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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen werden.
- Das Arzneimittel sollte mit einer Mahlzeit eingenommen werden, da hierdurch die Verträglichkeit von Amoxicillin verbessert wird; die Wirksamkeit wird nicht beeinträchtigt
Anwendungsgebiete
- Das Präparat ist ein Antibiotikum. Der Wirkstoff ist Amoxicillin. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Penicilline" genannt werden.
- Wofür wird es angewendet
- Das Arzneimittel wird angewendet, um von Bakterien verursachte Infektionen an verschiedenen Stellen des Körpers zu behandeln. Es kann auch in Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, um ein Magengeschwür zu behandeln.
Indikation- Behandlung folgender Infektionen bei Erwachsenen und Kindern
- akute bakterielle Sinusitis
- akute Otitis media
- akute Streptokokken-Tonsillitis und Pharyngitis
- akute Verschlimmerung chronischer Bronchitis
- ambulant erworbene Pneumonie
- akute Zystitis
- asymptomatische Bakteriurie in der Schwangerschaft
- akute Pyelonephritis
- Typhoides und paratyphoides Fieber
- Zahnabszesse mit ausgedehnter Cellulitis
- Prothetische Infektionen der Gelenke
- Helicobacter-pylori-Eradikation
- Lyme-Borreliose
- Prophylaxe von Endokarditis
- Hinweis: offizielle Richtlinien zur sachgerechten Anwendung von antimikrobiell wirkenden Mitteln beachten
- Einnahme der Filmtabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) unabhängig von Nahrung
- Therapie kann auch entsprechend den Dosierungsempfehlungen der i.v. Darreichungsformen parenteral begonnen und mit den Darreichungsformen zum Einnehmen fortgeführt werden
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Amoxicillin, Penicillin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie schon einmal eine allergische Reaktion (Überempfindlichkeitsreaktion) gegen ein anderes Penicillin hatten. Dabei kann es sich um einen Hautausschlag oder Schwellungen von Gesicht oder Hals gehandelt haben.
- Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft. Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Amoxicillin - peroral- Überempfindlichkeit gegen Amoxicillin oder gegen ein anderes Penicillin
- Vorgeschichte einer schweren unmittelbaren Überempfindlichkeitsreaktion (z.B. Anaphylaxie) gegen ein anderes Beta-Lactam (z.B. ein Cephalosporin, Carbapenem oder Monobactam)
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- Pfeiffer'sches Drüsenfieber haben (Fieber, Halsschmerzen, geschwollene Drüsen und extreme Müdigkeit),
- Nierenprobleme haben,
- nur unregelmäßig urinieren.
- eine vorangegangene Historie einer Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) in Zusammenhang mit anderen Arzneimitteln hatten, da von einem erneuten, durch Amoxicillin induzierten Aufflammen von DRESS berichtet wurde.
- Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine dieser Aussagen auf Sie zutrifft.
- Blut- und Urin-Untersuchungen
- Wenn bei Ihnen
- Urin-Tests (Glucose) oder Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Leberwerte,
- Estriol-Tests (werden während der Schwangerschaft verwendet, um die Entwicklung des Babys zu kontrollieren)
- vorgenommen werden, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker darüber, dass Sie das Präparat einnehmen. Dies ist notwendig, weil Amoxicillin die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen kann.
- Wenn bei Ihnen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel kann Nebenwirkungen verursachen und diese Beschwerden (wie allergische Reaktionen, Schwindelgefühl und Krämpfe) können Ihre Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Amoxicillin - peroral- Überempfindlichkeitsreaktionen
- vor dem Beginn einer Therapie mit Amoxicillin sollten sorgfältige Erkundigungen bezüglich einer früheren Überempfindlichkeitsreaktion auf Penicilline, Cephalosporine oder Beta-Lactam-Agenzien eingeholt werden
- schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich anaphylaktoide und schwere kutane Reaktionen) bei Patienten, die mit Penicillinen behandelt wurden, berichtet
- Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die Myokardinfarkt zu Folge haben kann
- Personen mit einer Überempfindlichkeitsreaktion gegen Penicilline in der Vorgeschichte und atopische Personen tragen ein erhöhtes Risiko für solche Reaktionen
- wenn es zu einer allergischen Reaktion kommt, muss die Amoxicillin-Therapie abgebrochen werden und eine entsprechende Alternativtherapie begonnen werden
- arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom (DIES)
- hauptsächlich bei Kindern berichtet ,die Amoxicillin erhalten haben
- DIES ist eine allergische Reaktion mit Leitsymptom anhaltenden Erbrechens (1-4 Std. nach Anwendung des Arzneimittels) bei Fehlen von allergischen Haut- oder Atemwegssymptomen
- weitere Symptome können sein: Bauchschmerzen, Diarrhö, Hypotonie, Leukozytose mit Neutrophilie
- schwere Fälle inklusive einer Progression bis hin zum Schock sind aufgetreten
- nicht-empfindliche Mikroorganismen
- Amoxicillin nicht geeignet zur Behandlung einiger Infektionsarten, außer wenn der Erreger schon nachgewiesen wurde und es bekannt ist, dass er empfindlich ist, oder wenn eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Erreger geeignet für die Behandlung mit Amoxicillin ist
- trifft insbesondere zu unter Berücksichtigung der Behandlung von Patienten mit Harnwegsinfektionen und schweren Infektionen der Ohren, Nase und Hals
- Krämpfe
- bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei denen, die hohe Dosen bekommen, oder bei Patienten mit prädisponierenden Faktoren (z.B. Krampfanfälle in der Vorgeschichte, behandelte Epilepsie oder Hirnhauterkrankungen) können Krämpfe auftreten
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Dosis sollte dem Schweregrad der Nierenfunktionsstörung angepasst werden
- Hautreaktionen
- Auftreten eines fieberhaften generalisierten Erythems zusammen mit Pusteln am Beginn der Behandlung kann ein Symptom einer akuten generalisierten exanthemischen Pustulose (AGEP) sein
- erfordert das Absetzen von Amoxicillin und jede nachfolgende Anwendung ist kontraindiziert
- infektiöse Mononukleose
- Amoxicillin sollte bei Verdacht auf infektiöse Mononukleose vermieden werden, da es bei dieser Erkrankung zu einem Auftreten eines masernartigen Ausschlags nach der Anwendung von Amoxicillin kommen kann
- mit Vorsicht anwenden bei Patienten mit vorangegangener Historie einer Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) in Zusammenhang mit anderen Arzneimitteln
- es wurde von erneutem, durch Amoxicillin induzierten Aufflammen von DRESS berichtet
- Auftreten eines fieberhaften generalisierten Erythems zusammen mit Pusteln am Beginn der Behandlung kann ein Symptom einer akuten generalisierten exanthemischen Pustulose (AGEP) sein
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion nach der Amoxicillin-Behandlung von Borreliose beobachtet
- resultiert direkt aus der bakteriziden Aktivität von Amoxicillin gegenüber den verursachenden Bakterien der Borreliose, den Spirochäten Borrelia burgdorferi
- Patienten beruhigen, dass dies eine häufige und meist selbstlimitierende Folge der Antibiotikabehandlung der Borreliose ist
- Überwucherung von nicht empfindlichen Mikroorganismen
- bei längerfristiger Anwendung kann es gelegentlich zu einem übermäßigen Wachstum von unempfindlichen Erregern kommen
- Antibiotika-assoziierte Colitis, pseudomembranöse Colitis
- bei fast allen Antibiotika über Fälle von Antibiotika-assoziierter Colitis berichtet, deren Schweregrad leicht bis lebensbedrohlich sein kann
- daher wichtig, bei Patienten, bei denen es während oder nach Anwendung eines Antibiotikums zu Durchfall kommt, an diese Diagnose zu denken
- sollte es zu einer Antibiotika-assoziierten Colitis kommen
- sollte Amoxicillin sofort abgesetzt werden, ein Arzt aufgesucht und eine entsprechende Therapie begonnen werden
- antiperistaltische Arzneimittel in dieser Situation kontraindiziert
- längerfristige Therapie
- regelmäßige Überprüfung der Organsystemfunktionen, einschließlich der Nieren- und Leberfunktion sowie der hämatopoetischen Funktion, ist während einer längerfristigen Behandlung ratsam
- von erhöhten Leberenzymen und Veränderungen der Blutzellen wurde berichtet
- Antikoagulanzien
- selten wurde von der Verlängerung der Prothrombinzeit berichtet bei Patienten, die Amoxicillin erhielten
- bei gleichzeitiger Verordnung von Antikoagulanzien angemessene Kontrollen durchführen
- möglicherweise muss die Dosis von oralen Antikoagulanzien angepasst werden, um den gewünschten Grad an Antikoagulation zu erzielen
- Kristallurie
- bei Patienten mit verminderter Harnausscheidung in sehr seltenen Fällen Kristallurie (einschließlich akuter Nierenschädigung) beobachtet, und zwar vorwiegend unter einer parenteralen Therapie
- während der Anwendung hoher Amoxicillin-Dosen auf eine adäquate Flüssigkeitszufuhr und Harnausscheidung achten, um das Risiko für eine Amoxicillin-Kristallurie zu verringern
- bei Patienten mit Blasenkatheter Durchgängigkeit des Katheters regelmäßig kontrollieren
- Beeinträchtigung von Diagnose-Tests
- erhöhte Amoxicillin-Mengen in Serum und Harn beeinflussen wahrscheinlich bestimmte Labortests
- aufgrund der hohen Konzentrationen von Amoxicillin im Harn kommt es häufig zu falsch positiven Ergebnissen mit chemischen Methoden
- empfohlen, während der Behandlung mit Amoxicillin enzymatische Glucose-Oxidase-Methoden zum Nachweis von Glucose anzuwenden
- Vorliegen von Amoxicillin kann Untersuchungsergebnisse für Estriol bei Schwangeren verfälschen
- erhöhte Amoxicillin-Mengen in Serum und Harn beeinflussen wahrscheinlich bestimmte Labortests
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Amoxicillin - peroral- Amoxicillin kann während der Schwangerschaft angewendet werden, wenn der potenzielle Nutzen einer Behandlung das potenzielle Risiko überwiegt
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- begrenzte Daten beim Menschen zur Anwendung von Amoxicillin während der Schwangerschaft weisen nicht auf ein erhöhtes Risiko von Geburtsfehlern hin
- Fertilität
- keine Daten über die Auswirkungen von Amoxicillin auf die menschliche Fertilität vorliegend
- in tierexperimentellen Studien zur Reproduktion keine Effekte auf die Fertilität beobachtet
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Amoxicillin - peroral- Amoxicillin sollte während der Stillzeit nur nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt angewendet werden
- Amoxicillin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über mit dem potenziellen Risiko einer Sensibilisierung
- folglich sind Durchfall und Pilzinfektion der Schleimhäute beim gestillten Säugling möglich, so dass eventuell abgestillt werden muss
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Penicilline können die Ausscheidung von Methotrexat (angewendet zur Behandlung von Krebs und schwerer Schuppenflechte) verringern, was zu einer möglichen Zunahme der Nebenwirkungen führen kann.
- Wenn Sie Allopurinol (zur Behandlung der Gicht) mit Amoxicillin einnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie eine allergische Hautreaktion haben werden.
- Die gleichzeitige Anwendung von Probenecid (angewendet zur Behandlung von Gicht) kann die Ausscheidung von Amoxicillin verringern und wird nicht empfohlen
- Wenn Sie ein Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (wie Warfarin) einnehmen, sind möglicherweise zusätzliche Blutuntersuchungen erforderlich.
- Wenn Sie andere Antibiotika einnehmen (wie Tetracycline), kann Amoxicillin weniger wirksam sein.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
mittelschwer Methotrexat / Penicilline
Penicilline / Allopurinol
Penicilline / Tetracycline
Bupropion / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Typhus-Impfstoff, oral / Antibiotika
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Cholera-Impfstoff, oral / Antibiotika
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
geringfügig Vitamin-K-Antagonisten / Penicilline
Heparin / Penicilline
Penicilline / Erythromycin
Pemetrexed / OAT3-Inhibitoren
Penicilline / Probenecid
Beta-Laktam-Antibiotika / Zink-Salze
Regorafenib / Antibiotika
Antibiotika / Acetylcystein
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Penicilline / Sulfonamide
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
unbedeutend Kontrazeptiva, orale / Penicilline
Penicilline / Salicylate, hochdosiert
Penicilline / Antirheumatika, nicht-steroidale
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)Warnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Die Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht empfohlen.Die Anwendung in der Stillzeit ist nicht empfohlen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Teilen Sie die Dosen gleichmäßig über den Tag auf, mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg
- Alle Dosen wurden abhängig von dem Körpergewicht der Kinder in Kilogramm errechnet.
- Ihr Arzt wird Sie beraten, wie viel Amoxicillin Sie Ihrem Kind geben sollen.
- Die übliche Dosis beträgt 40 mg bis 90 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag, angewendet in zwei oder drei aufgeteilten Dosen.
- Die maximal empfohlene Dosis beträgt 100 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag.
- Alle Dosen wurden abhängig von dem Körpergewicht der Kinder in Kilogramm errechnet.
- Erwachsene, ältere Patienten und Kinder mit einem Körpergewicht von 40 kg oder mehr
- Die übliche Dosis von Amoxicillin ist 250 mg bis 500 mg dreimal täglich oder 750 mg bis 1000 mg alle 12 Stunden, abhängig von dem Schweregrad und der Art der Infektion.
- Schwere Infektionen: 750 mg bis 1000 mg dreimal täglich.
- Harnwegsinfektionen: 3000 mg zweimal täglich für einen Tag.
- Borreliose (eine Infektion, die durch Zecken verbreitet wird): Isoliertes Erythema migrans (Frühstadium - roter oder rosafarbener, runder Hautausschlag): 4000 mg pro Tag, systemische Erscheinungsform (Spätstadium - bei mehreren ernsten Symptomen oder wenn sich die Krankheit über den Körper ausbreitet): bis zu 6000 mg pro Tag.
- Magengeschwür: eine 750-mg- oder 1000-mg-Dosis zweimal täglich für 7 Tage mit anderen Antibiotika und Arzneimitteln zur Behandlung von Magengeschwüren.
- Um eine Infektion des Herzens während einer Operation zu vermeiden: Die Dosis variiert entsprechend der Art der Operation. Andere Arzneimittel können ebenfalls gleichzeitig angewendet werden. Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal kann Ihnen mehr Details nennen.
- Die maximal empfohlene Dosis beträgt 6000 mg pro Tag.
- Die übliche Dosis von Amoxicillin ist 250 mg bis 500 mg dreimal täglich oder 750 mg bis 1000 mg alle 12 Stunden, abhängig von dem Schweregrad und der Art der Infektion.
- Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg
- Patienten mit Nierenproblemen
- Wenn Sie Nierenprobleme haben, könnte die Dosis niedriger als die übliche Dosis sein.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie zu viel eingenommen haben, kann es zu Magenproblemen (Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall) oder Kristallbildung im Urin kommen, die sich durch trüben Urin oder Probleme beim Urinieren bemerkbar machen kann. Kontaktieren Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt. Nehmen Sie das Arzneimittel mit und zeigen Sie es dem Arzt.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie daran denken.
- Nehmen Sie die nächste Dosis nicht zu früh ein, sondern warten Sie etwa 4 Stunden, bevor Sie die nächste Dosis einnehmen.
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wie lange sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
- Nehmen Sie das Präparat so lange ein, wie es Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, auch wenn Sie sich bereits besser fühlen. Sie benötigen für die Bekämpfung Ihrer Infektion alle verordneten Dosen. Wenn einige Bakterien überleben, können diese dazu führen, dass die Infektion erneut auftritt.
- Wenn Ihre Behandlung abgeschlossen ist und Sie sich dann immer noch unwohl fühlen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
- Soor (eine Hefepilzinfektion feuchter Körperregionen, welche Schmerzen, Jucken und weißen Ausfluss verursachen kann) kann entstehen, wenn das Arzneimittel über einen langen Zeitraum angewendet wird. Wenn das passiert, informieren Sie Ihren Arzt.
- Wenn Sie das Präparat für eine lange Zeit einnehmen, wird Ihr Arzt zusätzliche Tests durchführen, um zu kontrollieren, ob Ihre Nieren, Leber und Blut normal arbeiten.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Behandlung von Infektionen; Prophylaxe von Endokarditis
- folgende Aspekte bei der Auswahl der Dosierung sollten berücksichtigt werden
- erwartete Pathogene und ihre voraussichtliche Empfindlichkeit gegenüber antibakteriell wirkenden Mitteln
- Schwere und Stelle der Infektion
- Alter, Gewicht und Nierenfunktion
- Behandlungsdauer:
- richtet sich nach Art der Infektion, i.A. jedoch so kurz wie möglich
- einige Infektionen erfordern längere Behandlungsdauer
- Erwachsene und Kinder >/= 40 kg
- akute bakterielle Sinusitis, akute Zystitis, asymptomatische Bakteriurie in der Schwangerschaft, akute Pyelonephritis, Zahnabszesse mit ausgedehnter Cellulitis
- 250 - 500 mg / 8 Stunden oder 750 mg - 1 g / 12 Stunden
- schwere Infektionen: 750 mg - 1 g / 8 Stunden
- akute Zystitis: 3 g 2mal / Tag; Behandlungsdauer: 1 Tag
- akute Otitis media, akute Streptokokken-Tonsillitis und -Pharyngitis, akute Verschlimmerung einer chronischer Bronchitis
- 500 mg / 8 Stunden oder 750 mg - 1 g / 12 Stunden
- schwere Infektionen: 750 mg - 1 g / 8 Stunden, für 10 Tage
- ambulant erworbene Pneumonie
- 500 mg - 1 g / 8 Stunden
- Typhoides und paratyphoides Fieber
- 500 mg - 2 g / 8 Stunden
- Prothetische Infektionen der Gelenke
- 500 mg - 1 g / 8 Stunden
- Prophylaxe von Endokarditis
- 2 g oral, 30 - 60 Min. vor einem Eingriff, als Einzeldosis
- Helicobacter-pylori-Eradikation
- 750 mg - 1 g 2mal / Tag in Kombination mit einem Protonenpumpen-Inhibitor (z. B. Omeprazol, Lansoprazol) und anderen Antibiotika (z. B. Clarithromycin, Metronidazol) für 7 Tage
- Lyme-Borreliose
- Frühstadium
- 500 mg - 1 g / 8 Stunden bis zu max. 4 g / Tag in aufgeteilten Dosen für 14 Tage (10 - 21 Tage)
- Spätstadium (systemische Beteiligung)
- 500 mg - 2 g / 8 Stunden bis zu max. 6 g / Tag in aufgeteilten Dosen für 10 - 30 Tage
- Frühstadium
- akute bakterielle Sinusitis, akute Zystitis, asymptomatische Bakteriurie in der Schwangerschaft, akute Pyelonephritis, Zahnabszesse mit ausgedehnter Cellulitis
- Kinder < 40 kg
- akute bakterielle Sinusitis, akute Otitis media, ambulant erworbene Pneumonie, akute Zystitis, akute Pyelonephritis, Zahnabszesse mit ausgedehnter Cellulitis
- 20 - 90 mg / kg / Tag in aufgeteilten Dosen*
- akute Streptokokken-Tonsillitis und -Pharyngitis
- 40 - 90 mg / kg / Tag in aufgeteilten Dosen*
- Typhoides und paratyphoides Fieber
- 100 mg / kg / Tag in drei aufgeteilten Dosen
- Prophylaxe von Endokarditis
- 50 mg / kg oral, 30 - 60 Minuten vor einem Eingriff, als Einzeldosis
- Lyme-Borreliose
- Frühstadium
- 25 - 50 mg / kg / Tag in drei aufgeteilten Dosen für 10 - 21 Tage
- Spätstadium (systemische Beteiligung)
- 100 mg / kg / Tag in drei aufgeteilten Dosen für 10 - 30 Tage
- Frühstadium
- * 2mal tägliche Dosierungsempfehlungen nur dann, wenn sich die Dosen im höheren Bereich befinden
- akute bakterielle Sinusitis, akute Otitis media, ambulant erworbene Pneumonie, akute Zystitis, akute Pyelonephritis, Zahnabszesse mit ausgedehnter Cellulitis
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Nierenfunktion
- GFR > 30 ml / min.
- keine Dosisanpassung erforderlich
- GFR 10 - 30 ml / min.
- Erwachsene und Kinder >/= 40 kg: max. 500 mg 2mal / Tag
- Kinder < 40 kg: 15 mg / kg 2mal / Tag; max. 500 mg 2mal / Tag
- GFR < 10 ml / min.
- Erwachsene und Kinder >/= 40 kg: max. 500 mg / Tag
- Kinder < 40 kg: 15 mg / kg / Tag; max. 500 mg / Tag
- bei Kinder ist in der Mehrzahl der Fälle eine parenterale Therapie bevorzugt
- GFR > 30 ml / min.
- Hämodialyse Patienten
- Amoxicillin kann durch Hämodialyse aus dem Kreislauf entfernt werden
- Erwachsene und Kinder >/= 40 kg
- 15 mg / kg KG / Tag als Einzeldosis
- vor der Hämodialyse zusätzliche Dosis von 15 mg / kg KG und eine weitere Dosis von 15 mg / kg KG danach
- 15 mg / kg KG / Tag als Einzeldosis
- Peritonealdialyse
- max. Tagesdosis: 500 mg
- eingeschränkte Leberfunktion
- Dosierung mit Bedacht wählen, Leberfunktion in regelmäßigen Abständen kontrollieren
- folgende Aspekte bei der Auswahl der Dosierung sollten berücksichtigt werden
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Wenn Sie eine der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken, nehmen Sie das Präparat nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an einen Arzt - Sie könnten dringend medizinische Versorgung benötigen:
- Die folgenden Nebenwirkungen treten sehr selten auf (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Allergische Reaktionen, die Symptome können sein: Juckreiz der Haut oder Ausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge, des Körpers oder Atembeschwerden. Diese können schwerwiegend sein und es kam gelegentlich zum Tod.
- Hautausschlag oder stecknadelkopfgroße, flache, rote, runde Punkte unter der Hautoberfläche oder kleinflächige Hautblutungen der Haut. Das tritt bei allergischen Reaktionen aufgrund von Entzündungen der Blutgefäßwände auf. Damit verbunden können Gelenkschmerzen (Arthritis) und Nierenprobleme sein.
- Eine verzögerte allergische Reaktion kann gewöhnlich 7 bis 12 Tage nach der Einnahme auftreten, einige Symptome sind: Hautausschläge, Fieber, Gelenkschmerzen und Vergrößerung der Lymphknoten, vor allem unter den Armen.
- Eine Hautreaktion, bekannt als "Erythema multiforme", bei der bei Ihnen Folgendes auftreten kann: juckende, rötlichviolette Flecken auf der Haut, vor allem auf den Handflächen oder auf den Fußsohlen, "wabenartige", erhöhte, geschwollene Bereiche auf der Haut, empfindliche Bereiche auf der Mundoberfläche, in den Augen und im Intimbereich. Sie können Fieber haben und sehr müde sein.
- Andere schwere Hautreaktionen können sein: Veränderung der Hautfarbe, Beulen unter der Haut, Bläschenbildung, Pusteln, Abschälen der Haut, Rötung, Schmerzen, Juckreiz, Schuppenbildung. Damit verbunden können Fieber, Kopfschmerzen und Körperschmerzen sein.
- Grippeähnliche Symptome mit Hautausschlag, Fieber und geschwollenen Drüsen und anomalen Blutwerten (einschließlich erhöhter Spiegel der weißen Blutzellen [Eosinophilie] und der Leberenzyme) (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]).
- Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen oder andere Symptome einer Infektion, oder wenn Sie leicht blaue Flecken bekommen. Das können Zeichen dafür sein, dass Sie ein Problem mit den Blutzellen haben.
- Die Jarisch-Herxheimer-Reaktion, welche während der Behandlung von Borreliose mit Amoxicillin auftritt, verursacht Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Hautausschlag.
- Entzündungen des Dickdarms (Colon) mit Durchfall, der manchmal Blut enthält, Schmerzen und Fieber.
- Schwere Nebenwirkungen der Leber können auftreten. Das betrifft hauptsächlich Personen, die über lange Zeit behandelt wurden, Männer und ältere Personen.
- Sie müssen Ihren Arzt dringend aufsuchen, wenn Sie Folgendes bekommen:
- Schwere, blutige Durchfälle
- Blasen, Rötung oder kleinflächige Hautblutungen
- Dunklerer Urin oder blasserer Stuhl
- Gelbfärbung der Haut oder des Weißen im Auge (Gelbsucht). Siehe auch bei Anämie unten, die zu Gelbsucht führen kann.
- Das kann passieren, während Sie das Arzneimittel einnehmen oder bis zu einigen Wochen danach.
- Die Häufigkeit der folgenden Nebenwirkungen ist nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Brustschmerzen im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen, die ein Symptom eines allergisch bedingten Herzinfarktes sein können (Kounis-Syndrom)
- Arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom (DIES): DIES wurde hauptsächlich bei Kindern berichtet, die Amoxicillin erhalten haben. Es handelt sich um eine bestimmte Art von allergischer Reaktion mit dem Leitsymptom anhaltenden Erbrechens (1-4 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels). Weitere Symptome können Bauchschmerzen, Lethargie, Durchfall und niedriger Blutdruck sein.
- Ausschlag mit kreisförmig angeordneten Bläschen mit zentraler Verkrustung oder ähnlich einer Perlenkette (lineare IgA-Krankheit)
- Entzündung der Häute, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben (aseptische Meningitis).
- Die Häufigkeit der folgenden Nebenwirkungen ist nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Wenn irgendetwas des oben genannten auf Sie zutrifft, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an einen Arzt.
- Manchmal können weniger schwere Hautreaktionen auftreten wie:
- Ein leichter, juckender Ausschlag (runde, rosa-rote Flecken), "wabenartige" geschwollene Bereiche auf den Unterarmen, Beinen, Handflächen und Fußsohlen. Das tritt gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) auf.
- Wenn Sie irgendetwas davon bemerken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da die Einnahme beendet werden muss.
- Die anderen Nebenwirkungen sind:
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Hautausschlag
- Übelkeit (Nausea)
- Durchfall
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Übelkeit (Erbrechen)
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Soor (eine Hefepilzinfektion der Vagina, des Munds oder in Hautfalten); Sie können eine Behandlung gegen Soor von Ihrem Arzt bekommen.
- Nierenprobleme
- Anfälle (Krämpfe) zeigten sich bei Patienten, die hohe Dosen einnahmen oder Nierenprobleme hatten.
- Schwindel
- Überaktivität
- Die Zunge kann sich gelb, braun oder schwarz färben und ein haariges Aussehen haben.
- Ein übermäßiger Zerfall von roten Blutkörperchen, der eine Form der Anämie bewirkt. Symptome sind: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwindel, Blässe und Gelbfärbung der Haut und des Weißen im Auge.
- Geringe Anzahl an weißen Blutkörperchen
- Geringe Anzahl an Zellen, die bei der Blutgerinnung beteiligt sind
- Das Blut kann länger brauchen als normalerweise, um zu gerinnen. Sie könnten das bemerken, wenn Sie Nasenbluten haben oder sich schneiden.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Kristalle im Urin, die zu einer akuten Nierenschädigung führen
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Amoxicillin - peroral- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- mukokutane Candidose
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- reversible Leukopenie (einschließlich schwere Neutropenie oder Agranulozytose)
- reversible Thrombozytopenie
- hämolytische Anämie
- Verlängerung der Blutungszeit und der Prothrombinzeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere allergische Reaktionen, einschließlich angioneurotisches Ödem, Anaphylaxie, Serumkrankheit und allergische Vaskulitis
- wenn eine Überempfindlichkeitsreaktion gemeldet wird, muss die Behandlung beendet werden
- schwere allergische Reaktionen, einschließlich angioneurotisches Ödem, Anaphylaxie, Serumkrankheit und allergische Vaskulitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hyperkinese
- Schwindel
- Krampfanfälle
- aseptische Meningitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kounis-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Durchfall
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Antibiotika-assoziierte Colitis (einschließlich pseudomembranöse Colitis und hämorrhagische Colitis)
- schwarze Haarzunge
- oberflächliche Zahnverfärbung
- bei Kindern berichtet
- gute Mundhygiene kann helfen, die Zahnverfärbungen zu verhindern, da sie normalerweise durch Bürsten entfernt werden können
- ohne Häufigkeitsangabe
- arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hepatitis und cholestatischer Ikterus
- moderater Anstieg von AST und / oder ALT
- Bedeutung eines Anstiegs von AST und/oder ALT ist unklar
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria
- Pruritus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, bullöse und exfoliative Dermatitis und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- ohne Häufigkeitsangabe
- lineare IgA-Erkrankung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- interstitielle Nephritis
- Kristallurie (einschließlich akuter Nierenschädigung)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Amoxicillin 3-Wasser 861 mg Wirkstoff Amoxicillin 750 mg Wirkstoff Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A + Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Hypromellose + Hilfsstoff Magnesium stearat + Hilfsstoff Povidon K25 + Hilfsstoff Talkum + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 23 mg Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mmol Zusatzangabe -
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