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Daten vom 02.05.2026 03:01 Uhr
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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.
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Allgemeine Produktinformationen
- Das Arzneimittel ist zur Einnahme vorgesehen.
- Um eine möglichst hohe Aufnahme in den Körper zu erreichen, sollten Sie das Präparat jeweils eine Stunde vor den Mahlzeiten einnehmen.
- Um Kindern die regelmäßige Einnahme zu erleichtern, können diese das Arzneimittel auch während der Mahlzeiten einnehmen.
- Herstellung der gebrauchsfertigen Lösung
- 1. Schütteln Sie das Granulat in der geschlossenen Flasche kurz auf.
- 2. Öffnen Sie den kindergesicherten Verschluss der Flasche durch Niederdrücken und gleichzeitiges Drehen des Deckels in Pfeilrichtung. Füllen Sie die Flasche bis zum Markierungsrand (Glasrille) mit frischem Leitungswasser.
- 3. Schließen und schütteln Sie die Flasche kräftig, bis kein Bodensatz mehr vorhanden ist. Wenn die Lösung die Markierung noch nicht erreicht hat, füllen Sie, nachdem sich der auftretende Schaum abgesetzt hat, mit wenig frischem Leitungswasser bis zur Markierung auf.
- 4. Setzen Sie den Adapter (gelochter Stopfen) für die Dosierspritze in den Flaschenhals ein. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Adapter vollständig hineinzudrücken, können Sie die Verschlusskappe aufsetzen und zudrehen. Der Adapter verbindet die Dosierspritze mit der Flasche und verbleibt im Flaschenhals. Schließen Sie die Flasche.
- Die Lösung ist jetzt gebrauchsfertig.
- Entnahme der gebrauchsfertigen Lösung
- 5. Schütteln Sie die Flasche vor jedem Gebrauch kräftig und lassen Sie sie etwas stehen, bis sich der auftretende Schaum abgesetzt hat.
- 6. Öffnen Sie nun die Flasche und stecken die Spritze mit der Spitze in den Adapter. Der Spritzenkolben soll dabei bis zum Anschlag in der Spritze stecken.
- 7. Drehen Sie die Flasche auf den Kopf und ziehen Sie den Kolben der Spritze langsam bis zur erforderlichen Menge heraus. Wenn große Blasen auftreten, drücken Sie die Lösung zurück in die Flasche und ziehen Sie nochmals die gewünschte Menge in die Spritze auf.
- 8. Drehen Sie die Flasche wieder um und entnehmen Sie die Spritze.
Wenn mehr als 5 ml pro Einnahme verschrieben wurden, muss die Dosierspritze mehrmals gefüllt werden.
- Einnahme der gebrauchsfertigen Lösung
- Sie können die erforderliche Menge mit Hilfe der Dosierspritze durch langsames Hineindrücken des Kolbens direkt in den Mund des Patienten verabreichen oder zur Einnahme auf einen Löffel geben. Bei der direkten Gabe in den Mund sollte das Kind aufrecht sitzen. Die Spritze wird am besten langsam gegen die Innenseite der Wange entleert, damit sich das Kind nicht verschluckt.
- Danach wird die Flasche wieder fest verschlossen (der Adapter verbleibt in der Flasche). Die Spritze ist nach der Verwendung zu reinigen. Hierzu ziehen Sie den Kolben aus der Spritze und spülen beide Teile unter fließendem lauwarmem Wasser, lassen die Teile trocknen und fügen sie dann wieder zusammen.
- Schütteln Sie die Flasche vor jedem Gebrauch kräftig und lassen Sie sie etwas stehen, bis sich der auftretende Schaum abgesetzt hat.
- Die Lösung ist bei Aufbewahrung im Kühlschrank (2 °C - 8 °C) 14 Tage verwendbar.
Anwendungsgebiete
- Das Präparat ist ein Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen (Antibiotikum).
- Es wird angewendet
- zur Behandlung von leichten bis mittelschweren bakteriellen Infektionen, die durch Beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A bedingt sind und auf eine orale Penicillin-Behandlung ansprechen, wie zum Beispiel:
- Infektionen des Rachenraumes und der Rachenmandeln (Tonsillitis, Pharyngitis)
- ambulant erworbene Lungenentzündungen
- Infektionen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich
- zur Vorbeugung einer bakteriell bedingten Entzündung der Herzinnenhaut (Endokarditisprophylaxe) bei Eingriffen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich
- Scharlach und Scharlachprophylaxe
- Infektionen der Haut wie Wundrose (Erysipel)
- zur Behandlung von leichten bis mittelschweren bakteriellen Infektionen, die durch Beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A bedingt sind und auf eine orale Penicillin-Behandlung ansprechen, wie zum Beispiel:
- Gegebenenfalls ist eine Kombination mit einem weiteren geeigneten Antibiotikum möglich.
Indikation- Zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Infektionen, verursacht durch Beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A (Streptococcus pyogenes):
- Pharyngitis
- Tonsillitis
- Ambulant erworbene Pneumonie
- Infektionen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich
- Endokarditisprophylaxe bei Eingriffen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich
- Scharlach und Scharlachprophylaxe
- Erysipel
- Die offiziellen Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antimikrobiellen Wirkstoffen sind bei der Anwendung zu berücksichtigen.
- Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® sollte jeweils etwa 1 Stunde vor den Mahlzeiten eingenommen werden, um eine möglichst hohe Resorptionsquote zu erreichen.
- Um Kindern die regelmäßige Einnahme zu erleichtern, können sie Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® auch während der Mahlzeiten einnehmen.
- Der Packung liegt eine Dosierspritze mit Markierungen in 0,1-ml-Schritten bei. Dazu gehört ein gelochter Stopfen (Adapter), der auf die Flasche passt.
- Herstellung der gebrauchsfertigen Lösung
- Zum Öffnen der Flasche den Verschluss nach unten drücken und gleichzeitig in Pfeilrichtung drehen. Der Verschluss ist nach Gebrauch wieder fest zuzudrehen.
- Füllen Sie die Flasche mit dem Granulat bis zum Markierungsrand mit frischem Leitungswasser und schütteln Sie kräftig bis kein Bodensatz mehr vorhanden ist. Füllen Sie, nachdem sich der auftretende Schaum abgesetzt hat, mit wenig frischem Leitungswasser bis zum Markierungsrand auf. Die Lösung ist jetzt gebrauchsfertig.
- Entnahme und Einnahme der Lösung
- Vor jedem Gebrauch ist die Flasche kräftig zu schütteln und etwas stehen zu lassen, bis sich der auftretende Schaum abgesetzt hat.
- Der Adapter für die Dosierspritze wird in den Flaschenhals eingesetzt. Danach wird die Spritze mit der Spitze in den Adapter gesteckt. Die Flasche wird auf den Kopf gedreht und der Kolben der Spritze langsam bis zur verordneten Menge Lösung herausgezogen. Wenn große Blasen auftreten, wird die Lösung zurück in die Flasche gedrückt und nochmals die gewünschte Menge in die Spritze aufgezogen. Die Flasche wird wieder umgedreht und die Spritze entnommen. Jetzt kann die Lösung durch langsames Hineindrücken des Kolbens direkt in den Mund des Patienten verabreicht werden. Danach wird die Flasche wieder verschlossen (der Adapter verbleibt in der Flasche).
- Die Spritze ist nach der Verwendung zu reinigen. Hierzu wird der Kolben aus der Spritze gezogen und beide Teile unter fließendem lauwarmem Wasser gespült. Trocknen lassen und dann die beiden Teile wieder zusammenfügen.
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Phenoxymethylpenicillin-Kalium, andere Penicilline oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie schon einmal eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (allergische Reaktion) gegen ein anderes Betalaktam-Antibiotikum (z. B. Cephalosporine, Carbapeneme oder Monobactame) in der Krankengeschichte hatten.
Kontraindikation (absolut)- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegen andere Penicilline oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie) auf ein anderes Betalaktam-Antibiotikum in der Anamnese.
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- zu Allergien (z. B. Heuschnupfen, Asthma bronchiale) neigen. Das Risiko für das Auftreten allergischer Reaktionen kann bei Ihnen erhöht sein. Bei schweren allergischen Reaktionen suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf.
- an einer Nierenerkrankung leiden. Ihr Arzt muss die Dosis gegebenenfalls anpassen.
- unter schweren Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfällen leiden. Eine ausreichende Aufnahme des Arzneimittels in den Körper ist unter diesen Bedingungen nicht gewährleistet.
- Bei Auftreten von schweren, anhaltenden, manchmal blutig-schleimigen Durchfällen und krampfartigen Bauchschmerzen während (aber auch noch nach einigen Wochen) der Behandlung müssen Sie Ihren Arzt informieren. Dahinter kann sich eine ernstzunehmende schwere Entzündung des Dickdarms verbergen, die sofort behandelt werden muss.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit oder zum Bedienen von Maschinen vor. Allerdings können mögliche Nebenwirkungen zu einer entsprechenden Beeinträchtigung führen.
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Vor Beginn einer Behandlung mit Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® sollte die Vorgeschichte des Patienten im Hinblick auf vorangegangene Überempfindlichkeitsreaktionen auf Penicilline, Betalaktam-Antibiotika und andere Allergene sorgfältig abgeklärt werden.
- Schwere und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide Reaktionen) wurden bei mit Penicillinen (einschließlich dem oralen Phenoxymethylpenicillin) behandelten Patienten beobachtet. Kreuzallergien können in Verbindung mit Cephalosporinen und anderen Betalaktam-Antibiotika auftreten. Personen mit Überempfindlichkeitsreaktionen auf Penicilline oder Cephalosporine in der Vorgeschichte und Patienten mit allergischer Reaktionsbereitschaft (z. B. Heuschnupfen, Asthma bronchiale) tragen ein erhöhtes Risiko für solche Reaktionen, weshalb Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® in solchen Fällen mit besonderer Vorsicht angewandt werden muss. Beim Auftreten allergischer Reaktionen sollte das Arzneimittel abgesetzt und eine angemessene Behandlung mit den üblichen Wirkstoffen (z. B. Adrenalin bzw. andere blutdrucksteigernde Amine, Antihistamine oder Kortikosteroide) erfolgen.
- Schwere kutane Nebenwirkungen (SCAR) wie Steven-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Phenoxymethylpenicillin berichtet. Zum Zeitpunkt der Verschreibung sollten die Patienten über die Anzeichen und Symptome aufgeklärt und engmaschig auf Hautreaktionen überwacht werden. Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die auf diese Reaktionen hinweisen, muss Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® sofort abgesetzt und eine alternative Behandlung in Betracht gezogen werden. Wenn der Patient bei der Anwendung von Phenoxymethylpenicillin eine schwerwiegende Reaktion wie SJS, TEN oder DRESS entwickelt hat, darf die Behandlung mit Phenoxymethylpenicillin bei diesem Patienten zu keinem Zeitpunkt wieder aufgenommen werden.
- Bei deutlich eingeschränkter Nierenfunktion ist bei der Verabreichung Vorsicht geboten, da es zu Wirkungen auf das zentrale Nervensystem kommen kann.
- Bei Patienten mit schweren Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfällen sollte von der Behandlung mit Phenoxymethylpenicillin abgesehen werden, da eine ausreichende Resorption nicht gewährleistet ist. Hier empfiehlt sich eine parenterale Therapie mit einem geeigneten Antibiotikum.
- Langfristige und wiederholte Anwendung von Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® kann zu einer Superinfektion mit resistenten Keimen oder mit Sprosspilzen führen. Daher sollten die Patienten in regelmäßigen Abständen hinsichtlich einer Sekundärinfektion kontrolliert und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Bei Patienten mit rheumatoidem Fieber in der Anamnese, die eine kontinuierliche Prophylaxe erhalten, sollte die Anwendung eines anderen prophylaktischen Wirkstoffs in Betracht gezogen werden.
- Schwere und anhaltende Durchfälle während oder nach der Therapie mit Phenoxymethylpenicillin können ein Hinweis auf eine pseudomembranöse Enterokolitis sein. Hier ist eine Beendigung der Therapie mit Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® in Abhängigkeit von der Indikation zu erwägen und gegebenenfalls sofort eine angemessene Behandlung einzuleiten (z. B. Einnahme von speziellen Antibiotika/Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist). Arzneimittel, die die Peristaltik hemmen, sind kontraindiziert.
- Enthält Aspartam als Quelle für Phenylalanin und kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie. Zur Beurteilung der Anwendung von Aspartam bei Säuglingen unter 12 Wochen liegen weder präklinische noch klinische Daten vor.
- Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® nicht einnehmen.
- 5 ml der gebrauchsfertigen Lösung enthalten 1,54 g Saccharose (Zucker). Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.
- Benzylalkohol kann allergische Reaktionen hervorrufen.
- Benzylalkohol wurde mit dem Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen ("Gasping- Syndrom") bei Neugeborenen und Kleinkindern in Verbindung gebracht.
- Große Mengen Benzylalkohol sollten wegen des Risikos der Akkumulation und Toxizität (metabolische Azidose) nur mit Vorsicht und wenn absolut nötig angewendet werden, insbesondere bei Personen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion und in der Schwangerschaft und Stillzeit.
- 5 ml zubereiteter Lösung enthalten 0,71 mmol (oder 28 mg) Kalium. Dies ist zu berücksichtigen bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sowie Personen unter kontrollierter Kalium-Diät.
- Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® enthält 14,4 mg Natrium pro 5 ml zubereiteter Lösung, entsprechend 0,72% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Antikoagulanzien
- Penicilline können eine antikoagulative Therapie beeinflussen.
- Probenecid
- Verringerte Ausscheidung von Phenoxymethylpenicillin aufgrund der Konkurrenz um die tubuläre Sekretion.
- Sulfinpyrazon
- Verringerte Ausscheidung von Penicillinen durch Sulfinpyrazon.
- Erythromycin, Tetracycline, Chloramphenicol
- Bei kombinierter Anwendung ist ein antagonistischer Effekt möglich. Die gleichzeitige Anwendung bakteriostatisch wirkendender Chemotherapeutika/Antibiotika wird nicht empfohlen.
- Neomycin
- Es wurde berichtet, dass Neomycin die Resorption von Phenoxymethylpenicillin verringert.
- Methothrexat
- Die gleichzeitige Behandlung mit Methotrexat kann dessen Serumspiegel erhöhen und dessen toxische Wirkung verstärken. Eine Überwachung des Methotrexat-Serumspiegels ist daher erforderlich.
- Oraler Typhusimpfstoff
- Penicilline können orale Typhusimpfstoffe inaktivieren.
- Einfluss auf Laboruntersuchungen
- Unter einer Therapie mit Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® können nicht-enzymatische Methoden zur Harnzuckerbestimmung ein falsch positives Resultat ergeben.
- Ebenso kann der Urobilinogen-Nachweis gestört werden.
- Antikoagulanzien
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.
- Allerdings können die möglichen Nebenwirkungen zu einer entsprechenden Beeinträchtigung führen.
- Überdosierung
- Die Toxizität von Phenoxymethylpenicillin ist äußerst gering, die therapeutische Breite ist außerordentlich groß.
- Wie bei anderen Penicillinen ist die einmalige orale Aufnahme des Mehrfachen der therapeutischen Dosen von Phenoxymethylpenicillin nicht akut toxisch.
- Bei oraler Verabreichung ist es praktisch unmöglich, Konzentrationen zu erreichen, die zur Auslösung neurotoxischer Symptome führen.
- Symptome einer Überdosierung können sein: Brechreiz, Erbrechen, Bauchschmerzen, Diarrhöe und selten motorische Krämpfe. Wenn andere Symptome vorkommen, ist an die Möglichkeit einer allergischen Reaktion zu denken. Hyperkaliämie kann sich besonders bei Patienten mit einer Niereninsuffizienz unter Überdosierung ergeben.
- Therapie einer Überdosierung: Spezielle Maßnahmen bei Überdosierung, außer dem Absetzen des Medikamentes, sind nicht erforderlich.
- Eine Elimination von Phenoxymethylpenicillin kann mittels Hämodialyse erzielt werden
- Beobachtungen am Menschen haben bisher keinen Hinweis auf eine Schädigung des im Mutterleib befindlichen Kindes ergeben. Experimentelle Studien haben keine fruchtschädigende Wirkung erkennen lassen.
- Da bisher keinerlei schädigende Wirkungen von Phenoxymethylpenicillin bekannt geworden sind, ist eine Anwendung von Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® während der gesamten Schwangerschaft bei entsprechender Indikation möglich.
- Phenoxymethylpenicillin wird in die Muttermilch ausgeschieden. Die maximalen Milchspiegel betragen etwa 50% der maximalen Serumspiegel. Beim gestillten Säugling ist die Möglichkeit einer Sensibilisierung bzw. einer Beeinflussung der physiologischen Darmflora mit Auftreten von Durchfall oder Sprosspilzbesiedlung zu beachten.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Vorsicht ist bei den folgenden Arzneimitteln geboten:
- Arzneimittel zur Blutverdünnung oder zur Behandlung von Blutgerinnseln (z. B. Warfarin): Das Präparat kann die Therapie beeinflussen.
- Probenecid, Sulfinpyrazon (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht): Diese Arzneimittel können den Zeitraum verlängern, in dem das Arzneimittel aus dem Körper ausgeschieden wird.
- Chloramphenicol, Erythromycin, Tetrazykline (Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen): Die Wirkung von dem Arzneimittel kann verringert werden.
- Neomycin (Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen): Die Aufnahme von dem Arzneimittel aus dem Darm kann gestört sein.
- Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebs oder rheumatischen Erkrankungen): Die gleichzeitige Behandlung mit Methotrexat kann dessen Serumspiegel erhöhen und dessen toxische Wirkungen (Nebenwirkungen) verstärken.
- Typhusimpfstoffe (oral): Das Präparat kann orale Typhusimpfstoffe inaktivieren.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben schwerwiegend Clozapin / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
mittelschwer Methotrexat / Penicilline
Penicilline / Tetracycline
Bupropion / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
Typhus-Impfstoff, oral / Antibiotika
Blutgerinnungsfaktoren, AAV-Vektor basiert / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
Cholera-Impfstoff, oral / Antibiotika
Efbemalenograstim alfa / Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Kontrastmittel, iodhaltige / Stoffe, die die Krampfschwelle herabsetzen können
geringfügig Vitamin-K-Antagonisten / Penicilline
Heparin / Penicilline
Penicilline / Erythromycin
Pemetrexed / OAT3-Inhibitoren
Penicilline / Probenecid
Regorafenib / Antibiotika
Antibiotika / Acetylcystein
Stoffe, potenziell hepatotoxisch / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)
OAT1/3-, OCT1/2-, OATP1B1/3-, BCRP-, P-gp-Substrate / Encorafenib
Penicilline / Sulfonamide
Methotrexat / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Isoniazid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Teriflunomid / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Valproinsäure / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
Mercaptopurin / Stoffe, potenziell hepatotoxisch
unbedeutend Kontrazeptiva, orale / Penicilline
Penicilline / Salicylate, hochdosiert
Penicilline / Antirheumatika, nicht-steroidale
Paracetamol / Stoffe, potenziell hepatotoxisch (Livertox Score A - C)Warnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Bislang durchgeführte umfangreiche Untersuchungen an Penicillinen haben keine Hinweise auf eine schädigende Wirkung beim ungeborenen Kind ergeben. Daher können Sie das Arzneimittel bei entsprechender ausdrücklicher Verordnung des Arztes in der Schwangerschaft einnehmen.
- Stillzeit
- Das Arzneimittel tritt in die Muttermilch über. Beachten Sie, dass beim gestillten Säugling - durch die Möglichkeit einer Beeinflussung der normalen bakteriellen Darmbesiedlung - der Darm mit Durchfall reagieren kann.
Einnahme vor dem Essen.Enthält Benzylalkohol. Darf bei Früh- und Neugeborenen nicht parenteral oder oral angewendet werden. Kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 3 Jahren toxische und allergische Reaktionen hervorrufen. Vorsicht bei Personen mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion.
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit Phenylketonurie nicht angewendet werden. Keine Daten bei Säuglingen unter 12 Wochen.Die Anwendung in der Schwangerschaft kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Die Anwendung in der Stillzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.Dosierungsanleitung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Empfohlene Dosis
- Der Arzt legt die Dosierung auf der Grundlage der Art und Empfindlichkeit des Erregers, der Schwere der Infektion und dem Zustand des Patienten fest.
Die Tagesdosis wird in 3 bis 4 Einzeldosen gleichmäßig über den Tag verteilt - im Abstand von 6 bzw. 8 Stunden - eingenommen. - Bei Infektionen des Hals-, Nasen-, Ohrenbereiches kann die Tagesdosis in zwei Einzeldosen im Abstand von 12 Stunden gegeben werden.
- Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
- 3- bis 4-mal täglich jeweils 295 bis 885 mg Phenoxymethylpenicillin (0,5 - 1,5 Millionen Einheiten).
- Kinder unter 12 Jahren
- Kinder bis zum Alter von 12 Jahren erhalten eine auf das jeweilige Körpergewicht und Lebensalter abgestimmte Tagesdosis.
- Der Arzt legt die Dosierung auf der Grundlage der Art und Empfindlichkeit des Erregers, der Schwere der Infektion und dem Zustand des Patienten fest.
- Dosierungsangaben für das Arzneimittel
- 5 ml der gebrauchsfertigen Lösung enthalten 250 mg Phenoxymethylpenicillin (entsprechend 0,4 Mega Einheiten).
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Alter (Körpergewicht in kg): Reife Neugeborene und Säuglinge bis zu 1 Monat (3 - 4 kg )
- Dosierung in ml pro Tag: 2-mal 1,25 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in mg: 125
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in Einheiten: 212.000
- Alter (Körpergewicht in kg): Säuglinge im 2. und 3. Monat (4 - 5 kg)
- Dosierung in ml pro Tag: 2- bis 3-mal 1,25 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in mg: 125 - 187,5
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in Einheiten: 212.000 - 318.000
- Alter (Körpergewicht in kg): Kleinkinder ab dem 4. Monat bis zu 1 Jahr (bis 10 kg)
- Dosierung in ml pro Tag: 2- bis 3-mal 2,5 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in mg: 250 - 375
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in Einheiten: 424.000 - 636.000
- Alter (Körpergewicht in kg): Kleinkinder 1 - 2 Jahre (10 - 15 kg)
- Dosierung in ml pro Tag: 3- bis 4-mal 2,5 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in mg: 375 - 500
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in Einheiten: 636.000 - 848.000
- Alter (Körpergewicht in kg): Kinder 2 - 4 Jahre (15 - 22 kg)
- Dosierung in ml pro Tag: 2- bis 3-mal 5 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in mg: 500 - 750
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in Einheiten: 848.000 - 1.272.000
- Alter (Körpergewicht in kg): Kinder 4 - 8 Jahre (22 bis 30 kg)
- Dosierung in ml pro Tag: 3-mal 5 - 7,5 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in mg: 750 - 1125
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in Einheiten: 1.272.000 - 1.908.000
- Alter (Körpergewicht in kg): Kinder 8 - 12 Jahre (über 30 kg)
- Dosierung in ml pro Tag: 3-mal 5 - 10 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in mg: 750 - 1500
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in Einheiten: 1.272.000 - 2.544.000
- Alter (Körpergewicht in kg): Jugendliche über 12 Jahre und Erwachsene
- Dosierung in ml pro Tag: 3-mal 7,5 - 20 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in mg: 1125 - 3000
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin in Einheiten: 1.908.000 - 5.088.000
- Alter (Körpergewicht in kg): Reife Neugeborene und Säuglinge bis zu 1 Monat (3 - 4 kg )
- Hinweis:
- Bei mittelschweren Fällen bzw. bei minderempfindlichen Erregern oder ungünstig gelegenem Infektionsort kann die Tagesdosis auf das Doppelte gesteigert werden.
- Zur Beachtung:
- Alle Milligramm-Angaben beziehen sich auf Phenoxymethylpenicillin!
- Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion
- Bis zu einer Kreatinin-Clearance von 30 - 15 ml/min ist es bei einem Dosierungsintervall von 8 Stunden im Allgemeinen nicht erforderlich, die Dosis von dem Arzneimittel zu verringern. Bei stark verringerter Harnausscheidung (Anurie) wird eine Verlängerung des Dosierungsintervalls auf 12 Stunden empfohlen.
- Dauer der Anwendung
- Über die Dauer der Anwendung im Einzelnen entscheidet der behandelnde Arzt.
- Die Therapiedauer soll in der Regel mindestens 10 Tage betragen, um Spätkomplikationen (wie bestimmten chronischen Gelenk- und Nierenerkrankungen [rheumatisches Fieber, Glomerulonephritis]) einer Infektion mit Beta-hämolysierenden Streptokokken vorzubeugen.
Halten Sie bitte diese Zeit auch dann ein, wenn Sie sich bereits besser fühlen! - Bei der nicht im Krankenhaus erworbenen Lungenentzündung und bei Infektionen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich ist die Behandlungsdauer vom Ansprechen der Erreger bzw. dem klinischen Erscheinungsbild abhängig. Sollte nach 3 - 4 Tagen eine Besserung nicht erkennbar sein, suchen Sie den behandelnden Arzt auf, der über eine weitere Behandlung entscheidet.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wie bei anderen Penicillinen ist die einmalige Einnahme einer zu großen Menge im Allgemeinen nicht akut schädlich. Es genügt daher, wenn Sie bei versehentlicher Überdosierung das Arzneimittel vorübergehend absetzen.
- Befragen Sie aber auf jeden Fall einen Arzt und zwar vor allem, wenn das Präparat absichtlich und in größerer Menge eingenommen wurde.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Befragen Sie hierzu Ihren Arzt. Er wird Ihnen mitteilen ob die Dosierung zum nächst fälligen Einnahmezeitpunkt unverändert fortgeführt werden kann oder eine Dosiserhöhung sinnvoll ist.
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie die Einnahme abbrechen
- Eine eigenmächtige Unterbrechung oder Beendigung der Behandlung gefährdet den Behandlungserfolg. Vor Unterbrechung oder Beendigung der Behandlung ist eine ärztliche Entscheidung erforderlich.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung- Die antibakterielle Aktivität des Phenoxymethylpenicillin wird sowohl auf der Basis von Einheiten als auch auf Masse-(Gewichts-)Basis festgelegt. Dabei gilt folgende Beziehung:
- 1 mg Phenoxymethylpenicillin (freie Säure) entspricht 1 695 Einheiten und 1 mg Phenoxymethylpenicillin-Kalium entspricht 1 530 Einheiten.
- 500 000 Einheiten entsprechen ungefähr 295 mg Phenoxymethylpenicillin bzw. 326,8 mg Phenoxymethylpenicillin-Kalium.
- Dosierung
- Die Tagesdosis wird in 3 bis 4 Einzeldosen gleichmäßig über den Tag verteilt - möglichst im Abstand von 6 bis 8 Stunden - verabreicht.
- Bei Infektionen des Hals-, Nasen-, Ohrenbereichs kann die Tagesdosis in nur zwei Einzeldosen im Abstand von 12 Stunden gegeben werden.
- Zur Beachtung: Alle Milligramm-Angaben in den folgenden Ausführungen beziehen sich auf Phenoxymethylpenicillin (freie Säure).
- Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
- Je nach Schwere und Lokalisation der Infektion 3- bis 4-mal täglich jeweils 295 - 885 mg Phenoxymethylpenicillin
(0,5 - 1,5 Millionen Einheiten).
- Je nach Schwere und Lokalisation der Infektion 3- bis 4-mal täglich jeweils 295 - 885 mg Phenoxymethylpenicillin
- Kinder unter 12 Jahren
- Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren erhalten eine auf das jeweilige Körpergewicht und Lebensalter abgestimmte Tagesdosis.
- Dosierungsangaben für Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma®
- 5 ml der gebrauchsfertigen Lösung enthalten 250 mg (entsprechend etwa 400 000 Einheiten) Phenoxymethylpenicillin.
- Dosierungsempfehlungen
- Alter (Körpergewicht in kg): Reife Neugeborene und Säuglinge bis zu 1 Monat (3 - 4 kg)
- Anzahl ml pro Tag: 2-mal 1,25 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin: 125 mg entspricht 212.000 Einheiten
- Alter (Körpergewicht in kg): Säuglinge im 2. und 3. Monat (4 - 5 kg)
- Anzahl ml pro Tag: 2- bis 3-mal 1,25 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin: 125 - 187,5 mg entspricht 212.000 - 318.000 Einheiten
- Alter (Körpergewicht in kg): Kleinkinder ab dem 4. Monat bis zu 1 Jahr (bis 10 kg )
- Anzahl ml pro Tag: 2- bis 3-mal 2,5 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin: 250 - 375 mg entspricht 424.000 - 636.000 Einheiten
- Alter (Körpergewicht in kg): Kleinkinder 1 - 2 Jahre (10 - 15 kg)
- Anzahl ml pro Tag: 3- bis 4-mal 2,5 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin: 375 - 500 mg entspricht 636.000 - 848.000 Einheiten
- Alter (Körpergewicht in kg): Kinder 2 - 4 Jahre (15 - 22 kg)
- Anzahl ml pro Tag: 2- bis 3-mal 5 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin: 500 - 750 mg entspricht 848.000 - 1.272.000 Einheiten
- Alter (Körpergewicht in kg): Kinder 4 - 8 Jahre (22 bis 30 kg)
- Anzahl ml pro Tag: 3-mal 5 - 7,5 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin: 750 - 1125 mg entspricht 1.272.000 - 1.908.000 Einheiten
- Alter (Körpergewicht in kg): Kinder 8 - 12 Jahre (über 30 kg)
- Anzahl ml pro Tag: 3-mal 5 - 10 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin: 750 - 1500 mg entspricht 1.272.000 - 2.544.000 Einheiten
- Alter (Körpergewicht in kg): Jugendliche über 12 Jahre und Erwachsene
- Anzahl ml pro Tag: 3-mal 7,5 - 20 ml
- Tagesdosis Phenoxymethylpenicillin: 1125 - 3000 mg entspricht 1.908.000 - 5.088.000 Einheiten
- Alter (Körpergewicht in kg): Reife Neugeborene und Säuglinge bis zu 1 Monat (3 - 4 kg)
- Bei mittelschweren Fällen bzw. bei minderempfindlichen Erregern oder ungünstig gelegenem Infektionsort kann die Tagesdosis auf das Doppelte gesteigert werden. Eine weitere Erhöhung der Dosis kann im Einzelfall sinnvoll sein, jedoch ist in solchen Fällen in der Regel der Einsatz eines weiteren Antibiotikums oder die Verwendung einer intravenösen Darreichungsform einer weiteren Erhöhung der Dosis von Pen 0,4 Mega TS - 1 A Pharma® vorzuziehen.
- Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion
- Bis zu einer Kreatinin-Clearance von 30 - 15 ml/min ist es bei einem Dosierungsintervall von 8 Stunden im Allgemeinen nicht erforderlich, die Dosis von Phenoxymethylpenicillin zu verringern. Bei Anurie wird eine Verlängerung des Dosierungsintervalls auf 12 Stunden empfohlen.
- Dauer der Anwendung
- Die Therapiedauer soll in der Regel mindestens 10 Tage betragen, um Spätkomplikationen einer Infektion mit Streptococcus pyogenes (rheumatisches Fieber, Glomerulonephritis) vorzubeugen.
- Bei ambulant erworbener Pneumonie und Infektionen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich ist die Behandlungsdauer vom Ansprechen der Erreger bzw. dem klinischen Erscheinungsbild abhängig. Sollte nach 3 - 4 Tagen ein Therapieeffekt nicht erkennbar sein, so ist eine erneute Sensibilitätsbestimmung durchzuführen und gegebenenfalls das Antibiotikum zu wechseln.
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Häufigkeitsangaben
- Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Bedeutsame Nebenwirkungen
- Die folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen treten sehr selten auf:
- Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, wie
- plötzlich auftretende Beschwerden beim Atmen, Sprechen oder Schlucken, schmerzhafte Schwellung von Lippen, Zunge, Gesicht oder Hals (angioneurotisches Ödem, Larynxödem, Bronchospasmen)
- Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis), die sich in roten oder violetten erhabenen Flecken auf der Haut äußern kann, aber auch andere Körperbereiche betreffen kann
- Fieber, Gelenkschmerzen, vergrößerte Lymphknoten im Bereich von Hals, Achselhöhle oder Leistengegend (Serumkrankheit)
- extremer Schwindel, Blutdruckabfall bis hin zum Kollaps
- starker oder juckender Hautausschlag, vor allem in Verbindung mit Bläschenbildung und Schmerzen in Augen, Mund oder der Geschlechtsorgane (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom)
- Kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt. Wenden Sie das Arzneimittel nicht mehr an.
- Entzündung des Dickdarms
- Starker, lang anhaltender oder blutiger Durchfall, während aber auch noch nach Wochen der Behandlung, kann Anzeichen für eine schwere Darmentzündung (pseudomembranöse Enterokolitis) sein. Arzneimittel, die die Darmbewegung hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
- Fragen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich um Rat, wenn diese Beschwerden auftreten.
- Starker, lang anhaltender oder blutiger Durchfall, während aber auch noch nach Wochen der Behandlung, kann Anzeichen für eine schwere Darmentzündung (pseudomembranöse Enterokolitis) sein. Arzneimittel, die die Darmbewegung hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
- Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, wie
- Die folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen treten sehr selten auf:
- Sonstige mögliche Nebenwirkungen
- Häufig
- Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Magendrücken, Bauchschmerzen, Blähungen, weiche Stühle und Durchfall. Diese Störungen sind meist leichter Natur und klingen häufig während, sonst nach Beendigung der Behandlung ab.
- Hautausschläge und Schleimhautentzündungen, besonders im Bereich des Mundes
- allergische Reaktionen, meist in Form von Hautreaktionen (z. B. Hautrötungen mit Hitzegefühl, Juckreiz, Nesselausschlag mit Bläschen- und Quaddelbildung). . Eine stark ausgeprägte und schnell auftretende Nesselsucht deutet meist auf eine echte Penicillin-Allergie hin und zwingt zum Behandlungsabbruch.
- Selten
- Ausbildung einer schwarzen Haarzunge
- Sehr selten
- Entzündung des Dickdarms
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen
- arzneimittelinduzierte Hirnhautentzündung
- Verminderung der Anzahl der roten oder weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen (Neutropenie, Leukopenie, Agranulozytose, Thrombozytopenie, Panzytopenie), Anstieg der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), abnormer Abbau der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie), Blutgerinnungsstörungen. Diese Erscheinungen normalisieren sich nach Beendigung der Behandlung bzw. nach Absetzen von dem Arzneimittel.
- akute Entzündung der Niere
- vorübergehende Zahnverfärbungen
- Leberentzündung (Hepatitis) und durch Stauung der Gallenflüssigkeit verursachte Gelbsucht.
- Häufigkeit nicht bekannt
- Superinfektion mit resistenten Keimen oder Sprosspilzen
- vorübergehend trockener Mund und Geschmacksveränderungen
- Wirkungen auf das zentrale Nervensystem, einschließlich Krampfanfälle (insbesondere bei hohen Dosen oder schwerer Nierenfunktionsstörung)
- Empfindungsstörungen bei längerer Anwendung
- Bei der Behandlung von Spirochäten-Infektionen kann es zu einer Herxheimer-Reaktion kommen, die durch das Auftreten bzw. eine Verschlechterung von Allgemeinsymptomen wie z. B. Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gelenkschmerzen gekennzeichnet ist.
- Häufig
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- Sehr häufig (>/= 1/10)
- Häufig (>/= 1/100 bis < 1/10)
- Gelegentlich (>/= 1/1.000 bis < 1/100)
- Selten (>/= 1/10.000 bis < 1/1.000)
- Sehr selten (< 1/10.000)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Schwere Hautreaktionen (SCARs), einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Phenoxymethylpenicillin berichtet.
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- Häufigkeit nicht bekannt: Superinfektion mit resistenten Keimen oder Sprosspilzen
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Sehr selten: Blutbildveränderungen in Form von Neutropenie, Leukopenie, Agranulozytose, Thrombozytopenie, Panzytopenie, hämolytischer Anämie, Eosinophilie. Koagulationsstörungen. Diese Erscheinungen sind reversibel.
- Erkrankungen des Immunsystems
- Häufig: allergische Reaktionen, meist in Form von Hautreaktionen (z. B. Exantheme, Juckreiz, Urtikaria). Eine urtikarielle Sofortreaktion deutet meist auf eine echte Penicillin-Allergie hin und zwingt zum Therapieabbruch.
- Sehr selten: schwerwiegende allergische Reaktionen als Folge einer Sensibilisierung gegen die 6-Amino-Penicillansäure-Gruppe, z. B. in Form von Arzneimittelfieber, Gelenkschmerzen, angioneurotischem Ödem, Larynxödem, Bronchospasmen, Herzjagen, Luftnot, Serumkrankheit, allergischer Vaskulitis und Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock
- Überempfindlichkeitsreaktionen aller Schweregrade - bis zum anaphylaktischen Schock - sind auch nach oraler Gabe von Penicillinen beobachtet worden. Schwere anaphylaktoide Reaktionen, die nach oraler Gabe von Penicillinen wesentlich seltener auftreten als nach intravenöser oder intramuskulärer Gabe, erfordern unter Umständen entsprechende Notfallmaßnahmen.
- Erkrankungen des Nervensystems
- Sehr selten: aseptische Meningitis
- Häufigkeit nicht bekannt: Wirkungen auf das zentrale Nervensystem, einschließlich Krampfanfälle (insbesondere bei hohen Dosen oder schwerer Nierenfunktionsstörung)
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Häufig: Gastrointestinale Störungen, wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Magendrücken, Bauchschmerzen, Flatulenz, weiche Stühle und Durchfälle (auch blutig). Diese Störungen sind meist leichter Natur und klingen häufig während, sonst nach Absetzen der Therapie ab.
- Sehr selten: pseudomembranöse Enterokolitis, meist verursacht durch Clostridium difficile.
- Häufigkeit nicht bekannt: vorübergehend trockener Mund und Geschmacksveränderungen
- Leber- und Gallenerkrankungen
- Sehr selten: Hepatitis und cholestatische Gelbsucht
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes (siehe auch Erkrankungen des Immunsystems)
- Häufig: Hautausschläge (Exantheme) und Schleimhautentzündungen, besonders im Bereich des Mundes (Glossitis, Stomatitis)
- Nicht bekannt: Schwere kutane Nebenwirkungen (SCAR), einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktionen mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- Sehr selten: interstitielle Nephritis
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Selten: Ausbildung einer schwarzen Haarzunge.
- Sehr selten: vorübergehende Zahnverfärbungen
- Häufigkeit nicht bekannt: Parästhesien bei langer Anwendung
- Bei der Behandlung von Spirochäteninfektionen kann es zu einer Jarisch-Herxheimer-Reaktion kommen, die durch Auftreten bzw. Verschlechterung von Allgemeinsymptomen wie z. B. Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gelenkschmerzen gekennzeichnet ist.
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Phenoxymethylpenicillin, Kaliumsalz 277 mg Wirkstoff Phenoxymethylpenicillin 400000 IE k.A. Phenoxymethylpenicillin 250 mg k.A. Ammonium glycyrrhizat + Hilfsstoff Aspartam 20 mg Hilfsstoff Phenylalanin + k.A. Carmellose, Natriumsalz + Hilfsstoff Citronensäure, wasserfrei + Hilfsstoff Erdbeer Himbeer Aroma + Aromastoff Benzyl alkohol 0.5 mg k.A. Maltodextrin + Hilfsstoff Natrium benzoat + Konservierungsstoff Natrium citrat + Hilfsstoff Saccharin, Natriumsalz + Hilfsstoff Saccharose 1.54 g Hilfsstoff Simeticon + Hilfsstoff Gesamt Kalium Ion 28 mg Zusatzangabe Gesamt Kalium Ion 0.71 mmol k.A. Gesamt Natrium Ion 14.4 mg Zusatzangabe -
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