BENEFIX 250IE

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Steckbrief : BENEFIX 250IE

  • 00059950
  • Trockensubstanz mit Loesungsmittel
  • 1 ST
  • Pfizer Pharma GmbH
  • Preisvergleich
  • Produktinformationen
  • Wirkstoff und Bestandteile
  • Generika und Empfehlungen
  • Preisalarm
  • Kein Preis bekannt

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  • Allgemeine Produktinformationen

    • Auflösung und Verabreichung
      • Die beschriebene Vorgehensweise stellt nur eine Richtlinie für das Auflösen und die Verabreichung des Arzneimittels dar. Die Patienten sollten die genauen Anweisungen zur Venenpunktion befolgen, die von ihrem Arzt zur Verfügung gestellt werden. Für mehr Informationen, s. Gebrauchsinformation.
      • Nachdem das Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung mit dem Lösungsmittel aufgelöst wurde, wird das Präparat mittels intravenöser Infusion (i.v.) verabreicht. Für mehr Informationen, s. Gebrauchsinformation.
      • Waschen Sie sich stets Ihre Hände bevor Sie die folgenden Schritte durchführen. Bitte unbedingt auf aseptische Arbeitsweise (das bedeutet sauber und keimfrei) achten.
    • Auflösung
      • Für mehr Informationen, s. Gebrauchsinformation.
    • Verabreichung (intravenöse Injektion):
      • Das Präparat sollte über mehrere Minuten intravenös verabreicht werden. Ihr Arzt kann Ihre empfohlene Infusionsrate verändern, um die Infusion für Sie angenehmer zu machen.
      • Es liegen Berichte vor über Verklumpungen (Agglutination) von roten Blutkörperchen im Schlauchsystem oder der Spritze während der Verabreichung. Es wurden keine Nebenwirkungen im Zusammenhang mit diesen Berichten beobachtet. Um die Möglichkeit einer Verklumpung zu minimieren ist es wichtig, die Blutmenge, die in das Schlauchsystem gelangt, zu begrenzen. Es darf kein Blut in die Spritze gelangen. Wenn eine Verklumpung von roten Blutkörperchen im Schlauchsystem oder in der Spritze bemerkt wird, muss das gesamte Material (Schlauchsystem, Spritze, Lösung) verworfen und der Verabreichungsvorgang mit einer neuen Packung wiederholt werden.
      • Das Arzneimittel nicht mit Infusionslösungen mischen oder als kontinuierliche Infusion („Tropf") verabreichen, da die Verwendung als kontinuierliche Infusion nicht untersucht wurde.
      • Um Verletzungen durch falsche Handhabung zu vermeiden, entsorgen Sie nicht verwendete Lösung, leere Durchstechflaschen sowie verwendete Kanülen und Spritzen bitte in einem dafür vorgesehenen Abfallbehälter.
    • Für genaue Informationen zur Herstellung und Anwendung siehe Gebrauchsinformation.

    Anwendungsgebiete

    • Das Präparat ist ein mittels rekombinanter DNS-Technologie hergestelltes Blutgerinnungsfaktor-IX-Präparat zur Injektion. Der wirksame Bestandteil des Präparates ist Nonacog alfa. Patienten mit angeborener Hämophilie B (Christmas-Erkrankung) haben nicht genügend Blutgerinnungsfaktor IX, um Blutungen zu kontrollieren. Das Arzneimittel ersetzt bei Patienten mit Hämophilie B den Faktor IX und ermöglicht so die Blutgerinnung.
    • Das Arzneimittel dient zur Behandlung und Vorbeugung von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie B (angeborener Mangel an Faktor IX).

    Indikation
    • Therapie und Prophylaxe von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie B (angeborener Mangel an Faktor IX) bei allen Altersgruppen
    Art der Anwendung
    • zur intravenösen Injektion
    • langsame Injektion (meist 4 ml / Min.); Injektionsrate so wählen, wie sie für Patienten angenehm ist
    • bei Verdacht auf eine Überempfindlichkeitsreaktion im Zusammenhang mit der Verabreichun: Infusionsgeschwindigkeit herabsetzen oder die Infusion abbrechen
    • Anwendung als kontinuierliche Infusion nicht zugelassen und nicht empfohlen
    • nicht mit anderen Infusionslösungen mischen oder als Tropfinfusion geben
    • Agglutination von roten Blutkörperchen im Schlauchsystem oder der Spritze
      • es liegen Berichte vor über Agglutination von roten Blutkörperchen im Schlauchsystem oder der Spritze während der Verabreichung
      • es wurden keine Nebenwirkungen im Zusammenhang mit diesen Berichten beobachtet
      • um die Möglichkeit einer Agglutination zu minimieren ist es wichtig, die Blutmenge, die in das Infusionsbesteck gelangt, zu begrenzen
      • es darf kein Blut in die Spritze gelangen
      • wenn eine Agglutination von roten Blutkörperchen im Schlauchsystem oder in der Spritze bemerkt wird, muss das gesamte Material (Schlauchsystem, Spritze, Injektions-Lösung) verworfen und der Verabreichungsvorgang mit einer neuen Packung wiederholt werden

    Zubereitung

    • Auflösen des lyophilisierten Pulvers zur Herstellung einer Injektionslösung mit dem mitgelieferten Lösungsmittel (0,234%ige w/v Natriumchlorid-Lösung aus der Fertigspritze)

    Lagerung und Haltbarkeit

    • rekonstituiertes Produkt sofort, jedoch nicht später als 3 Stunden nach Rekonstitution, anwenden

    Inkompatibilitäten

    • Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln mischen

    Gegenanzeigen

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
      • wenn Sie allergisch gegen Nonacog alfa oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • wenn Sie allergisch gegen Hamsterproteine sind.

    Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Nonacog alfa - invasiv
    • Überempfindlichkeit gegen Nonacog alfa (rekombinanter Blutgerinnungsfaktor IX)
    • bekannte allergische Reaktion gegen Hamsterproteine

    Vorsichtsmaßnahmen

    • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
      • Suchen Sie sofort den Arzt auf, wenn die Blutung nicht wie erwartet aufhört.
      • Es können allergische Reaktionen auftreten. Das Produkt kann Spuren von Hamsterproteinen enthalten. Potenziell lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktionen (schwere allergische Reaktionen) wurden bei Faktor-IX-Produkten, einschließlich Nonacog alfa, beobachtet. Frühe Anzeichen von allergischen Reaktionen können sein: Atembeschwerden, Kurzatmigkeit, Schwellung, Nesselsucht, Juckreiz, generalisierte Urtikaria, Engegefühl im Brustbereich, pfeifende Atmung, niedriger Blutdruck, verschwommenes Sehen und Anaphylaxie (schwere allergische Reaktion, die Schluck- und/oder Atembeschwerden, Rötungen oder Schwellungen im Gesicht und/oder an den Händen hervorrufen kann).
      • Wenn allergische oder anaphylaktoide Reaktionen auftreten, beenden Sie sofort die Infusion, kontaktieren Sie Ihren Arzt oder suchen Sie sofort eine medizinische Notfalleinrichtung auf. Im Falle von schweren allergischen Reaktionen sollte eine alternative Therapie in Erwägung gezogen werden.
      • Bei Patienten, die bereits mit Faktor-IX-haltigen Produkten behandelt wurden, werden Aktivitäts-neutralisierende Antikörper (Hemmkörper) nur gelegentlich nachgewiesen. Dennoch sollte - wie bei allen Faktor-IX-Produkten - während der Behandlung mit dem Präparat sorgfältig darauf geachtet werden, ob Sie Faktor-IX-Hemmkörper entwickeln.
      • Forschungsergebnisse haben ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten eines Faktor-IX-Hemmkörpers und allergischen Reaktionen gezeigt. Daher sollten Sie, wenn Sie allergische Reaktionen, wie z. B. die oben beschriebenen entwickeln, auf die Anwesenheit eines Hemmkörpers hin untersucht werden. Es sollte bedacht werden, dass Patienten mit Faktor-IX-Hemmkörpern ein erhöhtes Anaphylaxierisiko bei zukünftiger Behandlung mit diesem Arzneimittel aufweisen können.
      • Die Bildung von Faktor IX im Körper wird durch das Faktor-IX-Gen kontrolliert. Patienten, die bestimmte Mutationen, innerhalb ihres Faktor-IX-Gens aufweisen, wie z. B. größere Deletion, haben möglicherweise eine höhere Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung eines Faktor-IX-Hemmkörpers und/oder einer allergischen Reaktion. Wenn somit bekannt ist, dass Sie eine solche Mutation haben, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise engmaschiger auf Anzeichen einer allergischen Reaktion hin überwachen, insbesondere, wenn Sie erstmals das Präparat erhalten.
      • Aufgrund des Risikos von allergischen Reaktionen mit Faktor IX sollten die anfänglichen Verabreichungen des Arzneimittels unter klinischer Beobachtung durchgeführt werden, wodurch gegebenenfalls eine angemessene Therapie von allergischen Reaktionen erfolgen kann.
      • Auch bei Abwesenheit eines Faktor-IX-Hemmkörpers können höhere Dosen des Präparates notwendig werden, als bei der Behandlung mit anderen aus Plasma hergestellten Faktor-IX-Präparaten, die Sie möglicherweise zuvor erhalten haben. Deshalb muss eine engmaschige Überwachung der Faktor-IX-Aktivität im Plasma (womit die Fähigkeit Ihres Bluts zur Blutgerinnselbildung gemessen wird) durchgeführt werden, um die Dosierung gegebenenfalls anpassen zu können. Wenn die Blutung nicht mit der empfohlenen Dosis kontrolliert werden kann, nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Arzt auf.
      • Wenn Sie an Leber- oder Herzerkrankungen leiden oder sich kürzlich einer Operation unterzogen haben, besteht ein erhöhtes Risiko für Störungen der Blutgerinnung (Koagulation).
      • Es wurde über eine Nierenerkrankung (nephrotisches Syndrom) nach Gabe hoher Dosen von aus Plasma hergestelltem Faktor IX bei Hämophilie-B-Patienten mit Faktor-IX-Hemmkörpern berichtet, in deren Vorgeschichte allergische Reaktionen auftraten.
      • Zur Behandlung von zuvor unbehandelten Patienten mit Nonacog alfa (Patienten, die nie zuvor eine Faktor-IX-Infusion erhielten), liegen keine ausreichenden Daten aus klinischen Studien vor.
      • Es wird empfohlen, dass Sie bei jeder Verabreichung des Präparates den Produktnamen und die Chargennummer dokumentieren.

     

    • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschienen.

    Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Nonacog alfa - invasiv
    • die Therapie sollte unter Aufsicht eines in der Behandlung der Hämophilie erfahrenen Arztes erfolgen
    • Überempfindlichkeit
      • es können allergische Überempfindlichkeitsreaktionen mit Nonacog alfa auftreten
      • das Produkt enthält Spuren von Hamsterproteinen
      • es wurden bei Faktor-IX-Produkten, einschließlich Nonacog alfa, potenziell lebensbedrohliche anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen beobachtet
      • die Patienten sollten angewiesen werden, dass sie bei Anzeichen einer Überempfindlichkeit die Anwendung des Arzneimittels abbrechen und sich an ihren Arzt wenden
      • sie sollten über frühe Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen aufgeklärt werden, darunter
        • Atembeschwerden
        • Kurzatmigkeit
        • Schwellung
        • Nesselsucht
        • generalisierte Urtikaria
        • Juckreiz
        • Engegefühl im Brustbereich
        • Bronchospamus
        • Laryngospasmus
        • Stenoseatmung
        • Blutdruckabfall
        • verschwommenes Sehen
        • Anaphylaxie
      • in einigen Fällen führten diese Reaktionen zu einer schweren Anaphylaxie
      • bei Schock muss die Behandlung nach den aktuellen medizinischen Leitlinien zur Schocktherapie erfolgen
      • im Falle von schweren allergischen Reaktionen sollten alternative hämostatische Maßnahmen ergriffen werden
    • Hemmkörper
      • bei Patienten, die bereits mit Faktor-IX-haltigen Produkten behandelt wurden (previously treated patients; PTPs), werden gelegentlich Hemmkörper nachgewiesen
      • da ein mit Nonacog alfa behandelter PTP während der klinischen Studien einen klinisch relevanten Hemmkörper niedrigen Titers entwickelte und da zur Antigenität des rekombinanten Faktor IX noch wenig Erfahrungswerte vorliegen, müssen Patienten, die mit Nonacog alfa behandelt werden, sorgfältig auf die Bildung von Faktor-IX-Hemmkörpern hin überwacht werden
        • für diese Hemmkörper muss unter Verwendung geeigneter biologischer Testverfahren eine Titration in Bethesda-Einheiten (B.U.) durchgeführt werden
      • in der Literatur finden sich Berichte über eine Korrelation zwischen dem Auftreten eines Faktor-IX-Hemmkörpers und allergischen Reaktionen
        • daher sollen Patienten mit allergischen Reaktionen auf das Vorhandensein eines Hemmkörpers getestet werden
        • es sollte bedacht werden, dass Patienten mit Faktor-IX-Hemmkörpern ein erhöhtes Anaphylaxierisiko bei fortgesetzter / späterer Faktor-IX-Behandlung aufweisen können
        • vorläufige Informationen weisen auf eine mögliche Beziehung zwischen dem Vorliegen größerer Deletionsmutationen innerhalb des Faktor-IX-Gens eines Patienten und einem gesteigerten Risiko einer Hemmkörperbildung und einer akuten Überempfindlichkeitsreaktion hin
        • Patienten, bei denen größere Deletionsmutationen innerhalb des Faktor-IX-Gens bekannt sind, sollten engmaschig auf Anzeichen und Symptome akuter Überempfindlichkeitsreaktionen hin überwacht werden, insbesondere während der Frühphase der erstmaligen Exposition an das Produkt
      • aufgrund des Risikos von allergischen Reaktionen auf Faktor-IX-Konzentrate sollte die initiale Gabe von Faktor IX nach Ermessen des behandelnden Arztes unter klinischer Beobachtung durchgeführt werden, sodass gegebenenfalls eine angemessene Therapie von allergischen Reaktionen erfolgen kann
    • thrombotische Ereignisse
      • obwohl das Arzneimittel nur Faktor IX enthält, muss das Risiko einer Thrombosebildung und einer Verbrauchskoagulopathie (disseminierte intravasale Gerinnung, DIC) berücksichtigt werden
      • da bei Verwendung von Faktor-IX-Komplex-Konzentraten in der Vergangenheit thromboembolische Komplikationen beobachtet wurden, können Produkte, die Faktor IX enthalten, eine potenzielle Gefährdung für Patienten darstellen, die Anzeichen einer Fibrinolyse aufweisen oder an Verbrauchskoagulopathie (DIC) leiden
      • eine klinische Beobachtung mit geeigneten biologischen Testverfahren ist zur Feststellung von Frühzeichen einer thrombotischen Komplikation oder einer Verbrauchskoagulopathie wegen des möglichen Risikos thromboembolischer Komplikationen erforderlich bei
        • Patienten mit Lebererkrankungen
        • bei frisch operierten Patienten
        • bei Neugeborenen
        • bei Patienten, bei denen das Risiko thrombotischer Ereignisse oder einer Verbrauchskoagulopathie besteht
      • in den genannten Fällen muss der Nutzen einer Behandlung mit Nonacog alfa gegen die Risiken dieser Komplikationen abgewogen werden
      • die Sicherheit und Wirksamkeit der Anwendung von Nonacog alfa als kontinuierliche Infusion sind nicht belegt
      • nach Markteinführung gab es Berichte über das Auftreten von Thrombosen, einschließlich des lebensbedrohlichen Vena-cava-superior-Syndroms (SVC-Syndrom) bei kritisch kranken Neugeborenen, die eine kontinuierliche Infusion von Nonacog alfa über einen zentralvenösen Katheter erhielten
    • nephrotisches Syndrom
      • es liegen Berichte über das Auftreten eines nephrotischen Syndroms nach versuchter Immuntoleranzinduktion bei Hämophilie-B-Patienten mit Faktor-IX-Hemmkörpern und allergischen Reaktionen in der Anamnese vor
      • Sicherheit und Wirksamkeit von Nonacog alfa zur Immuntoleranzinduktion wurden nicht nachgewiesen
    • kardiovaskuläre Ereignisse
      • bei Patienten mit bestehenden kardiovaskulären Risikofaktoren kann sich durch die Substitutionstherapie mit Faktor IX das kardiovaskuläre Risiko erhöhen
    • besondere Populationen
      • zur Behandlung von Patienten, die zuvor noch nicht mit Faktor-IX-Präparaten behandelt wurden, liegen keine ausreichenden Ergebnisse aus klinischen Studien mit Nonacog alfa vor
    • Rückverfolgbarkeit
      • um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
      • Patienten können eines der abziehbaren Etiketten von der Durchstechflasche zur Dokumentation der Chargennummer in ihr Tagebuch kleben oder zur Meldung von Nebenwirkungen nutzen
    Schwangerschaftshinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Nonacog alfa - invasiv
    • Anwendung von Faktor IX in der Schwangerschaft nur bei eindeutiger Indikationsstellung
    • aufgrund des seltenen Vorkommens der Hämophilie B bei Frauen liegen keine Erfahrungen über die Anwendung von Gerinnungsfaktor IX während der Schwangerschaft vor
    • es wurden keine Reproduktionsstudien am Tier mit Nonacog alfa durchgeführt
    • Fertilität
      • die Wirkung von Nonacog alfa auf die Fruchtbarkeit ist nicht untersucht worden
    Stillzeithinweise, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Nonacog alfa - invasiv
    • Faktor IX darf in der Stillzeit nur bei eindeutiger Indikationsstellung angewendet werden
    • aufgrund des seltenen Vorkommens der Hämophilie B bei Frauen liegen keine Erfahrungen über die Anwendung von Faktor IX während der Stillzeit vor

    Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

    Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
    keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben
    geringfügig Concizumab / Faktor-VIII-, Faktor-IX-, Bypassing-Präparate

    Warnhinweise

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, sollten Sie das Arzneimittel nur nach ausdrücklicher ärztlicher Anweisung anwenden. Es ist nicht bekannt, ob das Präparat zu einer Schädigung des Fötus führt, wenn es in der Schwangerschaft angewendet wird. Im Falle einer eintretenden Schwangerschaft oder in der Stillzeit kann Ihr Arzt Ihnen zum Absetzen der Behandlung raten.
    • Fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

    Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.

    Dosierungsanleitung

    • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.
    • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die Dosierung wird von Ihrem Arzt festgelegt. Die Dosierung und die Behandlungsdauer hängen von Ihrem individuellen Bedarf für die Faktor-IX-Substitutionstherapie und davon ab, wie schnell Ihr Körper Faktor IX verarbeitet, was regelmäßig überprüft wird.
    • Möglicherweise bemerken Sie einen Unterschied in der Dosis, die Sie erhalten, wenn Sie von einem aus Plasma hergestellten Faktor-IX-Produkt zu diesen Präparat wechseln.
    • Im Ermessen des Arztes kann während der Behandlung mit dem Arzneimittel eine Dosisänderung erfolgen.

     

    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Bei Injektion einer größeren als der vom Arzt empfohlenen Menge umgehend Ihren Arzt konsultieren.

     

    • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
      • Brechen Sie die Anwendung nicht ab, ohne sich mit Ihrem Arzt zu beraten.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

    Dosierung

    Basiseinheit: nach Rekonstitution enthält jeder ml der Lösung etwa 50 I.E. Nonacog alfa

    • Therapie und Prophylaxe von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie B (angeborener Mangel an Faktor IX)
      • Dosisbestimmung unter Verwendung folgender Formel:
        • erforderliche Faktor-IX-Einheiten (I.E.) = Körpergewicht (kg) × erwünschter Faktor-IX-Anstieg (%) oder (I.E./dl) × reziproke beobachtete recovery
        • für recovery (Wiederfindung) von 0,8 I.E./dl (durchschnittlicher Anstieg von Faktor IX) gilt dann:
          • erforderliche Faktor-IX-Einheiten (I.E.) = Körpergewicht (kg) × erwünschter Faktor-IX-Anstieg (%) oder (I.E./dl) × 1,3 I.E./kg
      • im Falle folgender hämorrhagischer Ereignisse darf Faktor-IX-Aktivität im angegebenen Zeitraum nicht unter angegebenen Plasmaaktivitätsspiegel (in % des Normalwerts oder in I.E./dl) fallen:
        • frühe Gelenks-, Muskel- oder orale Blutung
          • Faktor-IX-Spiegel: 20 - 40
          • Dosis alle 24 Stunden wiederholen
          • Behandlungsdauer: mind. 1 Tag, bis Blutung, angezeigt durch Schmerzen, gestillt oder Wundheilung erreicht ist
        • mittelschwere Gelenks- oder Muskelblutung, Hämatome
          • Faktor-IX-Spiegel: 30 - 60
          • Infusion alle 24 Stunden wiederholen
          • Behandlungsdauer: 3 - 4 Tage oder mehr, bis Schmerzen und akute Behinderung aufhören
        • lebensbedrohliche Blutungen
          • Faktor-IX-Spiegel: 60 - 100
          • Infusion alle 8 - 24 Stunden wiederholen
          • Behandlungsdauer: bis Patient außer Gefahr ist
        • kleine chirurgische Eingriffe (einschließlich Zahnextraktion)
          • Faktor-IX-Spiegel: 30 - 60
          • Dosis alle 24 Stunden
          • Behandlungsdauer: mind. 1 Tag, bis Wundheilung erreicht ist
        • große chirurgische Eingriffe
          • Faktor-IX-Spiegel: 80 - 100 (prä- und postoperativ)
          • Infusion alle 8 - 24 Stunden wiederholen
          • Behandlungsdauer: bis zur adäquaten Wundheilung, danach Therapie für mind. 7 weitere Tage fortsetzen, um Faktor-IX-Aktivität von 30 - 60 % (I.E./dl) aufrechtzuerhalten
      • Langzeitprophylaxe von Blutungen bei Patienten mit schwerer Hämophilie B
        • Dosis in klinischer Studie zur routinemäßigen Sekundärprophylaxe bei Patienten, die bereits mit Faktor-IX-haltigen Produkten behandelt wurden (previously treated patients - PTPs): 40 I.E. / kg KG (Bereich: 13 - 78 I.E./kg KG) / 3 bis 4 Tage
        • in einigen Fällen, insbesondere bei jüngeren Patienten, können kürzere Dosierungsintervalle oder höhere Dosen erforderlich sein
      • Kinder und Jugendliche
        • nur begrenzte Daten für Kinder < 6 Jahren zur Bedarfsbehandlung und Behandlung bei chirurgischen Eingriffen vorhanden
        • mittlere Prophylaxedosis (+/- Standardabweichung) betrug 63,7 (+/- 19,1) I.E. / kg verabreicht in 3- bis 7-tägigem Abstand
        • bei jüngeren Patienten können kürzere Dosierungsintervalle oder höhere Dosen erforderlich sein
        • Faktor-IX-Verbrauch zur Routineprophylaxe betrug bei 22 auswertbaren Patienten 4607 (+/- 1849) I.E. / kg / Jahr bzw. 378 (+/- 152) I.E. / kg / Monat
        • deshalb gründliche Überwachung sowohl der Faktor-IX-Aktivität im Plasma als auch der pharmakokinetischen Parameter, wie z.B. Recovery und Halbwertszeit, entsprechend der klinischen Indikation, um Dosierung je nach Bedarf anzupassen
      • ältere Patienten
        • unzureichende Daten, um festellen zu können, ob ältere Patienten anders auf die Behandlung reagieren
        • individuelle Dosisanpasung
      • Hinweise
        • Dosierung und Dauer der Substitutionstherapie abhängig vom Schweregrad des Faktor-IX-Mangels, Ort und Ausmaß der Blutung und vom klinischen Zustand des Patienten
        • Ansprechen des individuellen Patienten auf Faktor IX unterschiedlich, da unterschiedliche Wiederfindungsraten in vivo erreicht und verschiedene Halbwertszeiten nachgewiesen werden
        • Dosierung auf Basis des Körpergewichts muss für unter- oder übergewichtige Patienten unter Umständen angepasst werden
        • insbesondere bei großen operativen Eingriffen genaue Überwachung der Substitutionstherapie mittels Gerinnungsanalyse (Faktor-IX-Aktivität im Plasma) unverzichtbar
        • bei Verwendung eines auf der Thromboplastinzeit (aPTT) basierenden einstufigen In-vitro-Gerinnungstests zur Bestimmung der Faktor-IX-Aktivität in Blutproben des Patienten können die Ergebnisse der Faktor-IX-Aktivität sowohl von der Art des verwendeten aPTT-Reagenz als auch vom verwendeten Referenzstandard erheblich beeinflusst werden
        • dies ist besonders dann wichtig, wenn das Labor und/oder die im Test verwendeten Reagenzien gewechselt werden
        • die Zahl der verabreichten Faktor-IX-Einheiten wird in Internationalen Einheiten (I.E.), entsprechend dem aktuellen WHO-Standard für Faktor-IX-Produkte, angegeben
        • Angabe der Faktor-IX-Aktivität im Plasma entweder als Prozentsatz (bezogen auf normales menschliches Plasma) oder in Internationalen Einheiten (bezogen auf internationalen Standard für Faktor IX im Plasma)
        • 1 Internationale Einheit (I.E.) an Faktor-IX-Aktivität entspricht der Menge von Faktor IX in 1 ml normalen Plasmas des Menschen
        • Abschätzung der benötigten Dosis auf Grundlage, dass 1 Einheit der Faktor-IX-Aktivität / kg Körpergewicht bei erwachsenen Patienten (>/= 12 Jahre) den Spiegel an zirkulierendem Faktor IX durchschnittlich um ca. 0,8 I.E./dl (Streubreite 0,4 - 1,4 I.E./dl) erhöht
        • die zu verabreichende Dosis und die Häufigkeit der Anwendung sollten sich stets nach der individuellen klinischen Wirksamkeit richten

    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Überempfindlichkeit/allergische Reaktionen
      • Es können allergische Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Solche Reaktionen können beispielsweise ein Anschwellen des Gesichts oder der Kehle, Brennen und Stechen an der Infusionsstelle, Schüttelfrost, Hitzegefühl, Juckreiz, Kopfschmerzen, Nesselsucht, niedriger Blutdruck, Lethargie, Übelkeit, Unruhe, Herzrasen, Engegefühl in der Brust, Kribbeln, Erbrechen und pfeifende Atmung sein. In einigen Fällen führten diese Reaktionen zu einer schweren Anaphylaxie. Allergische Reaktionen können zusammen mit der Entwicklung von Faktor-IX-Hemmkörpern auftreten.
      • Diese Reaktionen sind potenziell lebensbedrohlich. Wenn allergische/anaphylaktische Reaktionen auftreten, beenden Sie sofort die Infusion, kontaktieren Sie Ihren Arzt oder suchen Sie sofort eine medizinische Notfalleinrichtung auf. Die erforderliche Behandlung hängt von der Art und Schwere der Nebenwirkungen ab.
    • Entwicklung von Hemmkörpern
      • Patienten mit Hämophilie B können neutralisierende Antikörper (Hemmkörper, Inhibitoren) gegen Faktor IX entwickeln. Eine erhöhte Menge an dem üblicherweise zur Behandlung einer Blutung benötigten Nonacog alfa und/oder eine nach der Behandlung weiterbestehende Blutung können ein Anzeichen für Auftreten von solchen Hemmkörpern sein. In solchen Fällen wird die Kontaktaufnahme mit einem auf Hämophilie spezialisierten Zentrum empfohlen. Ihr Arzt wird Sie möglicherweise im Hinblick auf die Entwicklung von Hemmkörpern überwachen wollen.
      • Es wurde über eine Nierenerkrankung (nephrotisches Syndrom) nach Gabe hoher Dosen von aus Plasma hergestelltem Faktor IX zur Induktion einer Immuntoleranz bei Hämophilie-B-Patienten mit Faktor-IX-Hemmkörpern berichtet, in deren Vorgeschichte allergische Reaktionen auftraten.
    • Thrombotische Ereignisse
      • Wenn Sie Risikofaktoren für die Entwicklung von Blutgerinnseln haben, einschließlich eines venösen Dauerkatheters, kann das Präparat das Risiko einer Thrombose (unnormales Blutgerinnsel) in Ihrem Körper erhöhen. Es gibt Berichte über schwerwiegende Gerinnselbildungen, einschließlich lebensbedrohlicher Blutgerinnsel bei kritisch kranken Neugeborenen, die das Arzneimittel durch einen zentralvenösen Katheter als kontinuierliche Infusion erhielten. Fälle von peripherer Thrombophlebitis (Schmerzen und Rötung der Venen) und Thrombosen der tiefen Venen (Blutgerinnsel in den Extremitäten) wurden ebenfalls berichtet. In den meisten dieser Fälle wurde das Präparat als kontinuierliche Infusion angewendet, was keine zugelassene Art der Anwendung ist.
    • Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Kopfschmerzen
      • Husten
      • Fieber
    • Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Überempfindlichkeits-/allergische Reaktionen
      • Schwindelgefühl, Geschmacksstörungen
      • Venenentzündung (Schmerzen und Rötung der Venen), Hitzegefühl
      • Erbrechen, Übelkeit
      • Hautausschlag, Nesselsucht
      • Brustkorbbeschwerden (einschließlich Brustkorbschmerzen)
      • Reaktion an der Infusionsstelle (einschließlich Juckreiz und Rötung an der Infusionsstelle), Schmerzen und Beschwerden an der Infusionsstelle
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Entwicklung neutralisierender Antikörper (Hemmstoffe)
      • Gewebsentzündung an der Infusionsstelle (Schmerzen und Rötung der Haut)
      • Schläfrigkeit, Zittern
      • Sehstörungen (einschließlich verschwommenes Sehen, Sehen von Flecken/ Lichterscheinungen)
      • Herzrasen, niedriger Blutdruck
      • Niereninfarkt (Unterbrechung der Blutzufuhr zur Niere)
    • Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Anaphylaktische Reaktion
      • Thrombotische Ereignisse (abnorme Blutgerinnsel)
      • Unzureichendes Ansprechen auf die Behandlung (Blutungen werden nicht gestoppt oder verhindert)
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Die gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
    (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)
    Nonacog alfa - invasiv
    • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Zellulitis an der Infusionsstelle
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Überempfindlichkeit, einschließlich Arzneimittelüberempfindlichkeit, Angioödem, Bronchospasmus, Stenoseatmung, Dyspnoe und Laryngospasmus
          • z.B. Brennen und Stechen an der Infusionsstelle, Schüttelfrost, Hitzegefühl, generalisierte Urtikaria, Kopfschmerz, Nesselsucht, Hypotonie, Lethargie, Übelkeit, Unruhe, Tachykardie, Engegefühl im Brustbereich, Kribbeln und Erbrechen
          • trat in einigen Fällen in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit der Entwicklung von Faktor-IX-Hemmkörpern auf
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Entwicklung von Antikörpern gegen Hamsterproteine mit entsprechenden
          Überempfindlichkeitsreaktionen
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • anaphylaktische Reaktion, einschließlich Schock (nach Markteinführung identifiziert)
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Kopfschmerzen, einschließlich Migräne und Sinuskopfschmerz
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Schwindelgefühl
        • Geschmacksstörung
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Somnolenz
        • Tremor
    • Augenerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Sehstörungen, einschließlich szintillierendes Skotom und verschwommenes Sehen
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Husten, einschließlich Husten mit Auswurf
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Niereninfarkt
          • entwickelt bei einem Hepatitis-C-Antikörper-positivem Patienten 12 Tage nach einer wegen einer Blutung gegebenen Nonacog alfa-Dosis
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • nephrotisches Syndrom
          • nach versuchter Immuntoleranzinduktion bei Hämophilie-B-Patienten mit Faktor-IX-Hemmkörpern und allergischen Reaktionen in der Anamnese
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Faktor-IX-Hemmung (transiente Bildung niedrigtitriger Hemmkörper)
          • bei Auftreten solcher Hemmkörper kann sich dieser Zustand in einem unzureichenden klinischen Ansprechen manifestieren
          • in solchen Fällen wird die Kontaktaufnahme mit einem auf Hämophilie spezialisierten Zentrum empfohlen
    • Herzerkrankungen
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Tachykardie, einschließlich erhöhte Herzfrequenz, Sinustachykardie
    • Gefäßerkrankungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Hitzegefühl, einschließlich Hitzewallung, Wärmegefühl, warme Haut
        • Phlebitis
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Hypotonie einschl. erniedrigter Blutdruck
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Vena-cava-superior-Syndrom (SVC-Syndrom) (bei Neugeborenen in kritischem Zustand während der Verabreichung einer kontinuierlichen Infusion von Nonacog alfa durch einen Zentralvenenkatheter) (nach Markteinführung identifiziert)
        • tiefe Venenthrombose (nach Markteinführung identifiziert)
        • Thrombose (nach Markteinführung identifiziert)
        • Thrombophlebitis (nach Markteinführung identifiziert)
        • potenzielles Risiko für thromboembolische Ereignisse nach der Verabreichung von Faktor-IX-Produkten
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Übelkeit
        • Erbrechen
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Urtikaria
        • Ausschlag, einschließlich makulöser, papulöser oder makulo-papulöser Ausschlag
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Fieber
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Reaktion an der Infusionsstelle, einschließlich Juckreiz an der Infusionsstelle und Erythem an der Infusionsstelle
        • Schmerzen an der Infusions-/Injektionsstelle, einschließlich Beschwerden an der Infusionsstelle
        • Brustkorbbeschwerden, einschließlich Brustkorbschmerz, Brustenge
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • unzureichendes Ansprechen auf die Therapie (nach Markteinführung identifiziert)
    • Untersuchungen
      • unzureichende Faktor-IX-Recovery (nach Markteinführung identifiziert)

  • Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels

    Stoffname Stoffmenge Stofftyp
    Nonacog alfa250 IEWirkstoff
    Glycin+Hilfsstoff
    Histidin+Hilfsstoff
    Natrium chlorid LösungmgHilfsstoff
    Polysorbat 80+Hilfsstoff
    SaccharosemgHilfsstoff
    Gesamt Natrium Ion4.6 mgZusatzangabe
    Gesamt Natrium Ion0.2 mmolk.A.

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