günstigster Produktpreis ab
19,33 €
bei
Rathaus Apotheke
versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
& inkl. MwSt.
Preis pro 1 ST / 0,64 €
Daten vom 28.10.2025 09:18 Uhr
andere Packungsgrößen
- Preisvergleich
- Produktinformationen
- Wirkstoff und Bestandteile
- Generika und Empfehlungen
- Preisalarm
-
Folgende Partner bieten Ihre Auswahl an Produkten und Medikamenten an. Auf dieser Webseite können Sie keine Produkte kaufen,
sondern ausschließlich Produkte und Anbieter vergleichen. Die Informationen ersetzen auf keinen Fall die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.
Rathaus ApothekeProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
Apotheke zum weißen SchwanProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
db – die BeraterapothekeProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
Malteser-ApothekeProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
Biber Apotheke Nowodworski-Bade-Apotheken-OHGProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
Apotheke Kempken Nowodworski-Bade-Apotheken-OHGProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
Werratal-ApothekeProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
shop-apotheke-kirchlintelnProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
Sander Apotheke MitteProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
Ohm ApothekeProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
Zabo-ApothekeProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
Friedenshof-ApothekeProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
alex apotheke im globus hafelstraßeProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
Werratal-ApothekeProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
Markt-ApothekeProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt.
apofant e.K. Elefanten ApothekeProduktpreis19,33 €versandkostenfrei
& inkl. MwSt. -
Allgemeine Produktinformationen
- Nehmen Sie die Tablette mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) ein.
- Teilen Sie die Dosen gleichmäßig über den Tag auf, mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden.
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Anwendungsgebiete
- Das Präparat ist ein Antibiotikum. Der Wirkstoff ist Amoxicillin. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Penicilline" genannt werden.
- Wofür wird es angewendet
- Das Arzneimittel wird angewendet, um von Bakterien verursachte Infektionen an verschiedenen Stellen des Körpers zu behandeln. Es kann auch in Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, um ein Magengeschwür zu behandeln.
Indikation- Amoxicillin AL® ist indiziert für die Behandlung der folgenden Infektionen bei Erwachsenen und Kindern:
- akute bakterielle Sinusitis,
- akute Otitis media,
- akute Streptokokken-Tonsillitis und -Pharyngitis,
- akute Verschlimmerung chronischer Bronchitis,
- ambulant erworbene Pneumonie,
- akute Zystitis,
- asymptomatische Bakteriurie in der Schwangerschaft,
- akute Pyelonephritis,
- typhoides und paratyphoides Fieber,
- Zahnabszesse mit ausgedehnter Cellulitis,
- prothetische Infektionen der Gelenke,
- Helicobacter pylori Eradikation,
- Lyme-Borreliose.
- Amoxicillin AL® ist ebenfalls indiziert zur Prophylaxe von Endokarditis.
- Die offiziellen Richtlinien bezüglich der entsprechenden Verwendung von antimikrobiell wirkenden Mitteln sollten berücksichtigt werden.
- Amoxicillin AL® ist zum Einnehmen bestimmt.
- Die Aufnahme von Amoxicillin AL® ist unabhängig von Nahrung.
- Die Therapie kann entsprechendden Dosierungsempfehlungen intravenöser Darreichungsformen parenteral begonnen und mit Darreichungsformen zum Einnehmen fortgeführt werden.
- Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen werden. Die Einnahme während der Mahlzeiten beeinträchtigt die Wirksamkeit von Amoxicillin nicht.
- Hinweis:
- Amoxicillin besitzt einen wirkstoffspezifischen Eigengeruch und -geschmack, der unterschiedlich stark in Erscheinung treten kann und keinen Einfluss auf die Wirksamkeit hat.
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Amoxicillin, Penicillin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie schon einmal eine allergische Reaktion gegen irgendein anderes Antibiotikum hatten. Dabei kann es sich um einen Hautausschlag oder Schwellungen von Gesicht oder Hals gehandelt haben.
- Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft. Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Kontraindikation (absolut)- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegen ein anderes Penicillin oder einen der sonstigen Bestandteile,
- Vorgeschichte einer schweren unmittelbaren Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. Anaphylaxie) gegen ein anderes Beta-Lactam (z. B. ein Cephalosporin, Carbapenem oder Monobactam).
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- Pfeiffer'sches Drüsenfieber haben (Fieber, Halsschmerzen, geschwollene Drüsen und extreme Müdigkeit),
- Nierenprobleme haben,
- nur unregelmäßig urinieren.
- Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft.
- Blut- und Urin-Untersuchungen
- Wenn bei Ihnen
- Urin-Tests (Glucose) oder Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Leberwerte,
- Estriol-Tests (werden während der Schwangerschaft verwendet, um die Entwicklung des Embryos/Fetus zu kontrollieren)
- vorgenommen werden, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker darüber, dass Sie das Präparat einnehmen. Dies ist notwendig, weil Amoxicillin die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen kann.
- Wenn bei Ihnen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel kann Nebenwirkungen verursachen und diese Beschwerden (wie allergische Reaktionen, Schwindelgefühl und Krämpfe) können Ihre Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
- Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Vor dem Beginn einer Therapie mit Amoxicillin sollten sorgfältige Erkundigungen bezüglich einer früheren Überempfindlichkeitsreaktion auf Penicilline, Cephalosporine oder Beta-Lactam-Agenzien eingeholt werden.
- Bei Patienten, die mit Penicillinen behandelt wurden, wurden schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich anaphylaktoider und schwerer kutaner Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die einen Myokardinfarkt zur Folge haben kann. Es ist eher wahrscheinlich, dass diese Reaktionen bei Personen mit einer Vorgeschichte einer Penicillin-Überempfindlichkeitsreaktion und bei atopischen Personen auftreten. Wenn es zu einer allergischen Reaktion kommt, muss die Amoxicillin-Therapie abgebrochen werden und eine entsprechende Alternativtherapie begonnen werden.
- Das arzneimittelbedingte Enterokolitissyndrom (DIES) wurde hauptsächlich bei Kindern berichtet, die Amoxicillin erhalten haben. DIES ist eine allergische Reaktion mit dem Leitsymptom anhaltenden Erbrechens (1 - 4 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels) bei einem Fehlen von allergischen Haut- oder Atemwegssymptomen. Weitere Symptome können Bauchschmerzen, Diarrhö, Hypotonie oder Leukozytose mit Neutrophilie sein.
- Es sind schwere Fälle inklusive einer Progression bis hin zum Schock aufgetreten.
- Nicht empfindliche Mikroorganismen
- Amoxicillin ist nicht geeignet zur Behandlung einiger Infektionsarten, außer wenn der Erreger schon nachgewiesen wurde und es bekannt ist, dass er empfindlich ist, oder wenn eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Erreger geeignet für die Behandlung mit Amoxicillin ist. Dies trifft insbesondere zu unter Berücksichtigung der Behandlung von Patienten mit Harnwegsinfektionen und schweren Infektionen in Ohren, Nase und Hals.
- Krämpfe
- Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei denen, die hohe Dosen bekommen, oder bei Patienten mit prädisponierenden Faktoren (z. B. Krampfanfälle in der Vorgeschichte, behandelte Epilepsie oder Hirnhauterkrankungen) können Krämpfe auftreten.
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte die Dosis dem Schweregrad der Nierenfunktionsstörung angepasst werden.
- Hautreaktionen
- Das Auftreten eines fieberhaften generalisierten Erythems zusammen mit Pusteln am Beginn der Behandlung kann ein Symptom einer akuten generalisierten exanthemischen Pustulose (AGEP) sein. Diese Reaktion erfordert das Absetzen von Amoxicillin und jede nachfolgende Anwendung ist kontraindiziert.
- Amoxicillin sollte bei Verdacht auf infektiöse Mononukleose vermieden werden, da es bei dieser Erkrankung zu einem Auftreten eines masernartigen Ausschlages nach der Anwendung von Amoxicillin kommen kann.
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion
- Die Jarisch-Herxheimer-Reaktion trat nach der Amoxicillin-Behandlung von Borreliose auf. Es resultiert direkt aus der bakteriziden Aktivität von Amoxicillin gegenüber den verursachenden Bakterien der Borreliose, den Spirochäten Borrelia burgdorferi. Die Patienten sollten beruhigt werden, dass dies eine häufige und meist selbstlimitierende Folge der Antibiotikabehandlung der Borreliose ist.
- Überwucherung von nicht empfindlichen Mikroorganismen
- Bei längerfristiger Anwendung kann es gelegentlich zu einem übermäßigen Wachstum von unempfindlichen Erregern kommen.
- Bei fast allen Antibiotika wurde über Fälle von Antibiotika-assoziierter Kolitis berichtet, deren Schweregrad leicht bis lebensbedrohlich sein kann. Daher ist es wichtig, bei Patienten, bei denen es während oder nach Anwendung eines Antibiotikums zu Durchfall kommt, an diese Diagnose zu denken. Sollte es zu einer Antibiotika-assoziierten Kolitis kommen, sollte Amoxicillin sofort abgesetzt werden, ein Arzt aufgesucht und eine entsprechende Therapie begonnen werden. Anti-peristaltische Arzneimittel sind in dieser Situation kontraindiziert.
- Längerfristige Therapie
- Eine regelmäßige Überprüfung der Organsystemfunktionen, einschließlich Nieren-, Leber- und hämatopoetische Funktion, ist während einer längerfristigen Behandlung ratsam. Von erhöhten Leberenzymen und Veränderungen der Blutzellen wurde berichtet.
- Antikoagulantien
- Selten wurde von der Verlängerung der Prothrombinzeit berichtet bei Patienten, die Amoxicillin erhielten. Bei gleichzeitiger Verordnung von Antikoagulantien sind angemessene Kontrollen durchzuführen.
- Möglicherweise muss die Dosis von oralen Antikoagulantien angepasst werden, um den gewünschten Grad an Antikoagulation zu erzielen.
- Kristallurie
- Bei Patienten mit verminderter Harnausscheidung wurde in sehr seltenen Fällen eine Kristallurie (einschließlich akuter Nierenschädigung) beobachtet, und zwar vorwiegend unter einer parenteralen Therapie.
- Während der Anwendung hoher Amoxicillin-Dosen ist auf eine adäquate Flüssigkeitszufuhr und Harnausscheidung zu achten, um das Risiko für eine Amoxicillin Kristallurie zu verringern. Bei Patienten mit Blasenkatheter ist die Durchgängigkeit des Katheters regelmäßig zu kontrollieren.
- Beeinträchtigung von Diagnose-Tests
- Erhöhte Amoxicillin-Mengen in Serum und Harn beeinflussen wahrscheinlich bestimmte Labortests. Aufgrund der hohen Konzentrationen von Amoxicillin im Harn kommt es häufig zu falsch positiven Ergebnissen mit chemischen Methoden.
- Es wird empfohlen, während der Behandlung mit Amoxicillin enzymatische Glucose-Oxidase-Methoden zum Nachweis von Glucose anzuwenden.
- Das Vorliegen von Amoxicillin kann Untersuchungsergebnisse für Estriol bei Schwangeren verfälschen.
- Sonstige Bestandteile
- Amoxicillin AL® enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei".
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Probenecid
- Die gleichzeitige Anwendung von Probenecid wird nicht empfohlen. Probenecid vermindert die renale tubuläre Sekretion von Amoxicillin. Die gleichzeitige Anwendung von Probenecid kann zu erhöhten und verlängerten Blutspiegeln von Amoxicillin führen.
- Allopurinol
- Gleichzeitige Anwendung von Allopurinol während der Behandlung mit Amoxicillin kann die Wahrscheinlichkeit von allergischen Hautreaktionen erhöhen.
- Tetracycline
- Tetracycline und andere bakteriostatische Arzneimittel können die bakterienabtötende Wirkung von Amoxicillin behindern.
- Orale Antikoagulantien
- Orale Antikoagulantien und Penicillin-Antibiotika finden breite Anwendung in der Praxis, und es liegen keine Berichte über Wechselwirkungen vor. Allerdings wurden in der Literatur Fälle von erhöhten Werten der International Normalised Ratio (INR) bei Patienten beschrieben, die mit Acenocoumarol oder Warfarin behandelt wurden und denen eine Behandlung mit Amoxicillin verordnet wurde. Wenn eine gemeinsame Anwendung notwendig ist, sollten zu Beginn und am Ende der Behandlung mit Amoxicillin die Prothrombinzeit oder der INR-Wert sorgfältig überwacht werden. Zusätzlich können Dosisanpassungen bei den oralen Antikoagulantien notwendig werden.
- Methotrexat
- Penicilline können die Ausscheidung von Methotrexat vermindern, was zu einer potenziellen Erhöhung der Toxizität führen kann.
- Probenecid
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Allerdings kann es zu Nebenwirkungen (z. B. allergischen Reaktionen, Schwindel, Krampfanfällen) kommen, die die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen können.
- Überdosierung
- Symptome und Anzeichen einer Überdosierung
- Es kann zu gastrointestinalen Symptomen (wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall) und zu Störungen des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts kommen. Es wurde eine Amoxicillin-Kristallurie beschrieben, die in einigen Fällen zu einer Niereninsuffizienz führte. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei solchen, die hohe Dosen erhalten, kann es zu Krampfanfällen kommen.
- Amoxicillin-Kristallurie, die in einigen Fällen zu Nierenversagen führte, wurde beobachtet.
- Behandlung einer Intoxikation
- Gastrointestinale Symptome können unter Beachtung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts symptomatisch behandelt werden.
- Amoxicillin lässt sich mittels Hämodialyse aus dem Blut entfernen.
- Symptome und Anzeichen einer Überdosierung
- Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf die Reproduktion schließen. Begrenzte Daten beim Menschen zur Verwendung von Amoxicillin während der Schwangerschaft weisen nicht auf ein erhöhtes Risiko von Geburtsfehlern hin. Amoxicillin kann während der Schwangerschaft angewendet werden, wenn der potenzielle Nutzen einer Behandlung das potenzielle Risiko überwiegt.
- Fertilität
- Es gibt keine Daten über die Auswirkungen von Amoxicillin auf die menschliche Fertilität.
- In reproduktiven Tierstudien wurden keine Effekte auf die Fertilität beobachtet.
- Amoxicillin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über mit dem potenziellen Risiko einer Sensibilisierung. Folglich sind Durchfall und eine Pilzinfektion der Schleimhäute beim gestillten Säugling möglich, so dass eventuell abgestillt werden muss. Amoxicillin sollte während der Stillzeit nur nach einer Nutzen/Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt angewendet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Wenn Sie Allopurinol (zur Behandlung der Gicht) mit dem Präparat einnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie eine allergische Hautreaktion haben werden.
- Die gleichzeitige Anwendung von Probenecid (angewendet zur Behandlung von Gicht) kann die Ausscheidung von Amoxicillin verringern und wird nicht empfohlen.
- Wenn Sie ein Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (wie Warfarin) einnehmen, sind möglicherweise zusätzliche Blutuntersuchungen erforderlich.
- Wenn Sie andere Antibiotika einnehmen (wie Tetracycline), kann dieses Arzneimittel weniger wirksam sein.
- Penicilline können die Ausscheidung von Methotrexat (angewendet zur Behandlung von Krebs und schwerer Schuppenflechte) verringern, was zu einer möglichen Zunahme der Nebenwirkungen führen kann.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
mittelschwer Methotrexat / Penicilline
Penicilline / Allopurinol
Penicilline / Tetracycline
Bupropion / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Typhus-Impfstoff, oral / Antibiotika
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Cholera-Impfstoff, oral / Antibiotika
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
geringfügig Vitamin-K-Antagonisten / Penicilline
Heparin / Penicilline
Penicilline / Erythromycin
Pemetrexed / OAT3-Inhibitoren
Penicilline / Probenecid
Beta-Laktam-Antibiotika / Zink-Salze
Regorafenib / Antibiotika
Antibiotika / Acetylcystein
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Penicilline / Sulfonamide
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
unbedeutend Kontrazeptiva, orale / Penicilline
Penicilline / Salicylate, hochdosiert
Penicilline / Antirheumatika, nicht-steroidale
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)Warnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Teilen Sie die Dosen gleichmäßig über den Tag auf, mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg
- Alle Dosen wurden abhängig von dem Körpergewicht der Kinder in Kilogramm errechnet.
- Ihr Arzt wird Sie beraten, wie viel Amoxicillin Sie Ihrem Kind geben sollen.
- Die übliche Dosis beträgt 40 mg bis 90 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag, angewendet in zwei oder drei aufgeteilten Dosen.
- Die maximal empfohlene Dosis beträgt 100 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag.
- Alle Dosen wurden abhängig von dem Körpergewicht der Kinder in Kilogramm errechnet.
- Erwachsene, ältere Patienten und Kinder mit einem Körpergewicht von 40 kg oder mehr
- Die übliche Dosis von Amoxicillin ist 250 mg bis 500 mg dreimal täglich oder 750 mg bis 1 g alle 12 Stunden, abhängig von dem Schweregrad und der Art der Infektion.
- Schwere Infektionen: 750 mg bis 1 g dreimal täglich.
- Harnwegsinfektionen: 3 g zweimal täglich für einen Tag.
- Borreliose (eine Infektion, die durch Zecken verbreitet wird): Isoliertes Erythema migrans (Frühstadium - roter oder rosafarbener, runder Hautausschlag): 4 g pro Tag, systemische Erscheinungsform (Spätstadium - bei mehreren ernsten Symptomen oder wenn sich die Krankheit über den Körper ausbreitet): bis zu 6 g pro Tag.
- Magengeschwür: eine 750-mg- oder 1-g-Dosis zweimal täglich für 7 Tage mit anderen Antibiotika und Arzneimitteln zur Behandlung von Magengeschwüren.
- Um eine Infektion des Herzens während einer Operation zu vermeiden: Die Dosis variiert entsprechend der Art der Operation. Andere Arzneimittel können ebenfalls gleichzeitig angewendet werden. Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal kann Ihnen mehr Details nennen.
- Die maximal empfohlene Dosis beträgt 6 g pro Tag.
- Die übliche Dosis von Amoxicillin ist 250 mg bis 500 mg dreimal täglich oder 750 mg bis 1 g alle 12 Stunden, abhängig von dem Schweregrad und der Art der Infektion.
- Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg
- Patienten mit Nierenproblemen
- Wenn Sie Nierenprobleme haben, könnte die Dosis niedriger als die übliche Dosis sein.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie zu viel eingenommen haben, kann es zu Magenproblemen (Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall) oder Kristallbildung im Urin kommen, die sich durch trüben Urin oder Probleme beim Urinieren bemerkbar machen kann. Kontaktieren Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt. Nehmen Sie das Arzneimittel mit und zeigen Sie es dem Arzt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie daran denken.
- Nehmen Sie die nächste Dosis nicht zu früh ein, sondern warten Sie etwa 4 Stunden, bevor Sie die nächste Dosis einnehmen.
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wie lange sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
- Nehmen Sie das Präparat so lange ein, wie es Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, auch wenn Sie sich bereits besser fühlen. Sie benötigen für die Bekämpfung Ihrer Infektion alle verordneten Dosen. Wenn einige Bakterien überleben, können diese dazu führen, dass die Infektion erneut auftritt.
- Wenn Ihre Behandlung abgeschlossen ist und Sie sich dann immer noch unwohl fühlen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
- Soor (eine Hefepilzinfektion feuchter Körperregionen, welche Schmerzen, Jucken und weißen Ausfluss verursachen kann) kann entstehen, wenn das Arzneimittel über einen langen Zeitraum angewendet wird. Wenn das passiert, informieren Sie Ihren Arzt.
- Wenn Sie das Präparat für eine lange Zeit einnehmen, wird Ihr Arzt zusätzliche Tests durchführen, um zu kontrollieren, ob Ihre Nieren, Leber und Blut normal arbeiten.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Für die Dosis von Amoxicillin AL®, die ausgewählt wird um individuelle Infektionen zu behandeln, sollte Folgendes berücksichtigt werden:
- die erwarteten Pathogene und ihre voraussichtliche Empfindlichkeit gegenüber antibakteriell wirkenden Mitteln,
- die Schwere und die Stelle der Infektion,
- das Alter, Gewicht und die Nierenfunktion des Patienten; wie unten gezeigt.
- Die Dauer der Therapie sollte sich nach der Art der Infektion und dem Ansprechen des Patienten richten und sollte im Allgemeinen so kurz wie möglich sein. Einige Infektionen erfordern eine längere Behandlungsdauer (siehe Kategorie "Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen" betreffend verlängerte Therapie).
- Erwachsene und Kinder >/= 40 kg
- Tabelle 1
- Indikation*:
- Akute bakterielle Sinusitis
- Akute Zystitis
- Asymptomatische Bakteriurie in der Schwangerschaft
- Akute Pyelonephritis
- Zahnabszesse mit ausgedehnter Cellulitis
- Dosierung*:
- 250 mg bis 500 mg alle 8 Stunden oder 750 mg bis 1 g alle 12 Stunden.
- Bei schweren Infektionen 750 mg bis 1 g alle 8 Stunden.
- Akute Zystitis kann mit 3 g zweimal täglich für einen Tag behandelt werden.
- Indikation*:
- Akute Otitis media
- Akute Streptokokken-Tonsillitis und -Pharyngitis
- Akute Verschlimmerung chronischer Bronchitis
- Dosierung*:
- 500 mg alle 8 Stunden, 750 mg bis 1 g alle 12 Stunden.
- Bei schweren Infektionen 750 mg bis 1 g alle 8 Stunden für 10 Tage.
- Indikation*:
- Ambulant erworbene Pneumonie
- Dosierung*:
- 500 mg bis 1 g alle 8 Stunden
- Indikation*:
- Typhoides und paratyphoides Fieber
- Dosierung*:
- 500 mg bis 2 g alle 8 Stunden
- Indikation*:
- Prothetische Infektionen der Gelenke
- Dosierung*:
- 500 mg bis 1 g alle 8 Stunden
- Indikation*:
- Prophylaxe von Endokarditis
- Dosierung*:
- Eine Einzeldosis 2 g oral, 30 - 60 Minuten vor einem Eingriff.
- Indikation*:
- Helicobacter pylori Eradikation
- Dosierung*:
- 750 mg bis 1 g zweimal täglich in Kombination mit einem Protonenpumpen-Inhibitor (z. B. Omeprazol, Lansoprazol) und anderen Antibiotika (z. B. Clarithromycin, Metronidazol) für 7 Tage.
- Indikation*:
- Lyme-Borreliose
- Dosierung*:
- Frühstadium: 500 mg bis 1 g alle 8 Stunden bis zu einem Maximum von 4 g/Tag in aufgeteilten Dosen für 14 Tage (10 - 21 Tage).
- Spätstadium (systemische Beteiligung): 500 mg bis 2 g alle 8 Stunden bis zu einem Maximum von 6 g/Tag in aufgeteilten Dosen für 10 - 30 Tage.
- * die offiziellen Behandlungsrichtlinien für jede Indikation sollten berücksichtigt werden
- Indikation*:
- Tabelle 1
- Kinder < 40 kg
- Kinder können mit Amoxicillin AL® Filmtabletten und Amoxicillin Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen behandelt werden.
- Amoxicillin Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen wird für Kinder unter 6 Monaten empfohlen.
- Kindern, die 40 kg oder mehr wiegen, sollte die Erwachsenendosis verschrieben werden.
- Empfohlene Dosierung:
- Tabelle 2
- Indikation+:
- Akute bakterielle Sinusitis
- Akute Otitis media
- Ambulant erworbene Pneumonie
- Akute Zystitis
- Akute Pyelonephritis
- Zahnabszesse mit ausgedehnter Cellulitis
- Dosierung+:
- 20 bis 90 mg/kg/Tag in aufgeteilten Dosen*.
- Indikation+:
- Akute Streptokokken-Tonsillitis und -Pharyngitis
- Dosierung+:
- 40 bis 90 mg/kg/Tag in aufgeteilten Dosen*.
- Indikation+:
- Typhoides und paratyphoides Fieber
- Dosierung+:
- 100 mg/kg/Tag in drei aufgeteilten Dosen.
- Indikation+:
- Prophylaxe von Endokarditis
- Dosierung+:
- Eine Einzeldosis 50 mg/kg oral, 30 - 60 Minuten vor einem Eingriff.
- Indikation+:
- Lyme-Borreliose
- Dosierung+:
- Frühstadium: 25 bis 50 mg/kg/Tag in drei aufgeteilten Dosen für 10 - 21 Tage.
- Spätstadium (systemische Beteiligung): 100 mg/kg/Tag in drei aufgeteilten Dosen für 10 - 30 Tage.
- + die offiziellen Behandlungsrichtlinien für jede Indikation sollten berücksichtigt werden.
- * Zweimal tägliche Dosierungsempfehlungen sollten nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn sich die Dosen im höheren Bereich befinden.
- Indikation+:
- Tabelle 2
- Ältere Patienten
- Eine Dosisanpassung wird nicht als notwendig erachtet.
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Tabelle 3
- GFR (ml/min): Größer als 30
- Erwachsene und Kinder >/= 40 kg: keine Anpassung notwendig
- Kinder < 40 kg#: keine Anpassung notwendig
- GFR (ml/min): 10 bis 30
- Erwachsene und Kinder >/= 40 kg: maximal 500 mg zweimal täglich
- Kinder < 40 kg#: 15 mg/kg zweimal täglich verabreicht (maximal 500 mg zweimal täglich)
- GFR (ml/min): Weniger als 10
- Erwachsene und Kinder >/= 40 kg: maximal 500 mg/Tag.
- Kinder < 40 kg#: 15 mg/kg als eine Einzeltagesdosis verabreicht (maximal 500 mg)
- # In der Mehrzahl der Fälle ist eine parenterale Therapie bevorzugt.
- GFR (ml/min): Größer als 30
- Bei Patienten, die eine Hämodialyse erhalten
- Amoxicillin kann durch Hämodialyse aus dem Kreislauf entfernt werden.
- Tabelle 4
- Erwachsene und Kinder >/= 40 kg
- Hämodialyse: 15 mg/kg/Tag als eine Einzeltagesdosis verabreicht.
- Vor der Hämodialyse sollte eine zusätzliche Dosis von 15 mg/kg verabreicht werden. Um das zirkulierende Arzneimittellevel wieder herzustellen, sollte eine weitere Dosis von 15 mg/kg nach der Hämodialyse verabreicht werden.
- Erwachsene und Kinder >/= 40 kg
- Bei Patienten, die eine Peritonealdialyse erhalten
- Die maximale Tagesdosis beträgt 500 mg Amoxicillin.
- Tabelle 3
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Die Dosierung sollte mit Bedacht gewählt werden und die Leberfunktion in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken, nehmen Sie das Präparat nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an einen Arzt - Sie könnten dringend medizinische Versorgung benötigen:
- Die folgenden Nebenwirkungen treten sehr selten auf (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Allergische Reaktionen, die Symptome können sein: Juckreiz der Haut oder Ausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge, des Körpers oder Atembeschwerden. Diese können schwerwiegend sein und es kam gelegentlich zum Tod.
- Hautausschlag oder stecknadelkopfgroße, flache, rote, runde Punkte unter der Hautoberfläche oder kleinflächige Blutungen der Haut. Das tritt bei allergischen Reaktionen aufgrund von Entzündungen der Blutgefäßwände auf. Damit verbunden können Gelenkschmerzen (Arthritis) und Nierenprobleme sein.
- Eine verzögerte allergische Reaktion kann gewöhnlich 7 bis 12 Tage nach der Einnahme auftreten, einige Symptome sind: Hautausschläge, Fieber, Gelenkschmerzen und Vergrößerung der Lymphknoten, vor allem unter den Armen.
- Eine Hautreaktion, bekannt als "Erythema multiforme", bei der bei Ihnen Folgendes auftreten kann: juckende, rötlich-violette Flecken auf der Haut, vor allem auf den Handflächen oder auf den Fußsohlen, "wabenartige", erhöhte, geschwollene Bereiche auf der Haut, empfindliche Bereiche auf der Mundoberfläche, Augen und Intimbereich. Sie können Fieber haben und sehr müde sein.
- Andere schwere Hautreaktionen können sein: Veränderung der Hautfarbe, Beulen unter der Haut, Bläschenbildung, Pusteln, Abschälen der Haut, Rötung, Schmerzen, Juckreiz, Schuppenbildung. Damit verbunden können Fieber, Kopfschmerzen und Körperschmerzen sein.
- Grippeähnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber und geschwollenen Drüsen und anomalen Blutwerten (einschließlich erhöhter Spiegel der weißen Blutzellen [Eosinophilie] und der Leberenzyme) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS].
- Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen oder andere Symptome einer Infektion, oder wenn Sie leicht blaue Flecken bekommen. Das können Zeichen dafür sein, dass Sie ein Problem mit den Blutzellen haben.
- Die Jarisch-Herxheimer-Reaktion, welche während der Behandlung von Borreliose mit Amoxicillin auftritt, verursacht Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Hautausschlag.
- Entzündungen des Dickdarms (Colon) mit Durchfall, der manchmal Blut enthält, Schmerzen und Fieber.
- Schwere Nebenwirkungen der Leber können auftreten. Das betrifft hauptsächlich Personen, die über lange Zeit behandelt wurden, Männer und ältere Personen.
- Sie müssen Ihren Arzt dringend aufsuchen, wenn Sie Folgendes bekommen:
- Schwere, blutige Durchfälle
- Blasen, Rötung oder kleinflächige Hautblutungen
- Dunklerer Urin oder blasserer Stuhl
- Gelbfärbung der Haut oder des Weißen im Auge (Gelbsucht). Siehe auch bei Anämie unten, die zu Gelbsucht führen kann.
- Das kann passieren, während Sie das Arzneimittel einnehmen oder bis zu einigen Wochen danach.
- Wenn irgendetwas des oben genannten auf Sie zutrifft, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an einen Arzt.
- Manchmal können weniger schwere Hautreaktionen auftreten wie:
- Ein leichter, juckender Ausschlag (runde, rosa-rote Flecken), Nesselsucht-ähnliche, geschwollene Bereiche auf den Unterarmen, Beinen, Handflächen und Fußsohlen. Das tritt gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) auf.
- Wenn Sie irgendetwas davon bemerken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da die Einnahme beendet werden muss.
- Die anderen Nebenwirkungen sind:
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Hautausschlag
- Übelkeit (Nausea)
- Durchfall
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Übelkeit (Erbrechen)
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Soor (eine Hefepilzinfektion der Vagina, des Munds oder in Hautfalten); Ihr Arzt kann eine Behandlung gegen Soor verordnen.
- Nierenprobleme
- Anfälle (Krämpfe) zeigten sich bei Patienten, die hohe Dosen einnahmen oder Nierenprobleme hatten.
- Schwindel
- Überaktivität
- Die Zunge kann sich gelb, braun oder schwarz färben und ein haariges Aussehen haben.
- Ein übermäßiger Zerfall von roten Blutkörperchen, der eine Form der Anämie bewirkt. Symptome sind: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwindel, Blässe und Gelbfärbung der Haut und des Weißen im Auge.
- Geringe Anzahl an weißen Blutkörperchen
- Geringe Anzahl an Zellen, die bei der Blutgerinnung beteiligt sind
- Das Blut kann länger brauchen als normalerweise, um zu gerinnen. Sie könnten das bemerken, wenn Sie Nasenbluten haben oder sich schneiden.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Entzündung der Häute, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben (Aseptische Meningitis)
- Brustschmerzen im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen, die ein Symptom eines allergisch bedingten Herzinfarktes sein können (Kounis-Syndrom)
- Arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom (DIES): DIES wurde hauptsächlich bei Kindern berichtet, die Amoxicillin erhalten haben. Es handelt sich um eine bestimmte Art von allergischer Reaktion mit dem Leitsymptom anhaltenden Erbrechens (1-4 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels). Weitere Symptome können Bauchschmerzen, Lethargie, Durchfall und niedriger Blutdruck sein.
- Ausschlag mit kreisförmig angeordneten Bläschen mit zentraler Verkrustung oder ähnlich einer Perlenkette (lineare IgA-Krankheit)
- Kristallbildung im Urin, die sich durch trüben Urin oder Probleme oder Beschwerden beim Harnlassen bemerkbar machen kann, und die zu einer akuten Nierenschädigung führt. Achten Sie darauf, ausreichend viel zu trinken, um das Risiko, diese Symptome zu bekommen, zu reduzieren.
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen- Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen sind Durchfall, Übelkeit und Hautausschlag.
- Die Nebenwirkungen von Amoxicillin aus klinischen Studien und aus Berichten nach Markteinführung sind im Folgenden nach MedDRA-Systemorganklassen aufgeführt.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- Sehr häufig (>/= 1/10)
- Häufig (>/= 1/100, < 1/10)
- Gelegentlich (>/= 1/1.000, < 1/100)
- Selten (>/= 1/10.000, < 1/1.000)
- Sehr selten (< 1/10.000)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Die Mehrheit der unten gelisteten Nebenwirkungen betreffen nicht nur Amoxicillin, sondern können auch bei Verwendung anderer Penicilline auftreten.
- Außer es ist anders angeführt, wurde die Häufigkeit der Nebenwirkungen aus Berichten nach Markteinführung aus mehr als 30 Jahren abgeleitet.
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- Sehr selten
- Mukokutane Candidose
- Sehr selten
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Sehr selten
- Reversible Leukopenie (einschließlich schwere Neutropenie oder Agranulozytose), reversible Thrombozytopenie und hämolytische Anämie.
- Verlängerung der Blutungszeit und der Prothrombinzeit.
- Sehr selten
- Erkrankungen des Immunsystems
- Sehr selten
- Wie bei anderen Antibiotika, schwere allergische Reaktionen, einschließlich angioneurotischen Ödemen, Anaphylaxie, Überempfindlichkeit wie bei Serumkrankheit und allergische Vaskulitis.
- Wenn eine Überempfindlichkeitsreaktion gemeldet wird, muss die Behandlung beendet werden (siehe auch Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes ).
- Nicht bekannt
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion.
- Sehr selten
- Erkrankungen des Nervensystems
- Sehr selten
- Hyperkinese, Schwindel und Krampfanfälle. Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen oder bei solchen, die hohe Dosen bekommen, kann es zu Krampfanfällen kommen.
- Nicht bekannt
- Aseptische Meningitis
- Sehr selten
- Herzerkrankungen
- Nicht bekannt
- Kounis-Syndrom
- Nicht bekannt
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Daten aus klinischen Studien
- *Häufig
- Durchfall und Übelkeit
- *Gelegentlich
- Erbrechen
- *Häufig
- Daten nach Markteinführung
- Sehr selten
- Antibiotika-assoziierte Kolitis (einschließlich pseudomembranöse Kolitis und
hämorrhagische Kolitis). - Schwarze Haarzunge.
- Von oberflächlichen Zahnverfärbungen bei Kindern wurde berichtet. Gute Mundhygiene kann helfen die Zahnverfärbungen zu verhindern, da es normalerweise durch Bürsten entfernt werden kann.
- Antibiotika-assoziierte Kolitis (einschließlich pseudomembranöse Kolitis und
- Nicht bekannt
- arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom
- Sehr selten
- Daten aus klinischen Studien
- Leber- und Gallenerkrankungen
- Sehr selten
- Hepatitis und cholestatischer Ikterus. Ein moderater Anstieg von AST und/oder ALT.
- Die Bedeutung eines Anstiegs von AST und/oder ALT ist unklar.
- Sehr selten
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- Daten aus klinischen Studien
- * Häufig
- Hautausschlag
- * Gelegentlich
- Urtikaria und Pruritus
- * Häufig
- Daten nach Markteinführung
- Sehr selten
- Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrome, toxische epidermale Nekrolyse, bullöse und exfoliative Dermatitis, akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS).
- Siehe auch Erkrankungen des Immunsystems.
- Nicht bekannt
- lineare IgA-Erkrankung
- Sehr selten
- Daten aus klinischen Studien
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- Sehr selten
- Interstitielle Nephritis
- Nicht bekannt
- Kristallurie (einschließlich akuter Nierenschädigung)
- Sehr selten
- * Das Auftreten dieser Nebenwirkungen wurde abgeleitet von klinischen Studien mit ungefähr 6.000 erwachsenen und pädiatrischen Patienten, die Amoxicillin einnahmen.
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Amoxicillin 3-Wasser 1148 mg Wirkstoff Amoxicillin 1000 mg k.A. Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A + Hilfsstoff Eudragit E 100 + Hilfsstoff Macrogol 6000 + Hilfsstoff Magnesium stearat + Hilfsstoff Maisstärke, vorverkleistert + Hilfsstoff Povidon K25 + Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers + Hilfsstoff Talkum + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 23 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mmol k.A. -
Anmelden / Registrieren
Bitte geben Sie Ihre Email-Adresse und Ihr persönliches Passwort ein. Nutzen Sie die Vorteile eines Kundenkontos, wie Favoriten und Preis-Alarm.


