
Calcium-Antagonisten / Imatinib
Calcium-Antagonisten / Makrolid-Antibiotika
Calcium-Antagonisten / Cobicistat
CYP3A4-Substrate, diverse / Enzalutamid
CYP3A4-Substrate, diverse / Dabrafenib
Calcium-Antagonisten / Idelalisib
CYP3A4-Substrate, diverse / Lumacaftor
Ciclosporin / Calcium-Antagonisten
Glucose, diagnostische Zwecke / Wirkstoffe, den Test beeinflussende
CYP3A4-Substrate / Avacopan
CYP3A4-Substrate / Belzutifan
Temsirolimus / Calcium-Antagonisten
geringfügig Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine / Oxcarbazepin
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten / Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine
Daclatasvir / Calcium-Antagonisten
CYP3A4-Substrate, diverse / Ledipasvir
Calcium-Antagonisten / Muskelrelaxanzien, zentrale
Guanfacin / Antihypertonika
Amifostin / Calcium-Antagonisten
Calcium-Antagonisten / Nitrate
CYP3A4-Substrate, diverse / Sarilumab
CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate / Remdesivir
CYP3A-Substrate / Ritlecitinib
CYP3A4-Substrate / Maralixibat
CYP3A4-Substrate / Omaveloxolon
Antihypertonika / Opioide
CYP3A4-Substrate / Dexamethason
CYP3A4-Substrate / Vadadustat
CYP3A4-Substrate / Iptacopan
CYP3A4-Substrate / Sparsentan
CYP2C9-, CYP2C19-, CYP2D6- und CYP3A4/5-Substrate / Sirolimus, extern
Antihypertonika / Levodopa
CYP3A4-, CYP1A2-, CYP2C-Substrate / Meropenem und Vaborbactam
Calcium-Antagonisten / Antidepressiva, trizyklische
Docetaxel / CYP3A-Substrate
Mizolastin / CYP3A4-Inhibitoren, starke und CYP3A4-Substrate
CYP3A4-Substrate / Repotrectinib
CYP3A4-Substrate / Tiratricol
unbedeutend Beta-Blocker / Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine
CYP3A-Substrate / RelugolixWarnhinweise
Einnahme nach dem Essen.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
Dosierung
- Essentielle Hypertonie
- Behandlung individuell nach Schweregrad der Erkrankung
- 1 Tablette (20 mg Nitrendipin) 1mal / Tag
- Dosiserhöhung, optional, stufenweise bis 1 Tablette (20 mg Nitrendipin) 2mal / Tag
- max. Tagesdosis: 2 Tabletten (40 mg Nitrendipin)
- Anwendungsdauer:
- entscheidet der behandelnde Arzt
Dosisanpassung
- Leberfunktionsstörung
- initial: 10 mg unter häufiger Blutdruckkontrolle
- falls Blutdruck zu stark absinkt: ggf. Arzneimittelwechsel
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- gleichzeitige Gabe von Cytochrom P450 3A4 (CYP 3A4)-System-Inhibitoren oder -Induktoren:
- Anpassung der Nitrendipin-Dosis oder ggf. Verzicht auf Einnahme kann erforderlich sein
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Nitrendipin - peroral- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- allergische Reaktionen einschließlich Hautreaktionen und allergisches Ödem / Angioödem
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Angstzustände
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlafstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Migräne
- Benommenheit
- Müdigkeit
- Hypästhesien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Änderung der optischen Wahrnehmung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tinnitus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Palpitationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schmerzen im Brustkorb
- Angina pectoris
- es kann gelegentlich, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zum Auftreten von Schmerzen im Brustkorb und Angina-pectoris-Anfällen bzw. bei Patienten mit bestehender Angina pectoris zu einer Zunahme von Häufigkeit, Dauer und Schweregrad der Anfälle kommen
- vereinzelt Auftreten eines Herzinfarktes beschrieben
- Tachykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzinfarkt
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ödeme
- Vasodilatation (z.B. Flush mit Erythem)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- arterielle Hypotonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- Nasenbluten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Flatulenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- gastrointestinale und abdominale Schmerzen
- Durchfall
- Völlegefühl
- Übelkeit
- Erbrechen
- Mundtrockenheit
- Dyspepsie
- Verstopfung
- Gastroenteritis
- Gingiva-Hyperplasie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leberenzymerhöhungen (alkalische Phosphatase und/oder AST, ALT)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Myalgie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Niere und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Polyurie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Unwohlsein
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- unspezifischer Schmerz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Nitrendipin 20 mg Wirkstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser + Hilfsstoff Glycerol 85% + Hilfsstoff Hypromellose + Hilfsstoff Magnesium stearat + Hilfsstoff Maisstärke + Hilfsstoff Mannitol + Hilfsstoff Polysorbat 80 + Hilfsstoff Povidon K25 + Hilfsstoff Saccharose 0.32 mg Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff -
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