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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Pflichttext
ratioAllerg® Heuschnupfenspray
Wirkstoff: Beclometasondipropionat. Anwendungsgebiete: Symptomatische Kurzzeitbehandlung von Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis) bei Erwachsenen. Hinweis: ratioAllerg® Heuschnupfenspray eignet sich nicht zur sofortigen Behebung akut auftretender Krankheitszeichen beim allergischen Schnupfen. Warnhinweis: Enth. Konservierungsmittel (Benzalkoniumchlorid)! Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
2/21.Allgemeine Produktinformationen
- Das Arzneimittel ist zum Einsprühen in die Nase bestimmt. Bitte beachten Sie alle Punkte der Bedienungsanleitung sorgfältig, damit das Arzneimittel die volle Wirkung entfalten kann.
- Befreien Sie vor jeder Anwendung die Nasenlöcher durch sanftes Naseputzen.
- Für weitere Inforamtionen siehe die Gebrauchsinformation
Anwendungsgebiete
- Das Arzneimittel ist ein Rhinologikum (Arzneimittel zur Anwendung in der Nase).
- Es wird angewendet zur
- Kurzzeitbehandlung von Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis), sofern die Erstdiagnose des Heuschnupfens durch einen Arzt erfolgt ist.
- Hinweis:
- Das Arzneimittel eignet sich nicht zur sofortigen Behebung akut auftretender Krankheitszeichen beim allergischen Schnupfen.
Indikation- symptomatische Kurzzeitbehandlung von Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis) bei Erwachsenen, sofern die Erstdiagnose der saisonalen allergischen Rhinitis durch einen Arzt erfolgt ist
- Hinweis:
- Arzneimittel eignet sich nicht zur sofortigen Behebung akut auftretender Krankheitszeichen beim allergischen Schnupfen
- zum Einsprühen in die Nase
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Beclometasondipropionat oder einen der sonstigen Bestandteile sind
- Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen Benzalkoniumchlorid sollten gegebenenfalls auf die Anwendung betreffender Präparate verzichten.
Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Beclometason - nasal- Überempfindlichkeit gegen Beclometasondipropionat
Vorsichtsmaßnahmen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden.
- Sollten bei Ihnen möglicherweise begleitende Pilzerkrankungen oder andere Infektionen im Bereich der Nase und der Nebenhöhlen vorliegen, müssen diese vor Anwendung des Arzneimittels durch Ihren Arzt abgeklärt und spezifisch behandelt werden.
- Nasal anzuwendende Glucocorticoide können Nebenwirkungen verursachen, insbesondere wenn hohe Dosen über lange Zeiträume gegeben werden. Diese Effekte treten viel seltener auf als bei Kortikosteroiden zum Einnehmen und können bei einzelnen Patienten und zwischen verschiedenen Kortikosteroid-Präparaten unterschiedlich sein. Mögliche systemische Wirkungen können das Cushing-Syndrom (typische Zeichen sind Vollmondgesicht, Stammfettsucht und Gesichtsröte), Unterfunktion bzw. Schwund der Nebennierenrinde, Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen, Linsentrübung (Katarakt), Steigerung des Augeninnendrucks (Glaukom) und seltener eine Reihe von psychischen Effekten oder Verhaltensstörungen einschließlich psychomotorische Hyperaktivität, Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen oder Aggressionen (besonders bei Kindern) sein.
- Es wurden Wachstumsverzögerungen bei Kindern berichtet, die nasal anzuwendende Glucocorticoide in der empfohlenen Dosierung erhielten. Es wird empfohlen, das Wachstum von Kindern, die eine Langzeittherapie mit nasal anzuwendenden Glucocorticoiden erhalten, regelmäßig zu kontrollieren.
- Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung kann eine klinisch relevante Funktionsminderung der Nebennierenrinde mit einer verminderten Produktion bzw. einer bei gesteigertem Bedarf (Stresssituationen) nicht mehr ausreichend steigerbaren Produktion körpereigener Glucocorticoide auftreten. In solchen Fällen sollte in Stresssituationen (z. B. vor Operationen) eine vorübergehende zusätzliche systemische Glucocorticoidgabe zum Ausgleich der verminderten natürlichen Glucocorticoidproduktion erwogen werden.
- Kinder und Jugendliche
- Das Präparat ist nicht angezeigt zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Die Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeugs, zum Bedienen von Maschinen oder Arbeiten ohne sicheren Halt wird durch das Präparat nicht beeinflusst.
- Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
- Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die Anwendung des Präparates als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Beclometason - nasal- Beclometason eignet sich nicht zur sofortigen Behebung akut auftretender Krankheitszeichen beim allergischen Schnupfen
- es ist unter Umständen erforderlich, topische Vasokonstriktoren über maximal 5 Tage oder orale Antihistaminika zusammen mit Beclometason zu geben, bis dessen volle Wirkung einsetzt
- systemische Nebenwirkungen
- nasal anzuwendende Glucocorticoide können systemische Nebenwirkungen verursachen
- insbesondere wenn hohe Dosen über lange Zeiträume gegeben werden
- diese treten im Vergleich zur oralen Anwendung mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit auf und variieren von Patient zu Patient und bei verschiedenen glucocorticoidhaltigen Arzneimitteln
- mögliche systemische Effekte umfassen das
- Cushing-Syndrom
- cushingoide Erscheinungen
- adrenale Suppression
- Wachstumsverzögerungen bei Kindern und Jugendlichen
- Katarakt
- Glaukom
- seltener eine Reihe von psychischen Effekten oder Verhaltensänderungen einschließlich
- psychomotorischer Hyperaktivität
- Schlafstörungen
- Angstzustände
- Depressionen oder Aggressionen (insbesondere bei Kindern)
- nasal anzuwendende Glucocorticoide können systemische Nebenwirkungen verursachen
- Kinder und Jugendliche
- Kinder unter 6 Jahren sind von der Behandlung auszuschließen, weil keine ausreichenden Erfahrungen mit Beclometason vorliegen
- Wachstumsverzögerungen bei Kindern
- es wurden Wachstumsverzögerungen bei Kindern berichtet, die nasal anzuwendende Glucocorticoide in der empfohlenen Dosierung erhielten
- es wird empfohlen, das Wachstum von Kindern, die eine Langzeittherapie mit nasal anzuwendenden Glucocorticoiden erhalten, regelmäßig zu kontrollieren
- bei Wachstumsverzögerungen sollte die Therapie überdacht werden mit dem Ziel, die Dosis des nasal anzuwendenden Glucocorticoids auf die niedrigste Dosis zu verringern, mit der eine effektive Kontrolle der Symptome aufrecht erhalten werden kann
- eingeschränkte Nebennierenrindenfunktion
- bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung kann eine klinisch relevante Funktionsminderung der Nebennierenrinde mit einer verminderten Produktion bzw. einer bei gesteigertem Bedarf (Stress-Situationen) nicht mehr ausreichend steigerbaren Produktion körpereigener Glucocorticoide auftreten
- in solchen Fällen sollte in Stress-Situationen (z. B. vor Operationen) eine vorübergehende zusätzliche Glucocorticoidgabe zum Ausgleich der verminderten natürlichen Glucocorticoidproduktion erwogen werden
- wenn es einen Anhaltspunkt dafür gibt, dass die Nebennierenrindenfunktion durch eine frühere systemische Corticosteroidtherapie eingeschränkt ist, sollten Patienten nur mit Vorsicht auf Beclometason umgestellt werden
- bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung kann eine klinisch relevante Funktionsminderung der Nebennierenrinde mit einer verminderten Produktion bzw. einer bei gesteigertem Bedarf (Stress-Situationen) nicht mehr ausreichend steigerbaren Produktion körpereigener Glucocorticoide auftreten
- Corticoidabhängige Patienten
- sollten zu einem Zeitpunkt auf die intranasale Behandlung mit Beclometason umgestellt werden, an dem ihre Beschwerden unter Kontrolle sind
- diese Umstellung darf nur auf entsprechende ärztliche Anweisung erfolgen
- falls durch die Corticoid-Vorbehandlung eine Beeinträchtigung der Achse Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinde besteht, müssen entsprechende Vorsichtsmaßnahmen bei der Umstellung beachtet werden
- langsame, schrittweise Verminderung der oral verabreichten Corticoid-Dosis
- bei Stress-Situationen, wie schwere Infektion, Verletzung, Operation
- gegebenenfalls Durchführung einer Corticoid-Schutzbehandlung auch noch einige Monate nach Umstellung auf die alleinige intranasale Behandlung mit Beclometason
- Pilzerkrankungen oder andere Infektionen im Bereich der Nase und der Nebenhöhlen
- müssen vor Anwendung von Beclometason ausreichend diagnostiziert werden und der jeweiligen Infektion entsprechend spezifisch behandelt werden
- virale Infektionen sowie andere Infektionen im Bereich der Nase und der Nebenhöhlen
- müssen vor der Anwendung von Beclometason ausreichend diagnostiziert und der jeweiligen Infektion entsprechend spezifisch behandelt werden
- Lungentuberkulose
- bei Lungentuberkulose soll Beclometason nur angewendet werden, wenn gleichzeitig eine wirksame tuberkulostatische Therapie durchgeführt wird
- vor einem Therapiebeginn mit Beclometason
- ist bei Patienten mit pulmonaler Tuberkulose besondere Vorsicht sowie eine ausreichend spezifische therapeutische Kontrolle geboten
- Abheilung von Geschwüren
- da die Anwendung topischer Corticoide die Abheilung von Geschwüren verzögern kann, darf Beclometason bei Patienten mit Geschwüren der Nasenscheidewand oder einem kürzlich erlittenen nasalen Trauma nur mit Vorsicht angewendet werden
- nach intranasalen Eingriffen ist der Zeitpunkt für den Beginn der Anwendung individuell festzulegen
- da die Anwendung topischer Corticoide die Abheilung von Geschwüren verzögern kann, darf Beclometason bei Patienten mit Geschwüren der Nasenscheidewand oder einem kürzlich erlittenen nasalen Trauma nur mit Vorsicht angewendet werden
- Sehstörung
- bei der systemischen und topischen Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden; diese umfassen unter anderem
- Katarakt
- Glaukom
- seltene Erkrankungen, wie z. B.
- zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Beclometason - nasal- sollte während der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden, vor allem in den ersten 3 Monaten, da
- keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegen
- Tierversuche Hinweise auf Fehlbildungen und andere embryotoxische Wirkungen ergeben haben
- obwohl nach den bisherigen Erfahrungen bei Schwangeren keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass
die im Tierversuch aufgetretenen teratogenen Wirkungen von Beclometason für den Menschen von Bedeutung sind, können andere Formen der Schädigung (z. B. intrauterine Wachstumsstörungen, Atrophie der Nebennierenrinde) und Spätfolgen bei Langzeittherapie nicht sicher ausgeschlossen werden - insbesondere synthetische Glucocorticoide, die von der Plazenta nur unzureichend inaktiviert werden können, stehen in Verdacht, durch eine In-utero-Programmierung beim Feten zu späteren kardiovaskulären Erkrankungen beizutragen
- Gefahr einer Nebennierenrindenatrophie des Feten bei Behandlung zum Schwangerschaftsende
- ausschleichende Substitutionstherapie beim Neugeborenen erforderlich
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Beclometason - nasal- es sollte abgestillt werden bei
- Anwendung höherer Dosen
- Langzeitbehandlung
- bei Beobachtung von Substanzwirkungen beim Säugling
- keine Daten zum Übergang von Beclometason in die Muttermilch vorliegend
- andere Glucocorticoide gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über
- Belastung des Säuglings wird dabei in der Regel weniger als 1/100 der systemisch bei der stillenden Mutter zur Verfügung stehenden Dosis betragen
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben geringfügig Antidiabetika / Corticosteroide
Corticosteroide / Laxanzien
Corticosteroide / Amphotericin B
Corticosteroide / Harn alkalisierende MittelWarnhinweise
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Das Präparat sollte während der Schwangerschaft, vor allem in den ersten 3 Monaten, nicht eingesetzt werden, da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegen.
- Stillzeit
- Glucocorticoide („Kortison-Präparate"; zu dieser Gruppe von Arzneimitteln zählt z. B. Beclometasondipropionat) gehen in die Muttermilch über. Bei Anwendung höherer Dosen oder bei einer Langzeitbehandlung sollte abgestillt werden
Die Anwendung in der Schwangerschaft darf oder sollte nicht erfolgen.Die Anwendung in der Stillzeit darf oder sollte nicht erfolgen.Dosierungsanleitung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind
- Die empfohlene Dosis beträgt 2-mal täglich 2 Einzeldosen (dies entspricht bei einer Einzeldosis von 0,05 mg Beclometasondipropionat 0,1 mg pro Anwendung und 0,2 mg pro Tag) in jedes Nasenloch einsprühen.
- In vielen Fällen genügt eine weniger häufige Einsprühung in jedes Nasenloch. Sobald die Krankheitszeichen (z. B. Fließschnupfen, verstopfte Nase) sich gebessert haben, sollte die Behandlung mit der niedrigst möglichen Dosis fortgesetzt werden.
- Es sollte die niedrigste Dosis, mit der eine wirksame Kontrolle der Beschwerden möglich ist, verabreicht werden.
- Eine Tagesdosis von 8 Einzeldosen (4 Einzeldosen, entspr. 0,2 mg Beclometasondipropionat, pro Nasenloch) sollte normalerweise nicht überschritten werden.
- Das Präparat eignet sich nicht zur sofortigen Behebung akut auftretender Krankheitszeichen beim allergischen Schnupfen. Die Behandlung mit dem Heuschnupfenspray bessert die diesen Beschwerden zugrundeliegenden Störungen, und eine ausgeprägte Wirkung ist meist innerhalb weniger Tage zu erwarten. Deshalb ist es wichtig, das Präparat regelmäßig anzuwenden.
- Dauer der Anwendung:
- Bleiben die Beschwerden trotz Anwendung des Arzneimittel über mehrere Tage bestehen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, welcher prüfen wird, ob eine Weiterbehandlung angezeigt ist oder ob andere Maßnahmen eingeleitet werden sollen.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Als Folge einer Überdosierung kann es zu unerwünschten glucocorticoidüblichen Wirkungen kommen, die sich beispielsweise in erhöhter Infektanfälligkeit äußern können. Bei kurzfristiger Überschreitung der angegeben Höchstdosis kann eine Beeinträchtigung des hormonellen Regelkreises (Suppression der Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinden-Funktion) eintreten, die an erniedrigten Plasma-Kortisolspiegeln festgestellt werden kann. Eine spezielle Notfallbehandlung ist üblicherweise nicht erforderlich. Die Behandlung soll in der vorgeschriebenen Dosierung fortgesetzt werden; die Funktionsfähigkeit des hormonellen Regelkreises ist im Allgemeinen nach 1 - 2 Tagen wieder hergestellt.
- Es ist wichtig, dass Sie immer so dosieren, wie es Ihre Apotheke auf dem Umkarton eingetragen hat bzw. den Anweisungen Ihres Arztes folgen. Sie sollten nur die von Ihrem Arzt empfohlene Dosis anwenden; Ihre Symptome können sich bei Anwendung einer geringeren oder höheren Dosis verschlechtern.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Setzen Sie die Behandlung wie bisher fort, ohne die vergessene Anwendung nachzuholen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
DosierungBasiseinheit: 1 ml Nasenspray, Suspension enthält 0,555 mg Beclometasondipropionat; 1 Einzeldosis zu 0,09 ml Nasenspray, Suspension enthält 50 µg (= 0,05 mg) Beclometasondipropionat
- symptomatische Kurzzeitbehandlung von Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis) bei Erwachsenen
- 2 Einzeldosen (0,1 mg Beclometasondipropionat) 2mal / Tag in jedes Nasenloch
- weniger häufige Einsprühung, optional
- bei Besserung der Krankheitszeichen (z. B. Fließschnupfen, verstopfte Nase)
- Fortsetzung der Behandlung mit der niedrigst möglichen Dosis zur effektiven Symptomkontrolle
- max. Tagesdosis: 8 Einzeldosen (4 Einzeldosen, entspr. 0,2 mg Beclometasondipropionat, pro Nasenloch)
- Behandlungsdauer:
- ausgeprägte Wirkung meist innerhalb weniger Tage (bei regelmäßiger Anwendung)
- bleiben die Beschwerden über mehrere Tage bestehen
- Arzt aufsuchen (Abklärung, ob Indikation zur Weiterbehandlung oder Einleitung anderer Maßnahmen)
- Hinweis
- nicht zur sofortigen Behebung akut auftretender Krankheitszeichen beim allergischen Schnupfen geeignet
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- nicht indiziert
Nebenwirkungen
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
- Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
- Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
- Selten weniger: als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
- Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten
- Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
- Beschwerden am Verabreichungsort:
- Häufig:
- trockene und gereizte Nasen- oder Rachenschleimhaut
- Nasenbluten
- unangenehme Geruchs- oder Geschmacksempfindung
- Sehr selten: Schädigung der Nasenscheidewand (Nasenseptumperforation)
- Häufig:
- Infektionen:
- Sehr selten: Pilzinfektionen (Candidiasis)
- Erkrankungen des Immunsystems:
- Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen) einschließlich Hautausschlag (Exanthem), Nesselsucht (Urtikaria), Hautjucken (Pruritus), Schwellung (Ödem) und Rötung (Erythem) des Gesichts, der Augen, der Lippen und des Rachens, Bronchialkrampf (Bronchospasmus).
- Augen:
- Sehr selten: Erhöhung des Augeninnendruckes bis zum Glaukom (grüner Star)
- Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist (s.o.), die aber auch auftreten können sind: Unruhe, Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen, Aggressionen, Verhaltensänderungen (insbesondere bei Kindern).
- Nasal anzuwendende Glucocorticoide können Nebenwirkungen verursachen, insbesondere wenn hohe Dosen über lange Zeiträume gegeben werden. Beeinträchtigungen des Wachstums bei Kindern sind dabei nicht ausgeschlossen.
- Gegenmaßnahmen
- Besprechen Sie diese Frage bitte mit Ihrem Arzt. Er kann Ihnen verbindliche Auskunft geben und gegebenenfalls erforderliche Gegenmaßnahmen einleiten.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus) Beclometason - nasal- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- sofortige oder verzögerte Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- Urtikaria
- Angioödem
- Bronchospasmus
- Hautausschlag
- sofortige oder verzögerte Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- Pruritus
- Erythem
- Ödem der Augen, des Gesichts, der Lippen und des Rachens
- Auftreten von Allergien, die bis dahin unterdrückt waren (bei Umstellungen von oralem oder invasivem Corticoid auf nasale Behandlung) z. B.
- allergische Bindehautentzündung
- allergische Hauterscheinungen
- rheumatoide Beschwerden
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- psychomotorische Hyperaktivität
- Schlafstörungen
- Angstzustände
- Depression
- Aggressionen
- Verhaltensänderungen (insbesondere bei Kindern)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Chorioretinitis
- Anstieg des intraokularen Druckes bis zum Glaukom
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschwommenes Sehen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Missempfindungen der Nasen- und Rachenschleimhaut (einschließlich Brennen, Reizung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schnupfen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- verstärkte nasale Sekretion
- verstopfte Nase
- Trockenheit und Juckreiz im Nasen- und Rachenbereich
- reversibler Verlust von Geruchssinn
- Ulcerationen der Nasenschleimhaut
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Nasenscheidewandperforation
- Nasenbluten
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- reversibler Verlust von Geschmackssinn
- Metallgeschmack
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- systemische Nebenwirkungen (aufgrund der niedrigen Dosierungen, extrem unwahrscheinlich, auftreten insbesondere, wenn hohe Dosen über lange Zeiträume gegeben werden), wie
- Nebennierenrindensuppression
- verringerte Knochenmineraldichte
- Wachstumsverzögerungen bei Kindern und Jugendlichen
- Glaukom
- Katarakt
- Auswirkungen auf die Psyche, einschließlich
- psychomotorischer Hyperaktivität
- Schlafstörungen
- Angstzustände
- Depression
- Aggression
- Verhaltensänderungen (besonders bei Kindern)
- weitere glucocorticoidübliche Wirkungen durch Supression der Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinden-Achse, wie z. B.
- erhöhte Infektanfälligkeit
- behinderte Stressanpassung
- systemische Nebenwirkungen (aufgrund der niedrigen Dosierungen, extrem unwahrscheinlich, auftreten insbesondere, wenn hohe Dosen über lange Zeiträume gegeben werden), wie
- ohne Häufigkeitsangabe
-
Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
Stoffname Stoffmenge Stofftyp Beclometason dipropionat 0.05 mg Wirkstoff Beclometason 0.04 mg Wirkstoff Benzalkonium chlorid 9 µg Konservierungsstoff Carmellose, Natriumsalz + Hilfsstoff Cellulose, mikrokristallin + Hilfsstoff Glucose + Hilfsstoff Natrium hydroxid + Hilfsstoff Polysorbat 80 + Hilfsstoff Salzsäure, konzentriert + Hilfsstoff Wasser, gereinigt + Hilfsstoff -
3 aktuelle Produktbewertungen




von kochalles bestensHilft schnell *



RATIOALLERG"RATIOALLERG" der Wirkstoff Beclometason ist in dieser Anwendung völlig unproblematisch und gut wirksam (auch bei beginnendem Schnupfen/Fliesschnupfen) *



von Z.Gazdic/CHRatioallerg NasensprayFür mich als Allergiker mit Histaminintoleranz ist das einziger
gut verträglicher Nasenspray, dazu noch hochwirksam: *



Hinweis *Eine Überprüfung der Bewertungen hat wie folgt stattgefunden:
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