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Allgemeine Produktinformationen
- Zum Einnehmen.
- Es wird empfohlen, die Filmtablette vor einer Mahlzeit unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen.
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel ist eine Vitamin-Mineralstoff-Kombination.
- Es wird angewendet:
- Zur Vorbeugung und Behandlung von Vitamin D- und Calcium-Mangelzuständen bei älteren Menschen.
- Als Vitamin D- und Calciumsupplement zur Unterstützung einer spezifischen Therapie zur Prävention und Behandlung der Osteoporose.
- Wenn Sie sich durch die Therapie nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Indikation- Vorbeugung und Behandlung von Vitamin D- und Calcium-Mangelzuständen bei älteren Menschen
- Vitamin D- und Calciumsupplement zur Unterstützung einer spezifischen Therapie zur Prävention und Behandlung der Osteoporose
- Einnahme der Filmtabletten vor einer Mahlzeit unzerkaut mit etwas Flüssigkeit
- bei höheren Dosen und/ oder langfristiger Anwendung von Vitamin D Kontrollen der Serumcalciumwerte erforderlich
Gegenanzeigen
- Die Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden:
- wenn Sie allergisch gegen Calciumcarbonat, Colecalciferol (Vitamin D3) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- bei erhöhtem Calciumgehalt des Blutes (Hypercalcämie),
- bei vermehrter Calciumausscheidung im Harn (Hypercalcurie),
- wenn bei Ihnen Voraussetzungen bestehen, die zu einer Hypercalcämie und/oder Hypercalcurie führen [z. B. Überfunktion der Nebenschilddrüsen, eine Erkrankung des Knochenmarks (Myelom), ein bösartiger Knochentumor (Knochenmetastasen)]
- wenn Sie an Nierensteinen (Nephrolithiasis) oder Kalkablagerungen in den Nieren (Nephrocalcinose) leiden,
- wenn Sie an Nierenversagen leiden,
- bei Vitamin D-Überdosierung,
- bei Ruhigstellung von Gliedmaßen (Immobilisationsosteoporose),
- bei bestimmten Lungenerkrankungen (Sarkoidose, Morbus Boeck).
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Calcium carbonat, Colecalciferol - peroral- Überempfindlichkeit gegen Calcium und / oder Colecalciferol
- Hypercalcurie und Hypercalcämie
- Krankheiten und / oder Bedingungen, die zu Hypercalcämie und / oder Hypercalcurie führen können z. B.
- Myelom
- Knochenmetastasen
- primärer Hyperparathyreoidismus
- Nierensteine (Nephrolithiasis, Nephrocalcinose)
- schwere Niereninsuffizienz und Nierenversagen
- Vitamin-D-Überdosierung
- Immobilisationsosteoporose
- Sarkoidose
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Während einer Langzeitbehandlung sollten die Calciumspiegel im Serum und im Harn überwacht und die Nierenfunktion durch Messungen des Serumkreatinins überprüft werden.
- Diese Überprüfung ist besonders wichtig bei älteren Patienten und bei gleichzeitiger Behandlung mit Herzglykosiden und Diuretika. Dies gilt auch für Patienten mit einer ausgeprägten Neigung zur Steinbildung. Gegebenenfalls kann Ihr Arzt, abhängig der Überprüfung, die Dosierung reduzieren oder die Behandlung unterbrechen.
- Sie dürfen das Präparat erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen bei erniedrigter Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie).
- Berücksichtigt werden muss vor der Einnahme des Präparates die bereits eingenommene Menge an Vitamin D, Calcium und Alkali wie z. B. Carbonat aus anderen Quellen (z. B. Nahrungsergänzungsmittel oder Nahrungsmittel). Da diese Produkte bereits Vitamin D und Calciumcarbonat enthalten, kann die zusätzliche Einnahme dieses Arzneimittels zum Burnettsyndrom führen. Das Burnettsyndrom (Milch-Alkali-Syndrom) ist eine Calcium-Stoffwechselstörung mit einer Erhöhung des Blut-Kalzium-Spiegels. Es kann ausgelöst werden durch Aufnahme sehr großer Mengen an Milch und/oder Calciumcarbonat aus anderen Quellen oder durch übermäßigen Gebrauch von Antazida (Mittel gegen Magenübersäuerung). Dies kann zu Nebenwirkungen führen wie sie in der Kategorie "Nebenwirkungen" aufgeführt werden. Daher muss eine zusätzliche Gabe unter strenger ärztlicher Kontrolle mit regelmäßiger Überprüfung der Calciumspiegel in Blut (Calcaemie) und Harn (Calciurie) durchgeführt werden.
- Das Arzneimittel sollte bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden und die Auswirkung auf den Calcium- und Phosphatspiegel sollte überwacht werden. Das Risiko einer Weichteilverkalkung sollte berücksichtigt werden. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung könnte Vitamin D in Form von Colecalciferol möglicherweise nicht normal aktiviert werden. Der Arzt kann entscheiden, ob andere Formen von Vitamin D ergänzt werden sollten.
- Fragen Sie Ihren Arzt auch um Rat, wenn in Ihrer Familie calciumhaltige Nierensteine vorgekommen sind.
- Kinder und Jugendliche
- Das Präparat ist nicht für eine Einnahme durch Kinder und Jugendliche vorgesehen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen zu erwarten.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Calcium carbonat, Colecalciferol - peroral- während einer Langzeitanwendung sollten die Serum- und Urincalciumspiegel sowie die Nierenfunktion durch Messung der Serum-Kreatinin-Werte kontrolliert werden
- Überwachung ist besonders wichtig bei
- älteren Patienten und bei Patienten die als Begleitmedikation Herzglykoside und Diuretika erhalten
- dies gilt auch für Patienten mit einer ausgeprägten Neigung zur Steinbildung
- Überwachung ist besonders wichtig bei
- Dosierung reduzieren bzw. die Behandlung vorübergehend unterbrechen
- wenn eine Calciumausscheidung von über 7,5 mmol / 24 Stunden (300 mg / 24 Stunden) im Urin nachgewiesen wird
- bei Einnahme weiterer Vitamin D Präparate
- Dosierung an Vitamin D pro Darreichungsform sollte bei der Einnahme weiterer Vitamin D-Präparate berücksichtigt werden
- hohe Dosen Calcium oder Vitamin D
- durch eine Überversorgung mit Calcium bei gleichzeitiger Einnahme basischer Substanzen kann das Milch-Alkali-Syndrom oder auch Burnett-Syndrom (i.e. Hypercalcämie, Alkalose und Niereninsuffizienz) entstehen
- da bestimmte Calciumpräparate bereits Vitamin D enthalten, darf eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D oder Calcium nur unter strenger ärztlicher Kontrolle erfolgen
- in diesem Fall ist unbedingt eine wöchentliche Überprüfung der Serum- und Urincalciumspiegel durchzuführen
- bei Patienten mit calciumhaltigen Nierensteinen in der Familie
- sollte eine absorptive Hypercalcurie ausgeschlossen werden
- bei Patienten mit einer leichten bis mäßigen Nierenfunktionsstörung oder Hypophosphatämie
- Arzneimittel mit Vorsicht anwenden, wobei eine Kontrolle der Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut und Urin erfolgen sollte
- das Risiko einer Verkalkung der Weichteile ist zu berücksichtigen
- Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung
- Colecalciferol wird nicht metabolisiert
- daher müssen diese Patienten andere Vitamin D-Präparate erhalten
- Colecalciferol wird nicht metabolisiert
- Kinder
- Arzneimittel nicht für eine Einnahme durch Kinder vorgesehen
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Calcium carbonat, Colecalciferol - peroral- sollte wegen der hohen Dosierung an Vitamin D während der Schwangerschaft nicht angewendet werden (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- während der Schwangerschaft müssen Überdosierungen von Vitamin D vermieden werden, da eine lang anhaltende Hypercalcämie beim Kind zu Folgendem führen kann
- körperlicher und geistiger Retardierung
- supravalvulärer Aortenstenose
- Retinopathie
- Fertilität
- in reproduktionstoxikologischen Studien am Tier wurden keine Beeinträchtigungen der Fertilität beobachtet
- physiologische Calcium und Vitamin D Plasmakonzentrationen werden nicht mit negativen Auswirkungen auf die Fertilität in Zusammenhang gebracht
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Calcium carbonat, Colecalciferol - peroral- sollte wegen der hohen Dosierung an Vitamin D während der Stillzeit nicht angewendet werden (siehe jeweilige Herstellerinformation)
- Calcium geht in geringen Mengen in die Muttermilch über, ohne einen negativen Effekt auf das Kind zu haben
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Bei gleichzeitiger Behandlung mit Digitalisglykosiden kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Eine strenge ärztliche Kontrolle einschließlich EKG-Untersuchung und Kontrolle des Calcium-Blutspiegels ist deshalb erforderlich.
- Bei gleichzeitiger Einnahme von harntreibenden Mitteln der Stoffgruppe der Thiazide sollte der Serumcalciumspiegel regelmäßig kontrolliert werden, da Thiazide die Ausscheidung von Calcium mit dem Urin einschränken.
- Orale Kortikosteroide können den Blutcalciumspiegel senken.
- Calcium vermindert die Aufnahme (Resorption) von Natriumfluorid, Bisphosphonaten, Fluorchinolonen und Tetracyclinen. Deshalb sollte das Präparat zwei Stunden nach einer Bisphosphonat-, Natriumfluorid- bzw. Fluorchinolon-Einnahme und mindestens 3 Stunden nach einer Tetracyclin-Einnahme angewandt werden.
- Zwischen der Gabe von Orlistat, Colestyramin sowie Laxantien und diesen Filmtabletten sollten mindestens 2 Stunden Abstand gehalten werden, da es sonst zu einer Resorptionsbeeinträchtigung des Vitamin D3 kommt.
- Gleichzeitige Gabe der Filmtabletten und Phenytoin, Rifampicin, Barbituraten oder Glucocorticoiden kann zu einer Wirkungsverringerung von Vitamin D führen.
- Calciumsalze vermindern die Aufnahme von Phosphat durch Bildung von schwer löslichen Salzen.
- Calciumsalze können die Resorption von Eisen, Zink oder Strontium beeinträchtigen. Deshalb sollte die Einnahme von Eisen-, Zink- oder Strontiumpräparaten mindestens zwei Stunden vor oder nach der Einnahme von diesem Präparat erfolgen.
- Ein zumindest zweistündiger Abstand ist auch zwischen der Einnahme der Filmtabletten und Schilddrüsenhormonen (z. B. Levothyroxin) einzuhalten, da es sonst zu einer verminderten Resorption dieser Arzneimittel kommt.
- Krebsbehandlung (Estramustin), zwischen der Einnahme dieses Arzneimittels und Estramustin sollten mindestens zwei Stunden vergangen sein.
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
- Oxalsäure (enthalten in Spinat oder Rhabarber), Phytinsäure (enthalten in Vollkornprodukten) sowie Phosphate können durch Bildung unlöslicher Komplexe mit Calciumionen die Calciumresorption (Calciumaufnahme) herabsetzen.
- Patienten sollten während zwei Stunden nach der Aufnahme von Nahrungsmitteln mit hohem Gehalt von Oxal- oder Phytinsäure keine Calcium-haltigen Arzneimittel einnehmen.
- Bitte beachten Sie, dass Milchprodukte einen hohen Calciumgehalt haben. Ein Liter Milch kann bis zu 1200 mg Calcium enthalten. Dies sollte bei der Einnahme dieser Filmtabletten berücksichtigt werden.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Digitalis-Glykoside / Calcium-Salze, parenteral
Ceftriaxon / Calcium-Salze, parenteral
Baloxavir marboxil / Kationen, polyvalente
mittelschwer Gyrase-Hemmer / Kationen, polyvalente
Tetracycline / Kationen, polyvalente
Schilddrüsenhormone / Kationen, polyvalente
Verapamil / Calcium-Salze
Eltrombopag / Kationen, polyvalente
Bisphosphonate / Kationen, polyvalente
HIV-Integrase-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
[223Ra]Radiumchlorid / Calciumsalze
Alpha-Liponsäure / Kationen, polyvalente
Digitalis-Glykoside / Vitamin D
Vitamine, fettlöslich / Odevixibat
HIF-PH-Inhibitoren / Kationen, polyvalente
Fluorid / Kationen, polyvalente
Estramustin / Kationen, polyvalente
Digitalis-Glykoside / Calcium-Salze, oral
Tiratricol / Stoffe, die die gastrointestinale Resorption beeinflussen
geringfügig ZNS-Stimulanzien / Harn alkalisierende Mittel
Calcium-Salze / Protonenpumpen-Hemmer
Calcium-Salze / Thiazid-Diuretika
Eisen-Salze / Kationen, polyvalente
Lithium / Harn alkalisierende Mittel
Methenamin / Harn alkalisierende Mittel
Chinidin und Derivate / Harn alkalisierende Mittel
Sympathomimetika / Harn alkalisierende Mittel
Tetracycline / Harn alkalisierende Mittel
Vitamin D / Thiazid-Diuretika
Vitamine, fettlöslich / Orlistat
[223Ra]Radiumchlorid / Vitamin D
Vitamin D / Antiepileptika, enzyminduzierende
Vitamin D / Glucocorticoide
Vitamine, fettlöslich / Gallensäure-bindende Mittel
Vitamine, fettlöslich / Paraffin
Vitamin D / Isoniazid
Vitamin D / Actinomycine
Vitamin D / Azol-Antimykotika
Vitamin D / Rifamycine
Calcium-Natrium-Hydrogencitrat / Vitamin D
Calcium-Salze / Carbonate
Calcium-Salze / Carbonate
unbedeutend Atenolol / Calcium-Salze
Flecainid / Harn alkalisierende Mittel
Methotrexat / Harn alkalisierende MittelWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Das Arzneimittel sollte wegen der hohen Dosierung an Vitamin D während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
- Schwangerschaft
- Während der Schwangerschaft müssen Überdosierungen von Vitamin D vermieden werden, da ein langanhaltender erhöhter Calciumgehalt im Blut (Hypercalcämie) zu körperlicher Fehlbildung und geistiger Behinderung des Kindes führen kann.
- Stillzeit
- Calcium geht in geringen Mengen in die Muttermilch über, ohne einen negativen Effekt auf das Kind zu haben.
- Fortpflanzungsfähigkeit
- Während der Einnahme des Arzneimittels sind keine negativen Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit zu erwarten.
Einnahme vor dem Essen.
Mit Flüssigkeit einnehmen.Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Dosierung
- Erwachsene einschließlich älterer Menschen:
- 1 Filmtablette täglich (entspr. 600 mg Calcium und 400 I. E. Vitamin D3).
- Bei erkennbarem Risiko einer Vitamin-D-Mangelerkrankung 2 Filmtabletten täglich.
- Leberfunktionsstörungen
- Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- Nierenfunktionsstörungen
- Das Arzneimittel sollte bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen mit Vorsicht angewendet werden.
- Hinweis
- Bei höheren Dosen und/oder langfristiger Anwendung von Vitamin D sind Kontrollen der Serumcalciumwerte erforderlich.
- Erwachsene einschließlich älterer Menschen:
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Die Filmtabletten eignen sich nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen.
- Dauer der Anwendung:
- Die Dauer der Anwendung wird vom Arzt bestimmt. Bitte befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten und Anzeichen einer Überdosierung bemerken, unterbrechen Sie bitte die Einnahme und halten Sie unverzüglich Rücksprache mit Ihrem Arzt.
- Symptome einer Überdosierung können Appetitlosigkeit, Durst, Übelkeit, Erbrechen, Obstipation, Bauchschmerzen, Muskelschwäche, Müdigkeit, psychische Störungen, gesteigertes Durstempfinden, erhöhter Harndrang, Knochenschmerzen, Calciumablagerungen in den Nieren, Nierensteine und in schweren Fällen Herzrhythmusstörungen sein.
- Im Falle einer erheblichen Überdosierung kann ein Herzstillstand auftreten.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Sollten Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen, z.B. weil Ihnen die auftretenden Nebenwirkungen zu stark erscheinen, so sprechen Sie bitte vorher mit Ihrem Arzt.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Vorbeugung und Behandlung von Vitamin D- und Calcium-Mangelzuständen bei älteren Menschen; Vitamin D- und Calciumsupplement zur Unterstützung einer spezifischen Therapie zur Prävention und Behandlung der Osteoporose
- Erwachsene (einschließl. ältere Menschen)
- 1 Filmtablette (400 I.E. Vitamin D3 plus 600 mg Calcium) / Tag
- bei erkennbarem Risiko einer Vitamin-D-Mangelerkrankung: 2 Filmtabletten / Tag
- Erwachsene (einschließl. ältere Menschen)
Dosisanpassung
- Leberfunktionsstörungen
- keine Dosisanpassung notwendig
- Nierenfunktionsstörungen
- Anwendung mit Vorsicht
- Calcium- und Phosphatspiegel überwachen
- Risiko für Weichteilverkalkungen beachten
- Langzeitbehandlung: Calcium im Serum und Serumkreatinin zur Kontrolle der Nierenfunktion überwachen
- Nierenversagen, Nierensteine (Nephrolithiasis, Nephrocalcinose)
- Anwendung kontraindiziert
- Kinder und Jugendliche
- keine Anwendung
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Vitamin D3 und/oder Calciumcarbonat, auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeittherapie.
- Einige seltene und sehr selten auftretende Nebenwirkungen können schwerwiegend sein.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Hypercalcämie (zu hoher Calciumspiegel im Blut), Hypercalciurie (zu hoher Calciumspiegel im Urin), Untersäuerung des Blutes (metabolische Alkalose).
- Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)
- Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, gespannter Bauch, Verstopfung oder Diarrhö, Hautjucken, Hautausschlag und Nesselsucht, Juckreiz, Rötung und Brennen der Haut.
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
- Milch-Alkali-Syndrom, das üblicherweise nur bei übermäßiger Calcium - Einnahme auftritt (Symptome sind häufiger Harndrang, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche zusammen mit erhöhten Calciumwerten im Blut und einer Nierenfunktionsstörung).
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Schwerwiegende allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit) wie z. B. Anschwellen des Gesichtes, der Lippen, Zunge oder Rachen; Erbrechen.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Falls eine der aufgeführten Nebenwirkungen sich verschlimmert, unterbrechen Sie die Einnahme und suchen Sie sofort einen Arzt auf.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Calcium carbonat, Colecalciferol - peroral- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie z. B. Angioödeme oder Larynxödeme
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypercalcämie
- Hypercalcurie
- metabolische Alkalose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verstopfung
- Blähungen
- Übelkeit
- Abdominalschmerzen
- Diarrhoe
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Pruritus
- Hautausschlag
- Urtikaria
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von
- Hyperphosphatämie
- Nephrolithiase
- Nephrocalcinose
- bei Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von
- ohne Häufigkeitsangabe
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Calcium carbonat 1498.5 mg Wirkstoff Calcium Ion 600 mg Wirkstoff Colecalciferol Trockenkonzentrat 4 mg Wirkstoff Colecalciferol 0.01 mg Wirkstoff Colecalciferol 400 IE Wirkstoff alpha-Tocopherol + Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Croscarmellose, Natriumsalz + Hilfsstoff Crospovidon + Hilfsstoff Eisen (II,III) oxid + Hilfsstoff Eisen (III) hydroxid oxid + Hilfsstoff Eisen (III) oxid + Hilfsstoff Macrogol 4000 + Hilfsstoff Magnesium stearat + Hilfsstoff Maisstärke, modifiziert + Hilfsstoff Natrium ascorbat + Hilfsstoff Natrium dodecylsulfat + Hilfsstoff Poly(vinylalkohol), partiell hydrolysiert + Hilfsstoff Povidon K30 + Hilfsstoff Saccharose + Hilfsstoff Silicium dioxid, hochdispers + Hilfsstoff Talkum + Hilfsstoff Titan dioxid + Hilfsstoff Triglyceride, mittelkettig + Hilfsstoff Gesamt Natrium Ion 1 mmol Zusatzangabe Gesamt Natrium Ion mg Zusatzangabe Anmelden / Registrieren
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